MBA Studium: Unis, Inhalte, Gehalt & Stipendien

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MBA studieren - auf einen Blick
Was ist ein MBA?Ein Abschluss, kein Studienfach. Und immer ein Zweitstudium: ohne ersten Hochschulabschluss geht nichts.Alle 447 Studiengänge im Bestand führen zum Master of Business Administration. Ein Bachelor ist nicht darunter.
Wo kann ich studieren?An 161 Hochschulen in 98 Städten – und in 100 Programmen auch ortsunabhängig im Fernstudium.447 Studiengänge, davon 10 dual. Eigene Auswertung, Stand 21.09.2026.
Wie lange dauert es?Der MBA kommt nach dem ersten Abschluss obendrauf – wie lange, entscheidet das Programm.Zwei der fünf Hochschulen oben nennen den Umfang: 60 bis 90 ECTS, das kürzeste Programm zwei Semester. Eine einheitliche Regelstudienzeit gibt es nicht.
Was verdienst Du damit?7.515 € brutto im Monat in der Berufsgruppe Unternehmensorganisation und -strategie, oberste Erfahrungsstufe.Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit, 2024; unteres Viertel ab 5.618 €. Ein eigenes MBA-Gehalt weist die Statistik nicht aus.
Inhalt9 Abschnitte
  1. Wo kann ich MBA studieren?
  2. Was ist ein MBA – und was unterscheidet ihn vom Master of Science?
  3. Was lernst Du im MBA-Studium – und wie läuft es ab?
  4. Welche Voraussetzungen brauchst Du?
  5. Was kannst Du mit einem MBA werden?
  6. Was verdienst Du mit MBA?
  7. MBA und KI: Wie zukunftssicher ist das Fach?
  8. Das MBA-Studium in Zahlen
  9. Passt das MBA-Studium zu Dir?
  10. Häufige Fragen zum MBA-Studium
  11. Weiter zum MBA-Studium

Wo kann ich MBA studieren?

Einen MBA studierst Du erst nach einem abgeschlossenen Erststudium, an Fachhochschulen, privaten Business Schools oder einzelnen Universitäten, vor Ort oder häufig auch im Fernstudium. Weil der MBA ein Masterabschluss und kein eigenes Studienfach ist, wirst Du keinen Bachelor mit diesem Namen finden.

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Du siehst 5 von 447 Studiengängen. Alle Studiengänge ansehen →

Eigene Auswertung der myStipendium-Datenbank, Stand 21.09.2026; gezählt sind alle aktiven, veröffentlichten Studiengänge mit dem Abschluss Master of Business Administration (einschließlich Master of Business Administration and Engineering) – also über den Abschluss, nicht über ein Studienfach. Zertifikatskurse zählen nicht mit.

In der Liste siehst Du staatliche Fachhochschulen, private Business Schools, Fernhochschulen und einzelne Universitäten nebeneinander, und diese Mischung ist typisch für diesen Abschluss.

Was ist ein MBA – und was unterscheidet ihn vom Master of Science?

MBA bedeutet Master of Business Administration. Das ist ein Abschluss, kein Studienfach. Ein MBA ist immer Dein zweiter Abschluss.

Was zum MBA gehört

Abschluss, Zielgruppe und Name

Immer ein Master
Das folgt einer festen Regel
Alle MBA-Abschlüsse, die wir gefunden haben, sind Master. Einen Bachelor mit diesem Titel kann es nicht geben.
Für Menschen mit Berufserfahrung
Eine Management-Ausbildung und keine Vertiefung des Erststudiums
Ingenieurinnen, Ärzte oder Juristinnen holt das Studium zum Master of Business Administration in die Betriebswirtschaft, ohne dass sie noch einmal von vorn anfangen müssen.
Benannt nach der Branche
Nur 134 der 447 Studiengänge tragen „MBA“ oder „Business Administration“ im Namen.
Die übrigen heißen etwa Gesundheitsmanagement, Sportmanagement oder Unternehmensführung und führen trotzdem zum MBA-Titel. Wenn Du nur nach dem Namen suchst, übersiehst Du also die meisten Programme, deshalb such lieber nach Deinem Thema als nach einem MBA-Studiengang mit genau diesem Namen.
Zwei Studiengänge schließen mit einer eigenen Bezeichnung ab, nämlich dem Master of Business Administration and Engineering für technisch-wirtschaftliche Programme.

