Wo kann ich Personalmanagement studieren?

- Ohne NC – Zulassung auch mit Fachhochschulreife
- 6 Semester, 180 ECTS – Studienstart jederzeit möglich
- Auch als duales Studium möglich – dann zahlt der Praxispartner




Was in dieser Tabelle fehlt - und warum das wichtig ist. Einen Personalmanagement-Bachelor vor Ort und ohne Studiengebühren gibt es an drei staatlichen Hochschulen: Hochschule Pforzheim (Personalmanagement), Hochschule Heilbronn (Management und Personalwesen) und Hochschule Ludwigshafen (Internationales Personalmanagement und Organisation). Dazu kommt die DHBW Lörrach mit einem dualen BWL-Personalmanagement. Diese vier sind keine Partner von uns und erscheinen deshalb nicht in der Anzeige oben, stehen aber in der vollständigen Liste. Drei der vier nehmen ohne NC auf.
Das Personalmanagement-Studium in Zahlen
Bachelor 61
Master oder Zertifikat
Welche Voraussetzungen brauchst Du?
Personalmanagement gehört zu den Fächern, bei denen die Abiturnote fast nie das Problem ist. 21 der 26 Bachelor-Studiengänge in unserer Datenbank sind zulassungsfrei - das sind 81 Prozent. Zum Vergleich: In Psychologie sind es 44 Prozent. Die eigentliche Hürde ist nicht der Zugang, sondern die Frage, wie Du das Studium bezahlst und ob Du Fernstudium neben dem Beruf durchhältst.
| Staatliche Hochschule | Studiengang | Zulassung |
|---|---|---|
| Hochschule Pforzheim | Personalmanagement (B.Sc.), 7 Semester | zulassungsfrei |
| HWG Ludwigshafen | Internationales Personalmanagement und Organisation (B.Sc.), 6 Semester | zulassungsfrei |
| Hochschule Heilbronn | Management und Personalwesen (B.A.), 7 Semester | mit NC |
| DHBW Lörrach | BWL-Personalmanagement (B.A.), dual, 6 Semester | zulassungsfrei |
| 21 Bachelor an privaten & Fernhochschulen | überwiegend Fernstudium | zulassungsfrei |
Quelle: myStipendium-Datenbank, Stand 12. September 2026. "Zulassungsfrei" heißt: kein Numerus clausus. Private Hochschulen führen stattdessen oft ein Auswahlgespräch. Bei der DHBW entscheidet der Ausbildungsbetrieb über die Zulassung, nicht die Hochschule.
Ein Hinweis zur Einordnung: In unserer Datenbank läuft Personalmanagement unter dem Fach "Human Resource Management". Darin stehen auch breite BWL-Studiengänge, die HR nur als Studienrichtung führen - etwa die SRH Heidelberg oder Berlin International. Wenn wir oben von 87 Studiengängen sprechen, ist diese Gruppe mitgezählt.
- Du Betriebswirtschaft magst - HR ist ein kaufmännisches Fach, kein psychologisches
- Du gern mit Regeln arbeitest: Arbeitsrecht, Tarifverträge und Betriebsverfassung gehören dazu
- Du neben dem Beruf studieren willst - 12 der 26 Bachelor sind Fernstudiengänge
- Dich Zahlen nicht abschrecken: Personalcontrolling und Entgeltabrechnung sind Pflicht
- Psychologie - wer Menschen verstehen und testen will, ist in der Wirtschaftspsychologie richtiger
- ein reines Menschenfach: ein großer Teil der Arbeit ist Verwaltung, Recht und Abrechnung
- ein Selbstläufer im Lebenslauf: auf eine gemeldete Stelle kommen in den Personalberufen gut vier Arbeitslose
- überall kostenlos: privat kostet das Bachelorstudium 8.592 € bis 30.900 €

Zulassungsfrei, Studienstart jederzeit, Prüfungen online. Auch mit abgeschlossener Berufsausbildung statt Abitur möglich.
Was kostet das Personalmanagement-Studium?
