Medienpsychologie Studium: Unis, Studiengänge & Gehalt

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  • Dauer: 36, 48 oder 72 Monate (180 ECTS)
  • Ohne Numerus clausus, Zugang auch ohne Abitur möglich

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Medienpsychologie studieren - auf einen Blick
Was ist Medienpsychologie?Die Psychologie der Mediennutzung.Du erforschst, wie Filme, Spiele, Werbung und soziale Netzwerke auf Denken, Fühlen und Verhalten wirken. Zur Approbation als Psychotherapeut führt das Fach ausdrücklich nicht.
Brauche ich einen NC?Teils: 1 von 4 Bachelor haben einen NC, 3 sind zulassungsfrei.Welcher Schnitt zuletzt gereicht hat: NC-Werte je Hochschule.
Wo kann ich studieren?An 6 Hochschulen in 4 Städten.8 Studiengänge, 4 Bachelor und 4 Master. 2 laufen dual, 1 als Fernstudium. Nur 4 der 8 tragen Medienpsychologie im Namen.
Wie lange dauert es?Erst Bachelor, dann Master – beide Stufen gibt es 4-mal.Die Regelstudienzeit legt jede Hochschule selbst fest. Verlässliche Werte dafür führen wir nicht, sie stehen auf der Seite des jeweiligen Studiengangs.
Was verdienst Du damit?5.247 € brutto im Monat.Mitte der Berufsgruppe Psychologie auf Hochschulebene, Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit, Stand 2024.
Inhalt12 Abschnitte
  1. Wo kann ich Medienpsychologie studieren?
  2. Was kannst Du mit Medienpsychologie werden?
  3. Was verdienst Du mit Medienpsychologie?
  4. Medienpsychologie und KI: Wie zukunftssicher ist das Fach?
  5. Welche Voraussetzungen brauchst Du?
  6. Was ist Medienpsychologie – und wie heißt das Studium wirklich?
  7. Was lernst Du im Medienpsychologie-Studium?
  8. Wie läuft das Studium ab?
  9. Das Medienpsychologie-Studium in Zahlen
  10. Passt das Medienpsychologie-Studium zu Dir?
  11. Häufige Fragen zur Medienpsychologie
  12. Weiter zum Medienpsychologie-Studium

Wo kann ich Medienpsychologie studieren?

Vor Ort kannst Du Medienpsychologie in Deutschland nur in Ansbach, Berlin, Chemnitz und Würzburg studieren, an staatlichen wie an privaten Hochschulen, und daneben gibt es ein Fernstudium. Wundere Dich nicht, wenn Dir dabei andere Namen begegnen, denn nur ein Teil der Studiengänge heißt wörtlich so. Andere laufen als Medien- und Wirtschaftspsychologie oder als Psychologie digitaler Medien.

1
IU
Psychologie (B.Sc.)
IU Internationale Hochschule* · Fernstudium, Start jederzeit · ★★★★★ 4,6
  • 180 ECTS
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2
Hochschule Fresenius
Psychologie (B.Sc.)
Charlotte Fresenius Hochschule* · Vollzeit · Wiesbaden, München und weitere Standorte
ohne NC
3
Euro-FH
Psychologie (B.Sc.)
Euro-FH Hamburg* · Fernstudium, auch berufsbegleitend · ★★★★☆ 4,2
ohne NC
4
PFH Göttingen
Psychologie (B.Sc.)
PFH Göttingen* · Vollzeit
ohne NC
5
IU Internationale Hochschule
Kommunikations­psychologie (B.Sc.)
IU Internationale Hochschule* · Fernstudium
ohne NC
StudiengangHochschuleOrtAbschluss
Angewandte Wirtschafts- und MedienpsychologieHochschule AnsbachAnsbachBachelor of Arts
Medien- und Wirtschaftspsychologie, duale StudienvarianteMedia University of Applied Sciences (ehemals HMKW)BerlinBachelor of Arts
Medien- und WirtschaftspsychologieMedia University of Applied Sciences (ehemals HMKW)BerlinBachelor of Science
MedienpsychologieHochschule für angewandtes ManagementBerlinBachelor of Science
Medien- und InstruktionspsychologieTU ChemnitzChemnitzMaster of Science
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StudiengangHochschuleOrtAbschluss
MedienpsychologieBSP Business and Law SchoolBerlinMaster of Science
Medienwirkungen und MedienpsychologieHochschule AnsbachAnsbachMaster of Science
Psychologie digitaler MedienUni WürzburgWürzburgMaster of Science