Wie sich der MBA vom Master of Science unterscheidet, siehst Du vor allem am Lebenslauf der Studierenden. Vielleicht überlegst Du auch, ob ein MBA, die Wirtschaftswissenschaften oder BWL besser zu Dir passt. Diese Frage stellt sich vor allem, wenn Du noch keinen Abschluss hast, und dann führt Dein Weg zuerst über ein grundständiges Fach:

Nicht zu verwechseln

Master of Science
beginnst Du meistens direkt nach dem fachlich passenden Bachelor, und er geht fachlich in die Tiefe
grundständiges Fach mit Bachelor und Master, üblicher Weg direkt nach der Schule
breiter angelegt, mit Volkswirtschaft im Gepäck
MBA
Management-Ausbildung für Menschen, die schon gearbeitet haben, oft in einem ganz anderen Fach

Beide Seiten zählen ihren eigenen Bestand nach derselben Regel – die Zahlen dort sind deshalb andere als hier.

Was lernst Du im MBA-Studium – und wie läuft es ab?

Am häufigsten sind wir auf den Programmnamen General Management gestoßen, denn 22 Studiengänge heißen so. Das beschreibt den Kern ganz gut. Du bekommst die Betriebswirtschaft in kompakter Form mit Rechnungswesen, Controlling, Marketing, Personal und Wirtschaftsrecht. Dazu kommt, was im Erststudium meistens fehlt, also Führung, Verhandlung, Projektmanagement und internationales Geschäft. Neben Vorlesungen arbeitest Du viel mit Fallstudien und Projekten aus dem Betrieb.

Grundlagen
BWL im Schnelldurchlauf: Rechnungswesen, Controlling, Marketing, Personal, Wirtschaftsrecht. Für Quereinsteiger ist das der eigentliche Kern.
Führung
Leadership, Verhandlung, Projektmanagement, International Management. Hier trennt sich der MBA vom fachlichen Master.
Vertiefung
Viele Programme sind auf eine Branche zugeschnitten: International Management (6 Studiengänge), Unternehmensführung (5), Health Care Management (5). Daneben stehen 8 Programme, die schlicht Business Administration heißen.
Studienform
Drei Wege führen ins Studium: MBA im Fernstudium (100 Programme), dual (10) oder klassisch vor Ort. Der Fernstudienanteil ist ungewöhnlich hoch – er passt zur Zielgruppe, die neben dem Beruf studiert.
Abschluss
Am Ende steht eine Masterarbeit, oft zu einem echten Problem aus Deinem Betrieb. Danach trägst Du den Master of Business Administration.

Typische MBA-Studenten stehen schon mitten im Beruf und kommen nicht frisch von der Uni in den Hörsaal. Das siehst Du schon daran, dass 100 der 447 Programme Fernstudiengänge sind und 10 dual laufen. Wenn Du berufsbegleitend studierst, solltest Du ehrlich mit Dir rechnen, denn Abende und Wochenenden sind für die nächsten Semester verplant, und das Lernpensum verteilt sich nicht von selbst.

Programmnamen, Studienformen und Abschlüsse aus der myStipendium-Datenbank, Stand 21.09.2026.

Welche Voraussetzungen brauchst Du?

Für die MBA-Voraussetzungen gibt es in Deutschland keine bundesweite Regel. Jede Hochschule legt ihr Verfahren selbst fest, deshalb bekommst Du eine verbindliche Auskunft nur von der Hochschule, bei der Du Dich bewirbst. Zwei Bedingungen sind uns aber fast überall begegnet.

