Einstiegsgehalt 
3.810
Durchschnittsgehalt 
4.667
Ausbildung 
Master
183
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Mathematiker
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Was ist ein Mathematiker?

Mathematiker befassen sich damit, komplexe Probleme mithilfe mathematischer Modelle und Statistiken analytisch aufzuschlüsseln und Lösungswege zu entwickeln. Man findet sie vor allem in Branchen, in denen mit großen Datenmengen und Wahrscheinlichkeiten gearbeitet wird. Rechtlich geschützt ist die Berufsbezeichnung theoretisch zwar nicht, allerdings benötigt man einen einschlägigen Hochschulabschluss, um eine Anstellung zu bekommen.

Was macht ein Mathematiker?

Mathematiker rechnen – so weit, so klar. Dabei geht es allerdings in der Regel nicht um die Art des Rechnens, die die meisten Leute noch aus der Schule kennen. Addition, Subtraktion, Multiplikation und Division sind also bloß der simple Anfang. Mathematiker rechnen meist mit komplexen Formeln und einer Vielzahl von Variablen, also viel abstrakter. Mit ihrer Arbeit tragen Mathematiker entscheidend dazu bei, wichtige Zukunftsfragen zu lösen – zum Beispiel bei Planungs- und Investitionsprozessen oder Kalkulationen in Unternehmen. In Zeiten der rasant fortschreitenden Digitalisierung sind sie aber auch gefragt, wenn es darum geht, Methoden zu entwickeln, die es ermöglichen, aus den mitunter riesigen Datenmengen, die heute in vielen Bereichen erhoben werden, die wichtigen Informationen herauszufiltern und nutzbar zu machen.

Wie wird man Mathematiker?

Um Mathematiker oder Mathematikerin zu werden, brauchst Du einen Hochschulabschluss im Fachbereich Mathematik. Grundsätzlich ist der Bachelor-Abschluss berufsqualifizierend, in der Regel hat man mit einem Master aber Vorteile, auch was das Gehalt angeht. Die Auswahl an Studiengängen ist dabei ziemlich groß, denn Mathematik-Studiengänge findest Du an allen deutschen Universitäten – häufig bieten die Unis sogar spezialisierte Studiengänge an. Diese sind insbesondere für diejenigen interessant, die schon zu Beginn des Studiums genaue Vorstellungen davon haben, was sie im Beruf später einmal machen wollen. Wenn Du zu den ungefähr 50 Prozent der Mathematik-Studenten gehörst, die später mal als Lehrer an einer Schule arbeiten wollen, dann befasst Du Dich im Studium nicht ausschließlich mit mathematischen, sondern zusätzlich noch mit pädagogischen Inhalten, die Dich auf die spätere Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen vorbereiten. Als Mathematik-Lehrer brauchst Du einen Master, nur in Ausnahmefällen kann man auch mit einem Bachelor unterrichten.

Vor Beginn des ersten Semesters bieten die meisten Universitäten sogenannte Vorkurse für die angehenden Mathematik-Studenten an. In diesen Vorkursen wird der gesamte Stoff der Abiturstufe noch mal im Schnelldurchlauf wiederholt, damit sichergestellt ist, dass auch wirklich alle Studenten das Studium auf dem gleichen Wissensstand beginnen und keiner einen Nachteil aufgrund schlechterer Schulbildung hat.

Wo arbeitet ein Mathematiker?

Das Berufsbild des Mathematikers hat sich in den vergangenen Jahrzehnten enorm gewandelt und vor allem vervielfältigt. Früher waren fast alle Mathe-Absolventen in der Lehre oder Forschung tätig, heute bietet angesichts der zunehmenden Bedeutung von Daten und Statistiken auch die Privatwirtschaft jede Menge Einsatzmöglichkeiten für Mathematiker. Berufe mit Mathematik findest Du zum Beispiel in den folgenden Bereichen:

  • Versicherungen
  • Banken und Finanzdienstleister
  • Softwareunternehmen
  • Pharmaunternehmen
  • Versicherungen
  • Banken und Finanzdienstleister
  • Softwareunternehmen
  • Pharmaunternehmen
  • Unternehmensberatungen
  • Telekommunikation und Energiewirtschaft
  • Schulen
  • ForschungTelekommunikation und Energiewirtschaft
  • Schulen
  • Forschung

Wie sieht der Arbeitsalltag aus?

Wie Dein Arbeitsalltag konkret aussieht, hängt natürlich sehr stark davon ab, in welcher Branche Du tätig bist, denn in den verschiedenen Bereichen können Dir recht unterschiedliche Aufgaben begegnen. Die folgenden Tätigkeiten sind typisch:

Wie sieht der Arbeitsplatz aus?

Den größten Teil der Arbeitszeit verbringst Du an Deinem Schreibtisch im Büro, das wird Dich wohl kaum überraschen. Der Computer ist dabei für fast alle Tätigkeiten Dein wichtigstes Arbeitsgerät, schließlich rechnest Du häufig mit komplexen Modellen und Formeln, was spezielle Software erfordert.

Wenn Du in der Unternehmensberatung tätig bist, kommst Du häufiger raus aus Deinem gewöhnlichen Arbeitsumfeld und hast regelmäßig Außentermine und Beratungsgespräche bei Kunden.

Was verdient ein Mathematiker?

Mathematiker Berufe sind in der Regel gut bezahlt. Schon als Berufseinsteiger kannst Du etwa in Unternehmensberatungen mit einem Monatsgehalt deutlich über 3.000 Euro rechnen, wenn Du eine Anstellung bei einer Versicherung findest, kann Dein Gehalt direkt nach dem Studium sogar schon bis zu 4.000 Euro betragen.

