Personalmanagement-Studium: Alle Infos zu Hochschulen, Beruf & Studiengänge

AnzeigeGratis Infomaterial der IUPersonalmanagement (B.A.) - ohne NC, Fernstudium mit Start jederzeit

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Personalmanagement studieren - auf einen Blick
Wie lange dauert es?6 Semester bis zum Bachelor - so lange dauern 20 der 26 Studiengänge.Der Master kommt mit 3 bis 4 Semestern obendrauf.
Brauche ich einen NC?Meistens nicht: 21 der 26 Bachelor-Studiengänge sind zulassungsfrei.Damit ist Personalmanagement eines der am leichtesten zugänglichen Wirtschaftsfächer.
Welchen Schulabschluss?An privaten und Fernhochschulen reicht die Fachhochschulreife, oft geht es auch über eine Ausbildung.An den staatlichen Hochschulen gilt die normale Hochschulzugangsberechtigung.
Was kostet es?An staatlichen Hochschulen nichts außer dem Semesterbeitrag. Privat kostet ein Semester 1.074 € bis 5.150 €.Über das ganze Bachelorstudium sind das 8.592 € bis 30.900 €.
Bachelor oder Master?Personalmanagement ist vor allem ein Aufbaufach: 57 Master stehen 26 Bachelor gegenüber.Viele steigen mit BWL ein und spezialisieren sich erst im Master auf HR.

Wo kann ich Personalmanagement studieren?

Anzeige: Alle fünf Einträge sind Partnerhochschulen - und alle fünf sind Fernstudiengänge. Wer vor Ort studieren will, findet die staatlichen Hochschulen in der vollständigen Liste unter der Tabelle.
1
IU Internationale Hochschule
IU Internationale Hochschule
Personalmanagement (B.A.) · Fernstudium, Start jederzeit · 2.394 € pro Semester
  • Ohne NC – Zulassung auch mit Fachhochschulreife
  • 6 Semester, 180 ECTS – Studienstart jederzeit möglich
  • Auch als duales Studium möglich – dann zahlt der Praxispartner
ohne NC
2
AKAD University
AKAD University
Personalmanagement (B.A.) · Fernstudium · 6 Semester · 2.214 € pro Semester
ohne NC
3
Euro-FH
Euro-FH Hamburg
Personalmanagement (B.A.) · Fernstudium, auch berufsbegleitend · 1.554 € pro Semester
ohne NC
4
WINGS Wismar
WINGS Hochschule Wismar
Personalmanagement (B.A.) · Fernstudium · 8 Semester · 1.074 € pro Semester
ohne NC
5
Europäische Hochschule für Innovation
Europäische Hochschule für Innovation (EHiP)
People & Culture (B.A.) · Fernstudium · 7 Schwerpunkte zur Wahl · 2.000 € pro Semester
ohne NC
Du siehst 5 von 26 Bachelor-Studiengängen. Alle 87 Studiengänge ansehen → Fernstudium im Überblick →

Was in dieser Tabelle fehlt - und warum das wichtig ist. Einen Personalmanagement-Bachelor vor Ort und ohne Studiengebühren gibt es an drei staatlichen Hochschulen: Hochschule Pforzheim (Personalmanagement), Hochschule Heilbronn (Management und Personalwesen) und Hochschule Ludwigshafen (Internationales Personalmanagement und Organisation). Dazu kommt die DHBW Lörrach mit einem dualen BWL-Personalmanagement. Diese vier sind keine Partner von uns und erscheinen deshalb nicht in der Anzeige oben, stehen aber in der vollständigen Liste. Drei der vier nehmen ohne NC auf.