Eigene Auswertung der myStipendium-Datenbank, Stand 22.09.2026; gezählt ist, was die Hochschule selbst der Medienpsychologie zuordnet und die Psychologie im Namen trägt – 4 der 8 heißen wörtlich nach dem Fach. Hochschulzertifikate und Weiterbildungen sind nicht enthalten, sie führen zu keinem Studienabschluss.

So kannst Du Medienpsychologie studieren
Studiengänge nach Studienform
6
in Präsenz
Vollzeit oder Teilzeit vor Ort an der Hochschule
2
dual
Studium mit Praxisphasen im Unternehmen
1
im Fernstudium
ortsunabhängig, oft neben dem Beruf

In Berlin findest Du mit 4 der 8 Studiengänge die meisten Angebote. Medienpsychologie gibt es aber keineswegs nur an privaten Hochschulen.

Staatlich
  • Hochschule Ansbach: die einzige, die beide Stufen abdeckt, nämlich mit dem Bachelor Angewandte Wirtschafts- und Medienpsychologie und dem Master Medienwirkungen und Medienpsychologie
  • TU Chemnitz: Medien- und Instruktionspsychologie
  • Uni Würzburg: Psychologie digitaler Medien
Privat
  • die übrigen drei Hochschulen, alle in Berlin
  • mit eigenen Zulassungsregeln und eigenen Gebühren

Wenn Du ortsgebunden bist, ist die Auswahl trotzdem dünn. Außerhalb von Berlin, Ansbach, Chemnitz und Würzburg bleibt Dir das eine Fernstudium oder ein verwandtes Fach wie Psychologie, Wirtschaftspsychologie oder Medienwissenschaften.

Was kannst Du mit Medienpsychologie werden?

In Stellenanzeigen heißen die Medienpsychologie-Berufe fast nie „Medienpsychologe“. Stattdessen suchen Arbeitgeber zum Beispiel einen User Researcher, eine Marktforscherin, einen Studienleiter, eine Medienpädagogin oder einen Consultant. Wenn Du nach Medienpsychologie-Jobs suchst, findest Du deshalb wenig, und wir raten Dir, lieber nach den Aufgaben zu suchen.

Markt- und MedienforschungDu planst Studien, baust Fragebögen und wertest sie aus: Wer nutzt welches Angebot, wie lange und warum? Der direkteste Weg aus dem Studium in den Job.InstituteMedienhäuser
User Research und UXDu testest Apps, Websites und Spiele mit echten Nutzern und sagst der Entwicklung, woran sie scheitern. Psychologie trifft hier auf Technik.SoftwareAgenturen
Werbung und MarkenforschungWarum wirkt ein Spot und der nächste nicht? Die Werbe- und Medienpsychologie ist der Teil des Fachs, der Kampagnen messbar macht.AgenturenMarketing
Medienpädagogik und JugendmedienschutzDu bewertest Medienangebote und baust Programme für Medienkompetenz – in Landesmedienanstalten, Schulen und Bildungseinrichtungen.BildungBehörden
E-Learning und WissensvermittlungWie muss ein Lernvideo gebaut sein, damit etwas hängen bleibt? Genau das ist das Thema der Medien- und Instruktionspsychologie.UnternehmenHochschulen
Forschung und LehreDer wissenschaftliche Weg über Promotion und Institut. Dafür brauchst Du in aller Regel einen Master.Universitäten

Zur Approbation führt Dich dieses Studium nicht. Einen Beruf schließt es ausdrücklich aus, denn Psychotherapeut wirst Du damit nicht. Die Approbation ist ein eigener, gesetzlich geregelter Weg. Er führt über den polyvalenten Bachelor im Psychologie-Studium und danach über den Master Klinische Psychologie und Psychotherapie. Kein Medienpsychologie-Studiengang ersetzt das, auch kein Master. Wenn Therapie Dein Ziel ist, fängst Du deshalb besser mit einem klassischen Psychologiestudium an als mit diesem Fach.

