- Online
- Dauer: 36, 48 oder 72 Monate (180 ECTS)
- Gestalterische Eignungsprüfung mit Basis-Portfolio, ohne NC
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Inhalt10 Abschnitte
- Wo kann ich Produktdesign studieren?
- Welche Voraussetzungen brauchst Du?
- Was ist Produktdesign?
- Was lernst Du im Produktdesign-Studium?
- Wie läuft das Produktdesign-Studium ab?
- Was kannst Du mit Produktdesign werden?
- Was verdienst Du mit Produktdesign?
- Produktdesign und KI: Wie zukunftssicher ist das Fach?
- In Zahlen
- Häufige Fragen zum Produktdesign-Studium
- Weiter zum Produktdesign-Studium
Wo kann ich Produktdesign studieren?
Produktdesign kannst Du in Deutschland an Kunsthochschulen und Fachhochschulen studieren, dazu bei privaten Anbietern, meist in Präsenz und nur vereinzelt als Fernstudium. Ohne Zulassungsbeschränkung kommst Du nur in wenige Bachelorstudiengänge, an Kunsthochschulen zählt vor allem Deine Mappe.

- 180 ECTS, in 36, 48 oder 72 Monaten
- gestalterische Eignungsprüfung mit Basis-Portfolio
- ohne NC, auch ohne Abitur möglich


| Studiengang | Hochschule | Ort | Abschluss |
|---|---|---|---|
| Produktdesign | FH Aachen | Aachen | Bachelor of Arts |
| Produktdesign | FH Potsdam | Potsdam | Bachelor of Arts |
| Produktdesign | HBKsaar (Hochschule der Bildenden Künste Saar) | Saarbrücken | Bachelor of Arts |
| Produktdesign | HBKsaar (Hochschule der Bildenden Künste Saar) | Saarbrücken | Diplom |
| Produktdesign | Hochschule Hannover | Hannover | Bachelor of Arts |
| Design (Produktdesign, Modedesign) | Universität der Künste Berlin | Berlin | Bachelor of Arts |
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| Studiengang | Hochschule | Ort | Abschluss |
|---|---|---|---|
| Industriedesign, Studienrichtung Produktdesign/ Keramik- und Glasdesign | Burg Giebichenstein | – | Bachelor of Arts |
| Integriertes Produktdesign | HdM Stuttgart | Stuttgart | Bachelor of Science |
| Produktdesign / Keramik- und Glasdesign | Burg Giebichenstein | Halle (Saale) | Bachelor of Arts |
| Produktdesign mit Praxissemester | FH Aachen | – | Bachelor of Arts |
| Prozess- und Produktdesign | DIPLOMA Hochschule | Fernstudium | Bachelor of Arts |
| Design: Produkt und Kommunikation | HTW Dresden | Dresden | Bachelor of Arts |
| Digital Product Design | Hochschule Macromedia | Berlin | Bachelor of Arts |
| Industrie & Produkt Design | Hochschule Fresenius | – | Bachelor of Arts |
| Industrie und Produkt Design | AMD Akademie Mode & Design | Hamburg | Bachelor of Arts |
| Product Design | Folkwang Universität der Künste | Essen | Bachelor of Arts |
| Produkt-Design | HfG Karlsruhe (Staatliche Hochschule für Gestaltung Karlsruhe) | Karlsruhe | Diplom |
| Produkt-Design | Kunsthochschule Kassel | Kassel | Diplom |
| Produkt-Design | Kunsthochschule Weißensee | Berlin | Bachelor of Arts |
| Produkt-Design | Uni Weimar | Weimar | Bachelor of Arts |
| Produkt- und Objektdesign | Hochschule Niederrhein | Krefeld | Bachelor of Arts |
| Produktgestaltung | Brüder-Grimm-Berufsakademie Hanau | Hanau | Bachelor of Arts |
| Produktgestaltung | HfG Schwäbisch Gmünd | Schwäbisch Gmünd | Bachelor of Arts |
| Produktdesign | HBKsaar (Hochschule der Bildenden Künste Saar) | Saarbrücken | Master of Arts |
| Produktdesign und Prozessentwicklung | KISD Köln (Köln International School of Design) | Köln | Master of Science |
| Produktdesign und Prozessentwicklung | TH Köln | Köln | Master of Science |
| Design: Products and Interactions | HTW Dresden | Dresden | Master of Arts |
| Product Design and Design of Porcelain, Ceramics and Glass | Burg Giebichenstein | Halle (Saale) | Master of Arts |
| Produkt-Design | Kunsthochschule Weißensee | Berlin | Master of Arts |
| Produkt Design/Nachhaltige Produktkulturen | Uni Weimar | Weimar | Master of Arts |
Eigene Auswertung der myStipendium-Datenbank, Stand 24.09.2026; gezählt ist jeder Studiengang mit Produktdesign, Product Design, Produktgestaltung oder Industrie- und Produktdesign im Namen, ohne Zertifikatskurse.
