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Auslandspraktikum in den USA: Wie Du Stellen und Förderung findest

Ein Auslandspraktikum in den USA zu finden und zu planen ist nicht so einfach

Von einem Auslandspraktikum in den USA träumen viele. Sie möchten in das Land der Freiheit und der unbegrenzten Möglichkeiten. Doch oftmals scheitert der Traum von einem Auslandspraktikum in den USA am Praktikumsplatz. Wenn man nicht weiß, wie man die Suche angehen soll, ist es gar nicht so einfach, so ein Praktikum in den USA zu organisieren. Wir können Dich aber beruhigen. Wir zeigen Dir nämlich wie Du ganz einfach ein Auslandspraktikum in den USA findest und wie Du das Praktikum auch noch bezahlt bekommst. Wetten, dass Du im Nu einen Platz hast und es schneller und einfacher war als Du jetzt vielleicht noch denkst?

Wo Du Auslandspraktikum für die USA findest

Ein Auslandspraktikum in den USA kannst Du auf zwei verschiedene Arten finden: Entweder Du holst Dir Unterstützung von einer Praktika-Vermittlungsorganisation wie Sprachdirekt oder Praktikumswelten oder Du machst Dich selbst auf die Suche nach einem passenden Praktikum in den USA. Unser Rat an Dich, ist beide Wege zu verfolgen. Lass Dir ein Angebot von den beiden Praktikumsvermittlungsservices erstellen und suche parallel auf eigene Faust nach einem Platz. In unserer Jobbörse sind nämlich regelmäßig viele vakante Plätze. Die Entscheidung solltest Du erst treffen, wenn Du alle Angebote vorliegen hast.

Auslandspraktikum in den USA mit Vermittlungsservice

Wir raten Dir zum Vermittlungsservice von Praktikawelten oder Sprachdirekt. Beide Anbieter haben sehr viel Erfahrung und schon unzählige Menschen erfolgreich ein Auslandspraktikum für die USA vermittelt. Praktikawelten hat sogar eine Vermittlungsquote von 98 %. Die Organisationen stellen Dir eine Liste von Unternehmen zusammen, die aktuell Praktikanten suchen und zu Dir und Deinen Wünschen passen könnten. Diu wählst dann die Stellen aus, die Dich interessieren. Die Vermittler helfen Dir dann bei der Bewerbung um die Stellen. Außerdem helfen sie Dir bei der Organisation, der Unterkunft und dem Transport vor Ort.

Organisationen wie Sprachdirekt haben den Vorteil, dass sie Dich bei Deinem gesamten Auslandspraktikum in den USA Schritt für Schritt begleiten. Unterstützung bekommst Du unter anderem bei:

  • der Kontaktaufnahme zu Unternehmen in den USA
  • der Praktikumsbewerbung
  • der Beschaffung der notwendigen Dokumente (z. B. Übersetzung Deiner Zeugnisse)
  • der Beschaffung Deines Arbeitsvisums für Dein Auslandspraktikum in den USA
  • der Vorbereitung auf das Visums-Bewerbungsgespräch beim US-Konsulat
  • der Flugbuchung und der Suche nach einer geeigneten Unterkunft
  • bei Problemen im Auslandspraktikum in den USA (persönlicher Ansprechpartner)

Vermittlungsorganisationen für Auslandspraktika helfen Dir dabei, Dein passendes Praktikum in den USA zu finden. Zusätzlich unterstützen sie Dich bei allen organisatorischen Fragen und bei der Beantragung Deines Visums. Wir zeigen Dir außerdem, welche Kosten Du monatlich und insgesamt für Dein Auslandspraktikum in den USA einplanen musst. Die Kosten können natürlich je nach Stadt variieren. Prinzipiell solltest Du aber für Dein Praktikum in den USA mindestens 1.000 € für Flug und Visum sowie weitere 1.200 € für jeden Monat vor Ort einplanen. Je nachdem ob Dein Praktikum vergütet ist oder Du BAföG-Anspruch hast, kannst Du auch einen Großteil der Kosten selbst decken. Die genaue Höhe Deines BAföGs berechnet Dir übrigens schnell und einfach unser BAföG-Rechner. Im folgenden Artikel zeigen wir Dir, wie Du ein Praktikum in den USA finden kannst und was für Kosten auf Dich zukommen.

Praktikum in den USA selbst finden

Neben den Vermittlungsservices kannst Du auch leicht ein Auslandspraktikum für die USA in unserer Jobbörse finden. Mit wenigen Klicks findest Du dort viele attraktive Stellen. Einfach unter "Region" "weltweit" auswählen.