Das ist die Frage, die bei diesem Fach wirklich entscheidet - nicht der NC. Weil fast alle zulassungsfreien Studiengänge an privaten Hochschulen liegen, zahlst Du den leichten Zugang mit Studiengebühren. Wir haben für jeden Bachelor in unserer Datenbank die Gebühr pro Semester mit der Regelstudienzeit multipliziert. So sieht die Spanne aus:
Der Unterschied zwischen der günstigsten und der teuersten Variante beträgt gut 30.000 € - bei einem Abschluss, der formal gleich viel wert ist. Für die meisten läuft die Entscheidung deshalb auf drei Fragen hinaus: Willst Du vor Ort oder von zu Hause studieren? Arbeitest Du nebenbei? Und zahlt Dein Arbeitgeber mit? Wer ohnehin im Personalbereich arbeitet, bekommt ein Fernstudium erfahrungsgemäß eher bezuschusst als ein Vollzeitstudium.
Stipendien für das Studium finden → · Fernstudium Personalmanagement im Überblick →
Wie das Studium abläuft - Semester für Semester
Wer sich für Personalmanagement einschreibt, landet im ersten Jahr erst einmal in der BWL. Das überrascht viele. Wir haben uns den Studienverlaufsplan der Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen angesehen - ein staatlicher Bachelor ohne NC und ohne Studiengebühr, 180 Credits in 6 Semestern. So läuft er ab:
Rechnet man alle Module nach Themen zusammen, sieht das Verhältnis so aus:
Ein Viertel des Studiums ist Personal im engeren Sinn. Der Rest ist Betriebswirtschaft, Recht, Methodik und Praxis. Wer ein reines Menschen-Fach erwartet, liegt falsch - und wer mit Zahlen und Gesetzestexten nichts anfangen kann, wird es schwer haben. Das ist übrigens kein Nachteil: Genau diese Mischung macht Absolventen auch für Aufgaben außerhalb der Personalabteilung einsetzbar.
Im Fernstudium sieht der Ablauf anders aus. Bei der IU besteht der Bachelor Personalmanagement aus Modulen zu je 5 Credits, die Du weitgehend in Deinem Tempo belegst - 36 Monate in Vollzeit, 48 oder 72 Monate in Teilzeit. Statt eines festen Praxissemesters gibt es sechs Wahlpflichtmodule: Du entscheidest Dich zu Beginn entweder für ein Praktikum über 30 Credits, das Du mit einer Praxisreflexion abschließt, oder für Module wie Konfliktmanagement und interkulturelle Kompetenz. Eine Mischung aus beidem ist nicht möglich. Am Ende stehen Bachelorarbeit (9 Credits) und Kolloquium (1 Credit).
Und es gibt auch die längere Variante: Pforzheim und Heilbronn brauchen 7 Semester und 210 Credits. In Heilbronn liegt das Praxissemester im 5. Semester, danach folgen zwei Vertiefungssemester mit Talent Management, Digital Human Resource Management und Personalforschung.
Quellen: Studienverlaufsplan und Modulhandbuch Internationales Personalmanagement und Organisation (B.Sc.), HWG Ludwigshafen, Prüfungsordnung 2022; Studienablaufplan B.A. Personalmanagement Fernstudium der IU Internationale Hochschule; Factsheet Management und Personalwesen (B.A.), Hochschule Heilbronn, Campus Schwäbisch Hall. Abgerufen am 12. September 2026.
Personalmanagement dual studieren
Das duale Studium ist bei Personalmanagement beliebter, als es das Angebot hergibt. In unserer Datenbank stehen 87 Studiengänge, aber nur 5 duale - und davon führen nur zwei zum Bachelor. Wer dual einsteigen will, sucht deshalb in der Praxis meist einen dualen BWL-Studiengang und wählt HR als Schwerpunkt.
| Hochschule | Abschluss | Besonderheit |
|---|---|---|
| IU Internationale Hochschule | Bachelor of Arts, 7 Semester | Studiengebühr trägt der Praxispartner |
| DHBW Lörrach | Bachelor of Arts, 6 Semester | staatlich, nur Semesterbeitrag |
| TH Deggendorf | Master of Arts, 3 Semester | staatlich, wahlweise dual oder Vollzeit |
| Hochschule für angewandtes Management | Master of Arts, 3 Semester | dual, berufsbegleitend oder Fernstudium |
| Hochschule Regensburg | Master of Arts, 3 Semester | staatlich, mit NC |
Quelle: myStipendium-Datenbank, Stand 12. September 2026. Beim dualen Studium bewirbst Du Dich zuerst beim Unternehmen, nicht bei der Hochschule - der Betrieb entscheidet über die Zulassung und zahlt in der Regel die Studiengebühren.

