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Physik studieren - auf einen Blick
Brauche ich einen NC?Meistens nicht. 147 der 180 Bachelor-Studiengänge sind zulassungsfrei, nur 33 haben eine Zulassungsbeschränkung.Eigene Auswertung der myStipendium-Datenbank, Stand 21.09.2026.
Wo kann ich studieren?An 95 Hochschulen in 79 Orten, verteilt auf 388 Studiengänge.Nur 2 davon sind Fernstudiengänge, 11 sind dual – Physik studierst Du fast immer vor Ort.
Wie lange dauert es?6 bis 12 Semester im Bachelor, danach steht der Master offen.Die langen Werte gehören zu Lehramts- und Teilzeitvarianten. 180 Bachelor stehen 189 Master gegenüber.
Was verdienst Du damit?6.800 € brutto im Monat auf der obersten Erfahrungsstufe – die setzt in der Physik praktisch eine Promotion voraus.Eine Stufe darunter sind es 5.047 €, als Fachkraft 4.420 €. Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit, 2024.

Wo kann ich Physik studieren?

388 Physik-Studiengänge stehen an 95 Hochschulen in 79 Orten zur Wahl. 180 davon sind Bachelor und 189 Master, die übrigen 19 führen zu einem Diplom, einem Staatsexamen oder einem Zertifikat. Ein Fernstudium gibt es zweimal, ein duales Studium Physik elfmal – wer Physik studieren will, zieht also fast immer an einen Studienort. Die Tabelle zeigt, wo das Angebot am größten ist.

HochschuleOrtStudiengängedavon Bachelor
Rheinland-Pfälzische TU Kaiserslautern-LandauKaiserslautern124
LMU MünchenMünchen105
Uni OldenburgOldenburg (Oldenburg)105
Uni DortmundDortmund93
TUM (TU München)Garching b.München, München82
Uni BayreuthBayreuth83
Uni HalleHalle (Saale)85
Uni HamburgHamburg82
Deutsch-Französische HochschuleSaarbrücken, Darmstadt u.a.72
HU BerlinBerlin73
Uni BielefeldBielefeld72
Uni BonnBonn73
Uni HannoverHannover73
Uni KielKiel73
Uni KölnKöln74
Uni MarburgMarburg74
Uni SaarlandSaarbrücken73
Uni StuttgartStuttgart72
Uni TübingenTübingen72
RWTH AachenAachen63
TU BerlinBerlin63
TU BraunschweigBraunschweig63
TU DarmstadtDarmstadt62
TU DresdenDresden61
Uni FreiburgFreiburg im Breisgau62
Uni LeipzigLeipzig62
Uni MünsterMünster63
Uni PotsdamPotsdam63
Uni RegensburgRegensburg63
Uni UlmUlm63
Uni WürzburgWürzburg62
Hochschule MittweidaMittweida54
KIT KarlsruheKarlsruhe53
Ruhr-Universität BochumBochum52
Uni Duisburg-EssenDuisburg, Essen53
Uni FrankfurtFrankfurt am Main52
Uni GreifswaldGreifswald51
Uni GöttingenGöttingen53
Uni MainzMainz53
HS RheinMainWiesbaden, Rüsselsheim42
Hochschule MünchenMünchen44
THM (Technische Hochschule Mittelhessen)Gießen, Friedberg42
Uni BremenBremen41
Uni DüsseldorfDüsseldorf42
Uni GießenGießen43
Uni KasselKassel41
Uni KonstanzKonstanz42
Uni OsnabrückOsnabrück42
Uni PaderbornPaderborn41
Uni RostockRostock41
Uni SiegenSiegen41
Uni WuppertalWuppertal42
Berliner Hochschule für TechnikBerlin32
Freie Universität BerlinBerlin32
HS Emden/LeerEmden32
TH NürnbergNürnberg32
TU ChemnitzChemnitz31
Uni Erlangen (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg)Erlangen31
Uni HeidelbergHeidelberg31
Uni JenaJena31
BTU CottbusCottbus21
Constructor University (ehemals: Jacobs University)Bremen22
EAH JenaJena22
HAWK HildesheimHildesheim22
HS CoburgCoburg22
HS WeingartenWeingarten22
TH LübeckLübeck21
TH WildauWildau22
TU ClausthalClausthal-Zellerfeld21
TU FreibergFreiberg21
TU IlmenauIlmenau21
Uni AugsburgAugsburg21
Uni HildesheimHildesheim21
Uni LübeckLübeck21
Uni MagdeburgMagdeburg21
FH AachenJülich11
FH DortmundDortmund10
FH MünsterSteinfurt11
HS BundBrühl10
HS KoblenzKoblenz10
HS OffenburgOffenburg10
HTW SaarSaarbrücken10
Hochschule AnsbachAnsbach11
Hochschule BremenBremen11
Hochschule TrierHoppstädten-Weiersbach11
PH FreiburgFreiburg im Breisgau11
PH Gmünd11
PH KarlsruheKarlsruhe11
PH Ludwigsburg10
PH Weingarten11
TH DeggendorfDeggendorf11
THWS (Technische Hochschule Würzburg-Schweinfurt)Würzburg10
Uni FlensburgFlensburg11
Uni KoblenzKoblenz10
WH ZwickauZwickau11
Du siehst alle 95 Hochschulen.Alle Studiengänge ansehen →

