- Online, Vollzeit oder berufsbegleitend
- Dauer: 36, 48 oder 72 Monate (180 ECTS)
- Ohne NC, auch ohne Abitur möglich
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Inhalt11 Abschnitte
- Wo kann ich Logistik studieren?
- Was kannst Du mit Logistik werden?
- Was verdienst Du mit Logistik?
- Logistik und KI: Wie zukunftssicher ist das Fach?
- Welche Voraussetzungen brauchst Du?
- Logistik, Logistikmanagement oder Supply Chain?
- Was lernst Du im Logistik-Studium?
- Wie läuft das Logistik-Studium ab?
- Das Logistik-Studium in Zahlen
- Häufige Fragen zum Logistik-Studium
- Weiter zum Logistik-Studium
Wo kann ich Logistik studieren?
Logistik studieren kannst Du in Deutschland meistens vor Ort, oft aber auch dual mit einem Betrieb oder im Fernstudium, wenn Du nebenher im Beruf bleiben möchtest.

- 180 ECTS, in 36, 48 oder 72 Monaten
- Vollzeit oder berufsbegleitend
- ohne NC, auch ohne Abitur möglich


Eigene Auswertung der myStipendium-Datenbank, Stand 23.09.2026; gezählt sind Studiengänge, die Logistik, Logistics oder Supply Chain im Namen tragen, ohne Zertifikatskurse. Einige stehen doppelt drin, meist als Vollzeit- und Teilzeitvariante – beide sind mitgezählt.
Das Angebot ist breit gestreut, denn keine Hochschule hat mehr als fünf Studiengänge. Wenn Du ein Logistik-Studium in NRW suchst, findest Du es unter anderem an der Westfälischen Hochschule, der TH Köln und der FH Bielefeld.
Was kannst Du mit Logistik werden?
Als Logistikerin oder Logistiker sorgst Du dafür, dass Ware zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist. Weil das fast jede Branche braucht, arbeitest Du außer bei Speditionen auch in der Industrie, im Handel und in der Beratung. Diese Berufe sind für Dich typisch:
Arbeiten kannst Du an vielen unterschiedlichen Orten. Zu Deinen möglichen Arbeitgebern gehören Speditionen und Logistikdienstleister, Hersteller in der Industrie, Händler und Onlinehändler, Häfen und Flughäfen, Softwarefirmen für Lager- und Planungssysteme sowie Unternehmensberatungen.
Mit einem Studium kannst Du in der Logistik Karriere machen. Du bewirbst Dich damit meist auf Stellen in Planung und Führung. Allerdings sind in der Logistik auch Meister und Fachwirte gefragt und gut bezahlt. Deshalb bringt Dir ein Studium hier beim Gehalt weniger Vorsprung als in anderen Fächern, und die Zahlen dazu findest Du im nächsten Abschnitt.
Was verdienst Du mit Logistik?
Zum Einstieg verdienst Du als Logistikerin oder Logistiker rund 3.317 € brutto im Monat, im Durchschnitt sind es 3.791 €. Wie viel es später wird, hängt stark davon ab, in welche Richtung Du nach dem Studium gehst.
Was Logistiker netto verdienen, wie das Gehalt mit den Berufsjahren steigt und was in Deinem Bundesland üblich ist, findest Du beim Gehalt als Logistiker.
Einstiegs- und Durchschnittsgehalt: Statistisches Bundesamt, wie in unserem Gehaltsartikel. Richtungen: Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit, Berufsgruppen 516, 513 und 713, Stand 2024.
Logistik und KI: Wie zukunftssicher ist das Fach?
Kurze Antwort: Nur in Teilen, denn in Planung und Lagerverwaltung gilt ein großer Teil der Arbeit als automatisierbar, bei der Betreuung von Großkunden dagegen keine einzige Kerntätigkeit. Als Grundlage nutzen wir die Berechnung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Es ermittelt für jeden Beruf, welcher Anteil der Kerntätigkeiten mit heutiger Technik von Maschinen erledigt werden könnte. Beim Supply-Chain-Manager sind das 9 von 13, beim Leiter einer Logistikabteilung 10 von 14.
Welche Aufgaben betroffen sind, unterscheidet sich je nach Beruf. Beim Supply-Chain-Manager lag der Wert im Jahr 2019 noch bei 33 %. Beim Logistikleiter ist er von 8 % im Jahr 2013 auf heute 71 % gestiegen, weil Lagerverwaltung, Bestandskontrolle und Intralogistik inzwischen als automatisierbar gelten.
