Logistik-Studium: Hochschulen, Inhalte & Karriere

AnzeigeLogistikmanagement (B.A.)IU Internationale Hochschule*IU Internationale HochschuleKostenlos und unverbindlich · Fernstudium · ohne NC
  • Online, Vollzeit oder berufsbegleitend
  • Dauer: 36, 48 oder 72 Monate (180 ECTS)
  • Ohne NC, auch ohne Abitur möglich

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Logistik studieren - auf einen Blick
Was lernst Du?Wie Waren vom Lieferanten über Lager und Transport zum Kunden kommen – geplant, gesteuert und durchgerechnet.Supply Chain Management ist der englische Name für einen großen Teil des Fachs.
Brauche ich einen NC?Teils: 17 von 53 Bachelor haben einen NC, 36 sind zulassungsfrei.Welcher Schnitt zuletzt gereicht hat: NC-Werte je Hochschule.
Wo kann ich studieren?114 Studiengänge an 72 Hochschulen, davon 53 Bachelor und 61 Master.Eigene Auswertung der myStipendium-Datenbank, Stand 23.09.2026.
Wie lange dauert es?Das hängt von der Form ab: 26 Studiengänge laufen dual im Betrieb, 15 als Fernstudium neben dem Beruf.Die Regelstudienzeit legt jede Hochschule selbst fest.
Was verdienst Du damit?3.791 Euro brutto im Monat im Durchschnitt.Zum Einstieg sind es rund 3.317 Euro. Statistisches Bundesamt, wie in unserem Gehaltsartikel.
Inhalt11 Abschnitte
  1. Wo kann ich Logistik studieren?
  2. Was kannst Du mit Logistik werden?
  3. Was verdienst Du mit Logistik?
  4. Logistik und KI: Wie zukunftssicher ist das Fach?
  5. Welche Voraussetzungen brauchst Du?
  6. Logistik, Logistikmanagement oder Supply Chain?
  7. Was lernst Du im Logistik-Studium?
  8. Wie läuft das Logistik-Studium ab?
  9. Das Logistik-Studium in Zahlen
  10. Häufige Fragen zum Logistik-Studium
  11. Weiter zum Logistik-Studium

Wo kann ich Logistik studieren?

Logistik studieren kannst Du in Deutschland meistens vor Ort, oft aber auch dual mit einem Betrieb oder im Fernstudium, wenn Du nebenher im Beruf bleiben möchtest.

1
IU Internationale Hochschule
Logistikmanagement (B.A.)
IU Internationale Hochschule* · Fernstudium · Start jederzeit
  • 180 ECTS, in 36, 48 oder 72 Monaten
  • Vollzeit oder berufsbegleitend
  • ohne NC, auch ohne Abitur möglich
ohne NC
2
Euro-FH
Logistikmanagement (B.Sc.)
Euro-FH* · Fernstudium · Start jederzeit
ohne NC
3
AKAD University
Logistikmanagement (B.A.)
AKAD University* · Fernstudium · auch ohne Abitur
ohne NC
4
Wilhelm Büchner Hochschule
Wirtschaftsingenieurwesen Logistik (B.Eng.)
Wilhelm Büchner Hochschule* · Fernstudium · Start jederzeit
ohne NC
5
University of Europe
Shipping & Logistics (MBA)
University of Europe* · Vollzeit
Master
Du siehst 5 von 114 Studiengängen. Alle Studiengänge ansehen →

Eigene Auswertung der myStipendium-Datenbank, Stand 23.09.2026; gezählt sind Studiengänge, die Logistik, Logistics oder Supply Chain im Namen tragen, ohne Zertifikatskurse. Einige stehen doppelt drin, meist als Vollzeit- und Teilzeitvariante – beide sind mitgezählt.

