Einstiegsgehalt 
3.206
Durchschnittsgehalt 
3.800
Ausbildung 
Bachelor
93
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Wirtschaftsinformatiker
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Was ist ein Wirtschaftsinformatiker?

Wirtschaftsinformatiker sind Experten für computerbasierte Informations- und Kommunikationssysteme in Unternehmen. Sie planen, entwickeln und betreuen also Software und IT-Prozesse in Betrieben und anderen Organisationen. Weil die Digitalisierung heute vor keiner Branche Halt macht, haben Wirtschaftsinformatiker eine Schlüsselfunktion und sind als Spezialisten am Arbeitsmarkt sehr gefragt.

Was macht ein Wirtschaftsinformatiker?

Fast alle Geschäftsprozesse in Unternehmen funktionieren heute computergestützt. Als Wirtschaftsinformatiker entwickelst und optimierst Du betriebliche IT-Lösungen und trägst so ganz entscheidend zum wirtschaftlichen Erfolg bei. Was Du konkret machst, hängt stark vom Unternehmen und vom jeweiligen Stellenprofil ab. Zu den typischen Wirtschaftsinformatiker-Aufgaben zählt unter anderem die Beratung von Geschäftskunden in allen IT-Fragen, die Einrichtung neuer IT-Lösungen (wie Software und Datenbanken), die Datenanalyse oder die Sicherstellung des betrieblichen Datenschutzes.

Grundsätzlich arbeiten Wirtschaftsinformatiker an der Schnittstelle zwischen Management und Informationstechnik. Je nachdem, worauf Du Dich spezialisierst, kann der eine oder der andere Bereich in Deinem Job stärker gewichtet sein. Manche Wirtschaftsinformatik-Experten entwerfen ganz konkrete Software-Lösungen, während andere eher für die generelle IT-Strategie eines Unternehmens verantwortlich sind und mit Programmiersprachen wenig bis gar nichts zu tun haben. Das Fachgebiet ist sehr breit und bietet Dir viele Möglichkeiten, Dich zu spezialisieren!

Wie wird man Wirtschaftsinformatiker?

Der typische Ausbildungsweg ist das gleichnamige Studium der Wirtschaftsinformatik. Es handelt sich um einen sehr beliebten Studiengang, der in nahezu jeder Universitätsstadt an technisch orientierten Universitäten und Fachhochschulen angeboten wird. Auch verwandte Studiengänge wie IT-Management, Software Engineering oder BWL mit Schwerpunkt Wirtschaftsinformatik kommen in Frage. Neben klassischen Vollzeit-Studien bieten viele Hochschulen zudem duale Studiengänge an, bei denen Du von Anfang an praktische Erfahrungen in einem Unternehmen sammelst.

Doch Vorsicht: Wo "Wirtschaftsinformatik" draufsteht, können sehr unterschiedliche Studieninhalte drinstecken! Informiere Dich daher gut, bevor Du Dich für einen Studiengang entscheidest, denn immerhin ist das die erste Weichenstellung für Deine spätere berufliche Laufbahn.

Top 5 Studiengänge

Wirtschaftsinformatik (B.Sc.)

Standorte:

  • 8 Standorte

Wirtschafts­informatik (B.Sc.)

Standorte:

  • Online

Wirtschafts­informatik (B.Sc.)

Standorte:

  • Hamburg
  • München

Wirtschafts­informatik (B.Sc.)

Standorte:

  • Online

Für den Jobeinstieg ist das Bachelorstudium mit einer Regelstudienzeit von 6 Semestern absolut ausreichend. Ein zusätzliches Masterstudium macht vor allem dann Sinn, wenn Du eine Führungsposition anstrebst oder in der Forschung bleiben willst.

Mit dem Uni-Abschluss allein ist es aber nicht getan. Weil die IT-Branche enorm schnelllebig ist, musst Du Dich als Wirtschaftsinformatiker laufend weiterbilden, um mit den technologischen Veränderungen Schritt zu halten. Die Lehrgänge und Zertifikatskurse, die dafür nötig sind, zahlt Dir in den meisten Fällen Dein Arbeitgeber.

Wo arbeitet ein Wirtschaftsinformatiker?

Ohne computergestützte Systeme läuft heute in der Wirtschaft und in öffentlichen Institutionen gar nichts. Im Umkehrschluss heißt das: Als Wirtschaftsinformatiker kannst Du in nahezu allen Branchen und Unternehmensbereichen arbeiten! Besonders viele Jobs haben folgende Unternehmen zu vergeben:

  • IT-Hersteller
  • Banken und Finanzdienstleister
  • Versicherungen
  • Telekommunikations-Anbieter
  • Transport- und Logistik-Unternehmen
  • Automobilhersteller und -zulieferer
  • Medizin- und Pharmakonzerne
  • mittelständische und große Handels- und Industriebetriebe aller Art
  • Verkehrsbetriebe
  • Unternehmensberatungen

Auch in der öffentlichen Verwaltung und in großen Non-Profit-Organisationen ist Dein Fachwissen als Wirtschaftsinformatiker gefragt.

Wie sieht der Arbeitsalltag aus?

Über die typischen Wirtschaftsinformatiker-Aufgaben lassen sich schwer pauschale Aussagen treffen, denn sie sind sehr breit gefächert. Hier eine - unvollständige - Liste, womit Du beschäftigt sein könntest:

Wie sieht der Arbeitsplatz aus?

Klar ist: Als Wirtschaftsinformatiker wirst Du viel vor Bildschirmen sitzen. Du entwirfst etwa am Schreibtisch eine neue IT-Strategie oder kalkulierst am PC die nötige Rechenleistung. Einen nicht unerheblichen Teil Deiner Zeit wirst Du außerdem in Meeting-Räumen mit Besprechungen verbringen.

Doch nicht immer hast Du eine reine Bürotätigkeit. Als IT-Berater oder Außendienst-Mitarbeiter bist Du viel unterwegs, um Kunden vor Ort zu besuchen. Dazu gehören möglicherweise auch Auslandsreisen. Manche Arbeitgeber bieten Dir andererseits die Möglichkeit, zeitweise von zu Hause aus zu arbeiten.

Was verdient ein Wirtschaftsinformatiker?

Weil Wirtschaftsinformatik-Experten laufend gesucht werden, hast Du eine günstige Verhandlungsposition! Schon die Einstiegsgehälter für Bachelor-Absolventen fallen mit rund 3.300 Euro brutto monatlich recht erfreulich aus. Im Schnitt verdienen Wirtschaftsinformatiker etwa 4.000 Euro monatlich, in Führungspositionen kann es gut und gern das Doppelte sein.

Natürlich sind das nur grobe Durchschnittswerte. In Großkonzernen und renommierten Beratungsgesellschaften wirst Du eher mehr, in kleineren Betrieben eher weniger verdienen.

Wo finde ich einen Job als Wirtschaftsinformatiker?