- Fernstudium, ortsunabhängig
- Dauer: 6 Semester
- Ohne Numerus clausus
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Inhalt12 Abschnitte
- Wo kann ich Medienpädagogik studieren?
- Was kannst Du mit Medienpädagogik werden?
- Was verdienst Du mit Medienpädagogik?
- Medienpädagogik und KI: Wie zukunftssicher ist das Fach?
- Welche Voraussetzungen brauchst Du?
- Was ist Medienpädagogik – Studium oder Ausbildung?
- Welche Inhalte hat das Medienpädagogik-Studium?
- Wie läuft das Medienpädagogik-Studium ab?
- Das Medienpädagogik-Studium in Zahlen
- Passt das Medienpädagogik-Studium zu Dir?
- Häufige Fragen zum Medienpädagogik-Studium
- Weiter zum Medienpädagogik-Studium
Wo kann ich Medienpädagogik studieren?
Medienpädagogik kannst Du in Deutschland an Universitäten, Pädagogischen Hochschulen und einigen Fachhochschulen studieren, meist vor Ort und öfter im Master als im Bachelor. Viele Studiengänge tragen dabei einen anderen Namen wie Medienbildung, Kultur- und Medienbildung oder Intermedia, und das solltest Du bei Deiner Suche im Kopf behalten.

- ortsunabhängig, 6 Semester Regelstudienzeit
- ohne Numerus clausus

| Studiengang | Hochschule | Ort | Abschluss |
|---|---|---|---|
| Kultur- und Medienbildung | PH Ludwigsburg | Ludwigsburg | Bachelor of Arts |
| Kultur- und Medienpädagogik | HS Merseburg | Merseburg | Bachelor of Arts |
| Kultur- und Medienpädagogik | IU - Internationale Hochschule | – | Bachelor of Arts |
| Medienbildung - Audiovisuelle Kultur und Kommunikation | Uni Magdeburg | Magdeburg | Bachelor of Arts |
| Medienpädagogik | PH Ludwigsburg | – | Bachelor of Arts |
| Medienpädagogik | Euro-FH | – | Bachelor of Arts |
| E-learning und Medienbildung (Vollzeit) | PH Heidelberg | Heidelberg | Master of Arts |
| E-learning und Medienbildung (Teilzeit) | PH Heidelberg | Heidelberg | Master of Arts |
Du siehst 10 von 22 Studiengängen.Alle 22 ansehen →Weniger anzeigen ↑
| Studiengang | Hochschule | Ort | Abschluss |
|---|---|---|---|
| Handlungsorientierte Medienpädagogik - Spielerische Ansätze in der Jugendmedienarbeit | TH Köln | Köln | Master of Arts |
| Intermedia - Medienbildung, Mediengestaltung, Medienkultur | Uni Köln | Köln | Master of Arts |
| Medienbildung - Audiovisuelle Kultur und Kommunikation | Uni Magdeburg | Magdeburg | Master of Arts |
| Medienkulturen und Medienbildung | Uni Rostock | – | Master of Arts |
| Medienpädagogik & Digitalität | Euro-FH | – | Master of Arts |
| Medienpädagogik , berufsbegleitendes Verbundstudium | FH SWF (Fachhochschule Südwestfalen) | Soest | Master of Arts |
| Spiel- und Medienpädagogik | EAH Jena | Jena | Master of Arts |
| Medienbildung | Uni Halle | Halle (Saale) | Staatsexamen |
| Medienpädagogik | Uni Regensburg | Regensburg | Staatsexamen |
| Medienpädagogik | Uni Erlangen (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg) | Nürnberg | Staatsexamen |
| Medienpädagogik | LMU München | – | Staatsexamen |
| Medienpädagogik | Uni Passau | – | Staatsexamen |
Eigene Auswertung der myStipendium-Datenbank, Stand 23.09.2026; gezählt ist über den Namen – alle veröffentlichten, nicht stillgelegten Studiengänge, die Medienpädagogik oder Medienbildung im Namen tragen –, weil das Fach in unserer Datenbank keinen belastbaren eigenen Fach-Tag hat; Hochschulzertifikate und Weiterbildungen sind nicht enthalten, sie führen zu keinem Studienabschluss.
