Einstiegsgehalt 
3.171
Durchschnittsgehalt 
3.885
Ausbildung 
Bachelor
29
Freie Jobs als
Statiker
in unserer Jobbörse ico-arrowRightSlim

Was ist ein Statiker?

Ein Statiker oder eine Statikerin ist eine Person, die Fachkenntnisse auf dem Gebiet statischer Berechnungen von Bauwerken hat. Der Beruf ist eine spezielle Form des Bauingenieurs. Eine andere Berufsbezeichnung lautet Tragwerksplaner.

Was macht ein Statiker?

Als Statiker entwirfst Du das Tragwerk von Gebäuden, Ingenieurbauwerken und anderen baulichen Anlagen. Ziel der Tragwerksplanung ist es, die für ein Bauwerk erforderliche Tragfähigkeit und Gebrauchstauglichkeit während der vorgesehenen Lebensdauer mit den Forderungen nach Wirtschaftlichkeit und aktuellen Ansprüchen an die Ästhetik eines Gebäudes in Einklang zu bringen. Dazu wendest Du als Tragwerksplaner die statische Berechnung an – zum Beispiel für Decken, Wände, Balken und andere tragende Bauteile - und prüfst, ob ein Bauwerk unter den gegebenen Bedingungen realisierbar ist.

Weitere Aufgaben des Statikers sind zum Beispiel die Wärmeschutzberechnung oder der Brandschutznachweis.

Wie wird man Statiker?

Eine Voraussetzung, um den Beruf des Statikers ausüben zu können, ist in der Regel ein ingenieurwissenschaftliches Studium. Bei uns erfährst Du, welche Schritte Du gehen musst, um Deinen Traumberuf ausüben zu können.

Schulabschluss

Möchtest Du Statiker werden, musst Du in der Regel eine Hochschulzugangsberechtigung vorweisen, um an einer Universität oder Fachhochschule ein Studium beginnen zu können. Für ein Universitätsstudium ist dabei das Abitur vonnöten, für ein Studium an einer Fachhochschule reicht das Fachabitur vollkommen aus.

Studium

Interessierst Du Dich für den Beruf des Tragwerkplaners, solltest Du Dich für eines dieser Studienfächer entscheiden, um möglichst gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu haben:

Das Bachelor-Studium dauert im Regelfall sechs bis sieben Semester und wird mit dem sogenannten „Bachelor of Engineering (B.Eng.)“ abgeschlossen. Nach erfolgreich absolviertem Studium kannst Du Dich bei entsprechenden Firmen auf die Position des Statikers bewerben.

Duales Studium

Daneben gibt es die Möglichkeit, ein duales Studium zu absolvieren. Dabei gehst Du ganz normal zur Uni oder Hochschule und nimmst an Vorlesungen sowie Seminaren teil, verrichtest während der vorlesungsfreien Zeit allerdings zusätzlich Arbeit in einer Firma. Entscheidest Du Dich für diese Option, musst Du Dich nicht nur auf ein Studium im Bereich Architektur oder Bauingenieurwesen bewerben, sondern auch bei einem Arbeitgeber, der Personen einstellt, die sich für eine duale Statiker-Ausbildung entschieden haben. Die Regelstudienzeit für ein duales Studium liegt bei etwa acht Semestern.

Andere Zugangsmöglichkeiten zur Tätigkeit

Verschiedene fachverwandte Berufsausbildungen bieten Dir die Möglichkeit, ein Studium in den für den Beruf des Statikers erforderlichen Fächern zu absolvieren, auch wenn Du kein Abitur nachweisen kannst. Eine Statiker-Ausbildung kannst Du zum Beispiel auch beginnen, wenn Du eine abgeschlossene Berufsausbildung und mindestens drei Jahre Berufserfahrung in einem der folgenden Berufe nachweisen kannst:

Wo arbeitet ein Statiker?

