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Kfz-Versicherung: Vergleich der Anbieter

Durch eine günstige Kfz-Versicherung kannst Du locker einige hundert Euro pro Jahr sparen! Dieser Artikel verrät Dir, wie Du mit wenig Aufwand eine preiswerte Kfz-Versicherung findest und worauf Du bei der Autoversicherung neben dem Preis noch achten solltest. Ob VW-Bus oder Cabrio - mit unseren Tipps findest Du die Kfz-Versicherung, mit der Du am besten fährst!

Welche Kfz-Versicherung ist die beste im Vergleich?

Fast 64 Millionen Kraftfahrzeuge sind in Deutschland zugelassen, und jedes davon braucht zumindest eine Kfz-Haftpflichtversicherung. Der Markt ist somit riesig, mehr als 70 Anbieter werben mit zahlreichen Tarif-Varianten um die Gunst von Kunden.

Ein Versicherungsvergleich im Kfz-Bereich zeigt, dass zwischen dem günstigsten und dem teuersten Tarif oft ein Preisunterschied von 50 Prozent und mehr besteht. Du kannst also kräftig sparen, wenn Du eine preiswerte Versicherung für das Auto abschließt. Doch dazu musst Du sie erst einmal finden!

Mit dem Online-Tarifvergleich des Vergleichsportals CHECK24 kannst Du ganz bequem die günstigste Kfz-Versicherung berechnen. Nachdem Du alle relevanten Daten eingegeben hast, bekommst Du sofort eine umfassende Übersicht über passende Tarife und kannst mit wenigen Klicks die Preise und Leistungen der Autoversicherung vergleichen. So findest Du mit geringem Aufwand eine günstige Kfz-Versicherung!

Kfz-Versicherungsvergleich der CHECK24 Vergleichsportal für Kfz-Versicherungen GmbH

Wie funktioniert der Autoversicherungsvergleich?

1. Fahrzeugdaten eingeben

Kreuze zuerst an, ob Du die Versicherung wechseln oder ein neues Auto versichern willst. Anschließend wählst Du Dein Automodell aus einer Liste aus oder gibst direkt die Typennummer aus dem Fahrzeugschein ein.

2. Informationen zum Fahrer eingeben

Für einen Versicherungsvergleich im Kfz-Bereich sind ein paar genauere Daten zum Lenker erforderlich. Denn die Autoversicherung berechnet die Prämie auch anhand des persönlichen Risikos.

3. Versicherungsschutz wählen und Vorversicherung angeben

Wähle anschließend aus, ob Du nur eine Haftpflicht- oder zusätzlich auch eine Teil- bzw. Vollkasko-Versicherung für das Kfz abschließen willst. Tipp: Du kannst die 3 Versicherungs-Varianten für das Kfz im Vergleich durchrechnen, falls Du Dir noch unsicher bist. Anschließend fragt Dich der Vergleichsrechner nach Deiner Vorversicherung und Deiner Schadensfreiheitsklasse. Falls Du sie nicht weißt, findest Du sie in der letzten Beitragsrechnung Deiner Versicherung.

4. Rabattmöglichkeiten auswählen

Viele Versicherungen bieten Rabatte an, etwa für bestimmte Berufsgruppen. Damit Dir Preisnachlässe nicht entgehen, fragt der Vergleichsrechner alle gängigen Rabattmöglichkeiten ab.

5. Kfz-Versicherungsvergleich berechnen lassen

Du erhältst nun einen Autoversicherungsvergleich mit zahlreichen Tarifvarianten, die für Dein Auto zur Verfügung stehen. Klicke auf "Tarifdetails", um die genauen Leistungen einzusehen. Damit Du die einzelnen Informationen besser einordnen kannst, sagt Dir der Vergleichsrechner auch, ob die Konditionen gegenüber anderen Tarifen eher besser oder schlechter sind.

6. Ausgewählte Tarife für die Autoversicherung vergleichen

Wähle alle Tarife aus, die für Dich in die engere Auswahl kommen. Durch einen Klick auf "Tarife vergleichen" kannst Du Dir die Leistungen nun im direkten Vergleich anzeigen lassen.

7. Autoversicherung online beantragen

Hast Du eine gute Kfz-Versicherung gefunden, dann fordere doch einfach ein unverbindliches Angebot per Post oder E-Mail an! Bei den meisten Anbietern kannst Du den Versicherungsantrag anschließend bequem online stellen.

Welche Arten der Kfz-Versicherung gibt es?

Mit einer "Kfz-Versicherung" meint man oft die Kfz-Haftpflichtversicherung. Sie ist eine der wenigen echten Pflichtversicherungen in Deutschland und für jeden Fahrzeugbesitzer ein absolutes Muss. Ohne Haftpflichtversicherung wird der Wagen gar nicht erst zugelassen. Die Kfz-Haftpflicht übernimmt alle Schäden, die Dein Auto bei anderen Personen verursacht. Dein eigener Wagen ist durch die Kfz-Haftpflicht aber nicht geschützt. Du kannst den Versicherungsschutz aufstocken, indem Du zusätzlich eine Kasko-Versicherung für das Auto abschließt. Kasko-Versicherungen bezahlen Dir Schäden an Deinem eigenen Auto. Ihr Abschluss ist freiwillig. Je nachdem, wie umfassend der Schutz ist, unterscheidet man zwischen

  • Vollkasko-Versicherung
  • Teilkasko-Versicherung

Eine Besonderheit jeder Versicherung im Kfz-Bereich ist, dass sie sich auf das jeweilige Auto bezieht und nicht auf Dich als Versicherungsnehmer. Das heißt, die Autoversicherung greift auch dann, wenn eine andere Person am Steuer sitzt.

Welche Leistungen bieten die verschiedenen Arten der Kfz-Versicherung im Vergleich?