Auch die Berufsbezeichnung Medienpsychologe ist nicht geschützt. Für Dich heißt das:

Das zählt im Bewerbungsgespräch
  • was Du im Studium gemacht hast
  • die Methoden, die Du beherrschst
  • die Studien, die Du begleitet hast
  • Deine Praktika
Das öffnet Dir keine Tür
  • der Titel allein

Was verdienst Du mit Medienpsychologie?

Im Durchschnitt verdienst Du mit Medienpsychologie rund 5.247 € brutto im Monat, gemessen an der Berufsgruppe Psychologie. Am Anfang Deines Berufslebens liegst Du eher darunter.

5.247 €
Durchschnittsgehalt
brutto im Monat

Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit, Berufsgruppe 816, Stand 2024.

Hochschule Fresenius
Psychologie (B.Sc.) ohne NC studieren
Charlotte Fresenius Hochschule · Vollzeit · Wiesbaden, München und weitere Standorte

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Medienpsychologie und KI: Wie zukunftssicher ist das Fach?

Kurze Antwort: Gut, denn in den typischen Berufen gilt höchstens ein Drittel der Kerntätigkeiten als automatisierbar. Betroffen ist vor allem das Sammeln von Daten und kaum das Auswerten und Konzipieren. Wir haben uns dafür die Zahlen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung angesehen, das für jeden Beruf prüft, welche seiner Kerntätigkeiten eine Maschine nach dem Stand der Technik übernehmen könnte. Beim Marktforscher, also dem direktesten Weg aus dem Studium in den Job, sind es 2 von 6.

Wie viel Software in diesen Berufen schon übernehmen könnte
Jedes Kästchen steht für eine Kerntätigkeit des Berufs. Orange heißt: Das könnte Software nach heutigem Stand erledigen. Wie viele Stellen wegfallen, sagt das nicht.
Marktforscher
2 von 6
Kerntätigkeiten automatisierbar
2013 war es noch keine
UX-Researcher
4 von 12
Kerntätigkeiten automatisierbar
Befragungen, CRM und Recherche
Medienpädagoge
1 von 10
Kerntätigkeiten automatisierbar
Nur die Medientechnik
Quelle: IAB Job-Futuromat, Berufe „Marktforscher/in“, „UX-Researcher/in“ und „Medienpädagoge/-pädagogin“; Stand der Technik 2022, abgerufen am 24.09.2026.

In der Forschung gilt vor allem die Recherche als ersetzbar. Als UX-Researcher kommen bei Dir noch Befragungen und CRM-Systeme dazu, sodass dort 4 von 12 Kerntätigkeiten betroffen sind. In der pädagogischen Richtung liegt der Wert noch niedriger, beim Medienpädagogen ist es 1 von 10. Die Aufgaben, die beim Menschen bleiben, haben wir im Berufsabschnitt oben für User Research und Marktforschung beschrieben.

Das kann Software übernehmen
  • Marktforscher: die Recherche und die Informationsbeschaffung
  • UX-Researcher: dazu das Führen von Befragungen und die Arbeit mit CRM-Systemen
  • Medienpädagoge: nur die Medientechnik
Das bleibt bei Dir
  • Marktforscher: Datenanalyse, Statistik und empirische Forschung
  • UX-Researcher: Usability-Tests, Meinungsforschung und Organisationspsychologie
  • Medienpädagoge: Medienberatung, Bildungsarbeit, Didaktik und Redaktion

Der Wert ist in den letzten Jahren stetig gestiegen. Beim Marktforscher lag er 2013 noch bei 0 %, 2016 bei 17 % und heute bei 33 %. Wenn Du im Beruf vor allem Fragebögen verschickst und Tabellen füllst, erledigst Du damit den Teil, den das IAB als ersetzbar einstuft. Konzipierst Du dagegen Studien und bereitest die Ergebnisse so auf, dass eine Redaktion oder ein Entwicklerteam damit arbeiten kann, bewegst Du Dich im anderen Teil.

Das IAB weist aber darauf hin, dass ein niedriger Wert nicht heißt, dass sich die Arbeit nicht wandelt, und ein hoher nicht, dass Stellen wegfallen.

