Kognitionswissenschaft-Studium: Inhalte, Unis & Gehalt

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  • Fernstudium, Start jederzeit, ortsunabhängig
  • Dauer: 36, 48 oder 72 Monate (180 ECTS)
  • Ohne Numerus clausus, Zugang auch ohne Abitur möglich

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Kognitionswissenschaft studieren - auf einen Blick
Was ist das für ein Fach?Kognitionswissenschaft untersucht, wie Denken funktioniert - und baut es als Modell nach. Sie liegt zwischen Psychologie, Informatik, Linguistik und Neurowissenschaft.Nur 11 der 16 Studiengänge tragen den Fachnamen wirklich. Die übrigen heißen Cognitive Systems, Kognitive Systeme oder Cognitive Computing - das ist der technische Zweig des Fachs.
Brauche ich einen NC?Meistens ja: 4 von 7 Bachelor sind zulassungsbeschränkt, nur 3 sind zulassungsfrei.Welcher Schnitt zuletzt gereicht hat: NC-Werte je Hochschule.
Wo kann ich studieren?16 Studiengänge an 10 Hochschulen in 10 Städten. Kein Fernstudium, kein duales Studium - alle verlangen Präsenz am Studienort.Eigene Auswertung der myStipendium-Datenbank, Stand 21.09.2026.
Wie lange dauert es?7 Bachelor, 9 Master. Die Bachelor stehen mit 6 oder 7 Semestern in unserer Datenbank, die Master durchweg mit 4.Verbindlich ist die Prüfungsordnung Deiner Hochschule.
Was verdienst Du damit?6.684 € brutto im Monat, wenn Du in die Informatik gehst. In der Psychologie sind es 5.247 €.Bundesagentur für Arbeit, Entgeltatlas, Berufsgruppen 431 und 816, Stand 2024.

Wo kann ich Kognitionswissenschaft studieren?

Fast nur an Universitäten kannst Du Kognitionswissenschaft studieren, als Bachelor oder Master und ausschließlich in Präsenz, ohne Fernstudium oder duale Variante.

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Psychologie (B.Sc.)
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  • 180 ECTS
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StudiengangHochschuleOrtAbschluss
KognitionswissenschaftUni FreiburgFreiburg im BreisgauBachelor of Arts
Künstliche Intelligenz und Kognitive SystemeHochschule AnsbachAnsbachBachelor of Engineering
Cognitive ScienceUni OsnabrückOsnabrückBachelor of Science
Cognitive ScienceTU DarmstadtDarmstadtBachelor of Science
Grundlagen Kognitiver SystemeUni BielefeldBielefeldBachelor of Science
KognitionswissenschaftUni TübingenTübingenBachelor of Science
KognitionswissenschaftUni PotsdamPotsdamBachelor of Science
Cognitive Computing , berufsbegleitendUni OsnabrückOsnabrückMaster of Science
Cognitive ScienceRuhr-Universität BochumBochumMaster of Science
Du siehst 10 von 17 Studiengängen.Alle 17 ansehen →Weniger anzeigen ↑
StudiengangHochschuleOrtAbschluss
Cognitive ScienceUni OsnabrückOsnabrückMaster of Science
Cognitive ScienceRheinland-Pfälzische TU Kaiserslautern-LandauKaiserslauternMaster of Science
Cognitive ScienceTU DarmstadtDarmstadtMaster of Science
Cognitive Science: Embodied CognitionUni PotsdamPotsdamMaster of Science
Cognitive SystemsUni UlmUlmMaster of Science
Cognitive Systems: Language, Learning and ReasoningUni PotsdamPotsdamMaster of Science
KognitionswissenschaftUni TübingenTübingenMaster of Science

Eigene Auswertung der myStipendium-Datenbank, Stand 21.09.2026. Gezählt ist jeder veröffentlichte und aktive Studiengang, der Kognitionswissenschaft als Hauptfach führt und den Fachbegriff im Namen trägt. Zertifikatskurse zählen nicht mit.