Eigene Auswertung der myStipendium-Datenbank, Stand 21.09.2026; gezählt sind alle Studiengänge, die Physik oder Physics im Namen tragen – Geophysik, Medizinphysik, Biophysik und Astrophysik gehören dazu, Wirtschaftsingenieurwesen, Maschinenbau und Bau- und Gebäudephysik nicht. 19 der 388 Einträge sind Doppelungen, meist eine Vollzeit- und eine Teilzeitvariante desselben Studiengangs.

Die größte Auswahl hat die Rheinland-Pfälzische TU Kaiserslautern-Landau mit 12 Studiengängen, dahinter folgen die LMU München und die Uni Oldenburg mit je 10 und die Uni Dortmund mit 9. Je acht Angebote haben die TUM, die Uni Bayreuth, die Uni Halle und die Uni Hamburg. Eine hohe Zahl bedeutet dabei Vielfalt, nicht Masse: Neben dem klassischen Ein-Fach-Bachelor stehen dort oft Lehramtsvarianten, ein Zwei-Fach-Bachelor und Spezialfächer wie Medizinphysik oder Astrophysik.

Welche Voraussetzungen brauchst Du?

147 von 180 Bachelor sind zulassungsfrei. Du willst Physik studieren? Voraussetzungen und Zulassung sind in diesem Fach erfreulich überschaubar. 147 der 180 Bachelor-Studiengänge haben keine Zulassungsbeschränkung – das sind 82 Prozent. Nur 33 Angebote suchen sich ihre Bewerber aus. Zwei Dinge zählen beim Physik-Studium: Voraussetzungen im Zeugnis und Mathematik im Kopf.

147
Bachelor ohne NC
von 180 Bachelor-Studiengängen im Fach
33
Bachelor mit NC
nur hier entscheidet ein Auswahlverfahren
79
Studienorte
ein zulassungsfreier Platz ist selten weit weg

Eigene Auswertung der myStipendium-Datenbank, Stand 21.09.2026.

Physikstudium: NC und Zulassungsbeschränkung. Ein Numerus clausus? Physik kommt in 147 von 180 Bachelor-Studiengängen ohne aus. Wer nach dem Physik-NC sucht, will meistens nur eines wissen: Komme ich rein? In diesem Fach lautet die Antwort in vier von fünf Fällen ja. Eine Abiturnote nennen wir hier trotzdem nicht, und das mit Absicht. Ein NC ist keine feste Hürde, sondern das Ergebnis des letzten Bewerbungsverfahrens: Er entsteht erst, wenn es mehr Bewerbungen als Plätze gibt, und gilt nur für diesen einen Studiengang in diesem einen Semester. Das gilt auch fürs Physik-Studium: NC-Werte, die im Netz kursieren, sind oft mehrere Jahre alt. Lieber ganz ohne NC: Physik-Studiengänge ohne Zulassungsbeschränkung findest Du über den Filter „Ohne NC“ oben, die 33 mit Beschränkung stehen gleich daneben.

