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Taschengeld & Taschengeldtabelle 2019: Wie viel in welchem Alter?

Wenn es nach den Kindern geht kann das Taschengeld nicht hoch genug sein. Für Eltern ist die Entscheidung über die Höhe des Taschengeldes schon schwieriger. Wie viel Geld dem Kind zur freien Verfügung gegeben werden sollte ist unter Anderem Abhängig von dem Alter des Kindes. Was die in der Taschengeldtabelle der Jugendämter empfohlen wird, welche Sachen Kinder überhaupt von dem eigenen Geld bezahlen sollten und welche Vorteile die Zahlung von Taschengeld hat erfährst Du in diesem Artikel.

Wie viel Taschengeld ist sinnvoll in welchem Alter?

Taschengeldtabelle 2019

Eine erste Orientierung wie viel Geld für Dein Kind angemessen ist gibt die Taschengeldtabelle. Diese wird von dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in regelmäßigen Abständen mit den Jugendämtern veröffentlicht.

Es ist aber Deine Entscheidung, ob und wie viel Taschengeld Du Deinem Kind zahlst, eine gesetzliche Vorgabe gibt es trotz der Tabelle nicht. Die Taschengeldtabelle wird von dem Bundesministerium in Absprache mit den Jugendämtern erstellt.

Für Kinder die das zehnte Lebensjahr noch nicht erreicht haben, wird in der Taschengeldempfehlung vom Jugendamt eine wöchentliche Auszahlung als sinnvoll gesehen. Danach wird eine monatliche Auszahlung von dem Taschengeld vorgeschlagen.

Wenn Dein Kind bereits viel Geld selber verdient, etwa weil eine Ausbildung begonnen wurde, solltest Du kein zusätzliches Geld mehr zur Verfügung stellen. Allerdings gilt diese Taschengeld Empfehlung nicht, wenn Dein Kind lediglich ein wenig durch einen Nebenjob dazuverdient. Es ist auch ratsam, das Geld zu streichen, wenn Dein Kind noch bei Dir wohnt, die Schule beendet hat und sich nicht um einen Studienplatz oder um eine Ausbildung bemüht.

Hier siehst Du die aktuelle Taschengeldtabelle und die Empfehlung für die einzelnen Altersstufen:

Alter Taschengeld
Unter 6 Jahre 0,50-1,00 Euro/Woche
6 Jahre 1,00-1,50 Euro/Woche
7 Jahre 1,50-2,00 Euro/Woche
8 Jahre 2,00-2,50 Euro/Woche
9 Jahre 2,50-3,00 Euro/Woche
10 Jahre 15,50-18,00 Euro/Monat
11 Jahre 18,00-20,50 Euro/Monat
12 Jahre 20,50-23,00 Euro/Monat
13 Jahre 23,50-25,50 Euro/Monat
14 Jahre 25,50-30,50 Euro/Monat
15 Jahre 30,50-38,00 Euro/Monat
16 Jahre 38,00-45,50 Euro/Monat
17 Jahre 45,50-61,00 Euro/Monat
ab 18 Jahre 61,00-76,00 Euro/Monat

Quelle: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend / Deutsches Jugendinstitut

finanzielle Rahmenbedingungen der Familie

wenig Geld

Wie viel Geld Du Deinem Kind aber tatsächlich als Taschengeld geben kannst hängt natürlich auch von Deiner finanziellen Situation ab. Der Regelsatz für Kinder aus Familien, die Hartz 4 beziehen, liegt je nach Alter des Kindes zwischen 245 und 322 Euro im Monat. Von diesem Betrag müssen allerdings auch Lebensmittel und Kleidung gezahlt werden. Da bleibt oft nicht der von der Taschengeldtabelle empfohlene Betrag zur freien Verfügung übrig.

Aber auch wenn Du sehr wenig Geld besitzt, solltest Du probieren Deinen Kindern zumindest ein geringeres Taschengeld als in der Tabelle empfohlen zu geben.