Pädagogische Hochschulen sind in diesem Fach überdurchschnittlich stark vertreten. Wenn Du ein Staatsexamen anstrebst, findest Du die fünf Wege dorthin an Universitäten, nämlich an der LMU München, der Uni Passau, der Uni Regensburg, der Uni Erlangen-Nürnberg und der Uni Halle. Über Medienwissenschaften, Erziehungswissenschaften und Theaterpädagogik haben wir eigene Artikel geschrieben.
Was kannst Du mit Medienpädagogik werden?
Nach dem Medienpädagogik-Studium stehen Dir Berufe in fünf Feldern offen. Für Dich ist dabei vor allem wichtig, dass Medienpädagogik nicht nur in die Schule führt. Der größte Teil des Berufsfelds liegt außerhalb der Regelschule, also in der Jugendarbeit, in Medienzentren, an Volkshochschulen und in der Erwachsenenbildung. Deshalb rechnen wir weiter unten auch mit der Berufsgruppe der außerschulischen Bildung.
- Medienpädagogin oder Medienpädagoge
- Fachkraft für Medienpädagogik, oft in der Jugendhilfe ausgeschrieben
- Referentin für Medienkompetenz oder Medienbildung
- Bildungsreferent, Projektleitung Medienprojekte
- Dozentin in der Erwachsenenbildung, Fachkraft für E-Learning
- Medienberater oder Medienberaterin, Coaching
- wissenschaftliche Mitarbeit an einer Hochschule
Deine Berufschancen in der Medienpädagogik lassen sich auch in Zahlen fassen. Die Bundesagentur für Arbeit zählt sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in zwei Berufsgruppen. In der zweiten landen viele Medienpädagogen in der Jugendhilfe.
Du siehst also, dass es dieses Berufsfeld wirklich gibt. Über Deine Medienpädagogik-Jobchancen im Einzelfall sagen diese Zahlen aber nichts, denn die hängen an Deinem Schwerpunkt, an der Region und daran, ob eine Stelle gerade projektfinanziert ist oder fest.
Verwechseln solltest Du das Studium nicht mit den Weiterbildungen und Zusatzqualifikationen in Medienpädagogik. Sie richten sich an Menschen, die schon in einem pädagogischen Beruf arbeiten, etwa als Erzieherin, Sozialarbeiter oder Lehrkraft. Eine Medienpädagoge-Weiterbildung ist der schnellere Weg, führt aber zu keinem Hochschulabschluss. Deshalb steht sie nicht in unserer Liste der 20 Studiengänge, denn wir zählen nur Abschlüsse, die eine Hochschule vergibt.
Was verdienst Du mit Medienpädagogik?
Mit Medienpädagogik verdienst Du im Durchschnitt 4.708 € brutto im Monat. Zum Berufsstart liegst Du meist darunter.
Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit, Berufsgruppe 844 "Lehrtätigkeit an außerschulischen Bildungseinrichtungen", Hochschulabschluss, Stand 2024.
Medienpädagogik und KI: Wie zukunftssicher ist das Fach?
Kurze Antwort: Sehr, solange Du mit Menschen arbeitest, denn beim Medienpädagogen gilt nur die Medientechnik als ersetzbar. Näher an der Automatisierung bist Du, wenn Du vor allem Lernmedien produzierst. Wir haben dafür im Job-Futuromat des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) nachgesehen, der berechnet, welcher Anteil der Kerntätigkeiten eines Berufs heute schon technisch automatisierbar wäre. Für Medienpädagogen ist es 1 von 10.
Was gilt beim Medienpädagogen als ersetzbar? Das IAB nennt hier allein die Medientechnik, und 2013 lag der Wert sogar noch bei 0 Prozent. Wo wird es für Dich enger? Vor allem die Produktion von Lernmedien liegt näher an der Automatisierung.
- Medienpädagoge: allein die Medientechnik
- E-Learning-Autor: computer- und webbasierte Trainings sowie das E-Learning selbst, zusammen 40 Prozent
- Dozent in der Erwachsenenbildung: E-Learning und die Lernzielkontrolle
- Medienpädagoge: Medienberatung, Bildungsarbeit, Didaktik, Methodik, Jugend- und Erwachsenenbildung und selbst die Redaktion
- Dozent in der Erwachsenenbildung: Didaktik, Bildungsplanung und der Unterricht selbst
- Bildungsreferent: eine der Stellenbezeichnungen aus unserem Berufeteil oben, mit 0 von 7
Wenn Du im Jugendzentrum, im Medienzentrum oder an der Volkshochschule arbeitest, bleiben die Projekte mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen also bei Menschen, auch wenn sich die Geräte ändern.