Welche Voraussetzungen brauchst Du?

Für den Bachelor brauchst Du das Abitur oder die Fachhochschulreife, und für den Master einen ersten Hochschulabschluss. An Universitäten zählt das Abitur, an Fachhochschulen reicht meist die Fachhochschulreife. Wenn Du Dich an einer privaten Hochschule bewirbst, musst Du häufig zusätzlich einen Eignungstest oder ein Auswahlgespräch durchlaufen.

Die drei Wege zum Studienplatz
Zwei Wege in den Bachelor, einer in den Master
1. Zulassungsfrei einschreiben
Bei der Zulassung ist die Lage günstig: 3 der 4 Bachelor sind zulassungsfrei. Deshalb steht oben in der Leiste 3 von 4. Welche das sind, zeigt Dir der Filter Ohne NC.
2. Über das Auswahlverfahren
Nur 1 Bachelor ist zulassungsbeschränkt. Eine NC-Note schreiben wir bewusst nirgends hin: Sie ist kein fester Wert, sondern das Ergebnis des letzten Bewerbungsdurchgangs und ändert sich mit jedem Semester. Wer Dir eine Zahl nennt, nennt Dir die Vergangenheit.
3. Mit erstem Abschluss in den Master
Für einen Medienpsychologie-Master brauchst Du einen ersten Hochschulabschluss, in der Regel in Psychologie, in den Kommunikations- oder Medienwissenschaften oder in einem sozialwissenschaftlichen Fach. Welche Vorleistungen zählen, legt jede Hochschule selbst fest.

Bevor Du Dich für den Master bewirbst, raten wir Dir, bei der Studienberatung nachzufragen, welche Module anerkannt werden. So kannst Du Dir eine unnötige Absage ersparen.

Was solltest Du mitbringen?

Auch ohne Abitur möglich
  • Abgeschlossene Berufsausbildung mit Berufserfahrung: in vielen Bundesländern ein Weg ins Studium
  • Die genauen Regeln legt jedes Land selbst fest
  • Fachhochschulreife: reicht an Fachhochschulen meist aus
Was Du faktisch mitbringen solltest
  • Statistik und Mathematik - Medienpsychologie ist ein empirisches Fach. Du erhebst Daten, rechnest und wertest aus. Wer Mathematik umgehen möchte, wählt hier falsch
  • Englisch - die Fachliteratur erscheint fast vollständig auf Englisch
  • Für den Master - meist Methoden- und Statistikmodule aus dem ersten Studium
Euro-FH
Psychologie (B.Sc.) ohne NC studieren
Euro-FH Hamburg · Fernstudium, auch berufsbegleitend · ★★★★☆ 4,2

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Was ist Medienpsychologie – und wie heißt das Studium wirklich?

Die Medienpsychologie ist das Teilgebiet der Psychologie, das Erleben und Verhalten von Menschen vor, während und nach der Mediennutzung untersucht. So lautet die Medienpsychologie-Definition in einem Satz. Das Fach beschäftigt sich dabei mit allen Medien, und dahinter stecken Fragen, die Du aus Deinem Alltag kennst.

Was zum Fach gehört

Alle Medien, vom Computerspiel bis zum Radio

Computerspiele
was Spiele mit Menschen machen
Werden Menschen aggressiver, wenn sie gewaltvolle Spiele spielen?
Soziale Netzwerke
wie ein Feed das Bild von der Welt prägt
Wie verändert ein Feed die Vorstellung davon, wie die Welt aussieht?
Apps
wie Menschen sie nutzen
Warum hört jemand nach dem zweiten Klick auf?
Werbung
die Werbewirkung
steckt als Modul in den Studiengängen zur Medien- und Wirtschaftspsychologie
Filme, Serien, Print und Radio
auch die klassischen Medien gehören dazu
Das Fach schaut nicht nur auf digitale Angebote.
Wie heißt das Studium nun wirklich? Von den 8 Studiengängen, die wir gefunden haben, heißen nur 4 wörtlich nach dem Fach. Die anderen laufen als Medien- und Wirtschaftspsychologie, als Angewandte Wirtschafts- und Medienpsychologie, als Medien- und Instruktionspsychologie oder als Psychologie digitaler Medien. Kombinationsnamen wie Medienpsychologie und Digital Business oder Menschzentrierte Informatik und Psychologie haben wir nicht mitgezählt. Wenn Du nur nach dem einen Wort suchst, übersiehst Du also die Hälfte des Angebots.

