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Bachelorarbeit: So klappt‘s mit der 1,0

Junge Frau am Computer freut sich über gelungene Bachelorarbeit.

Du hast alle Module Deines Studiums absolviert und genügend Credit Points gesammelt? Dann steht jetzt die Bachelorarbeit ins Haus. Mit ihr stellst Du unter Beweis, dass Du ein wissenschaftliches Thema selbstständig bearbeiten kannst. Bestehst Du Deine Bachelorarbeit – und das an vielen Unis folgende Kolloquium – bekommst du den akademischen Titel eines Bachelors verliehen. Voraussetzungen dafür sind ein geeignetes Thema, eine gründliche Literaturrecherche und ein sinnvolles Zeitmanagement. Mit unseren Tipps kommst Du Deiner Traumnote ein großes Stück näher.

Was ist eine Bachelorarbeit?

Eine Bachelorarbeit, auch Bachelor-Thesis genannt, ist eine wissenschaftliche Arbeit zu einem vorgegebenen oder selbst gewählten Thema. Sie ist sie Teil der Abschlussprüfung an Hochschulen – meist zusammen mit einer mündlichen Prüfung („Kolloquium“). In der Regel haben Studenten vom Tag der Anmeldung an einen bis drei Monate Zeit für die Bachelorarbeit, deren Umfang meist zwischen 20 und 80 Seiten beträgt.

Schritt 1: Das richtige Thema auswählen

Mit der Wahl eines geeigneten Themas legst Du die Basis. Wähle ein Thema aus, das Dich interessiert. Nur wer sein Thema spannend findet, wird wochen- oder monatelang motiviert daran arbeiten. Beziehe deshalb Deine Interessen, Vorkenntnisse und praktischen Erfahrungen ein. Vielleicht hast Du Dich bereits in einem Seminar mit einem Thema beschäftigt, das Du jetzt vertiefen willst. Das hätte unter anderem den Vorteil, dass Du die Quellenlage besser einschätzen kannst. Eventuell kann Dir Dein Bachelorarbeits-Thema sogar den Weg in Deinen späteren Traumjob ebnen.

Um ein spannendes Thema zu finden, liest Du Dir als Erstes gut benotete Bachelorarbeiten aus Deinem Fachbereich durch – am besten zu Themen, die Du Dir selbst vorstellen kannst. So bekommst Du einen Eindruck, welche Themen im Rahmen einer Bachelorarbeit funktionieren. Arbeiten anderer findest Du an Lehrstühlen Deiner Fakultät, in der Uni-Bibliothek oder im Internet. Weitere Inspirationen können Dir Vorträge, Fachzeitschriften aber auch Magazine und Tageszeitungen liefern.

Hast Du eine ungefähre Vorstellung von Deinem Wunschthema, checkst Du schon mal grob die Quellenlage. Gibt es nur sehr wenig Literatur zum Thema, nimmst Du besser wieder Abstand. Wichtiger Teil einer Bachelorarbeit ist es, einen Überblick über Forschungsansätze und Ergebnisse zu liefern und diese zu diskutieren. Das kann im schlechtesten Fall bedeuten, Dein Wunschthema wieder zu canceln und ein anderes Thema zu wählen, zu dem es mehr Quellen gibt.

💡 TIPP

Orientier Dich an 10.000 anderen Bachelorarbeiten

Bei GRIN findest Du mehr als 200.000 wissenschaftlichen Arbeiten - eine gute Orientierung für die Themenfindung, Gliederung, Einleitung, Formatierung u.v.m. Such einfach per Stichwort und sortier die Treffer nach Aktualität und Note. Wahrscheinlich findest Du sogar Vorlagen aus Deiner Uni, bewertet von Deinem aktuellen Prof! Im Handumdrehen hast Du so hervorragende Beispiele, mit denen Du nicht nur eine gute Fragestellung findest - an ihnen kannst Du Dich auch in Punkten wie der Quellenanzahl, Umfang oder Formatierungen orientieren.

Hast Du eine grobe Vorstellung des Themas, nimmst Du Kontakt zu potenziellen Betreuern Deiner Arbeit auf. Aus Lehrveranstaltungen verfügst Du bestimmt über Kontakte zu Professoren und wissenschaftlichen Mitarbeitern Deines Fachbereiches. In einem unverbindlichen Erstgespräch tauscht Ihr Euch über Deine Themenidee aus und vereinbart am besten einen Termin, zu dem Du eine Themenskizze präsentierst. Anschließend grenzt ihr das Thema gemeinsam ein und entwickelt eine konkrete Forschungsfrage. Diese Eingrenzung ist wichtig, damit Du Dein Thema in der vorgegebenen Zeit und Seitenzahl abhandeln kannst. Oftmals erhältst Du bei der Gelegenheit Hinweise zu weiteren wichtigen Quellen sowie zur inhaltlichen Ausrichtung Deiner Arbeit.