Dadurch sinkt die Chance, dass Dein Kind von Gleichaltrigen gemobbt oder ausgeschlossen wird. Der Besuch mit den Nachbarkindern zum Kiosk nebenan für ein paar Süßigkeiten oder mal der gemeinsame Besuch ins Freibad wird so möglich und Dein Kind kann am soziales Leben besser teilnehmen. Außerdem kann Dein Kind auch mit wenig eigenem Geld den sorgsamen Umgang mit Geld erlernen.

Es ist allerdings wichtig, dass Du Deinem Kind erklärst, warum Du einen niedrigeren Betrag gibst, als die Eltern seiner Schulkameraden. Kinder reden untereinander durchaus über die Höhe von dem Taschengeld! Es darf auf keinen Fall der Eindruck bei Deinem Kind entstehen, dass es wenig Taschengeld erhält, weil die Schulnoten nicht perfekt sind oder weil Du es nicht lieb hast.

Auch wenn Du Deinem Kind nur wenig Geld geben kannst: Wichtig ist, dass die Höhe von dem Taschengeld konstant ist! Falls Du nicht sicher bist, ob Du beispielsweise wirklich jeden Monat 25 Euro dafür übrig hast, vereinbare mit Deinem Kind eben ein Taschengeld von 15 Euro. Falls Du dann doch mehr Geld zur Verfügung hast, kannst Du dieses für Dein Kind sparen und davon an seinem Geburtstag oder an Weihnachten ein schönes größeres Geschenk kaufen. Denn ein verlässliches Taschengeld ist unabdingbar, damit Dein Kind den Umgang mit Geld gut erlernen kann.

viel Geld

Wenn es Dir finanziell sehr gut geht ist die Verlockung groß, auch dem Kind mehr als den altersentsprechenden Betrag aus der Taschengeldtabelle zu geben. Aber es ist nicht unbedingt sinnvoll ein viel höheres Taschengeld als vom Jugendamt vorgeschlagen an Dein Kind weiterzugeben. Schließlich werden die Freunde von Deinem Kind wahrscheinlich nicht so viel Geld zur Verfügung haben und gemeinsame Aktivitäten oder gemeinsames Konsumieren sind dann für Dein Kind mit dem ganzen Geld sowieso nicht gut möglich.

Außerdem lernt Dein Kind mit zu viel Taschengeld eventuell nicht den Wert von Geld einzuschätzen. Wenn sowieso alles gekauft werden kann und nie auf etwas gespart werden muss, wird vielleicht ein nicht so verantwortungsvoller Umgang mit Geld gelernt.

wöchentliche vs. monatliche Auszahlung

Die Jugendämter sprechen sich in ihrer Taschengeld Empfehlung dafür aus, ab dem Alter von zehn Jahren einmal im Monat das Taschengeld zu zahlen. Vorher sind Kinder in der Regel noch nicht dazu fähig, so lange das Taschengeld einzuteilen. Deshalb ist es sinnvoll zwischen dem 5. Oder 6. Lebensjahr bis zu dem 10. Lebensjahr das Taschengeld wöchentlich auszuzahlen.

Wenn Dein Kind aber besonders reif ist, kannst Du auch früher auf die monatliche Taschengeldgabe umsteigen. Auch eine Übergangsphase von der wöchentlichen zur monatlichen Auszahlung kann sinnvoll sein. In dieser gibst Du Deinem Kind dann alle zwei Wochen das Taschengeld. Erst wenn die Einteilung des Geldes in diesem Zeitraum gut funktioniert, kannst Du auf die monatliche Taschengeldgabe umsteigen.

Sonderzahlungen

Es gibt unterschiedliche Ansichten zu Sonderzahlungen für die Kinder. Solange diese jedoch nicht Überhand nehmen können Sonderzahlungen sogar pädagogisch sinnvoll sein.

Etwa dann, wenn eine Arbeitsleistung von dem Kind für die Sonderzahlung erbracht wurde. Das kann zum Beispiel Gartenarbeit sein oder wenn das Kind regelmäßig den Abwasch übernimmt. So lernt das Kind, dass Arbeit entlohnt wird und sich daher lohnt.