Welche Voraussetzungen brauchst Du?
Für ein Produktdesign-Studium brauchst Du eine Hochschulzugangsberechtigung und fast immer den Nachweis Deiner gestalterischen Eignung, wobei Deine Mappe mehr zählt als Deine Note. An Fachhochschulen reicht Dir meist die Fachhochschulreife. Von den 23 Bachelor-Studiengängen, die wir gefunden haben, kommst Du nur bei 4 ohne Zulassungsbeschränkung hinein, 19 sind zulassungsbeschränkt.
In Deine Mappe gehört eine Sammlung Deiner eigenen gestalterischen Arbeiten. Was genau hinein soll, wie viele Arbeiten es sein müssen und bis wann Du sie abgibst, legt jede Hochschule selbst fest. Wir raten Dir deshalb, Dich an die Vorgaben Deiner Wunschhochschule zu halten statt an Listen aus Foren. Achte auch auf die Mappenfrist, denn sie kann deutlich vor der regulären Bewerbungsfrist liegen. Manche Hochschulen bieten Mappenberatungen oder Infotage an, die Du nutzen kannst, wenn Du unsicher bist.
Was solltest Du mitbringen?
- Meisterbrief: öffnet auch ohne Abitur den Weg ins Studium
- Berufsausbildung plus einige Jahre Berufserfahrung: reicht oft ebenfalls
- Besondere künstlerische Begabung: kann an manchen Kunsthochschulen das fehlende Abitur ersetzen
- Was bei Dir gilt, steht in der Zulassungsordnung Deiner Hochschule
- Zeichnen und räumliches Denken - Du skizzierst Ideen schnell und kannst Dir Formen im Raum vorstellen
- Technik und Material - Du willst wissen, wie Dinge funktionieren und gebaut sind, und arbeitest gern mit Holz, Metall, Kunststoff oder am 3D-Drucker
- Geduld und Kritikfähigkeit - viele Entwürfe und Überarbeitungen gehören dazu, Kritik daran auch
- Sinn für Nutzen und Auftrag - wer nur frei künstlerisch arbeiten will, ist im Produktdesign falsch
Was ist Produktdesign?
Im Produktdesign geht es um die Gestaltung von Gegenständen, die ein Unternehmen in größerer Stückzahl herstellt. Als Produktdesignerin oder Produktdesigner entscheidest Du zum Beispiel mit, wie ein Staubsauger in der Hand liegt, wo an einer Kaffeemaschine die Knöpfe sitzen und aus welchem Material ein Gartenstuhl besteht.
Was Du im Produktdesign mitentscheidest
Das Ziel: ein Produkt, das gut aussieht, einfach zu bedienen ist und sich sinnvoll herstellen lässt.
Ist Produktdesign dasselbe wie Industriedesign? Die beiden Fächer liegen so nah beieinander, dass manche Hochschulen sie in einem Namen führen, etwa Industrie- und Produktdesign an der AMD. Die Grenze ist fließend, deshalb unterscheiden sich ein Studium Industriedesign und ein Produktdesign-Studium oft weniger im Inhalt als im Namen.
