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Auslandspraktikum: Stelle, Förderung & Co einfach finden

Die beliebtesten Zielländer sind Australien, USA, Spanien, England und Kanada

Mit einem Auslandspraktikum sammelst Du internationale Auslandserfahrung und lernst ganz nebenbei ein neues Land kennen. Du verbesserst mit dem Praktikum im Ausland Deine Sprachkenntnisse und verbesserst gleichzeitig Deine Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Doch wie kommst Du an so ein Auslandspraktikum, wie kannst Du es bezahlen und wie solltest Du jetzt am besten vorgehen?

Wir können Dich beruhigen: Ein bezahltes Auslandspraktikum ist leichter gefunden als Du vielleicht denkst. Wir zeigen Dir, wo Du leicht eines findest, helfen Dir bei der Bewerbung und listen die Förderungen auf, die Du dafür bekommen kannst. Außerdem helfen wir Dir bei Deinen nächsten Schritten und zeigen Dir, wie Du das Praktikum im Ausland organisiert.

Wie Du ein Auslandspraktikum findest

Ein Praktikum im Ausland kannst Du entweder über einen Praktikumsvermittlungsservice finden oder aber selbst organisieren. Beide Varianten haben ihre Vorteile. Wir empfehlen Dir, beide Wege zu verfolgen: Schaue Dir die Angebote des Praktikumsvermittlungsservice an und lasse Dir Praktikumsplätze vorschlagen. Gleichzeitig solltest Du auch nach (bezahlten) Auslandspraktika in unserer Jobbörse suchen. Dort sind Hunderte freie Praktikumsplätze auf der ganzen Welt erfasst. Entscheide Dich erst endgültig für einen Weg, wenn Dir alle Angebote für Praktika im Ausland vorliegen.

Praktikum im Ausland mit Praktikumsvermittlungsservice

Wir empfehlen Dir den Praktikumsvermittlungsservice von Praktikawelten oder Sprachdirekt, weil die Anbieter eine große Auswahl an Auslandspraktika für Studenten und andere Gruppen haben. Die Vermittlungsorganisationen liefern Dir eine Übersicht über alle passenden Unternehmen, stellen den Kontakt zum gewählten Unternehmen her und helfen Dir bei der Bewerbung, der Wohnungssuche und beim Transport. Praktikawelten hat eine Vermittlungsquote von 98%. Und die Praktika werden in der Regel auch als Pflichtpraktika anerkannt.

Organisierte Praktika im Ausland haben für Dich folgende Vorteile:

  • Du sparst Zeit: keine tagelange Eigenrecherche im Internet
  • Vollständige Liste der für Dich in Frage kommenden Unternehmen
  • Vermittlung des Kontakts zum Unternehmen
  • Hilfe bei der Bewerbung
  • Unterstützung bei der Suche nach einer passenden Unterkunft
  • Hilfe bei der Reiseplanung und beim Visum
  • Hilfe bei der Einschätzung der Lebenshaltungskosten
  • Schriftliche Bestätigung über ein eventuelles Gehalt

Die Praktikumsvermittler haben Auslandspraktika aus den unterschiedlichsten Branchen und Fachbereichen sowie auf 5 Kontinenten im Portfolio:

  • Medizin und Gesundheit
    • Physiotherapie
      • Ergotherapie
      • Rehabilitation
      • Fitness
    • Psychologie
      • Psychotherapie
      • Marktforschung
      • Rehabilitation
    • Famulatur
    • Reittherapie
    • Pflege
      • Geburtshilfe
      • Medikation
      • Gesundheitschecks
  • Soziale Berufe
    • Soziale Arbeit mit Kindern
    • Sozialpraktikum
      • Aufklärungsarbeit
      • Behindertenheim
      • Frauenrechtsbewegung
  • Wirtschaft, Technik, Recht
    • Marketing
      • Online-Marketing
      • Immobilienmarketing
      • Technologiemarketing
    • Design
      • Modedesign
      • Graphik
      • Floristik
    • Eventmanagement
    • Journalismus
      • Radio
      • Verlag
  • Kommunikation und PR
    • Social Media
    • Medien
  • Tourismus
    • Travelmanagement
    • Hotellerie
    • Gastronomie