Das Personalmanagement-Studium in Zahlen

87
Studiengänge
an 55 Hochschulen, Stand 12. September 2026
154.000
Beschäftigte in Personalberufen
Fachkräfte, Spezialisten und Experten, Stand 31.12.2025
5.302 €
Median Personalreferent
brutto im Monat, Vollzeit
Ist Personalmanagement ein Bachelor-Fach?
Eher nicht. Von den 87 Studiengängen in unserer Datenbank führen nur 26 zum Bachelor:
30 % 70 %
26
Bachelor
61
Master oder Zertifikat
Und woran liegt das? Personalmanagement ist in Deutschland vor allem ein Aufbaufach. 10 der 57 Master sind sogar MBA-Programme, also ausdrücklich für Berufserfahrene. Der übliche Weg führt über BWL in den Bachelor und erst danach in die Spezialisierung.
Was verdienen Personalreferenten?
Brutto im Monat, Vollzeit. Der Strich zeigt die Mitte: die eine Hälfte verdient mehr, die andere weniger.
Mitte 5.302 €
4.247 €untere 25 % darunter 6.711 €obere 25 % darüber
Anders gesagt: die mittleren 50 % verdienen zwischen 4.247 € und 6.711 € im Monat. Unter 25 Jahren liegt der Median bei 3.736 € - der Einstieg beginnt deutlich tiefer.
Quelle: Bundesagentur für Arbeit, Entgeltatlas, Berufsgattung "Spezialist - Personalwesen und -dienstleistung" (Personalreferent), Datenstand 2025 (abgerufen am 12.09.2026) · Beschäftigtenzahl: Bundesagentur für Arbeit, Beschäftigungsstatistik zum 31.12.2025, Berufsuntergruppe 7151 "Berufe in der Personalentwicklung und -sachbearbeitung", Summe der drei Anforderungsniveaus Fachkraft, Spezialist und Experte (78.203 + 52.848 + 23.329 = 154.380) · Studiengangszahlen: myStipendium-Datenbank, Stand 12. September 2026

Welche Voraussetzungen brauchst Du?

Personalmanagement gehört zu den Fächern, bei denen die Abiturnote fast nie das Problem ist. 21 der 26 Bachelor-Studiengänge in unserer Datenbank sind zulassungsfrei - das sind 81 Prozent. Zum Vergleich: In Psychologie sind es 44 Prozent. Die eigentliche Hürde ist nicht der Zugang, sondern die Frage, wie Du das Studium bezahlst und ob Du Fernstudium neben dem Beruf durchhältst.

Die drei Wege zum Studienplatz
Sortiert nach Erfolgswahrscheinlichkeit, nicht nach Prestige
1. Ohne NC an einer privaten oder Fernhochschule
Der Normalfall: 21 von 26 Bachelor-Studiengängen nehmen ohne Abiturnote auf. Im Fernstudium ist der Start meist jederzeit möglich. Dafür zahlst Du Studiengebühren - dazu unten mehr.
2. Kostenlos an einer staatlichen Hochschule
Drei staatliche Hochschulen bieten einen eigenen Personalmanagement-Bachelor an: Pforzheim, Ludwigshafen und Heilbronn. Die ersten beiden zulassungsfrei, Heilbronn mit NC. Die Plätze sind knapp, aber es fällt nur der Semesterbeitrag an.
3. Ohne Abitur über Ausbildung und Berufserfahrung
Mit Meister oder Fachwirt giltst Du als allgemein hochschulreif. Mit abgeschlossener Ausbildung und drei Jahren Berufserfahrung kommst Du über eine Eignungsprüfung hinein. Gerade für Personalsachbearbeiter, die aufsteigen wollen, ist das der übliche Weg.
Staatliche HochschuleStudiengangZulassung
Hochschule PforzheimPersonalmanagement (B.Sc.), 7 Semesterzulassungsfrei
HWG LudwigshafenInternationales Personalmanagement und Organisation (B.Sc.), 6 Semesterzulassungsfrei
Hochschule HeilbronnManagement und Personalwesen (B.A.), 7 Semestermit NC
DHBW LörrachBWL-Personalmanagement (B.A.), dual, 6 Semesterzulassungsfrei
21 Bachelor an privaten & Fernhochschulenüberwiegend Fernstudiumzulassungsfrei

Quelle: myStipendium-Datenbank, Stand 12. September 2026. "Zulassungsfrei" heißt: kein Numerus clausus. Private Hochschulen führen stattdessen oft ein Auswahlgespräch. Bei der DHBW entscheidet der Ausbildungsbetrieb über die Zulassung, nicht die Hochschule.
Ein Hinweis zur Einordnung: In unserer Datenbank läuft Personalmanagement unter dem Fach "Human Resource Management". Darin stehen auch breite BWL-Studiengänge, die HR nur als Studienrichtung führen - etwa die SRH Heidelberg oder Berlin International. Wenn wir oben von 87 Studiengängen sprechen, ist diese Gruppe mitgezählt.

