- Fernstudium, auf Englisch, ortsunabhängig
- Dauer: 6 Semester
- Ohne Numerus clausus
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Inhalt10 Abschnitte
- Wo kann ich Statistik studieren?
- Welche Voraussetzungen brauchst Du?
- Was lernst Du im Statistik-Studium?
- Bachelor oder Master – wo steigst Du ein?
- Was kannst Du mit Statistik werden?
- Was verdienst Du mit Statistik?
- Statistik und KI: Wie zukunftssicher ist das Fach?
- Das Statistik-Studium in Zahlen
- Häufige Fragen zum Statistik-Studium
- Weiter zum Statistik-Studium
Wo kann ich Statistik studieren?
In Deutschland studierst Du Statistik nur an Universitäten und auf dem Campus, meist als Master nach einem Bachelor etwa in Mathematik, Informatik oder Psychologie. Wenn Du direkt nach dem Abitur starten möchtest, bleiben Dir nur wenige Bachelor, dafür haben sie alle keinen NC.

- ortsunabhängig, 6 Semester Regelstudienzeit
- ohne Numerus clausus

| Studiengang | Hochschule | Ort | Abschluss |
|---|---|---|---|
| Angewandte Statistik | Uni Magdeburg | Magdeburg | Bachelor of Science |
| Statistik | Uni Dortmund | Dortmund | Bachelor of Science |
| Statistik | LMU München | München | Bachelor of Science |
| Statistik | Uni Konstanz | Konstanz | Bachelor of Science |
| Statistik und Data Science | LMU München | – | Bachelor of Science |
Du siehst 10 von 23 Studiengängen.Alle 23 ansehen →Weniger anzeigen ↑
| Studiengang | Hochschule | Ort | Abschluss |
|---|---|---|---|
| Angewandte Statistik | Uni Göttingen | Göttingen | Master of Science |
| Applied Statistics | Uni Trier | Trier | Master of Science |
| Biostatistik | LMU München | München | Master of Science |
| Statistik | Uni Magdeburg | Magdeburg | Master of Science |
| Statistik | Charité | Berlin | Master of Science |
| Statistik | Uni Dortmund | Dortmund | Master of Science |
| Statistik | HU Berlin | Berlin | Master of Science |
| Statistik | LMU München | München | Master of Science |
| Statistik | Freie Universität Berlin | Berlin | Master of Science |
| Statistik mit wirtschafts- und sozialwissenschaftlicher Ausrichtung | LMU München | München | Master of Science |
| Statistische Wissenschaften | Uni Bielefeld | Bielefeld | Master of Science |
| Survey Statistics and Data Analysis | Uni Bamberg | – | Master of Science |
| Survey Statistik | Uni Bamberg | Bamberg | Master of Science |
Eigene Auswertung der myStipendium-Datenbank, Stand 21.09.2026; gezählt sind nur aktive Studiengänge, deren Hauptfach Statistik ist und die Statistik, Statistics, Statistical, Biostatistik oder Survey Statistics im Namen tragen – reine Data-Science-Studiengänge und Zertifikatskurse führen zu keinem Statistik-Abschluss und zählen deshalb nicht mit.
Die größte Auswahl hat mit Abstand die LMU München, wo wir fünf Studiengänge gefunden haben. Darunter sind zwei Bachelor (Statistik sowie Statistik und Data Science) und der einzige Master für Biostatistik in unserer Datenbank. An der Uni Dortmund kannst Du Bachelor und Master an derselben Hochschule durchziehen, und dasselbe bietet Dir die Uni Magdeburg mit dem Bachelor Angewandte Statistik und einem Master Statistik. Wenn Du es englischsprachig und anwendungsnah magst, lohnt sich bestimmt ein Blick auf Applied Statistics an der Uni Trier oder auf die beiden Survey-Master der Uni Bamberg. In Bamberg geht es um Umfragen und Stichproben.
Welche Voraussetzungen brauchst Du?