Lege am besten schon zu diesem frühen Zeitpunkt mit Deinem Betreuer fest, wie oft Ihr Euch treffen wollt und bei welchen Arbeitsschritten Du Dir die meiste Unterstützung erwartest. Willst Du eher unabhängig arbeiten oder häufiges Feedback haben? Auf welche Art und wie oft willst Du Deinen Betreuer über Fortschritte bei der Arbeit informieren? Ist es sinnvoll, ihm einzelne Teile des Manuskriptes vorzulegen? Manche Unis schreiben sogar vor, derartige Vereinbarungen in einer Art Vertrag festzuhalten – einem so genannten „Learning Agreement“. Auch wenn es an Deiner Uni nicht Pflicht ist – sinnvoll ist es allemal, damit Du Dich auf Vereinbarungen berufen kannst.

Sonderfall: Bachelorarbeit im Unternehmen

Großer Praxisbezug, finanzielle Unterstützung und eventuell Aussichten auf einen Direkteinstieg – diese Vorteile hast Du, wenn Du Deine Bachelorarbeit in einem Unternehmen schreibst. Hinzu kommt: Deine Chancen auf eine gute Bewertung steigen, denn der Professor kann Deine Leistung weniger gut beurteilen, als wenn Du über sein Leib-und-Magen-Thema schreibst. Bevor Du eine Bewerbung für eine Bachelorarbeit im Unternehmen schreibst, solltest Du jedoch abklären, ob das an Deiner Hochschule möglich ist.

Schritt 2: Recherchiere effektiv und verwende nur wissenschaftliche Quellen

Informationen sind unbegrenzt verfügbar. Deshalb ist es wichtig, verlässliche von zweifelhaften Quellen zu unterscheiden. Eine Web-Recherche mit Google & Co. bringt Dir zwar jede Menge Treffer – doch der allergrößte Teil ist nicht wissenschaftlich fundiert und damit unbrauchbar. Das betrifft zum Beispiel Blogeinträge und Pressemitteilungen. Auch Wikipedia-Einträge können Dir allenfalls den Einstieg ins Thema erleichtern.

Besser geeignet ist Google Scholar – eine Suchmaschine für wissenschaftliche Dokumente. Gibst Du einen Suchbegriff ein, erhältst Du sowohl kostenlose Seiten als auch kostenpflichtige Angebote angezeigt. Der Schwerpunkt der Suchmaschine liegt auf Fachzeitschriften. In manchen Fällen zeigt Google Scholar die Volltexte an, in anderen lediglich bibliographische Angaben.

Google Scholar ermöglicht es Dir, die Suche auf Publikationen aus den vergangenen zwei oder drei Jahren einzugrenzen und so aktuelle Ergebnisse zu bekommen. Suche Dir auf diese Weise eine Handvoll interessanter Artikel zu Deinem Thema heraus und sichte deren Literaturverzeichnisse. Sie helfen Dir, Dich Schritt für Schritt „weiterzuhangeln“.

Nutze darüber hinaus Bibliotheken und Archive. Leihe Dir oft zitierte Standard- und Grundlagenwerke aus der Hochschul- oder Staatsbibliothek aus. Darüber hinaus bieten sich vor allem aktuelle Zeitschriftenartikel als Quellen an, da diese den neuesten Stand der wissenschaftlichen Diskussion wiedergeben.

Kannst Du einen Artikel nicht direkt über Google Scholar abrufen, bekommst Du über die Bibliotheks-Website Deiner Hochschule meist Zugang zu weiteren Recherchetools. Dazu gehören folgende Datenbanken:

EBSCOhost

Großes Angebot an Recherchedatenbanken für alle wichtigen Fachgebiete (u.a. Natur-, Ingenieur-, Geistes- und Sozialwissenschaften sowie Medizin) mit fachlich geprüften („peer reviewed“) Journalen, Magazinen, Zeitungen, Büchern und anderen Informationsquellen. Zugang nur mit gültiger Lizenz.

JSTOR

Digitales Archiv mit älteren Ausgaben ausgewählter Fachzeitschriften, vor allem aus dem Bereich Geistes- und Sozialwissenschaften. Die aktuellsten ein bis fünf Jahrgänge sind jeweils durch eine „bewegliche Wand“ geschützt. Zugang nur mit gültiger Lizenz.

ScienceDirect

Wissenschaftliche Online-Datenbank über Zeitschriften und Bücher des niederländischen Verlages Elsevier zu zahlreichen Fachgebieten (u.a. Medizin, Natur- und Wirtschaftswissenschaften). Zugang größtenteils nur mit gültiger Lizenz.

Schritt 3: Formuliere die zentrale Forschungsfrage Deiner Bachelorarbeit

Forschungsfragen drücken aus, welche Erkenntnisse Du durch Deine Arbeit gewinnen willst. Deine zentrale Forschungsfrage sollte weder zu weit gefasst noch missverständlich oder widersprüchlich sein – und sich natürlich beantworten lassen.