Formal brauchst Du für ein Physik-Studium an einer Universität die allgemeine Hochschulreife. Für die anwendungsnahen Varianten an Fachhochschulen – Physikalische Technik, Technische Physik, Engineering Physics – reicht meist die Fachhochschulreife. Welche Regel für Deinen Wunschstudiengang gilt, steht auf der Seite der Hochschule; in vielen Bundesländern kommst Du auch über eine Ausbildung mit Berufserfahrung an einen Studienplatz. Wichtiger als das Papier ist ohnehin die Mathematik: Sie ist im Studium kein Nebenfach, sondern das Werkzeug.

Physik passt zu Dir, wenn …
  • Dir Mathematik liegt – Du rechnest mehr als in jedem Schulkurs
  • Du wissen willst, warum etwas funktioniert, nicht nur dass es funktioniert
  • Du lange an einem Problem bleiben kannst, ohne die Geduld zu verlieren
  • Dich ein Labornachmittag voller Messfehler eher reizt als nervt
Eher nicht, wenn …
  • Du Mathematik als notwendiges Übel ansiehst
  • Du ein klares Berufsbild suchst – Physik ist breit, aber unscharf
  • Du vor allem mit Menschen arbeiten willst
  • Du schnell ein festes Einkommen brauchst: In der Forschung gehört die Promotion dazu

Physik-Studium: Inhalte, Ablauf und Dauer

Mathematik ist das halbe Studium. Die ersten Semester sehen fast überall gleich aus: Analysis und Lineare Algebra, Experimentalphysik von der Mechanik bis zur Optik, dazu das Grundpraktikum im Labor. Erst danach wird es speziell.

  • Mathematische Grundlagen: Analysis, Lineare Algebra, später numerische Methoden
  • Experimentalphysik: Mechanik, Optik, Wärmelehre
  • Theoretische Physik: Elektrodynamik, Quantenmechanik, Thermodynamik
  • Atom- und Molekülphysik
  • Festkörperphysik
  • Praktika im Labor – messen, auswerten, Fehler abschätzen, protokollieren

Physikstudium: Dauer und Abschlüsse. Wie es nach den Grundlagen weitergeht, hängt am Abschluss ab:

Bachelor – 6 bis 12 Semester
180 der 388 Angebote. Die Regelstudienzeit reicht von 6 bis 12 Semestern; die langen Werte gehören zu Lehramts- und Teilzeitvarianten.
Master – 189 Angebote
Es gibt im Fach mehr Master- als Bachelor-Studiengänge. Hier spezialisierst Du Dich, etwa auf Teilchen-, Festkörper- oder Biophysik.
Lehramt – eigener Weg
Physik ist auch Schulfach. Im Bestand stecken Bachelor und Master of Education sowie Staatsexamen – ein erheblicher Teil der Studienplätze ist Lehramt.
Promotion – in der Forschung die Regel
Wer in der Forschung bleiben will, promoviert. Das ist keine Kür: Die oberste Erfahrungsstufe, auf der die Bundesagentur für Arbeit 6.800 € ausweist, setzt in der Physik praktisch eine Promotion voraus.

Ein duales Studium Physik ist die Ausnahme: 11 der 388 Angebote sind dual, 2 sind Fernstudiengänge. Ohne Labor geht es in diesem Fach eben nicht. Praxissemester und Pflichtpraktikum: Studium an einer Fachhochschule ist anders getaktet als an einer Universität – an Fachhochschulen gehört ein Praxisblock oft fest zum Ablauf.