Suchmaschine

myStipendium-Jobbörse

Wer sein Praktikum in den USA hingegen selbstständig organisieren möchte, kann neben unserer Jobbörse auch an seiner Hochschule nachfragen. Eine gute Anlaufstelle ist auch das Career Center Deiner Uni. Möglicherweise gibt es an Deiner Fakultät auch Dozenten mit guten Kontakten für ein Auslandspraktikum in den USA. Zwar ist die Organisation eines Auslandspraktikums in den USA auf eigene Faust etwas umständlicher als mit Praktikumsvermittler. Dafür sind die selbst organisierten Praktika in den USA oft inhaltlich anspruchsvoller und besser vergütet.

Prinzipiell stehen Dir für Dein Auslandspraktikum in den USA bezüglich Ortswahl und Branche alle Möglichkeiten offen – vom kleinen Bergdorf in den Rocky Mountains über die Mega-Metropolen der Ostküste bis hin zu L.A. Die inhaltliche und örtliche Wahl Deines Praktikumsplatzes hat dabei entscheidende Auswirkungen: Auf Deine Referenz im Lebenslauf, Deine Skills und nicht zuletzt auf Deinen Geldbeutel!

Entscheidend ist, dass Du bei Deiner Suche nach einem geeigneten Auslandspraktikum in den USA den Fokus auf Dein gewünschtes Fachgebiet und einen geeigneten Arbeitgeber legst und nicht allein auf die Region. Immerhin willst Du Dir fachliche Kompetenzen aneignen, die Dir für Deinen späteren Lebensweg von Nutzen sind. Trips in attraktive Städte und Landstriche kannst Du hingegen auch am Wochenende oder im Anschluss an Dein Praktikum in den USA unternehmen.

Auch die Mietpreise solltest Du im Vorfeld abklären, damit es vor Ort nicht zu Überraschungen kommt. Im Allgemeinen sind die Mieten in den Städten deutlich höher als in den Außenbezirken. In einer beliebten Stadt wie New York kann ein Zimmer pro Monat locker $ 1.000 kosten. Kläre darum rechtzeitig ab, ob Dein Praktikum in den USA vergütet wird. Bei einem bezahlten Auslandspraktikum in den USA kannst Du monatlich bis zu $ 1.000 verdienen und damit bereits einen Großteil Deines Lebensunterhalts decken.

Welche Förderungen Du für ein Auslandspraktikum in den USA erhalten kannst

Stipendien fürs Praktikum in den USA

Die attraktivste Förderung ist ein Auslandsstipendium für Dein Praktikum in den USA. Denn das Geld musst Du nicht zurückzahlen. Es gibt viele Stiftungen und andere Stipendiengeber, die Dein Auslandspraktikum in den USA bezahlen könnten. Gute Noten brauchst Du dafür nicht. Der DAAD bspw. vergibt sehr viele Kurzstipendien. Du erhältst 400 € monatlich und einen Reisekostenzuschuss von 588-650 € abhängig davon, wo Dein Auslandspraktikum in den USA stattfindet. Über unsere Stipendiensuche findest Du unzählige weitere Stipendien für Dein Praktikum in den USA. Die Suche dauert wirklich nur wenige Minuten und Dir werden nur Auslandsstipendien angezeigt, die zu Deinem Profil passen. Die Chancen stehen sehr viel besser als Du denkst: 41 % der Stipendienbewerbungen haben nämlich Erfolg. Die wenigsten bewerben sich überhaupt auf Stipendien.

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Mehr Stipendien fürs Praktikum in den USA:

PROMOS-Stipendium fürs Auslandspraktikum in den USA

PROMOS ist eines der größten Auslandsstipendienprogramme und fördert Auslandspraktika - auch in den USA. Hier gibt es 400 € pro Monat und einen Reisekostenzuschuss von 1.175-1.300 € je nachdem, wo Dein Auslandspraktikum in den USA stattfindet.. PROMOS-Stipendien werden durch die Hochschulen vergeben. Das Stipendium müsstest Du also bei Deiner Uni beantragen. Für PROMOS brauchst Du auch keine Top-Noten. Es werden jedes Jahr sehr viele Stipendien in dieser Programmlinie vergeben. AuslandsBAföG musst Du nur zur Hälfte zurückzahlen. Die andere Hälfte ist ein Zuschuss.

