- Dauer: 36 Monate (180 Credits)
- Technik und Wirtschaft der Energieversorgung in einem Studium
- Ohne NC, auch ohne Abitur möglich
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Inhalt11 Abschnitte
- Wo kann ich Energiewirtschaft studieren?
- Was kannst Du mit Energiewirtschaft werden?
- Was verdienst Du mit Energiewirtschaft?
- Energiewirtschaft und KI: Wie zukunftssicher ist das Fach?
- Welche Voraussetzungen brauchst Du?
- Was ist Energiewirtschaft?
- Energiewirtschaft, Energietechnik oder Energiemanagement?
- Was lernst Du im Energiewirtschaft-Studium?
- Wie läuft das Energiewirtschaft-Studium ab?
- Das Energiewirtschaft-Studium in Zahlen
- Häufige Fragen zum Energiewirtschaft-Studium
- Weiter zum Energiewirtschaft-Studium
Wo kann ich Energiewirtschaft studieren?
Energiewirtschaft kannst Du in Deutschland fast nur an Fachhochschulen und Dualen Hochschulen studieren, meist vor Ort, manchmal auch dual oder im Fernstudium. Weil das Fach Technik und Wirtschaft verbindet, schließt Du je nach Hochschule mit dem Bachelor of Engineering, dem Bachelor of Science oder dem Bachelor of Arts ab.

- 180 Credit Points, Regelstudienzeit 36 Monate
- Technik und Wirtschaft der Energieversorgung in einem Studium
- ohne NC, auch ohne Abitur möglich
| Studiengang | Hochschule | Ort | Abschluss |
|---|---|---|---|
| Energiewirtschaft | Euro-FH | Fernstudium | Bachelor of Engineering |
| Energiewirtschaft | FH Dortmund | Dortmund | Bachelor of Engineering |
| Energiewirtschaft | Hochschule Darmstadt | Darmstadt | Bachelor of Science |
| Energiewirtschaft | Hochschule Ulm | Ulm | Bachelor of Science |
| Angewandte Ingenieurwissenschaften - Energiesysteme und Energiewirtschaft | Hochschule Ansbach | Ansbach | Bachelor of Engineering |
| Betriebswirtschaft - Dienstleistungsmanagement mit Schwerpunkt Energiewirtschaft | DHGE (Duale Hochschule Gera-Eisenach) | – | Bachelor of Arts |
| Energietechnik und Energiewirtschaft | BTU Cottbus | Cottbus | Bachelor of Science |
| Energiewirtschaft & Energiemanagement | THM (Technische Hochschule Mittelhessen) | Gießen | Bachelor of Engineering |
| Energiewirtschaft International | Hochschule Ulm | Ulm | Bachelor of Science |
Du siehst 10 von 24 Studiengängen.Alle 24 ansehen →Weniger anzeigen ↑
Eigene Auswertung der myStipendium-Datenbank, Stand 24.09.2026; gezählt sind alle Studiengänge mit „Energiewirtschaft“ im Namen, auch Doppelnamen und Vertiefungen, ohne Zertifikatskurse.
In unserer Liste ist die BTU Cottbus die einzige Universität, alle anderen sind Fachhochschulen oder Duale Hochschulen. Wenn Du dual studieren möchtest, kannst Du Energiewirtschaft zum Beispiel an der Hochschule Darmstadt, der Hochschule Ulm und der DHBW in Mannheim belegen. Die meisten Angebote haben wir in Baden-Württemberg gefunden.
Was kannst Du mit Energiewirtschaft werden?
Mit dem Studium arbeitest Du dort, wo Technik und Geld zusammenkommen, und typische Aufgaben für Dich sind zum Beispiel diese:
Als Arbeitgeber kommen für Dich viele Betriebe in Frage. Überall dort brauchen sie Leute, die Technik und Wirtschaft verstehen.
Deine Berufsaussichten können wir Dir nicht in einer einzigen Zahl beschreiben. Im Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit gibt es nämlich keine eigene Berufsgruppe Energiewirtschaft. Er zeigt aber, dass das Fach in zwei große Berufsfelder führt: die Energietechnik und die Unternehmensorganisation und -strategie, wo viele kaufmännische Stellen aus Einkauf, Handel, Vertrieb und Planung gezählt werden. Weil Du Technik und Wirtschaft im Gepäck hast, kannst Du Dich in beiden Feldern umsehen.
