Einstiegsgehalt 
2.604
Durchschnittsgehalt 
4.014
Ausbildung 
Staatsexamen
7
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Berufsschullehrer
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Was ist ein Berufsschullehrer?

Ein Berufsschullehrer unterrichtet an Berufsschulen Fächer, die einem bestimmten Ausbildungszweig wie Soziales, Handel, Landwirtschaft oder Technik zugeordnet sind. Sie sind also sowohl Experten in einer beruflichen Fachrichtung, wie auch im Lehren der entsprechenden Fachrichtung.

Was macht ein Berufsschullehrer?

Als Berufsschullehrer begleitest Du junge Menschen, meist zwischen 16 und 21 Jahren, auf ihrem Weg von der Schule ins Berufsleben. Du unterstützt sie in ihrer Berufsausbildung, indem Du sie in fachpraktischen, berufsspezifischen Fächern unterrichtest. In vielen Bundesländern ist es so, dass Du zusätzlich ein allgemeinbildendes Fach unterrichtest.

Dieser ausbildungsbegleitende Unterricht findet für die Schüler entweder im Blockunterricht oder aber an festen Tagen in der Woche innerhalb der dualen Berufsausbildung zusätzlich zu der betrieblichen Ausbildung statt. Du bereitest die Unterrichtseinheiten vor und vermittelst anschaulich und verständlich das berufsbezogene Fachwissen. Außerdem bereitest Du die Schüler auf die theoretischen, schriftlichen Prüfungen vor und begleitest und korrigierst diese.

Wie wird man Berufsschullehrer?

Wenn Du Berufsschullehrer werden möchtest, stehen Dir verschiedene Wege zur Auswahl. Du kannst entweder ganz klassisch über ein Lehramt-Studium in den Beruf einsteigen, oder aber Du machst einen Quereinstieg als Berufsschullehrer.

Lehramtsstudium

Wenn Du den herkömmlichen Weg gehen möchtest, solltest Du ein Fach auf Lehramt studieren. Der Bachelor dauert dann sechs Semester lang, der anschließende Master noch einmal vier Semester. Du bist dann also vier Jahre lang mit dem Studium beschäftigt, ehe Du das Referendariat beginnen kannst. Dieses dauert je nach Bundesland noch einmal zwischen anderthalb und zwei Jahre. Das Referendariat ist eine berufliche Vorbereitungszeit, in der Du während der Anwesenheit eines Lehrers probeweise eigene Unterrichtsstunden erteilst. Am Ende des Referendariats steht die Prüfung zum zweiten Staatsexamen an. Hierfür musst Du pro Fach eine Stunde Schüler unterrichten und sowohl schriftliche als auch mündliche Prüfungen bestehen.

Staatsexamen

Es gibt auch Studiengänge, die zu einem ersten Staatsexamen führen. Das Studium dauert dann wie bei dem Bachelor und Masterstudium vier bis fünf Jahre. Es führt zu der ersten Staatsexamensprüfung. Anschließend absolvierst Du dann den Vorbereitungsdienst, der zum zweiten Staatsexamen führt.

Voraussetzungen für das Lehramtsstudium

Um überhaupt das Studium beginnen zu können, benötigst Du entweder die Allgemeine Hochschulreife oder die fachgebundene Hochschulreife. Auch mit der Fachhochschulreife kannst Du in einigen Bundesländern bestimmte Fächer auf Lehramt studieren, um anschließend Berufsschullehrer werden zu können.

Quereinstieg als Berufsschullehrer

Du kannst auch Berufsschullehrer werden, ohne ein Lehramtsstudium absolviert zu haben. Dies ist möglich geworden, seitdem es einen Mangel an Lehrkräften gibt. Jedes Bundesland hat eigene Kriterien für den Quereinstieg als Berufsschullehrer festgelegt. Grundsätzlich wird zwischen den sogenannten Seiteneinstieg, und den Quereinstieg als Berufsschullehrer unterschieden. Als Seiteneinsteiger hast Du weder Lehramt studiert, noch ein Referendariat beendet. Als Quereinsteiger hingegen hast Du zwar auch nicht auf Lehramt studiert, aber trotzdem ein Referendariat absolviert.

Du kannst auch ohne Studium Berufsschullehrer werden. Dafür benötigst Du einen Meistertitel und eine anschließend einjährige berufsbegleitende, wissenschaftliche Ausbildung in dem Fachbereich. Anschließend musst Du einen Vorbereitungsdienst absolvieren. Damit Du so in den Beruf einsteigen kannst, solltest Du Dich unbedingt vorher genau informieren, in welchem Bundesland dies möglich ist, denn das geht nicht überall. In der Regel besteht die Möglichkeit nur für diejenigen Fachbereiche in der Berufsschule, für die es zuletzt nicht genügend qualifizierte Bewerber gab.

Wo arbeitet ein Berufsschullehrer?

Nach Deiner Ausbildung zum Berufsschullehrer arbeitest Du hier:

  • An einem beruflichen Gymnasium
  • An einer Fachoberschule
  • An einer Berufsfachschule
  • An einem Berufskolleg

Wie sieht der Arbeitsalltag aus?

Nach Deiner Ausbildung oder Umschulung zum Berufsschullehrer warten diese Aufgaben auf Dich:

Wie sieht Dein Arbeitsplatz aus?

Wenn Du Berufsschullehrer werden willst, musst Du Dich im Gegensatz zu Lehrern an allgemeinbildenden Schulen in Deinem Fachbereich auch praktisch gut auskennen. Du arbeitest nicht nur in Unterrichtsräumen, sondern darüber hinaus auch je nach Fachbereich in Gewächshäusern, in Übungsbüros, in Küchen, Laboren oder in handwerklichen Werkstätten. Dort trägst Du ggf. Schutzkleidung, damit Du nicht durch Dämpfe, Gerüche oder Chemikalien in Berührung kommst.

Deine Arbeitszeiten sind fest, Du machst keine Schichtarbeit und hast an Feiertagen frei. Die Vor- und Nachbereitung der Unterrichtsstunden sowie die Korrektur von Klausuren kannst Du Dir frei einteilen.

Was verdient ein Berufsschullehrer?

Nach Deinem Lehramtsstudium oder Deinem Quereinstieg als Berufsschullehrer bekommst Du an öffentlichen Schulen ein Gehalt nach der Bundesbesoldungsordnung A. In welche Stufe der Besoldungsordnung A Du eingeteilt bist, hängt von Deiner Arbeitserfahrung und Deiner Leistung ab. Du erhältst auch je nach Bundesland ein unterschiedliches Gehalt. Durchschnittlich kannst Du allerdings mit etwa 2.559 bis 3.522 Euro im Monat rechnen.

Wo finde ich einen Job als Berufsschullehrer?

Falls Du eine Anstellung als Lehrer für berufsbildende Schulen suchst, solltest Du unsere kostenlose Jobbörse nutzen! Dort kannst Du ganz genau angeben, wo Du einen Job suchst, welche Anstellungsart Du anstrebst, und wieviel Erfahrung Du mitbringst. So kannst Du schnell eine passende Schule als Arbeitgeber finden!