Typische Branchen, in denen Du eine Anstellung als Tragwerksplaner findest, sind zum Beispiel:

  • Bauunternehmen
  • Bauträger
  • Architektur- und Ingenieurbüros

Wie sieht der Arbeitsalltag aus?

Dein Arbeitsalltag als Statikerin kann zum Beispiel so aussehen:

Wie sieht der Arbeitsplatz aus?

Als Statiker arbeitest Du einerseits im Büro, wo Du an Deinem PC Berechnungen durchführst sowie Stabilitäts-, Spannungs- und Standsicherheitsnachweise erstellst und andererseits auf Baustellen oder in Gebäuden, für die Du als Statiker die Verantwortung trägst. Zusätzlich zu der Arbeit in Deinem Büro und auf dem Bau nimmst Du vereinzelt auch Besuche bei Kunden und anderen Auftraggebern vor, wo Du Präsentationen hältst oder an Besprechungen teilnimmst.

Was verdient ein Statiker?

Als Statiker wirst Du meist nach Tarif vergütet. Das durchschnittliche Bruttogehalt, das Dich nach erfolgreich abgeschlossener Statiker-Ausbildung erwartet, liegt bei 3.174 Euro bis 4.444 Euro pro Monat. Mit entsprechenden Weiterbildungen und etwas Berufserfahrung ist aber selbstverständlich Luft nach oben.

Wo finde ich einen Job als Statiker?

Du bist auf der Suche nach einer neuen Anstellung? Dann nutze unsere Online-Jobsuche und finde noch heute Deine Traumposition!

Seiten

  • Seite
  • of 4
  • >

Wie sind die Berufsaussichten für Statiker?

Die Anzahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten Tragwerkplaner ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen – von 189.573 im Jahr 2013 auf 221.238 im Jahr 2017. Dabei machten Frauen im Jahr 2017 mit 28,2% einen wachsenden Prozentsatz aus. 2013 waren nur 24,9% aller Tragwerkplaner weiblich. Die Arbeitslosenquote lag im Jahr bei 2,6% und damit unter dem gesamtdeutschen Durchschnitt.

Welche Spezialisierungen gibt es?

Als fertig ausgebildeter Statiker hast Du die Wahl zwischen einer Anpassungsweiterbildung und einer Aufstiegsweiterbildung.

Als Anpassungsweiterbildung, bei der Du Dein berufliches Wissen aktuell hältst und neuen Entwicklungen anpasst, kommen beispielsweise folgende Bereiche in Frage:

  • Konstruktion
  • Baustatik
  • Baurecht
  • Hochbau

Entscheidest Du Dich stattdessen oder zusätzlich für eine Aufstiegsweiterbildung, so kommen zum Beispiel die folgenden Optionen in Betracht:

  • Master-Studium Architektur
  • Master-Studium Bauingenieurwesen
  • Master-Studium Bauphysik
  • Master-Studium Baubetriebswirtschaft
  • Master-Studium Baumanagement

Passt der Beruf Statiker zu mir?

Der Job passt zu Dir, wenn Du die folgenden Voraussetzungen mitbringst:

Gute Mathematikkenntnisse
Als Statiker musst Du vor allen Dingen eines können: rechnen! Wenn Mathe schon immer Dein Paradefach war, dürfte Dir das allerdings ziemlich leichtfallen.
Sorgfältigkeit
In diesem Job trägst Du eine Menge Verantwortung! Deshalb ist es besonders wichtig, dass Du großen Wert auf sorgfältiges Arbeiten legst und bei Deinen Berechnungen gewissenhaft vorgehst.
Teamfähigkeit
Im Bauwesen funktioniert nichts im Alleingang. Deshalb solltest Du unbedingt teamfähig sein und auch mal Konfliktsituationen mit Kollegen aushalten können.
Wetterfestigkeit
Ob Regen, Sonne oder sogar Schnee: Du solltest eine gewisse Wetterfestigkeit mitbringen, denn ab und zu musst Du auch mal selbst raus auf den Bau.