Einstiegsgehalt 
1.942
Durchschnittsgehalt 
2.360
Ausbildung 
Ausbildung
39
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Gärtner
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Was ist ein Gärtner?

Ein Gärtner oder eine Gärtnerin kann sehr viele unterschiedliche Aufgaben ausüben. Es gibt ganze sieben Fachrichtungen in dem Beruf! Gemeinsam haben alle Richtungen, dass sie sich rund um die Pflege von Pflanzen drehen. Ein Gärtner oder eine Gärtnerin kümmert sich um das Instandhalten von Gärten und Parks, oder züchtet Zierpflanzen. Auch können das Produzieren und die Pflege von Nutzpflanzen wie Obstbäume, Obststräucher, sowie Obststauden, oder aber von Gemüse und Kräutern zu dem Job gehören.

Was macht ein Gärtner?

Als Gärtnerin oder als Gärtner züchtest Du verschieden Pflanzen, baust diese an, erntest sie und lagerst die Pflanzen oder ihre Früchte anschließend sachgerecht für den Verkauf. Das können entweder Bäume sein, Topfpflanzen, Büsche und Sträucher, oder Gemüsepflanzen und Obststrauche oder Obstbäume sein. Besonders wichtig ist es, dass Du für ideale Bedingungen für die unterschiedlichen Ansprüche der Pflanzen sorgst. Du düngst sie, bewässerst sie, und pflügst die Erde um und sorgst so für Belüftung. In der Regel ist es auch so, dass Du Pflanzen in einem Gewächshaus aufziehst, da dort die besten Bedingungen für Jungpflanzen herrschen. Diese setzt Du sobald sie groß genug sind nach draußen. Es sei denn, Du arbeitest mit empfindlichen Zierpflanzen oder mit bestimmten Gemüse- oder Obstpflanzen, für die das deutsche Wetter nicht geeignet ist.

Ebenso kannst Du Dich auf Pflanzen für Friedhöfe und auf das Erstellen von Gedecken und Kränzen konzentrieren. Ebenso kann die Pflege und Gestaltung von Grünanlagen zu dem Beruf gehören. Dafür baust Du unterschiedliche Bestandteile wie Zäune oder Wege. Die Aufgabenbereiche von Gärtnern und Gärtnerinnen ist also sehr vielseitig!

Die Pflege von den Pflanzen ist allerdings Deine wichtigste Aufgabe. Egal für welchen der Fachbereiche Du Dich entscheidest, immer steht die sachgerechte Versorgung der unterschiedlichen Pflanzen an erster Stelle. Als Gärtnerin gehören aber auch kaufmännische Aufgaben zu Deinem Alltag. Etwa das Verkaufen von Pflanzen und das Kalkulieren von Preisen. Du berätst Kunden, sagst ihnen, wo die Pflanzen oder Früchte herkommen, und erklärst, wie sie die diese gießen und düngen sollten.

Wie wird man Gärtner?

Wenn Du eine Anstellung als Gärtner oder Gärtnerin bekommen willst, solltest Du zunächst eine Gärtner-Ausbildung beginnen! Diese findet dual statt, das heißt, Du suchst Dir einen Ausbildungsbetrieb, und meldest Dich dann in einer Berufsschule an. Hier erfährst Du alles, was Du über die Ausbildung zum Gärtner wissen solltest:

Voraussetzungen für die Gärtner-Ausbildung

Gesetzlich ist keine bestimmte Vorbildung für den Beginn der Gärtner-Ausbildung erforderlich. Die Betriebe stellen auch zu etwa gleichen Teilen Auszubildende mit Hauptschulabschluss, mit Realschulabschluss, sowie mit Hochschulreife ein.

Für die Ausübung der betrieblichen Lehre kann es sein, dass Du einen Sachkundenachweis gemäß der Pflanzenschutz-Sachkundeverordnung vorlegen musst.