Ohne ersten Hochschulabschluss kannst Du kein MBA-Studium beginnen, und das ist die wichtigste Voraussetzung. Alle 447 Studiengänge in unserer Datenbank sind Master. In der Regel wird ein abgeschlossenes Studium mit 180 ECTS verlangt, und in welchem Fach Du es gemacht hast, ist meistens egal. Gerade das macht den Reiz dieses Abschlusses aus, weil er für Quereinsteiger gedacht ist. Die zweite Bedingung ist Berufserfahrung, üblich sind ein bis zwei Jahre.

Erststudium
Bachelor, Diplom oder Master einer staatlich anerkannten Hochschule, in der Regel mit 180 ECTS. Die Fachrichtung spielt meist keine Rolle.
Berufserfahrung
Bei den fünf Fernhochschulen oben auf dieser Seite verlangen drei ein bis zwei Jahre Berufserfahrung, zwei nennen nur den Hochschulabschluss.
Auswahlverfahren
Bei 277 der 447 Studiengänge entscheidet die Hochschule über die Zulassung – oft über Unterlagen, ein Gespräch oder einen Test. Eine Abiturnote ist hier praktisch nie gemeint.
Englisch
Viele Programme unterrichten ganz oder teilweise auf Englisch und verlangen dafür einen Sprachnachweis. Welchen, steht in der Zulassungsordnung.

Bei 170 der 447 Studiengänge gibt es keine Zulassungsbeschränkung. Dort schreibst Du Dich ein, sobald Du die formalen Bedingungen erfüllst. Bei den übrigen 277 steht zwar „mit Zulassungsbeschränkung“, doch anders als beim Bachelor steckt dahinter fast nie eine Note. Meist entscheidet die Hochschule mit einem eigenen Auswahlverfahren. Eine Grenznote nennen wir Dir deshalb bewusst nicht, weil es sie bei diesem Abschluss schlicht nicht gibt.

Für Dein MBA-Studium heißt das, dass am Ende jede Hochschule die Voraussetzungen einzeln prüft. Beim Master of Business Administration findest Du die Voraussetzungen und das Auswahlverfahren deshalb in der Zulassungsordnung des jeweiligen Programms. Alternativ stehen sie im Infomaterial, das Du Dir oben kostenlos schicken lassen kannst.

Was solltest Du mitbringen?

Welcher erste Abschluss passt
  • Fachfremder Bachelor oder Diplom: der Normalfall. Die BWL-Grundlagen von Rechnungswesen bis Wirtschaftsrecht holt der MBA im Schnelldurchlauf nach.
  • Ingenieur- oder Technikstudium: passt ebenso. Für technisch-wirtschaftliche Programme gibt es einen eigenen Abschluss, den Master of Business Administration and Engineering.
  • Wirtschaftswissenschaftlicher Bachelor: geht auch. Wer fachlich tiefer einsteigen will, ist mit einem Master in BWL oft besser bedient.
Was Du faktisch mitbringen solltest
  • Ein bis zwei Jahre Berufserfahrung - nicht überall Pflicht, im Auswahlverfahren zählt sie aber neben dem Erststudium.
  • Vollständige Unterlagen - Zeugnis des Erststudiums, Belege für Deine Berufsjahre und bei englischsprachigen Programmen den Sprachnachweis.
  • Eine geklärte Finanzierung - sprich vor der Bewerbung mit Deinem Arbeitgeber. Beim MBA zahlen viele Arbeitgeber mit.
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Was kannst Du mit einem MBA werden?

Den einen MBA-Beruf gibt es nicht, und wenn Du gezielt nach MBA-Jobs suchst, wirst Du wenig finden. Bei einem Fach wie Medizin ist das anders, weil dort der Beruf im Studiengang schon drinsteckt.

So findest Du die passenden Stellen
Nach der Funktion suchenUnternehmen schreiben ihre Stellen mit Funktionsnamen aus, etwa als Bereichsleitung, Projektleitung, Consultant oder Vertriebsleitung.
Den MBA bei den Anforderungen findenDen Abschluss findest Du in der Liste der Anforderungen und nicht im Stellentitel.