Eine gute Möglichkeit besteht darin, von einem Themengebiet (z.B. Kinderarmut in Deutschland) auszugehen und Fragen zu verschiedenen Aspekten zu formulieren (z.B. Wer ist betroffen?, Welche Ursachen gibt es?, Wo gibt es Hilfe?). Jetzt bildest Du „Fragencluster“, indem Du jeweils einer Hauptfrage (z.B. „Welche Ursachen gibt es?“) verschiedene Unterfragen zuordnest (z.B. „Welche Ursachen sehen Eltern?“, „Was sagen Pädagogen?“ etc.). Überlege Dir dann, mit welchen Methode sich jedes Fragencluster bearbeiten ließe (z.B. Interviews mit Eltern oder Lehrern sowie Literaturrecherche). Davon ausgehend schätzt Du ab, welche Fragen und Methoden sich lohnen und wählst ein Cluster aus.

Oft gibt bereits die Art der Frage Hinweise darauf, welche Forschungsmethode für Deine Bachelorarbeit in Frage kommt (siehe Schritt 4). Fragst Du etwa nach Unterschieden und Gemeinsamkeiten (z.B. von politischen Systemen), bietet sich eine Vergleichsstudie an. Willst Du einen bestimmten Effekt messen (z.B. von Online-Kursen auf Prüfungsergebnisse), wäre eine Umfrage sinnvoll.

Formuliere Deine Forschungsfrage möglichst klar und eindeutig und in einem Satz. Vermeide Warum-Fragen, weil diese oft nicht spezifisch genug sind. Wenn Du Probleme hast, schreibe zunächst auf, was genau Du untersuchen möchtest. Beim knackigen Formulieren hilft Dir die Methode des Elevator pitch: Stell Dir vor, Du müsstest einem Fremden Thema und Forschungsfrage während einer Fahrt im Aufzug schildern.

Schritt 4: Stelle einen Zeitplan auf und lege die Methodik fest

Bevor Du die einzelnen Arbeitsschritte organisierst, gehst Du die Anforderungen durch, die Deine Uni an Bachelorarbeiten stellt. Das betrifft sowohl formale Kriterien wie Umfang und Formatierung als auch allgemeine Vorgaben zu Inhalt und methodischem Vorgehen. Hast Du von Deinem Betreuer zusätzliche Instruktionen bekommen, etwa zum Aufbau der Arbeit oder zur Anzahl der Quellen, lasse sie ebenfalls einfließen.

Ausgehend vom Bearbeitungszeitraum, stellst Du einen Zeitplan für Deine Bachelorarbeit auf. Darin definierst Du Bearbeitungsschritte und legst deren Dauer fest. Die Schreibphase sollte nur etwa 30 Prozent der Zeit in Anspruch nehmen. Plane realistisch und kalkuliere ausreichend Zeit für Rücksprachen mit Deinem Betreuer ein. Gönne Dir außerdem ab und zu ein paar Tage Auszeit. Idealerweise hast Du den Zeitplan schon vor der Anmeldung der Bachelorarbeit beim Prüfungsamt fertig.

Mit Deinem Betreuer hast Du nicht nur Dein Thema besprochen, sondern wahrscheinlich auch schon auch Methoden erörtert, mit denen sich Deine Forschungsfrage bearbeiten lässt. Jetzt steht die Entscheidung an, wie Du vorgehen willst. Ist eine theoretische oder empirische Herangehensweise der geeignete Weg – oder eine Mischung aus beiden?

Einen theoretischen Ansatz wählst Du, wenn Du Dein Thema nicht mit Hilfe einer Datenanalyse bearbeiten kannst. In diesem Fall bist Du auf Literaturrecherchen angewiesen. Anhand der darin vorhandenen Argumente und Forschungsergebnisse versuchst Du, Deine Forschungsfrage oder Hypothese zu beantworten bzw. zu belegen.

Lassen sich zu Deiner Forschungsfrage auf wissenschaftlicher Basis Daten erheben oder liegen diese bereits vor, wählst Du eine empirische Herangehensweise. Zur Wahl stehen qualitative und quantitative Methoden. Während qualitative Methoden – etwa Interviews und Beobachtungsstudien – nach dem Wie und Warum fragen und Interpretationen erfordern, ist quantitative Forschung – zum Beispiel mittels Experimenten und Umfragen – objektiv und faktenorientiert.