Personalmanagement passt zu Dir, wenn …
  • Du Betriebswirtschaft magst - HR ist ein kaufmännisches Fach, kein psychologisches
  • Du gern mit Regeln arbeitest: Arbeitsrecht, Tarifverträge und Betriebsverfassung gehören dazu
  • Du neben dem Beruf studieren willst - 12 der 26 Bachelor sind Fernstudiengänge
  • Dich Zahlen nicht abschrecken: Personalcontrolling und Entgeltabrechnung sind Pflicht
Personalmanagement ist nicht
  • Psychologie - wer Menschen verstehen und testen will, ist in der Wirtschaftspsychologie richtiger
  • ein reines Menschenfach: ein großer Teil der Arbeit ist Verwaltung, Recht und Abrechnung
  • ein Selbstläufer im Lebenslauf: auf eine gemeldete Stelle kommen in den Personalberufen gut vier Arbeitslose
  • überall kostenlos: privat kostet das Bachelorstudium 8.592 € bis 30.900 €
AKAD University
Ohne NC und ohne Abitur einsteigen - AKAD University
Fernstudium · Personalmanagement (B.A.) · 6 Semester · 2.214 € pro Semester

Zulassungsfrei, Studienstart jederzeit, Prüfungen online. Auch mit abgeschlossener Berufsausbildung statt Abitur möglich.

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Was kostet das Personalmanagement-Studium?

Das ist die Frage, die bei diesem Fach wirklich entscheidet - nicht der NC. Weil fast alle zulassungsfreien Studiengänge an privaten Hochschulen liegen, zahlst Du den leichten Zugang mit Studiengebühren. Wir haben für jeden Bachelor in unserer Datenbank die Gebühr pro Semester mit der Regelstudienzeit multipliziert. So sieht die Spanne aus:

Was ein Bachelor insgesamt kostet
Studiengebühr pro Semester × Regelstudienzeit · Auswahl aus den 26 Bachelor-Studiengängen
EU Business SchoolVollzeit vor Ort · 5.150 € pro Semester · 6 Semester30.900 €
SRH HeidelbergVollzeit vor Ort · BWL mit Studienrichtung HR · 4.020 € · 6 Semester24.120 €
Steinbeis-Hochschuleberufsbegleitend · 2.650 € pro Semester · 6 Semester15.900 €
IU Internationale HochschuleFernstudium · 2.394 € pro Semester · 6 Semester14.364 €
AKAD UniversityFernstudium · 2.214 € pro Semester · 6 Semester13.284 €
EHiPFernstudium · People & Culture · 2.000 € pro Semester · 6 Semester12.000 €
Euro-FH HamburgFernstudium · 1.554 € pro Semester · 6 Semester9.324 €
WINGS WismarFernstudium · 1.074 € pro Semester · 8 Semester8.592 €
DHBW Lörrachdual · keine Studiengebühr, nur Semesterbeitrag 266 €1.596 €
Drei staatliche HochschulenPforzheim, Ludwigshafen, Heilbronn · keine Studiengebühr0 €
Quelle: myStipendium-Datenbank, Stand 12. September 2026, eigene Berechnung aus Studiengebühr pro Semester und Regelstudienzeit. An den staatlichen Hochschulen kommt der Semesterbeitrag dazu, je nach Hochschule rund 250 bis 350 € pro Semester. Für Studierende von außerhalb der EU verlangen die baden-württembergischen Hochschulen zusätzlich eine Gebühr.

Der Unterschied zwischen der günstigsten und der teuersten Variante beträgt gut 30.000 € - bei einem Abschluss, der formal gleich viel wert ist. Für die meisten läuft die Entscheidung deshalb auf drei Fragen hinaus: Willst Du vor Ort oder von zu Hause studieren? Arbeitest Du nebenbei? Und zahlt Dein Arbeitgeber mit? Wer ohnehin im Personalbereich arbeitet, bekommt ein Fernstudium erfahrungsgemäß eher bezuschusst als ein Vollzeitstudium.