Mehr zum Thema PROMOS im Auslandspraktikum:

AuslandsBAföG

Wenn Du aktuell bereits BAföG beziehst, hast Du ohnehin Anspruch auf BAföG im Praktikum. Aber auch wenn Du im Inland keinen BAföG-Anspruch hattest, kann es gut sein, dass Du im Ausland Anspruch auf BAföG hast. Wenn Du BAföG im Ausland empfangen möchtest, muss Dein Praktikum mindestens 3 Monate dauern. Außerdem muss es einen Bezug zu Deinem Studium haben. Die Prüfungsstelle Deiner Uni muss bescheinigen, dass das Auslandspraktikum in den USA den Richtlinien der Prüfungsordnung entspricht.

AuslandsBAföG setzt sich wie folgt zusammen:

  • bis 399 € pro Monat: mtl. Grundbedarf
  • bis 250 € pro Monat: Wohnpauschale
  • bis 73 € pro Monat: Kostenübernahme für Pflege- und Krankenversicherung
  • bis 500 € (innerhalb EU) bzw. 1.000 € (außerhalb EU): Reisekostenzuschlag für Hin- und Rückreise

Finde mit unserem BAföG-Rechner heraus, wie viel AuslandsBAföG Dir im USA-Praktikum zusteht.

Mehr zum Thema AuslandsBAföG:

Studienkredit fürs Praktikum in den USA

Erst wenn Du die Möglichkeiten über Stipendien, PROMOS und AuslandsBAföG ausgeschöpft hast und immernoch ein Finanzierungsbedarf bestehst, kannst Du einen Studienkredit für den restlichen Bedarf aufnehmen. Das kann auch dann als Überbrückung sinnvoll sein, wenn Du das Geld aus anderen Einnahmequellen erst später bekommst.

Du solltest mehrere Eisen im Feuer haben. Bewirb Dich daher auf alle Stipendien, die passen und prüfe, ob AuslandsBAföG infrage kommt. Du könntest aber zur Sicherheit auch zusätzlich ein Angebot auxmoney einholen. Das Angebot bekommst Du mit wenigen Klicks online. Auxmoney vermittelt Kredite von Privatpersonen, die an Dein Auslandspraktikum und Deine Zukunft glauben. Das Geld kommt also nicht direkt von der Bank. Bei Auxmoney gibt es bis zu 50.000 €. Das Geld kann schon am nächsten Tag auf Deinem Konto sein.

Mehr zum Thema Studienkredite:

Auxmoney-Produktangaben: Nettokreditbetrag von 1.000€ bis 50.000€, Laufzeiten von 12 bis 60 Monaten, max. eff. Jahreszins 19,5%, inkl. einmaliger Gebühr von 2,95% des Nettokreditbetrags. Repräsentatives Beispiel (Bonität vorausgesetzt): eff. Jahreszins 6,15%, geb. Sollzins 4,55% p.a., Nettokreditbetrag 8.000€, Laufzeit 48 Monate, einmalige Gebühr von 2,95%.

Bezahltes Auslandspraktikum in den USA

Gerade wenn Du das Praktikum selbst organisierst und schon ein paar Semester studiert hast, kannst Du ein gut bezahltes Praktikum in den USA finden. Die Chancen auf ein gutes Gehalt sind bei größeren und internationalen Firmen höher. Diese erwarten dann natürlich auch einen größeren Arbeitseinsatz von Dir als wenn das Praktikum unbezahlt ist. Je nachdem, wie hoch Dein Gehalt ausfällt, kann es sogar sein, dass Du damit Deinen gesamten Bedarf vor Ort decken kannst und keine weitere Förderung benötigst.

Was mich das Auslandspraktikum in den USA kostet

Die meisten Kosten für Dein Auslandspraktikum in den USA liegen auf der Hand: Der Flug kostet eine Menge Geld, aber auch die Unterkunft für mehrere Wochen oder Monate ist nicht gerade günstig. Für Deinen eigenen Kostenplan solltest Du mit den folgenden Kostenblöcken rechnen:

Hierfür entstehen Dir Kosten Kosten
Flüge
  • Flüge Ostküste: 500 €
  • Flüge Westküste: > 750 €
Visumgebühren
  • Konsulargebühr: ca. 140 €
  • SEVIS-Gebühr: 158 €
Gesamtkosten (einmalig)
  • 800-1.100 €
Unterkunft
  • WG-Zimmer: 440 € pro Monat
  • Hostel: 700-1600 € pro Monat (26-53 € pro Nacht)
  • Gastfamilie: häufig kostenlos, dafür Mithilfe im Haushalt erwartet
Essen und Trinken
  • Selbstversorgung Supermarkt: 300 € pro Monat (10 € pro Tag)
  • Auswärtsessen: 600 € pro Monat (20 € pro Tag)
Freizeit
  • 50-130 € pro Monat
Auslandskrankenversicherung
  • 1 € pro Reisetag = ca. 30 € pro Monat
  • je nach Anbieter sehr unterschiedlich!
Gesamtkosten (monatlich)
  • 380-820 €

