Einstiegsgehalt 
2.458
Durchschnittsgehalt 
3.069
Ausbildung 
Bachelor
29
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Logistiker
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Was ist ein Logistiker?

Logistiker haben die Aufgabe, Waren- und Informationsströme zu organisieren und dabei einen möglichst zeit- und kostensparenden Rahmen einzuhalten. Unter die übergeordnete Berufsbezeichnung fallen auch synonyme Bezeichnungen wie Logistikmanager oder Logistikplaner.

Was macht ein Logistiker?

Im Beruf Logistiker bist Du dafür verantwortlich, dass wirtschaftliche Abläufe reibungslos funktionieren. Vor allem sorgst Du dafür, dass im Rahmen von Produktionsprozessen alles zur richtigen Zeit am richtigen Platz ist. Wenn Waren von A nach B transportiert werden müssen, kümmerst Du Dich bspw. um die Verfügbarkeit von Fahrzeugen und von Personal, erstellst notwendige Transportpapiere und wickelst Zollformalitäten ab. Im Bereich Handel bist Du u. a. dafür verantwortlich, dass Waren bereitstehen, Lebensmittel frisch bleiben und bis zum Erzeuger zurückverfolgt werden können. Du bist über jedes Detail genauesten informiert und stehst als wichtiger Ansprechpartner für Rückfragen jederzeit zur Verfügung. Auch Reklamationen landen auf Deinem Schreibtisch.

Wie wird man Logistiker?

Logistiker-Ausbildung

Am Anfang des Logistik-Berufs steht im Regelfall eine Hochschulausbildung. Das Studienfach Logistik kannst Du sowohl an Universitäten wie auch an Fachhochschulen belegen. Je nachdem, für welchen Studiengang Du Dich entscheidest, musst Du das Abitur oder die Fachhochschulreife nachweisen. Alternativ kannst Du auch mit der fachgebundenen Hochschulreife studieren. Dafür brauchst Du entweder einen Meistertitel oder eine Weiterbildung zum Fachwirt in einem verwandten Ausbildungsberuf oder mindestens zwei Jahre Berufserfahrung, etwa als Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung.

Bachelor-Studium

Das Bachelor-Studium im Fach Logistik dauert 6-7 Semester und vermittelt Dir in Vorlesungen, Seminaren und Übungen die logistischen und betriebswirtschaftlichen Kenntnisse, die Du für den Beruf Logistiker brauchst. Zu den Inhalten des Bachelor-Studium gehören u. a.:

  • Produktionslogistik
  • Lagerlogistik
  • Verkehrslogistik
  • Transport und Speditionswesen
  • Planungsmethoden
  • Wirtschaftsinformatik
  • Betriebswirtschaftslehre
  • Volkswirtschaftslehre
  • Logistiktechnologie
  • Controlling
  • Mathematik
  • Projektmanagement

Diesen Teil des Studiums schließt Du mit einer Bachelorarbeit ab.

Top 5 Studiengänge

Industrie-­ & Logistik­management (B.A.)

  • Sprache: Deutsch
  • Beginn: WS
  • duales Studium

Standorte:

  • München
  • Düsseldorf
  • Frankfurt a.M.

Transport & Logistics Management (M.A.)

  • Sprache: Englisch
  • Beginn: WS oder SS
  • Präsenzstudium

Standorte:

  • Bad Honnef

Logistik­management (B.A.)

  • Sprache: Deutsch
  • Beginn: WS
  • duales Studium

Standorte:

  • Bremen

Logistik­management (B.A.)

  • Sprache: Deutsch
  • Beginn: jederzeit
  • Fernstudium

Standorte:

  • online

Logistik­management (B.Sc.)

  • Sprache: Deutsch
  • Beginn: jederzeit
  • Fernstudium

Standorte:

  • online

Master-Studium

Nach Deinem Bachelor-Studium kannst Du Dich mit einem Master-Studium weiter qualifizieren. Das Master-Studium dauert im Regelfall zwischen 2 und 4 Semestern. Neben einer Vertiefung Deiner bisherigen Kenntnisse kannst Du Dich hier auf bestimmte Bereiche konzentrieren. Im Master-Studium stehen u. a. folgende Themen auf dem Stundenplan:

  • Management und Personalführung
  • Internationaler Transport und Transportrecht
  • Beschaffung und Global Sourcing
  • Qualitative und quantitative Forschungsmethoden
  • Datenanalyse
  • Logistics and Supply Chain Management
  • IT-Management
  • Produktion und Inventory Management
  • E-Logistik
  • Operations Research und Controlling
  • Distribution und E-Commerce
  • Entsorgungslogistik

Mit erfolgreichem Abschluss Deines Master-Studiums erwirbst Du Den akademischen Grad eines Master of science (M.Sc.) und hast die Möglichkeit zu promovieren. Anders als bspw. in naturwissenschaftlichen Fächern ist ein Doktortitel für eine Karriere im Logistik-Beruf aber nicht ausschlaggebend. Hier zählen eher praktische Erfahrungen. Die meisten Studiengänge im Bereich Logistik beinhalten daher ein Pflichtpraktikum oder ein Praxissemester. Dieses führst Du meistens bei einem Logistikdienstleister oder in der Logistik-Abteilung eines großen Unternehmens durch.