So kannst Du Logistik studieren
Studiengänge nach Studienform
74
in Präsenz
Vollzeit oder Teilzeit vor Ort an der Hochschule
26
dual
Studium mit Praxisphasen im Unternehmen
15
im Fernstudium
ortsunabhängig, oft neben dem Beruf

Das Angebot ist breit gestreut, denn keine Hochschule hat mehr als fünf Studiengänge. Wenn Du ein Logistik-Studium in NRW suchst, findest Du es unter anderem an der Westfälischen Hochschule, der TH Köln und der FH Bielefeld.

Was kannst Du mit Logistik werden?

Als Logistikerin oder Logistiker sorgst Du dafür, dass Ware zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist. Weil das fast jede Branche braucht, arbeitest Du außer bei Speditionen auch in der Industrie, im Handel und in der Beratung. Diese Berufe sind für Dich typisch:

Logistikmanager/inDu steuerst die Abläufe eines Lagers, eines Standorts oder einer ganzen Abteilung – mit Personal, Budget und Kennzahlen.LogistikdienstleisterHandelIndustrie
Supply Chain Manager/inDu planst die ganze Lieferkette vom Rohstoff bis zum Kunden und sorgst dafür, dass kein Glied reißt.IndustrieHandel
Einkäufer/inDu wählst Lieferanten aus, verhandelst mit ihnen und sorgst dafür, dass Material rechtzeitig da ist.IndustrieHandel
Verkehrsleiter/inDu verantwortest Fuhrpark, Touren und Fahrer einer Spedition und achtest darauf, dass Fahrzeuge und Papiere in Ordnung sind.SpeditionTransport
Key Account Manager/in LogistikDu betreust die großen Kunden eines Logistikdienstleisters und gewinnst neue dazu.Logistikdienstleister
Logistikplaner/inDu planst Lager, Fördertechnik und Materialfluss – an der Grenze von Technik und Wirtschaft.IndustrieBeratung

Arbeiten kannst Du an vielen unterschiedlichen Orten. Zu Deinen möglichen Arbeitgebern gehören Speditionen und Logistikdienstleister, Hersteller in der Industrie, Händler und Onlinehändler, Häfen und Flughäfen, Softwarefirmen für Lager- und Planungssysteme sowie Unternehmensberatungen.

Mit einem Studium kannst Du in der Logistik Karriere machen. Du bewirbst Dich damit meist auf Stellen in Planung und Führung. Allerdings sind in der Logistik auch Meister und Fachwirte gefragt und gut bezahlt. Deshalb bringt Dir ein Studium hier beim Gehalt weniger Vorsprung als in anderen Fächern, und die Zahlen dazu findest Du im nächsten Abschnitt.

Was verdienst Du mit Logistik?

Zum Einstieg verdienst Du als Logistikerin oder Logistiker rund 3.317 € brutto im Monat, im Durchschnitt sind es 3.791 €. Wie viel es später wird, hängt stark davon ab, in welche Richtung Du nach dem Studium gehst.

3.317 €
Einstiegsgehalt
brutto im Monat
3.791 €
Durchschnittsgehalt
brutto im Monat
Gehalt je nach Richtung
Mittleres Bruttogehalt im Monat auf Stellen, für die man meist ein Studium braucht
Verkehr und Logistikz. B. Disposition, Speditionsleitung
4.392 €
Lager und Güterumschlagz. B. Lagerleitung, Zustellnetze
5.281 €
Unternehmensplanungz. B. Organisation, Strategie
7.515 €

Was Logistiker netto verdienen, wie das Gehalt mit den Berufsjahren steigt und was in Deinem Bundesland üblich ist, findest Du beim Gehalt als Logistiker.

Einstiegs- und Durchschnittsgehalt: Statistisches Bundesamt, wie in unserem Gehaltsartikel. Richtungen: Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit, Berufsgruppen 516, 513 und 713, Stand 2024.

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Logistik und KI: Wie zukunftssicher ist das Fach?

