Einstiegsgehalt 
4.328
Durchschnittsgehalt 
5.416
Ausbildung 
Master
4
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Investmentbanker
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Was ist ein Investmentbanker?

Investmentbanker sind für die Vermögensverwaltung von Kunden, den Handel mit Wertpapieren und die Unterstützung von Unternehmen bei Kapitalmaßnahmen verantwortlich. In der Praxis handelt es sich dabei möglicherweise um Börsengänge von Firmen, An- und Verkauf von Unternehmen oder Produkten wie Devisen und Derivaten. Die Berufsbezeichnung „Investmentbanker“ ist nicht geschützt. Unabhängig von Ausbildung, Wissen oder Können kann sich jeder so nennen.

Was macht ein Investmentbanker?

Als Investmentbanker arbeitest Du in verschiedenen Bereichen der Finanzwirtschaft. Dabei kannst Du Dich zum Beispiel um den Wertpapierhandel kümmern, Anlage-Portfolios von Unternehmen betreuen, Firmenkäufe abwickeln oder innovative Lösungen für finanzielle Problemstellungen von Unternehmen entwerfen. Wie die Tätigkeit genau aussieht, hängt beim Beruf des Investmentbankers stark von der individuellen Spezialisierung ab. Wirf dazu am besten einen Blick in das weiter unten stehende Kapitel „Spezialisierungen“.

Wie wird man Investmentbanker?

Um Investmentbanker werden zu können, stehen Dir diese Ausbildungswege offen:

Bachelorstudium

Ein Studium, das direkt auf das Investmentbanking zugeschnitten ist, gibt es nicht. Angehende Investment Banker absolvieren daher in der Regel einen wirtschaftswissenschaftlichen Studiengang. Das kann zum Beispiel ein Studium in BWL, Wirtschaft, VWL oder Finanzen sein. Darüber hinaus ist auch ein Bachelor in Fächern wie Mathematik oder Ingenieurswissenschaften bei Firmen gern gesehen. Das Studium dauert durchschnittlich 6 Semester.

Top 5 Studiengänge

Management (B.A.)

Standorte:

  • 7 Standorte

Betriebswirtschaft & Management - Internationales Management (B.A.)

Standorte:

  • Köln
  • Mainz

Betriebs­wirtschaftslehre (B.A.)

Standorte:

  • 8 Standorte

Betriebs­wirtschaftslehre (B.Sc.)

Standorte:

  • Berlin
  • Hamburg
  • Iserlohn

International Business (B.A.)

Standorte:

  • München

Grundsätzlich benötigst Du für diese Fächer ein Abitur. Einige Hochschulen lassen Dich auch mit Fachabitur zu. Oftmals ist die Zulassung durch einen NC begrenzt. Hierzu lässt sich kein konkreter Wert nennen, da dieser je nach Fach und Hochschule variiert. Damit Du Dich bei den richtigen Unis bewirbst, schaue am besten in die kostenlosen Infobroschüren der Hochschulen. Diese zeigen Dir, in welchen Fächern Du Deine Stärken am besten einsetzen kannst.

Die Abschlussnote des Bachelors spielt bei Deiner späteren Bewerbung als Investmentbanker eine große Rolle, denn Firmen nehmen fast ausschließlich Absolventen mit guten Noten. Hierbei gilt: Je bekannter der Name der Investmentbank, desto höher die Ansprüche an die Bachelornote. Big Player wie Morgan Chase, Barclays und Goldman Sachs nehmen nur Absolventen mit Einserabschluss.

Masterstudium

Fast jeder Student ergänzt seine Investmentbanker-Ausbildung nach dem Bachelor mit dem Master, denn die zukünftigen Arbeitgeber erwarten fast ausnahmslos einen Masterabschluss. Dabei bieten sich wie beim Bachelor Fächer mit einem wirtschaftswissenschaftlichen oder mathematischen Schwerpunkt an. Denkbar sind zum Beispiel der Master „Controlling, Finanzen und Risikomanagement“ an der FHDW Hannover, „Corporate Finance & Controlling“ an der Hochschule Fresenius oder „Mathematik für Finanzen, Versicherungen und Management“ an der Hochschule Darmstadt. Je nach Fach dauert der Master 4 - 6 Semester.