Die 16 Studiengänge in unserer Liste solltest Du nicht als 16 gleichwertige Angebote zählen. Nur 11 davon tragen Kognitionswissenschaft oder Cognitive Science wirklich im Namen. Die übrigen 5 heißen Cognitive Systems, Kognitive Systeme oder Cognitive Computing, zum Beispiel "Grundlagen Kognitiver Systeme" an der Universität Bielefeld. Sie gehören zum technischen Zweig, in dem Du mehr Informatik und Modellbau und weniger Psychologie hast. Beides kann gut zu Dir passen, aber es sind verschiedene Studiengänge mit verschiedenen Prüfungsordnungen. Woran Du sie unterscheidest, erklären wir Dir weiter unten bei der Frage, was Kognitionswissenschaft ist.

Was kannst Du mit Kognitionswissenschaft werden?

Es gibt keinen Beruf, der Kognitionswissenschaftler heißt. Die Bundesagentur für Arbeit führt für das Fach keine eigene Berufsgruppe, deshalb gibt es zu Berufen und Berufsaussichten in der Kognitionswissenschaft, englisch Cognitive Science, keine amtliche Zahl. Welche Berufsmöglichkeiten Du hast, hängt vor allem an Deinen Schwerpunkten. Wenn Du programmieren kannst, führt Dich Dein Weg eher in die Software. Planst Du lieber Versuche und wertest sie aus, passen Forschung, Marktforschung oder Nutzerforschung besser zu Dir.

SoftwareentwicklungDer häufigste Weg aus dem Fach. Wer im Studium ernsthaft programmiert hat, bewirbt sich auf dieselben Stellen wie Informatikabsolventen - mit dem Zusatz, dass Du weißt, wie Menschen mit Systemen umgehen.Bachelor reicht oftProgrammierenMehr dazu → Mensch-Maschine-SchnittstelleBedienoberflächen, Sprachassistenten, Fahrerassistenz. Hier zahlt sich genau die Mischung aus: Nutzerstudien planen, auswerten und in eine technische Anforderung übersetzen.Bachelor reicht oftNutzerstudienMehr dazu → Datenanalyse und MarktforschungVerhaltensdaten sind der Rohstoff vieler Unternehmen. Der Vorteil aus diesem Studium ist nicht das Rechnen allein, sondern die Frage dahinter: Was misst diese Zahl eigentlich?Master üblichStatistikMehr dazu → Wissens- und InformationsmanagementInformationen so ordnen, dass Menschen sie finden und verstehen. Dazu gehört auch technische Kommunikation - Anleitungen und Dokumentation für komplizierte Produkte.Master üblichSprache und StrukturMehr dazu → Forschung an Hochschule und InstitutDer Weg, für den das Fach gemacht ist. Er führt über den Master und meist über eine Promotion; die Stellen sind befristet und an Projekte gebunden.Master und PromotionExperimenteMehr dazu → Therapie - der Weg, der nicht gehtMit Kognitionswissenschaft wirst Du keine Psychotherapeutin und kein Psychotherapeut. Dafür brauchst Du ein Studium, das die Approbationsordnung erfüllt. Wer in diese Richtung will, prüft das vor der Einschreibung.Nur über PsychologieApprobationMehr dazu →

Daneben landen Absolventen regelmäßig in Feldern, zu denen kein gerader Weg führt, etwa in der Unternehmensberatung, in Kliniken bei der Arbeit mit Demenzkranken oder in der Förderung kindlicher Entwicklung. Für diese Wege brauchst Du fast immer eine Zusatzqualifikation oder einen passenden Master. Wenn Dich eines dieser Felder reizt, plan das am besten schon ein, bevor Du Dich im Bachelor auf einen Schwerpunkt festlegst.

Was verdienst Du mit Kognitionswissenschaft?