Kurze Antwort: Nur in Teilen, denn in Planung und Lagerverwaltung gilt ein großer Teil der Arbeit als automatisierbar, bei der Betreuung von Großkunden dagegen keine einzige Kerntätigkeit. Als Grundlage nutzen wir die Berechnung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Es ermittelt für jeden Beruf, welcher Anteil der Kerntätigkeiten mit heutiger Technik von Maschinen erledigt werden könnte. Beim Supply-Chain-Manager sind das 9 von 13, beim Leiter einer Logistikabteilung 10 von 14.

Wie viel Software in diesen Berufen schon übernehmen könnte
Jedes Kästchen steht für eine Kerntätigkeit des Berufs. Orange heißt: Das könnte Software nach heutigem Stand erledigen. Wie viele Stellen wegfallen, sagt das nicht.
Leiter Logistik
10 von 14
Kerntätigkeiten automatisierbar
2013 lag der Wert bei 8 %
Supply-Chain-Manager
9 von 13
Kerntätigkeiten automatisierbar
Kalkulation, Controlling und Transport
Key-Account-Manager
0 von 6
Kerntätigkeiten automatisierbar
Weder Akquise noch Kundenbetreuung
Quelle: IAB Job-Futuromat, Berufe „Leiter/in - Logistik“, „Supply-Chain-Manager/in“ und „Key-Account-Manager/in“; Stand der Technik 2022, abgerufen am 24.09.2026.

Welche Aufgaben betroffen sind, unterscheidet sich je nach Beruf. Beim Supply-Chain-Manager lag der Wert im Jahr 2019 noch bei 33 %. Beim Logistikleiter ist er von 8 % im Jahr 2013 auf heute 71 % gestiegen, weil Lagerverwaltung, Bestandskontrolle und Intralogistik inzwischen als automatisierbar gelten.

Am anderen Ende steht der Key-Account-Manager. Er betreut die großen Kunden eines Logistikdienstleisters und gewinnt neue dazu. Keine seiner Kerntätigkeiten gilt beim IAB als ersetzbar, und daran hat sich seit 2013 nichts geändert. Wenn Du als Betriebswirt mit Logistik-Abschluss arbeitest, liegt der Wert bei 13 von 22 Tätigkeiten.

Das kann Software übernehmen
  • Supply-Chain-Manager: unter anderem Kalkulation, Controlling, Ablauforganisation und die Planung von Distributionssystemen, ebenso Transport- und Kontraktlogistik
  • Leiter Logistik: Lagerverwaltung, Bestandskontrolle und Intralogistik
Das bleibt bei Dir
  • Supply-Chain-Manager: Materialwirtschaft und die Steuerung der Lieferkette als Ganzes, genauso wie E-Business und das Informationsmanagement
  • Leiter Logistik: Kundenbetreuung und die Leitung der Abteilung
  • Key-Account-Manager: alles, weder Akquise noch Kundenbetreuung gelten als ersetzbar
  • Betriebswirt Logistik: Operations Research, Personalwesen und Marketing

Für Dich heißt das, dass Kundenkontakt und Führung in diesem Fach die Aufgaben sind, bei denen Software am wenigsten übernehmen kann.

Was der Futuromat nicht misst. Der Futuromat beschreibt, was mit heutiger Technik möglich wäre, und sagt nichts darüber, wie viele Stellen tatsächlich wegfallen. Nach Einschätzung des IAB bedeutet ein hoher Wert auch nicht, dass ein Beruf verschwindet, und wo der Wert niedrig ist, kann sich die Arbeit trotzdem verändern. Für Deine Planung ist deshalb ein Punkt aus dem Gehaltsabschnitt weiter oben mindestens so wichtig. In dieser Berufsgruppe bringt Dir ein Studium allein beim Verdienst wenig Vorsprung vor Meistern und Fachwirten.

Welche Voraussetzungen brauchst Du?

Für ein Logistik-Studium reicht das Abitur oder die Fachhochschulreife, und eine Ausbildung musst Du vorher nicht gemacht haben. Das gilt ganz gleich, ob Du Logistik oder Logistik-Management studieren möchtest. Mit der Fachhochschulreife stehen Dir die Fachhochschulen offen, und wenn Du an eine Universität willst, brauchst Du meist das Abitur.