Die Energiewende verändert auch die Arbeit, die Dich erwartet. Immer mehr Strom kommt aus vielen kleinen Wind- und Solaranlagen statt aus wenigen großen Kraftwerken. Deshalb müssen die Netze mehr ausgleichen, und es fallen viel mehr Daten an. Mit diesen Themen beschäftigst Du Dich auch im Studium.
Solltest Du lieber einsteigen oder weiterstudieren? Nach dem Bachelor kannst Du direkt in den Beruf gehen oder einen Master anschließen. Der Master lohnt sich vor allem, wenn Du Führungsaufgaben, Forschung oder komplexe Planungsaufgaben anstrebst, und danach steht Dir auch die Promotion offen. In beiden Fällen hilft Dir Praxis, etwa im Praxissemester, als Werkstudentin oder Werkstudent oder im dualen Studium.
Was verdienst Du mit Energiewirtschaft?
Mit einem Studium der Energiewirtschaft verdienst Du auf der höchsten Stufe der Energietechnik im Durchschnitt 7.031 € brutto im Monat. Auf kaufmännischen Stellen in Einkauf, Handel oder Planung liegt das Gehalt sogar etwas höher.
Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit, Berufsgruppe Energietechnik, höchste Anforderungsstufe, Stand 2024.
Energiewirtschaft und KI: Wie zukunftssicher ist das Fach?
Kurze Antwort: In der Beratung und im Projektgeschäft sieht es gut aus, in der Kraftwerks- und Netztechnik weniger, denn dort gilt schon seit 2013 der größere Teil der Kerntätigkeiten als automatisierbar. Wir haben dafür im Job-Futuromat des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung nachgesehen, der für jeden Beruf ermittelt, welcher Anteil der Kerntätigkeiten mit heutiger Technik von Maschinen erledigt werden könnte. Beim Ingenieur für Energietechnik sind es 13 von 18.
Bei Netz und Kraftwerk ist schon vieles ersetzbar. Beim Ingenieur für Energietechnik war der Wert schon 2013 mit 67 Prozent hoch und hat deshalb mit der jüngsten KI-Welle wenig zu tun.
Auf der kaufmännischen Seite sind die Werte niedriger. Der Energiemanager gehört zur selben Berufsgruppe „Unternehmensorganisation und -strategie“ wie viele der kaufmännischen Stellen, die wir Dir im Gehaltsabschnitt vorgestellt haben. Bei ihm hält das IAB 5 von 12 Kerntätigkeiten für automatisierbar, beim Berater für erneuerbare Energien sind es 4 von 11. Wenn Du auf Handel oder Controlling zielst, raten wir Dir deshalb, im Studium auch die Beratungs- und Projektseite mitzunehmen.
- Ingenieur für Energietechnik: Konstruktion, Mess- und Regeltechnik, Hochspannungs- und Kraftwerkstechnik, Photovoltaik und die Planung der Betriebsmittel
- Energiemanager: Wirtschaftlichkeitsberechnung, Energierecht und Energiespartechnik, auch die Energieversorgung und der Energiehandel
- Ingenieur für Energietechnik: die Arbeitsvorbereitung, die Betreuung von Kunden, das Energiemanagement, die erneuerbaren Energien als Fachgebiet und die Entwicklung
- Energiemanager: Projektmanagement, Energieberatung, Energieaudits und Energiepolitik
Beim Energiemanager hat sich der Wert mehrfach verändert. Er stieg von 43 Prozent im Jahr 2013 auf 57 Prozent im Jahr 2016 und ist inzwischen wieder bei 42 angekommen. Daran siehst Du gut, dass es sich um eine Einschätzung der technischen Möglichkeiten handelt, die sich mit jeder Messung verschieben kann. Was Stadtwerke und Netzbetreiber tatsächlich umstellen, steht nicht in der Zahl. Das IAB warnt selbst davor, aus einem hohen Wert auf das Ende eines Berufs zu schließen oder aus einem niedrigen darauf, dass alles beim Alten bleibt.
Welche Voraussetzungen brauchst Du?
Für den Bachelor reicht Dir meist die Fachhochschulreife, und mit dem Abitur kommst Du natürlich auch hinein, während Du für den Master einen passenden Bachelor brauchst. Fast alle Studiengänge werden an Fachhochschulen und Dualen Hochschulen angeboten. Welcher Schulabschluss für Deinen Studiengang genau zählt, erfährst Du auf der Seite der Hochschule, und dort lohnt sich ein genauer Blick, bevor Du Dich bewirbst.