Es gibt jedoch auch die Empfehlung für das Taschengeld, die dem widerspricht. Manche Experten sind der Meinung, dass später im Leben die Hausarbeit auch nicht von der Gesellschaft oder der Familie entlohnt wird und dem Kind bei einer finanziellen Zahlung für diese ein unrealistisches Bild vermittelt wird. Letztlich musst Du selber entscheiden, was Du für richtig hältst.

Ebenfalls zu den Sonderzahlungen zählt Extrageld für gute Schulnoten. Das kann besonders in der Pubertät ein sinnvolles Mittel sein, den Jugendlichen mehr Motivation für die Schulaufgaben zu entlocken. Zwar wäre es schön, wenn die Motivation allein dadurch vorhanden wäre, dass der Jugendliche weiß, dass es mit einem guten Schulabschluss mehr Auswahlmöglichkeiten für einen Beruf gibt, aber es gibt oft einfach zu viele andere spannende Themen und Beschäftigungsmöglichkeiten während der Pubertät.

Aber eine Sonderzahlung besteht nicht nur dann, wenn Dein Kind für etwas getanes Geld erhält: Auch das Geld von Verwandten oder zum Geburtstag wird zu den Sonderzahlungen gezählt. Hier solltest Du Dich mit den Verwandten und Freunden der Familie absprechen, was Du für sinnvoll hältst. Wenn diese Dein Kind unbedingt finanziell unterstützen möchten kannst Du das extra erhaltene Geld für Dein Kind bis zu seiner Volljährigkeit aufbewahren. Dadurch kannst Du verhindern, dass hohe Sonderzahlungen von Deinem Kind einfach aus dem Fenster geschmissen werden.

Was zählt zum Taschengeld - und was nicht?

zählt dazu

Es gibt von Pädagogen diese Empfehlung für das Taschengeld: Es sollte davon alles gezahlt werden, was für das private Vergnügen und die Freizeit benötigt wird. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Süßigkeiten, Getränke und Eis.
  • Zeitschriften und Comics.
  • Schminke und Schmuck.
  • Eintrittskarten für das Schwimmbad oder für den Kinobesuch mit Freunden.
  • Bekleidung die nicht unbedingt benötigt wird.
  • Spielzeug.
  • Bücher.
  • Spiele für die Konsole.

Du kannst individuell – auch je nach Alter von Deinem Kind und nach der Höhe des Taschengeldes -, mit Deinem Kind vereinbaren, was von dem Taschengeld gezahlt werden soll. So ist es etwa möglich, dass die Mobilfunkkosten von Deinem Kind beglichen werden müssen, oder Du diese selber zahlst.

Außerdem kannst Du zusammen mit Deinem Kind abmachen, dass verloren gegangene Stifte von dem Taschengeld ersetzt werden müssen, Du jedoch für Nachschub sorgst, wenn diese einfach aufgebracht sind.

zählt nicht dazu

Nicht von dem eigenen Geld bezahlen muss Dein Kind hingegen Freizeitaktivitäten, wenn ihr diese gemeinsam als Familie unternehmt. Außerdem sollten folgende Dinge nicht von Deinem Kind gekauft werden müssen:

  • Notwendige Kleidung.
  • Schreibwaren und Bücher für die Schule.
  • Klassenfahrten und Schulausflüge.
  • Hygieneartikel wie Duschgel oder Zahnpasta.
  • Süßigkeiten die gemeinsam mit der Familie gegessen werden.

Manche Eltern handhaben es aber auch so, dass das Kind ein besonders hohes Taschengeld erhält und davon dann aber alles selber zahlen muss. Wenn Du Dich für diese Variante entscheidest, sollte Dein Kind aber schon das nötige Verantwortungsbewusstsein haben.

Schulmaterial 5,00-10,00 Euro/Monat
Körperpflege 5,00-10,00 Euro/Monat
Telefon/Handy 10,00-20,00 Euro/Monat
Öffentlicher Nahverkehr 15,00-20,00 Euro/Monat
Essen außer Haus 20,00-30,00 Euro/Monat
Kleidung/Schuhe 30,00-50,00 Euro/Monat

Wie viel Taschengeld bekommen andere Kinder?

