Einstiegsgehalt 
1.500
Durchschnittsgehalt 
2.500
Ausbildung 
Ausbildung
7
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Fotograf
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Was ist ein Fotograf?

Ein Fotograf ist für die professionelle Erstellung von statischen und bewegten Bildern verantwortlich. Mithilfe einer Kamera rückt er oder sie so das jeweilige Motiv ins rechte Licht. Dabei macht ein Fotograph bzw. eine Fotografin zum Beispiel Bilder auf einer Hochzeit, für die Webseite eines Unternehmens, für die Setcard von Schauspielern oder für ein Magazin. Ein Fotoshooting umfasst in der Regel die organisatorische und künstlerische Vorbereitung, das Shooting selbst sowie eine Nachbereitung der Bilder am Computer.

War die Berufsbezeichnung „Fotograf“ bis 2004 noch geschützt, kann sich seitdem jeder – unabhängig von Ausbildung, Talent und Expertise – so nennen.

Was macht ein Fotograf?

Als Fotograf setzt Du Menschen, Landschaften, Produkte, Architektur, Mode und in Events in Szene. Dabei fängst Du mit Deinen Bildern Details und Stimmungen ein. Um ein Fotoshooting vorzubereiten, planst Du den Einsatz des richtigen Materials, wie zum Beispiel Kamera und Objektive sowie die passende Beleuchtung, suchst einen geeigneten Ort für die Aufnahmen heraus und überlegst Dir verschiedene mögliche Motive. Im Shooting selbst setzt Du dann Deine Ideen in den Bildern um. Nach dem Shooting bearbeitest Du die Bilder am Computer nach. Mithilfe eines Bildbearbeitungsprogramms stellst Du so zum Beispiel Kontraste und Schärfe richtig ein, passt die Farbgebung an und bringst verschiedene Effekte ins Spiel.

Wie wird man Fotograf?

Du brauchst nicht unbedingt eine Fotograf-Ausbildung, um den Beruf zu ergreifen. Sie vermittelt Dir jedoch wichtige Grundkenntnisse in Fotografie und Bildbearbeitung, so dass Du nach Abschluss der Ausbildung mit den notwendigen Kompetenzen ausgestattet bist.

Zulassungsvoraussetzungen

Es gibt keine festen Voraussetzungen, um eine Ausbildung als Fotograf beginnen zu können. In der Regel verlangen Ausbildungsbetriebe jedoch die mittlere Reife. Bessere Chancen auf einen Ausbildungsplatz hast Du, wenn Du bereits praktische Erfahrungen in der Fotografie aufweisen kannst. Darüber hinaus helfen Dir auch guten Noten in Mathe, Physik und Kunst, um die Fotograf-Ausbildung anzufangen.

Ausbildungsinhalte und -ablauf

Die Fotograf-Ausbildung dauert 3 Jahre und ist dual angelegt. Das heißt: Den theoretischen Teil Deiner Ausbildung absolvierst Du an einer Berufsschule. Hier lernst Du alle wichtigen Kompetenzen eines Fotografen in der Theorie kennen. Dafür stehen Themen wie „Bildbearbeitung“, „Bildideen entwickeln und umsetzen“, „Auswahl von Kamerasystemen“, „Bildrechte“, „Kundenberatung“ und „Entwicklung einer persönlichen Bildsprache“ auf Deinem Stundenplan. Den praktischen Teil Deiner Ausbildung in Fotografie absolvierst Du in einem Betrieb. Das kann zum Beispiel ein Fotostudio, eine Werbeagentur oder ein Verlag sein. Hier kannst Du in der Praxis testen, wie gut Dir bereits Bilder vorbereiten, knipsen und nachbearbeiten gelingen.

Fortbildungen

Hast Du Deine Ausbildung zur Fotografin bzw. zum Fotografen in der Tasche, stehen Dir verschiedene Fortbildungen zur Auswahl, um Dich auf einen bestimmten Bereich zu spezialisieren. So kannst Du zum Beispiel eine Meisterprüfung ablegen, um danach selbst Lehrlinge in Fotografie auszubilden. Daneben ist eine Weiterbildung zum Techniker möglich. Du kannst dann in der Produktion und in der Reparatur von Kameramodellen arbeiten.

