Musik studieren: Studiengänge, Inhalte, Berufsaussichten

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Musik studieren - auf einen Blick
Wie komme ich rein?Über die Aufnahmeprüfung, nicht über den NC. An Musikhochschulen entscheidet das Vorspiel.82 der 274 Bachelor-Studiengänge haben gar keine Zulassungsbeschränkung.
Wo kann ich studieren?An 109 Hochschulen in 64 Städten, mit 616 Studiengängen.Von Lehramt Musik über Kirchenmusik bis Musikwissenschaft. Eigene Auswertung, Stand 20.09.2026.
Wie lange dauert es?Im Bachelor 4 bis 16 Semester. Der Abschluss entscheidet, nicht das Fach.In unserer Datenbank kommen 4, 6, 7, 8, 10, 12 und 16 Semester vor.
Was verdienst Du damit?5.731 € brutto im Monat als angestellte Musikerin oder angestellter Musiker, Anforderungsniveau Experte.Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit, 2024. Selbständige zählt diese Statistik nicht mit.

Wo kann ich Musik studieren?

Musik studierst Du in Deutschland meist an einer Musikhochschule, die künstlerisch ausbildet, oder an einer Universität mit Lehramt und Musikwissenschaft - fast immer vor Ort.

Die 15 Hochschulen mit dem größten Angebot
von 109 Hochschulen insgesamt · myStipendium-Datenbank, Stand 20.09.2026
HochschuleStudiengänge Musik
HMT Leipzig25
Uni Mainz24
Hochschule für Musik und Theater München22
Hochschule für Musik Detmold21
Folkwang Universität der Künste19
Hochschule für Musik Saar19
Musikhochschule Karlsruhe19
Musikhochschule Trossingen17
HMT Rostock16
Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar16
Du siehst 10 von 15 Hochschulen.Alle 15 ansehen →Weniger anzeigen ↑
HochschuleStudiengänge Musik
Universität der Künste Berlin16
HfMDK Frankfurt15
Hochschule für Musik und Tanz Köln15
Hochschule für Musik Nürnberg14
Musikhochschule Hannover14

Eigene Auswertung der myStipendium-Datenbank, Stand 20.09.2026; gezählt sind alle Studiengänge mit Musik oder Music im Namen, weil es für dieses Fach als einziges keinen eigenen Fach-Tag in unserer Datenbank gibt.

Musik ist kein einzelner Studiengang, sondern eine ganze Familie. Dahinter stecken sehr verschiedene Wege: Lehramt Musik für die Schule, Kirchenmusik für Orgel und Chor, Musiktheorie und Musikwissenschaft für die Forschung, Alte Musik und Populäre Musik für bestimmte Stile, Instrumentalpädagogik und Musikpädagogik für den Unterricht – dazu Nischen wie Filmmusik oder Musikinformatik.

Staatliche Musikhochschulen wie die HMT Leipzig oder die Hochschule für Musik Detmold bilden vor allem künstlerisch aus, große Universitäten wie Mainz bringen Lehramt Musik und Musikwissenschaft mit. Dazwischen liegt das Konservatorium, das je nach Bundesland eher zur Schule oder eher zur Hochschule zählt. Ein Studiengang Musik zum Fernlernen ist die Ausnahme: Wir zählen 2 Fernstudiengänge und 2 duale Studiengänge. Musik lernt man im Raum, nicht am Bildschirm.

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Das Musik-Studium in Zahlen

13.053
Studierende
im ganzen Fach künstlerische Musikstudiengänge, Wintersemester 2025/26
48,5 %
davon Frauen
in künstlerische Musikstudiengänge
1,4 %
arbeitslos
Beruf Musik-, Gesangs- und Dirigententätigkeiten, 2025
Wie international ist das Fach?
So verteilen sich die 13.053 Studierenden in künstlerische Musikstudiengänge:
42 %58 %
5.438
aus Deutschland
7.615
aus dem Ausland
Und wie viele fangen neu an?3.074 studieren im Wintersemester 2025/26 im ersten Fachsemester.
Was verdienst Du damit?
Brutto im Monat, Vollzeit, Berufsgruppe „Musik-, Gesangs- und Dirigententätigkeiten“ (16.340 Beschäftigte). Der Strich zeigt die Mitte: die eine Hälfte verdient mehr, die andere weniger.
Mitte 5.731 €
4.623 €untere 25 % darunter7.095 €obere 25 % darüber
Anders gesagt: die mittleren 50 % verdienen zwischen 4.623 und 7.095 € im Monat.
Quelle: Statistisches Bundesamt, Studierende im Wintersemester 2025/26 · Bundesagentur für Arbeit, berufsspezifische Arbeitslosenquoten 2025 · Bundesagentur für Arbeit, Entgeltatlas, Stand 2024

Welche Voraussetzungen brauchst Du?