Für den Bachelor brauchst Du nur die Hochschulreife, denn alle fünf Bachelor-Studiengänge sind ohne Zulassungsbeschränkung. Beim Master sieht es dagegen ganz anders aus. Von den 13 Mastern sind 11 zulassungsbeschränkt. Dort liegt der wahre Flaschenhals des Fachs, und darauf solltest Du Dich früh einstellen.
Was solltest Du mitbringen?
- Ein erster Abschluss - in Statistik, Mathematik, Wirtschaft oder Informatik
- Ein belegbarer Anteil Mathematik und Statistik - fast überall verlangt, oft in Leistungspunkten ausgedrückt
- Die passenden Module - schau Dir die Zugangsordnung Deines Wunsch-Masters schon im zweiten Bachelor-Semester an und belege die Mathematik-Module, die sie fordert. Das lässt sich später nicht mehr nachholen
- Mathe als Ruhezone - wer Mathematik nur als Mittel zum Zweck erträgt, wird hier nicht glücklich
- Neugier auf das Warum - Du willst wissen, warum ein Ergebnis stimmt, nicht nur, dass es stimmt
- Lust auf Programmieren - R und Python gehören dazu
- Freude am Mitdenken für andere Fächer - Medizin, Wirtschaft, Psychologie
Außerdem solltest Du bereit sein umzuziehen, weil es im Fach kein Fernstudium gibt und Du direkt nach dem Abitur nur die fünf Bachelor-Orte zur Wahl hast. Wenn Du einen Beruf mit klarem Namen und klarer Stellenausschreibung suchst, passt Statistik eher nicht zu Dir.
Was lernst Du im Statistik-Studium?
Vielleicht fragst Du Dich, was man in Statistik überhaupt macht. Im Kern lernst Du, aus unvollständigen Daten belastbare Aussagen zu machen und dazuzusagen, wie sicher sie sind. Das Studium Statistik besteht deshalb in den ersten Semestern vor allem aus Mathematik. Danach wird es nach und nach konkreter.
- Analysis
- lineare Algebra
- Wahrscheinlichkeitsrechnung
- Tipp: Viele Hochschulen bieten dafür einen freiwilligen Mathe-Vorkurs vor dem ersten Semester an; nimm ihn mit, er kostet nichts und spart Dir das erste böse Erwachen.
- Deskriptive Statistik: Daten beschreiben, zusammenfassen, darstellen
- Schließende Statistik: von der Stichprobe auf die Grundgesamtheit schließen, Hypothesen testen, Fehler beziffern
- Regression und multivariate Verfahren: Zusammenhänge zwischen vielen Größen gleichzeitig untersuchen
- Stichproben- und Versuchsplanung: Umfragen und Experimente so anlegen, dass am Ende überhaupt etwas Gültiges herauskommt
- Programmieren und Datenverarbeitung: R, Python, SQL; dazu, wie man große und schmutzige Datensätze in den Griff bekommt
- Ein Anwendungsfach: Wirtschaft, Medizin, Psychologie, Soziologie oder eine Naturwissenschaft
Ein Begriff, der Dir im Studium ständig begegnen wird, ist Stochastik. So heißt der Teil der Mathematik, der den Zufall beschreibt, also Wahrscheinlichkeitsrechnung und Statistik zusammen. Stochastik ist das theoretische Fundament, auf dem später jedes Verfahren steht, das Du anwendest. Wenn Dir Stochastik in der Oberstufe Spaß gemacht hat, ist das ein gutes Zeichen.
Viele unterschätzen, wie wichtig das Anwendungsfach ist. An ihm entscheidet sich, in welche Branche Du später gehst. Statistik allein ist ein Werkzeugkasten, und erst das Fach dahinter macht daraus einen Beruf. Wenn Dich die Biostatistik reizt, wählst Du Medizin, und wenn Du in die Marktforschung willst, eher Wirtschaft oder Soziologie.
Vielleicht bist Du aber auch hier gelandet, weil Du Statistik im Studium hast, etwa in BWL, Psychologie, Medizin oder Soziologie. Das ist etwas anderes als ein Statistik-Studium.