Nicht zu verwechseln

Medienpsychologie
untersucht Erleben und Verhalten bei der Mediennutzung
Werbepsychologie
kein eigener Studiengang, steckt als Modul in der Medien- und Wirtschaftspsychologie
Medienpsychologie-Weiterbildung
Zertifikatskurse und Onlinekurse ohne Hochschulabschluss

Vielleicht möchtest auch Du Medien- und Werbepsychologie studieren und suchst nach einem Studium der Medien- und Werbepsychologie oder einem Bachelor Medien- und Werbepsychologie. Wenn Du ein Werbepsychologie-Studium suchst, bist Du in der Praxis bei einem der 8 Angebote richtig. Weiterbildungen haben wir weder mitgezählt noch in die Tabelle oben aufgenommen, denn sie führen zu keinem Hochschulabschluss.

Was lernst Du im Medienpsychologie-Studium?

Zuerst lernst Du die Grundlagen, und die sind dieselben wie in jedem Psychologie-Studium. Ohne diese Grundlagen bliebe die Medienpsychologie bloße Meinung und wäre keine Wissenschaft. Auf ihnen bauen die Schwerpunkte auf, in denen Du Dich mit ganz konkreten Fragen beschäftigst. Wonach entscheiden Menschen, was sie sehen? Was passiert während des Konsums im Kopf? Und was bleibt danach hängen?

Zuerst: die Grundlagen
  • Allgemeine Psychologie
  • Sozialpsychologie
  • Entwicklungspsychologie
  • Differentielle und Persönlichkeitspsychologie
  • Statistik und empirische Forschungsmethoden
  • Diagnostik
  • Grundlagen der Kommunikationswissenschaft
Darauf aufbauend: die Schwerpunkte
  • Medienwirkungsforschung
  • Mediennutzung und Medienwahl
  • Emotionen und Identifikation mit Medienfiguren
  • Markt- und Werbepsychologie
  • Mensch-Computer-Interaktion und Usability
  • Virtuelle Realität und digitale Umgebungen
  • Wissensvermittlung, E-Learning und Instruktion
  • Medienkompetenz und Medienpädagogik

In den Studiengängen zur Medien- und Wirtschaftspsychologie kommt ein wirtschaftlicher Teil mit Marktforschung, Marketing, Konsumverhalten und Projektmanagement dazu. Dieser Teil ist ein wichtiger Grund dafür, dass Absolventen dieser Richtung häufig in Unternehmen und Agenturen landen. Unterschätzt wird oft, wie viel es später ausmacht, Ergebnisse gut vorzutragen. Mit Präsentation, Moderation und Beratung entscheidest Du darüber, ob Deine Studie im Unternehmen ankommt oder in der Ablage verschwindet.

Wie läuft das Studium ab?

Bachelor
Grundlagen der Psychologie und der Kommunikationswissenschaft, dazu Statistik und Methoden. 4 Bachelor stehen im Bestand; sie führen zum Bachelor of Arts oder zum Bachelor of Science.
Praxis
Praktika und Projekte mit Sendern, Agenturen oder Marktforschungsinstituten. In den 2 dualen Studiengängen ist der Betrieb von Anfang an dabei.
Master
Alle 4 Master schließen mit dem Master of Science ab. Hier spezialisierst Du Dich: auf Medienwirkung, auf Lernen und Instruktion oder auf digitale Medien.
Einstieg
Marktforschung, User Research, Agentur, Medienhaus oder Bildungseinrichtung – oder die Promotion.

Wer nach dem Stichwort „Medienpsychologie duales Studium“ oder nach einem Fernstudium Medienpsychologie sucht, wird fündig, hat aber wenig Auswahl.

StudienformAngeboteWas Du wissen solltest
Duales Studium2 der 8, beides Bachelor, beide in BerlinDu wechselst zwischen Hochschule und Betrieb und verdienst während des Studiums Geld. Der Preis dafür sind volle Semesterferien und wenig Spielraum bei der Ortswahl.
Fernstudiumgenau 1 der 8Ein Medienpsychologie-Fernstudium ist damit möglich, aber Du hast keine Auswahl.