Kfz-Haftpflichtversicherung

Die Kfz-Haftpflicht deckt Personen-, Sach- und Vermögensschäden bei anderen Menschen ab. Zusätzlich beinhaltet sie einen passiven Rechtsschutz. Das bedeutet: Bevor Geld an andere Personen ausgezahlt wird, prüft die Versicherung, ob die Schadenersatzansprüche überhaupt gerechtfertigt sind. Falls nicht, versucht sie die Forderungen abzuwehren, wenn nötig auch durch einen Gerichtsprozess.

Sind die Ansprüche berechtigt, dann ersetzt die Haftpflicht-Autoversicherung diese Schäden:

  • Personenschäden: Wenn Menschen verletzt wurden, übernimmt die Versicherung Schmerzensgeldforderung und Behandlungskosten, die durch die Krankenkasse nicht gedeckt sind. Bei bleibenden Gesundheitsschäden zahlt sie an das Unfallopfer eine lebenslange Rente aus. Falls das Unfallopfer verstirbt, kommt die Versicherung für die Begräbniskosten auf und leistet Unterhaltszahlungen an die Hinterbliebenen.
  • Sachschäden: In den meisten Fällen gehen Unfälle zum Glück glimpflicher aus und führen nur zu einem Blechschaden. Die Kfz-Haftpflicht übernimmt Reparaturkosten an anderen Fahrzeugen und zahlt eventuell eine Entschädigung für die Wertminderung aus. Auch Abschleppkosten, Kosten für einen Mietwagen, Flurschäden und andere Schäden an fremdem Eigentum (z.B. ein beschädigter Gartenzaun) gehen auf ihre Rechnung.
  • Vermögensschäden: Damit sind rein finanzielle Verluste gemeint. Ein Beispiel: Ein Selbstständiger kann nach einem von Dir verursachten Unfall einige Wochen nicht arbeiten. Sein Verdienstausfall stellt einen Vermögensschaden dar.

Die Haftpflichtversicherung bezahlt diese Schäden übrigens auch dann, wenn Du sie grob fahrlässig verursacht hast, etwa unter Drogeneinfluss. Und sie greift sogar, wenn Dein Wagen gestohlen wurde und der Dieb anschließend in ein anderes Auto kracht. Die Versicherung kann das Geld in solchen Fällen aber von Dir bzw. dem Unfalllenker zurückfordern.

Teilkasko-Versicherung

Eine Teilkasko-Autoversicherung übernimmt Sachschäden an Deinem eigenen Auto. Normalerweise greift sie bei folgenden Schäden:

  • Diebstahl des Fahrzeugs (oder Teile davon)
  • Brand und Explosion
  • Hagelschäden, Sturmschäden, Blitzschlag
  • Schäden nach Überschwemmungen
  • Marderbiss
  • Unfälle mit Haarwild (z.B. Reh, Wildschwein)
  • Glasbruch
  • Kabelschäden oder Kurzschluss

Bei einem Schadensfall kommt die Versicherung entweder für die Reparaturkosten auf oder zahlt Dir Geld für ein neues Auto, falls der Wagen irreparabel ist.

Wichtig zu wissen ist: Eine Teilkasko-Versicherung ersetzt Dir nur den Zeitwert des Wagens. Das bedeutet, dass Du höchstens so viel Geld bekommst, wie das Auto aktuell noch wert ist.

Vollkasko-Versicherung

Eine Vollkasko-Autoversicherung ist im Vergleich zur Teilkasko umfassender und kostet daher normalerweise auch mehr. Sie übernimmt alle Schäden, die in der Teilkasko-Versicherung eingeschlossen sind. Zusätzlich bezahlt sie für

  • Schäden am eigenen Fahrzeug nach selbstverursachten Unfällen
  • Schäden durch Vandalismus

Auch bei der Vollkasko-Versicherung gilt: Sie ersetzt höchstens den aktuellen Zeitwert des Autos, nicht den Neupreis.

Welche Kfz-Versicherung brauche ich für mein Auto?

Die Kfz-Haftpflichtversicherung ist gesetzlich vorgeschrieben, als Fahrzeugbesitzer kommst Du um sie nicht herum. Die eigentliche Frage lautet daher: Reicht die Haftpflicht oder soll ich zusätzlich eine Voll- oder Teilkasko-Versicherung abschließen? Welche Variante sinnvoller ist, richtet sich vor allem nach dem aktuellen Wert des Wagens:

  • Haftpflicht und Vollkasko-Versicherung: Diese Variante ist für einen Neuwagen sinnvoll. Wenn Du ein Auto auf Kredit kaufst oder einen Leasing-Vertrag abschließt, ist eine Vollkasko-Versicherung häufig sogar verpflichtend. Das schützt Dich dafür, dass Du weiterhin Kreditraten abbezahlen musst, obwohl Du den Wagen nach einem Unfall vielleicht gar nicht mehr nutzen kannst.
  • Haftpflicht und Teilkasko-Versicherung: Diese Kombination wird oft für ältere Fahrzeuge gewählt, die nach einigen Jahren bereits deutlich an Wert verloren haben. Gegen kleinere, häufig vorkommende Schäden wie Glasbruch, Wildunfälle oder Marderbiss bist Du mit einer Teilkasko-Versicherung immer noch gut abgesichert.
  • Nur Haftpflicht-Versicherung: Für alte Rostlauben, deren Restwert sehr gering ist, lohnt sich auch eine Teilkasko-Versicherung nicht mehr. Das Geld, das Du im Schadensfall von der Versicherung bekommen würdest, reicht selbst für kleinere Reparaturen oft nicht mehr aus.

Du solltest unbedingt die genauen Preise für eine Vollkasko- und Teilkasko-Kfz-Versicherung vergleichen. Denn manchmal ist die Vollkasko-Kfz-Versicherung im Vergleich zur Teilkasko sogar günstiger! Der Grund ist, dass es in der Vollkasko-Versicherung einen Schadensfreiheitsrabatt gibt, wenn Du viele Jahre unfallfrei warst, bei einer Teilkasko dagegen nicht.

Auf welche Leistungen sollte ich beim Kfz-Versicherung-Vergleich achten?