Schritt

1. Thema auswählen

Zeitanteil

2%

Schritt

2. Quellenlage prüfen

Zeitanteil

5%

Schritt

3. Zentrale Forschungsfrage formulieren

Zeitanteil

10%

Schritt

4. Zeitplan und Methode festlegen

Zeitanteil

5%

Schritt

5. Material strukturieren/Gliederung aufstellen

Zeitanteil

10%

Schritt

6. Quellen auswählen

Zeitanteil

10%

Schritt

7. Quellen mit Gliederungspunkten verknüpfen

Zeitanteil

5%

Schritt

8. Einleitung schreiben

Zeitanteil

3%

Schritt

9. Hauptteil schreiben

Zeitanteil

20%

Schritt

10. Fazit schreiben

Zeitanteil

3%

Schritt

11. Fußnoten und Zitate checken

Zeitanteil

3%

Schritt

12. Auf Plagiate checken

Zeitanteil

2%

Schritt

13. Korrekturlesen

Zeitanteil

2%

Schritt

14. Literaturverzeichnis erstellen

Zeitanteil

2%

Schritt

15. Abkürzungsverzeichnis erstellen

Zeitanteil

2%

Schritt

16. Anhang erstellen

Zeitanteil

2%

Schritt

17. Inhaltsverzeichnis erstellen

Zeitanteil

2%

Schritt

18. Vorwort/Danksagung prüfen

Zeitanteil

1%

Schritt

19. Abstract schreiben

Zeitanteil

3%

Schritt

20. Korrektur lesen lassen

Zeitanteil

5%

Schritt

21. Letzten Schliff geben

Zeitanteil

3%

Schritt 5: Entwickele eine logische Gliederung

Sind Forschungsfrage und Herangehensweise geklärt, kümmerst Du Dich darum, Deine Argumentation zu strukturieren. Ausdruck dessen ist die Gliederung des Hauptteils Deiner Bachelorarbeit. Sie wird Dich später Schritt für Schritt durch den Schreibprozess führen. Gut strukturiert ist Deine Arbeit zudem leichter lesbar und besser verständlich.

Jede Bachelorarbeit besteht zunächst grob aus drei Teilen. In der Einleitung, die etwa 10 Prozent der Arbeit umfassen sollte, präsentierst Du Thema, Fragestellung und Lösungsansätze. Im Hauptteil, ca. 80 Prozent des Umfangs, stellst Du das zum Verständnis nötige Fachwissen dar und erläuterst Forschungsmethodik und Ergebnisse. Die restlichen 10 Prozent sind dem Schlussteil vorbehalten, in dem Du die Ergebnisse zusammenfasst und ein Fazit ziehst.

Während Einleitung und Schlussteil/Fazit je ein Kapitel bilden, erfordert der Hauptteil eine Untergliederung. Eine klassische Bachelorarbeit ist wie folgt gegliedert:

  • 1. Einleitung
  • 2. Kapitel I
  • 2.1 Unterkapitel 1
  • 2.2 Unterkapitel 2
  • 3. Kapitel II
  • 3.1 Unterkapitel 1
  • 3.2 Unterkapitel 2
  • etc.
  • 4. Schlussteil/Fazit

Die genaue Gliederung hängt vom Inhalt Deiner Arbeit ab. Da Du noch nicht alle Aspekte kennst, erstellst Du zu Beginn eine Stoffsammlung, um Dir einen Überblick zu verschaffen. In der Stoffsammlung führst Du alle Fragen und Überlegungen auf, die wichtig für die Beantwortung Deiner Forschungsfrage sein könnten. Führe zu jedem Punkt eine erste Literaturrecherche im Internet durch, um ihn zu prüfen und eventuell um neue Ideen zu erweitern.

Überlege dann, welche wichtigen Elemente zusammenwirken und in welche Teilfragen Du Deine Forschungsfrage zerlegen kannst. Wie könnte die Antwort auf die Frage lauten und wie gelangst Du zu dieser Antwort? Welche Aspekte sind allgemein und welche sind besonders?

Im zweiten Schritt fasst Du Dein Material nach inhaltlichen Gesichtspunkten zusammen. Frage Dich dabei, welche Aspekte sich von anderen abgrenzen lassen. Diese Zusammenfassung kannst Du entweder hierarchisch gliedern, das heißt nach übergeordneten und untergeordneten Punkten, oder logisch aufeinander aufbauend, so dass die Gliederungspunkte zu einem Ziel hinführen.

Schritt 6: Wähle die besten Quellen aus

Mit Forschungsfrage und Gliederung an der Hand unterziehst Du die bisher recherchierten Quellen einer kritischen Betrachtung. Welche passen, welche nicht? Dazu holst Du Informationen zu Autor, Text und Inhalt ein.

Einen Autor kannst Du als verlässlich einstufen, wenn er folgende Kriterien erfüllt:

  • Du erfährst seinen Namen und erhältst Informationen, die ihn als Experten ausweisen
  • Das Wissen, das er liefert, ist aktuell
  • Er arbeitet wissenschaftlich (u.a. unter Berufung auf andere Autoren)

Einen Text kannst Du als brauchbare Quelle einstufen, wenn:

  • Du erfährst, wann und von wem er verfasst wurde
  • er äußerlich wissenschaftlichen Ansprüchen genügt (u.a. Abstract, Kapitelgliederung, Zitierweise)
  • er keine interessengeleiteten Informationen enthält (Werbung, PR)
  • er allem Anschein nach geschrieben wurde, um neutral zu informieren

Eine Website ist geeignet, wenn:

  • ihre Inhalte von namentlich genannten Experten verfasst wurden
  • sie exklusive sowie korrekt als Übernahmen/Zitate gekennzeichnete Informationen liefert
  • auf ihr nichts verkauft werden soll und sie keine externe Werbung enthält

Aus inhaltlicher Sicht solltest Du in diesem Schritt Quellen verwerfen, die nicht zu Deiner Forschungsfrage passen, etwa weil sie andere Aspekte des Themas aufgreifen.