Musik studieren: Voraussetzungen sind erst die künstlerische Eignung, dann das Zeugnis - die Aufnahmeprüfung entscheidet, nicht der NC. So ist es an den meisten Hochschulen geordnet. 82 der 274 Bachelor-Studiengänge haben gar keine Zulassungsbeschränkung, 192 haben eine. Ohne NC heißt aber nicht ohne Prüfung.

Die zwei Wege zum Studienplatz
Musik-Studium: Voraussetzungen an Musikhochschule und Universität
1. An einer Musikhochschule
Vorspiel oder Vorsingen im künstlerischen Hauptfach, Gehörbildung und Musiktheorie als zweiter Prüfungsteil, häufig Klavier als Pflichtnebenfach. Die Eignungsprüfung ist hier die eigentliche Hürde. Abschlüsse wie Bachelor of Music, Konzertexamen oder Akademiebrief.
2. An einer Universität
Meist Lehramt Musik oder Musikwissenschaft. Beim Lehramt kommt ein zweites Unterrichtsfach dazu. Eine Eignungsprüfung gibt es je nach Studiengang, in der Musikwissenschaft oft nicht. Abschlüsse wie Bachelor of Arts, Bachelor of Education oder Staatsexamen.

Wie viele Bewerberinnen und Bewerber die Aufnahmeprüfung bestehen, veröffentlichen die Hochschulen nicht einheitlich. Wir nennen deshalb keine Quote. Verlässlich ist nur die Prüfungsordnung Deiner Wunschhochschule - dort steht, welche Stücke, welcher Umfang und welche Fristen gelten.

Was keine Voraussetzung ist
  • Eine abgeschlossene musikalische Ausbildung: formal nicht verlangt
  • Ein NC: bei 82 der 274 Bachelor gibt es keinen, die Eignungsprüfung bleibt trotzdem
  • Eine Eignungsprüfung in der Musikwissenschaft: gibt es dort oft nicht
Was Du faktisch mitbringen solltest
  • Jahre Unterricht am Instrument - entscheidend ist, was Du am Prüfungstag zeigst, und das kommt bei fast allen daher
  • Stücke aus mehreren Stilepochen - die spielst oder singst Du in der Prüfung vor
  • Gehörbildung und Musiktheorie - in der Regel Teil der Prüfung, an vielen Häusern auch ein zweites Instrument oder Klavier als Nebenfach
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Wie lange dauert das Musikstudium?

Von 4 bis 16 Semestern ist alles dabei. Wie lange studiert man Musik? Das hängt vom Abschluss ab, nicht vom Fach. Bei den 274 Bachelor-Studiengängen stehen in unserer Datenbank sieben verschiedene Regelstudienzeiten: 4, 6, 7, 8, 10, 12 und 16 Semester. Ein künstlerischer Bachelor mit täglichem Üben ist eben anders getaktet als ein musikwissenschaftlicher Bachelor an einer Universität. Welcher Wert für Deinen Wunschstudiengang gilt, steht auf der Studiengangsseite.

Musik-Studium nach Abschluss
616 Studiengänge, myStipendium-Datenbank, Stand 20.09.2026
BachelorB.A., B.Ed., Bachelor of Music274
MasterM.A., M.Ed., M.Mus., M.Sc., M.Eng.289
anderer AbschlussDiplom, Staatsexamen, Konzertexamen, Akademiebrief, Promotion53

Insgesamt kommen in diesem Fach 15 verschiedene Abschlussbezeichnungen vor. Einige davon findest Du außerhalb der Musik kaum: das Konzertexamen, den Akademiebrief, das Diplom. Die wichtigsten im Überblick:

AbschlussWofür er steht
Bachelor of Musicder künstlerische Grundabschluss
Bachelor of Educationführt in die Schule
Bachelor of Artsführt eher in die Wissenschaft
Master of Science, Master of Engineeringzeigt die technische Seite des Fachs: Musikinformatik und Tontechnik gehören dazu

Nach dem Bachelor ist für viele nicht Schluss: 289 der 616 Einträge sind Master-Studiengänge, mehr als es Bachelor gibt. In kaum einem anderen Fach ist der Aufbaustudiengang so selbstverständlich.