Beim Kfz-Versicherungsvergleich ist der Preis zwar ein wichtiges Kriterium, noch wichtiger ist aber das Preis-Leistungs-Verhältnis! Auch eine günstige Kfz-Versicherung kann überteuert sein, wenn sie deutlich schlechtere Konditionen hat als andere Kfz-Versicherungen. Um Dir den Versicherungsvergleich für das Auto zu erleichtern, beschreiben wir hier eine Reihe von Zusatzleistungen, die bei einer Pkw-Versicherung häufig eingeschlossen sind. Du solltest beim Autoversicherungsvergleich abwägen, welche der beschriebenen Leistungsbestandteile Dir persönlich wichtig sind. Denn häufig verteuern sie die Prämie.

In welcher Höhe Aufschläge fällig werden, kann sich aber von Anbieter zu Anbieter beträchtlich unterscheiden. Nutze daher den Online-Tarifvergleich, um die genauen Preise der Kfz-Versicherung zu berechnen und das Preis-Leistungs-Verhältnis der Kfz-Versicherung zu vergleichen!

Kfz-Haftpflichtversicherung

Höhere Deckungssummen

Bei einer Kfz-Haftpflichtversicherung sind bestimmte Mindestbeträge gesetzlich vorgeschrieben, die durch die Versicherung abgedeckt sein müssen. Man spricht von sogenannten Deckungssummen. Die gesetzlichen Mindest-Deckungssummen sind:

  • Personenschäden: 7,5 Millionen Euro
  • Sachschäden: 1,12 Millionen Euro
  • Vermögensschäden: 50.000 Euro

Bei schweren Unfällen können diese Deckungssummen mitunter nicht ausreichend sein. Bezahlt die Versicherung nicht den ganzen Schaden, dann haftest Du für den Rest mit Deinem eigenen Vermögen! Zum Glück leisten die meisten Anbieter einer Haftplicht-Autoversicherung im Vergleich zu den gesetzlichen Vorschriften wesentlich mehr. Pauschale Deckungssummen zwischen 50 und 100 Millionen Euro gehören heute zum Standard. Achte beim Versicherungsvergleich für das Auto daher darauf, dass diese Summen nicht unterschritten werden, damit Du als Fahrzeuglenker auch wirklich ausreichend abgesichert bist.

Mallorca-Police

Unter einer "Mallorca-Police" versteht man eine erhöhte Deckungssumme im Ausland, wenn Du mit einem Mietwagen einen Schaden verursachst. Ohne diese Zusatz-Police kann ein Unfall im Ausland richtig teuer werden. Denn mit einer herkömmlichen Haftpflicht-Autoversicherung ist nur Dein eigener Wagen versichert! Für die Haftpflicht-Versicherung im Ausland ist grundsätzlich der Autovermieter zuständig. Im Ausland sind im Vergleich zur Autoversicherung in Deutschland aber wesentlich geringere Deckungssummen üblich. Damit Du Schadenersatzforderungen im schlimmsten Fall nicht aus eigener Tasche bezahlen musst, sollte eine Versicherung für das Auto unbedingt über eine "Mallorca-Police" verfügen.

Selbstverständlich greift die "Mallorca-Police" nicht nur auf Mallorca, sondern im gesamten europäischen Ausland, manchmal sogar darüber hinaus. Eigentlich heißt sie "Versicherung für den Gebrauch fremder, versicherungspflichtiger Fahrzeuge". Dieser Leistungsbestandteil zählt bei einer Pkw-Versicherung mittlerweile zum Standard. Achte beim Versicherungsvergleich für die Kfz-Haftpflicht darauf, dass sich der Anbieter diese Zusatzleistung nicht teuer bezahlen lässt!

Voll- oder Teilkaskoversicherung

Grobe Fahrlässigkeit

Ein wesentliches Kriterium beim Vergleich der Autoversicherung ist, dass der Anbieter auf die Klausel "Einrede der groben Fahrlässigkeit" verzichtet. Diese Klausel ist für Dich sehr nachteilig: Die Pkw-Versicherung kann ihre Leistungen kürzen, wenn Du einen Moment unachtsam warst und dabei einen Unfall verursacht hast.

Ein Beispiel:

Dein Auto kommt bei einem Auffahrunfall zu Schaden, nachdem Du am Steuer durch Dein Handy abgelenkt warst. In diesem Fall hast Du den Unfall grob fahrlässig herbeigeführt. Verzichtet die Kfz-Versicherung auf die "Einrede der groben Fahrlässigkeit", dann bekommst Du den Schaden trotzdem ersetzt.

Es gibt aber dennoch Ausnahmen: Die meisten Anbieter übernehmen in der Kasko-Versicherung keine Schäden, die Du unter Alkohol- oder Drogeneinfluss verursacht hast. Meist ist auch ein grob fahrlässig ermöglichter Diebstahl vom Versicherungsschutz ausgeschlossen.

Verlängerte Neuwertentschädigung

Normalerweise ersetzt eine Kasko-Versicherung nur den aktuellen Zeitwert eines Autos. Ein Neuwagen verliert innerhalb des ersten Jahres aber bis zu 20 Prozent an Wert. Du kannst also trotz Kasko-Versicherung große Verluste machen, wenn Dir Dein neues Auto nach einigen Monaten gestohlen wird.

Viele Versicherungsgesellschaften bieten eine verlängerte Neuwertenschädigung an. Das heißt, sie erstatten innerhalb der ersten 12 bis 24 Monate den Neupreis des Wagens. Einige Anbieter erstatten auch für einen Gebrauchtwagen im ersten Jahr den vollen Kaufpreis.

Achte beim Versicherungsvergleich für das Auto auf diesen Leistungsbaustein, wenn Du eine Volloder Teilkasko für einen Neuwagen abschließt. Bei einem Gebrauchtwagen mit einem Alter ab ca. 2 Jahren ist eine verlängerte Neuwertentschädigung weniger wichtig, weil Autos von diesem Zeitpunkt an nicht mehr so rasch an Wert verlieren.