Schritt 7: Ordne Deine Quellen den Gliederungspunkten zu

Als nächstes ordnest Du Deine Quellen den Gliederungspunkten zu. Dazu ist es notwendig, dass Du sie auswertest, das heißt, die für Deine Arbeit benötigten Informationen herausziehst. Faustregel: Verwende keine Informationen, die vom Thema wegführen oder die Du nicht verstehst.

Mache Dir von Beginn an Notizen, welche Argumente Du mit welchen Quellen belegen willst. Alle Aussagen sollten unterm Strich eine schlüssige Argumentation im Sinne Deiner Forschungsfrage ergeben.

Um Plagiate zu vermeiden (siehe Schritt 12) solltest Du wörtliche und sinngemäße Zitate schon beim Herausschreiben akkurat dokumentieren. So kannst Du diese später problemlos in Fußnoten und Literaturverzeichnis übernehmen.

Schritt 8: Schreibe die Einleitung Deiner Bachelorarbeit

Das frühzeitige Verfassen einer groben Einleitung hilft Dir, gedanklich ins Thema einzusteigen und zügig ins Schreiben zu kommen. Das ist wichtig, auch wenn Du die Einleitung am Schluss noch mal umschreiben musst, weil sich inhaltliche Schwerpunkte geändert haben oder um die Einleitung auf das Fazit abzustimmen.

Die Einleitung ist Aushängeschild Deiner Arbeit. Sie bietet einen Überblick über Fragestellung, Lösungsansatz, Aufbau und Ziel Deines Forschungsvorhabens und lässt dadurch bereits Rückschlüsse darauf zu, wie strukturiert Du vorgegangen bist.

Mit einer zündenden und gut formulierten Einleitung machst Du den Korrektor neugierig auf Deine Arbeit. Das schaffst Du, indem Du Deine Forschungsfrage in einen aktuellen Kontext stellst und Deine Motivation verdeutlichst, sie zu beantworten. Nicht vergessen: Aus Struktur und Inhalt der Einleitung schließt der Korrektor auf die Qualität der ganzen Arbeit. Oftmals legt er sich hier sogar schon auf eine Tendenz bezüglich der Note fest.

💡 TIPP

Wissenschaftlich schreiben und argumentieren

Wer einen akademischen Titel anstrebt, muss nachweisen, dass er eine Fragestellung wissenschaftlich bearbeiten kann. Ein wissenschaftlicher Text ist systematisch und nachvollziehbar aufgebaut, verwendet Fachvokabular und bezieht andere Forschungsergebnisse ein. Diese werden eingeordnet, durch eigene Erkenntnisse ergänzt und der Forschungsstand anschließend neu bewertet. Wörtliche und sinngemäße Zitate werden in jedem Fall kenntlich gemacht.

Schritt 9: Schreibe den Hauptteil Deiner Bachelorarbeit

Der Hauptteil macht mit rund 80 Prozent das Herzstück Deiner Bachelorarbeit aus. In ihm stellst Du die theoretischen Grundlagen Deines Themas vor und erläuterst Begriffe, Theorien und Modelle. Entlang der Gliederung entwickelst Du Deine Argumentation und erörterst die einzelnen Aspekte des Themas.

Ziel ist es, mit Hilfe von Fakten, Beispielen und Zitaten eine schlüssige Argumentationskette aufzubauen, die durch gut belegte Quellen bzw. durch eine eigene empirische Untersuchung oder Experimente untermauert wird. Grafiken, Tabellen und Schaubilder lockern den Text auf und helfen Dir, das Geschriebene zu veranschaulichen.

Auch wenn der konkrete Inhalt des Hauptteils stark von der Fachrichtung abhängt: In jedem Fall existiert ein Forschungsgegenstand – sei es ein Datensatz, ein Kunstwerk oder ein literarischer Text – der zu analysieren und zu interpretieren ist. Wichtig: In den Hauptteil gehören nur Gedanken – fremde und eigene – die zur Beantwortung Deiner Forschungsfrage beitragen. Er schließt ab mit der ausführlichen Präsentation und Diskussion Deiner Forschungsergebnisse.

Schritt 10: Erfasse die Quintessenz der Arbeit im Fazit

Das Fazit Deiner Bachelorarbeit steht ganz am Schluss. Darin lieferst Du dem Leser keine neuen Informationen mehr, sondern fasst Deine Arbeit zusammen.

Das Fazit ist Dein persönliches Schlusswort. Als Einstieg eignen sich ein Zitat oder eine Anekdote. Dann nimmst Du in ein paar Sätzen Bezug auf Deine Forschungsfrage und Vorgehensweise. Der Kern Deines Fazits besteht aus der Bewertung und Interpretation Deiner Forschungsergebnisse. Im Unterschied zum Hauptteil beziehst Du im Fazit persönlich Stellung zu den Ergebnissen Deiner Arbeit.Schließlich stellst Du sie in einen größeren Zusammenhang und gibst Empfehlungen für weitere Forschungsansätze.

Schritt 11: Gehe exakt mit Fußnoten und Zitaten um

Aus jedem wissenschaftlichen Text muss eindeutig hervorgehen, welche Ideen, Aussagen und Gedankengänge der Autor wörtlich oder sinngemäß übernommen hat. Das gilt auch für Abbildungen und Tabellen. Viele Fußnoten und Zitate zu verwenden wirft kein schlechtes Licht auf Deine Arbeit – sondern zeugt von Genauigkeit und Transparenz. Wie viele Quellen in die Bachelorarbeit einfließen müssen, ist nicht festgelegt.