Die Ausgaben für Deinen Flug in die USA sind in erster Linie von der Reisezeit (Haupt- oder Nebensaison), dem exakten Termin und der Wahl zwischen einem Non-Stop-Flug oder Flug mit Zwischenlandung abhängig. Grundsätzlich kannst Du rechnen: Flüge an die Ostküste (z. B. nach New York) kosten im Schnitt etwa 500 €, Flüge an die Westküste (z. B. nach Los Angeles oder San Francisco) gibt es ab 750 € aufwärts. Wer nicht im Sommer oder zu typischen Familienfestzeiten fliegt, kann sich auch über günstigere Flüge freuen. In der absoluten Hochsaison – vom 15. Juni bis zum 15. August – können die Flüge bei 1.200 € und mehr liegen. Gabelflüge mit Zwischenlandung sind in der Regel deutlich günstiger.

Bezüglich der Unterkunft schwanken die Kosten in Abhängigkeit davon, ob Du Dein Praktikum in den USA eher in einer beliebten Metropole oder in einer weniger frequentierten Region absolvierst. Die preisgünstigste Alternative für Dein Praktikum in den USA ist das Wohnen in einer Gastfamilie. Auch hier kann Dich eine Vermittlungsorganisation wie z. B. Sprachdirekt bei der Suche und Planung unterstützen. Für ein WG - Zimmer musst du mit ca. 400-500 € im Monat rechnen. Die Übernachtung in Hostels oder Motels kann hingegen bis zu 1.500 € im Monat kosten.

Auch bei den Ausgaben für Lebensmittel kannst Du sparen. Am billigsten ist es, wenn Du Dich selbstverpflegst und in Supermärkten einkaufst. Die günstigsten Preise gib es bei Walmart. Dort kannst Du für ca. 300 € im Monat einkaufen. Möchtest Du hingegen auswärts essen, musst Du mit ca. 780 € im Monat (ca. 26 € pro Tag) rechnen. Damit Du in den USA nicht bei jeder Abhebung am Bankautomaten Gebühren bezahlen musst, solltest du dich außerdem nach einer kostenlosen Kreditkarte fürs Ausland umsehen.

Wer ein Praktikum in den USA macht, möchte natürlich nicht nur schuften. Plane also genügend Geld für Eintrittspreise und Bustouren ein. Wer mehrere Nationalparks besucht, kann mit der Jahreskarte "America the Beautiful" für ca. 70 € Geld sparen. Diese rechnet sich bereits beim Besuch von wenigen. Planst Du viele Unternehmungen, kann es sich außerdem lohnen einen Internationalen Studentenausweis zu beantragen.
Ein weiterer Kostenpunkt für Dein Praktikum in den USA: Das Visum. Hier sind aktuell ca. 140 € Konsulargebühr und ca. 158 € SEVIS-Gebühr fällig.

Besonders wichtig ist auch eine gültige Auslandskrankenversicherung für Studenten beim Praktikum in den USA, die Du bereits bei der Beantragung Deines Visums vorweisen musst. Da ärztliche Behandlungskosten in den USA ca. 8 - 10 Mal so hoch sind wie in Deutschland, schützt Dich die Auslandskrankenversicherung vor explodierenden Kosten im Krankheitsfall. Der Versicherungsvertrag muss für die gesamte Dauer Deines Aufenthaltes abgeschlossen werden. Hier lohnt sich ein Vergleich um die günstigste Auslandskrankenversicherung zu finden.