Andere Kinder bekommen in der vierten Schulklasse durchschnittlich 14 Euro im Monat. In der siebten Klasse erhalten andere Kinder bereits 26 Euro monatliches Taschengeld. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie aus dem Jahr 2014 von den Bausparkassen der Sparkassen.

Eine offizielle und aktuelle Statistik von dem Statistischen Bundesamt gibt es zu dem Thema Taschengeldhöhe allerdings nicht. Stattdessen gibt es aber beispielsweise die Kinder-Medien-Studie. Diese stammt von sechs großen Verlagshäusern und kommt in dem Jahr 2018 zu dem Ergebnis, dass Mädchen zwischen sechs und 13 Jahren im Durchschnitt 41 Euro Taschengeld im Monat erhalten. Jungen bekommen im Mittel vier Euro mehr.

Welche Regeln sollten für das Taschengeld gelten?

Es sollten bestimmte Regeln für das Taschengeld gelten:

  • Nie das Taschengeld zur Strafe kürzen: Nur wenn das Geld an Dein Kind verlässlich und ohne Einschränkungen immer zu dem gleichen Tag oder immer zum Monatsanfang gezahlt wird, kann das vorausschauende Planen mit Geld erlernt werden.
  • Das Taschengeld nicht mit anderen Einnahmen verrechnen: Falls Dein Kind auf einmal anfängt etwas dazuzuverdienen, beispielsweise durch Zeitungsaustragen, sollte das Taschengeld deshalb nicht gekürzt werden. Der Lerneffekt wäre hier nur, dass Arbeit sich nicht ausreichend lohnt.
  • Nie einen Vorschuss geben: Falls Dein Kind Dich anbettelt, bereits das Geld für den kommenden Monat zu erhalten, weil die coolen Sneakers grade herauskommen, solltest Du standhaft bleiben. Durch einen Vorschuss wird Dein Kind nicht lernen, auf größere Anschaffungen sparen zu müssen. Auch später sind dann eventuell schneller einmal Kaufkredite aufgenommen, als wenn Dein Kind von Anfang an lernt, dass nur vorhandenes Geld ausgegeben werden kann.

Außerdem sollte diese Regel für das Taschengeld gelten: Das Geld darf alleine von Deinem Kind verwaltet werden. Zumindest dann, wenn es sich um kleinere Geldbeträge handelt.

Es ist ratsam, nicht in die Kaufentscheidung von Deinem Kind reinzureden. Denn ansonsten kann Dein Kind nicht aus Fehlkäufen lernen! Die Erfahrung, dass bei Süßigkeiten für fünf Euro nicht mehr genügend Geld für die Lieblingszeitschrift übrig bleibt ist Hilfreich um danach verantwortungsvoller mit Geld umgehen zu können. Auch der sechste selbstgekaufte Spielzeugauto, welches nach zwei Tagen bereits bei den anderen 20 Autos in der Spielkiste landet, sorgt für einen Lerneffekt bei Deinem Kind.

Eine Ausnahme besteht lediglich dann, wenn Dein Kind bereits eigenes Geld mit sechs oder mit fünf Jahren besitzt. In diesem Fall musst Du selbst bei dem Kauf von Kleinigkeiten dabei sein. Der Kaufvertrag ist sonst ungültig und der Verkäufer macht sich strafbar. In dem Bürgerlichen Gesetzbuch gibt es einen Paragrafen der besagt, dass Kinder ab einem Alter von sieben Jahren das Geld, das ihnen von den Eltern gegeben wurde, selber ausgeben dürfen.

Was sollte man beim Taschengeld vermeiden?

Vermieden werden sollte bei dem Taschengeld, dass Dein Kind überfordert ist. Es sollte vermieden werden, nicht über Geld zu sprechen.