Wenn Du nach dem Studium in die Informatik gehst, was der häufigste Weg ist, verdienst Du im Durchschnitt 6.684 € brutto im Monat. In der Psychologie liegt das Gehalt niedriger.

6.684 €
Durchschnittsgehalt
brutto im Monat

Bundesagentur für Arbeit, Entgeltatlas, Berufsgruppe 431 Informatik, Expertenebene, Stand 2024.

Kognitionswissenschaft und KI: Wie zukunftssicher ist das Fach?

Kurze Antwort: In Teilen, denn Programmieren und Datenaufbereitung gelten zunehmend als automatisierbar. Wenn Du erforschst, wie Menschen mit Systemen umgehen, und Studien auswertest, arbeitest Du im stabileren Teil. Weil es für das Fach keinen eigenen Beruf gibt, haben wir uns drei Wege aus dem Abschnitt zu den Berufen weiter oben angesehen. Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zählt für jeden Beruf, welche Kerntätigkeiten Maschinen heute schon erledigen könnten. In der Softwareentwicklung sind es 7 von 18.

Wie viel Software in diesen Berufen schon übernehmen könnte
Jedes Kästchen steht für eine Kerntätigkeit des Berufs. Orange heißt: Das könnte Software nach heutigem Stand erledigen. Wie viele Stellen wegfallen, sagt das nicht.
Data Scientist
10 von 22
Kerntätigkeiten automatisierbar
Datenaufbereitung, Datenbanken, Programmieren
Softwareentwickler
7 von 18
Kerntätigkeiten automatisierbar
2013 lag der Wert bei 9 %
UX-Researcher
4 von 12
Kerntätigkeiten automatisierbar
Interviews, Recherche und CRM-Systeme
Quelle: IAB Job-Futuromat, Berufe „Data Scientist“, „Softwareentwickler/in“ und „UX-Researcher/in“; Stand der Technik 2022, abgerufen am 24.09.2026.

So sieht es in der Softwareentwicklung aus. Von 2013 bis 2019 lag der Beruf bei 9 Prozent, mit dem Stand der Technik von 2022 sind es schon 39 Prozent. Auch in der Nutzerforschung und der Datenanalyse haben wir nachgesehen: Beim UX-Researcher hält das IAB 4 von 12 Kerntätigkeiten für ersetzbar, beim Data Scientist sind es 10 von 22.

Das kann Software übernehmen
  • Softwareentwickler: das Programmieren, Design Patterns, die technische Dokumentation und die Programmierung von Web-Anwendungen
  • UX-Researcher: das Durchführen von Interviews, die Recherche, die Informationsbeschaffung und die Arbeit mit CRM-Systemen
  • Data Scientist: Datenaufbereitung, Datenbanken und Programmierung
Das bleibt bei Dir
  • Softwareentwickler: Software-Engineering, Testen, Datensicherheit, Anwenderberatung und die Gestaltung von Benutzeroberflächen
  • UX-Researcher: Usability-Tests, Marktforschung, Projektmanagement und Organisationspsychologie
  • Data Scientist: Datenanalyse, Statistik und Datenschutz

Wo liegt Dein Vorteil aus diesem Fach? In allen drei Berufen gehört zu den nicht ersetzbaren Tätigkeiten das, wofür Du in der Kognitionswissenschaft ausgebildet wirst. Du lernst zu verstehen, wie Menschen mit Systemen umgehen, und Studien sauber auszuwerten. Wenn Du Dich im Studium vor allem aufs Programmieren verlegst, setzt Du dagegen auf den Teil, dessen Wert zuletzt am stärksten gestiegen ist.

Wie viele Stellen es künftig gibt, kann Dir der Futuromat nicht sagen. Er beschreibt nur die technische Möglichkeit, und auch ein Beruf mit einem Drittel ersetzbarer Tätigkeiten wird sich verändern.

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Psychologie (B.Sc.) neben dem Job studieren
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Welche Voraussetzungen brauchst Du?