Alternative Logistiker-Ausbildung

Auch ohne ein spezialisiertes Studium kannst Du in den Beruf Logistik einsteigen. Wenn Du z.B. BWL studiert hast, bringst Du aus Deiner Ausbildung das notwendige Wissen über die Ausrichtung eines Unternehmens mit. Den Umgang mit logistischen Größen und Anwendungen lernst Du auf einer Trainee-Stelle kennen. Hier wirst Du in die Praxis der einzelnen Teilprozesse eingeführt und machst eine Logistiker-Ausbildung nach dem Prinzip learning by doing. Vor allem, wenn Du Dich für die technischen Aspekte des Logistik-Berufs interessierst, ist auf das Wirtschaftsingenieurs-Studium eine gute Alternative für Dich.

Top 3 Studiengänge

International Management (B.A.)

  • Sprache: Englisch
  • Beginn: WS oder SS
  • Präsenzstudium

Standorte:

  • Bad Honnef

Betriebs­wirtschaftslehre (B.A.)

  • Sprache: Deutsch
  • Beginn: WS oder SS
  • Präsenzstudium

Standorte:

  • 8 Standorte

Betriebs­wirtschaftslehre (B.Sc.)

  • Sprache: Deutsch, Englisch
  • Beginn: WS oder SS
  • Präsenzstudium

Standorte:

  • Iserlohn
  • Hamburg
  • Berlin

Wo arbeitet ein Logistiker?

Deine Berufsmöglichkeiten sind sehr groß. Du hast z.B. die Wahl, ob Du lieber in der Speditionsbranche arbeiten willst, für den Handel oder das produzierende Gewerbe. Egal in welchen Bereich Dur vorstößt: Dein Knowhow ist überall gefragt. Klassische Arbeitgeber für Logistiker sind:

  • Speditionen
  • Logistikdienstleister
  • Flughäfen
  • Unternehmensberatungen
  • Produktionsunternehmen
  • Handelsunternehmen
  • Industriebetriebe
  • Softwarefirmen

Wie sieht der Arbeitsalltag aus?

Die meisten Logistiker haben in ihrem Beruf mit einem speziellen Teilbereich zu tun, sei es das Beschaffen von Waren oder die Gewährleistung des Transports. Richtig interessant sieht Dein Arbeitsalltag allerdings aus, wenn Du als Supply Chain Manager für alle Logistik-Schritte zuständig bist. Dann könnte ein typischer Arbeitstag für Dich wie folgt aussehen:

Wie sieht der Arbeitsplatz aus?

Hauptsächlich erledigst Du Deine Logistiker-Aufgaben vom Büro aus, wo Du die meiste Zeit am Rechner beschäftigt bist. Manchmal bist Du allerdings für Gespräche bei Kunden vor Ort. Ansonsten trifft man Dich auch häufig in anderen Abteilungen Deines Unternehmens an, wenn Du Dich mit den Beteiligten an logistischen Prozessen besprechen musst. Hierzu gehören bspw. die Abteilungen Beschaffung, Produktion, Distribution, Entsorgung, IT, Recht, Forschung und Entwicklung.

Was verdient ein Logistiker?

Logistiker können selbst in kleineren Unternehmen gutes Geld verdienen. Im Schnitt kannst Du mit einem Einstiegsgehalt von 2.500 Euro bis 3.300 Euro brutto im Monat rechnen, womit allerdings auch schon die Ausschläge nach unten und oben deutlich markiert sind. Die meisten Berufsanfänger pendeln sich in der Mitte ein. Wie viel Du verdienst, hängt neben der Größe und Art Deines Unternehmens auch von der Region ab, in der Du arbeitest. Darüber hinaus spielt natürlich auch Dein Aufgabenbereich eine wichtige Rolle.

Als Disponent wirst Du weniger Gehalt bekommen als ein Logistiker, der in der Produktionsplanung oder Produktionssteuerung arbeitet. Den Spitzenverdienst im Logistik-Bereich kannst Du im Projektmanagement erwarten. Je nach Berufserfahrung und Arbeitgeber sind hier bis zu 8.000 Euro brutto im Monat drin.

Wo finde ich einen Job als Logistiker?

Wenn Du einen Job als Logistiker suchst, bist Du auf unserer Jobbörse genau richtig. Hier gibt es viele interessante Angebote für Dich.

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Wie sind die Berufsaussichten für Logistiker?

