Einstiegsgehalt 
3.316
Durchschnittsgehalt 
4.062
Ausbildung 
Bachelor
76
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Wirtschaftsinformatiker
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Was ist ein Wirtschaftsinformatiker?

Wirtschaftsinformatiker sind Experten für computerbasierte Informations- und Kommunikationssysteme in Unternehmen. Sie planen, entwickeln und betreuen also Software und IT-Prozesse in Betrieben und anderen Organisationen. Weil die Digitalisierung heute vor keiner Branche Halt macht, haben Wirtschaftsinformatiker eine Schlüsselfunktion und sind als Spezialisten am Arbeitsmarkt sehr gefragt.

Was macht ein Wirtschaftsinformatiker?

Fast alle Geschäftsprozesse in Unternehmen funktionieren heute computergestützt. Als Wirtschaftsinformatiker entwickelst und optimierst Du betriebliche IT-Lösungen und trägst so ganz entscheidend zum wirtschaftlichen Erfolg bei. Was Du konkret machst, hängt stark vom Unternehmen und vom jeweiligen Stellenprofil ab. Zu den typischen Wirtschaftsinformatiker-Aufgaben zählt unter anderem die Beratung von Geschäftskunden in allen IT-Fragen, die Einrichtung neuer IT-Lösungen (wie Software und Datenbanken), die Datenanalyse oder die Sicherstellung des betrieblichen Datenschutzes.

Grundsätzlich arbeiten Wirtschaftsinformatiker an der Schnittstelle zwischen Management und Informationstechnik. Je nachdem, worauf Du Dich spezialisierst, kann der eine oder der andere Bereich in Deinem Job stärker gewichtet sein. Manche Wirtschaftsinformatik-Experten entwerfen ganz konkrete Software-Lösungen, während andere eher für die generelle IT-Strategie eines Unternehmens verantwortlich sind und mit Programmiersprachen wenig bis gar nichts zu tun haben. Das Fachgebiet ist sehr breit und bietet Dir viele Möglichkeiten, Dich zu spezialisieren!

Wie wird man Wirtschaftsinformatiker?

Der typische Ausbildungsweg ist das gleichnamige Studium der Wirtschaftsinformatik. Es handelt sich um einen sehr beliebten Studiengang, der in nahezu jeder Universitätsstadt an technisch orientierten Universitäten und Fachhochschulen angeboten wird. Auch verwandte Studiengänge wie IT-Management, Software Engineering oder BWL mit Schwerpunkt Wirtschaftsinformatik kommen in Frage. Neben klassischen Vollzeit-Studien bieten viele Hochschulen zudem duale Studiengänge an, bei denen Du von Anfang an praktische Erfahrungen in einem Unternehmen sammelst.

Doch Vorsicht: Wo "Wirtschaftsinformatik" draufsteht, können sehr unterschiedliche Studieninhalte drinstecken! Informiere Dich daher gut, bevor Du Dich für einen Studiengang entscheidest, denn immerhin ist das die erste Weichenstellung für Deine spätere berufliche Laufbahn.

Top 5 Studiengänge

Wirtschafts­informatik (B.Sc.)

  • Sprache: Deutsch
  • Beginn: WS
  • duales Studium

Standorte:

  • Düsseldorf
  • München

IT Management (M.A.)

  • Sprache: Englisch
  • Beginn: WS oder SS
  • Präsenzstudium

Standorte:

  • Bad Honnef
  • Berlin
  • Dublin

Wirtschafts­informatik (B.Sc.)

  • Sprache: Deutsch
  • Beginn: jederzeit
  • Fernstudium

Standorte:

  • online

Wirtschafts-­ & Industrieinformatik (B.Sc.)

  • Sprache: Deutsch
  • Beginn: jederzeit
  • Fernstudium

Standorte:

  • online

Wirtschafts­informatik (B.Sc.)

  • Sprache: Deutsch
  • Beginn: jederzeit
  • Fernstudium

Standorte:

  • online

Für den Jobeinstieg ist das Bachelorstudium mit einer Regelstudienzeit von 6 Semestern absolut ausreichend. Ein zusätzliches Masterstudium macht vor allem dann Sinn, wenn Du eine Führungsposition anstrebst oder in der Forschung bleiben willst.