Falls Dich nur die Technik reizt, passt Energietechnik besser zu Dir. Und wenn Du lieber reine BWL studieren möchtest und Dich Physik und Elektrotechnik eher langweilen, wirst Du mit diesem Fach vermutlich nicht glücklich.
Was solltest Du mitbringen?
- Meister- oder Technikerabschluss: gilt in der Regel als allgemeine Hochschulzugangsberechtigung
- Abgeschlossene Berufsausbildung, etwa als Elektronikerin oder Elektroniker, plus Berufserfahrung: öffnet Dir ein passendes Fach
- Fachhochschulreife: reicht an Fachhochschulen und Dualen Hochschulen meist
- Die Einzelheiten regelt jedes Bundesland selbst
- Mathe und Physik - sollten Dir liegen, Formeln dürfen Dich nicht abschrecken
- Interesse an Wirtschaft - Preise, Märkte, Verträge. Du arbeitest mit Zahlen, Gesetzen und Regeln, weniger kreativ
- Neugier auf den Energiemarkt - Du willst verstehen, wie Strompreise entstehen und was die Energiewende bedeutet
- Lust zu vermitteln - zwischen Technikern und Kaufleuten
Was ist Energiewirtschaft?
In der Energiewirtschaft geht es um alles, was nötig ist, damit Strom, Gas und Wärme zuverlässig beim Kunden ankommen, und zwar zu einem Preis, der sich für alle Seiten rechnet. Das Fach verbindet Technik und Wirtschaft, und wenn Du Energie, Wirtschaft und Technik zusammen studieren willst, bist Du hier richtig.
Die Energiebranche lässt sich grob in diese Bereiche teilen
Im Energiewirtschaft-Studium lernst Du alle kennen.
Liegt Dir mehr die Technik oder mehr die Wirtschaft? Je nach Studiengang liegt das Gewicht mehr auf der einen oder der anderen Seite, und am Abschluss kannst Du das gut erkennen.
Nicht zu verwechseln
Wenn Du von Anfang an im Betrieb arbeiten möchtest, kannst Du einen der 4 dualen Studiengänge wählen. Dort bist Du bei einem Unternehmen angestellt und studierst gleichzeitig.

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Energiewirtschaft, Energietechnik oder Energiemanagement?
Rund um Energie gibt es mehrere Studienfächer mit ähnlichen Namen, und das kann Dich bei der Suche leicht verwirren. Sie unterscheiden sich vor allem darin, wie viel Technik und wie viel Wirtschaft in ihnen steckt:
| Fach | Worum es geht |
|---|---|
| Energiewirtschaft | Der ganze Energiemarkt: Technik, Handel, Vertrieb, Recht. Wie kommt Strom zuverlässig und bezahlbar zum Kunden? |
| Energietechnik | Kraftwerke, Anlagen, Netze. Wie baue und betreibe ich eine Anlage? |
| Erneuerbare Energien | Wind, Sonne, Biomasse, Speicher. Wie liefert eine Wind- oder Solaranlage mehr Strom? |
| Energiemanagement | Verbrauch in Betrieben, Gebäuden und Kommunen. Wo lässt sich Energie sparen? |
Wenn Du vor allem Technik willst, bist Du mit Energietechnik besser bedient. Möchtest Du Dich ganz auf Wind, Sonne und Speicher konzentrieren, schau Dir ein Erneuerbare-Energien-Studium an. Im Energiemanagement und in verwandten Studiengängen wie Energie-, Gebäude- und Umweltmanagement richtest Du den Blick auf den Verbrauch vor Ort. Und wenn Du Technik und Wirtschaft zusammen willst und den ganzen Markt verstehen möchtest, bist Du in der Energiewirtschaft richtig.
So sind wir beim Zählen vorgegangen. Wir haben hier nur Studiengänge gezählt, die „Energiewirtschaft“ im Namen tragen. Studiengänge, die nur Energiemanagement, Energietechnik oder Erneuerbare Energien heißen, haben wir in unserer Zahl bewusst nicht berücksichtigt.
Was lernst Du im Energiewirtschaft-Studium?