Stipendien für das Studium finden →  ·  Fernstudium Personalmanagement im Überblick →

Wie das Studium abläuft - Semester für Semester

Wer sich für Personalmanagement einschreibt, landet im ersten Jahr erst einmal in der BWL. Das überrascht viele. Wir haben uns den Studienverlaufsplan der Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen angesehen - ein staatlicher Bachelor ohne NC und ohne Studiengebühr, 180 Credits in 6 Semestern. So läuft er ab:

1. Semester - BWL, VWL und Mathe
Grundlagen BWL und VWL (12 von 30 Credits), Mathematik und Statistik, Marketing, Wirtschaftspsychologie, Soft Skills. Zum Thema Personal gibt es genau einen Kurs: Grundlagen Personalmanagement und Organisation.
2. Semester - Zahlen, Digitales, Recht
Buchführung, Kosten- und Leistungsrechnung, Investition und Finanzierung, empirische Sozialforschung, Wirtschaftsinformatik mit Digitalisierung und KI, dazu Wirtschaftsrecht. Personal kommt in diesem Semester nicht vor.
3. und 4. Semester - jetzt wird es Personal
Operative Personalarbeit, Personalrechnungswesen, Arbeits- und Sozialrecht I und II, Arbeitsrecht im internationalen Kontext, Europarecht, International Human Resource Management, HR-Software, Personalplanung und -controlling, Rekrutierung und Personaldiagnostik, Arbeits- und Organisationspsychologie. Das Arbeitsrecht ist der größte Einzelblock.
5. Semester - Praxis- oder Auslandssemester
Ein volles Semester im Betrieb oder im Ausland, 30 Credits, 900 Stunden, abgeschlossen mit Bericht und Videopräsentation. Ein Sechstel des Studiums findet außerhalb der Hochschule statt.
6. Semester - Strategie und Bachelorarbeit
Personalentwicklung, Personalführung, arbeitsrechtliche Folgen der Digitalisierung, ein Wahlpflichtmodul - und die Bachelorarbeit über 12 Credits.

Rechnet man alle Module nach Themen zusammen, sieht das Verhältnis so aus:

Wie viel Personal steckt wirklich drin?
180 Credits im Bachelor Internationales Personalmanagement und Organisation, HWG Ludwigshafen
Praxis und AbschlussPraxissemester 30 · Bachelorarbeit 12 · Praxisprojekt 6 · Soft Skills 351 CP
Personal im engeren SinnRecruiting, Personalentwicklung, Führung, internationales HR, Wahlpflicht45 CP
BWL und VWLGrundlagen, Rechnungswesen, Marketing, Unternehmensführung27 CP
Methoden und DigitalesMathematik, Statistik, Sozialforschung, Wirtschaftsinformatik, KI27 CP
RechtWirtschaftsrecht, Arbeits- und Sozialrecht I und II, Europarecht21 CP
PsychologieWirtschaftspsychologie, Arbeits- und Organisationspsychologie9 CP
Quelle: Studienverlaufsplan IPO B.Sc. der HWG Ludwigshafen, Studienbeginn Sommersemester 2023, und Modulhandbuch zur Prüfungsordnung 2022. Die Zuordnung der Module zu den sechs Gruppen stammt von uns; zwei Module mit gemischten Inhalten haben wir anteilig nach Semesterwochenstunden aufgeteilt.

Ein Viertel des Studiums ist Personal im engeren Sinn. Der Rest ist Betriebswirtschaft, Recht, Methodik und Praxis. Wer ein reines Menschen-Fach erwartet, liegt falsch - und wer mit Zahlen und Gesetzestexten nichts anfangen kann, wird es schwer haben. Das ist übrigens kein Nachteil: Genau diese Mischung macht Absolventen auch für Aufgaben außerhalb der Personalabteilung einsetzbar.