Was Du im Musik-Studium lernst

Theorie und Praxis, in jedem Studiengang anders gemischt. Musikalische Studiengänge teilen sich grob in zwei Hälften: in das, was Du über Musik weißt, und in das, was Du an Deinem Instrument kannst. Wie stark die eine Hälfte gegenüber der anderen überwiegt, ist der größte Unterschied zwischen den 616 Studiengängen. Ein Studium mit Musik heißt deshalb noch lange nicht Bühne.

Theorie und Wissenschaft
  • Tonsatz und Harmonielehre
  • Musiktheorie und Formenlehre
  • Gehörbildung
  • Musikgeschichte
  • Kompositionslehre
  • Musikpädagogik und Didaktik
Praxis am Instrument
  • künstlerisches Hauptfach: Instrument oder Gesang
  • Solo-, Ensemble- und Orchesterspiel
  • Rhythmik und Körperarbeit
  • Interpretation und Musiktheater
  • Stilrichtungen von Alter Musik über Kirchenmusik bis Populärer Musik
  • Unterrichtspraxis, wenn Du pädagogisch studierst

Beim Lehramt-Studium Musik kommt ein zweites Unterrichtsfach hinzu, dazu Schulpraktika und Fachdidaktik. Wer Kirchenmusik studiert, hat Orgel, Chorleitung und Liturgik im Plan. In der Musikwissenschaft verschiebt sich alles Richtung Quellen, Analyse und Schreiben. Deshalb lohnt der Blick in den Modulplan, bevor Du Dich bewirbst – der Studiengangsname allein sagt wenig.

Was kannst Du mit einem Musikstudium werden?

Berufe mit Musik-Studium gibt es weit über die Bühne hinaus. Was kann man mit einem Musikstudium machen? Deutlich mehr als Konzert und Klassenzimmer. Berufe im Bereich Musik verteilen sich auf mehrere Felder, und in den meisten davon ist der Abschluss nur die Eintrittskarte – entscheidend sind Probespiel, Portfolio oder Referendariat. Die Karten zeigen sechs Berufe: Musik in der Schule, an der Musikschule, in der Kirche, auf der Bühne, im Studio und in der Technik.

Ein Musik-Studium macht Dich also nicht automatisch zur Musiklehrkraft. Viele arbeiten gleichzeitig in mehreren dieser Felder: ein paar feste Stunden an der Musikschule, Auftritte, dazu Arrangements oder Aufnahmen. Diese Mischung ist im Fach normal – und sie ist der Grund, warum eine einzelne Gehaltszahl das Berufsleben hier nur halb beschreibt.

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Was verdienst Du mit Musik?

5.731 € brutto im Monat – für die, die angestellt sind. Der Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit weist für die Berufsgruppe „Musik, Gesang und Dirigieren“ auf dem Anforderungsniveau Experte 5.731 € brutto im Monat aus, Stand 2024. Die Zahl beruht auf 16.340 Beschäftigten. Wer Musik auf Lehramt studiert, landet in einer anderen Gruppe: Für die Lehrtätigkeit an allgemeinbildenden Schulen nennt dieselbe Statistik 5.465 €.

Bruttoverdienst im Monat, Anforderungsniveau Experte
Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit, Stand 2024, nur sozialversicherungspflichtig Beschäftigte
Musik, Gesang, DirigierenBerufsgruppe 941, 16.340 Beschäftigte5.731 €
Lehrkraft an SchulenBerufsgruppe 841, Lehramt Musik führt hierhin5.465 €

Achtung, diese Zahlen haben eine Lücke. Der Entgeltatlas zählt nur sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Selbständige Musikerinnen und Musiker – also Honorarkräfte, freie Ensembles, alle mit eigener Rechnung – kommen darin überhaupt nicht vor. Gerade in diesem Fach arbeitet ein großer Teil so. Die 5.731 € beschreiben deshalb die Festangestellten, nicht das Fach.

Ein eigenes Einstiegsgehalt Musikwissenschaft oder eine Zahl für Berufsanfänger weist die Statistik in diesem Fach nicht aus. Wir erfinden deshalb keine. Wer mit dem Gehalt plant, sollte außerdem wissen: An staatlichen Schulen und in kirchlichen Stellen richtet sich das Geld nach Tarif, im freien Bereich nach Auftragslage.

Musik und KI: Wie zukunftssicher ist das Fach?

