Informatik-Studium: Alles über Hochschulen, Karriere & Gehalt

AnzeigeInformatik (B.Sc.)IU Internationale Hochschule*IU Internationale HochschuleKostenlos und unverbindlich · Fernstudium
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Informatik studieren - auf einen Blick
Brauchst Du einen NC?Meistens nicht. 199 der 302 Bachelor-Studiengänge haben keine Zulassungsbeschränkung.Eigene Auswertung unserer Datenbank, Stand 20.09.2026.
Wo kann ich studieren?An 176 Hochschulen in 117 Städten. 543 Studiengänge, davon 302 Bachelor und 220 Master.Ohne die Spezial-Informatiken, die bei uns einen eigenen Artikel haben.
Wie lange dauert es?Sechs bis acht Semester im Bachelor. Danach kannst Du einen Master anschließen.Regelstudienzeiten der Bachelor-Studiengänge in unserer Datenbank.
Was verdienst Du damit?6.417 € brutto im Monat im Durchschnitt, zum Einstieg rund 5.330 €.Statistisches Bundesamt, wie in unserem Artikel zum Informatiker-Gehalt.

Wo kann ich Informatik studieren?

Informatik kannst Du an Hochschulen in vielen Städten Deutschlands studieren, meistens vor Ort, häufig aber auch dual und vereinzelt im Fernstudium. Auch der Einstieg ist für viele leichter, als sie denken, denn die meisten Bachelor-Studiengänge haben keine Zulassungsbeschränkung, und Du kommst oft ohne Auswahlverfahren hinein.

1
IU Internationale Hochschule
Informatik (B.Sc.)
IU Internationale Hochschule* · Fernstudium
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ohne NC
2
AKAD University
Informatik (B.Sc.)
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3
IU Internationale Hochschule
Informatik (B.Sc.)
IU Internationale Hochschule* · duales Studium
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4
Euro-FH
Informatik (B.Sc.)
Euro-FH* · Fernstudium
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5
Hochschule Fresenius
Computer Science (B.Sc.)
Hochschule Fresenius* · Vollzeit · Köln
ohne NC
Du siehst 5 von 543 Studiengängen. Alle Studiengänge ansehen →

Eigene Auswertung der myStipendium-Datenbank, Stand 20.09.2026; gezählt sind Studiengänge mit Informatik oder Computer Science im Namen, ohne die Spezial-Informatiken mit eigenem Artikel (Wirtschafts-, Medien-, Bio-, Medizin-, Geo-, Technische und Angewandte Informatik).

So kannst Du Informatik studieren
Studiengänge nach Studienform
418
in Präsenz
Vollzeit oder Teilzeit vor Ort an der Hochschule
107
dual
Studium mit Praxisphasen im Unternehmen
20
im Fernstudium
ortsunabhängig, oft neben dem Beruf

Wenn eine Hochschule viele Studiengänge anbietet, heißt das vor allem, dass Du dort zwischen verschiedenen Schwerpunkten wählen kannst, ohne umziehen zu müssen. Über die Qualität sagt Dir die Zahl der Studiengänge allerdings nichts.

Welche Voraussetzungen brauchst Du?

Für ein Informatik-Studium brauchst Du eine Hochschulzugangsberechtigung, und mit dem Abitur kannst Du sowohl an einer Universität als auch an einer Fachhochschule studieren. Einen NC musst Du meistens nicht fürchten, denn in unserer Datenbank kommen 199 von 302 Bachelor-Studiengängen in Informatik ohne Zulassungsbeschränkung aus.

Die drei Wege zum Studienplatz
Zwei Wege in den Bachelor, einer in den Master
1. Ohne Zulassungsbeschränkung einschreiben
Bei 199 Bachelor-Studiengängen zählt Deine Note nicht. Du brauchst nur die Hochschulzugangsberechtigung und musst die Einschreibefrist einhalten.
2. Über das Auswahlverfahren der Hochschule
Bei den anderen 103 gibt es mehr Bewerbungen als Plätze, deshalb wählt die Hochschule aus. Eine Grenznote nennen wir Dir hier nicht: Sie entsteht erst nach dem Bewerbungsschluss, ändert sich jedes Jahr und gilt nur für diese eine Hochschule. Verlass Dich auf die Angabe der Hochschule für das Semester, in dem Du Dich bewirbst.
3. Als Master nach einem ersten Abschluss
Du brauchst einen ersten Hochschulabschluss, in der Regel in einem MINT-Fach. Welche Vorleistungen aus dem Bachelor anerkannt werden und ob eine Mindestnote gilt, entscheidet jede Hochschule selbst. Bei englischsprachigen Studiengängen kommt ein Sprachnachweis dazu.