Formal brauchst Du für einen Bachelor in Kognitionswissenschaft in der Regel das Abitur, für den Master einen ersten Hochschulabschluss. Angeboten wird das Fach fast nur an Universitäten, denn von den 10 Hochschulen in unserer Liste ist die Hochschule Ansbach die einzige, die keine Universität ist. Wenn Du an einer Universität studieren möchtest, brauchst Du in der Regel die allgemeine Hochschulreife.

Die drei Wege zum Studienplatz
Zwei Wege in den Bachelor, einer in den Master - und der Master ist der häufigste Studiengang
1. Ohne NC in einen zulassungsfreien Bachelor
3 der 7 Bachelor haben keinen NC, sie sind in unserer Datenbank zulassungsfrei. Dort zählt Deine Abiturnote nicht.
2. Über den NC in einen der übrigen Bachelor
Die übrigen 4 sind zulassungsbeschränkt. Wie hoch der NC ist, steht vorher nicht fest: Der Numerus Clausus ist die Note des letzten zugelassenen Bewerbers aus dem vergangenen Verfahren. Er ändert sich mit jedem Semester und mit jeder Bewerberzahl. Verlass Dich deshalb nicht auf Werte aus alten Ranglisten, sondern auf die Angabe Deiner Hochschule.
3. Als Master nach einem Bachelor im Nachbarfach
9 der 16 Studiengänge sind Master. Verlangt wird ein erster Hochschulabschluss, meist aus einem der vier Nachbarfächer: Psychologie, Informatik, Linguistik oder Biologie. Wie viele Leistungspunkte eine Hochschule in Statistik oder im Programmieren sehen will, steht in ihrer Zugangsordnung und ist von Ort zu Ort verschieden. Prüf sie früh: Fehlende Punkte lassen sich kurz vor der Bewerbung nicht mehr nachholen.

Was solltest Du mitbringen?

Auch ohne Abitur möglich
  • Über eine berufliche Qualifikation: meist eine abgeschlossene Ausbildung plus mehrere Jahre Berufserfahrung im Fach
  • Was genau verlangt wird, legt jedes Bundesland selbst fest
Was Du faktisch mitbringen solltest
  • Mathematik und Statistik - brauchst Du vom ersten Semester an, weil jede empirische Arbeit darauf steht
  • Programmieren - lernst Du im Studium, Vorkenntnisse nehmen Dir aber im ersten Jahr Druck
  • Englisch - Pflicht, nicht Kür: Ein Teil der Studiengänge trägt schon im Titel einen englischen Namen, und die Fachliteratur erscheint fast vollständig auf Englisch

Zulassungsbeschränkungen: eigene Auswertung der myStipendium-Datenbank, Stand 21.09.2026.

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Psychologie (B.Sc.) ohne NC studieren
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Was ist Kognitionswissenschaft?

Kognitionswissenschaft ist die Wissenschaft vom Denken. Sie fragt, wie Wahrnehmen, Erinnern, Sprechen, Lernen und Entscheiden funktionieren, und zwar so genau, dass sich die Antwort als Modell aufschreiben und im Rechner nachbauen lässt. Deshalb sitzt das Fach zwischen vier Disziplinen, und keine davon ist ein Nebenfach, das Du nebenbei abhaken kannst.

Was zum Fach gehört

Im Kognitionswissenschaft-Studium arbeitest Du in allen vier Fächern mit. Jede Hochschule gewichtet sie anders - das steht in der Prüfungsordnung.

Psychologie
Experiment, Versuchsplanung, Statistik
Du lernst, eine Frage so zu stellen, dass eine Messung sie beantworten kann - und zu erkennen, wann ein Ergebnis nur Zufall war.
Informatik
Programmieren, Algorithmen, maschinelles Lernen
Ein Modell des Denkens ist in diesem Fach kein Aufsatz, sondern Code, der läuft und Vorhersagen macht.
Linguistik
Sprache als System: Laute, Wortbildung, Satzbau, Bedeutung
Viele Denkleistungen hängen an Sprache, und Sprachdaten lassen sich gut messen und modellieren.
Neurowissenschaft
Gehirn und Nervensystem, bildgebende Verfahren, Reaktionszeiten
Hier geht es darum, was im Kopf tatsächlich passiert - und was eine Messung darüber hergibt und was nicht.