Die Studiengebühren übernimmt der Praxispartner. Die IU vermittelt passende Unternehmen mit.
Was verdienst Du mit Personalmanagement?
Ein amtliches "Einstiegsgehalt Personalmanagement" gibt es nicht - keine Behörde erhebt Gehälter nach Studienfach. Was es gibt, ist der Verdienst im Beruf, und den erhebt die Bundesagentur für Arbeit nach drei Anforderungsniveaus. Das ist für dieses Fach sogar nützlicher als eine einzelne Zahl, weil es zeigt, wohin die Reise geht:
| Stufe | Brutto im Monat | Quelle |
|---|---|---|
| Fachkraft Personalwesen, Median | 4.674 € | Bundesagentur für Arbeit, Entgeltatlas, Datenstand 2025 |
| Spezialist / Personalreferent, Median | 5.302 € | Bundesagentur für Arbeit, Entgeltatlas, Datenstand 2025 |
| Experte Personalwesen, Median | 5.911 € | Bundesagentur für Arbeit, Entgeltatlas, Datenstand 2025 |
| … unteres Viertel / oberes Viertel (Spezialist) | 4.247 € / 6.711 € | Bundesagentur für Arbeit, Entgeltatlas, Datenstand 2025 |
| Unter 25 Jahre (Spezialist) | 3.736 € | Bundesagentur für Arbeit, Entgeltatlas, Datenstand 2025 |
| Männer / Frauen im Median (Spezialist) | 5.987 € / 5.121 € | Bundesagentur für Arbeit, Entgeltatlas, Datenstand 2025 |
Der wichtigste Wert in dieser Tabelle ist die 3.736 €. Er zeigt, womit Berufseinsteiger tatsächlich rechnen müssen - rund 1.570 € unter dem Median aller Personalreferenten. Der Sprung kommt mit den Jahren: In der Gruppe ab 55 liegt der Median bei 6.194 €. Personalmanagement ist ein Fach, in dem Erfahrung stark bezahlt wird.
Wie sicher ist der Job? In der Personalentwicklung und Personalsachbearbeitung arbeiteten Ende 2025 rund 154.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Im August 2026 standen ihnen 1.744 gemeldete offene Stellen und 7.722 Arbeitslose gegenüber - also gut vier Arbeitslose je gemeldete Stelle. Und dieses Verhältnis hat sich zuletzt deutlich verschlechtert: Im Jahresschnitt 2024 lag es noch bei 2,1, im Jahresschnitt 2025 bei 3,3. Wer sich abheben will, braucht deshalb einen klaren Schwerpunkt: Entgeltabrechnung, Arbeitsrecht oder Personalentwicklung.
Quelle: Bundesagentur für Arbeit, Entgeltatlas (Datenstand 2025, abgerufen am 12.09.2026); Beschäftigungsstatistik zum 31.12.2025; Arbeitsmarktstatistik, Berichtsmonat August 2026 (Stichtag 15.08.2026). Alle Arbeitsmarktzahlen beziehen sich auf die Berufsuntergruppe 7151 "Berufe in der Personalentwicklung und -sachbearbeitung", die Entgelte auf deren Anforderungsniveaus 71512, 71513 und 71514. Die Beschäftigtensumme und das Verhältnis von Arbeitslosen zu gemeldeten Stellen sind unsere eigene Rechnung.

Der Master ist im Personalwesen der Schritt vom Sachbearbeiter zum Referenten - zwischen beiden Stufen liegen im Median 628 € im Monat.
Was kannst Du mit Personalmanagement werden?