Physik ist nicht gleich Physik. Hinter dem Fachnamen stecken sehr unterschiedliche Studiengänge. Mathematische Physik ist der theoretischste Zuschnitt, Engineering Physics die englischsprachige Brücke zum Ingenieurwesen. Die wichtigsten Spielarten:

Physik (Ein-Fach)Der klassische Weg an der Universität: breite Grundlagen, viel Theorie, viel Labor. Führt am ehesten in die Forschung.
Angewandte und Technische Physik, Physikalische TechnikPraxisnäher und meist an Fachhochschulen. Näher am Ingenieurwesen als an der Grundlagenforschung.
MedizinphysikPhysik für Diagnose und Therapie: Strahlentherapie, Bildgebung, Gerätetechnik in Kliniken.
BiophysikPhysikalische Methoden auf lebende Systeme angewendet – die Brücke zur Biologie und zur Medizin.
GeophysikDie Erde als Messobjekt: Seismik, Magnetfeld, Rohstoffsuche, Klimaforschung.
AstrophysikSterne, Galaxien, Kosmologie – stark datengetrieben, mit viel Programmierarbeit.

Berufe mit Physik-Studium

Physik-Studium: Berufe in vier großen Feldern. Forschung, Industrie, IT und Schule – dort tauchen Physikerinnen und Physiker immer wieder auf. Ein festes Berufsbild wie bei Medizin oder Jura gibt es nicht: Du wirst nicht für einen Beruf ausgebildet, sondern für eine Methode.

Forschung an Hochschulen und InstitutenGrundlagen- und angewandte Forschung. Der Weg führt fast immer über eine Promotion.
Industrie und EntwicklungHalbleiter, Optik, Messtechnik, Energie, Fahrzeugbau – überall dort, wo gemessen, simuliert und entwickelt wird.
IT, Software und DatenanalyseSehr viele Physikerinnen und Physiker landen in der IT. Wer im Studium programmiert und auswertet, hat den Einstieg schon geübt.
Schule und LehramtPhysik ist Schulfach. Der Weg läuft über ein Lehramtsstudium mit Staatsexamen oder Master of Education und danach das Referendariat.
Medizinphysik in KlinikenStrahlentherapie und Bildgebung: ein Feld mit eigenen Studiengängen und eigener Weiterbildung.
Patentwesen, Beratung, FinanzenKlassische Quereinstiege: Patentprüfung, Unternehmensberatung, Versicherungs- und Finanzmathematik.

Eine Quote nennen wir hier nicht. Ob Physikstudium, Berufsaussichten oder Jobaussichten – zu keiner dieser Fragen liegt uns eine geprüfte, aktuelle Zahl vor, und eine erfundene wäre schlimmer als keine. Belegen lässt sich dagegen die Größe des Feldes: Allein auf der obersten Erfahrungsstufe zählt der Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit 15.321 Beschäftigte in der Berufsgruppe Physik, dazu 14.633 auf Fachkraftniveau und 4.529 als Spezialisten. Die Physik-Berufsaussichten hängen am Ende stärker an Deiner Spezialisierung und an Nebenfähigkeiten wie Programmieren, Statistik und Englisch als am Fachnamen auf dem Zeugnis.

Zwischen Physik-Studium, Berufsaussichten und dem ersten Arbeitsvertrag liegt vor allem das, was Du neben den Vorlesungen machst: ein Werkstudentenjob, saubere Programmierkenntnisse, ein Praktikum in der Industrie, eine Abschlussarbeit in einer Arbeitsgruppe, die mit Unternehmen zusammenarbeitet. Wer beim Physik-Studium Jobaussichten und Gehalt gegeneinander abwägt, findet die belegbaren Zahlen im nächsten Abschnitt.

Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit, Berufsgruppe 414 Physik, Deutschland, Stand 2024.

Was verdienst Du mit einem Physik-Studium?

6.800 € brutto im Monat. So viel weist der Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit für die Berufsgruppe Physik auf der obersten Erfahrungsstufe aus. Diese Stufe ist in der Physik praktisch an eine Promotion geknüpft – lies die Zahl also nicht als Einstiegsgehalt.