Rabattschutz

Nach einem Schadensfall stuft Dich die Versicherung normalerweise in eine niedrigere Schadensfreiheitsklasse ein. Du bezahlst dann eine höhere Prämie. Indem Du einen Rabattschutz vereinbarst, hast Du eine gewisse Anzahl an Schäden "frei", ohne dass die Versicherung teurer wird. Du solltest beim Autoversicherungsvergleich genau auf den Preis von Rabattschutz-Tarifen achten, denn häufig lassen sich Versicherungen diese Zusatzleistung teuer bezahlen.

Erweiterte Wildschäden

Standardmäßig zahlt eine Autoversicherung nur bei Unfällen mit sogenanntem Haarwild. Dazu zählen in erster Linie Reh und Wildschwein. Vor allem in ländlichen Gebieten solltest Du beim Kfz-Versicherungsvergleich auf den Baustein "erweiterte Wildschäden" achten. Die Versicherung greift dann auch, falls Dir Hund, Pferd, Kuh oder Schaf ins Auto laufen.

Folgeschäden nach Marderbissen

Leistungsschwache Tarife beschränken die Deckungssumme bei Marderbissen oft auf 3.000 Euro. Diese Summe reicht aus, um ein defektes Kabel zu tauschen. Sie kann aber zu niedrig sein, falls Du Pech hast und der Motor durch das defekte Kabel Schaden nimmt. Eine Versicherung für ein Kfz sollte bei Marderbissen daher höhere Deckungssummen vorsehen. Es lohnt sich, die Preise der Autoversicherung zu vergleichen: Bei vielen Anbietern ist die erhöhte Deckungssumme bereits ohne Aufpreis eingeschlossen. Marder sind übrigens nicht nur am Land, sondern auch in Städten aktiv!

Autoschutzbrief

Der Motor springt beim Wochenend-Ausflug plötzlich nicht mehr an oder auf der Autobahn beginnt ein Warnlämpchen zu blinken: In solchen Fällen ist es gut, wenn ein Pannendienst rasch zur Stelle ist und den Wagen möglichst schnell wieder fahrtüchtig macht. Diese Pannenhilfe-Versicherung ist auch als "Autoschutzbrief" bekannt. Neben der unmittelbaren Schadensbehebung sind Abschleppgebühren oder die Kosten für einen Mietwagen eingeschlossen.

Du kannst einen Schutzbrief gemeinsam mit einer Kfz-Versicherung oder unabhängig davon abschließen, zum Beispiel über einen Automobilklub. Die Mitgliedschaft beim Automobilklub ersetzt keine Kfz-Versicherung, schließt dafür aber weitere Leistungen wie eine Auslandskrankenversicherung oder einen Rechtsschutz ein.

Fährst Du einen Neuwagen, dann ist ein Schutzbrief oft nicht nötig. Denn der Hersteller bietet Dir in den ersten 12 Monaten eine sogenannte Mobilitätsgarantie an, die bei Pannen greift.

Fahrerschutzversicherung

Eine Fahrerschutzversicherung ist eine Zusatzversicherung, die Dich selbst als Autolenker absichert, wenn Du bei einem selbstverursachten Unfall verletzt wirst. Diese Versicherung musst Du extra abschließen, denn durch die Kaskoversicherung sind nur Sachschäden am eigenen Auto gedeckt. Die Kfz-Haftpflicht wiederum greift nur, wenn andere Menschen zu Schaden kommen.

Eine Fahrerschutzversicherung als zusätzlicher Baustein einer Kfz-Versicherung kann sinnvoll sein, falls Du keine Berufsunfähigkeits- oder Unfallversicherung abgeschlossen hast. Sie zahlt Dir nach Unfällen

  • Schmerzensgeld
  • medizinische Behandlungen, die durch die Krankenkasse nicht gedeckt sind
  • Kosten für Pflegeleistungen
  • Kosten für eine Haushaltshilfe
  • im Todesfall: Begräbniskosten und Unterhalt für Angehörige

Fahrer-Unfallversicherung

Eine Fahrer-Unfallversicherung ist eine "abgespeckte" Variante einer Fahrerschutzversicherung. Sie zahlt im Unterschied zur Fahrerschutzversicherung nur bei einem dauerhaften Gesundheitsschaden (Invalidität). Selbst wenn Du monatelang im Krankenhaus liegst, bekommst Du von einer Fahrer-Unfallversicherung möglicherweise keine Entschädigung! Wir raten Dir von einer Fahrer-Unfallversicherung daher eher ab, da sie nur in seltenen Fällen wirklich greift. Die meisten Unfälle gehen zum Glück glimpflicher aus und haben keine bleibenden Gesundheitsschäden zur Folge.

Freie Werkstattwahl

Manchmal verpflichtet Dich der Versicherungsvertrag, Reparaturen ausschließlich in Partner-Werkstätten des Versicherungsunternehmens durchführen zu lassen. Für die Versicherung ist das billiger, da sie bei ihren Partner-Betrieben Rabatte bekommt und außerdem Verwaltungskosten spart.

Wenn Du Dein Auto zur Reparatur lieber in die Werkstatt Deines Vertrauens bringst, dann achte beim Vergleich der Autoversicherung auf die Klausel "freie Werkstattwahl". Wichtig ist diese Klausel vor allem bei Neuwägen, für die noch eine Herstellergarantie gilt. Denn wenn die Werkstatt keine Original-Ersatzteile verwendet, erlischt womöglich die Garantie des Herstellers! Häufig verlangen Versicherungen für Tarife mit freier Werkstattwahl einen Aufpreis. Mit dem Online-Tarifrechner kannst Du den genauen Preis der Kfz-Versicherung berechnen und siehst so sofort, wie sich diese Klausel auf die Prämienhöhe auswirkt.

Verzicht auf Abzug "neu für alt"

Ein Abzug "neu für alt" bedeutet, dass die Kfz-Versicherung bei älteren Fahrzeugen nicht die gesamten Kosten erstattet, wenn Verschleißteile repariert oder ausgewechselt werden. Sie erstattet also nur einen Teilbetrag, der dem Restwert des Wagens entspricht.