Im Fernstudium sieht der Ablauf anders aus. Bei der IU besteht der Bachelor Personalmanagement aus Modulen zu je 5 Credits, die Du weitgehend in Deinem Tempo belegst - 36 Monate in Vollzeit, 48 oder 72 Monate in Teilzeit. Statt eines festen Praxissemesters gibt es sechs Wahlpflichtmodule: Du entscheidest Dich zu Beginn entweder für ein Praktikum über 30 Credits, das Du mit einer Praxisreflexion abschließt, oder für Module wie Konfliktmanagement und interkulturelle Kompetenz. Eine Mischung aus beidem ist nicht möglich. Am Ende stehen Bachelorarbeit (9 Credits) und Kolloquium (1 Credit).

Und es gibt auch die längere Variante: Pforzheim und Heilbronn brauchen 7 Semester und 210 Credits. In Heilbronn liegt das Praxissemester im 5. Semester, danach folgen zwei Vertiefungssemester mit Talent Management, Digital Human Resource Management und Personalforschung.

Quellen: Studienverlaufsplan und Modulhandbuch Internationales Personalmanagement und Organisation (B.Sc.), HWG Ludwigshafen, Prüfungsordnung 2022; Studienablaufplan B.A. Personalmanagement Fernstudium der IU Internationale Hochschule; Factsheet Management und Personalwesen (B.A.), Hochschule Heilbronn, Campus Schwäbisch Hall. Abgerufen am 12. September 2026.

Personalmanagement dual studieren

Das duale Studium ist bei Personalmanagement beliebter, als es das Angebot hergibt. In unserer Datenbank stehen 87 Studiengänge, aber nur 5 duale - und davon führen nur zwei zum Bachelor. Wer dual einsteigen will, sucht deshalb in der Praxis meist einen dualen BWL-Studiengang und wählt HR als Schwerpunkt.

HochschuleAbschlussBesonderheit
IU Internationale HochschuleBachelor of Arts, 7 SemesterStudiengebühr trägt der Praxispartner
DHBW LörrachBachelor of Arts, 6 Semesterstaatlich, nur Semesterbeitrag
TH DeggendorfMaster of Arts, 3 Semesterstaatlich, wahlweise dual oder Vollzeit
Hochschule für angewandtes ManagementMaster of Arts, 3 Semesterdual, berufsbegleitend oder Fernstudium
Hochschule RegensburgMaster of Arts, 3 Semesterstaatlich, mit NC

Quelle: myStipendium-Datenbank, Stand 12. September 2026. Beim dualen Studium bewirbst Du Dich zuerst beim Unternehmen, nicht bei der Hochschule - der Betrieb entscheidet über die Zulassung und zahlt in der Regel die Studiengebühren.

IU Internationale Hochschule
Personalmanagement dual - ohne eigene Studiengebühren
IU Internationale Hochschule · Bachelor of Arts · 7 Semester · zulassungsfrei

Die Studiengebühren übernimmt der Praxispartner. Die IU vermittelt passende Unternehmen mit.

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Was verdienst Du mit Personalmanagement?

Ein amtliches "Einstiegsgehalt Personalmanagement" gibt es nicht - keine Behörde erhebt Gehälter nach Studienfach. Was es gibt, ist der Verdienst im Beruf, und den erhebt die Bundesagentur für Arbeit nach drei Anforderungsniveaus. Das ist für dieses Fach sogar nützlicher als eine einzelne Zahl, weil es zeigt, wohin die Reise geht:

StufeBrutto im MonatQuelle
Fachkraft Personalwesen, Median4.674 €Bundesagentur für Arbeit, Entgeltatlas, Datenstand 2025
Spezialist / Personalreferent, Median5.302 €Bundesagentur für Arbeit, Entgeltatlas, Datenstand 2025
Experte Personalwesen, Median5.911 €Bundesagentur für Arbeit, Entgeltatlas, Datenstand 2025
… unteres Viertel / oberes Viertel (Spezialist)4.247 € / 6.711 €Bundesagentur für Arbeit, Entgeltatlas, Datenstand 2025
Unter 25 Jahre (Spezialist)3.736 €Bundesagentur für Arbeit, Entgeltatlas, Datenstand 2025
Männer / Frauen im Median (Spezialist)5.987 € / 5.121 €Bundesagentur für Arbeit, Entgeltatlas, Datenstand 2025

Der wichtigste Wert in dieser Tabelle ist die 3.736 €. Er zeigt, womit Berufseinsteiger tatsächlich rechnen müssen - rund 1.570 € unter dem Median aller Personalreferenten. Der Sprung kommt mit den Jahren: In der Gruppe ab 55 liegt der Median bei 6.194 €. Personalmanagement ist ein Fach, in dem Erfahrung stark bezahlt wird.