Mit ein paar Jahren Berufserfahrung verdienst Du in den meisten Branchen zwischen 3.800 und 4.600 Euro monatlich, Top-Verdiener unter den Mathematiker Berufen sind übrigens die Mathematikprofessoren, mit einem durchschnittlichen Jahresgehalt von ungefähr 60.000 Euro.

Wo finde ich einen Job als Mathematiker?

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Wie sind die Berufsaussichten für Mathematiker?

Mit einem Hochschulabschluss im Bereich der Mathematik hast Du hervorragende Aussichten, schnell einen spannenden und gut bezahlten Job zu finden. Statistiken zu Absolventen aus den vergangenen Jahren haben gezeigt, dass unter Mathematikern nahezu Vollbeschäftigung herrscht – je nach Erhebung liegt die ermittelte Arbeitslosenquote zwischen 0,8 und 2,6 Prozent.

Rechenkünstler sind also sehr gefragt – kein Wunder eigentlich. Denn immer mehr Branchen beschäftigen sie heutzutage, um Arbeitsprozesse zu planen, zu optimieren und zu kontrollieren. Ob Unfall- oder Krankenversicherungen, Banken oder andere Finanzdienstleister – sie alle arbeiten mit großen Datenmengen, Statistiken und Wahrscheinlichkeiten. Dafür benötigen sie Menschen, die damit umzugehen wissen. Nicht zuletzt sind Mathematiker aber auch aufgrund ihrer analytischen Fähigkeiten und logischen Denkweise besonders nachgefragt. Vor allem für Unternehmensberatungen sind sie interessant, da sie in der Lage sind, schnell und sehr präzise Probleme ausfindig zu machen und zudem systematisch ganz konkrete Strategien zur Lösung dieser Probleme zu entwickeln, zum Beispiel über die Ermittlung von Kostenstrukturen und das Berechnen von Einsparpotenzialen.

Welche Spezialisierungen gibt es?

Im Bereich der Mathematik gibt es zahlreiche Spezialisierungen. Viele dieser Spezialisierungen finden sich bereits in eigens konzipierten Studiengängen wieder. So bieten viele Unis neben dem klassischen Mathematik-Studium ein breites Spektrum an spezialisierten Mathematikstudiengängen an, die Dich auf die Arbeit in einer bestimmten Branche vorbereiten sollen. Insbesondere der Master bietet hier enormes Entfaltungspotenzial. Dabei kannst Du Dich zum Beispiel auf die folgenden Bereiche spezialisieren:

  • Wirtschaftsmathematik
  • Finanzmathematik
  • Biomathematik
  • Mathematik und Informatik
  • Angewandte Mathematik
  • Statistik
  • Technomathematik

Passt der Beruf Mathematiker zu mir?

Das, was Du in der Schule in Mathematik gelernt hast, ist nicht unbedingt das, womit Du später Dein Geld verdienst, das ist Dir beim Lesen sicher aufgefallen. Nur gut rechnen zu können reicht also bei Weitem nicht aus. Wenn Du darüber nachdenkst, mal als Mathematiker zu arbeiten, solltest Du erst einmal prüfen, ob Du die folgenden Voraussetzungen für diese Arbeit erfüllst:

Zahlenverständnis
Klar, zuallererst solltest Du eher der Typ Zahlenmensch sein, ansonsten wirst Du im Mathematik-Studium und später im Beruf keine Freude haben.
logisches Denken
Lösungswege selbst auf Basis logischer Schlüsse und Beweisketten herzuleiten, das sollte Dir liegen, denn damit verbringst Du jede Menge Zeit in Deinem Beruf.
Ausdauer
Du bist häufig mit Problemen konfrontiert, die sich nicht kurzfristig oder mit einem einzigen klugen Gedanken lösen lassen. Stattdessen bist Du oft wochen- oder monatelang mit der Lösung eines Problems beschäftigt.
hohe Frustrationsschwelle
Nicht immer werden die Lösungsstrategien, die Du in langwierigen Arbeitsprozessen entwickelt hast, genau so aufgehen, wie Du es Dir vorgestellt hast. Du wirst immer wieder auch mit Rückschlägen konfrontiert sein und musst in der Lage sein, trotzdem einen kühlen Kopf zu bewahren, Deine Fehler zu analysieren und noch mal neu und eventuell anders über das Problem nachzudenken.
Analysefähigkeit
Ein scharfer Blick ist nötig, denn Du musst in der Lage sein, schneller und vor allem präziser als andere Probleme und deren Ursachen zu identifizieren.
Erklären
Wenn Du zum Beispiel als Unternehmensberater mit Kunden zu tun hast, musst Du in der Lage sein, Deine Lösungswege, die mitunter auf komplizierten mathematischen Verfahren beruhen, auch für diejenigen verständlich zu erläutern, die nicht Mathematik studiert haben.
Abstraktion
Du solltest die Erkenntnisse, die Du in einem speziellen Fall gesammelt hast, in einen größeren Zusammenhang setzen können, um Gesetzmäßigkeiten abzuleiten.

Manche dieser Voraussetzungen erfüllt gerade am Anfang nicht jeder angehende Mathematiker. Ausdauer, den richtigen Umgang mit Misserfolg und einen scharfen analytischen Blick etwa kannst Du Dir im Laufe Deiner Ausbildung aber antrainieren.