Übrigens: Kenntnisse der Landessprache Deines Wunschlandes sind nicht unbedingt Voraussetzung für ein Praktikum im Ausland. In vielen großen Firmen ist die Geschäftssprache Englisch. Falls dennoch erforderlich, organisieren Dir die Vermittlungsorganisationen vor dem Auslandspraktikum Sprachkurse, die den sprachlichen Einstieg ins Praktikum im Ausland massiv erleichtern. Diese Sprachkurse können sich sowohl auf die Landessprache als auch auf Englisch beziehen

Auslandspraktika selbst finden

Natürlich kannst Du auch selbst im Internet ein Praktikum im Ausland finden oder Du erkundigst Dich im Career Center Deiner Uni nach dem Angebot an internationalen Praktika.

In unserer Jobbörse findest Du mit wenigen Klicks Hunderte vakante Praktikumsplätze auf der ganzen Welt. Wähle einfach unter "Region" die gewünschten Länder oder Kontinente aus.

Suchmaschine

myStipendium-Jobbörse

Die großen Vorteile eines selbst organisierten Auslandspraktikums sind, dass es möglicherweise inhaltlich anspruchsvoller ist, Du keinerlei Vermittlungsgebühren zahlst und Du möglicherweise sogar ein bezahltes Auslandspraktikum findest.

Welche Förderungen Du fürs Praktikum im Ausland erhalten kannst

Stipendium fürs Auslandspraktikum

Als Erstes solltest Du Dich über Stipendien fürs Auslandspraktikum informieren. Es gibt allein in Deutschland Hunderte Stiftungen und andere Stipendiengeber, die gern Dein Auslandspraktikum mit einem Stipendium finanzieren. Gute Noten braucht man dafür nicht. Besonders viele Stipendien fürs Auslandspraktikum werden vom DAAD in Form von Kurzstipendien vergeben. Je nach Land gibt es 300 bis 400 € pro Monat und einen Reisekostenzuschuss. Manchmal bezahlen sogar Regierungen ein Taschengeld an internationale Studierende, die in ihr Land kommen, um ein Praktikum zu absolvieren.
Über unsere Stipendiensuchmaschine findest Du außerdem Hunderte weitere Stipendiengeber, die Dein Auslandspraktikum bezahlen können. Die Suche nach Stipendien fürs Auslandspraktikum dauert garantiert nur wenige Minuten.

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Erasmus fürs Praktikum im Ausland

Stipendienhöhe des Erasmus-Auslandspraktikums

Dein Auslandspraktikum kannst Du auch als Erasmus-Praktikum absolvieren. Dann bekommst Du je nach Land bis zu 700 € pro Monat. Stipendienhöhe fürs Erasmus-Praktikum nach Ländergruppe:

  • Gruppe 1 (350 - 700 € pro Monat): Dänemark, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, Liechtenstein, Norwegen, Österreich, Schweden.
  • Gruppe 2 (300 - 650 € pro Monat): Belgien, Griechenland, Island, Kroatien, Luxemburg, Niederlande, Portugal, Slowenien, Spanien, Tschechien, Türkei, Zypern.
  • Gruppe 3 (250 - 600 € pro Monat): Bulgarien, Estland, Lettland, Litauen, Malta, ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien, Polen, Rumänien, Slowakei, Ungarn.

Außerdem gibt es Zuschüsse für Online-Sprachkurse und Sonderzuschüsse für besondere Bedürfnisse.

Voraussetzungen für ein Erasmus-Auslandspraktikum
Das Programm fördert nur Auslandspraktika im europäischen Ausland (33 teilnehmende Programmländer). Voraussetzung ist eine Praktikumsdauer von mindestens 2 und maximal 12 Monaten.