Wie sicher ist der Job? In der Personalentwicklung und Personalsachbearbeitung arbeiteten Ende 2025 rund 154.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Im August 2026 standen ihnen 1.744 gemeldete offene Stellen und 7.722 Arbeitslose gegenüber - also gut vier Arbeitslose je gemeldete Stelle. Und dieses Verhältnis hat sich zuletzt deutlich verschlechtert: Im Jahresschnitt 2024 lag es noch bei 2,1, im Jahresschnitt 2025 bei 3,3. Wer sich abheben will, braucht deshalb einen klaren Schwerpunkt: Entgeltabrechnung, Arbeitsrecht oder Personalentwicklung.

Quelle: Bundesagentur für Arbeit, Entgeltatlas (Datenstand 2025, abgerufen am 12.09.2026); Beschäftigungsstatistik zum 31.12.2025; Arbeitsmarktstatistik, Berichtsmonat August 2026 (Stichtag 15.08.2026). Alle Arbeitsmarktzahlen beziehen sich auf die Berufsuntergruppe 7151 "Berufe in der Personalentwicklung und -sachbearbeitung", die Entgelte auf deren Anforderungsniveaus 71512, 71513 und 71514. Die Beschäftigtensumme und das Verhältnis von Arbeitslosen zu gemeldeten Stellen sind unsere eigene Rechnung.

Euro-FH
Neben dem Job zum HR-Master - Euro-FH
Fernstudium · Human Resource Management (M.A.) · zulassungsfrei · 2.382 € pro Semester

Der Master ist im Personalwesen der Schritt vom Sachbearbeiter zum Referenten - zwischen beiden Stufen liegen im Median 628 € im Monat.

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Was kannst Du mit Personalmanagement werden?

Personalmanagement führt nicht in einen Beruf, sondern in eine Abteilung. Innerhalb der Personalabteilung gibt es sehr verschiedene Rollen - und sie unterscheiden sich stärker voneinander, als die Stellenanzeigen vermuten lassen. Die wichtigsten Wege:

Drei Rollen, für die wir noch keine eigene Seite haben, die aber im Personalwesen zentral sind: Recruiter (sucht und gewinnt Bewerber), Personalentwickler (plant Weiterbildung und Karrierewege) und Payroll Specialist (rechnet Gehälter ab). Von diesen dreien ist die Personalentwicklung die zukunftssicherste - warum, steht im nächsten Abschnitt.

Gehalt als Personalreferent im Detail →

Personalmanagement und KI: Wie zukunftssicher ist das Fach?

Kurze Antwort: Dieses Fach steht bei der Automatisierung deutlich stärker unter Druck als die meisten anderen Studienfächer - aber nicht jede Rolle gleich. Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung berechnet für jeden Beruf, welcher Anteil der Kerntätigkeiten heute schon von Maschinen erledigt werden könnte. Für Personalreferenten sind es 7 von 10.

86 %
Personalsachbearbeiter
der Kerntätigkeiten sind automatisierbar
70 %
Personalreferent
7 von 10 Kerntätigkeiten
40 %
Personalentwickler
der sicherste Weg innerhalb des Fachs
Quelle: IAB Job-Futuromat, Stand der Technik 2022. Der Wert sagt, welcher Anteil der Kerntätigkeiten technisch automatisierbar wäre - nicht, wie viele Stellen wegfallen.