Ablauf der Gärtner-Ausbildung

Die Gärtner-Ausbildung dauert drei Jahre lang. Bereits vor Beginn entscheidest Du Dich für eine dieser Fachrichtungen:

  • Zierpflanzenbau
  • Garten- und Landschaftsbau
  • Friedhofsgärtnerei
  • Obstbau
  • Gemüsebau
  • Zierpflanzenbau
  • Baumschule

Außerdem hast Du in Nordrheinwestfalen und in Bayern in den Fachbereichen Zierpflanzenbau und Baumschule die Option, nach dem ersten Ausbildungsjahr den Schwerpunkt „Beratung und Verkauf“ zu wählen.

Vor dem Ende des zweiten Lehrjahres musst Du eine Zwischenprüfung bestehen, und am Ende der drei Ausbildungsjahre steht dann die Abschlussprüfung an.

Inhalt der Gärtner-Ausbildung

Während der Ausbildung zum Gärtner oder zur Gärtnerin lernst Du je nach gewähltem Fachbereich unterschiedliche Dinge. Gemeinsam haben alle Bereiche, dass Du in der Berufsschule weiterhin in klassischen Schulfächern wie Deutsch, Mathematik und Wirtschaftslehre unterrichtet wirst. Darüber hinaus erlernst Du beispielsweise, wie man Erde und Substrate zusammensetzt. Wie Du Pflanzenarten bestimmen kannst, woran Du eine gute Qualität erkennst, und wie Du Krankheiten der Pflanzen erkennst. Außerdem erfährst Du, wie Krankheiten und Schädigungen behandelt werden können, und wie dabei der Umweltschutz berücksichtigt wird.

Du erfährst, wie Du mit Maschinen und Werkzeugen umgehst, beispielsweise wie Du Rodungsmaschinen einsetzt. In dem Bereich Garten- und Landschaftsbau gehört dazu auch das Wissen, wie Gräben ausgehoben und gesichert werden, wie Entwässerungsrohre verlegt werden, und wie Teiche erstellt werden.

Einen besonders großen Anteil in der Gärtner-Ausbildung nimmt die Frage nach der richtigen Pflege ein. Du erfährst, welche Pflanzen wie bewässert und gedüngt werden. Wie die Umgebungsluft gekühlt, erwärmt, und belüftet wird. Auch die korrekte Erne und Lagerung der Pflanzen sowie der Früchte spielt eine Rolle. Darüber hinaus eignest Du Dir an, wie Du Pflanzen durch die Teilung vermehrst. Ebenso lernst Du auch, wie Du Pflanzen verkaufsfördernd präsentieren kannst, wie Du sie vermarktest, und wie Kundenberatungsgespräche geführt werden sollten.

Falls Du bereits eine abgeschlossene Berufsausbildung besitzt, kannst Du statt einer Gärtner-Ausbildung auch nur eine Umschulung zum Gärtner beginnen. Diese dauert nicht so lang, wie eine klassische Ausbildung zum Gärtner und sie findet in der Regel rein schulisch statt. Eine tolle Möglichkeit hierfür bieten Fernlehrgänge. Der Vorteil an ihnen ist, dass Du zu jedem Zeitpunkt mit einem Fernlehrgang starten kannst. An den meisten Fernschulen dauert eine Gärtnerausbildung ein Jahr lang. Du hast pro Woche nur einen Zeitaufwand von vier bis acht Stunden! So kannst Du nebenbei noch Deinen bisherigen Beruf ausüben und Geld verdienen. Wir haben hier für Dich die besten Fernlehrgänge für die Gärtner-Ausbildung zusammengestellt. Fordere bei Deinem Favoriten doch einfach unverbindlich die Informationsmaterialen zu dem Lehrgang an!

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Ausbildungsplätze

Wo arbeitet ein Gärtner?