Bachelor-Studiengänge Logistik: mit und ohne NC
53 Bachelor-Studiengänge, Stand 23.09.2026
3617
36 ohne NC
17 mit NC
Die drei Wege zum Studienplatz
Zwei Wege in den Bachelor, einer in den Master
1. Ohne NC einschreiben
36 der 53 Bachelor-Studiengänge haben keine Zulassungsbeschränkung. Dort bekommst Du einen Platz, wenn Du die Voraussetzungen erfüllst. Manche Hochschulen verlangen ein Vorpraktikum, etwa im kaufmännischen Bereich eines Logistikbetriebs - ob Du eins brauchst, steht in der Zulassungsordnung des Studiengangs.
2. Über die Abiturnote
Bei den anderen 17 Bachelor sind die Plätze begrenzt, meist entscheidet die Abiturnote. Welche Note reicht, ändert sich jedes Jahr. Deshalb nennen wir keinen NC-Wert.
3. Mit einem ersten Abschluss in den Master
Mit 61 Mastern gibt es mehr Master als Bachelor. Du brauchst einen ersten Abschluss, am besten in Logistik, Wirtschaft oder einem Ingenieurfach. Viele Hochschulen verlangen dazu gute Englischkenntnisse, für einen MBA auch Berufserfahrung.

Vielleicht arbeitest Du schon als Fachkraft für Lagerlogistik oder als Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung und überlegst, welche Weiterbildung Dich weiterbringt. Dann ist der Meister oder Fachwirt der klassische nächste Schritt. Dieser Abschluss zählt in der Regel wie ein Abitur, und deshalb kannst Du als Logistikmeister danach jedes Fach studieren.

Was solltest Du mitbringen?

Auch ohne Abitur möglich
  • Abgeschlossene Ausbildung plus einige Jahre im Beruf: meist für ein fachlich passendes Fach
  • Meister oder Fachwirt: zählt in der Regel wie ein Abitur, danach steht Dir jedes Fach offen
  • Fachhochschulreife: reicht an Fachhochschulen
  • Die genauen Regeln legt jedes Bundesland fest - im Zweifel fragst Du die Studienberatung Deiner Wunschhochschule
Was Du faktisch mitbringen solltest
  • Freude am Rechnen - mit Mengen, Zeiten und Kosten. Wer Mathe und Statistik ganz meiden möchte, liegt hier eher falsch
  • Organisationstalent - gern organisieren, den Überblick behalten und ruhig bleiben, wenn eine Lieferung hängt. Wer feste Abläufe ohne Überraschungen braucht, passt eher nicht
  • Freude am Gespräch - mit Lieferanten, Fahrern und Kunden. Wer am liebsten allein arbeitet, tut sich schwer
  • Interesse an Wirtschaft und Technik - und wie beide zusammenspielen. Wer vor allem kreativ gestalten will, sucht besser weiter

Logistik, Logistikmanagement oder Supply Chain?

Lass Dich von den unterschiedlichen Namen nicht verwirren, denn gemeint ist fast dasselbe Fach, nur mit anderen Schwerpunkten.

Logistik
  • Der Oberbegriff für das ganze Feld
  • Mehr Technik: Studiengänge, die nur Logistik oder Technische Logistik heißen, haben oft mehr Technik im Plan.
  • Mit Fertigung: etwa „Logistik und Produktionsmanagement“ an der HS Kaiserslautern. Wenn Dich Fabriken und Materialfluss interessieren, passt so ein Produktion-und-Logistik-Studium gut zu Dir.
Logistikmanagement
  • Die kaufmännische Spielart des Fachs, manchmal auch Logistik-Management geschrieben
  • Mehr BWL: In einem Studium Logistikmanagement geht es stärker um Einkauf, Controlling, Personal und Vertrieb.
  • Mehr dazu: Falls Du Logistikmanagement studieren möchtest, etwa als Bachelor Logistikmanagement, lies am besten auch unseren Artikel zum Logistikmanagement-Studium.
Supply Chain Management
  • Der englische Name für einen großen Teil des Fachs, wobei Supply Chain einfach Lieferkette bedeutet
  • Die ganze Kette: Im Studium Supply Chain Management schaust Du vom Rohstoff bis zum Kunden, oft über Ländergrenzen hinweg.
  • In unserer Liste: Von den 114 Studiengängen tragen 105 Logistik oder Logistics im Namen, die übrigen heißen Supply Chain Management. Ein Supply-Chain-Management-Studium gehört für uns deshalb mit dazu.