Fazit: Für Dein Praktikum in den USA musst Du mit einmaligen Kosten in Höhe von mindestens 800-1.000 € für Flüge und Visumgebühren rechnen. Für Deinen Aufenthalt vor Ort solltest Du monatlich mindestens weitere 380 € (falls du kostenlos in einer Gastfamilie wohnst), ansonsten mindestens 820 € für Unterkunft, Verpflegung, Auslandskrankenversicherung und Freizeitaktivitäten einplanen. Das bedeutet konkret: Bei einem dreimonatigen Praktikum in den USA kommen auf Dich Kosten von ca. 2.000-5.000 € zu. Bei einem sechsmonatigen Auslandspraktikum in den USA musst Du mit 5.000 € aufwärts rechnen. Ein längerer Aufenthalt lohnt sich aber trotzdem, da Du Flug und Visumgebühren so oder so nur einmalig zahlen musst. Das heißt, diese Kosten sind unabhängig von der Länge Deiner Reise. Erscheinen Dir die Kosten zu hoch um sie alleine zu tragen, empfiehlt es sich Ausschau nach einem Stipendium für die USA zu halten. Manchmal reicht jedoch ein Stipendium allein nicht aus. In diesem Fall bieten verschiedene Banken Studienkredite für Studenten an, Die dir bei der Finanzierung helfen können.

Wie Du das Visum fürs Auslandspraktikum in den USA erhältst

Sobald Du Deinen Praktikumsvertrag in der Tasche hast, solltest Du Dich schnellstmöglich um Dein Visum kümmern. Für ein Auslandspraktikum in den USA benötigst Du ein spezielles Arbeitsvisum – das sogenannte J1-Visum. Hiermit darfst Du bis zu zwölf Monate in den USA als Praktikant arbeiten. Außerdem kannst Du mit dem Visum bereits einen Monat vor Beginn Deines Praktikums in die USA einreisen und Dich nach Beendigung einen weiteren Monat dort aufhalten. Ein weiterer Pluspunkt: Als Inhaber des J1-Visums darfst Du Dein Praktikum in den USA auch gegen Geld absolvieren!

Allerdings ist die Beantragung gar nicht so einfach: Der Antrag auf ein J1 Visum für ein Auslandspraktikum in den USA darf nicht individuell gestellt werden, sondern kann nur von einem von der amerikanischen Regierung anerkannten "Legal Sponsor" beantragt werden. Hast Du Dein Praktikum in den USA bereits über eine Vermittlungsorganisation für Auslandspraktika wie Sprachdirekt organisiert, hast Du gute Karten. Praktika-Vermittlungsorganisationen sind als Legal Sponsor anerkannt und können Dir alle notwendigen Formulare für Dein Auslandspraktikum in den USA zur Verfügung stellen.

Hast Du Dein Praktikum in den USA hingegen auf eigene Faust organisiert, musst Du Dich selbst um eine Austauschorganisation kümmern, die als Legal Sponsor fungiert. Auch einige US-Unternehmen und deutsche Universitäten bieten diesen Service für ein Praktikum in den USA an, da sie mit entsprechenden Austauschorganisationen zusammenarbeiten. Hier lohnt es sich, bei Deinem Arbeitgeber und an Deiner Hochschule nachzufragen. Der Legal Sponsor übernimmt offiziell die Bürgschaft für Dich gegenüber den US-Behörden und bescheinigt mittels eines Formulars (DS-2019), dass Du zur Einreise in die USA berechtigt bist.

Für Deinen Visumsantrag für ein Praktikum in den USA musst Du folgende Kriterien erfüllen bzw. Unterlagen vorweisen:

  • gültiger Reisepass
  • Mindestalter von 18 Jahren
  • gute englische Sprachkenntnisse für Dein Praktikum in den USA
  • bereits vorliegende Praktikumsstelle
  • DS-2019-Formular Deines Legal Sponsors
  • vom zukünftigen Arbeitgeber ausgefülltes DS-7002-Formular
  • Bild, das nicht älter als sechs Monate ist und den aktuellen Bestimmungen der US-Regierung entspricht (quadratisches Foto, minimal 600 x 600 Pixel - maximal 1.200 x 1.200 Pixel, Kopf füllt 50-70 % des Fotos aus, Augenhöhe auf 2/3 der Bildhöhe)
  • Nachweis einer Auslandskrankenversicherung
  • Nachweis über ausreichend finanzielle Mittel für Dein Auslandspraktikum in den USA (erwartet werden ca. $ 1.000 pro Monat)
  • Zahlungsnachweis der SEVIS-Gebühr (Gebühr für die Einwanderungsbehörde der USA, derzeit $ 180)
  • $ 160 Konsulargebühr

Sobald Du alle notwendigen Dokumente für Dein Praktikum in den USA beisammen hast, folgen die Abgabe des Antrags und das Bewerbungsgespräch bei einer amerikanischen Botschaft in Deiner Nähe. Der gesamte Prozess dauert mindestens zwei Monate, kann sich aber auch länger ziehen, weshalb Du früh genug mit den Vorbereitungen für Dein Praktikum in den USA starten solltest!

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