Diese Klausel ist sehr nachteilig, wenn Du einen Gebrauchtwagen fährst. Denn sie hat zur Folge, dass Du im Schadensfall einen mehr oder weniger großen Teil der Rechnung aus eigener Tasche bezahlst. Viele Versicherungen verzichten heute auf diese Klausel, ohne dafür höhere Prämien zu berechnen. Du bekommst also die vollen Kosten für Verschleißteile erstattet. Achte beim Autoversicherungsvergleich unbedingt auf die Details, denn für bestimmte Fahrzeug-Komponenten können dennoch Ausnahmen gelten!

Erweiterter Elementarschaden-Schutz

Schäden durch Lawinen oder Muren sind bei einer Kfz-Versicherung normalerweise nicht inkludiert. In gefährdeten Regionen kann ein erweiterter Elementarschaden-Schutz sinnvoll sein, der auch bei solchen Naturereignissen greift. Achte beim Versicherungsvergleich für das Auto darauf, in welchem Ausmaß sich die Prämie dadurch verteuert.

Was kostet die Kfz-Versicherung?

Die Prämien für eine Autoversicherung können zwischen 100 und weit über 1.000 Euro pro Jahr liegen. Zurückzuführen sind diese immensen Preisunterschiede vor allem auf

  • unterschiedliche Leistungen
  • unterschiedlich hohes Risiko
  • unterschiedliche Kosten im Schadensfall

Um den Preis der Kfz-Versicherung zu berechnen, ermitteln die Versicherungen sogenannte Risikoprofile. Das heißt: Sie überprüfen anhand zahlreicher Informationen, wie hoch das Schadensrisiko bei bestimmten Lenkern und bestimmten Typen von Kfz im Vergleich zu anderen ist. Je höher das individuelle Risiko und je höher die Kosten, desto teurer wird die Prämie. Der Online-Vergleichsrechner berücksichtigt alle relevanten Faktoren. Deshalb musst Du recht umfangreiche Angaben machen, um für Dein Auto den genauen Preis der Kfz-Versicherung zu berechnen.

Wovon der Preis einer Kfz-Versicherung abhängt

Die wichtigsten Faktoren, die Einfluss auf den Preis einer Kfz-Versicherung nehmen, erklären wir Dir hier im Detail. Denn wenn Du weißt, wie die Höhe der Prämie zustande kommt, kannst Du leichter mögliche Sparpotenziale nutzen.

Selbstbehalt (Eigenanteil)

Durch einen Selbstbehalt verpflichtest Du Dich, eine bestimmte Summe im Schadensfall selbst zu bezahlen. Im Gegenzug wird die Prämie für Dich günstiger. Selbstbehalte sind bei einer Autoversicherung üblich. Ein Versicherungsvergleich im Kfz-Bereich zeigt, dass Tarife ohne Eigenanteil durchwegs teurer sind. Häufig wird bei einer Teilkasko-Versicherung ein pauschaler Selbstbehalt von 150 Euro gewählt, bei einer Vollkasko-Versicherung 300 Euro. Mit einem Selbstbehalt in dieser Größenordnung kannst Du im Schnitt etwa 25 Prozent an Prämien sparen.

Zwar kannst Du auch einen noch höheren Selbstbehalt wählen. Du solltest aber die Preise der Kfz-Versicherung vergleichen und durchrechnen, ob sich der höhere Selbstbehalt wirklich lohnt. Oft wird die Pkw-Versicherung nicht im gleichen Maß günstiger, wenn Du im Schadensfall eine saftige Rechnung akzeptierst.

Typklasse des Autos

Die Versicherungsgesellschaften stufen Autos je nach Modell in bestimmte Typklassen ein. Diese Typklassen spiegeln die Unfalls- und Schadensbilanz des jeweiligen Automodells wider. Je höher die Typklasse, desto höher die Prämie. Die Einstufung kann sich jährlich ändern.

Die Typklassen sind bei den verschiedenen Arten der Autoversicherung im Vergleich unterschiedlich gegliedert:

  • Kfz-Haftpflicht: 16 Typklassen (10 bis 25)
  • Teilkasko: 24 Typklassen (10 bis 33)
  • Vollkasko: 25 Typklassen (10 bis 34)

Diese Typklassen gelten für alle Versicherungsgesellschaften verbindlich, sie sind also unabhängig vom Tarif und Anbieter. Ermittelt werden sie einmal jährlich vom Gesamt-verband der Deutschen Versicherungs-wirtschaft (GDV). Der GDV wertet dazu die Unfallstatistiken anhand von Versicherungsdaten detailliert aus und berechnet die Schadensbilanzen der verschiedenen Fahrzeug-Typen. Aktuell umfasst die Typklassen-Statistik fast 29.000 verschiedene Modelle!

Hier die Typklassen einiger ausgewählter Kfz im Vergleich:

  • Renault Twingo 1.2: Haftpflicht Klasse 15, Teilkasko Klasse 14, Vollkasko Klasse 11
  • Citroen C2 1.4: Haftpflicht Klasse 14, Teilkasko Klasse 14, Vollkasko Klasse 12
  • BMW X6 xDrive 40D: Haftpflicht Klasse 20, Teilkasko Klasse 32, Vollkasko Klasse 31
  • Porsche Cayenne Turbo 4.0: Haftpflicht Klasse 22, Teilkasko Klasse 30, Vollkasko Klasse 30

Regionalklasse

Anbieter einer Autoversicherung vergleichen darüber hinaus die Anzahl der Unfälle in den jeweiligen Zulassungsbezirken und bestimmen auf dieser Basis die sogenannten Regionalklassen. Diese bilden das Schadensrisiko in einer bestimmten Region ab. Je höher die Regionalklasse, desto mehr zahlst Du als Kunde für die Kfz-Versicherung.