Im Studium lernst Du zuerst Grundlagen aus Technik und Wirtschaft, und danach wird es Semester für Semester spezieller. Diese Fächer begegnen Dir dabei typischerweise:
| Bereich | Typische Fächer |
|---|---|
| Grundlagen | Mathematik mit Analysis, linearer Algebra und Finanzmathematik; Physik; Elektrotechnik mit Messtechnik, Gleich- und Wechselstromtechnik; Informatik |
| Technik | Kraftwerke, Energienetze und Hochspannungstechnik, elektrische Maschinen, Leistungselektronik, erneuerbare Energien und Speicher, Netzführung und Leitsysteme |
| Wirtschaft | Betriebswirtschaftslehre, Kosten- und Leistungsrechnung, Energiehandel und Beschaffung, Vertrieb und Marketing, Risikomanagement |
| Recht und Politik | Energierecht mit Energiewirtschaftsgesetz und Erneuerbare-Energien-Gesetz, deutsche und europäische Energiepolitik, Klimaschutz |
| Daten und IT | Energieinformationstechnik, Energiedatenmanagement |
Wie die Fächer heißen und wie stark sie gewichtet sind, unterscheidet sich von Hochschule zu Hochschule. Wenn Du es genau wissen willst, wirf am besten einen Blick ins Modulhandbuch des Studiengangs.
Im Bachelor wie im Master hast Du die Wahl. Im Bachelor Energiewirtschaft bestimmt der Abschluss die Richtung. Der Bachelor of Engineering setzt auf Technik, der Bachelor of Arts auf Wirtschaft, und den Bachelor of Science gibt es in beiden Richtungen. Im Master findest Du dieselbe Auswahl mit dem Master of Engineering, of Science oder of Arts. Mit einem guten Master kannst Du anschließend auch promovieren.
Du bekommst viel Praxis mit. An vielen Fachhochschulen gehören ein Praxissemester im Unternehmen und Projekte mit Firmen dazu. Auch Deine Bachelorarbeit schreibst Du oft in einem Betrieb, etwa bei Stadtwerken oder einem Netzbetreiber, und so knüpfst Du schon früh Kontakte.
Bei den Studienmodellen hast Du die Wahl. Energiewirtschaft kannst Du in diesen Formen studieren:
Wie läuft das Energiewirtschaft-Studium ab?
Wie lange Du studierst, hängt vom Modell ab. Im Fernstudium neben dem Beruf brauchst Du meist länger als in Vollzeit. Die Regelstudienzeit steht auf der Seite des jeweiligen Studiengangs.

Das Infomaterial ist kostenlos und unverbindlich.
Das Energiewirtschaft-Studium in Zahlen
an Universitäten58.952
an Fachhochschulen
Angebote fürs Studium per E-Mail
Du willst Energiewirtschaft studieren? Wir schicken Dir ab und zu Angebote von Hochschulen, Stiftungen und Partnern.
- Einladungen zu Karriere-Events bekannter Arbeitgeber
- Stipendien und Förderprogramme
- Praktika und Trainee-Programme
- Gratis-Aktionen und Geld-Angebote
Kostenlos. Du bekommst zuerst eine E-Mail zum Bestätigen, abmelden kannst Du Dich jederzeit mit einem Klick.
Häufige Fragen zum Energiewirtschaft-Studium
Was ist Energiewirtschaft?
Kann ich Energiewirtschaft ohne NC studieren?
Gibt es ein Energiewirtschaft-Fernstudium?
Duales Studium: Energieversorger oder Hochschule – wo bewirbst Du Dich zuerst?
Gibt es eine Ausbildung Energiewirtschaft?
Ist Energiewirtschaft ein Energieingenieur-Studium?
Wie gut sind die Berufsaussichten nach dem Energiewirtschaft-Studium?
Bekommst Du nach dem Master-Abschluss mehr Gehalt?
Hast Du nach einem Energiemanagement-Studium die gleichen Berufsaussichten wie in der Energiewirtschaft?
Energie-, Gebäude- und Umweltmanagement-Studium: Master oder Energiewirtschaft?
Regenerative Energiewirtschaft: Studium, Berufsaussichten – was ist anders?
Weiter zum Energiewirtschaft-Studium
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- Eigene Auswertung der myStipendium-Datenbank: 24 Studiengänge an 19 Hochschulen in 15 Orten, Stand 24.09.2026.
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