Wie belastbar sind so niedrige Werte? Der Futuromat bewertet nur, was Technik heute übernehmen könnte. Das IAB betont selbst, dass ein niedriger Wert nicht heißt, dass sich an einem Beruf nichts ändert. Gerade in einem Fach, das sich mit Medien beschäftigt, wechseln die Werkzeuge ständig. Wenn Du Deinen Schwerpunkt wählst, spricht der Futuromat eher für die Projektarbeit mit Menschen als für die reine Produktion von Lernvideos.
Welche Voraussetzungen brauchst Du?
Für den Bachelor brauchst Du das Abitur für die Universität oder die Fachhochschulreife für die Fachhochschule, und 3 von 6 Bachelor sind zulassungsfrei. Deine Abiturnote ist in diesem Fach also nicht durchgängig das Nadelöhr. Größer ist eine andere Hürde, denn mit 9 Mastern und 5 Staatsexamens-Wegen sind 14 der 20 Studiengänge gar nicht für Studienanfänger gedacht.
Was solltest Du mitbringen?
- Fachgebundene Hochschulreife: reicht an vielen Hochschulen
- Die hast Du zum Beispiel mit einer abgeschlossenen Ausbildung und mehreren Jahren Praxis in einem verwandten Beruf, etwa als Erzieherin
- Die Regeln dafür setzt jedes Bundesland selbst
- Praxis im pädagogischen Feld - viele Studiengänge setzen ein Vorpraktikum oder Praxisphasen voraus
- Einen Job für den berufsbegleitenden Master - manche, etwa an der FH Südwestfalen oder der TH Köln, erwarten, dass Du währenddessen arbeitest
- Für den Master - einen Bachelor aus einem verwandten Fach

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Was ist Medienpädagogik – Studium oder Ausbildung?
Medienpädagogik lernst Du in einem Studium und nicht in einer Ausbildung. Im Zentrum steht die Frage, wie Menschen und vor allem Kinder und Jugendliche mit Medien umgehen und was dieser Umgang mit ihrer Entwicklung macht. Als Medienpädagogin oder Medienpädagoge begleitest Du sie dabei pädagogisch.
Was zum Fach gehört
Das Studium ist interdisziplinär, diese Fachgebiete kommen darin zusammen
Eine klassische Lehre gibt es für diesen Beruf nicht. Falls Du nach Medienpädagoge-Lehrstellen oder nach einer Medienpädagogik-Ausbildung im dualen System suchst, wirst Du deshalb nichts finden, weil das Berufsbild nicht als Ausbildungsberuf geregelt ist. Den Beruf erlernen kannst Du auf zwei Wegen, die wir Dir hier vorstellen.
- Mediendidaktik: Medien als Werkzeug im Unterricht. Welche Funktion haben Video, Podcast oder Lernplattform in einem Lehr- und Lernprozess?
- Medienerziehung: die kritische Auseinandersetzung mit Medienkonsum und medialer Angebotsvielfalt. Wer ein Medienerziehung-Studium sucht, landet fast immer bei einem dieser 20 Studiengänge – einen eigenen Studiengang mit diesem Namen gibt es in unserer Datenbank nicht.
- Medienkompetenz und informationstechnische Bildung: Menschen so weit zu bringen, dass sie an der medialen Welt teilnehmen können. Ein eigenes Medienkompetenz-Studium gibt es nicht, das Thema steckt in jedem dieser Studiengänge.
Abzugrenzen ist Medienpädagogik von zwei Nachbarfächern
Welche Inhalte hat das Medienpädagogik-Studium?
Zu Beginn machst Du Dich mit den Grundbegriffen der Medien- und Kommunikationswissenschaft vertraut. Weitere Grundlagen bekommst Du aus der Erziehungswissenschaft und der Psychologie, und erst darauf bauen die Schwerpunkte auf.