Beispielsweise ist in Süddeutschland eine Autoversicherung im Vergleich zu Norddeutschland generell teurer, weil es aufgrund der Witterungs- und Straßenverhältnisse häufiger zu Unfällen kommt. Dasselbe gilt für Großstädte, in denen das Unfallrisiko höher ist als in ländlichen Regionen. Im Unterschied zu den Typklassen sind die Regionalklassen nicht verbindlich geregelt, jede Versicherungsgesellschaft kann sie selbst festsetzen. Wenn Du in einer "teuren" Region wohnst, solltest Du daher unbedingt die Preise der Autoversicherung vergleichen! Die Aufschläge fallen nicht bei jedem Anbieter gleich hoch aus.

Schadensfreiheitsklasse

Die Schadensfreiheitsklasse in der Kfz-Versicherung steht für das individuelle Unfallrisiko des Lenkers. Die Kfz-Versicherung belohnt Kunden, die längere Zeit unfallfrei sind, durch einen Schadensfreiheitsrabatt. Mit jedem Jahr, in dem Du keinen Schaden meldest, rückst Du um eine Klasse höher. Umgekehrt wirst Du zurückgestuft, wenn Du Leistungen der Kfz-Versicherung in Anspruch nimmst.

Schadensfreiheitsklassen gibt es allerdings nur in der Kfz-Haftpflicht- und der Vollkasko-Versicherung, nicht in der Teilkasko-Versicherung. Deshalb kann eine Vollkasko-Kfz-Versicherung im Vergleich zur Teilkasko sogar günstiger sein, wenn Du in einer hohen Schadensfreiheitsklasse bist - obwohl die Vollkasko mehr Leistungen erbringt. Bei den meisten Versicherungen reichen die Schadensfreiheitsklassen von 0 bis 35. Als Fahranfänger startest Du in der Klasse 0, mit jedem unfallfreien Jahr steigst Du eine Stufe höher. Die Klasse 35 steht für 35 unfallfreie Jahre. Nach einem Schadensfall wirst Du zurückgestuft. Als Unfallpilot kannst Du auch in der sogenannten Malus-Stufe M landen. Sie ist noch ungünstiger als die Stufe 0. Ein Versicherungsvergleich im Kfz-Sektor zeigt, dass die Schadensfreiheitsklasse enormen Einfluss auf die Prämie hat! In der Stufe 35 kann der Beitragssatz nur noch 20 Prozent der Prämie in der Stufe 0 betragen. In der Malus-Stufe M ist hingegen ein Aufschlag von 30 Prozent oder mehr üblich. Ein langjährig unfallfreier Lenker bezahlt für seine Autoversicherung vielleicht nur 20 Euro monatlich, während ein Lenker in der Malus-Stufe M für ein- und dieselbe Versicherung 130 Euro aufbringen muss.

Jährliche Fahrleistung

Je mehr Du das Auto fährst, desto höher ist das Risiko für einen Schaden. Daher fragen die meisten Anbieter Deine jährliche Kilometerleistung ab, wenn Du eine Versicherung für das Auto abschließt. Die Prämie steigt mit der Kilometerleistung stufenweise an. Im Schnitt zahlt ein Lenker mit einer jährlichen Fahrleistung von 25.000 Kilometer um 33 Prozent mehr als jemand, der nur 10.000 Kilometer fährt.

Anzahl der Fahrzeugnutzer

Darüber hinaus interessiert die Versicherung, ob das Auto nur vom Versicherungsnehmer oder auch von anderen Personen gefahren wird. Je mehr Lenker, desto teurer wird die Versicherung für das Kfz. Denn die Versicherung geht dann von einem höheren Unfallrisiko aus.

Unterbringung des Fahrzeugs

Wo das Fahrzeug abgestellt wird - vor allem nachts - hat ebenfalls Einfluss auf die Prämienhöhe einer Kfz-Versicherung. Günstig ist es, wenn Dein Auto in einer versperrbaren Garage steht. Das Risiko für Diebstahl, Marderbiss oder Hagelschäden ist dann wesentlich geringer. Und damit sinkt auch die Prämie für das Kfz im Vergleich zu einem draußen geparkten Wagen.

Familienstand und Alter des Fahrzeughalters

Auch minderjährige Kinder wirken sich günstig auf den Preis einer Autoversicherung aus! Denn Eltern fahren erwiesenermaßen vorsichtiger und verursachen weniger Unfälle als Kinderlose. Darüber hinaus spielt das Alter eine Rolle: Fahranfänger haben ein deutlich höheres Risiko, in der Lebensmitte sinkt die Unfallhäufigkeit. Im höheren Alter kann die Kfz-Versicherung wieder teurer werden, manche Anbieter verlangen Senioren-Zuschläge. Ihre Höhe und die genauen Altersgrenzen können aber sehr unterschiedlich ausfallen. Ein genauer Vergleich der Autoversicherung-Anbieter lohnt sich, um als 70-Plus-Lenker Prämien zu sparen!

Weitere Versicherungen beim gleichen Anbieter

Günstiger wird eine Versicherung für ein Kfz auch, wenn Du bereits andere Versicherungen beim gleichen Anbieter abgeschlossen hast, etwa eine Gebäude- oder Hausratversicherung. Oft gibt es zudem Rabatte für einen Zweitwagen.

Wie Du bei einer Autoversicherung sparen kannst

Wenn Du es klug anstellst, kannst Du bei einer Autoversicherung jede Menge Versicherungsbeiträge sparen! Hier liefern wir Dir die besten Tipps, wie Du an eine günstige Kfz-Versicherung kommst.

Nimm einen Kfz-Versicherungsvergleich vor

Die Preisunterschiede können bei Kfz-Versicherungen beträchtlich sein. Häufig zahlst Du beim günstigsten Anbieter für ein- und dasselbe Kfz im Vergleich zu teuren Anbietern um 50 Prozent weniger! Weil der Markt ziemlich unübersichtlich ist, verzichten viele Autobesitzer auf einen genauen Vergleich der Autoversicherung. Und dadurch zahlen sie deutlich höhere Prämien, als sie müssten.

