Einstiegsgehalt 
2.604
Durchschnittsgehalt 
3.027
Ausbildung 
Bachelor
84
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Logistiker
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Was ist ein Logistiker?

Logistiker haben die Aufgabe, Waren- und Informationsströme zu organisieren und dabei einen möglichst zeit- und kostensparenden Rahmen einzuhalten. Unter die übergeordnete Berufsbezeichnung fallen auch synonyme Bezeichnungen wie Logistikmanager oder Logistikplaner.

Was macht ein Logistiker?

Im Beruf Logistiker bist Du dafür verantwortlich, dass wirtschaftliche Abläufe reibungslos funktionieren. Vor allem sorgst Du dafür, dass im Rahmen von Produktionsprozessen alles zur richtigen Zeit am richtigen Platz ist. Wenn Waren von A nach B transportiert werden müssen, kümmerst Du Dich bspw. um die Verfügbarkeit von Fahrzeugen und von Personal, erstellst notwendige Transportpapiere und wickelst Zollformalitäten ab. Im Bereich Handel bist Du u. a. dafür verantwortlich, dass Waren bereitstehen, Lebensmittel frisch bleiben und bis zum Erzeuger zurückverfolgt werden können. Du bist über jedes Detail genauesten informiert und stehst als wichtiger Ansprechpartner für Rückfragen jederzeit zur Verfügung. Auch Reklamationen landen auf Deinem Schreibtisch.

Wie wird man Logistiker?

Logistiker-Ausbildung

Am Anfang des Logistik-Berufs steht im Regelfall eine Hochschulausbildung. Das Studienfach Logistik kannst Du sowohl an Universitäten wie auch an Fachhochschulen belegen. Je nachdem, für welchen Studiengang Du Dich entscheidest, musst Du das Abitur oder die Fachhochschulreife nachweisen. Alternativ kannst Du auch mit der fachgebundenen Hochschulreife studieren. Dafür brauchst Du entweder einen Meistertitel oder eine Weiterbildung zum Fachwirt in einem verwandten Ausbildungsberuf oder mindestens zwei Jahre Berufserfahrung, etwa als Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung.

Bachelor-Studium

Das Bachelor-Studium im Fach Logistik dauert 6-7 Semester und vermittelt Dir in Vorlesungen, Seminaren und Übungen die logistischen und betriebswirtschaftlichen Kenntnisse, die Du für den Beruf Logistiker brauchst. Zu den Inhalten des Bachelor-Studium gehören u. a.:

  • Produktionslogistik
  • Lagerlogistik
  • Verkehrslogistik
  • Transport und Speditionswesen
  • Planungsmethoden
  • Wirtschaftsinformatik
  • Betriebswirtschaftslehre
  • Volkswirtschaftslehre
  • Logistiktechnologie
  • Controlling
  • Mathematik
  • Projektmanagement

Diesen Teil des Studiums schließt Du mit einer Bachelorarbeit ab.

Top 4 Studiengänge

Betriebswirtschaft & Management - Logistik und Supply Chain Management (B.A.)

Standorte:

  • Köln
  • Neuss
  • Aachen

Industrie-­ & Logistik­management (B.A.)

Standorte:

  • München
  • Düsseldorf
  • Frankfurt a.M.

Logistik­management (B.A.)

Standorte:

  • Bremen

Logistik­management (B.A.)

Standorte:

  • Online

Logistik­management (B.Sc.)

Standorte:

  • Online

Wirtschafts­ingenieur­wesen Logistik für Wirtschafts­wissenschaftler (B.Eng.)

  • Kostenloser Probemonat
  • Kostenlose Verlängerung

Master-Studium

Nach Deinem Bachelor-Studium kannst Du Dich mit einem Master-Studium weiter qualifizieren. Das Master-Studium dauert im Regelfall zwischen 2 und 4 Semestern. Neben einer Vertiefung Deiner bisherigen Kenntnisse kannst Du Dich hier auf bestimmte Bereiche konzentrieren. Im Master-Studium stehen u. a. folgende Themen auf dem Stundenplan:

  • Management und Personalführung
  • Internationaler Transport und Transportrecht
  • Beschaffung und Global Sourcing
  • Qualitative und quantitative Forschungsmethoden
  • Datenanalyse
  • Logistics and Supply Chain Management
  • IT-Management
  • Produktion und Inventory Management
  • E-Logistik
  • Operations Research und Controlling
  • Distribution und E-Commerce
  • Entsorgungslogistik

Mit erfolgreichem Abschluss Deines Master-Studiums erwirbst Du Den akademischen Grad eines Master of science (M.Sc.) und hast die Möglichkeit zu promovieren. Anders als bspw. in naturwissenschaftlichen Fächern ist ein Doktortitel für eine Karriere im Logistik-Beruf aber nicht ausschlaggebend. Hier zählen eher praktische Erfahrungen. Die meisten Studiengänge im Bereich Logistik beinhalten daher ein Pflichtpraktikum oder ein Praxissemester. Dieses führst Du meistens bei einem Logistikdienstleister oder in der Logistik-Abteilung eines großen Unternehmens durch.