Bewerbung ums Erasmus-Auslandspraktikum

Ein Stipendium für ein Erasmus-Auslandspraktikum bekommst Du über Deine Hochschule. Wende Dich hierzu an das Akademische Auslandsamt und erfrage die Bewerbungsmodalitäten Deiner Hochschule hierfür.

Mehr zum Thema Erasmus-Auslandspraktikum:

PROMOS-Stipendium im Auslandspraktikum

Das zweitgrößte Auslandsstipendienprogramm nach Erasmus ist PROMOS. Die PROMOS-Stipendien werden ebenfalls durch die Hochschulen selbst vergeben. Im Gegensatz zu Erasmus kannst Du mit PROMOS auch Auslandspraktika außerhalb der EU fördern lassen. Mit PROMOS gibt es bis zu 500 € pro Monat und einen Reisekostenzuschuss von bis zu 3.475 €. Für PROMOS sind ebenfalls keine Top-Noten erforderlich. Es werden jedes Jahr Milliarden an Euro vergeben.

Mehr zum Thema PROMOS im Auslandspraktikum:

Regierungs-Stipendien

Wer hätte das gedacht: Du reist in ein anderes Land, um dort ein Auslandspraktikum zu machen – und wirst von dessen Regierung auch noch dafür bezahlt! Durch spezielle Kooperationsprogramme oder auch einfach nur aus Image-Gründen werden Auslandspraktika manchmal von den Regierungen der Zielländer gefördert.
Wenn Du z.B. Finnisch oder Skandinavistik studierst, bist Du bei der finnischen Regierung mit dem Suomea Suomessa Praktika-Programm in guten Händen. Die nationale Agentur für Bildung (EDUFI) hilft Dir nicht nur bei der Suche nach einem Praktikumsplatz und einer Unterkunft. EDUFI stellt auch sicher, dass Du vom Arbeitgeber ein Monatsgehalt von 1.000 € bekommst oder stockt den Betrag andernfalls aus eigenen Mitteln auf.

Aber Du musst für ein staatlich finanziertes Auslandspraktikum nicht in den hohen Norden reisen. Vom Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW) bekommst Du bis zu 900 € im Rahmen des Stipendiums für studiengebundene Praktika in Frankreich.
Speziell für Studierende aus Bayern gibt es Unterstützung bei einem Praxisaufenthalt in Indien oder eine Mobilitätsbeihilfe für ein Auslandspraktikum in China. Auch hier sind 1.000 € und mehr locker drin!

AuslandsBAföG

Auch während Deines Auslandspraktikums hast Du BAföG-Anspruch. Die Voraussetzungen für AuslandsBAföG sind auch weniger streng als fürs InlandsBAföG. Es kann also auch sein, dass Du im Inland kein BAföG erhältst, wohl aber Anspruch auf AuslandsBAföG hast. Wenn Du für Dein Auslandspraktikum AuslandsBAföG empfangen möchtest, muss Dein Praktikum mindestens 3 Monate dauern und für Dein Studium von Nutzen sein. Außerdem muss die Prüfungsstelle bestätigen, dass das angestrebte Praktikum den Anforderungen der Prüfungsordnung entspricht. AuslandsBAföG fürs Praktikum im Ausland umfasst in der Regel:

  • bis 399 € pro Monat: Mtl. Grundbedarf
  • bis 250 € pro Monat: Wohnpauschale
  • bis 73 € pro Monat: Kostenübernahme für Pflege- und Krankenversicherung
  • bis 500 € (innerhalb EU) bzw. 1.000 € (außerhalb EU): Reisekostenzuschlag für Hin- und Rückreise

Übrigens kannst Du AuslandsBAföG und die Erasmus-Förderung auch im Auslandspraktikum kombinieren. Damit sind bis zu 970 € pro Monat möglich.

AuslandsBAföG ist zur Hälfte ein Zuschuss, den Du nicht zurückzahlen musst und zur anderen Hälfte ein zinsloses Darlehen.