Am anderen Ende steht der Key-Account-Manager. Er betreut die großen Kunden eines Logistikdienstleisters und gewinnt neue dazu. Keine seiner Kerntätigkeiten gilt beim IAB als ersetzbar, und daran hat sich seit 2013 nichts geändert. Wenn Du als Betriebswirt mit Logistik-Abschluss arbeitest, liegt der Wert bei 13 von 22 Tätigkeiten.
- Supply-Chain-Manager: unter anderem Kalkulation, Controlling, Ablauforganisation und die Planung von Distributionssystemen, ebenso Transport- und Kontraktlogistik
- Leiter Logistik: Lagerverwaltung, Bestandskontrolle und Intralogistik
- Supply-Chain-Manager: Materialwirtschaft und die Steuerung der Lieferkette als Ganzes, genauso wie E-Business und das Informationsmanagement
- Leiter Logistik: Kundenbetreuung und die Leitung der Abteilung
- Key-Account-Manager: alles, weder Akquise noch Kundenbetreuung gelten als ersetzbar
- Betriebswirt Logistik: Operations Research, Personalwesen und Marketing
Für Dich heißt das, dass Kundenkontakt und Führung in diesem Fach die Aufgaben sind, bei denen Software am wenigsten übernehmen kann.
Was der Futuromat nicht misst. Der Futuromat beschreibt, was mit heutiger Technik möglich wäre, und sagt nichts darüber, wie viele Stellen tatsächlich wegfallen. Nach Einschätzung des IAB bedeutet ein hoher Wert auch nicht, dass ein Beruf verschwindet, und wo der Wert niedrig ist, kann sich die Arbeit trotzdem verändern. Für Deine Planung ist deshalb ein Punkt aus dem Gehaltsabschnitt weiter oben mindestens so wichtig. In dieser Berufsgruppe bringt Dir ein Studium allein beim Verdienst wenig Vorsprung vor Meistern und Fachwirten.
Welche Voraussetzungen brauchst Du?
Für ein Logistik-Studium reicht das Abitur oder die Fachhochschulreife, und eine Ausbildung musst Du vorher nicht gemacht haben. Das gilt ganz gleich, ob Du Logistik oder Logistik-Management studieren möchtest. Mit der Fachhochschulreife stehen Dir die Fachhochschulen offen, und wenn Du an eine Universität willst, brauchst Du meist das Abitur.
Vielleicht arbeitest Du schon als Fachkraft für Lagerlogistik oder als Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung und überlegst, welche Weiterbildung Dich weiterbringt. Dann ist der Meister oder Fachwirt der klassische nächste Schritt. Dieser Abschluss zählt in der Regel wie ein Abitur, und deshalb kannst Du als Logistikmeister danach jedes Fach studieren.
Was solltest Du mitbringen?
- Abgeschlossene Ausbildung plus einige Jahre im Beruf: meist für ein fachlich passendes Fach
- Meister oder Fachwirt: zählt in der Regel wie ein Abitur, danach steht Dir jedes Fach offen
- Fachhochschulreife: reicht an Fachhochschulen
- Die genauen Regeln legt jedes Bundesland fest - im Zweifel fragst Du die Studienberatung Deiner Wunschhochschule
- Freude am Rechnen - mit Mengen, Zeiten und Kosten. Wer Mathe und Statistik ganz meiden möchte, liegt hier eher falsch
- Organisationstalent - gern organisieren, den Überblick behalten und ruhig bleiben, wenn eine Lieferung hängt. Wer feste Abläufe ohne Überraschungen braucht, passt eher nicht
- Freude am Gespräch - mit Lieferanten, Fahrern und Kunden. Wer am liebsten allein arbeitet, tut sich schwer
- Interesse an Wirtschaft und Technik - und wie beide zusammenspielen. Wer vor allem kreativ gestalten will, sucht besser weiter
Logistik, Logistikmanagement oder Supply Chain?
Lass Dich von den unterschiedlichen Namen nicht verwirren, denn gemeint ist fast dasselbe Fach, nur mit anderen Schwerpunkten.
- Der Oberbegriff für das ganze Feld
- Mehr Technik: Studiengänge, die nur Logistik oder Technische Logistik heißen, haben oft mehr Technik im Plan.
- Mit Fertigung: etwa „Logistik und Produktionsmanagement“ an der HS Kaiserslautern. Wenn Dich Fabriken und Materialfluss interessieren, passt so ein Produktion-und-Logistik-Studium gut zu Dir.
- Die kaufmännische Spielart des Fachs, manchmal auch Logistik-Management geschrieben
- Mehr BWL: In einem Studium Logistikmanagement geht es stärker um Einkauf, Controlling, Personal und Vertrieb.
