Einstiegsgehalt 
3.162
Durchschnittsgehalt 
4.157
Ausbildung 
Bachelor
740
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Bauingenieur
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Was ist ein Bauingenieur?

Ein Bauingenieur ist ein Ingenieur, der sich beruflich auf den Fachbereich Bau spezialisiert hat. Er plant, entwirft und beaufsichtigt den Bau von Gebäuden, Verkehrsinfrastruktur und Einrichtungen der Wasserversorgung. Auch mit Umweltschutzaspekten beschäftigt sich der Bauingenieur auf technischer Ebene. Der Beruf des Bauingenieurs setzt ein abgeschlossenes ingenieurwissenschaftliches Hochschulstudium voraus.

Was macht ein Bauingenieur?

Als Bauingenieur berücksichtigst Du bei Deiner Arbeit grundsätzlich zwei Aspekte: die Sicherheit und die Wirtschaftlichkeit im Bausektor. Ausgehend von diesen Überlegungen bist Du mit der Planung von Bauwerken beschäftigt. Du kalkulierst Kosten, suchst einen geeigneten Standort, koordinierst das Bauvorhaben und verwaltest anschließend den Bau. Zu Deinen Bauingenieur-Aufgaben gehört auch die enge Absprache und Kooperation mit Architekten, Stadtplanern und Behörden. Abhängig davon, in welchem Bereich der Baubranche Du arbeitest, erwarten Dich unterschiedliche Tätigkeiten.

Bauingenieure kümmern sich also um technische Fragen, die die Baubranche betreffen. Sie befassen sich nicht nur mit Wohnhäusern, sondern haben auch mit Industrieanlagen, Straßen, Brücken, Tunneln und Kanalsystemen zu tun. Es gibt Bauingenieure, die vornehmlich im Hochbau tätig sind. Diese kümmern sich vermehrt auch um die Statik. Sie arbeiten daher auch als Statiker oder Tragwerksplaner. Tiefbauingenieure sind für Bauwerke, die sich vorwiegend unter der Erde befinden, zuständig. Wasserbauingenieure beschäftigen sich zum Beispiel mit dem Bau und der Instandhaltung von Wasserwerken, dem Küsten- und Hochwasserschutz sowie der Abwasserentsorgung. Dagegen widmen sich Bauingenieure als Verkehrswegeplaner mit der Verkehrsinfrastruktur.

Wie wird man Bauingenieur?

Wenn Du Bauingenieurin oder Bauingenieur werden möchtest, musst Du zuerst an einer Uni oder an einer Fachhochschule einen ingenieurwissenschaftlichen Studiengang studiert haben. Dafür benötigst Du in der Regel das Fachabi an Fachhochschulen oder das Abi für ein Studium an Universitäten. Verschiedene Hochschulen bieten Bachelor- und Masterstudiengänge an. Die meisten Hochschulen führen spezielle Tutorien für Studienanfänger durch. In diesen Kursen kannst Du Dich vor allem auf die Studieninhalte, die die Fächer Mathematik und Physik betreffen, vorbereiten.

Nach dem Abschluss Deines Bauingenieurwesen-Studiums bist Du nicht nur Experte für die klassischen Bereiche des Bauwesens. Du kannst auch interdisziplinäre Fragestellungen im Kontext ökonomischer, infrastruktureller, rechtlicher, sicherheits- und umweltrelevanter Probleme beantworten.

Die verantwortungsvolle Ausführung von Bauingenieur-Tätigkeiten erfordert in der Regel einen Master. Praktika und ein Job als Werkstudent in dieser Branche helfen Dir außerdem dabei, bereits im Studium Berufserfahrung zu sammeln. Viele Bauingenieure promovieren nach ihrem Hochschulstudium, da auf diese Weise der Einstieg in den Beruf erleichtert wird und häufig für Leitungsfunktionen in einem Unternehmen ein Doktortitel zu den Voraussetzungen zählt. So gelingt Dein Weg zum erfolgreichen Bauingenieur Schritt für Schritt:

Bachelorstudium

Ein Bachelorstudium kannst Du sowohl an Universitäten, als auch an Fachhochschulen aufnehmen. Für eine fundierte Bauingenieur-Ausbildung eignet sich der spezialisierte Studiengang Bauingenieurwesen am besten. Stattdessen kannst Du aber auch Maschinenbau, Elektrotechnik oder einen anderen Ingenieur-Studiengang wählen und Dich später auf den Bereich Bauingenieur spezialisieren. Die meisten Studiengänge sind an deutschen Hochschulen NC-frei. Das Bachelorstudium dauert in der Regel sechs Semester und endet mit dem akademischen Grad Bachelor of Science (B.Sc.). oder Bachelor of Engineering (B.Eng.). Im Studium lernst Du Grundlagen der Naturwissenschaften und wendest diese auf unterschiedliche Baubereiche an. Fächer, die Dich im Bachelorstudium erwarten können, sind:

  • Baumechanik (lehrt die Bewegung von Körpern und die dabei wirkende Kräfte in Bezug auf Bauwerke)
  • Baukonstruktion (umfasst Prozesse der Konstruktion und die einzelnen Bauteile im fertigen Gebäude)
  • Bauchemie (vermittelt die chemischen Grundlagen im Bauwesen)
  • Bauphysik (vermittelt die physikalischen Grundlagen im Bauwesen)
  • Wasserwirtschaft (umfasst die Bewirtschaftung des Wassers durch den Menschen)
  • Umwelttechnik (zeigt technische und technologische Verfahren im Bereich Umweltschutz)

Manche Hochschulen bieten auch duale Studiengänge an, in denen Du zusätzlich zum Studium in einem Unternehmen arbeitest. In diesem Fall verlängert sich die Regelstudienzeit auf circa neun Semester und Deine Ausbildung wird vergütet.

Fernstudiengangsempfehlungen

Maschinenbau (B.Eng.)

  • Sprache: Deutsch
  • Beginn: Jederzeit
  • Fernstudium

Standorte:

  • Online

Elektro- und Informations­technik (B.Eng.)

  • Sprache: Deutsch
  • Beginn: Jederzeit
  • Fernstudium

Standorte:

  • Online

Elektro- und Informations­technik (B.Eng.)

  • Sprache: Deutsch
  • Beginn: Jederzeit
  • Fernstudium

Standorte:

  • Online

Masterstudium

Im Masterstudium nutzt Du das Gelernte aus dem Bachelor und spezialisierst Dich auf einen bestimmten Bereich. Du führst Projektarbeiten durch, arbeitest im Team und weitest Deine Kenntnisse aus. Der Master nimmt in der Regelstudienzeit vier Semester in Anspruch. Es gibt jedoch auch Studiengänge in Teilzeit. Dann verlängert sich die Studiendauer entsprechend. Anschließend darfst Du Dich Bauingenieur mit einem Master of Science (M.Sc.) oder Master of Engineering (M.Eng.) nennen.

Praktika

Praktika gehören zur Bauingenieur-Ausbildung dazu. Du kannst Dir einen Überblick über die verschiedenen Tätigkeitsfelder von Bauingenieuren verschaffen. Je mehr Berufserfahrung Du während des Studiums sammelst, desto besser kannst Du herausfinden, welche berufliche Ausrichtung zu Dir passt.

Promotion

Für manche Positionen im Bereich Bauingenieurwesen ist eine Promotion Teil der Voraussetzungen für Bewerber. Eine Promotion kann für Dich also ein Karriere-Boost sein.

Wo arbeitet ein Bauingenieur?

Bauingenieure bekleiden verschiedene Jobpositionen und arbeiten für ganz unterschiedliche Arbeitgeber. Bereiche, in denen Du nach Deinem Studium einen Job als Bauingenieur finden kannst, sind unter anderem folgende:

  • Baufirmen: Baufirmen stellen Dich als Bauingenieur ein, da Du mit Deinem naturwissenschaftlichen Studienhintergrund und Deinem technischen Know-how bei jedem Bauprojekt gebraucht wirst. Die meisten Jobs mit Bauingenieur-Aufgaben finden sich bei Baufirmen. Wenn Dich dieses Berufsfeld interessiert, kannst Du bei kleinen, mittelständischen und großen Bauunternehmen arbeiten. Auch im Ausland gibt es für Dich als Bauingenieurin oder Bauingenieur vor allem bei großen internationalen Firmen viele Jobangebote.
  • Ingenieurbüros: In Ingenieurbüros wird die Planung, Beratung und Durchführung von technischen beziehungsweise ingenieurwissenschaftlichen Projekten vorangetrieben. Viele Ingenieurbüros im Bereich Bauwesen befassen sich mit der Statik und der Tragwerksplanung von Bauwerken. Häufig sind diese Ingenieurbüros auf einzelne Spezialgebiete innerhalb der Disziplin Bauingenieurwesen ausgerichtet. Jedoch gibt es auch immer mehr Büros, die interdisziplinär mit Architekten zusammenarbeiten und so für Kunden ein breiteres Aufgabenspektrum abdecken können.
  • Öffentlicher Dienst: Durch den demographischen Wandel werden auch im öffentlichen Dienst viele Stellen frei, auf die Du Dich nach Deinem Studium bewerben kannst. In diesem Fall arbeitest Du entweder als Angestellter, oder Du wirst verbeamtet. Die genauen Regelungen diesbezüglich trifft das jeweilige Bundesland. Gerade in den Bereichen Stadtbauwesen, Straßenplanung und Instandhaltung sowie Neubau von Brücken wirst Du als engagierter Bauingenieur benötigt.
  • Verkehrsbetriebe: Alle Verkehrsbetriebe sind auf die Fachkenntnisse von Bauingenieuren angewiesen. Dort bist Du zum Beispiel für die Planung sowie die Koordinierung von Gleisbauprojekten und andere Bauingenieur-Aufgaben im Bereich Personennahverkehr zuständig. Du erarbeitest Bauablaufpläne und kommunizierst diese mit allen Baubeteiligten, Vorgesetzten und Behörden.
  • Immobilienverwaltung: Auch in der Immobilienverwaltung gibt es Jobs für Dich als Bauingenieur. Häufig wird in der Branche auch von technischem Facility Management gesprochen. Du kümmerst Dich dabei unter anderem um die Schließtechnik, Maßnahmen des Brandschutzes, das Energiemanagement, sowie um die Heizungs-, Klima- und Lüftungstechnik.
  • Unternehmensberatung: Als Bauingenieur bist Du bei Unternehmensberatungen ein besonders begehrter Arbeitnehmer. Ungefähr 20 Prozent der Mitarbeiter in einer Unternehmensberatung verfügt über einen ingenieurwissenschaftlichen Studienhintergrund. Dort nutzt Du Deine Kompetenzen im analytischen, lösungsorientierten Denken, um Firmen auch bei nicht-technischen Fragestellungen zu beraten.
  • Bürogemeinschaft: Wenn Dich die Arbeit als selbstständiger Ingenieur reizt, kannst Du Dich mit anderen Ingenieuren oder Personen aus anderen Disziplinen zu einer Bürogemeinschaft zusammenschließen. Ein Vorteil sind die niedrigeren Mietkosten, die zustande kommen, wenn ihr euch Büroräume teilt. Außerdem kann der fachliche Austausch mit Kollegen einen Mehrwert bieten. Sogenannte Coworking-Spaces, in denen Du nur einen Raum oder einen Arbeitsplatz mietest, erfahren immer größere Beliebtheit.
  • eigenes Büro: Wenn Du lieber Deine Ruhe hast und ganz auf Dich allein gestellt arbeitest, kannst Du auch ein eigenes Büro beziehen. Dieser Arbeitsplatz ist auf Grund der hohen monatlichen Fixkosten besonders für Dich als Bauingenieur geeignet, wenn Du bereits einen Namen in der Branche hast und Deine Auftragslage gut planen und einschätzen kannst.
  • eigene Firma: Wenn Du merkst, dass Dir neben den Bauingenieur-Aufgaben Personalführung gut liegt und Du Dich selbstständig machen möchtest, kannst Du auch über die Gründung einer eigenen Firma nachdenken. In Deutschland gibt es staatliche Zuschüsse für Gründer, die Du in diesem Fall in Anspruch nehmen kannst.

Wie sieht der Arbeitsalltag aus?

Da es für Bauingenieure so viele verschiedene Einsatzmöglichkeiten gibt, unterscheidet sich auch ihr Arbeitsalltag. Dennoch gibt es Bauingenieur-Tätigkeiten, die auf viele Berufspositionen und Sparten zutreffen. Der Beruf des Bauingenieurs ist auch deshalb sehr verantwortungsvoll, weil er unter Umständen bei fehlerhaften Berechnungen oder der Missachtung von technischen Standards für etwaige Fehler haftet. Zu Deinem Arbeitsalltag als Bauingenieurin oder Bauingenieur können folgende Bauingenieur-Aufgaben zählen:

Wie sieht der Arbeitsplatz aus?