Vermeiden kannst Du das durch einen Online-Autoversicherungsvergleich: Bevor Du Dich für einen Anbieter entscheidest, solltest Du sowohl die Preise als auch die genauen Kondition der Kfz-Versicherung vergleichen, um das beste Angebot zu finden. Nutze dafür einfach den Online-Tarifvergleich, der diese Arbeit für Dich erledigt!

Akzeptiere einen Selbstbehalt

Ein Versicherungsvergleich im Kfz-Bereich zeigt, dass Tarife ohne Selbstbehalt oft deutlich teurer sind. Ein Selbstbehalt von 150 Euro (Teilkasko) bzw. 300 Euro (Vollkasko) kommt Dir insgesamt meist am günstigsten. Diese Beträge reißen noch kein tiefes Loch in das Haushaltsbudget und sind für die meisten Autobesitzer vertretbar.

Bezahle Bagatellschäden selbst

Bei einer bestehenden Haftpflicht- oder Vollkasko-Versicherung kannst Du oft langfristig Prämien sparen, wenn Du Bagatellschäden bis 500 Euro aus eigener Tasche bezahlst und so eine Rückstufung vermeidest. Das gilt vor allem, wenn Du in der Kfz-Versicherung derzeit noch in einer niedrigen Schadensfreiheitsklasse bist. Denn in den unteren Klassen steigen die Prämien bei einer Rückstufung besonders stark an. Oft kommt es Dir daher in Summe teurer, wenn Du den Schaden durch die Versicherung begleichen lässt.

Die Entscheidung kannst Du auch erst im Nachhinein treffen: Die meisten Kfz-Versicherungen bieten Dir an, einen Schaden innerhalb von 6 Monaten zurückzukaufen. Im Gegenzug rutscht Du wieder in Deine alte Schadensfreiheitsklasse.

Überprüfe Fahrleistung und Nutzer-Anzahl

Je mehr gefahrene Kilometer und je größer die Anzahl an Nutzern, desto teurer ist die Autoversicherung im Vergleich. Schätze die Fahrleistung daher realistisch und gib nicht mehr Kilometer als nötig an. Es zahlt sich auch aus, den Personenkreis, der Zugriff auf das Auto hat, möglichst gering zu halten. Oft ist ein Ehe- oder Lebenspartner ohne Aufschlag mitversichert.

Eines solltest Du aber nicht machen: Dir durch falsche Angaben eine niedrigere Prämie erschummeln. Das kann sich im Schadensfall rächen. Die Versicherung wird zwar in vielen Fällen trotzdem den Schaden übernehmen, aber Geld von Dir zurückfordern. Sie kann bei bewusst falschen Angaben auch Vertragsstrafen verhängen.

Verzichte auf die freie Werkstattwahl

Viele Versicherungen gewähren Dir 10 bis 20 Prozent Rabatt, wenn Du eine Werktstattbindung akzeptierst. Du verpflichtest Dich damit, einen Schaden in einer von der Versicherung bestimmten Partner-Werkstatt reparieren zu lassen. Prüfe beim Versicherungsvergleich für das Auto aber, ob der jeweilige Anbieter Partner-Werkstätten in Deiner Nähe hat!

Überprüfe den Kasko-Schutz regelmäßig

Für einen Neuwagen ist oft eine Vollkasko-Versicherung die beste Option. Wenn Dein Auto in die Jahre kommt, kannst Du durch einen Wechsel in einen Teilkasko-Tarif bis zu 50 Prozent an Prämien sparen. Je geringer der Restwert des Wagens ist, desto weniger Vorteile hat eine Vollkasko-Versicherung. Bei einem Fahrzeugwert von weniger als 4.000 Euro kannst Du in der Regel auch die Teilkasko-Versicherung kündigen.

Tipp:

Rechne beim Versicherungsvergleich für das Auto beide Kasko-Varianten durch und wäge ab, ob Dir der Vollkasko-Schutz den höheren Preis wert ist.

Wähle eine jährliche Zahlweise

Durch eine jährliche Zahlweise wird eine Kfz-Versicherung im Vergleich zur monatlichen Zahlweise um bis zu 10 Prozent günstiger. Selbst wenn Du die Beiträge halb- oder vierteljährlich zahlst, wird ein kleiner Aufschlag fällig. Es ist daher besser, den Jahresbetrag zuerst anzusparen und anschließend auf einen Schlag zu überweisen.

Entscheide Dich als Fahranfänger für einen Telematik-Tarif

Als Führerschein-Neuling beginnst Du in der Schadensfreiheits-Klasse 0, was die Pkw-Versicherung sehr teuer macht. Viele Versicherungen bieten speziell für junge Fahrer sogenannte Telematik-Tarife an, um die Prämie zu senken. Telematik bedeutet: Durch eine Box im Auto oder eine Smartphone-App wird Dein Fahrverhalten laufend aufgezeichnet. Wenn Du vorbildlich fährst, wirst Du mit Rabatten von bis zu 30 Prozent belohnt.

Ausgewertet werden unter anderem Deine Geschwindigkeit, Dein Bremsverhalten und Deine Beschleunigung. Für den Preisnachlass spielen aber auch Faktoren eine Rolle, die Du nicht ohne Weiteres selbst beeinflussen kannst: etwa ob Du häufig nachts oder in der Großstadt unterwegs bist.

Versichere Dich als Fahranfänger über die Eltern

Alternativ kannst Du als Fahranfänger Geld sparen, wenn Dein Auto als Zweitwagen der Eltern angemeldet ist. Das ist erlaubt, solange Du als zusätzlicher Fahrzeugnutzer bei der Kfz-Versicherung eingetragen bist. Du kannst Dir später einen Teil des Schadensfreiheitsrabatts Deiner Eltern übertragen lassen. Maximal erhältst Du aber so viele Jahre Rabatt, wie Du Deinen Führerschein hast.