Nicht zu verwechseln
So grenzt sich Produktdesign von seinen Nachbarfächern ab. Vielleicht schwankst Du wie viele andere noch zwischen mehreren Designfächern. Der Unterschied liegt vor allem darin, was Du gestaltest:
| Fach | Was Du gestaltest | Mehr dazu |
|---|---|---|
| Produktdesign | Gegenstände für die Serie: Möbel, Geräte, Werkzeuge, Dinge für den Alltag | dieser Artikel |
| Industriedesign | wie Produktdesign, oft mit Blick auf technische Produkte | Industriedesign-Studium |
| Kommunikationsdesign, Grafikdesign | Logos, Plakate, Bücher, Websites | Kommunikationsdesign-Studium, Grafikdesign-Studium |
| Mediendesign | digitale Medien wie Websites, Apps, Film und Animation | Mediendesign-Studium |
| Interaction Design, UX Design | wie Menschen digitale Produkte bedienen, etwa Apps und Bildschirme | Interaction-Design-Studium |
| Modedesign | Kleidung und Accessoires | Modedesign-Studium |
| Technischer Produktdesigner | Bauteile und Baugruppen am Computer konstruieren | Ausbildungsberuf, kein Studium |
Falls Du zwischen Produkt und Mode schwankst, fragst Du Dich vielleicht, wo man Modedesign studieren kann und was dort in die Mappe gehört. Beides haben wir Dir im Artikel zum Modedesign-Studium zusammengestellt.

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Was lernst Du im Produktdesign-Studium?
In einem Produktdesign-Studiengang lernst Du eine Mischung aus Gestaltung, Technik und Wirtschaft. Einen großen Teil der Zeit verbringst Du dabei im Atelier und in den Werkstätten und viel weniger im Hörsaal. Jeder Studiengang Produktdesign setzt eigene Schwerpunkte, doch diese Fächer begegnen Dir fast überall:
- Grundlagen der Gestaltung: Form, Farbe, Proportion und ihre Wirkung
- Zeichnen: Skizzieren und technisches Zeichnen
- Geschichte: Design-, Kunst- und Kulturgeschichte
- CAD: 3D-Modellierung am Computer, Visualisierung
- Modellbau: in den Werkstätten für Holz, Metall und Kunststoff, dazu 3D-Druck
- Materialkunde und Fertigungsverfahren: Was lässt sich wie herstellen?
- Ergonomie und Nutzerforschung: Wie gehen Menschen mit einem Produkt um?
- Nachhaltigkeit: Lebensdauer, Reparatur und Wiederverwertung
- Wirtschaft und Recht: Marketing, Designschutz und Patente
Im Studium lernst Du den Produktdesign-Prozess kennen. In fast jedem Projekt übst Du dieselben Schritte, und so läuft der Produktdesign-Prozess in der Regel ab:
Wie läuft das Produktdesign-Studium ab?
In den ersten Semestern lernst Du meist die Grundlagen, also Zeichnen, Gestaltung und die Arbeit in der Werkstatt. Danach arbeitest Du vor allem in Projekten, allein oder im Team und manchmal mit Firmen als Auftraggebern.
Je nach Hochschule gehört ein Praxissemester oder ein Praktikum dazu. Am Ende steht Deine Abschlussarbeit, meist ein eigener Entwurf mit Modell und schriftlicher Dokumentation. Wie viele Semester das dauert, legt jede Hochschule in ihrer Studienordnung fest.
Auch ein Fernstudium oder ein duales Studium ist möglich. Im Fernstudium lernst Du überwiegend online und kannst nebenbei arbeiten, im dualen Studium wechselst Du zwischen Hochschule und Betrieb. Beide Wege sind im Produktdesign allerdings selten, denn die allermeisten Studiengänge sind Präsenzstudiengänge.
Was kannst Du mit Produktdesign werden?
Was macht eine Designerin im Produktdesign? Als Designerin oder Designer entwickelst Du neue Produkte oder verbesserst bestehende, von der ersten Skizze bis zum Modell für die Serie. Dabei arbeitest Du eng mit Ingenieuren, dem Marketing und der Fertigung zusammen. Du kannst angestellt arbeiten, etwa in einem Designbüro oder in der Entwicklungsabteilung eines Herstellers, oder Dich selbstständig machen, wie es viele Produktdesignerinnen und Produktdesigner tun.
Die Berufsbezeichnung Designer ist nicht geschützt, deshalb zählt am Ende vor allem, was Du zeigen kannst. Wer Dich einstellt oder beauftragt, schaut sich Deine Arbeiten an, also Dein Portfolio, und das beginnt schon mit der Mappe für Deine Bewerbung.
Was verdienst Du mit Produktdesign?