Nach der Ausbildung zum Gärtner oder zur Gärtnerin hast Du die Möglichkeit, in verschiedenen Bereichen eine Anstellung zu finden. In der Regel findest Du mit jeder der möglichen Fachrichtungen hier einen Job:

  • In Gartencentern
  • In privaten oder städtischen Gärtnereien

Darüber hinaus hast Du je nach gewählter Fachrichtung die Option, hier eine Anstellung zu finden:

  • In Baumschulbetrieben
  • In Betrieben des Gartenlandschaftsbau
  • In landwirtschaftlichen Betrieben die Obst oder Gemüse anbauen

Wie sieht der Arbeitsalltag aus?

Welche Gärtner-Tätigkeiten Du jeden Tag nach der Gärtner-Ausbildung ausübst, hängt sehr stark von Deiner gewählten Fachrichtung ab. Hier sind einige typische Arbeitsaufgaben querbeet aus allen Bereichen von dem Berufsbild Gärtner aufgelistet:

Wie sieht der Arbeitsplatz aus?

Wenn Du die Gärtner-Ausbildung beendet hast, arbeitest Du zum großen Teil im Freien. Deshalb sollte Dir auch schlechtes Wetter nicht die Laune vermiesen können! Daneben verbringst Du Deine Arbeitszeit aber auch in Gewächshäusern, in Lagerräumen oder Kühlräumen, sowie in Verkaufsräumen oder auch auf Märkten. Während Deiner Arbeit trägst Du in der Regel Handschuhe zum Schutz vor Splittern oder Dornen, und arbeitest sowohl mit elektrischen Maschinen, wie Rasenmähern, wie auch mit kleinen Werkzeugen wie Gartenscheren oder Spaten.

Was verdient ein Gärtner?

Während der Gärtner-Ausbildung verdienst Du laut tarifrechtlicher Regelung je nach Ausbildungsjahr zwischen 800 und 1.000 Euro im Monat. Viele Betriebe haben jedoch keinen Betriebsrat, und zahlen nicht nach Tarif, sondern nur 350 bis 800 Euro für die Auszubildenden.

Später als Festangestellter erhältst Du ein monatliches Gehalt von circa 2.440 Euro.

Wo finde ich einen Job als Gärtner?

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Wie sind die Berufsaussichten für Gärtner?

Nach der Ausbildung zum Gärtner hast Du gute Berufschancen! Laut dem Zentralverband Gartenbau gibt es einen Mangel an qualifizierten Gärtnern. In dem Jahr 2017 sind die Zahlen von Neueinstellungen im Fachbereich Garten- und Landschaftsbau im Vergleich zum Vorjahr sogar um 7,3 Prozent gestiegen. Ebenso positiv sieht die Entwicklung im Bereich Gemüsebau aus.

Etwas schlechtere Berufsaussichten hast Du aber in dem Fachbereich der Baumschule. Die Branche der Gärtner ist jedoch insgesamt auf einem grünen Ast: Der Vertrieb von Zierpflanzen ist beispielsweise im Jahr 2017 angestiegen.

Welche Spezialisierungen gibt es?

Du musst Dich bereits vor Beginn der Ausbildung zum Gärtner für einen der sieben Fachbereiche entscheiden. Aber auch später, nach der Ausbildung zum Gärtner kannst Du Dich auf besondere Bereiche konzentrieren. Beispielsweise auf diese hier:

  • Sportplatzbau
  • Pflanzenschutz
  • Landwirtschaft
  • Verkauf

Außerdem gibt es im Moment den Trend, Drohnen für den Obst- und Gemüse, sowie für den Landschafts- und Gartenbau einzusetzen. So können Gartenanlagen durch Geländefotos leichter geplant werden, und Unkraut und Schädlingsbefall auf großen Obst-, oder Gemüseplantagen können öfter kontrolliert werden. In diesem Bereich besteht die Möglichkeit, dass Du einen sogenannten Drohnenführerschein machst.

Wenn Du Dich nicht nur Spezialisieren möchtest, sondern sogar noch anerkannte Weiterbildungen absolvieren willst, bestehen diese Fortbildungsmöglichkeiten:

  • Fachagrarwirt Golfplatzpflege
  • Fachagrarwirt Gärtnermeister
  • Gartenbautechniker
  • Fachagrarwirt Baumpflege
  • Geprüfter Natur- und Landschaftspfleger

Außerdem kannst Du nach der abgeschlossenen Gärtner-Ausbildung auch ohne Hochschulreife Gartenbau oder Landschaftsarchitektur studieren.