Kurze Antwort: Auf der Bühne und im Unterricht gut, denn dort gilt keine Kerntätigkeit als automatisierbar - in Studio und Tontechnik stuft das IAB dagegen den Großteil als ersetzbar ein, beim Komponisten seit 2022 auch die Komposition. Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) ermittelt für jeden Beruf, welcher Anteil der Kerntätigkeiten nach heutigem Stand der Technik automatisierbar wäre. Beim Orchestermusiker ist das keine von 3, beim Tonmeister sind es 7 von 9.

Wie viel Software in diesen Berufen schon übernehmen könnte
Jedes Kästchen steht für eine Kerntätigkeit des Berufs. Orange heißt: Das könnte Software nach heutigem Stand erledigen. Wie viele Stellen wegfallen, sagt das nicht.
Tonmeister
7 von 9
Kerntätigkeiten automatisierbar
Aufnahme, Mischung und Studiotechnik
Komponist
1 von 4
Kerntätigkeiten automatisierbar
Die Komposition, bis 2019 keine
Orchestermusiker
0 von 3
Kerntätigkeiten automatisierbar
Keine gilt als ersetzbar
Quelle: IAB Job-Futuromat, Berufe „Tonmeister/in / Toningenieur/in“, „Komponist/in“ und „Musiker/in - Instrumentalmusik“; Stand der Technik 2022, abgerufen am 24.09.2026.

Wo sich die Werte kaum bewegen. Für Musiker in Orchester und Kirche führt das IAB Instrumentalmusik, Orgelspiel, Orchestrieren und die Aufführung selbst, und keine dieser Tätigkeiten gilt als ersetzbar. Beim Musikschullehrer sind es 0 von 6, gezählt werden dort Gesang, Instrumentalerziehung, Didaktik und Methodik. In beiden Fällen steht der Wert seit 2013 durchgehend bei 0 Prozent. Lehrkräfte an Gymnasien kommen auf 2 von 13, weil E-Learning und Lernzielkontrolle als automatisierbar gelten.

Und im Studio? Beim Tonmeister stuft das IAB Aufnahmetechnik, Studiotechnik, Tonmischen, Beschallung und Übertragungstechnik als ersetzbar ein, übrig bleiben die Akustik und die Produktion. Neu ist die Einschätzung beim Komponieren. Bis 2019 hatte das Institut beim Komponisten nichts Ersetzbares gefunden, 2022 steht die Komposition selbst auf der Liste, beim Arrangeur genauso. Instrumentalmusik und Musikwissenschaft bleiben in beiden Berufen menschliche Arbeit.

Was heißt das für Dein Studium? Viele Musiker verbinden mehrere Felder, wie der Berufe-Abschnitt oben beschreibt, etwa feste Stunden an der Musikschule mit Auftritten, Aufnahmen oder Arrangements. Nach den Daten des IAB ist der Unterricht in so einer Mischung der Teil, den Maschinen am wenigsten übernehmen können, während sich die Technik im Studio am stärksten bemerkbar machen dürfte. Das Institut weist aber darauf hin, dass ein hoher Wert keinen Wegfall eines Berufs bedeutet und ein niedriger nicht, dass alles bleibt, wie es ist.

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Häufige Fragen zum Musik-Studium