5.047 € Spezialist
4.420 €Fachkraft, 14.633 Beschäftigte6.800 €Experte, 15.321 Beschäftigte

Drei Anforderungsniveaus in der Berufsgruppe Physik, brutto im Monat, Stand 2024. Auffällig ist die mittlere Stufe: Als Spezialist verdienst Du mit 5.047 € nur wenig mehr als eine Fachkraft – und diese Stufe ist mit 4.529 Beschäftigten zugleich die kleinste. Der große Sprung kommt erst mit der obersten Stufe, und damit in aller Regel mit der Promotion.

Wer nach dem Physik-Studium Gehaltsangebote vergleicht, sollte zwei Dinge auseinanderhalten. Die Statistik zeigt das Entgelt aller Beschäftigten einer Stufe – nicht das Physik-Einstiegsgehalt. Ein belegbares Physiker-Einstiegsgehalt können wir Dir nicht nennen: Der Entgeltatlas unterscheidet nach Anforderungsniveau, nicht nach Berufsjahren. Wer über das Physik-Gehalt redet, meint deshalb oft drei sehr verschiedene Dinge – den Einstieg, die Jahre mit Erfahrung und die Promotion.

Der Abschluss zahlt sich nicht nur in der Physik aus. In der Berufsgruppe Informatik liegt die oberste Erfahrungsstufe bei 6.684 € und damit fast gleichauf. Das ist wichtig, weil sehr viele Physikerinnen und Physiker in der IT arbeiten: Der Wechsel ins Nachbarfach kostet Dich beim Gehalt praktisch nichts.

Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit, Deutschland, alle Altersgruppen, beide Geschlechter, alle Branchen, Stand 2024. Berufsgruppe 414 Physik, Vergleichswert Berufsgruppe 431 Informatik.

Was kostet das Studium – und wer zahlt?

An staatlichen Hochschulen zahlst Du in der Regel keine Studiengebühren, sondern einen Semesterbeitrag. Private Anbieter verlangen Gebühren. Konkrete Beträge nennen wir hier nicht: Sie ändern sich jedes Semester und unterscheiden sich von Hochschule zu Hochschule – verbindlich ist immer die Seite Deiner Hochschule.

Stipendien sind nicht nur etwas für Einserkandidaten. Bevor Du über einen Kredit nachdenkst, bewirb Dich auf ein Stipendium. Physik-Studium und Förderung passen besser zusammen, als viele glauben: Die großen Förderwerke sind fachübergreifend und schauen längst nicht nur auf die Note, sondern auch auf Herkunft, Engagement und Lebensweg. Wer nach einem Physik-Stipendium im engeren Sinn sucht, sollte deshalb breiter suchen – nach Programmen für Naturwissenschaften, nach regionalen Stiftungen und nach Deutschlandstipendien der eigenen Hochschule.

Dazu kommen die üblichen Wege: BAföG hängt vom Einkommen Deiner Eltern ab; ein Teil davon ist Zuschuss, ein Teil ein zinsloses Darlehen. Ein Studienkredit ist die teuerste Variante und sollte die letzte sein. Und ein Nebenjob muss nicht Gastronomie sein: Werkstudentenstellen im Labor, in der Messtechnik oder in der Softwareentwicklung bringen Dir neben dem Geld etwas, das später im Lebenslauf zählt. Auch eine Stelle als studentische Hilfskraft am eigenen Institut ist unter Physik-Studenten ein üblicher Weg. Wenn Du BAföG beziehst, achte auf die Freibetragsgrenze – wer darüber verdient, verliert einen Teil der Förderung.