Personalmanagement führt nicht in einen Beruf, sondern in eine Abteilung. Innerhalb der Personalabteilung gibt es sehr verschiedene Rollen - und sie unterscheiden sich stärker voneinander, als die Stellenanzeigen vermuten lassen. Die wichtigsten Wege:
Drei Rollen, für die wir noch keine eigene Seite haben, die aber im Personalwesen zentral sind: Recruiter (sucht und gewinnt Bewerber), Personalentwickler (plant Weiterbildung und Karrierewege) und Payroll Specialist (rechnet Gehälter ab). Von diesen dreien ist die Personalentwicklung die zukunftssicherste - warum, steht im nächsten Abschnitt.
Gehalt als Personalreferent im Detail →
Personalmanagement und KI: Wie zukunftssicher ist das Fach?
Kurze Antwort: Dieses Fach steht bei der Automatisierung deutlich stärker unter Druck als die meisten anderen Studienfächer - aber nicht jede Rolle gleich. Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung berechnet für jeden Beruf, welcher Anteil der Kerntätigkeiten heute schon von Maschinen erledigt werden könnte. Für Personalreferenten sind es 7 von 10.
Was die 70 % bedeuten - und was nicht. Automatisierbar sind vor allem die formalisierten Teile: Bewerbungen vorsortieren, Verträge erstellen, Zeugnisse formulieren, Daten pflegen. Nicht automatisierbar sind Konfliktgespräche, Verhandlungen mit dem Betriebsrat und Entscheidungen, für die jemand persönlich geradesteht. Das IAB betont ausdrücklich, dass ein hoher Wert nicht bedeutet, dass ein Beruf verschwindet.
Das Gegengewicht: In der Praxis passiert es noch kaum. Der Digitalverband Bitkom hat Unternehmen ab drei Beschäftigten danach gefragt, wofür sie KI im Personalbereich tatsächlich nutzen. Beim Sichten von Bewerbungen sind es 1 Prozent; weitere 21 Prozent können es sich vorstellen, KI-gestützte Interviews führt ebenfalls 1 Prozent. Am weitesten ist die Technik dort, wo es um Text geht: 14 Prozent lassen Arbeitszeugnisse von KI schreiben, 16 Prozent setzen sie in der Weiterbildung ein - 2024 waren es dort erst 12 Prozent.
Der ehrliche Haken. Zwischen "technisch möglich" und "wird gemacht" liegen im Personalwesen gerade Jahre. Aber die Richtung ist eindeutig, und sie trifft zuerst die Einstiegsstellen - genau die, auf die ein Bachelor zielt. Wer das Fach studiert, sollte früh in Richtung Personalentwicklung, Arbeitsrecht oder Verhandlung gehen. Das sind die Teile, die bei 40 Prozent stehen, nicht bei 86.
Quelle: IAB Job-Futuromat (Stand der Technik 2022, abgerufen am 12.09.2026) · Bitkom: Arbeitszeugnisse und Weiterbildung aus der Pressemitteilung vom 18.08.2026 (602 Unternehmen ab 3 Beschäftigten, Erhebung Kalenderwoche 18 bis 25 im Jahr 2026); Bewerbungssichtung und KI-Interviews aus der Pressemitteilung vom 10.03.2025 (852 Unternehmen ab 3 Beschäftigten, Erhebung Kalenderwoche 38 bis 44 im Jahr 2024) - dazu liegen keine neueren Zahlen vor.
Häufige Fragen zum Personalmanagement-Studium
Welchen NC braucht man für Personalmanagement?
Was kostet ein Personalmanagement-Studium?
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Braucht man für HR einen Master?
Was verdient man nach einem Personalmanagement-Studium?
Kann man Personalmanagement dual studieren?
Personalmanagement oder Wirtschaftspsychologie - was ist der Unterschied?
Weiter zum Personalmanagement-Studium
Es gibt keine Studierendenzahl für Personalmanagement. Das Statistische Bundesamt führt das Fach nicht eigenständig, sondern zählt es zu den Wirtschaftswissenschaften. Eine Zahl wie "X Studierende in Personalmanagement" wäre erfunden.
Wir nennen keine Entgeltgruppe im öffentlichen Dienst. Die Entgeltordnung des TVöD führt den Personalreferenten nicht als eigenen Tätigkeitsbereich auf. Welche Gruppe im Einzelfall gilt, hängt von der Stellenbeschreibung ab - eine pauschale Angabe wäre falsch.
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