Alternative Logistiker-Ausbildung

Auch ohne ein spezialisiertes Studium kannst Du in den Beruf Logistik einsteigen. Wenn Du z.B. BWL studiert hast, bringst Du aus Deiner Ausbildung das notwendige Wissen über die Ausrichtung eines Unternehmens mit. Den Umgang mit logistischen Größen und Anwendungen lernst Du auf einer Trainee-Stelle kennen. Hier wirst Du in die Praxis der einzelnen Teilprozesse eingeführt und machst eine Logistiker-Ausbildung nach dem Prinzip learning by doing. Vor allem, wenn Du Dich für die technischen Aspekte des Logistik-Berufs interessierst, ist auf das Wirtschaftsingenieurs-Studium eine gute Alternative für Dich.

Top 3 Studiengänge

International Management (B.A.)

Standorte:

  • Bad Honnef
  • Berlin

Betriebs­wirtschaftslehre (B.A.)

Standorte:

  • 8 Standorte

Betriebs­wirtschaftslehre (B.Sc.)

Standorte:

  • Iserlohn
  • Hamburg
  • Berlin

Wo arbeitet ein Logistiker?

Deine Berufsmöglichkeiten sind sehr groß. Du hast z.B. die Wahl, ob Du lieber in der Speditionsbranche arbeiten willst, für den Handel oder das produzierende Gewerbe. Egal in welchen Bereich Dur vorstößt: Dein Knowhow ist überall gefragt. Klassische Arbeitgeber für Logistiker sind:

  • Speditionen
  • Logistikdienstleister
  • Flughäfen
  • Unternehmensberatungen
  • Produktionsunternehmen
  • Handelsunternehmen
  • Industriebetriebe
  • Softwarefirmen

Wie sieht der Arbeitsalltag aus?

Die meisten Logistiker haben in ihrem Beruf mit einem speziellen Teilbereich zu tun, sei es das Beschaffen von Waren oder die Gewährleistung des Transports. Richtig interessant sieht Dein Arbeitsalltag allerdings aus, wenn Du als Supply Chain Manager für alle Logistik-Schritte zuständig bist. Dann könnte ein typischer Arbeitstag für Dich wie folgt aussehen:

Wie sieht der Arbeitsplatz aus?

Hauptsächlich erledigst Du Deine Logistiker-Aufgaben vom Büro aus, wo Du die meiste Zeit am Rechner beschäftigt bist. Manchmal bist Du allerdings für Gespräche bei Kunden vor Ort. Ansonsten trifft man Dich auch häufig in anderen Abteilungen Deines Unternehmens an, wenn Du Dich mit den Beteiligten an logistischen Prozessen besprechen musst. Hierzu gehören bspw. die Abteilungen Beschaffung, Produktion, Distribution, Entsorgung, IT, Recht, Forschung und Entwicklung.

Was verdient ein Logistiker?

Logistiker können selbst in kleineren Unternehmen gutes Geld verdienen. Im Schnitt kannst Du mit einem Einstiegsgehalt von 2.500 Euro bis 3.300 Euro brutto im Monat rechnen, womit allerdings auch schon die Ausschläge nach unten und oben deutlich markiert sind. Die meisten Berufsanfänger pendeln sich in der Mitte ein. Wie viel Du verdienst, hängt neben der Größe und Art Deines Unternehmens auch von der Region ab, in der Du arbeitest. Darüber hinaus spielt natürlich auch Dein Aufgabenbereich eine wichtige Rolle.

Als Disponent wirst Du weniger Gehalt bekommen als ein Logistiker, der in der Produktionsplanung oder Produktionssteuerung arbeitet. Den Spitzenverdienst im Logistik-Bereich kannst Du im Projektmanagement erwarten. Je nach Berufserfahrung und Arbeitgeber sind hier bis zu 8.000 Euro brutto im Monat drin.

Wo finde ich einen Job als Logistiker?

Wenn Du einen Job als Logistiker suchst, bist Du auf unserer Jobbörse genau richtig. Hier gibt es viele interessante Angebote für Dich.