Die Zulassungsvoraussetzungen zum Master variieren je nach Studiengang und Studienort. Zahlreiche Unis setzen in der Regel einen Bachelorabschluss in einem wirtschaftswissenschaftlichen oder mathematischen Studium voraus. Darüber hinaus können auch ausgeprägte Englischkenntnisse gefragt sein. Wie beim Bachelor gilt auch beim Masterabschluss: Je besser Deine Note, desto größere Chancen hast Du auf einen Job. Das äußert sich auch im Gehalt. Während Du mit einem Bachelor in der Regel mit um die 45.000 Euro brutto jährlich in den Beruf startest, kann das Einstiegsgehalt mit einem Master bei fast doppelt so viel liegen.

Ausbildung

Du kannst Dich auch für eine Ausbildung zum Investmentfondskaufmann entscheiden. Diese dauert 3 Jahre. Damit Du zu dieser Ausbildung zugelassen wirst, benötigst Du in der Regel mindestens ein Fachabitur.

Solltes Du jedoch nur eine Investmentbanker-Ausbildung haben, arbeitest Du nur selten als richtiger Investmentbanker. Du wirst dann vielmehr die rechte Hand von Investmentbankern. Neben der Ausbildung ist daher ein Studium unbedingt notwendig, um Investmentbanker zu werden.

Praxiserfahrung

Neben einer Investmentbanker-Ausbildung mit exzellenten Abschlussnoten im Bachelor und Master verlangen Unternehmen und Banken vor allem auch Praxiserfahrung. Praktika und Nebenjobs in einem relevanten Bereich zeigen Deinem zukünftigen Arbeitgeber, dass Du Dich bereits bewährt hast und Dich für den Beruf des Investmentbankers eignest.

Wo arbeitet ein Investmentbanker?

Nach Deiner Investmentbanker-Ausbildung könntest Du zum Beispiel bei diesen Arbeitgebern tätig werden:

  • Investmentbanken
  • Klassische Banken
  • Finanzdienstleister
  • Unternehmensberatungen

Du arbeitest als Investmentbanker in der Regel im Angestelltenverhältnis. Nur wenige Investmentbanker entscheiden sich für die Selbstständigkeit.

Wie sieht der Arbeitsalltag aus?

Du triffst als Investmentbanker in Deinem Alltag zum Beispiel auf diese Aufgaben:

Wie sieht der Arbeitsplatz aus?

Einen Großteil Deiner Arbeit verrichtest Du am Computer und am Telefon. Du organisierst, entwirfst und planst, um kompetente Vorschläge und Lösungen für Deine Kunden zu erarbeiten. Daneben bist Du auch beim Kunden vor Ort, um Deine erarbeiteten Vorschläge zu präsentieren. Ist Dein Arbeitgeber international tätig, kann es auch sein, dass Du ins Ausland fliegst, um dort mit Kunden vor Ort zusammenzuarbeiten.

Was verdient ein Investmentbanker?

Der Verdienst eines Investmentbankers hängt primär von der Ausbildung (Bachelor oder Master) und der Größe und dem Standort des Arbeitgebers ab. So verdient ein Bachelorabsolvent zum Berufseinstieg um die 45.000 Euro brutto jährlich, während ein Masterabsolvent regelmäßig mit einem Gehalt von 75.000 Euro einsteigt. Sollte Dein Arbeitgeber zu den großen Banken am Markt gehören, dann liegt Dein Gehalt automatisch höher. Daneben entscheiden auch Deine bisherige Berufserfahrung und Dein Verhandlungsgeschick darüber, wie viel Geld am Ende des Monats auf Deinem Konto landet.

Mit einem Master steigst Du nach 3 bis 5 Jahren Berufserfahrung auf ein Gehalt von 150.000 Euro brutto jährlich. Alte Hasen mit über 10 Jahren Praxiserfahrung kommen auf ein Gehalt von 360.000 Euro.

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