Wie hoch Dein AuslandsBAföG-Anspruch ist findest Du übrigens auch schnell mit unserem BAföG-Rechner heraus.

Mehr zum Thema AuslandsBAföG:

Studienkredit fürs Auslandspraktikum

Wenn Du mehr Geld brauchst oder es mit den Stipendien und dem AuslandsBAföG so kurzfristig nicht klappt, kannst Du auch einen Studienkredit für Dein Praktikum im Ausland aufnehmen. Das kann bspw. auch dann ratsam sein, wenn Du das Geld vom AuslandsBAföG oder den Stipendien erst später bekommst und jetzt erstmal vorschießen musst.

Wir raten Dir, nicht alles auf eine Karte zu setzen. Bewirb Dich auf alle Stipendien, beantrage BAföG und hole Dir zur Sicherheit schon mal Angebote für Studienkredite ein. Ablehnen kannst Du die Angebote immer noch. Bei auxmoney bspw. bekommst Du mit wenigen Klicks online ein Angebot. Das Geld kommt nicht direkt von der Bank, sondern von Privatanlegern, die Dein Auslandspraktikum unterstützenswert finden. Dort gibt es bis zu 50.000 € auf einen Schlag. Das Geld kann schon am nächsten Tag auf Deinem Konto sein.

Mehr zum Thema Studienkredite:

Auxmoney-Produktangaben: Nettokreditbetrag von 1.000€ bis 50.000€, Laufzeiten von 12 bis 60 Monaten, max. eff. Jahreszins 19,5%, inkl. einmaliger Gebühr von 2,95% des Nettokreditbetrags. Repräsentatives Beispiel (Bonität vorausgesetzt): eff. Jahreszins 6,15%, geb. Sollzins 4,55% p.a., Nettokreditbetrag 8.000€, Laufzeit 48 Monate, einmalige Gebühr von 2,95%.

Bezahltes Auslandspraktikum

Praktika-Vermittlungsorganisationen finden für Dich auch bezahlte Praktika im Ausland, die mit einem kleinen Gehalt verbunden sind. Ein Gehalt fürs Praktikum im Ausland bieten meist große Firmen ihren ausländischen Praktikanten, von denen sie dafür aber auch, da das Auslandspraktikum bezahlt wird, höchsten Einsatz erwarten. Diese Bezahlung reicht manchmal sogar für die Lebenshaltungskosten beim Praktikum im Ausland aus, wird jedoch normalerweise die Praktikumskosten nicht vollständig decken. Bezahlte Auslandspraktika, die Du Dir selbst organisierst, sind oftmals besser vergütet. Auch hier bezahlen größere Firmen tendenziell deutlich besser als kleinere Firmen. Zudem hast Du bessere Chancen auf ein gut bezahltes Auslandspraktikum, wenn es sich um eine deutsche Firma mit ausländischer Niederlassung handelt.

Was mich ein Praktikum im Ausland kostet

Die Kosten für Dein Auslandspraktikum hängen im Wesentlichen vom Zielland, der Praktikumsdauer und Deinem gewünschten Lebensstandard ab.

Folgende Posten musst Du mit einkalkulieren:

  • Reisekosten (Flugticket, Bahn, Benzin, etc.)
  • Wohnen
  • Lebenshaltungskosten
  • Visum
  • Transportkosten im Ausland
  • ggf. Auslandskranken- und Auslandshaftpflichtversicherung
  • Aufenthaltsgenehmigung bzw. Arbeitserlaubnis oder ein spezielles Praktikantenvisum
  • Impfungen für Länder, in denen solche vorgeschrieben sind
  • Gesundheitliche Vorsorgemaßnahmen, wie etwa Malaria Prophylaxe
  • Taschengeld

Übrigens: Wenn Du noch Anspruch auf Kindergeld im Studium hast, wird dieses auch bei Praktika im Ausland ausbezahlt.