Passt der Beruf Gärtner zu mir?

Du bist Dir nicht sicher, ob der Beruf Gärtner zu Dir passt und Du die richtigen Voraussetzungen für die Gärtner-Ausbildung mitbringst? Hier findest Du einige der für den Gärtner-Beruf wichtigen Fähigkeiten:

Handwerkliches Geschick
Du verwendest in dem Gärtner-Beruf häufig unterschiedliche Werkzeuge. Insbesondere für die Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau nutzt Du Maschinen für den Bau von Wegen, Treppen oder Zäunen. Aber auch für die anderen Fachrichtungen benötigst Du handwerkliche Geschicklichkeit, etwa bei dem Nutzen von Maschinen für die Staudensetzarbeiten oder für die Ernte von Gemüse und Obst.
Ästhetisches Bewusstsein
Ein Gespür für optisch ansprechende Pflanzeneinteilungen ist für den Beruf Gärtner von großem Vorteil. Pflanzen, die den Gesamteindruck eines Gartens oder Parks beeinträchtigen, sollten Dir sofort auffallen.
Körperliche Fitness
Der Beruf Gärtner ist oft sehr anstrengend. Daher ist eine gute Grundausdauer für die Ausübung des Gärtner-Berufes sehr hilfreich. Ebenso solltest Du beweglich sein, da Du teilweise an schwierig zu gelangenden Orte Pflanzen beschneiden musst. Auch eine gewisse Kraft in den Armen und Beinen benötigst Du für den Job. Du musst Pflanzen, Obst und Gemüse, oder Baumaterialen tragen.
Aufmerksame Arbeitsweise
Schädlinge und besondere Naturvorkommnisse sind zu Beginn nicht leicht zu erkennen. Je aufmerksamer Du die Pflanzen beobachtest, desto eher fällt Dir so etwas auf. Wenn Du Aufmerksam bist, kannst Du so mitunter einen hohen Schaden verhindern.
Gutes Gedächtnis
Du solltest dazu in der Lage sein, Dir die Anforderungen der unterschiedlichen Pflanzenarten ebenso merken zu können, wie die teils komplizierten botanischen Fachbezeichnungen.
Koordinationsfähigkeit
Manchmal musst Du mit der einen Hand eine andere Tätigkeit ausführen, als mit der Anderen. Beispielsweise beim Stutzen von Pflanzen musst Du einige Äste aus dem weghalten, und zeitgleich Andere beschneiden. Außerdem ist Deine Koordinationsfähigkeit auch bei dem Steuern von beispielsweise Gießfahrzeugen gefragt.
Verständnis für technische Geräte
Auch das auf dem Stand halten von Maschinen wie Walzen oder Maschinen zur Erdbewegung gehört zu dem Beruf Gärtner. Ein gewisses technisches Grundverständnis benötigst Du also für den Job.
Räumliches Vorstellungsvermögen
Du solltest anhand einer Skizze verstehen können, wo Du was bepflanzen oder verändern sollst. Es kann auch nötig sein, dass Du für einen Kunden eigene Vorschläge anhand einer Zeichnung visualisierst.
Mathematische Kenntnisse
Eine weitere wichtige Fähigkeit ist es, gut rechnen zu können. Du musst einerseits Flächen berechnen und aufteilen können, aber andererseits auch Abrechnungen erstellen, Preise kalkulieren und Planen, ab welchen Preisen die Gärtnerei Gewinn einnimmt.

Diese zahlreichen Fähigkeiten sollten Dich aber nicht von dem Beruf Gärtner abschrecken! Die Hauptsache ist, dass Du Lust dazu hast, mit Pflanzen zu arbeiten. Alles andere kannst Du auch noch während der Ausbildung zum Gärtner erlernen.