Mit dem Uni-Abschluss allein ist es aber nicht getan. Weil die IT-Branche enorm schnelllebig ist, musst Du Dich als Wirtschaftsinformatiker laufend weiterbilden, um mit den technologischen Veränderungen Schritt zu halten. Die Lehrgänge und Zertifikatskurse, die dafür nötig sind, zahlt Dir in den meisten Fällen Dein Arbeitgeber.

Wo arbeitet ein Wirtschaftsinformatiker?

Ohne computergestützte Systeme läuft heute in der Wirtschaft und in öffentlichen Institutionen gar nichts. Im Umkehrschluss heißt das: Als Wirtschaftsinformatiker kannst Du in nahezu allen Branchen und Unternehmensbereichen arbeiten! Besonders viele Jobs haben folgende Unternehmen zu vergeben:

  • IT-Hersteller
  • Banken und Finanzdienstleister
  • Versicherungen
  • Telekommunikations-Anbieter
  • Transport- und Logistik-Unternehmen
  • Automobilhersteller und -zulieferer
  • Medizin- und Pharmakonzerne
  • mittelständische und große Handels- und Industriebetriebe aller Art
  • Verkehrsbetriebe
  • Unternehmensberatungen

Auch in der öffentlichen Verwaltung und in großen Non-Profit-Organisationen ist Dein Fachwissen als Wirtschaftsinformatiker gefragt.

Wie sieht der Arbeitsalltag aus?

Über die typischen Wirtschaftsinformatiker-Aufgaben lassen sich schwer pauschale Aussagen treffen, denn sie sind sehr breit gefächert. Hier eine - unvollständige - Liste, womit Du beschäftigt sein könntest:

Wie sieht der Arbeitsplatz aus?

Klar ist: Als Wirtschaftsinformatiker wirst Du viel vor Bildschirmen sitzen. Du entwirfst etwa am Schreibtisch eine neue IT-Strategie oder kalkulierst am PC die nötige Rechenleistung. Einen nicht unerheblichen Teil Deiner Zeit wirst Du außerdem in Meeting-Räumen mit Besprechungen verbringen.

Doch nicht immer hast Du eine reine Bürotätigkeit. Als IT-Berater oder Außendienst-Mitarbeiter bist Du viel unterwegs, um Kunden vor Ort zu besuchen. Dazu gehören möglicherweise auch Auslandsreisen. Manche Arbeitgeber bieten Dir andererseits die Möglichkeit, zeitweise von zu Hause aus zu arbeiten.

Was verdient ein Wirtschaftsinformatiker?

Weil Wirtschaftsinformatik-Experten laufend gesucht werden, hast Du eine günstige Verhandlungsposition! Schon die Einstiegsgehälter für Bachelor-Absolventen fallen mit rund 3.300 Euro brutto monatlich recht erfreulich aus. Im Schnitt verdienen Wirtschaftsinformatiker etwa 4.000 Euro monatlich, in Führungspositionen kann es gut und gern das Doppelte sein.

Natürlich sind das nur grobe Durchschnittswerte. In Großkonzernen und renommierten Beratungsgesellschaften wirst Du eher mehr, in kleineren Betrieben eher weniger verdienen.

Wo finde ich einen Job als Wirtschaftsinformatiker?

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Wie sind die Berufsaussichten für Wirtschaftsinformatiker?

Ob Smart Home, selbstfahrende Autos oder E-Commerce: Die Digitalisierung ist nicht zu stoppen und durchdringt mehr und mehr Lebensbereiche. Für Dich als Wirtschaftsinformatiker bedeutet das beste Jobchancen! Selbst Berufseinsteiger ohne relevante Praxiserfahrung finden im Normalfall rasch eine passende Stelle.

Das Angebot an Arbeitsplätzen ist in den letzten Jahren stetig gewachsen. Einer Umfrage des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) zufolge beklagen rund 70 Prozent der Unternehmen einen Fachkräftemangel im IT-Bereich. Besonders gefragt sind unter anderem Spezialisten für Big Data und IT-Sicherheit. Du kannst also davon ausgehen, dass ein Studium der Wirtschaftsinformatik nahezu eine Jobgarantie ist.

Welche Spezialisierungen gibt es?