Welche Voraussetzungen Du für ein Auslandspraktikum erfüllen musst

Bevor Du allerdings auf die Suche nach einem Praktikum im Ausland gehst, solltest Du die folgenden Voraussetzungen erfüllen:

Voraussetzungen für Dein Auslandspraktikum
Alter
  • mind. 18 Jahre (in Ausnahmen auch u18)
Reisepass
  • je nach Land: > 6 Monate gültig
akademische Voraussetzungen
  • abh. von Stelle
  • teilw. auch ohne Vorkenntnisse
Sprachkenntnisse
  • von Stelle abh.
  • Größere Unternehmen: mind. gute Englischkenntnisse
Internationaler Studentenausweis
Ggf. Urlaubssemester beantragen
  • Je nach Hochschule bis 6 Monate vorher

Besondere Vorkenntnisse brauchst Du in der Regel nicht. Du kannst auch prinzipiell in jedem Semester ein Praktikum im Ausland absolvieren. Je mehr Vorkenntnisse Du aber mitbringst, desto bessere Praktikumsplätze kannst Du finden - sowohl mit Praktikumsvermittlern als auch auf eigene Faust.

Außerdem: Je weiter Du im Studium bist, desto wahrscheinlicher ist es, dass Du ein bezahltes Praktikum im Ausland findest.

Welche Länder am beliebtesten sind für Auslandspraktika

Die beliebtesten Länder, in denen deutsche Studenten ein Auslandspraktikum absolvieren wollen, sind:

  • die USA
  • Spanien
  • Australien
  • England
  • Kanada

Interessante Auslandspraktika bieten auch Osteuropa und China, da diese Länder zunehmend wichtige Handelspartner Deutschlands sind. Osteuropäische als auch chinesische Sprachkenntnisse zu erlangen kann so später im Arbeitsleben ein großer Vorteil sein.

Auslandspraktikum USA

Ein Auslandspraktikum in den USA ist nicht so einfach zu bekommen. Deshalb solltest Du 6 bis 8 Monate vorher mit der Organisation anfangen. Für ein Auslandspraktikum in den USA brauchst Du eine Austauschorganisation oder einen „Legal Sponsor“.

Denn ein J-1 Visum (Exchange Visitor Visa/ Austauschbesuchervisum) bekommst Du nicht einfach bei der Botschaft. Es wird erst ausgestellt, nachdem Dein Legal Sponsor (eine Art Bürge) bestätigt hat, dass Deine Einreise unbedenklich ist.

Praktika-Vermittlungsorganisationen übernehmen diese Aufgabe für Dich. Außerdem stellen sie Dir eine Schätzung der Lebenshaltungskosten und einen ausführlichen Trainee-Plan zur Verfügung. Auch ein Arbeitgeber oder die Universität kann als Legal Sponsor fungieren. Wenn Du eine Praktikumsstelle gefunden hast, folgt außerdem ein persönliches Interview in der amerikanischen Botschaft.

Auslandspraktikum England

Ein Auslandspraktikum in England verspricht intensives Sprachtraining und tiefe Einblicke in traditionelle wie internationale Unternehmen. In England ist es üblich, Praktika erst nach Abschluss des Studiums zu machen. Für ein Praktikum in England empfehlen wir Dir daher, die Hilfe einer Vermittlungsorganisation in Anspruch zu nehmen. Sie hilft Dir, ein Praktikum in London oder in der britischen Countryside zu finden.

Praktikum Spanien

Da Spanisch bei den Weltsprachen an vierter Stelle steht, sind Spanischkenntnisse ein großes Plus im Berufsleben. Die Aussicht auf Wärme, Kultur und eine sehr lebendige Szene lässt ein Auslandspraktikum in Spanien fast wie Urlaub erscheinen. Ein Visum ist im EU-Land Spanien nicht nötig. Vermittlungsorganisationen helfen Dir dabei, das richtige Praktikum in Spanien zu finden. Die monatlichen Kosten im Praktikum belaufen sich je nach Ansprüchen auf etwa 750 €.