Falls Du noch nie programmiert hast, musst Du Dir darüber am Anfang wenig Gedanken machen, denn das Programmieren kommt erst später auf Dich zu. Wenn Dich vor allem das Gestalten reizt, lohnt sich ein Blick auf die Medieninformatik. Und wenn Du die Betriebswirtschaft gleich mitdenken möchtest, passt die Wirtschaftsinformatik wahrscheinlich besser zu Dir.

Was solltest Du mitbringen?

Auch ohne Abitur möglich
  • Fachgebundene Hochschulreife: gilt für die Fachrichtung und die Bundesländer, die in Deinem Zeugnis stehen
  • Fachhochschulreife: reicht an einer Fachhochschule, an Universitäten nur in Studiengängen, die dafür geöffnet sind
  • Berufliche Qualifikation: Meister, staatlich geprüfte Techniker, Fachwirte und Betriebswirte kommen auch ohne Abitur in ein Informatik-Studium. Die genauen Regeln legt jedes Bundesland selbst fest
Was Du faktisch mitbringen solltest
  • Geduld mit Mathematik - sie füllt die ersten Semester. Hast Du sie in der Schule abgewählt und willst dabei bleiben, überleg es Dir
  • Neugier - Du willst wissen, warum etwas funktioniert, nicht nur, dass es funktioniert
  • Ausdauer bei der Fehlersuche und Freude an Projekten im Team
  • Englisch - englische Fachtexte dürfen Dich nicht abschrecken

Was lernst Du im Informatik-Studium?

Vielleicht stellst Du Dir unter Informatik einen Computerkurs vor, doch damit hat das Studium wenig zu tun. Diese Module haben wir in fast jedem Studienplan gefunden:

Theoretische InformatikWas ein Rechner grundsätzlich berechnen kann.
Programmierung und SoftwaretechnikProgrammieren lernst Du natürlich auch, aber nicht als Selbstzweck. Erst verstehst Du das System, dann baust Du dafür.
Rechnerarchitektur und KommunikationstechnikWie Rechner und Netzwerke aufgebaut sind.
DatenbankenWie Datenbanken aufgebaut sind.
Analysis, Lineare Algebra und StochastikDie Mathematik, die darunter liegt.erste Semester
Management von SoftwareprojektenWie man Software plant.
Vom Vorkurs zum Schwerpunkt
Erst viel Mathematik, später Deine Spezialisierung
1. Vor dem Studienstart – Vorkurs
Viele Hochschulen bieten Mathematik-Vorkurse vor dem Studienstart an. Nimm sie mit.
2. Erste Semester – Mathematik
Als Informatik-Student sitzt Du mehr in Mathematik-Vorlesungen als vor dem Editor. Das überrascht viele Erstsemester – deshalb die Vorkurse.
3. Höhere Semester – Schwerpunkt
Du spezialisierst Dich, zum Beispiel auf IT-Sicherheit, Datenauswertung, Netzwerke oder verteilte Systeme.

Ist ein Informatik-Studium wirklich so schwer? Es gilt als anspruchsvoll, und die meisten merken vor allem bei der Mathematik, dass sie mehr Arbeit hineinstecken müssen als erwartet. Eine Durchfallquote oder eine Abbrecherquote nennen wir Dir hier bewusst nicht, denn zu Informatik kursieren viele Prozentzahlen, und für keine davon haben wir eine belastbare Quelle gefunden. Frag lieber bei der Fachschaft Deiner Wunschhochschule nach, wie die Mathematik-Klausuren im ersten Jahr ausgehen. Diese Auskunft hilft Dir mehr als jede bundesweite Quote.

AKAD University
Informatik (B.Sc.) neben dem Job studieren
AKAD University · Fernstudium · ohne NC

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Welche Informatik ist die richtige für Dich?

