Im Durchschnitt liegt das Gehalt als Fitnesstrainer bei 2.910 € brutto im Monat, das gibt das Statistische Bundesamt an. Darin enthalten ist das Endgehalt, also auch Bonuszahlungen. Das macht bei einer 38-Stunden-Woche einen Stundenlohn von rund 17 €.
Häufig gibt es ein geringeres Grundgehalt, dafür aber einen hohen Anteil an variablem Gehalt. Etwa wenn ein neuer Vertrag für Personal Training abgeschlossen wurde.
Gehalt nach Abschluss
Der Begriff Fitnesstrainer ist nicht geschützt, daher kannst Du auch ohne eine Ausbildung den Beruf ausüben. Jeder darf sich in Deutschland Fitnesstrainer nennen, denn es gibt keine staatlich anerkannte Pflichtausbildung. Mit einer Berufsausbildung verdienst Du im Median 2.636 €, mit einem Bachelor-Abschluss 2.910 € und mit einem Master-Abschluss sogar 4.247 € brutto im Monat.
Eine Ausbildung als Fitnesstrainer lohnt sich also auf alle Fälle. Auch wenn diese in der Regel von privaten Bildungsanbietern angeboten werden, und dadurch etwas kosten, hast Du dieses Geld durch den höheren Verdienst meist schnell wieder drinnen.
Auch die Art der Trainerlizenz hat einen Einfluss auf die Höhe von Deinem Verdienst. Mit der C-Lizenz verdienst Du am wenigsten, da diese nur die Grundausbildung ist und Du nach dieser Lizenz oft nur anderen Trainern assistierst. Das Fitnesstrainer B-Lizenz-Gehalt ist dann schon höher. Die meisten Fitnessstudios verlangen diese Lizenz, wenn Du dort eigene Kurse geben willst, oder Personal Training durchführen magst.
Wenn Du die A-Lizenz besitzt, kannst Du auch Profisportler bei ihrem Training unterstützen, oder aber in gehobenen Fitnessstudios arbeiten, in denen es beispielsweise auch um die Behandlung von Krankheiten des Bewegungsapparates geht. Das Fitnesstrainer A-Lizenz-Gehalt ist deshalb am höchsten. Theoretisch gibt es keine Grenze nach oben, wenn Du einen gut situierten Kundenstamm hast.
Die C-Lizenz bildet den Einstieg in die Fitnesstrainer-Ausbildung und vermittelt grundlegende Kenntnisse zu Anatomie, Physiologie, Trainingslehre und Übungsausführung. Die B-Lizenz baut auf diesem Wissen auf, kann aber auch unabhängig davon absolviert werden, und geht inhaltlich tiefer: Sie umfasst Trainingswissenschaft und Anatomie, das Erstellen individueller Trainingspläne, Kundenbetreuung und -motivation sowie spezielle Trainingsmethoden. Mit der B-Lizenz bist Du offiziell qualifiziert, als Fitnesstrainer in Studios, Vereinen oder selbstständig zu arbeiten. Die A-Lizenz steht am Ende der klassischen Lizenztreppe und bündelt die vorbereiteten Inhalte: fundierte Trainingslehre, systematische Planung und Kontrolle, Testverfahren, Ernährungswissen sowie den sicheren Umgang mit Geräten und freien Gewichten. Hinzu kommen Berufskunde, rechtliche Grundlagen und Kundenkommunikation.