Viele Bauingenieur-Tätigkeiten finden am Schreibtisch statt. Am Computer erstellst Du Modelle, kalkulierst Kosten und führst Berechnungen durch. Dabei spielt es keine Rolle, ob Du bei einer Baufirma, einem Ingenieurbüro oder selbstständig arbeitest. Zusätzlich bist Du aber auch viel unterwegs: In Bauphasen ist die Baustelle Dein Arbeitsplatz, denn hier sind Deine Kompetenzen gefragt. Da Bauwerke nicht immer vor Deiner Haustür gebaut werden, kann es auch sein, dass Du als Bauingenieur über längere Zeiträume hinweg außerhalb Deines Wohnortes arbeitest. Auch geschäftliche Termine, Tagungen und Fortbildungsveranstaltungen verlangen, dass Du viel reist.

Was verdient ein Bauingenieur?

Die Gehälter für Bauingenieure hängen von der Konjunktur in der Baubranche zusammen. Im Durchschnitt verdienst Du beim Berufsstart zwischen 2.500 und 3.500 Euro brutto pro Monat. Dein Einstiegsgehalt ist mit einem Masterabschluss höher als mit einem Bachelorabschluss. Je länger Du als Bauingenieur arbeitest, desto höher steigt Dein Gehalt. Mit einigen Jahren Berufserfahrung kannst Du zwischen 4.500 und 6.500 Euro verdienen. Große Baufirmen bezahlen dabei meist besser als kleine oder mittelständische Ingenieurbüros.

Wo finde ich finde einen Job als Bauingenieur?

Du möchtest nach dem Studium als Bauingenieur arbeiten, weißt aber nicht genau, wie Du einen geeigneten Job finden sollst? Wir haben hier Stellenanzeigen zusammengestellt, die Dir den Weg zum Traumjob weisen.

Wenn Du gerne als Freelancer arbeiten willst, kannst Du Dich hier über Jobs in freier Mitarbeit informieren.

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Wie sind die Berufsaussichten für Bauingenieure?

Die Berufsaussichten für Bauingenieure sind hervorragend. Für die Fülle an Tätigkeiten gibt es zu wenig gut ausgebildete Fachkräfte. In Deutschland gibt es nicht ausreichend Wohnraum, sodass einige neue Wohnhäuser gebaut werden müssen. Zusätzlich müssen bestehende Bauwerke, Brücken, Wasserwerke und Verkehrswege ständig gewartet und überprüft werden. Ein gesteigertes Bewusstsein für umwelttechnische Aspekte bei Gebäuden sorgt dafür, dass viele bestehende Bauwerke saniert werden. Für diese verantwortungsvollen Jobs benötigt man Bauingenieure. Wenn Du Dich also für Bauingenieurwesen interessierst, ist der Job des Bauingenieurs eine gute Wahl. Voraussichtlich wirst Du keine Schwierigkeiten dabei haben, Deinen Beruf auszuüben. Gerade wenn Du den Berufseinstieg erfolgreich gemeistert hast, steht Deinem erfolgreichen Berufsleben nichts mehr im Weg. Besonders gute Karten hast Du mit einem Masterabschluss. Wenn Du später in einer Leitungsfunktion mit Personalverantwortung arbeiten möchtest, solltest Du nach dem Studium promovieren.

Auch im Ausland sind Bauingenieure mit einem Studienabschluss von einer deutschen Hochschule sehr beliebt. Besonders im Verkehrs-, Wasser-, Tunnel- und Brückenbau sind international viele Stellen unbesetzt.

Welche Spezialisierungen gibt es?

Da die Bauingenieur-Aufgaben und Anwendungsgebiete innerhalb des Bauingenieurwesens sehr divers sind, gibt es auch eine Menge an Spezialisierungsmöglichkeiten. Du kannst beispielsweise unter folgenden Spezialisierungen wählen:

  • Hochbau: Wenn Du Dich mit Hochbau beschäftigst, bist Du vornehmlich mit Gebäuden, die überirdisch liegen, befasst. Beispiele für Bauwerke aus dem Bereich Hochbau sind etwa Wohnhäuser, Verwaltungsgebäude und Freizeitanlagen.
  • Tiefbau: Im Bereich Tiefbau hast Du es mit Gebäuden, die an oder unterhalb der Erdoberfläche liegen, zu tun. Hier befinden sich große Teile der baulichen Infrastruktur. Beispiele für Tiefbauprojekte sind Bauwerke aus den Gebieten Bergbau, Tunnelbau und Kanalisation.
  • Industriebau: Unter Industriebau versteht man die Herstellung großer Bauwerke, die speziell für industrielle Zwecke gedacht sind. Beispiele für Industriebauten sind Montageanlagen, Fabriken und große Bürogebäude.
  • Wasserbau: Falls Du im Bereich Wasserbau arbeitest, kümmerst Du Dich um Bauten der Grundwasserversorgung, für die Oberflächengewässer und an Meeresküsten. Beispiele sind etwa wasserwirtschaftliche Anlagen, Wasseranlagen zur Siedlungswasserwirtschaft und der Abwasserableitung.
  • Verkehrswege: Im Bereich des Verkehrswegebaus bist Du mit Bauten der Infrastruktur befasst. Dazu zählen der Ausbau und die Wartung des Schienennetzes ebenso wie der Straßenbau. Beispiele von Bauten aus der Sparte Verkehrswege sind Autobahnen, Landstraßen und Bahnschienen.