Die korrekte Zitierweise kann von der Hochschule, der Fachrichtung und vom Betreuer abhängen. Informiere Dich frühzeitig darüber, welche Regeln gelten. Schreibst Du Deine Arbeit in einer anderen Sprache, musst Du beim Zitieren ebenfalls Besonderheiten beachten. Die deutsche Zitierweise arbeitet üblicherweise mit Fußnoten. Zitiere in jedem Fall einheitlich!

Eine Hilfe sind Zitierprogramme wie EndNote und Citavi. Darin kannst Du verschiedene Arten von Literatur sammeln und verwalten. Die Software erleichtert sowohl das Zitieren selbst als auch das Erstellen des Literaturverzeichnisses. Wichtig ist, dass Du im Programm zu Beginn die richtige Zitierweise einstellst.

Schritt 12: Checke Deine Arbeit auf Plagiate

Zitieren ohne Quellenangabe ist verboten. Das gilt auch für unvollständig zitierte sowie sinngemäß übernommene Passagen. Auch unabsichtliche Plagiate gelten als Täuschungsversuch und führen dazu, dass Du Deine Bachelorarbeit nicht bestehst. Mehr noch: An vielen Hochschulen wirst Du automatisch exmatrikuliert.

Damit Deine Bachelor-Träume nicht versehentlich platzen, lasse vor allem auf nicht wissenschaftlichen Websites Vorsicht walten: Autoren von Freemailanbietern, Ratbeber-Communities und Online-Enzyklopädien übernehmen oft ungekennzeichnet Material aus anderen Quellen.

Überprüfe Deine Arbeitsweise: Schreibst Du Dir woanders etwas heraus, ergänze stets die Quelle. Markiere auch um- oder neu formulierte sowie zusammengefasste Zitate. Bist Du Dir nicht mehr sicher, woher eine Aussage stammt, dann lasse sie besser weg.

💡 TIPP

Online-Plagiatsprüfung mit wenigen Klicks
Du solltest unbedingt eine Online-Plagiatsprüfung nutzen. Denn oft passieren Plagiate passieren unabsichtlich. Mit einer Online-Software dauert das nur wenige Minuten und funktioniert komplett online. Solche Softwares werden übrigens auch von den Hochschulen eingesetzt, um Deine Bachelorarbeit auf Plagiate zu überprüfen... Die Software gleicht Deine Arbeit mit hunderttausenden Texten ab, und markiert Dir alle verdächtigen Stellen. Außerdem liefert sie Dir die jeweilige Quelle dazu, in der derselbe oder ähnliche Passagen gefunden wurden. Wenn Du diese Stellen korrigierst, sicherst Du Dich weitgehend gegen Punktabzüge für Plagiate ab.

Schritt 13: Bachelorarbeit lesen – mehrmals und gründlich

Nach dem Schreiben folgt das Lesen, Prüfen und Korrigieren. Liegst Du halbwegs im Plan, hast Du ausreichend Zeit, um Deine Bachelorarbeit mehrmals inhaltlich und sprachlich zu durchforsten.

Wer wie Du so viele Wochen an einem Text gesessen hat, neigt dazu, die Wörter nur noch zu überfliegen – dabei bleiben eventuelle Fehler unentdeckt. Dagegen hilft es, wenn Du Dir den Text laut vorliest. Dadurch liest Du langsamer und bemerkst fehlende oder doppelte Wörter sowie falsche Endungen, die die Rechtschreibprüfung nicht gefunden hat.

Ein weiterer guter Trick: Verändere die Schriftgröße. Dadurch ändert sich der Zeilenumbruch und Du bekommst einen ganz neuen Blick auf den Text. Neigst Du zu Rechtschreibfehlern, lies Deine Arbeit zudem Wort für Wort von hinten.

Achte besonders auf den roten Faden. Der Sprachstil sollte wissenschaftlich, jedoch gut verständlich sein, die Kapitel logisch aufeinander folgen. Checke innerhalb der Kapitel die Übergänge zwischen den Absätzen und formuliere sie bei Bedarf um.

Schritt 14: Erstelle das Literaturverzeichnis

Im Literaturverzeichnis Deiner Bachelorarbeit, auch Bibliographie genannt, listest Du sämtliche Quellen auf, die Du in Deiner Arbeit direkt oder indirekt zitierst. Dazu gehören neben Büchern und Artikeln aus Fachzeitschriften auch Angaben zu Internetseiten, Filmen und Audioquellen.

Das Literaturverzeichnis sollte alphabetisch geordnet sein. Orientiere Dich beim Sortieren an den Nachnamen der Autoren und führe diese in der Liste vor den Vornamen auf – das ist übersichtlicher. Lässt Du Dir das Quellenverzeichnis von einem Zitierprogramm erstellen, stelle dieses entsprechend ein. Wichtig: Sämtliche Quellen müssen einheitlich formatiert und angeordnet sein.