Was kann man mit einem Musikstudium machen?
Unterrichten, auftreten, komponieren, produzieren, forschen, organisieren. Die sechs Felder oben decken das Meiste ab. Fest angestellt sind vor allem Lehrkräfte, Orchestermitglieder und Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker; in den übrigen Feldern ist die Mischung aus Anstellung und Selbständigkeit die Regel.
Wie lange dauert ein Musikstudium?
Im Bachelor stehen in unserer Datenbank 4, 6, 7, 8, 10, 12 und 16 Semester. Wie lange studiert man Musik also wirklich? So lange, wie es Dein Abschluss vorsieht – ein künstlerischer Bachelor of Music dauert länger als ein musikwissenschaftlicher Bachelor of Arts. Dazu kommt bei vielen noch ein Master.
Was kann man mit Musik studieren?
616 Studiengänge tragen Musik oder Music im Namen: Lehramt Musik, Kirchenmusik, Musiktheorie, Alte Musik, Populäre Musik, Musikwissenschaft, Instrumentalpädagogik, Musikpädagogik, Filmmusik, Musikinformatik und mehr. 274 davon führen zum Bachelor, 289 zum Master.
Musikstudium: Voraussetzungen – brauche ich eine musikalische Ausbildung?
Formal nicht. Gefordert wird die bestandene Aufnahmeprüfung, und die verlangt in der Praxis jahrelange Erfahrung am Instrument oder mit der Stimme. Eine abgeschlossene musikalische Ausbildung ersetzt die Prüfung nicht – sie bereitet nur darauf vor.
Kann man Musik studieren ohne Abitur?
Musik ist eines der wenigen Fächer, in denen die Prüfung schwerer wiegt als das Zeugnis. Ob eine Hochschule Dich ohne Abitur zulässt, steht in ihrer Zulassungsordnung; eine bundesweit einheitliche Regel gibt es nicht. Unsere Datenbank führt dazu kein verlässliches Feld, deshalb: direkt bei der Hochschule nachfragen.
Wo kann man Musik studieren?
An 109 Hochschulen in 64 Städten. Das größte Angebot haben die HMT Leipzig mit 25 Studiengängen, die Uni Mainz mit 24 und die Hochschule für Musik und Theater München mit 22. Ein Fernstudium ist praktisch keine Option: Wir zählen 2 Fernstudiengänge und 2 duale Studiengänge.
Warum studieren Leute Musik?
Weil sie ihr Instrument oder ihre Stimme auf ein Niveau bringen wollen, das sich neben einem anderen Studium nicht erreichen lässt. Und weil das Fach mehr Wege öffnet, als sein Ruf vermuten lässt: Schule, Musikschule, Kirche, Studio, Wissenschaft, Technik.
Gibt es Musik auch außerhalb der Hochschule?
Ja. Neben dem Studium steht die Ausbildung: Musik kann man auch an Berufsfachschulen, an Akademien oder in kirchlichen Kursen lernen. Solche Musik-Ausbildungen stecken in unseren 616 Studiengängen nicht – wir zählen nur, was an einer Hochschule als Studiengang geführt wird.
Kann ich Musik im Ausland studieren?
Musik studieren: Schweiz, Österreich und weitere Länder deckt diese Auswertung nicht ab. Die 616 Studiengänge stehen alle an Hochschulen in Deutschland. Für ein Studium im Ausland gelten eigene Fristen, eigene Aufnahmeprüfungen und eigene Gebühren.

Weiter zum Musik-Studium

Dr. Mira Maier
myStipendium-Chefredakteurin

Zuletzt geprüft am 20. September 2026. Alle Zahlen in diesem Artikel stammen aus benannten Quellen mit Jahresangabe. Profil ansehen →

Quellen und Zählweise

Quellen dieses Artikels Studiengänge, Hochschulen, Studienorte, Abschlüsse, Regelstudienzeiten und Zulassungsbeschränkungen: myStipendium-Datenbank, Stand 20.09.2026 · Verdienstangaben: Bundesagentur für Arbeit, Entgeltatlas, Bruttomonatsentgelt, Anforderungsniveau Experte, Stand 2024, Berufsgruppe 941 „Musik, Gesang und Dirigieren“ (16.340 Beschäftigte) und Berufsgruppe 841 „Lehrtätigkeit an allgemeinbildenden Schulen“.
Was wir bewusst nicht schreiben Keine Quote zur Aufnahmeprüfung. Wie viele Bewerberinnen und Bewerber bestehen, veröffentlichen die Hochschulen nicht einheitlich. Eine geschätzte Zahl wäre hier schlicht erfunden. · Kein Gehalt für Selbständige. Der Entgeltatlas kennt nur sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Für freischaffende Musikerinnen und Musiker gibt es in dieser Statistik keinen Wert – und wir erfinden keinen. · Keine NC-Werte einzelner Hochschulen. Ein NC entsteht erst im Auswahlverfahren und gilt nur für ein Semester. Wir nennen deshalb nur, wie viele Studiengänge überhaupt eine Zulassungsbeschränkung haben. · Keine Studiengebühren aus der Datenbank. Das Gebührenfeld ist in diesem Fach nicht belastbar. Preise nennen wir nur, wenn sie direkt bei der Hochschule stehen. · Keine Werbung für einzelne Hochschulen. Im Fach Musik haben wir keine Partnerhochschule. Die Tabelle oben zeigt schlicht, wo das Angebot am größten ist.

Hinweis zur Zählweise: Musik ist das einzige Fach in unserer Datenbank ohne eigenen Fach-Tag. Gezählt wurde deshalb über den Namen – jeder Studiengang, der Musik oder Music enthält. Einzelne Studiengänge liegen doppelt im Bestand, etwa Musikwissenschaft an der Folkwang Universität der Künste; sie sind mitgezählt, weil es eigene Datensätze sind.

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