Was lernst Du im Logistik-Studium?

Im Logistikstudium lernst Du, wie Waren, Material und Informationen vom Lieferanten bis zum Kunden fließen und wie Du das so planst, dass nichts fehlt, nichts liegen bleibt und wenig kostet. Dafür brauchst Du Wissen aus der Wirtschaft, etwas Technik, Recht und Informatik. Klassisch teilt sich das Fach in diese Teilgebiete:

BeschaffungslogistikMaterial einkaufen
ProduktionslogistikMaterial durch die Fabrik
DistributionslogistikWare zum Kunden
EntsorgungslogistikRücksendungen und Recycling
Quer dazu: Transport und VerkehrLkw, Bahn, Schiff und Flugzeug

Zu den Teilgebieten gehören auch Transport und Verkehr. Wenn Du Transportwesen studieren möchtest, bist Du im Logistik-Studium also richtig. Suchst Du ein eigenes Transport-Studium, findest Du Studiengänge mit diesem Schwerpunkt, etwa „Seeverkehr, Nautik und Logistik“ an der HS Flensburg. Transport, Lager und Einkauf im Studium zusammenzudenken, ist der Kern des Fachs.

Typische Fächer im Bachelor Logistik
  • Transport und Speditionswesen
  • Lagerlogistik und Materialfluss
  • Produktions- und Verkehrslogistik
  • Betriebswirtschaftslehre und Controlling
  • Wirtschaftsinformatik
  • Mathematik und Statistik
  • Recht, etwa Transport- und Vertragsrecht
  • Projektmanagement
Im Master vertiefst Du Dein Wissen
  • Supply Chain Management
  • Operations Research, also mathematische Planung
  • Beschaffung und Global Sourcing
  • E-Commerce und Distribution
  • Datenanalyse und IT-Management
  • Führung und Personal

Welche Fächer Du genau belegst, hängt von Deiner Hochschule ab. Dazu kommen Übungen, Fallstudien und Planspiele, in denen Du zum Beispiel ein Lager oder eine Lieferkette am Rechner steuerst.

AKAD University
Logistikmanagement (B.A.) neben dem Job studieren
AKAD University · Fernstudium · auch ohne Abitur · ohne NC

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Wie läuft das Logistik-Studium ab?

26
duale Studiengänge
Hochschule und Betrieb im Wechsel
15
Fernstudiengänge
online, oft neben dem Beruf
61
Master-Studiengänge
mehr als Bachelor
Bachelor oder Master?
114 Studiengänge nach Abschluss
5361
53 Bachelor
61 Master
Eigene Auswertung der myStipendium-Datenbank, Stand 23.09.2026

Du kannst Logistik in Vollzeit, dual oder als Fernstudium belegen. Im Vollzeitstudium sitzt Du in Vorlesungen, Übungen und Projekten an der Hochschule. Im dualen Studium wechselst Du zwischen Hochschule und einem Betrieb, der Dich bezahlt. Im Fernstudium lernst Du online und meist neben dem Beruf, und bei manchen Fernhochschulen kannst Du sogar jederzeit anfangen.