Angestellt verdienst Du im Produktdesign im Durchschnitt 5.856 € brutto im Monat. Direkt nach dem Studium liegst Du meist darunter, und wer selbstständig arbeitet, taucht in dieser Zahl gar nicht auf.
Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit, Berufsgruppe 931 Produkt- und Industriedesign, Expertenniveau, Stand 2025.
Produktdesign und KI: Wie zukunftssicher ist das Fach?
Kurze Antwort: Im klassischen Produktdesign wenig, denn seit 2022 gilt dort auch der Entwurf als automatisierbar, und besser aufgestellt bist Du, wenn Du Dich auf Nutzerforschung, Ergonomie und Entwicklung spezialisierst, etwa im Interface-Design. Wir haben dazu beim Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung nachgesehen, das für jeden Beruf prüft, welcher Anteil der Kerntätigkeiten technisch von Maschinen übernommen werden könnte. Für Industrie- und Produktdesigner sind es 8 von 10, und 2019 waren es noch 20 %.
Beim Produktdesigner gilt ausgerechnet der Entwurf als ersetzbar. Das finden wir bemerkenswert, weil wir die Arbeit oben bei den Berufen so beschrieben haben, von der ersten Skizze bis zum Modell für die Serie. Im Interface- und UX-Design sieht es besser aus. Dieses Feld haben wir Dir oben bei den Berufen unter digitalen Produkten und UX vorgestellt.
- Produktdesigner: Entwurf, Formgestaltung, Farbgestaltung, Zeichnen, Modellbau und das Industriedesign selbst. Im Jahr 2013 lag der Wert noch bei 10 %
- Interfacedesigner: 2 von 11 Kerntätigkeiten, auch hier Entwurf und Gestaltung
- Staatlich geprüfter Gestalter für Produktdesign: Beim Weg über die Fachschule liegt der Wert bei 88 %
- Produktdesigner: nur Entwicklung und Kundenberatung
- Interfacedesigner: Ergonomie, Evaluation, Forschung und Mensch-Maschine-Kommunikation
- UX-Designer: Usability-Tests und Design Thinking. Er liegt mit 6 von 13 dazwischen
Was das für die Wahl Deines Schwerpunkts bedeutet. Wenn Du Produktdesign studierst, raten wir Dir zu Schwerpunkten, in denen Nutzerforschung, Ergonomie und Entwicklung zählen, also zur engen Zusammenarbeit mit Ingenieuren, die wir oben beschrieben haben. Das IAB weist selbst darauf hin, dass ein hoher Wert nicht bedeutet, dass ein Beruf verschwindet, und ein niedriger nicht, dass alles beim Alten bleibt.

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Das Produktdesign-Studium in Zahlen
an Universitäten2.564
an Fachhochschulen
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- Einladungen zu Karriere-Events bekannter Arbeitgeber
- Stipendien und Förderprogramme
- Praktika und Trainee-Programme
- Gratis-Aktionen und Geld-Angebote
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Häufige Fragen zum Produktdesign-Studium
Was muss man studieren, um Produktdesigner zu werden?
Produktdesign: Ausbildung oder Studium?
Produktdesign: duales Studium oder Fernstudium?
Wo kann man Produktdesign studieren?
Gibt es einen NC für Produktdesign?
Kann ich Produktdesign ohne Mappe studieren?
Welche ist die beste Hochschule für Design und Gestaltung?
Wie hoch ist das Produktdesigner-Gehalt nach Studium und Berufseinstieg?
Produktdesign oder Produktentwicklung: Studium mit mehr Technik?
Welche Voraussetzungen hat ein Produktdesign- oder Grafikdesign-Studium, und wo ist der Unterschied?
Weiter zum Produktdesign-Studium
Ähnliche Studiengänge
Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit, Stand 2025: Berufsgruppe 931 Produkt- und Industriedesign, Fachkraft-, Spezialisten- und Expertenniveau; Deutschland, alle Altersgruppen, beide Geschlechter, alle Branchen.
Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle: Studierenden-Info (Semesterbeitrag Wintersemester 2026/27) und Studiengebühren, abgerufen am 24.09.2026.
Seiten der IU Internationale Hochschule (Produktdesign, Eignungsprüfung) und der AMD Akademie Mode & Design (Industrie- und Produktdesign, Zulassung), abgerufen am 24.09.2026.
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