Informatik ist ein Oberbegriff für viele Richtungen, und oft erkennst Du den Schwerpunkt eines Studiengangs schon an seinem Titel. Sieben dieser Richtungen sind so groß, dass wir ihnen einen eigenen Artikel mit eigenen Zahlen gewidmet haben:

Das steckt in den 543 Studiengängen weiter oben
  • 490 der 543 Studiengänge tragen Informatik oder Computer Science direkt im Namen
  • die übrigen heißen etwa Softwaretechnik oder Data Science
  • kleinere Spezialisierungen ohne eigenen Artikel, zum Beispiel Automobilinformatik oder Bioprozessinformatik
Das steckt nicht darin
  • die sieben Richtungen oben mit eigenem Artikel
  • Grund: Sonst würden wir sie doppelt zählen

Lass Dich von einem englischen Titel wie Computer Science nicht verunsichern, denn dahinter steckt dasselbe Fach, und die Hochschule hat sich nur für einen anderen Namen entschieden.

Wie lange dauert das Informatik-Studium?

Sechs bis acht Semester dauert der Bachelor in Informatik. In unserer Datenbank liegen die meisten Studiengänge bei sechs oder sieben Semestern, einige auch bei acht. Wie lange Du genau brauchst, hängt von der Hochschule und von der Studienform ab, denn ein Praxissemester oder ein duales Modell verlängert die Regelstudienzeit, und ein Teilzeitstudium erst recht. Wenn Du danach weitermachen möchtest, kannst Du einen Master anschließen. Daran mangelt es nicht, denn 220 der 543 Studiengänge im Fach sind Master-Studiengänge.

1. und 2. Semester – Grundlagen
Programmierung, Rechnerarchitektur, Analysis und Lineare Algebra. Hier zahlt sich der Mathematik-Vorkurs aus.
3. und 4. Semester – Vertiefung
Datenbanken, Softwaretechnik, Netzwerke, Stochastik, dazu die ersten größeren Projektarbeiten im Team.
5. Semester – Praxis
Viele Studiengänge sehen hier ein Praxissemester oder ein großes Projekt vor. Gute Gelegenheit, den späteren Arbeitgeber kennenzulernen.
6. bis 8. Semester – Abschluss
Wahlmodule für Deinen Schwerpunkt und die Bachelorarbeit. Danach hast Du einen berufsqualifizierenden Abschluss.
Danach – Master
220 Master-Studiengänge stehen zur Wahl, viele davon berufsbegleitend oder als Fernstudium.
Welchen Abschluss bekommst Du?
Diese Bezeichnungen kommen im Bestand vor
  • Bachelor of Science (B.Sc.): der Normalfall in der Informatik.
  • Bachelor of Engineering (B.Eng.): an technisch ausgerichteten Hochschulen.
  • Bachelor of Arts (B.A.): wenn das Fach mit einem geistes- oder wirtschaftswissenschaftlichen Anwendungsfach kombiniert ist.
  • Bachelor of Education (B.Ed.): Informatik auf Lehramt.
  • Im Master entsprechend Master of Science, Master of Engineering, Master of Arts oder Master of Education.

Welche Bezeichnung eine Hochschule vergibt, hängt von ihrer Ausrichtung ab und sagt nichts über den Wert Deines Abschlusses aus. Wir raten Dir deshalb, lieber in den Studienplan zu schauen als auf die Buchstaben hinter dem Namen.

Ob Du im Präsenzstudium, im dualen Studium oder im Fernstudium lernst, am Ende steht derselbe Abschluss. Von den 543 Studiengängen, die wir gefunden haben, sind 107 dual organisiert und 20 laufen als Fernstudium. Das duale Studium ist in der Informatik also einer der Hauptwege. Dabei wechselst Du zwischen Hochschule und Betrieb, und der Betrieb zahlt Dir Geld. Im Gegenzug hast Du weniger Semesterferien und weniger Freiheit bei der Wahl Deiner Module.

Was kannst Du mit Informatik werden?