Nimm am Begleiteten Fahren ab 17 teil

Führerscheinneulinge, die am Begleiteten Fahren ab 17 teilgenommen haben, verursachen erwiesenermaßen um 20 Prozent weniger Unfälle. Das wird auch von den meisten Kfz-Versicherungen honoriert. Es gibt spezielle, vergünstigte Tarife für junge Lenker, die den Führerschein mit 17 gemacht haben und bisher unfallfrei waren.

Absolviere ein Fahrsicherheitstraining

Unabhängig vom Alter wirst Du von vielen Versicherungen durch Rabatte belohnt, wenn Du an einem anerkannten Fahrsicherheitstraining teilgenommen hast.

Überprüfe mögliche Rabatte

Bei vielen Versicherungen gibt es Sonderkonditionen für bestimmte Berufsgruppen, etwa für Beamte. Manchmal sparst Du als Nutzer öffentlicher Verkehrsmittel Prämien. Prüfe, welche Rabattmöglichkeiten es gibt, denn viele Autolenker lassen sich Rabatte aus Unwissenheit entgehen.

Wie kann ich die Autoversicherung wechseln?

Mit einer günstigen Versicherung für das Auto kannst Du oft mehrere 100 Euro pro Jahr sparen. Überprüfe daher regelmäßig, wie Deine bestehende Kfz-Versicherung im Vergleich zu den Angeboten der Konkurrenz abschneidet! Sind bessere Tarife am Markt, solltest Du wechseln. Gehe dabei so vor:

1. Kündigungsfrist herausfinden

Zuerst musst Du wissen, wann Du Deine bestehende Kfz-Versicherung kündigen kannst. Dabei sind 2 Fälle zu unterscheiden:

Ordentliche Kündigung

Wirf einen Blick in Deine Vertragsunterlagen, um die genaue Kündigungsfrist festzustellen! Bei den meisten Kfz-Versicherungen gilt: Eine normale, "ordentliche" Kündigung ist jeweils zum Jahreswechsel möglich. Die Kündigungsfrist endet 1 Monat vorher, das heißt am 30. November. Da in der Zeit davor viele Autobesitzer ihre Kfz-Versicherung vergleichen, locken im November zahlreiche Anbieter mit günstigeren Verträgen oder Neukunden-Rabatten. Das ist daher ein günstiger Zeitpunkt, um zu wechseln.

Außerordentliche Kündigung

In diesen 3 Situationen hast Du bei einer Kfz-Versicherung ein außerordentliches Kündigungsrecht:

  • Höhere Versicherungsprämie: Über eine Preiserhöhung muss Dich die Autoversicherung immer informieren. Nachdem Du das Schreiben erhalten hast, kannst Du innerhalb von 1 Monat die Versicherung für das Kfz kündigen. Falls Du umziehst und dadurch in eine höhere Regionalklasse rutscht, gilt leider kein außerordentliches Kündigungsrecht.
  • Schadensfall: Auch nach der Bearbeitung eines Schadensfalls kannst Du innerhalb von 1 Monat außerordentlich kündigen. Als Stichtag gilt der Zeitpunkt, an dem die Versicherung entweder Geld überwiesen oder Dir mitgeteilt hat, dass sie eine Kostenübernahme ablehnt. Umgekehrt hat auch die Autoversicherung das Recht, Dich nach einem Schadensfall zu kündigen.
  • Verkauf des Autos: Wenn Du Dein Auto verkaufst, endet der Versicherungsvertrag. Du kannst daher vor dem Kauf eines Neuwagens die Autoversicherung vergleichen und Dich gegebenenfalls für einen neuen Anbieter entscheiden. Die Zulassungsstelle informiert von sich aus die Kfz-Versicherung, sobald Du Dein Auto abmeldest.

2. Online Kfz-Versicherungsvergleich vornehmen

Wenn Du weißt, zu welchem Zeitpunkt Du kündigen kannst, solltest Du mindestens 2 bis 3 Wochen im Voraus beginnen, die verschiedenen Anbieter der Kfz-Versicherung zu vergleichen. So hast Du ausreichend Zeit, um alle nötigen Schritte in die Wege zu leiten. Zeitsparend und bequem funktioniert der Vergleich der Autoversicherung mit dem Online-Tarifrechner.

Überlege zuerst, welche Konditionen und Leistungen Dir wichtig sind. Du kannst mit dem Online-Rechner auch unterschiedliche Tarif-Varianten der Kfz-Versicherung berechnen. So findest Du heraus, wie sich einzelne Leistungsbausteine auf den Preis auswirken. Du solltest beispielsweise prüfen, wie teuer eine Vollkasko-Versicherung für Dein Kfz im Vergleich zur Teilkasko-Variante ist.

Deine neue Kfz-Versicherung sollte entweder günstiger sein als die alte Autoversicherung oder im Vergleich zu dieser bessere Leistungen bieten.

3. Neuen Versicherungsantrag stellen

Hast Du Dich für eine neue, günstige Kfz-Versicherung entschieden, dann stelle möglichst noch 1 bis 2 Wochen vor Ablauf der Kündigungsfrist einen Versicherungsantrag. Bei den meisten Anbietern kannst Du das bequem online erledigen. Vor allem eine Kasko-Versicherung solltest Du nie kündigen, bevor Du nicht die Zusage der neuen Kfz-Versicherung hast. Denn bei der Voll- oder Teilkasko darf Dich die Pkw-Versicherung auch ablehnen, eine Haftpflichtversicherung muss sie Dir dagegen immer anbieten.

4. Altvertrag schriftlich kündigen

Sobald der neue Anbieter Deinen Vertrag bestätigt hat, kannst Du die alte Versicherung für das Auto kündigen. Grundsätzlich muss die Kündigung in schriftlicher Form erfolgen. Im Internet findest Du Muster-Formulare, in die Du nur noch Deine persönlichen Daten einsetzen musst. Hast Du Deinen Altvertrag nach dem 1. Oktober 2016 abgeschlossen, dann ist auch eine Kündigung per E-Mail möglich. Gib dabei unbedingt Deine Vertragsnummer und volle Adresse an, damit Dich die Versicherung eindeutig identifizieren kann.