Mit dem Abschluss verschiebt sich vor allem die Richtung Deiner Arbeit, weg von der reinen Facharbeit und hin zu Personal-, Budget- und Ergebnisverantwortung. Dafür ist der Master of Business Administration gedacht. Dein Ziel sind Berufe mit Führungsanteil, und der Weg dorthin führt fast immer über eine Stelle, die Du vorher schon hattest.

Bereichs- und GeschäftsleitungVerantwortung für eine Abteilung, einen Standort oder ein ganzes Unternehmen. Der klassische Zielberuf – und der Grund, warum viele Arbeitgeber den MBA mitfinanzieren.MittelstandKonzern
UnternehmensberatungStrategie, Organisation, Restrukturierung. Beratungen schätzen die Mischung aus Fachhintergrund und Managementausbildung.ConsultingProjektarbeit
BranchenmanagementKliniken, Energieversorger, Sportverbände: Wer aus der Branche kommt und den Betriebswirt dazulernt, ist für Leitungsstellen dort gesucht.GesundheitTechnik
Gründung und SelbstständigkeitWer ein eigenes Unternehmen aufbaut, braucht genau das, was ein MBA-Programm abdeckt: Finanzierung, Recht, Vertrieb, Personal.Start-upNachfolge

Wir haben in der Statistik der Bundesagentur für Arbeit nachgesehen, und dort tauchen diese Tätigkeiten in der Berufsgruppe Unternehmensorganisation und -strategie auf. Was dort gezahlt wird, zeigen wir Dir im Abschnitt Was verdienst Du mit MBA? Bitte denk dabei daran, dass die Statistik Stellen misst und keine Abschlüsse.

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Was verdienst Du mit MBA?

Im Durchschnitt verdienst Du mit einem MBA rund 7.515 € brutto im Monat, wenn Du eine Stelle mit Führungsverantwortung hast. Zum Berufseinstieg liegst Du meist darunter, denn bezahlt wird Deine Aufgabe.

7.515 €
Durchschnittsgehalt
brutto im Monat

Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit, Berufsgruppe Unternehmensorganisation und -strategie, Stand 2024.

MBA und KI: Wie zukunftssicher ist das Fach?

Kurze Antwort: Gut, wenn der MBA Dich in Führung oder Beratung bringt, denn wenn Du dauerhaft in Kalkulation und Controlling arbeitest, erledigst Du den Teil, den das IAB als automatisierbar einstuft. Wir haben dafür beim Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) nachgesehen, das den Master of Business Administration im Job-Futuromat als eigenen Beruf führt. Es prüft, welche Kerntätigkeiten Maschinen heute schon übernehmen könnten, und kommt beim MBA auf 5 von 10.

Wie viel Software in diesen Berufen schon übernehmen könnte
Jedes Kästchen steht für eine Kerntätigkeit des Berufs. Orange heißt: Das könnte Software nach heutigem Stand erledigen. Wie viele Stellen wegfallen, sagt das nicht.
Bereichsleiter
4 von 6
Kerntätigkeiten automatisierbar
2013 lag der Wert bei 20 %
Manager mit MBA
5 von 10
Kerntätigkeiten automatisierbar
Kostenrechnung, Controlling und Steuerrecht
Unternehmensberater
2 von 8
Kerntätigkeiten automatisierbar
Nur Kostenrechnung und Controlling
Quelle: IAB Job-Futuromat, Berufe „Bereichsleiter/in“, „Master of Business Administration“ und „Unternehmensberater/in“; Stand der Technik 2022, abgerufen am 24.09.2026.

Je mehr eine Stelle aus Zahlen besteht, desto höher fällt der Wert aus. Beim Bereichsleiter, dem klassischen Zielberuf nach einem MBA, liegt er sogar noch höher, weil dort 4 von 6 Kerntätigkeiten als automatisierbar gelten. In der Beratung ist der Wert am niedrigsten. Zum Vergleich stuft das IAB beim Geschäftsführer 6 von 11 Kerntätigkeiten als automatisierbar ein, von der Buchhaltung bis zur Investitionsplanung.