Was die 70 % bedeuten - und was nicht. Automatisierbar sind vor allem die formalisierten Teile: Bewerbungen vorsortieren, Verträge erstellen, Zeugnisse formulieren, Daten pflegen. Nicht automatisierbar sind Konfliktgespräche, Verhandlungen mit dem Betriebsrat und Entscheidungen, für die jemand persönlich geradesteht. Das IAB betont ausdrücklich, dass ein hoher Wert nicht bedeutet, dass ein Beruf verschwindet.

Das Gegengewicht: In der Praxis passiert es noch kaum. Der Digitalverband Bitkom hat Unternehmen ab drei Beschäftigten danach gefragt, wofür sie KI im Personalbereich tatsächlich nutzen. Beim Sichten von Bewerbungen sind es 1 Prozent; weitere 21 Prozent können es sich vorstellen, KI-gestützte Interviews führt ebenfalls 1 Prozent. Am weitesten ist die Technik dort, wo es um Text geht: 14 Prozent lassen Arbeitszeugnisse von KI schreiben, 16 Prozent setzen sie in der Weiterbildung ein - 2024 waren es dort erst 12 Prozent.

Der ehrliche Haken. Zwischen "technisch möglich" und "wird gemacht" liegen im Personalwesen gerade Jahre. Aber die Richtung ist eindeutig, und sie trifft zuerst die Einstiegsstellen - genau die, auf die ein Bachelor zielt. Wer das Fach studiert, sollte früh in Richtung Personalentwicklung, Arbeitsrecht oder Verhandlung gehen. Das sind die Teile, die bei 40 Prozent stehen, nicht bei 86.

Quelle: IAB Job-Futuromat (Stand der Technik 2022, abgerufen am 12.09.2026) · Bitkom: Arbeitszeugnisse und Weiterbildung aus der Pressemitteilung vom 18.08.2026 (602 Unternehmen ab 3 Beschäftigten, Erhebung Kalenderwoche 18 bis 25 im Jahr 2026); Bewerbungssichtung und KI-Interviews aus der Pressemitteilung vom 10.03.2025 (852 Unternehmen ab 3 Beschäftigten, Erhebung Kalenderwoche 38 bis 44 im Jahr 2024) - dazu liegen keine neueren Zahlen vor.

Häufige Fragen zum Personalmanagement-Studium

Welchen NC braucht man für Personalmanagement?
In den meisten Fällen gar keinen. 21 der 26 Bachelor-Studiengänge in unserer Datenbank sind zulassungsfrei - das sind 81 Prozent. Einen NC gibt es vor allem an der Hochschule Heilbronn und an einzelnen privaten Hochschulen. Private Hochschulen führen statt eines NC häufig ein Auswahlgespräch.
Was kostet ein Personalmanagement-Studium?
An den staatlichen Hochschulen Pforzheim, Ludwigshafen und Heilbronn fällt nur der Semesterbeitrag an, je nach Hochschule rund 250 bis 350 € pro Semester. An privaten Hochschulen kostet ein Semester zwischen 1.074 € und 5.150 €. Über das ganze Bachelorstudium gerechnet sind das 8.592 € bis 30.900 €. Die günstigsten Angebote sind Fernstudiengänge, die teuersten Vollzeitprogramme vor Ort.
Kann man Personalmanagement ohne Abitur studieren?
Ja. Mit Meister oder Fachwirt giltst Du als allgemein hochschulreif. Mit abgeschlossener Ausbildung und drei Jahren Berufserfahrung kommst Du über eine Eignungsprüfung hinein. Private und Fernhochschulen nehmen zusätzlich die Fachhochschulreife. Für Personalsachbearbeiter, die zum Referenten aufsteigen wollen, ist das der übliche Weg.
Ist Personalmanagement das Gleiche wie Human Resource Management?
Inhaltlich ja, die Begriffe werden synonym verwendet. Hochschulen nennen ihre Programme mal "Personalmanagement", mal "Human Resource Management", mal "People & Culture". Englische Bezeichnungen findest Du häufiger im Master und an internationalen Hochschulen. Auf den Abschluss und die Anerkennung hat der Name keinen Einfluss.
Braucht man für HR einen Master?
Für den Einstieg als Personalreferent reicht der Bachelor. Für die Personalleitung ist der Master üblich - und das Angebot spiegelt das: 57 der 87 Studiengänge in unserer Datenbank sind Master, 10 davon MBA-Programme für Berufserfahrene. Zwischen der Fachkraft-Ebene und der Expertenebene liegen im Median 1.237 € brutto im Monat.
Was verdient man nach einem Personalmanagement-Studium?
Der Median für Personalreferenten liegt bei 5.302 € brutto im Monat (Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit, Datenstand 2025). Für Berufseinsteiger ist der aussagekräftigere Wert die Altersgruppe unter 25: dort liegt der Median bei 3.736 €. Die unteren 25 Prozent kommen auf bis zu 4.247 €, die oberen 25 Prozent auf 6.711 € und mehr.
Kann man Personalmanagement dual studieren?
Ja, aber das Angebot ist klein. In unserer Datenbank stehen 5 duale Studiengänge, davon 2 Bachelor: an der IU Internationalen Hochschule und an der DHBW Lörrach. Wer dual einsteigen will, wählt in der Praxis häufig ein duales BWL-Studium mit Schwerpunkt Personal. Beim dualen Studium bewirbst Du Dich zuerst beim Unternehmen, nicht bei der Hochschule.
Personalmanagement oder Wirtschaftspsychologie - was ist der Unterschied?
Personalmanagement ist ein betriebswirtschaftliches Fach: Recht, Abrechnung, Organisation, Controlling. Wirtschaftspsychologie ist ein psychologisches Fach mit Statistik, Diagnostik und Testverfahren. Wer Auswahlverfahren entwickeln oder Eignungsdiagnostik machen will, ist in der Wirtschaftspsychologie besser aufgehoben. Wer die Personalabteilung führen will, in Personalmanagement.