Nicht zu verwechseln

Psychologie
beschreibt und misst menschliches Verhalten. Die Kognitionswissenschaft möchte zusätzlich ein Modell, das dasselbe Verhalten erzeugt, und grenzt sich mit diesem zweiten Schritt ab.
Psychologie mit kognitivem Schwerpunkt
bleibt ein Psychologie-Studiengang, in dem Du mehr Diagnostik, mehr klinische Anteile und weniger Informatik hast.
Du baust Systeme, die Aufgaben lösen. Die Fächer überschneiden sich, und maschinelles Lernen steht in fast jedem Modulhandbuch, aber die Richtung ist eine andere.
Wenn Du nur bauen willst, bist Du hier schneller am Ziel.
Cognitive Systems
der technische Zweig, bei dem der Modellbau im Vordergrund steht
Kognitionswissenschaft
nimmt den Menschen als Maßstab und fragt, ob ein Modell wirklich erklärt, wie er denkt
Wenn Du Dich für Kognitionswissenschaften interessierst, stößt Du schnell auf Cognitive Science. Das ist schlicht der englische Name desselben Fachs, und viele Studiengänge heißen auch in Deutschland so.
11
tragen den Fachnamen
von 16 Studiengängen heißen wirklich Kognitionswissenschaft oder Cognitive Science
5
gehören zum technischen Zweig
die übrigen Treffer, etwa "Grundlagen Kognitiver Systeme" an der Universität Bielefeld
0
Fernstudiengänge
auch kein duales Studium; alle 16 verlangen Präsenz am Studienort
Eigene Auswertung der myStipendium-Datenbank, Stand 21.09.2026

Für Deine Bewerbung ist dieser Unterschied wichtig. Ein Studiengang, der Kognitionswissenschaft heißt, verteilt Deine Leistungspunkte auf alle vier Disziplinen. Schau Dir deshalb neben dem Titel immer auch das Modulhandbuch an.

Was lernst Du im Studium?

Dein Stundenplan setzt sich aus vielen Fächern zusammen. Weil das Fach interdisziplinär ist, sitzt Du in Veranstaltungen aus mehreren Instituten, die in Deinem Stundenplan nebeneinander stehen. Diese Bereiche findest Du in praktisch jedem Kognitionswissenschaft-Studium:

  • Mathematik und Statistik - Wahrscheinlichkeit, Verteilungen, Auswertung von Versuchsdaten
  • Informatik - Programmieren, Algorithmen, Datenstrukturen, maschinelles Lernen
  • Psychologie - vor allem Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, Gedächtnis, Lernen und Entscheiden
  • Neurowissenschaft und Biologie - Aufbau des Nervensystems, Messverfahren, Grenzen der Bildgebung
  • Linguistik - wie Sprache aufgebaut ist und wie sie verarbeitet wird
  • Methodenlehre - Versuche planen, Daten erheben, Ergebnisse sauber berichten
So läuft das Studium ab
Der Bachelor legt die Breite an, der Master macht die Tiefe
1. Grundlagen (die ersten Semester)
Die ersten Semester sind überall Grundlagen aus allen vier Disziplinen.
2. Schwerpunkte im Bachelor
Danach wählst Du Schwerpunkte. Bei den 7 Bachelor-Studiengängen stehen in unserer Datenbank zwei Werte für die Regelstudienzeit: 6 und 7 Semester. Verbindlich ist die Prüfungsordnung des Studiengangs, der Dich interessiert.
3. Bachelorarbeit
Am Ende steht die Bachelorarbeit. Der Abschluss ist meist der Bachelor of Science; in Freiburg gibt es ihn als Bachelor of Arts, in Ansbach als Bachelor of Engineering.
4. Master: hier legst Du Dich fest
Mit 9 von 16 Studiengängen ist der Master der größere Teil des Angebots. Du legst Dich fest: auf Modellierung und maschinelles Lernen, auf Neurowissenschaft, auf Sprache oder auf die Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine. Der Abschluss heißt Master of Science.
5. Promotion (wenn Du in der Forschung bleibst)
Der Master ist auch die Voraussetzung, wenn Du in der Forschung bleiben und promovieren willst.