So sieht ein Bachelor meist aus:

Grundlagen
BWL, Mathematik, Statistik und die Grundlagen der Logistik.
Vertiefung
Du wählst Schwerpunkte, etwa Transport, Produktion oder Einkauf.
Praxis
Bei vielen Studiengängen gehört ein Praktikum oder Praxissemester dazu, oft bei einem Logistikdienstleister oder in der Logistikabteilung einer Firma.
Bachelorarbeit
Oft kannst Du sie zusammen mit einem Unternehmen schreiben.

Einen „Bachelor of Logistik“ wirst Du beim Abschluss nicht finden. Je nach Ausrichtung schließt Du mit einem dieser Grade ab:

Diese Abschlüsse gibt es
Bachelor of Arts oder Bachelor of Scienceje nach Ausrichtung des Studiengangs
Bachelor of EngineeringDer B.Eng. steht für eine technische Ausrichtung.
Master of Science, Arts oder EngineeringIm Master gibt es außerdem den MBA oder den Master of Business Engineering.
Master of EducationDamit führt Dein Weg ins Lehramt.

In der Logistik haben wir mehr Master als Bachelor gefunden. Mit 61 Master- und 53 Bachelor-Studiengängen ist das Fach oft etwas für den zweiten Schritt. Für Dich heißt das, dass Du auch mit einem Bachelor in BWL, Wirtschaftsingenieurwesen oder Maschinenbau anfangen und Dich erst im Master auf Logistik spezialisieren kannst.

Dauer. Wie viele Semester ein Logistik-Studiengang dauert, legt die Hochschule fest. Die Regelstudienzeit steht im Profil des Studiengangs. Im Fernstudium kannst Du oft zwischen Voll- und Teilzeit wählen.

Euro-FH
Logistikmanagement (B.Sc.) neben dem Job studieren
Euro-FH · Fernstudium · Start jederzeit · ohne NC

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Das Logistik-Studium in Zahlen

1.856
Studierende
im ganzen Fach Verkehrswirtschaft, Wintersemester 2025/26
33,5 %
davon Frauen
in Verkehrswirtschaft
3,6 %
arbeitslos
Beruf Kaufleute - Verkehr und Logistik, 2025
Uni oder Fachhochschule?
So verteilen sich die 1.856 Studierenden in Verkehrswirtschaft:
16 %84 %
291
an Universitäten
1.565
an Fachhochschulen
Und wie viele fangen neu an?479 studieren im Wintersemester 2025/26 im ersten Fachsemester.
Was verdienst Du damit?
Brutto im Monat, Vollzeit, Berufsgruppe „Kaufleute - Verkehr und Logistik“ (55.731 Beschäftigte). Der Strich zeigt die Mitte: die eine Hälfte verdient mehr, die andere weniger.
Mitte 4.392 €
3.166 €untere 25 % darunter6.665 €obere 25 % darüber
Anders gesagt: die mittleren 50 % verdienen zwischen 3.166 und 6.665 € im Monat. Mit einer Berufsausbildung statt Studium liegt die Mitte in derselben Berufsgruppe bei 4.074 €.
Quelle: Statistisches Bundesamt, Studierende im Wintersemester 2025/26 · Bundesagentur für Arbeit, berufsspezifische Arbeitslosenquoten 2025 · Bundesagentur für Arbeit, Entgeltatlas, Stand 2024

Angebote fürs Studium per E-Mail

Du willst Logistik studieren? Wir schicken Dir ab und zu Angebote von Hochschulen, Stiftungen und Partnern.

  • Einladungen zu Karriere-Events bekannter Arbeitgeber
  • Stipendien und Förderprogramme
  • Praktika und Trainee-Programme
  • Gratis-Aktionen und Geld-Angebote

Kostenlos. Du bekommst zuerst eine E-Mail zum Bestätigen, abmelden kannst Du Dich jederzeit mit einem Klick.