Als Informatikerin oder Informatiker kannst Du überall dort arbeiten, wo Daten entstehen, gespeichert und ausgewertet werden. Das gilt für die Autoindustrie genauso wie für Banken und Versicherungen, die Medizintechnik, die Energiewirtschaft, Behörden und die IT-Dienstleister selbst. Die typischen Felder haben wir Dir hier zusammengestellt:

SoftwareentwicklungDu entwirfst, schreibst und testest Programme – von der App bis zur Steuerung einer Maschine.
Berufsgruppe Informatik6.684 € auf der Stufe Experte
IT-Beratung und SystemanalyseDu schaust Dir Abläufe in einem Unternehmen an und übersetzt sie in IT-Anforderungen.
Eigene Berufsgruppe der Statistik6.412 € auf der Stufe Experte
IT-SicherheitDu härtest Systeme gegen Angriffe ab, prüfst Schwachstellen und schreibst Sicherheitskonzepte.
Schwerpunkt im Bachelor oder Master
Daten und DatenbankenDu baust und pflegst die Systeme, in denen die Daten liegen, und wertest sie aus.
Data Science als Vertiefung
IT-Projektleitung und IT-ManagementDu planst Projekte, führst Teams und verhandelst mit Fachabteilungen und Dienstleistern.
Oft nach einigen Berufsjahren
Informatik auf LehramtDu unterrichtest Informatik an einer Schule – dafür gibt es eigene Studiengänge.
Bachelor und Master of Education

Über die Berufsaussichten in der Informatik wirst Du überall große Versprechen lesen, wir halten uns lieber an das, was belegt ist. Allein auf der Stufe Fachkraft zählt die Bundesagentur für Arbeit in der Berufsgruppe Informatik 104.692 Beschäftigte. In der Nachbargruppe IT-Systemanalyse, IT-Anwendungsberatung und IT-Vertrieb sind es allein auf der Stufe Experte 131.104. Das sind große Arbeitsmärkte, in die viele Wege hineinführen. Eine Jobgarantie ist das trotzdem nicht, und eine Zahl zum Fachkräftemangel nennen wir Dir nicht, weil wir keine geprüfte haben. Wenn Dein Studium Computer Science heißt, gilt für Deine Berufsaussichten dasselbe, denn der englische Name ändert nichts an Deiner Qualifikation.

IU Internationale Hochschule
Informatik (B.Sc.) dual studieren
IU Internationale Hochschule · duales Studium · ohne NC

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Was verdienst Du mit einem Informatik-Studium?

Zum Einstieg verdienst Du mit einem Informatik-Studium rund 5.330 € brutto im Monat, im Durchschnitt sind es 6.417 €. Ob Du in der Entwicklung oder in der IT-Beratung landest, macht dabei wenig Unterschied.

5.330 €
Einstiegsgehalt
brutto im Monat
6.417 €
Durchschnittsgehalt
brutto im Monat

Wie viel Dir netto bleibt und wie stark die Berufsjahre Dein Gehalt anheben, haben wir unter Informatiker-Gehalt zusammengetragen.

Einstiegs- und Durchschnittsgehalt: Statistisches Bundesamt, wie in unserem Gehaltsartikel.

Informatik und KI: Wie zukunftssicher ist das Fach?

Kurze Antwort: Gut, wenn Du mehr kannst als programmieren, denn das Programmieren selbst gilt inzwischen als automatisierbar, während Software-Engineering, IT-Sicherheit und Beratung weiter beim Menschen bleiben. Wir haben dazu beim Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung nachgesehen, das für jeden Beruf berechnet, welcher Anteil der Kerntätigkeiten heute schon von Maschinen erledigt werden könnte. Bei Softwareentwicklern sind es 7 von 18, bei Informatikern mit Hochschulabschluss 8 von 23.

Wie viel Software in diesen Berufen schon übernehmen könnte
Jedes Kästchen steht für eine Kerntätigkeit des Berufs. Orange heißt: Das könnte Software nach heutigem Stand erledigen. Wie viele Stellen wegfallen, sagt das nicht.
Softwareentwickler
7 von 18
Kerntätigkeiten automatisierbar
2019 lag der Wert erst bei 9 %
Informatiker (Hochschule)
8 von 23
Kerntätigkeiten automatisierbar
Installation, Administration, Programmieren
IT-Berater
3 von 10
Kerntätigkeiten automatisierbar
IT-Organisation und Systemprogrammierung
Quelle: IAB Job-Futuromat, Berufe „Softwareentwickler/in“, „Informatiker/in (Hochschule)“ und „IT-Berater/in“; Stand der Technik 2022, abgerufen am 24.09.2026.