Praktikum Australien

Australien lockt mit gutem Wetter, einer einzigartigen Fauna und Flora und dem bekannten trockenen Humor der Bevölkerung. Für ein Auslandspraktikum in Australien brauchst Du ein Occupational Trainee Visa, das vom Arbeitgeber oder Deiner Vermittlungsorganisation beantragt wird und etwa 200 € kostet. Beachte auch, dass das Höchstalter für Praktikanten in Australien bei 30 Jahren liegt. Mit der Organisation Deines Praktikums in Australien solltest Du etwa 6 Monate vorher anfangen. Dann hast Du auch gute Chancen, einen günstigen Flug zu erwischen. Besonders in der Hotellerie und im Tourismusbereich werden in Australien oft auch bezahlte Praktika angeboten.

Praktikum Kanada

Du kannst beim Praktikum in Kanada sowohl Deine englischen als auch Deine französischen Sprachkenntnisse verbessern, da das Land zweisprachig ist. Ein Auslandspraktikum in Kanada verspricht neue berufliche Praxiserfahrungen, ein weltstädtisches Ambiente, eine äußerst internationale Szene, grandiose Landschaften und eine freundliche, offene Bevölkerung. Du brauchst ein Visum, das von der kanadischen Botschaft ausgestellt wird. Im studien- und ausbildungsbezogenen Praktikum erhältst Du die 12 Monate gültige Arbeitserlaubnis für Dein Auslandspraktikum bei der Einreise. Das Mindestalter liegt bei 19 Jahren.

Praktikum China

Für abenteuerlustige, die sich auf eine große Unbekannte einlassen wollen, bietet ein Praktikum in China die einmalige Chance, die Landessprache Mandarin-Chinesisch vor Ort zu erlernen – ein großes Plus auf dem deutschen Arbeitsmarkt, der immer enger mit dem chinesischen Markt verbunden ist. In China brauchst Du auch als Praktikant ein Arbeitsvisum (Z-Visum), denn Praktikantenvisa wurden abgeschafft. Einfacher ist es, für Praktika bis 6 Monate ein F-Visum (Kulturvisum) zu beantragen. Dieses wird jedoch nur mit einer „Einladung“ (des Arbeitgebers) erteilt. Bezahlte Praktika gibt es in China nicht. Die Lebenshaltungskosten belaufen sich bei lokalem Lebensstil auf etwa 300 € pro Monat.

Eine tolle Möglichkeit, Dein Praktikum in China zu finanzieren, bietet der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD): Im Programm Sprache und Praxis in China winken nicht nur ein monatliches Stipendium von 1.675 €, sondern auch noch Zuschüsse zu den Reise- und Versicherungskosten. Außerdem bekommst Du intensiven Sprachunterricht, den Du ebenfalls nicht bezahlen musst!

Wie die Bewerbung fürs Auslandspraktikum läuft

Du hast Dich für ein Land entschieden und eine Reihe von Stellen ausgewählt, auf die Du Dich bewerben möchtest. Jetzt möchtest Du Deine Erfolgschancen maximieren und Dich von der Masse der Bewerber absetzen, indem Du eine professionellePraktikumsbewerbung für das Auslandspraktikum erstellst. Wir zeigen Dir, wie Du die zwei wichtigsten Dokumente der Bewerbung erstellst: ein Motivationsschreiben und einenLebenslauf.

Fange so früh wie möglich mit der Bewerbung an. Denn viele große Firmen legen Wert darauf, dass die Bewerbung mindestens 6 Monate vor dem geplanten Praktikumsbeginn eintrifft. Keine Sorge: wenn Dir gar nicht mehr so viel Zeit bleibt, ist der Zug trotzdem noch nicht abgefahren. Es gibt mehr als genug Auslandspraktika, auf die man sich auch noch kurzfristig bewerben kann. Nur je früher Du anfängst, Dich auf ein Praktikum im Ausland zu bewerben, desto höher sind Deine Chancen auf ein bezahltes Auslandspraktikum.