- Mehr dazu: Falls Du Logistikmanagement studieren möchtest, etwa als Bachelor Logistikmanagement, lies am besten auch unseren Artikel zum Logistikmanagement-Studium.
- Der englische Name für einen großen Teil des Fachs, wobei Supply Chain einfach Lieferkette bedeutet
- Die ganze Kette: Im Studium Supply Chain Management schaust Du vom Rohstoff bis zum Kunden, oft über Ländergrenzen hinweg.
- In unserer Liste: Von den 114 Studiengängen tragen 105 Logistik oder Logistics im Namen, die übrigen heißen Supply Chain Management. Ein Supply-Chain-Management-Studium gehört für uns deshalb mit dazu.
Was lernst Du im Logistik-Studium?
Im Logistikstudium lernst Du, wie Waren, Material und Informationen vom Lieferanten bis zum Kunden fließen und wie Du das so planst, dass nichts fehlt, nichts liegen bleibt und wenig kostet. Dafür brauchst Du Wissen aus der Wirtschaft, etwas Technik, Recht und Informatik. Klassisch teilt sich das Fach in diese Teilgebiete:
Zu den Teilgebieten gehören auch Transport und Verkehr. Wenn Du Transportwesen studieren möchtest, bist Du im Logistik-Studium also richtig. Suchst Du ein eigenes Transport-Studium, findest Du Studiengänge mit diesem Schwerpunkt, etwa „Seeverkehr, Nautik und Logistik“ an der HS Flensburg. Transport, Lager und Einkauf im Studium zusammenzudenken, ist der Kern des Fachs.
- Transport und Speditionswesen
- Lagerlogistik und Materialfluss
- Produktions- und Verkehrslogistik
- Betriebswirtschaftslehre und Controlling
- Wirtschaftsinformatik
- Mathematik und Statistik
- Recht, etwa Transport- und Vertragsrecht
- Projektmanagement
- Supply Chain Management
- Operations Research, also mathematische Planung
- Beschaffung und Global Sourcing
- E-Commerce und Distribution
- Datenanalyse und IT-Management
- Führung und Personal
Welche Fächer Du genau belegst, hängt von Deiner Hochschule ab. Dazu kommen Übungen, Fallstudien und Planspiele, in denen Du zum Beispiel ein Lager oder eine Lieferkette am Rechner steuerst.

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Wie läuft das Logistik-Studium ab?
Du kannst Logistik in Vollzeit, dual oder als Fernstudium belegen. Im Vollzeitstudium sitzt Du in Vorlesungen, Übungen und Projekten an der Hochschule. Im dualen Studium wechselst Du zwischen Hochschule und einem Betrieb, der Dich bezahlt. Im Fernstudium lernst Du online und meist neben dem Beruf, und bei manchen Fernhochschulen kannst Du sogar jederzeit anfangen.
So sieht ein Bachelor meist aus:
Einen „Bachelor of Logistik“ wirst Du beim Abschluss nicht finden. Je nach Ausrichtung schließt Du mit einem dieser Grade ab:
In der Logistik haben wir mehr Master als Bachelor gefunden. Mit 61 Master- und 53 Bachelor-Studiengängen ist das Fach oft etwas für den zweiten Schritt. Für Dich heißt das, dass Du auch mit einem Bachelor in BWL, Wirtschaftsingenieurwesen oder Maschinenbau anfangen und Dich erst im Master auf Logistik spezialisieren kannst.
Dauer. Wie viele Semester ein Logistik-Studiengang dauert, legt die Hochschule fest. Die Regelstudienzeit steht im Profil des Studiengangs. Im Fernstudium kannst Du oft zwischen Voll- und Teilzeit wählen.

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Das Logistik-Studium in Zahlen
an Universitäten1.565
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Häufige Fragen zum Logistik-Studium
Kann ich mit einem Studium Logistik Karriere machen?
Kann ich Logistik ohne Abitur studieren?
Weiterbildung Fachkraft für Lagerlogistik: Lohnt sich danach ein Studium?
Kann ich an einer Universität Logistik studieren?
Kann ich Logistik dual studieren?
Wie lange dauert ein Logistik-Studium?
Wo bekomme ich Infomaterial, etwa ein Studienkit Logistik?
Brauche ich viel Mathe?
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- Bundesagentur für Arbeit, Entgeltatlas: Berufsgruppen 516 „Kaufleute – Verkehr und Logistik“, 513 „Lagerwirtschaft, Post und Zustellung, Güterumschlag“ und 713 „Unternehmensorganisation und -strategie“; Deutschland, alle Altersgruppen, beide Geschlechter, alle Branchen, Stand 2024.
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