So hat sich der Wert beim Softwareentwickler verändert. Wenn Du später Software entwickeln möchtest, lohnt sich ein genauer Blick auf diese Zahlen. Bis 2019 lag der Wert bei 9 Prozent, im Jahr 2022 dann schon bei 39. Beim Informatiker mit Hochschulabschluss liegt der Wert etwas niedriger, im Jahr 2013 lag er hier noch bei 6 Prozent. Zum Vergleich kommt der Fachinformatiker aus der Ausbildung auf 50 Prozent.

Das kann Software übernehmen
  • Softwareentwickler: das Programmieren, Design Patterns, technische Dokumentation, Patch-Management und die Programmierung von Web-Anwendungen
  • Informatiker mit Hochschulabschluss: vor allem Installation, Systemadministration, Netzwerkmanagement und auch hier das Programmieren
Das bleibt bei Dir
  • Softwareentwickler: Software-Engineering, Datenbankentwicklung und das Testen von Software, ebenso IT-Sicherheit, Benutzeroberflächen und die Beratung der Anwender
  • Informatiker mit Hochschulabschluss: theoretische, technische und angewandte Informatik, Logik, Datenschutz und Software-Engineering
  • IT-Berater: Unternehmen beraten und ihre Anforderungen in Systeme übersetzen, hier sind nur 3 von 10 ersetzbar

Was das für Deine Vertiefung heißt. Wenn Du Dich im Studium vor allem aufs Programmieren konzentrierst, wählst Du den Teil, bei dem sich der Wert zuletzt am stärksten bewegt hat. IT-Sicherheit, Software-Engineering, Datenschutz und die Beratung von Fachabteilungen stehen beim IAB auf der anderen Seite, und es lohnt sich, sie bei der Wahl Deiner Schwerpunkte mitzudenken.

Bedenke dabei, dass das Institut nur misst, was technisch möglich wäre. Daraus folgt nicht, dass Entwickler überflüssig werden, und auch dort, wo die Werte niedrig sind, verändert sich die Arbeit.

Das Informatik-Studium in Zahlen

157.736
Studierende
Platz 2 der größten Studienfächer in Deutschland
20,8 %
davon Frauen
Wintersemester 2025/26
4,8 %
arbeitslos
Beruf Informatik, 2025
Uni oder Fachhochschule?
So verteilen sich die 157.736 Studierenden:
59 %41 %
93.289
an Universitäten
64.447
an Fachhochschulen
Und wie viele fangen neu an?34.536 studieren im Wintersemester 2025/26 im ersten Fachsemester.
Was verdienst Du damit?
Brutto im Monat, Vollzeit, Berufsgruppe „Informatik“ (41.729 Beschäftigte). Der Strich zeigt die Mitte: die eine Hälfte verdient mehr, die andere weniger.
Mitte 6.684 €
5.341 €untere 25 % darunter7.990 €obere 25 % darüber
Anders gesagt: die mittleren 50 % verdienen zwischen 5.341 und 7.990 € im Monat. Mit einer Berufsausbildung statt Studium liegt die Mitte in derselben Berufsgruppe bei 5.168 €.
Quelle: Statistisches Bundesamt, Studierende im Wintersemester 2025/26 · Bundesagentur für Arbeit, berufsspezifische Arbeitslosenquoten 2025 · Bundesagentur für Arbeit, Entgeltatlas, Stand 2024
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Häufige Fragen zum Informatik-Studium

Brauche ich einen NC für ein Informatik-Studium?

Meistens nicht. 199 der 302 Bachelor-Studiengänge in unserer Datenbank haben keine Zulassungsbeschränkung. Bei den anderen 103 wählt die Hochschule aus, weil es mehr Bewerbungen als Plätze gibt. Eine Grenznote vorher zu nennen, wäre unseriös: Sie entsteht erst im Bewerbungsverfahren und gilt nur für dieses eine Semester.

Wie lange dauert ein Informatik-Studium?

Der Bachelor dauert sechs bis acht Semester, meist sechs oder sieben. Ein Praxissemester, ein duales Modell oder ein Teilzeitstudium verlängern die Dauer. Danach kannst Du einen Master anschließen.

Wie hoch ist die Durchfallquote im Informatik-Studium?