Studiengangempfehlung

Statt Deiner Ausbildung als Fotograf oder im Anschluss an Deine Fotograf-Ausbildung kannst Du auch ein Studium aufnehmen. Du kannst zum Beispiel ein Studium im Bereich Design oder im Fach Fotografie absolvieren. Die University of Applied Sciences Europe beispielsweise bietet in Hamburg und Berlin einen Bachelorstudiengang in Fotografie an. Hier lernst Du in 7 Semestern alle wissenschaftlichen Grundlagen kennen, um Fotograf werden zu können. Um Dich für den Studiengang zu bewerben, solltest Du Fachabitur oder Abitur mitbringen. Alternativ kannst Du Dich auch bewerben, wenn Du bereits eine zweijährige Berufsausbildung und zwei Jahre Arbeitserfahrung in einem fachähnlichen Bereich absolviert hast. Gefällt der Universität Deine Bewerbung, wirst Du zu einem Aufnahmegespräch eingeladen.

Damit Du weißt, ob der Studiengang das Richtige für Dich ist, lade Dir am besten die kostenlosen Infomaterialien der Hochschule herunter. Diese zeigen Dir auf einen Blick, ob Du dort mit Deinen Fähigkeiten und Deinen Interessen gut aufgehoben bist.

Fernlehrgangsempfehlungen

Neben einem Präsenzstudium, bei dem Du alle Vorlesungen und Seminare vor Ort an der Uni besuchst, kannst Du Dich als angehender Fotograph auch für einen Fernlehrgang entscheiden. Hier eignest Du Dir in 12 bis 14 Monaten alle wichtigen Grundlagen an, um Fotograf werden zu können. Du lernst dabei alle Inhalte online von zuhause aus kennen, so dass Du keine Uni vor Ort besuchen musst. Dabei ist Fernlehrgang nicht Fernlehrgang. Je nach Anbieter liegt der Schwerpunkt anders, so dass Du Dir auch hier die jeweiligen Infomaterialen genau anschauen solltest, bevor Du Dich für einen Lehrgang entscheidest. Während beispielsweise die ILS einen allgemeinen Lehrgang zur Fotografie anbietet, lernst Du an der Fernakademie für Erwachsenenbildung ausschließlich die digitale Fotografie kennen.

Studiengangsempfehlung

Fotografie (B.A.)

  • Sprache: Deutsch, Englisch
  • Beginn: WS oder SS
  • Präsenzstudium

Standorte:

  • Berlin
  • Hamburg

Fernlehrgangsempfehlungen

Fotografie

  • Dauer: 14 Monate
  • Beginn: Jederzeit
  • Fernlehrgang

Standorte:

  • Online

Digitale Fotografie

  • Dauer: 12 Monate
  • Beginn: Jederzeit
  • Fernlehrgang

Standorte:

  • Online

Professionelles Fotografieren leicht gemacht

  • Dauer: 14 Monate
  • Beginn: Jederzeit
  • Fernlehrgang

Standorte:

  • Online

Fotografie in Theorie und Praxis

  • Dauer: 14 Monate
  • Beginn: Jederzeit
  • Fernlehrgang

Standorte:

  • Online

Wo arbeitet ein Fotograf?

Als Fotograph bzw. Fotografin kannst Du überall dort arbeiten, wo Fotografie und Design gefragt sind. Das kann zum Beispiel bei diesen Arbeitgebern sein:

  • Fotostudios
  • Presseagenturen
  • Mediaagenturen
  • Werbeagenturen
  • Fotofachgeschäfte
  • Verlage
  • Bildarchive

Du kannst nach Deiner Fotograf-Ausbildung bei diesen Unternehmen sowohl angestellt als auch selbstständig arbeiten. Bist Du selbstständig, arbeitest Du nicht nur für eine Werbeagentur oder ein Bildarchiv, sondern bist für mehrere, verschiedene Auftraggeber parallel tätig.

Wie sieht der Arbeitsalltag aus?

Hast Du Deine Ausbildung als Fotograf abgeschlossen, besteht Dein Arbeitsalltag zu ca. 30 Prozent aus Fotografieren. Die restlichen 70 Prozent kümmerst Du Dich um die Organisation rund um die Fotoshootings. Damit warten in Deinem Alltag diese Aufgaben auf Dich:

Wie sieht der Arbeitsplatz aus?

Dein Arbeitsplatz umfasst Büro und Fotoshooting-Location. Im Büro bereitest Du Deine Shootings am Telefon und Computer vor, während Du in der Fotoshooting-Location Deine Bilder knipst. Das kann eine einfache Wiese, ein pompöses Schloss oder ein professionelles Fotostudio sein. Je nachdem, was sich der Kunde vorstellt, bist Du für jeden Auftrag an einem anderen Ort tätig.

Was verdient ein Fotograf?