Häufige Fragen zum Logistik-Studium

Kann ich mit einem Studium Logistik Karriere machen?
Ja, das kannst Du. Mit dem Abschluss bewirbst Du Dich auf Stellen in Planung und Führung, bei Speditionen, in der Industrie, im Handel und in der Beratung. Beim Gehalt bringt Dir das Studium in der Logistik allerdings weniger Vorsprung als in anderen Fächern. Im Durchschnitt verdienst Du als Logistikerin oder Logistiker 3.791 Euro brutto im Monat, zum Einstieg sind es rund 3.317 Euro. Mehr verdienen kannst Du, wenn Du in die Unternehmensplanung wechselst.
Kann ich Logistik ohne Abitur studieren?
Ja, auch ohne Abitur ist das möglich. Wenn Du eine Ausbildung abgeschlossen und einige Jahre Berufserfahrung gesammelt hast, darfst Du meist ein passendes Fach studieren. Ein Meister- oder Fachwirt-Abschluss zählt in der Regel sogar wie ein Abitur. Welche Regeln genau für Dich gelten, legt jedes Bundesland selbst fest.
Weiterbildung Fachkraft für Lagerlogistik: Lohnt sich danach ein Studium?
Das kommt auf Dein Ziel an. Wenn Du im Betrieb aufsteigen willst, ist der Meister oder Fachwirt eine gute Wahl. Mit Studium verdienst Du als Logistiker im Durchschnitt 3.791 Euro brutto im Monat, zum Einstieg rund 3.317 Euro. In der Lagerwirtschaft verdienen Beschäftigte auf der höchsten Stufe 5.281 Euro, und dafür braucht man meist ein Studium. Ein Studium öffnet Dir außerdem Stellen in Planung, Einkauf und Strategie. Du musst Dich auch nicht festlegen, denn mit dem Meister kannst Du danach immer noch studieren.
Kann ich an einer Universität Logistik studieren?
Ja, zum Beispiel an der Universität der Bundeswehr Hamburg, an der vor allem angehende Offiziere studieren. Unter den 15 Hochschulen mit den meisten Logistik-Studiengängen ist sie allerdings die einzige Universität. Bei den übrigen handelt es sich um Fachhochschulen, Technische Hochschulen, eine Duale Hochschule und private Hochschulen.
Kann ich Logistik dual studieren?
Ja, von den 114 Studiengängen, die wir gefunden haben, laufen 26 dual. Dafür bewirbst Du Dich meist zuerst bei einem Betrieb. Der bezahlt Dich während des Studiums, und Du lernst abwechselnd an der Hochschule und im Betrieb.
Wie lange dauert ein Logistik-Studium?
Das legt jede Hochschule selbst fest, und die Regelstudienzeit findest Du im Profil des jeweiligen Studiengangs. Im Fernstudium kannst Du das Tempo oft selbst wählen, was praktisch ist, wenn Du nebenher arbeitest.
Wo bekomme ich Infomaterial, etwa ein Studienkit Logistik?
Infomaterial zu ihren Studiengängen bekommst Du direkt von jeder Hochschule. Für die Fernstudiengänge in der Tabelle oben forderst Du es einfach über den Knopf an. Das sind Werbepartner von myStipendium, und das möchten wir Dir offen sagen. Bei allen anderen findest Du den Kontakt im Profil des Studiengangs.
Brauche ich viel Mathe?
Du brauchst Mathematik und Statistik, etwa für Planung, Mengen und Kostenrechnung. Falls Dich das abschreckt, können wir Dich beruhigen, denn ein Mathe-Studium ist es nicht. Im Mittelpunkt stehen Wirtschaft und Organisation.

Weiter zum Logistik-Studium

  • myStipendium-Datenbank, eigene Auswertung, Stand 23.09.2026: 114 Studiengänge an 72 Hochschulen mit Logistik, Logistics oder Supply Chain im Namen, ohne Zertifikatskurse.
  • Bundesagentur für Arbeit, Entgeltatlas: Berufsgruppen 516 „Kaufleute – Verkehr und Logistik“, 513 „Lagerwirtschaft, Post und Zustellung, Güterumschlag“ und 713 „Unternehmensorganisation und -strategie“; Deutschland, alle Altersgruppen, beide Geschlechter, alle Branchen, Stand 2024.

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