Dazu nennen wir keine Zahl. Zur Durchfallquote und zur Abbrecherquote in Informatik kursieren viele Prozentangaben, für keine haben wir eine belastbare Quelle – und erfinden wollen wir sie nicht. Fest steht: Die Mathematik-Module im ersten Jahr sind die Hürde. Frag die Fachschaft Deiner Wunschhochschule, wie die Klausuren dort ausgehen.

Ist ein Informatik-Studium schwer?

Es gilt als anspruchsvoll, vor allem wegen Analysis, Linearer Algebra und Stochastik in den ersten Semestern. Wer regelmäßig übt und den Mathematik-Vorkurs mitnimmt, kommt durch. Talent zum Programmieren ersetzt die Mathematik nicht.

Kann ich Informatik ohne Abitur studieren?

Ja. Mit einer Fachhochschulreife, einer fachgebundenen Hochschulreife oder einer beruflichen Qualifikation als Meister, staatlich geprüfter Techniker, Fachwirt oder Betriebswirt kommst Du in ein Informatik-Studium. Die Regeln legt jedes Bundesland fest, frag im Studierendensekretariat nach.

Wie viel verdient man mit einem Informatik-Master?

Eine eigene Zahl nach Abschluss gibt die Statistik nicht her. Im Durchschnitt verdienen Informatikerinnen und Informatiker 6.417 € brutto im Monat, zum Einstieg sind es rund 5.330 €. Ein Master öffnet Dir vor allem die anspruchsvolleren Stellen.

Gibt es Stipendien speziell für Informatik?

Ja, neben den großen Begabtenförderwerken fördern technische Stiftungen und Unternehmen gezielt MINT-Fächer. In unserer Stipendiensuche filterst Du nach Studienfach und Abschluss. Bewirb Dich auch, wenn Dein Abischnitt keine Eins ist – viele Programme schauen auf Engagement und Motivation.

Kann ich Informatik im Fernstudium oder dual studieren?

Beides. In unserer Datenbank stehen 20 Fernstudiengänge und 107 duale Studiengänge im Fach. Das Fernstudium passt, wenn Du arbeitest oder Familie hast; das duale Studium, wenn Du vom ersten Tag an im Betrieb sein willst und ein Gehalt brauchst.

Ist Computer Science dasselbe wie Informatik?

Ja. Computer Science ist der englische Name für dasselbe Fach; manche Hochschulen nutzen ihn, weil der Studiengang auf Englisch läuft. 490 der 543 Studiengänge tragen Informatik oder Computer Science direkt im Namen.

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  • Einladungen zu Karriere-Events bekannter Arbeitgeber
  • Stipendien und Förderprogramme
  • Praktika und Trainee-Programme
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Weiter zum Informatik-Studium

Woher die Zahlen in diesem Artikel kommen
  • Studiengangszahlen: eigene Auswertung der myStipendium-Datenbank, Stand 20.09.2026. Gezählt sind Studiengänge mit Informatik oder Computer Science im Namen. Die Spezial-Informatiken mit eigenem Artikel (Wirtschafts-, Medien-, Bio-, Medizin-, Geo-, Technische, Angewandte, Verwaltungs-, Ingenieur-, Chemie-, Rechts-, Umwelt- sowie Luft- und Raumfahrtinformatik) sind nicht enthalten.
  • Doppelte Einträge: 63 der 543 Einträge haben denselben Namen, dieselbe Hochschule und denselben Abschluss – meist eine Vollzeit- und eine Teilzeitvariante. Sie sind mitgezählt, weil sie getrennt geführt werden. Jede Zeile ist also nicht zwingend ein eigenes Studienangebot.
  • Gehalt: Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit, Berufsgruppe 431 Informatik und Berufsgruppe 432 IT-Systemanalyse, IT-Anwendungsberatung und IT-Vertrieb; Deutschland, alle Altersgruppen, beide Geschlechter, alle Branchen, Stand 2024. Die Werte sind Bruttoentgelte pro Monat.
  • Was hier fehlt und warum: keine Studiengebühren (in unserer Datenbank nicht verlässlich), keine NC-Werte (veralten jedes Jahr), keine Durchfall- oder Abbrecherquote und kein Einstiegsgehalt (uns liegt keine geprüfte Quelle vor).

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