Das kann Software übernehmen
  • MBA: Kosten- und Leistungsrechnung, Kalkulation, Controlling sowie Handels- und Steuerrecht
  • Bereichsleiter: die Organisation und die Planung der Betriebsmittel
  • Unternehmensberater: 2 von 8, nämlich Kosten- und Leistungsrechnung und Controlling
Das bleibt bei Dir
  • MBA: Marketing, Personalwesen, Management, Finanzwirtschaft und Betriebswirtschaftslehre
  • Bereichsleiter: das Personalwesen und die Leitung des Bereichs selbst
  • Unternehmensberater: Organisationsberatung, Projektmanagement und die Beratung selbst

Beim Bereichsleiter ist der Wert zuletzt stark gestiegen. Im Jahr 2013 lag er bei 20 Prozent, 2022 schon bei 67. Das IAB warnt selbst davor, daraus abzuleiten, dass Stellen wegfallen, weil ein hoher Wert nicht bedeutet, dass ein Beruf verschwindet, und ein niedriger nicht, dass er bleibt, wie er ist. Nach diesen Zahlen bringt Dir ein MBA am meisten, wenn er Dich in Führung und Beratung führt und Du nicht dauerhaft im Controlling bleibst.

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Das MBA-Studium in Zahlen

233.231
Studierende
im ganzen Fach BWL, Wintersemester 2025/26
46,4 %
davon Frauen
in BWL
2,3 %
arbeitslos
Beruf Unternehmensorganisation und -strategie, 2025
Uni oder Fachhochschule?
So verteilen sich die 233.231 Studierenden in BWL:
29 %71 %
67.294
an Universitäten
165.937
an Fachhochschulen
Und wie viele fangen neu an?57.491 studieren im Wintersemester 2025/26 im ersten Fachsemester.
Was verdienst Du damit?
Brutto im Monat, Vollzeit, Berufsgruppe Unternehmensorganisation und -strategie, Spezialisten. Der Strich zeigt die Mitte: die eine Hälfte verdient mehr, die andere weniger.
Mitte 6.491 €
5.015 €untere 25 % darunter7.982 €obere 25 % darüber
Anders gesagt: die mittleren 50 % verdienen zwischen 5.015 und 7.982 € im Monat. 1.024 € mehr verdient, wer von hier auf die Experten-Stufe aufsteigt.
Quelle: Statistisches Bundesamt, Studierende im Wintersemester 2025/26 · Bundesagentur für Arbeit, berufsspezifische Arbeitslosenquoten 2025 · Bundesagentur für Arbeit, Entgeltatlas, Stand 2024

Passt das MBA-Studium zu Dir?

Passt zu Dir, wenn …
  • Du ein Studium abgeschlossen hast und schon im Beruf stehst
  • Du Führungsaufgaben willst, aber keine BWL im Lebenslauf hast
  • Du bereit bist, neben dem Job zu lernen – 100 Programme laufen als Fernstudium
  • Du den Abschluss selbst oder mit Deinem Arbeitgeber finanzieren kannst
Eher nicht, wenn …
  • Du gerade Abitur machst: Einen MBA gibt es als Bachelor nicht
  • Du fachlich tiefer einsteigen willst – dann passt ein Master of Science besser
  • Du einen kostenlosen Studienplatz suchst
  • Du den Abschluss nur wegen des Titels willst

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Häufige Fragen zum MBA-Studium