Je nach Thema der Arbeit und Anzahl der Quellen kann es sinnvoll sein, das Literaturverzeichnis zu unterteilen. So lassen sich etwa etwa Primär- und Sekundärquellen oder schriftliche und audiovisuelle Quellen separat aufführen. Auch Gerichtsurteile, Interviewmitschriften und Internetseiten stehen besser als eigene Unterpunkte.

Schritt 15: Erstelle ein Verzeichnis der Abkürzungen

Kaum eine Arbeit kommt ohne Abkürzungen aus. Bei der jeweils ersten Erwähnung ist jeder Begriff in voller Länge auszuschreiben. Die Abkürzung folgt jeweils in Klammern. In der Folge verwendest Du dann nur noch die Abkürzung.

Leser, die auf eine Abkürzung stoßen, können im Abkürzungsverzeichnis nachschlagen. Darin führst Du alle Abkürzungen samt Erklärung auf – außer allgemein geläufige wie etc., vgl. und ff. Nummeriere die Abkürzungen nach der Reihenfolge ihres Erscheinens in der Arbeit. Das Abkürzungsverzeichnis steht hinter dem Inhaltsverzeichnis.

Schritt 16: Erstelle einen Anhang

Nicht alle Tabellen und Grafiken musst Du in den Text einbinden. Manche behandeln nur Nebenaspekte oder sind sehr groß und deshalb in einem Anhang am Schluss der Arbeit besser aufgehoben. Dasselbe gilt für Fragebögen, Statistiken und Auswertungen, die den Fließtext zu lang und unübersichtlich machen würden.

Der Text sollte auf die Darstellungen im Anhang verweisen. Dazu teilst Du jeder Darstellung im Anhang eine Ziffer und eine Überschrift zu. Je nach Anzahl der Anhänge nummerierst Du sie durch (Anhang 1, Anhang 2 etc.) oder teilst sie in Gruppen ein (1. Tabellen, 2. Grafiken, 3. Fragebögen etc.), denen Du die einzelnen Darstellungen zuordnest (1.1, 1.2 etc.). Das Verzeichnis steht hinter dem Inhaltsverzeichnis oder vor dem Anhang.

Schritt 17: Das Inhaltsverzeichnis – der Wegweiser Deiner Arbeit

Das Inhaltsverzeichnis steht gleich am Anfang nach dem Titelblatt. Es zeigt den Aufbau Deiner Arbeit und hilft Lesern, bestimmte Gliederungspunkte schnell zu finden.

Das Inhaltsverzeichnis Deiner Arbeit enthält die Überschriften sämtlicher Kapitel und Unterkapitel. Erstelle es deshalb erst, wenn die Gliederung der Arbeit endgültig feststeht. Üblich ist es, den Kapiteln arabische Ziffern voranzustellen. In der Regel ist es sinnvoll, den Text in höchstens drei Stufen zu gliedern (also etwa bis 1.2.1 statt 1.2.1.1).

Schritt 18: Prüfe, ob Du Vorwort und Danksagung brauchst

In einem Vorwort kannst Du Deine Leser über Deine Gründe für die Themenwahl informieren und von Erfahrungen während des Schreibens berichten. Außerdem kannst Du hier Menschen danken, die Dich beim Verfassen Deiner Bachelorarbeit unterstützt haben. Dagegen nimmst Du keinen Bezug auf fachliche Aspekte. Das Vorwort ist nicht mit der Einleitung zu verwechseln!

Ein Vorwort zu verfassen ist nicht verpflichtend. Falls Du Dich dafür entscheidest, dann schreibe es ganz am Schluss und platziere es vor dem Inhaltsverzeichnis. Das Vorwort trägt keine Kapitelnummer und sollte höchstens eine Seite umfassen.

Schritt 19: Schreibe das Abstract Deiner Bachelorarbeit

Das Abstract ist eine kurze Zusammenfassung des Inhalts. Es gibt Aufschluss darüber, für wen die Arbeit interessant ist und informiert über zentrale Thesen und Ergebnisse sowie Methodik und Vorgehensweise. Anhand des Abstracts verschaffen sich Leser einen Überblick – und lesen im besten Fall die ganze Arbeit. Das Abstract sollte maximal eine Seite umfassen und vor dem Inhaltsverzeichnis stehen. Erkundige Dich vor dem Schreiben, ob es weitere formale und inhaltliche Anforderungen gibt.

Schritt 20: Lasse Deine Bachelorarbeit Korrektur lesen

Deine Bachelorarbeit von einem Außenstehenden lesen und korrigieren zu lassen ist legal. Außerdem ist es sinnvoll, weil Du wahrscheinlich Fehler überlesen würdest. Viele Hochschulen empfehlen ihren Studenten deshalb sogar, einen Korrekturleser hinzuzuziehen.

Dieser sollte die Arbeit auf Orthografie, Grammatik, Satzbau und Interpunktion prüfen und auch Zitierfehler anmerken. Sinnvoll ist es, ihn zugleich mit dem Lektorat zu beauftragen, also dem inhaltlichen und stilistischen Feintuning der Arbeit. Darunter fallen etwa das Beseitigen logischer Brüche, das Anpassen von Übergängen zwischen Absätzen und das Einfügen von Fachtermini.