Die Bewerbung sollte je nach Arbeitgeber entweder in der Landessprache oder aber auf Englisch verfasst werden. Kümmere Dich daher rechtzeitig um die Übersetzung von Unterlagen wie Zeugnissen. Bitte beachte auch, dass Bewerbungsunterlagen in anderen Ländern anders aussehen können als in Deutschland. In den USA bspw. kennt man keine 2-seitigen tabellarischen Lebensläufe. Du steigerst Deine Erfolgschancen also enorm, wenn Du vorab recherchierst, wie Bewerbungsunterlagen in dem jeweiligen Land auszusehen haben.

Wenn Du das Auslandspraktikum über eine Vermittlungsorganisation bekommst, wird diese Dir auch bei der Bewerbung helfen.

💡 TIPP

Lasse Deine Bewerbungsunterlagen von Profis erstellen

Wenn Du Deine Erfolgschancen maximieren möchtest, solltest Du Deine Unterlagen von einem professionellen Service online verfassen lassen. Wir empfehlen Dir den Service von Die Bewerbungsschreiber. Das Team ist auf Auslandspraktikumsbewerbungen in Englischer Sprache spezialisiert. Der Service erstellt Deine Unterlagen passgenau auf Deinen Wunscharbeitgeber. Schicke ihnen einfach Deine Unterlagen, die Du schon hast und sie erledigen alles in Windeseile für Dich. Die Seite ist mehrfacher Testsieger unter den Bewerbungsservices. Wir haben es getestet und können den Service nur empfehlen.

Motivationsschreiben fürs Auslandspraktikum

In dem Anschreiben für Dein Auslandspraktikum solltest Du Deinem zukünftigen Arbeitgeber klarzumachen, warum ausgerechnet Du den Praktikumsplatz kriegen solltest.

Das Motivationsschreiben ist aber kein ausformulierter Lebenslauf. Du musst also nicht Deine gesamten Lebensstationen hier genauer erklären. Wichtiger ist, dass Du eine Verbindung zwischen Dir und dem Unternehmen herstellst. Wähle also Stationen aus Deinem Lebenslauf aus, die für die Firma von Relevanz sind. Informiere Dich genauer über die Firma und den Ansprechpartner.

Ein Teil des Motivationsschreibens sollte darlegen, was Du von Deinem Praktikum im Ausland und der Firma erwartest, was Du gerne lernen möchtest und was Du von Deiner Seite einbringen kannst. Außerdem kannst Du hier konkret darlegen, in welcher Weise Du für das Unternehmen von Vorteil sein kannst und z. B. relevante Praxiserfahrungen mit einbeziehen.


Lebenslauf für Dein Praktikum im Ausland

Dein Lebenslauf sollte speziell auf die länderspezifischen Eigenheiten zugeschnitten sein. In den USA sind beispielsweise Bewerbungen ohne Foto üblich. Auch Alter und Religionszugehörigkeit sind nicht Teil des amerikanischen Lebenslaufs.

Der Lebenslauf sollte maximal zwei Seiten lang sein und Deine persönlichen Daten, Deinen Werdegang und Deine fachlichen und persönlichen Qualifikationen und Kompetenzen abbilden.

Der Lebenslauf wird - je nach Land - übersichtlich in tabellarischer Form verfasst und umgekehrt chronologisch gegliedert. Das heißt, Du fängst mit den neuesten Ereignissen an und arbeitest Dich in die Vergangenheit zurück. Ausbildung und Berufserfahrung werden im Lebenslauf durch Überschriften getrennt. Als Student verfügst Du im Normalfall noch nicht über allzu viel Berufserfahrung. Hier kannst Du also z. B. Praktika, Nebenjobs, soziales Engagement, aber auch Deine Tätigkeit im Asta oder in der Fachschaft aufzählen. Tätigkeiten, die absolut nicht zu Deinem angestrebten Praktikum passen, solltest Du allerdings weglassen. Ob Du also z. B. mit 16 in den Sommerferien für 2 Monate bei einem Supermarkt im Lager ausgeholfen hast, interessiert den Personaler einer Consulting-Firma nicht.

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