Was ist MBA – Studium oder Weiterbildung?
Ein MBA ist ein richtiges Studium. Du erwirbst dabei an einer Hochschule einen akademischen Grad, und in unserer Datenbank stehen dafür 447 Studiengänge an 161 Hochschulen. Oft wird er mit Zertifikatskursen zum Thema Management verwechselt. Ein Hochschulzertifikat ist aber kein Studienabschluss, deshalb zählen wir es nicht mit, weder in der Zahl noch in der Tabelle.
Was ist ein MBA-Studium wert, wenn ich schon einen Master habe?
Fachlich lernst Du dann wenig Neues, organisatorisch aber schon, weil der MBA auf Führung zielt und nicht auf Fachtiefe. Wenn Du aus Technik, Medizin oder Recht kommst und in die Leitung willst, schließt Du damit eine Lücke. Hast Du dagegen schon BWL studiert, solltest Du den Aufwand gut gegen eine Fachlaufbahn abwägen.
Was heißt MBA auf Deutsch?
MBA steht für Master of Business Administration. Der Titel wird auf Deutsch nicht übersetzt und steht auch in deutschen Zeugnissen auf Englisch. Am ehesten kannst Du ihn als Abschluss in Unternehmensführung beschreiben, und er ist ein akademischer Grad wie jeder andere Master. Im englischen Sprachraum heißt er MBA degree.
Kann ich einen MBA ohne Berufserfahrung machen?
Das geht bei manchen Hochschulen. Von den fünf Fernhochschulen, die wir oben vorstellen, nennen zwei nur den ersten Hochschulabschluss als Bedingung, drei verlangen zusätzlich ein bis zwei Jahre Berufserfahrung. Ohne abgeschlossenes Erststudium geht es dagegen nirgends, weil alle 447 Studiengänge Master sind.
Geht ein MBA auch als Fernstudium oder dual?
Ja, und das sogar auffällig oft. Von den 447 Programmen, die wir gefunden haben, sind 100 Fernstudiengänge und 10 dual. Das passt gut zur Zielgruppe, denn die meisten studieren neben dem Beruf und wollen dafür nicht umziehen.
Brauche ich für einen MBA einen NC?
Nein, Deine Abiturnote spielt hier praktisch keine Rolle mehr. Von den 447 Studiengängen sind 170 ohne Zulassungsbeschränkung. Bei den übrigen 277 entscheidet ein Auswahlverfahren der Hochschule, bei dem Dein Erststudium und Deine Berufserfahrung zählen und oft auch ein Gespräch oder ein Test. Eine feste Grenznote gibt es deshalb nicht.
Was verdient man mit einem MBA?
Eine Zahl nur für MBA-Absolventen gibt es leider nicht. Wir haben deshalb in der passenden Berufsgruppe der Bundesagentur für Arbeit nachgesehen, der Unternehmensorganisation und -strategie. Auf der obersten Erfahrungsstufe kommt sie auf 7.515 € brutto im Monat, ein Viertel verdient dort weniger als 5.618 €. Mit diesem Gehalt kannst Du beim Einstieg also noch nicht rechnen. Mehr dazu erfährst Du im Abschnitt Was verdienst Du mit MBA?
MBA oder ein Master in BWL?
Wenn Du quer einsteigen willst und schon Berufserfahrung hast, ist der MBA für Dich gedacht. Ein Master im BWL-Studium baut dagegen auf einem wirtschaftswissenschaftlichen Bachelor auf und geht fachlich tiefer. Noch breiter aufgestellt sind die Wirtschaftswissenschaften. Weil wir für jede dieser Seiten eigens gezählt haben, findest Du dort andere Zahlen als hier.

Weiter zum MBA-Studium

Quellen
  • Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit, Deutschland, alle Altersgruppen, beide Geschlechter, alle Branchen, Stand 2024 – Berufsgruppen Unternehmensorganisation und -strategie sowie Wirtschaftswissenschaften.
  • Eigene Auswertung der myStipendium-Studiengangsdatenbank, Stand 21.09.2026: 447 Studiengänge an 161 Hochschulen in 98 Städten. Gezählt werden aktive, veröffentlichte Studiengänge mit dem Abschluss Master of Business Administration oder Master of Business Administration and Engineering; Zertifikatskurse zählen nicht mit.
  • Zulassungsbedingungen, ECTS und Studienform der fünf Hochschulen in der Tabelle: Angaben der jeweiligen Hochschule, Stand 21.09.2026.
  • Studiengebühren, Bewerbungsfristen und Sprachnachweise: Angaben der jeweiligen Hochschule. Prüfe sie vor der Bewerbung dort nach, sie ändern sich regelmäßig.

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