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Bachelor oder Master – wo steigst Du ein?
Diese Verteilung halten wir für die wichtigste Information in diesem Artikel. Bei fast jedem anderen Fach überwiegen die Bachelor-Studiengänge, in der Statistik ist es dagegen umgekehrt:
Deshalb machen die meisten zuerst einen Bachelor in Mathematik, Wirtschaftswissenschaften, Psychologie oder Informatik und hängen dann den Statistik-Master an. Für Dich ist dieser Weg sogar ein Vorteil, weil Du ein Anwendungsfach mitbringst, und danach suchen Arbeitgeber. Wenn Du als Statistiker Medizin verstehst, bist Du in der Pharmaforschung mehr wert als jemand, der nur rechnen kann.
Wenn Du direkt nach der Schule einsteigen willst, hast Du fünf Möglichkeiten. Welche davon für Dich infrage kommt, bestimmt Dein bisheriger Weg:
| Bachelor-Studiengang | Hochschule |
|---|---|
| Statistik | Uni Dortmund |
| Statistik | LMU München |
| Statistik | Uni Konstanz |
| Statistik und Data Science | LMU München |
| Angewandte Statistik | Uni Magdeburg |
Was kannst Du mit Statistik werden?
Wenn Du nach „Statistik-Studium Berufsaussichten“ suchst, willst Du vermutlich vor allem wissen, ob Du damit einen Job findest. Du findest ihn fast überall, allerdings selten unter dem Namen „Statistiker“. Ausgeschrieben werden die Stellen als Data Analyst, Biometriker, Aktuar, Referent für Marktforschung oder Referent im statistischen Dienst. Daten hat heute jede Branche, aber kaum eine hat genug Leute, die sie sauber auswerten und richtig interpretieren können.
Uns ist wichtig, dass Du eines weißt, bevor Du Dich entscheidest. Für ein so kleines Fach lassen sich Berufsaussichten nicht seriös in einer Quote ausdrücken. Auf der Expertenstufe der Berufsgruppe Mathematik und Statistik zählt die Bundesagentur bundesweit 7.329 Beschäftigte, und das ist eine winzige Gruppe. Die meisten Absolventen tauchen deshalb in den Statistiken anderer Berufsgruppen auf, etwa in der Informatik oder im Gesundheitswesen. Eine Zahl, die genau Deine Jobchance beschreibt, gibt es nicht, und wer Dir eine nennt, hat sie geschätzt.
Was verdienst Du mit Statistik?
Mit Statistik verdienst Du im Durchschnitt 6.527 € brutto im Monat. Pharma, Versicherungen und Banken zahlen meist besser als Hochschulen und Ämter.
Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit, Berufsgruppe Mathematik und Statistik, Anforderungsniveau Experte, Stand 2025.

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Statistik und KI: Wie zukunftssicher ist das Fach?
Kurze Antwort: Gut, denn beim Statistiker gilt nur die Datenaufbereitung als automatisierbar und beim Aktuar gar nichts, während ein Data Scientist, der vor allem programmiert, deutlich stärker betroffen ist. Für diese Einschätzung haben wir im Job-Futuromat des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) nachgesehen. Er berechnet, welcher Anteil der Kerntätigkeiten eines Berufs Maschinen heute schon technisch erledigen könnten. Für Statistiker ist es 1 von 7, und daran hat sich seit 2013 nichts geändert.
Beim Statistiker könnte Software vor allem die Datenaufbereitung übernehmen. In der Data Science ist der Anteil deutlich höher, und am robustesten ist der Weg in die Versicherungsmathematik.