Passt dieses eine Angebot nicht zu Dir, lohnt der Blick in die verwandten Fächer Psychologie und Wirtschaftspsychologie, die wir getrennt zählen.

Als Abschluss vergeben die Hochschulen in diesem Fach Bachelor of Arts, Bachelor of Science und Master of Science. Zur Regelstudienzeit machen wir bewusst keine Angabe: Verlässliche Werte dafür führen wir nicht mehr, und die Hochschulen legen sie ohnehin selbst fest. Wie viele Semester Dein Wunschstudium dauert, steht auf seiner Seite in der Tabelle oben.

Das Medienpsychologie-Studium in Zahlen

119.006
Studierende
im ganzen Fach Psychologie, Wintersemester 2025/26
77,6 %
davon Frauen
in Psychologie
4,2 %
arbeitslos
Beruf Psychologie, 2025
Uni oder Fachhochschule?
So verteilen sich die 119.006 Studierenden in Psychologie:
55 %45 %
65.743
an Universitäten
53.263
an Fachhochschulen
Und wie viele fangen neu an?27.009 studieren im Wintersemester 2025/26 im ersten Fachsemester.
Was verdienst Du damit?
Brutto im Monat, Vollzeit, Berufsgruppe „Psychologie und nicht ärztliche Psychotherapie“ (15.274 Beschäftigte). Der Strich zeigt die Mitte: die eine Hälfte verdient mehr, die andere weniger.
Mitte 5.247 €
4.014 €untere 25 % darunter6.548 €obere 25 % darüber
Anders gesagt: die mittleren 50 % verdienen zwischen 4.014 und 6.548 € im Monat.
Quelle: Statistisches Bundesamt, Studierende im Wintersemester 2025/26 · Bundesagentur für Arbeit, berufsspezifische Arbeitslosenquoten 2025 · Bundesagentur für Arbeit, Entgeltatlas, Stand 2024

Passt das Medienpsychologie-Studium zu Dir?

Das Fach passt zu Dir, wenn Dich Menschen und Medien gleichermaßen interessieren. Außerdem solltest Du bereit sein, beides mit Zahlen zu untersuchen und Dich dabei nicht auf Dein Bauchgefühl zu verlassen.

Passt, wenn Du
  • wissen willst, warum Menschen auf Medien so reagieren, wie sie reagieren
  • gern mit Daten, Fragebögen und Statistik arbeitest
  • Dir Marktforschung, User Research oder eine Agentur als Arbeitsplatz vorstellen kannst
  • mit einem kleinen Fach und 4 Studienorten leben kannst
Passt eher nicht, wenn Du
  • Psychotherapeut werden willst – das ist ein anderer Weg
  • Statistik und Methodenlehre meiden möchtest
  • ortsgebunden bist und keinen der 4 Studienorte erreichst
  • eine geschützte Berufsbezeichnung suchst

Wenn Du noch unsicher bist, ist das kein Beinbruch. Die allgemeine Psychologie und die Wirtschaftspsychologie halten Dir mehr Wege offen und lassen sich später in Richtung Medien vertiefen. Umgekehrt funktioniert das leider nicht, denn aus der Medienpsychologie zurück in die klinische Richtung zu wechseln, ist schwer.

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Häufige Fragen zur Medienpsychologie