230 Milliarden Euro Umsatz jährlich, Platz drei der größten deutschen Wirtschaftszweige: Die Logistik-Branche brummt, und das heißt für Dich, dass Du sehr gute Berufsaussichten in diesem Bereich hast.

Egal ob Einzelhandel, Autoindustrie oder Chemiebranche: Damit der Wirtschaftskreislauf aufrechterhalten wird, sind alle auf ein funktionierendes Logistik-System angewiesen. Daher musst Du Dir auch im Fall von Krisenzeiten keine großen Sorgen um Deine Zukunft machen. Vor allem in wirtschaftlich starken Regionen werden derzeit viele Logistik-Absolventen gesucht. In den süddeutschen Bundesländern bspw. kommen auf eine freie Stelle statistisch derzeit gerade einmal 1-2 Bewerber. Auch in Bundesländern wie Nordrhein-Westfalen oder Niedersachsen hält sich der Bewerberandrang mit 2-3 pro freier Stelle ziemlich in Grenzen.

Welche Spezialisierungen gibt es?

Neben den einzelnen Logistiker-Aufgaben in einem Unternehmen kannst Du Dich auch in diesem Gebiet auf bestimmte Bereiche spezialisieren. Spezielle Berufsfelder sind bspw.:

  • Asset Manager: Als Assat Manager (zu Deutsch: Bestandsmanager) musst Du dafür Sorge tragen, dass immer genügend von allen Produkten zur Verfügung stehen. Du bist speziell für Bedarfsplanung, Bestandsplanung und Beschaffungsplanung zuständig.
  • Contract Manager: Im logistischen Bereich kommt es häufig zu Diskussionen und Unstimmigkeiten hinsichtlich Lizenzverträgen oder Absprachen mit Zulieferern und Spediteuren. Als Contract Manager vermittelst Du zwischen mehreren Spezialisten und hast alles Details zu vertraglichen, technischen und kommerziellen Inhalten im Blick.

Passt der Beruf Logistiker zu mir?

Ob Du die Eignung zum Logistiker hast, kannst Du bereits in der Schule feststellen. Interessierst Du Dich für Mathematik und Wirtschaft, verfügst Du über logisches Denken? Dann bringst Du schon einmal zwei Grundeigenschaften mit, die Du zur Bewältigung der Logistik-Aufgaben benötigst. Um wirklich sicher sein zu können, dass dieser Beruf der richtige für Dich ist, solltest Du allerdings noch ein paar weitere Voraussetzungen mitbringen. Einige davon findest Du hier aufgelistet:

Teamfähigkeit
Wenn es einen Beruf gibt, in dem man teamfähig sein muss, dann ist es der des Logistikers. Hier stehst Du ständig in unmittelbarem Kontakt zu verschiedenen Schnittstellen, alles muss Hand in Hand gehen. Als Einzelkämpfer kommst Du da nicht besonders weit.
Eigenständigkeit
Der Logistik-Bereich wird von vielen Unwägbarkeiten bestimmt. Von Problemen auf dem Transportweg angefangen gibt es eine Menge Dinge, die einen reibungslosen Ablauf behindern können. Manchmal musst Du innerhalb von Sekunden wichtige Entscheidungen treffen – und bereit sein, die Verantwortung dafür zu übernehmen.
Sorgfalt
Fehler, die du im Vorfeld machst, können am Ende verheerende Folgen haben. Waren erreichen ihren Empfänger zu spät, es kommt zu Produktionsverzögerungen oder sogar -ausfällen mit massiven wirtschaftlichen Folgen. Wenn Du Deine Kunden nicht wegen Unzufriedenheit verlieren möchtest, ist sorgfältiges und organisiertes Vorgehen ein absolutes Muss.
Durchsetzungsvermögen
Zur Verantwortung gehört auch dazu, dass man sich in bestimmten Situationen auch durchsetzen muss. Nur wenn es genauso umgesetzt wird, wie Du es entwickelt hast, kann Dein Logistik-Konzept erfolgreich sein.
Fremdsprachenkenntnisse
Die Logistik-Branche ist ein internationales Geschäftsfeld. Um Deinen Logistik-Aufgaben gerecht zu werden muss Du mindestens im Englischen bombensicher sein. Je mehr Fremdsprachen Du beherrschst, desto besser ist es natürlich.
Betriebswirtschaftliche Denkweise
Auch das gehört zur Erfüllung Deiner Logistik-Aufgaben zwingend dazu: dass Du in der Lage bist, betriebswirtschaftlich zu denken. Immerhin besteht eine Deiner Hauptkompetenzen darin, bei maximalem Nutzen die Kosten so gering wie möglich zu halten.

Du siehst, es sind eine Menge Voraussetzungen zu beachten, bevor Du Deine Logistiker-Karriere starten kannst. Kannst Du Dich aber mit den genannten Eigenschaften identifizieren, bist Du ein geeigneter Kandidat für diesen Beruf.