- Statistiker: nur die Datenaufbereitung
- Biometriker: 2 von 7, nämlich Programmieren und Modellbildung, zum Beispiel wenn Du Daten aus klinischen Studien auswertest. Im Jahr 2013 lag dieser Wert noch bei 0 Prozent
- Data Scientist: 10 von 22 Kerntätigkeiten, darunter Datenaufbereitung, Datenbankmanagement, Programmieren und Recherche
- Statistiker: Datenanalyse, empirische Forschung, angewandte Mathematik und angewandte Informatik
- Data Scientist: Datenanalyse, Statistik, Mathematik, Datenschutz und Projektmanagement
- Aktuar: alle 4 Kerntätigkeiten, also die Statistik, die Versicherungs- und Wirtschaftsmathematik und die Entwicklung
Das passt zu dem, was wir im Berufeabschnitt über Statistiker geschrieben haben, denn ihre Stärke ist es zu wissen, wann ein Modell lügt. Wenn Du in Unternehmen Modelle bauen möchtest, stell deshalb die Statistik in den Vordergrund und sieh das Programmieren als Werkzeug.
Das IAB rät allerdings davon ab, die Werte als Prognose zu lesen. Ein hoher Anteil bedeutet nicht, dass ein Beruf verschwindet, und auch Berufe mit niedrigem Anteil verändern sich. Was Dir die einzelnen Wege einbringen, haben wir im Gehaltsabschnitt weiter oben zusammengestellt.
Das Statistik-Studium in Zahlen
an Universitäten2.023
an Fachhochschulen
Verwandte Studiengänge
Statistik ist ein kleines Fach mit wenigen Standorten. Falls keiner der neun Studienorte für Dich infrage kommt oder Du lieber breiter starten willst, führen auch diese Wege zum selben Ziel, und aus jedem von ihnen kommst Du in den Statistik-Master:
Jede dieser Seiten zählt ihren eigenen Bestand nach derselben Regel – die Zahlen dort sind deshalb andere als hier. Reine Data-Science-Studiengänge sind in unseren 18 nicht enthalten: Sie tragen Statistik nicht im Namen und werden getrennt gezählt.
Häufige Fragen zum Statistik-Studium
Was macht ein Statistiker?
Was ist ein Statistiker – und gibt es den Beruf überhaupt?
Wie viel Gehalt verdient man als Statistiker?
Kann ich Statistik im Bachelor studieren?
Statistiker-Ausbildung oder Statistik-Studium – was ist der Weg?
Geht Statistik als Fernstudium oder dual?
Ist BWL ein Bachelor of Science – und reicht das für den Statistik-Master?
Was ist Stochastik?
Wie viel Mathematik steckt wirklich drin?
Angebote fürs Studium per E-Mail
Du willst Statistik studieren? Wir schicken Dir ab und zu Angebote von Hochschulen, Stiftungen und Partnern.
- Einladungen zu Karriere-Events bekannter Arbeitgeber
- Stipendien und Förderprogramme
- Praktika und Trainee-Programme
- Gratis-Aktionen und Geld-Angebote
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InformatikDaten mit Software verarbeitenPassende Berufe
- Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit, Berufsgruppe Mathematik und Statistik, Deutschland, alle Altersgruppen, beide Geschlechter, alle Branchen, Stand 2025: 6.527 € auf dem Anforderungsniveau Experte, unteres Viertel 5.191 €, oberes Viertel 7.955 €, 7.329 Beschäftigte. Für die Anforderungsniveaus Fachkraft und Spezialist weist die Bundesagentur in dieser Gruppe keine Werte aus.
- Eigene Auswertung der myStipendium-Studiengangsdatenbank, Stand 21.09.2026: 18 Studiengänge an 11 Hochschulen in 9 Städten, davon 5 Bachelor und 13 Master. Gezählt werden aktive, veröffentlichte Studiengänge mit dem Hauptfach Statistik, die Statistik, Statistics, Statistical, Biostatistik oder Survey Statistics im Namen tragen; reine Data-Science-Studiengänge und Zertifikatskurse zählen nicht mit.
- Zulassung, Bewerbungsfristen, Zugangsordnungen der Master und Semesterbeiträge: Angaben der jeweiligen Hochschule. Prüfe sie vor der Bewerbung dort nach, sie ändern sich jedes Semester.
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