Was macht ein Medienpsychologe?
Ein Medienpsychologe untersucht, wie Menschen Medien nutzen und was diese Nutzung mit ihnen macht. In der Praxis heißt das, dass Du Studien planst, Daten erhebst und auswertest und die Ergebnisse für Redaktionen, Agenturen, Entwickler oder Bildungseinrichtungen übersetzt.
Wie hoch ist das Medienpsychologie-Gehalt?
Laut Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit liegt das mittlere Gehalt in der Berufsgruppe Psychologie auf Hochschulebene bei 5.247 € brutto im Monat, Stand 2024. Die mittlere Hälfte der Beschäftigten verdient zwischen 4.014 € und 6.548 €.
Wie hoch sind die Verdienstmöglichkeiten?
Im oberen Viertel reicht die Spanne bis 6.548 € brutto im Monat. Eine eigene Statistik nur für Medienpsychologen gibt es leider nicht, weil die Berufsgruppe überwiegend klinisch tätige Psychologen enthält. Als Medienpsychologe arbeitest Du dagegen meist in der Marktforschung, in der Werbung oder bei Medienhäusern.
Führt Medienpsychologie zur Approbation?
Nein, Psychotherapeut wirst Du mit diesem Fach nicht. Für die Approbation brauchst Du den polyvalenten Bachelor Psychologie und danach den Master Klinische Psychologie und Psychotherapie. Diesen Weg kann Dir kein Medienpsychologie-Studiengang ersetzen.
Gibt es Medienpsychologie als duales Studium?
Ja, das geht. Von den 8 Studiengängen, die wir gefunden haben, laufen 2 dual, und beide sind Bachelorstudiengänge in Berlin. Du wechselst dabei zwischen Hochschule und Betrieb und verdienst schon während des Studiums Geld.
Kann ich Medienpsychologie im Fernstudium machen?
Von den 8 Studiengängen, die wir gefunden haben, läuft nur 1 als Fernstudium. Es ist also möglich, aber eine Auswahl hast Du leider nicht.
Wo kann ich Medienpsychologie studieren?
Du kannst Medienpsychologie an 6 Hochschulen in Ansbach, Berlin, Chemnitz und Würzburg studieren. Die vollständige Liste mit allen 8 Studiengängen haben wir Dir oben in diesem Artikel in einer Tabelle zusammengestellt.
Ist Medienpsychologie dasselbe wie Medien- und Wirtschaftspsychologie?
Die beiden Fächer sind sich sehr ähnlich, aber nicht ganz gleich. Die Medien- und Wirtschaftspsychologie hängt noch einen wirtschaftlichen Teil mit Marktforschung, Marketing und Konsumverhalten an. Der psychologische Kern ist bei beiden derselbe, und in unserer Liste findest Du beide Varianten nebeneinander.
Was bringt ein Medienpsychologie-Master?
Mit einem Master öffnet sich Dir der übliche Weg in Forschung und Lehre und in anspruchsvollere Studienstellen. Alle 4 Master, die wir in diesem Fach gefunden haben, schließen mit dem Master of Science ab.
Zählt eine Weiterbildung in Medienpsychologie als Studium?
Nein, mit Zertifikatskursen und Seminaren erreichst Du keinen Hochschulabschluss. Deshalb haben wir sie nicht mitgezählt, und einen Bachelor oder Master ersetzen sie auch nicht.

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  • Einladungen zu Karriere-Events bekannter Arbeitgeber
  • Stipendien und Förderprogramme
  • Praktika und Trainee-Programme
  • Gratis-Aktionen und Geld-Angebote

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Woher die Zahlen stammen
  • Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit, Berufsgruppe 816 „Psychologie und nicht ärztliche Psychotherapie“, Anforderungsniveau Experte: 5.247 € brutto im Monat, unteres Viertel 4.014 €, oberes Viertel 6.548 €, 15.274 Beschäftigte. Deutschland, alle Altersgruppen, beide Geschlechter, alle Branchen, Stand 2024. Für die Stufen Helfer, Fachkraft und Spezialist veröffentlicht die Bundesagentur in dieser Gruppe keine Werte.
  • Eigene Auswertung der myStipendium-Studiengangsdatenbank, Stand 22.09.2026: 8 Studiengänge an 6 Hochschulen in 4 Städten, davon 4 Bachelor und 4 Master, 3 der 4 Bachelor ohne Zulassungsbeschränkung, 2 duale Studiengänge und 1 Fernstudiengang. Gezählt ist, was die Hochschule selbst der Medienpsychologie zuordnet und die Psychologie im Namen trägt; 4 der 8 heißen wörtlich nach dem Fach. Hochschulzertifikate und Weiterbildungen sind nicht enthalten, sie führen zu keinem Studienabschluss.
  • Psychotherapeutenausbildung und Approbation: Psychotherapeutengesetz in der Fassung seit 2020 – maßgeblich sind der polyvalente Bachelor Psychologie und der Master Klinische Psychologie und Psychotherapie.

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