Dennoch musst Du Deine Bachelorarbeit laut Prüfungsordnung in Eigenleistung verfassen. Jede Form von Ghostwriting verbietet sich also von selbst! Die Grenze ist überschritten, wenn Dein Korrektor oder Lektor den Inhalt Deiner Arbeit verändert – ob mit Deinem Einverständnis oder ohne.

Wer keinen Kommilitonen, Freund oder Familienangehörigen hat, der das Korrekturlesen in hoher Qualität erledigen kann, beauftragt einen professionellen Dienstleister. Wichtig ist, dass Du Deinen Lektor zu sämtlichen Formalien, etwa Zitierregeln, eingehend briefst.

Schritt 21: Gib‘ Deiner Arbeit den letzten Schliff

Nur noch ein paar Handgriffe – dann hast Du es geschafft. Zum Schluss solltest Du Deiner Arbeit noch ein gut gestaltetes Deckblatt gönnen. Es ist wichtig für den ersten Eindruck. Der Inhalt kann von Hochschule zu Hochschule differieren – deshalb informiere Dich vorher. In der Regel brauchst Du:

  • Angaben zur Hochschule
  • Titel der Arbeit
  • Persönliche Daten

Außerdem muss die Bachelorarbeit eine eidesstattliche Versicherung enthalten. Darin versicherst Du, dass Du die Arbeit selbstständig und wissenschaftlich korrekt verfasst hast. Ob die Erklärung am Beginn oder am Ende der Arbeit steht, ist nicht entscheidend. Wichtig ist, dass Du Ort und Datum vermerkst und unterschreibst. Viele Hochschulen geben den genauen Wortlaut vor oder stellen die Erklärung als Musterdokument bereit.

Hast Du Deine Arbeit in einem Unternehmen geschrieben, benötigt die Arbeit wahrscheinlich einen Sperrvermerk, der der Arbeit vorangestellt wird. Darin verpflichtest Du Dich, sie im festgelegten Zeitraum nicht zu veröffentlichen. So wollen Unternehmen sensible Daten und Forschungsergebnisse schützen. Hier gilt es, mit Unternehmen und Hochschule einen Kompromiss zu finden.

Jetzt kannst Du Deine Arbeit ausdrucken und binden lassen und zum Prüfungsamt tragen. Achte auf die Anzahl der Exemplare, die Du einreichen musst – damit nicht kurz vor der Ziellinie doch noch Stress entsteht.

Schritt 22: Kümmere Dich frühzeitig um den Druck der Bachelorarbeit

Kümmere Dich frühzeitig und plane den Druck nicht für den letzten Stunden vor der Abgabe der Bachelorarbeit. Denn der Copyshop bei Deiner Uni wir kurz vor der Abgabe besonders voll sein und Du musst u. U. mit längeren Wartezeiten rechnen. Außerdem könntest Du bei Problemen vor Ort in Zeitnot geraten. Wenn also der Drucker oder die Bindemaschine nicht funktioniert, die Tinte leer ist oder einfach zu viele andere vor Dir dran sind, ist die Abgabe in Gefahr.

Dazu kommt, dass die Preise im Copyshop meist deutlich teurer sind als bei Online-Druckereien. Du sparst also eine Menge Geld - bis zu 100 € -, wenn Du 1 Tag für den Druck einplanst. Mit einer guten Zeitplanung ist das aber kein Problem. Und Online Drucken lassen ist ohnehin sehr viel stressfreier.

💡 TIPP

Nutze einen Online-Druckservice mit kostenlosem Expressversand
Wir haben alle Online-Druckereien mit einander vergleichen: Bachelorprint hat als einziger Service einen kostenlosen Expressversand und ist in der Regel viel günstiger als vergleichbare Online-Druckereien und Copyshops. Die Bachelorarbeit kannst Du so innerhalb von 24 Stunden drucken und binden lassen und sparst zudem bis zu 50 € gegenüber Deinen Alternativen.

Nach der Bachelorabeit: Verteidigung und Wiederholung

An den meisten Hochschulen schreibt die Prüfungsordnung vor, dass die Bachelorarbeit im Rahmen eines Kolloquiums verteidigt wird. Das bedeutet: Du präsentierst Deine Ergebnisse einem Prüfungskomitee und beantwortest Fragen. Sei topvorbereitet und überziehe die Zeit für die Präsentation nicht.

Die Korrekturzeit der Bachelorarbeit wird oft zur Nervenprobe. Tritt der „Worst Case“ ein und Du fällst durch Deine Bachelorarbeit durch, ist nicht alles verloren. Fast immer hast Du einen zweiten Versuch. Wichtig ist, dass Du Dich auf die Suche nach den Ursachen machst, um es bei der Wiederholung besser zu machen. Widerspruch gegen die Bewertung solltest Du einlegen, wenn Dein Betreuer keine nachvollziehbaren Fakten für Dein Durchfallen anführen kann.