Regelstudienzeiten: eigene Auswertung der myStipendium-Datenbank, Stand 21.09.2026.

Das Kognitionswissenschaft-Studium in Zahlen

15.864
Studierende
im ganzen Fach interdisziplinäre Sozial- und Verhaltenswissenschaften, Wintersemester 2025/26
55,4 %
davon Frauen
in interdisziplinäre Sozial- und Verhaltenswissenschaften
4,8 %
arbeitslos
Beruf Informatik, 2025
Uni oder Fachhochschule?
So verteilen sich die 15.864 Studierenden in interdisziplinäre Sozial- und Verhaltenswissenschaften:
60 %40 %
9.499
an Universitäten
6.365
an Fachhochschulen
Und wie viele fangen neu an?4.080 studieren im Wintersemester 2025/26 im ersten Fachsemester.
Wie international ist das Fach?
Herkunft der 15.864 Studierenden in interdisziplinäre Sozial- und Verhaltenswissenschaften:
78 %22 %
12.340
aus Deutschland
3.524
aus dem Ausland
Quelle: Statistisches Bundesamt, Studierende im Wintersemester 2025/26 · Bundesagentur für Arbeit, berufsspezifische Arbeitslosenquoten 2025

Passt das Kognitionswissenschaft-Studium zu Dir?

Kognitionswissenschaft passt zu Dir, wenn ...
  • Du wissen willst, wie Denken funktioniert, und Dich mit einer plausiblen Erklärung nicht zufriedengibst
  • Mathematik und Statistik Dich nicht abschrecken - sie sind hier Werkzeug, nicht Beiwerk
  • Du bereit bist, Programmieren zu lernen, auch wenn Du von der Psychologie kommst
  • Du Fachliteratur auf Englisch liest
  • Du mit einem Fach leben kannst, das kein festes Berufsbild hat, sondern mehrere Wege
Kognitionswissenschaft ist nicht ...
  • das Psychologie-Studium: Diagnostik, Therapie und Approbation sind nicht Teil des Programms
  • ein KI-Studium. Maschinelles Lernen kommt vor, das Ziel ist aber Verstehen und nicht nur ein System, das läuft
  • nebenbei zu machen: 0 Fernstudiengänge und 0 duale Studiengänge in ganz Deutschland
  • ein geschützter Beruf. "Kognitionswissenschaftler" ist eine Fachbezeichnung, keine Stellenausschreibung
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Häufige Fragen