Ausbildung

Während Deiner Fotograf-Ausbildung steigt Dein Gehalt von Jahr zu Jahr an. Dabei startest Du mit einem Lohn von 600 bis 750 Euro brutto monatlich im ersten Ausbildungsjahr. Das zweite Jahr wartet dann mit 650 bis 850 Euro brutto auf. Im dritten und letzten Ausbildungsjahr kommst Du auf 800 bis 1.000 Euro Gehalt pro Monat.

Anstellung

Was Du nach Deiner Ausbildung als Fotograf verdienst, hängt von mehreren Faktoren ab. Unter anderem haben dabei Dein Arbeitsort, die Branche, Deine Ausbildung, eventuelle Fortbildungen und Deine Berufserfahrung einen Einfluss darauf, wie viel jeden Monat auf Deinem Konto landet. In der Regel kommst Du nach Deiner Ausbildung als Fotograf auf ein Einstiegsgehalt von 1.500 Euro. Hast Du mehrere Jahre Berufserfahrung gesammelt, steigt Dein Gehalt weiter an. Dann sind um die 2.500 Euro brutto monatlich drin. Fortbildungen und ein Studium helfen Dir dabei, Deinen Lohn weiter anzuheben. Dann sind bis zu 3.500 Euro im Monat möglich.

Selbstständig

Machst Du Dich nach Deiner Ausbildung zum Fotografen selbstständig, hängt Dein Gehalt von der Zahl und der Größe Deiner Kunden ab. Hast Du Dir über die Jahre einen Namen als Fotograf gemacht, sind deutlich höhere Löhne drin als bei einem Angestelltenverhältnis.

Wo finde ich einen Job als Fotograf?

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Wie sind die Berufsaussichten für Fotografen?

Der Fotograf-Beruf verbindet Kreativität und Technik und ist daher in Deutschland besonders beliebt. Pro Stelle bewerben sich im Schnitt 20 Bewerber, so dass Du stets viel Konkurrenz hast. Hast Du jedoch nicht nur Deine Ausbildung zum Fotografen erfolgreich abgeschlossen, sondern kannst Du auch mit zusätzlichen Qualifikationen wie einer Fortbildung oder einem Studium punkten, hast Du gute Chancen, eine Stelle zu bekommen. Zusatzqualifikationen ermöglichen es Dir in der Regel auch, direkt mit einem höheren Gehalt in den Job einzusteigen. Je nach Arbeitgeber sind dann 20-30 Prozent mehr Geld für Dich drin.

Welche Spezialisierungen gibt es?

Der Fotograf-Beruf lässt Dich unter anderem auf diese Bereiche spezialisieren:

  • Produktfotografie: In der Produktfotografie setzt Du Produkte für Unternehmen in Szene. Du sorgst so dafür, dass sie auf Kunden möglichst attraktiv wirken.
  • Portraitfotografie: Ob für Familienalben oder für die Setcard von Schauspielern – bei der Portraitfotografie konzentrierst Du Dich darauf, das Besondere in Gesichtern von Menschen einzufangen.
  • Eventfotografie: Konzerte, Festivals und Konferenzen – als Eventfotograf fängst Du die Stimmung und die Menschen auf Versammlungen ein.
  • Architekturfotografie: In der Architekturfotografie fängst Du mit Deiner Linse Gebäude und andere Bauwerke ein. So landen beispielsweise Brücken, Kirchen und Denkmäler auf Deiner Speicherkarte.

Passt der Beruf Fotograf zu mir?

Um Fotograf werden zu können, solltest Du diese Voraussetzungen mitbringen:

Gründlichkeit
Fotografieren heißt auf jedes Detail zu achten. Das beginnt bei der Auswahl des richtigen Equipments und des passenden Motivs und hört bei der feinen nachträglichen Bearbeitung am Computer auf. Du solltest daher gründlich arbeiten können, um Fotograf werden zu können.
Technisches Verständnis
ISO-Werte, Kontraste und Farbgebung – um den Fotograf-Beruf zu ergreifen, solltest du ein grundlegendes technisches Verständnis mitbringen.
Organisationsfähigkeit
Das richtige Material buchen, eine passende Location finden und ein Team auf die Beine stellen – der Beruf Fotograf verlangt von Dir eine ausgeprägte Organisationsfähigkeit. Du solltest daher in der Lage sein, mehrere Aufgaben parallel erledigen zu können.
Gutes Auge
Ein gutes Auge und damit ein Talent fürs Fotografieren sind für den Beruf Fotograf unverzichtbar. Du solltest daher kreative Ideen in einem Bild planen und umsetzen können.

Die ersten Berufsjahre lassen Dich diese Fähigkeiten perfektionieren. Du musst daher nicht von Anfang an Deiner Karriere ein Profi auf all diesen Gebieten sein.