Weiter zum Personalmanagement-Studium

Dr. Mira Maier
myStipendium-Chefredakteurin

Zuletzt geprüft am 12. September 2026. Alle Zahlen in diesem Artikel stammen aus benannten Quellen mit Jahresangabe. Profil ansehen →

Quellen dieses Artikels Studiengangszahlen, Studiengebühren, Regelstudienzeiten und Zulassungsangaben: myStipendium-Datenbank, Stand 12. September 2026 · Gehalt: Bundesagentur für Arbeit, Entgeltatlas, Berufsgattungen 71512, 71513 und 71514 (Fachkraft, Spezialist und Experte im Personalwesen), Datenstand 2025, abgerufen am 12.09.2026 · Arbeitsmarkt: Bundesagentur für Arbeit, Beschäftigungsstatistik zum 31.12.2025 und Arbeitsmarktstatistik für den Berichtsmonat August 2026, jeweils Berufsuntergruppe 7151 "Berufe in der Personalentwicklung und -sachbearbeitung" · Automatisierbarkeit: IAB Job-Futuromat, Stand der Technik 2022, abgerufen am 12.09.2026 · KI-Einsatz in Unternehmen: Bitkom, Pressemitteilungen vom 18.08.2026 (602 Unternehmen) und vom 10.03.2025 (852 Unternehmen), jeweils Unternehmen ab 3 Beschäftigten in Deutschland
Wozu wir bewusst keine Zahl nennen Es gibt keine Arbeitslosenquote für das Personalwesen. Die Bundesagentur für Arbeit weist Arbeitslose und Beschäftigte getrennt aus, aber keine berufsspezifische Quote. Wir nennen deshalb das Verhältnis von Arbeitslosen zu gemeldeten Stellen und sagen dazu, dass es unsere eigene Rechnung ist.
Es gibt keine Studierendenzahl für Personalmanagement. Das Statistische Bundesamt führt das Fach nicht eigenständig, sondern zählt es zu den Wirtschaftswissenschaften. Eine Zahl wie "X Studierende in Personalmanagement" wäre erfunden.
Wir nennen keine Entgeltgruppe im öffentlichen Dienst. Die Entgeltordnung des TVöD führt den Personalreferenten nicht als eigenen Tätigkeitsbereich auf. Welche Gruppe im Einzelfall gilt, hängt von der Stellenbeschreibung ab - eine pauschale Angabe wäre falsch.

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