Was ist Kognitionswissenschaft?
Die Kognitionswissenschaft untersucht, wie Wahrnehmen, Erinnern, Sprechen, Lernen und Entscheiden funktionieren, und zwar beim Menschen und als Modell im Rechner. Dafür verbindet das Fach Psychologie, Informatik, Linguistik und Neurowissenschaft. Im Englischen heißt es Cognitive Science.
Wo kann ich Kognitionswissenschaft studieren?
Wir haben 16 Studiengänge an 10 Hochschulen in 10 Städten gefunden, davon 7 Bachelor und 9 Master. Du findest sie alle in der Liste oben im Abschnitt 'Wo kann ich Kognitionswissenschaft studieren?' Stand: 21.09.2026.
Ist Kognitionswissenschaft dasselbe wie Psychologie?
Nein, das sind zwei verschiedene Fächer. Die Psychologie beschreibt und misst Verhalten, während die Kognitionswissenschaft zusätzlich ein Modell möchte, das dasselbe Verhalten erzeugt. Deshalb steht in jedem Modulhandbuch auch Informatik. Selbst innerhalb des Fachs haben wir Unterschiede gefunden, denn nur 11 der 16 Studiengänge heißen wirklich Kognitionswissenschaft oder Cognitive Science. Die übrigen 5 tragen Cognitive Systems, Kognitive Systeme oder Cognitive Computing im Namen und sind stärker technisch zugeschnitten.
Ist Kognitionswissenschaft ein KI-Studium?
Nein, auch wenn sich die Fächer überschneiden und maschinelles Lernen in fast jedem Modulhandbuch steht. Das Ziel ist aber ein anderes, denn die Kognitionswissenschaft will erklären, wie Denken funktioniert, und nutzt Modelle dafür als Werkzeug. In einem KI-Studium baust Du dagegen Systeme, die Aufgaben lösen.
Kann ich Kognitionswissenschaft im Fernstudium oder dual studieren?
Leider nein, denn in unserer Datenbank haben wir in diesem Fach weder einen Fernstudiengang noch einen dualen Studiengang gefunden. Für alle 16 Studiengänge musst Du vor Ort am Studienort sein.
Brauche ich einen NC für das Kognitionswissenschaft-Studium?
Nicht überall, denn von den 7 Bachelor-Studiengängen sind 3 zulassungsfrei und 4 zulassungsbeschränkt. Wo es eine Beschränkung gibt, steht die Grenze vorher nicht fest, weil sie sich erst im Auswahlverfahren aus der Zahl der Bewerber ergibt. Frag die Werte deshalb am besten direkt bei Deiner Hochschule nach.
Wie sind die Berufsaussichten mit Kognitionswissenschaft?
Eine amtliche Zahl dazu können wir Dir nicht nennen, weil die Bundesagentur für Arbeit für das Fach keine eigene Berufsgruppe führt. In der Praxis finden Absolventen ihren Platz in der Softwareentwicklung, in der Nutzer- und Marktforschung, bei Mensch-Maschine-Schnittstellen, im Wissensmanagement und in der Forschung. Deine Berufsmöglichkeiten hängen dabei stärker an Deinen Schwerpunkten und Praktika als am Titel Deines Studiengangs.
Was verdient man mit Kognitionswissenschaft?
Gehst Du in die Informatik, sind es 6.684 € brutto im Monat, und in der Psychologie sind es 5.247 €. Beide Werte beschreiben Beschäftigte mit Hochschulabschluss und einschlägiger Erfahrung und gelten nicht für den Einstieg. Die Zahlen stammen aus dem Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit (Berufsgruppen 431 und 816, Stand 2024).
Kann ich mit Kognitionswissenschaft Psychotherapeut werden?
Nein, dafür reicht dieses Fach nicht. Für die Approbation brauchst Du ein Studium, das die Vorgaben der Approbationsordnung erfüllt, und das ist der polyvalente Bachelor Psychologie mit anschließendem Master. Wenn Du in diese Richtung willst, prüf das am besten schon vor der Einschreibung.

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Quellen dieses Artikels Studiengänge, Hochschulen, Studienorte, Abschlüsse, Regelstudienzeiten und Zulassungsbeschränkungen: eigene Auswertung der myStipendium-Datenbank, Stand 21.09.2026. Gezählt ist jeder veröffentlichte und aktive Studiengang, der Kognitionswissenschaft als Hauptfach führt und den Fachbegriff im Namen trägt; Zertifikatskurse zählen nicht mit. · Gehalt: Bundesagentur für Arbeit, Entgeltatlas, Bruttoarbeitsentgelt im Monat bei Vollzeit, Deutschland, Berufsgruppe 431 "Informatik" und Berufsgruppe 816 "Psychologie", jeweils Anforderungsniveau Expertenebene, Stand 2024.

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