Als Wirtschaftsinformatiker kannst und solltest Du Dich auf bestimmte Arbeitsfelder spezialisieren. Schon ein Blick in die Jobbörsen zeigt, dass Unternehmen häufig sehr konkrete Stellenprofile ausschreiben, wie etwa:

  • IT-Consultant: Diese Experten arbeiten häufig in Beratungsgesellschaften. Als IT-Consultant berätst Du Geschäftskunden, wie sie ihre IT-Systeme und -Abläufe gestalten und optimieren können.
  • IT-Projektmanager: Bei der Entwicklung oder Einführung von IT-Systemen handelt es sich oft um langwierige Großprojekte. Als IT-Projektmanager planst und koordinierst Du den gesamten Projekt-Ablauf.
  • Software-Architekt: In dieser Funktion bist Du für die Planung und Konzeption von Software verantwortlich. Du bist Ansprechpartner für das Management, aber auch für die Programmierer, die die Software letztlich entwickeln.
  • Data Analyst: Viele Unternehmen arbeiten mit großen Mengen an Daten und Statistiken. Als Data Analyst entwirfst und betreust Du die nötigen IT-Lösungen dafür und bist auch für Datenschutz und Datensicherung verantwortlich.
  • SAP-Entwickler: SAP (Systeme, Anwendungen und Produkte in der Datenverarbeitung) ist einer der größten Anbieter für betriebliche Software. Als SAP-Entwickler schneiderst Du die Standard-Pakete auf die individuellen Anforderungen des Unternehmens zu.
  • ERP-Manager: Als ERP-Manager (Enterprise-Resource-Planning) sorgst Du dafür, dass Dein Arbeitgeber seine betrieblichen Mittel und Ressourcen mithilfe von Software-Lösungen möglichst effizient einsetzt.
  • IT-Produktmanager: Als IT-Produktmanager bist Du für Entwicklung, Marketing und Verkauf von Software oder IT-Dienstleistungen verantwortlich.

Passt der Beruf Wirtschaftsinformatiker zu mir?

Wenn Du Wirtschaftsinformatiker werden willst, solltest Du Dich selbstverständlich für beide Teilbereiche - IT und Wirtschaft - interessieren. Wenn Du zusätzlich noch folgende persönliche Eigenschaften mitbringst, könntest Du Deinen Traumjob gefunden haben:

Technisch-mathematisches Verständnis
Wenn Dich Zahlen, Daten und Formeln abschrecken, dann lieber Hände weg von der Wirtschaftsinformatik! Schon das Studium ist recht mathelastig, und auch später im Beruf werden Zahlen und technische Prozesse Dein ständiger Begleiter sein.
Gute Englischkenntnisse
Die Fachsprache in der Wirtschaftsinformatik ist ganz klar Englisch. Du musst selbstverständlich nicht Shakespeare im Original lesen, mit dem einschlägigen Vokabular solltest Du aber vertraut sein.
Strukturierte Arbeitsweise
Weil es in Deinem Job zuweilen hektisch zugehen wird, solltest Du Dich selbst gut organisieren können und fähig sein, die wichtigsten Aufgaben zu filtern.
Kommunikationsstärke
Ob Du Kunden berätst oder in einem Meeting zwischen Geschäftsleitung und IT-Experten vermittelst - Du solltest Dich gut ausdrücken und das Wesentliche auf den Punkt bringen können.
Teamfähigkeit
Fast immer wirst Du es mit Problemen zu tun haben, die sich nicht allein, sondern nur im Team lösen lassen. Du brauchst daher eine gewisse Sozialkompetenz und solltest gern mit Menschen zusammenarbeiten.
Leistungsbereitschaft
Dein Job ist abwechslungsreich und gut bezahlt, allerdings wird Dein Arbeitgeber dafür auch entsprechende Leistung erwarten. Es kann schon mal sein, dass Du auch außerhalb Deiner Arbeitszeit kontaktiert wirst, weil ein Server abgestürzt ist oder ein Mitarbeiter mit der Software nicht zurecht kommt.
Bereitschaft zu lebenslangem Lernen
Als Wirtschaftsinformatiker musst Du immer am Puls der Zeit bleiben, lebenslange Weiterbildung ist daher Pflicht!