Passt der Beruf Bauingenieur zu mir?

Dich erwarten vielfältige Bauingenieur-Aufgaben, die ein breites und dennoch spezialisiertes Wissen voraussetzen. Darüber hinaus gibt es einige Persönlichkeitsmerkmale und Interessenschwerpunkte, die Dich in besonderem Maße für den Job des Bauingenieurs befähigen. Darunter fallen unter anderem:

Naturwissenschaftliches Interesse
Bereits im Studium erwartet Dich ein hohes Niveau, vor allem in den Naturwissenschaften Mathematik und Physik. Auch im späteren Beruf bist Du häufig mit Berechnungen und physikalischen Grundsätzen konfrontiert.
Technisches Verständnis
Auf Baustellen kommst Du mit verschiedenen Maschinen und technischen Geräten in Kontakt. Deshalb ist es hilfreich, wenn Du für den Job des Bauingenieurs technisches Grundverständnis mitbringst.
Computerkenntnisse
Auch wenn Du Dich nicht auf den Bereich Bauinformatik spezialisierst, solltest Du Dich gut im Umgang mit Computern und Computerprogrammen auskennen. Viele Berechnungen und 3D-Modelle laufen computergestützt ab, sodass Dir dies nicht allzu große Schwierigkeiten bereiten sollte.
Räumliches Vorstellungsvermögen
Da Du an der Gebäudeplanung und Konstruktion mitwirkst, ist es gutes räumliches Vorstellungsvermögen unabdingbar.
Sorgfalt
Bei Deinen Tätigkeiten ist äußerste Sorgfalt und detailliertes Arbeiten gefragt. Die Sicherheit von Bauwerken hängt maßgeblich von Deiner verantwortungsvollen Arbeitsweise ab.
Problemlösungskompetenz
Bei der Planung und Durchführung von komplexen Bauwerken wirst Du immer wieder vor Probleme gestellt, die Du lösen musst. Daher ist es hilfreich, wenn Du Dich gerne mit kniffligen Aufgabenstellungen beschäftigst und auch bei ungeplanten Zwischenfällen einen kühlen Kopf bewahrst.
Durchhaltevermögen
Bauphasen können sich unter Umständen sehr lange hinziehen. Gerade große Bauprojekte beanspruchen viel Zeit und können sich gegebenenfalls sogar verzögern. Deshalb solltest Du Dich durch ausgeprägtes Durchhaltevermögen auszeichnen.
Organisationstalent
Als Bauingenieur führst Du die verschiedenen Kompetenzen unterschiedlicher Personen zusammen und delegierst Aufgaben. Damit Du den Überblick nicht verlierst, ist es wichtig, dass Du gut organisieren kannst.
Kommunikationsstärke
Als Bauingenieur konsultierst Du fachkundige Experten aus verschiedenen Bereichen, die bei Baukonstruktionen benötigt werden. Gerade wenn Du die Bauleitung übernimmst, aber auch bei der Bauplanung, musst Du Besprechungen mit Bauherren, Architekten, Bauzeichnern und Arbeitern abhalten, um gemeinsam ein erfolgreiches Bauprojekt durchzuführen.
Teamfähigkeit
Während einer Bauphase arbeitet ein Bauingenieur eng mit seinem Team zusammen. Professionalität und Teamfähigkeit sind bei der Fülle an Bauingenieur-Aufgaben und der Komplexität des Vorhabens ein absolutes Muss. Je besser Du dazu beiträgst, dass ihr als Team zusammenhaltet, desto mehr Freude habt ihr bei der Arbeit. Motivationsstärke sowie ein gutes Konfliktmanagement gehören ebenfalls zu den Soft-Skills, die Dich zu einer guten Bauingenieurin oder zu einem guten Bauingenieur machen.