- Medien- und Kommunikationstheorien
- Erziehungswissenschaft, Bildungstheorie und Wissenschaftstheorie
- Medienpsychologie
- Medienethik und Jugendmedienschutz
- Lehren und Lernen mit Medien, E-Learning und Mediendidaktik
- Medienerziehung und Medienkompetenzförderung
- Medienpraxis: einen kurzen Film drehen, einen Radiobeitrag schneiden, eine Website oder ein Spiel gestalten
- Praktika und Praxisprojekte in Einrichtungen der Kinder-, Jugend- oder Erwachsenenbildung
Je nachdem, welchen Studiengang Du wählst, verschiebt sich das Gewicht deutlich. Einige Angebote sind stark mediendidaktisch zugeschnitten, zum Beispiel die beiden Master „E-learning und Medienbildung“ an der PH Heidelberg. Andere sind praxisnah und pädagogisch geprägt, etwa die handlungsorientierte Medienpädagogik an der TH Köln mit spielerischen Ansätzen in der Jugendmedienarbeit oder die Spiel- und Medienpädagogik an der EAH Jena. Wieder andere stellen Gestaltung und Medienkultur nach vorn, so wie der Master Intermedia an der Uni Köln. Wir raten Dir deshalb, vor der Bewerbung ins Modulhandbuch zu schauen und Dich nicht nur am Studiengangsnamen zu orientieren.
Wie läuft das Medienpädagogik-Studium ab?
Für das Studium gibt es drei verschiedene Wege, und welcher davon zu Dir passt, hängt davon ab, was Du später machen willst.
Du kannst zwischen 3 Fernstudiengängen und 2 dualen Studiengängen wählen. Wenn Du neben dem Job studieren willst, hast Du es in diesem Fach also nicht leicht, denn nur 3 der 20 Studiengänge laufen als Fernstudium und 2 sind dual.
Was ein Fernstudium kostet und wie ein berufsbegleitendes Studium abläuft, erklären wir Dir in eigenen Artikeln.
Das Medienpädagogik-Studium in Zahlen
an Universitäten7.543
an Fachhochschulen
Passt das Medienpädagogik-Studium zu Dir?
- Du gern mit Kindern und Jugendlichen arbeitest und gut auf Menschen zugehen kannst
- Du Medien selbst nutzt und trotzdem kritisch draufschaust
- Dich interessiert, wie Menschen lernen – und was Bildschirme damit machen
- Du Lust auf Medienpraxis hast: Film, Audio, Web, Spiel
- Du mit Projektarbeit und wechselnden Gruppen zurechtkommst
- Du eine große Auswahl an Studienorten brauchst: Es sind 10
- Du direkt nach dem Abitur einsteigen willst und Dich auf einen Bachelor festlegst – es gibt nur 6
- Du Medien gestalten und nicht vermitteln willst – dann passen Mediendesign oder Medienkommunikation besser
- Du die Technik hinter den Medien suchst statt die Pädagogik
- Du ein Studium ohne Praxisanteile und ohne Arbeit mit Menschen suchst

Das Infomaterial ist kostenlos und unverbindlich.
Häufige Fragen zum Medienpädagogik-Studium
Wie wird man Medienpädagoge?
Was ist Medienpädagogik?
Wo kann man Medienpädagogik studieren?
Was ist Kultur- und Medienpädagogik?
Kann man Medienpädagogik auf Lehramt studieren?
Gibt es Medienpädagogik als Fernstudium?
Welchen NC braucht man für Medienpädagogik?
Welche Inhalte hat das Medienpädagogik-Studium?
Welche Jobs und Stellenangebote gibt es mit Medienpädagogik?
Was verdient ein Medienpädagoge?
Angebote fürs Studium per E-Mail
Du willst Medienpädagogik studieren? Wir schicken Dir ab und zu Angebote von Hochschulen, Stiftungen und Partnern.
- Einladungen zu Karriere-Events bekannter Arbeitgeber
- Stipendien und Förderprogramme
- Praktika und Trainee-Programme
- Gratis-Aktionen und Geld-Angebote
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- Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit, Berufsgruppe 844 „Lehrtätigkeit an außerschulischen Bildungseinrichtungen“: 4.708 € brutto im Monat auf Expertenniveau bei 36.155 Beschäftigten, 5.192 € auf Spezialistenniveau bei 1.394 Beschäftigten. Für das Helfer- und das Fachkraftniveau sind in dieser Gruppe keine Werte veröffentlicht. Deutschland, alle Altersgruppen, beide Geschlechter, alle Branchen, Stand 2024.
- Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit, Berufsgruppe 831 „Erziehung, Sozialarbeit, Heilerziehungspflege“: 5.021 € brutto im Monat auf Expertenniveau bei 147.424 Beschäftigten, 4.304 € auf Fachkraftniveau bei 192.908 Beschäftigten. Deutschland, alle Altersgruppen, beide Geschlechter, alle Branchen, Stand 2024.
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