Stattdessen ist es sehr wichtig, eine offene Gesprächskultur zu erschaffen, in der ehrlich und offen über Geld gesprochen werden darf. Dazu gehört auch, dass Du Deinem Kind nicht ausweichst, wenn es Fragen bezüglich Deiner finanziellen Situation stellt. Besonders bei älteren Kindern beziehungsweise Jugendlichen ist es sehr hilfreich für das Verständnis von Geld und seinem Wert, wenn diese beispielsweise ungefähr wissen was Du verdienst, was eure Wohnung an Miete kostet oder wie viel euer Haus wert ist.

Eine solche offene Gesprächskultur kann auch dabei helfen, Probleme mit dem Taschengeld zu vermeiden. Es gibt Kinder, die nicht mit ihrem Geld auskommen, es nicht schaffen das Geld einzuteilen. Manche fangen dann an sich Geld von Freunden oder Bekannten zu leihen. Die Chancen zu verhindern, dass Dein Kind Schulden macht und in einen Teufelskreis gerät, steigen mit einer offenen Gesprächskultur.

Bei dem Taschengeld sollte auch vermieden werden, dass Dein Kind sich bei Geldmangel einfach an Deinen Partner oder an die Großeltern wendet. Das gegenseitige Ausspielen von Bezugspersonen muss verhindert werden. Am besten ihr sprecht alle gemeinsam darüber, wie viel und wann Dein Kind Geld bekommen soll.

Ebenfalls sollte bei dem Taschengeld vermieden werden, dass Du in das Kaufverhalten von Deinem Kind reinredest. Dein Kind ist ein eigenständiger Mensch, und wenn das gesamte Taschengeld für in Deinen Augen sinnlose Sticker fürs Sammelheft draufgeht, dann ist das so. Falls dann in einigen Monaten nicht genügend Geld für das angesagte Spiel für die Spielkonsole da ist, ist das eine Lernerfahrung für Dein Kind.

Welche Vorteile hat das Taschengeld?

Taschengeld hat den Vorteil, dass ein verantwortungsvoller Umgang mit Geld erlernt wird. Im Gegensatz zu dem Konzept „Wenn Du etwas brauchst, fragst Du mich nach Geld“, sorgt ein verlässlicher Betrag dafür, den Wert von Geld zu erfahren. Dein Kind bekommt durch das Taschengeld ein Gefühl dafür, was Dinge kosten und wie lange man auf etwas Bestimmtes sparen muss. Auch diese Vorteile bringt das Konzept des Taschengeldes mit sich:

  • Selbstständigkeit: Dein Kind lernt, eigene Entscheidungen zu treffen. Wenn ich dies kaufe, bleibt nichts mehr dafür übrig, was ist also sinnvoller? Benötige ich diesen Gegenstand wirklich? Es wird erlernt, dass jede eigene Entscheidung eine Auswirkung auf die Zukunft hat.
  • Sparen: Dein Kind lernt durch einen festen Taschengeldbetrag auf größere Anschaffungen zu sparen. Dadurch wird verinnerlicht, dass Geld nicht immer verfügbar ist. Für das spätere Leben lernt Dein Kind mit Geld zu haushalten und überlegt vielleicht zweimal, ob eine Anschaffung wirklich notwendig ist.
  • Verantwortung: Durch Taschengeld wird gelernt, dass das eigene Kaufverhalten Auswirkungen hat. Wenn bereits zwei Tage nach Erhalt von dem Taschengeld alles auf den Kopf gehauen wird, dann ist der Rest des Monats kein Geld mehr da.
  • Preise vergleichen: Durch das begrenze Geld wird Dein Kind früher oder später anfangen, Preise miteinander zu vergleichen. Dann wird vielleicht nicht das teure Armband aus der Werbung gekauft, sondern in anderen Geschäften geguckt, wo es ein ähnliches Armband günstiger gibt.

All diese Vorteile von dem Taschengeld wirken sich positiv auf die Zukunft von Deinem Kind aus. Wenn Du das Geld verlässlich zahlst, aber auch Konsequent bleibst wenn Dein Kind mehr will, wird Dein Kind später wahrscheinlich besser mit eigenen Einnahmen haushalten können.