Häufige Fragen zum Physik-Studium

Ist das Physik-Studium zulassungsfrei?
147 der 180 Bachelor-Studiengänge haben keine Zulassungsbeschränkung, 33 haben eine. Suchst Du einen Studienplatz ohne NC? Physik-Studium ist dafür eines der dankbarsten Fächer. Eine Abiturnote nennen wir nicht – NC-Werte gelten immer nur für einen Studiengang in einem Semester und veralten schnell.
Was kann man mit einem Physikstudium machen?
Forschung an Hochschulen und Instituten, Entwicklung in der Industrie, IT und Datenanalyse, Schule, Medizinphysik in Kliniken, dazu Quereinstiege ins Patentwesen, in die Beratung oder in die Finanzbranche. Ein festes Berufsbild gibt es nicht – das ist Freiheit und Unschärfe zugleich.
Wo kann man Physik studieren?
388 Studiengänge an 95 Hochschulen in 79 Orten – die Tabelle oben zeigt, wo das Angebot am größten ist. Das klassische Fach liegt bei den Universitäten, die anwendungsnahen Physik-Studiengänge kommen von Fachhochschulen.
Wie lange dauert das Physik-Studium?
Die Bachelor-Studiengänge im Fach haben zwischen 6 und 12 Semestern Regelstudienzeit; die langen Werte gehören zu Lehramts- und Teilzeitvarianten. Danach steht der Master offen: 189 der 388 Angebote sind Master-Studiengänge.
Kann ich Physik im Fernstudium oder dual studieren?
Kaum. Ein duales Studium Physik gibt es 11-mal, ein Fernstudium 2-mal – bei 388 Angeboten insgesamt. Physik ist ein Präsenzfach, weil das Labor dazugehört.
Wie schwer ist das Physik-Studium?
Als schwierigster Teil gilt die Mathematik der ersten Semester. Stichwort Physik-Studium, Durchfallquote, Abbruchquote: Dazu kursieren viele Zahlen. Eine geprüfte, aktuelle Quelle haben wir dafür nicht – deshalb nennen wir hier keine Quote. Nutze die Vorkurse, die viele Hochschulen vor dem ersten Semester anbieten, und die Übungsgruppen – allein durchzurechnen ist der schwerste Weg.
Was verdient man nach dem Physik-Studium?
6.800 € brutto im Monat auf der obersten Erfahrungsstufe, 5.047 € als Spezialist, 4.420 € als Fachkraft (Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit, 2024). Die oberste Stufe setzt in der Physik praktisch eine Promotion voraus; ein Einstiegsgehalt lässt sich aus diesen Zahlen nicht ableiten.
Quellen
  • Bundesagentur für Arbeit, Entgeltatlas: Berufsgruppe 414 Physik und Berufsgruppe 431 Informatik, Deutschland, alle Altersgruppen, beide Geschlechter, alle Branchen, Stand 2024.
  • Eigene Auswertung der myStipendium-Datenbank, Stand 21.09.2026: 388 Studiengänge, 95 Hochschulen, 79 Studienorte, 180 Bachelor (147 davon ohne Zulassungsbeschränkung), 189 Master, 19 weitere Abschlüsse.
  • Zulassungsbeschränkungen, Regelstudienzeiten und Abschlüsse ändern sich zum Semester. Verbindlich ist immer die Seite der jeweiligen Hochschule.
Passende Berufe
Dienstleistungsberufe
Toningenieur: Ausbildung & Beruf
Gehalt
4.232 €
Work - Life Balance
Ausbildung
Ausbildungsberuf
Brauer: Ausbildung & Beruf
Gehalt
3.648 €
Work - Life Balance
Gut
Ausbildung
Ausbildung
ohne Abitur
Statiker: Ausbildung & Beruf
Gehalt
5.182 €
Work - Life Balance
Ausbildung
Bachelor
Ausbildungsberuf
Landwirt: Ausbildung & Beruf
Gehalt
2.638 €
Work - Life Balance
Ausbildung
Ausbildung
mit Menschen
Berufsschullehrer werden: Ausbildung & Beruf
Gehalt
5.466 €
Work - Life Balance
Ausbildung
Staatsexamen
Ausbildungsberuf
Werkstoffprüfer: Ausbildung & Beruf
Gehalt
3.539 €
Work - Life Balance
Ausbildung
Ausbildung
Ausbildungsberuf
Hebamme werden: Ausbildung & Beruf
Gehalt
3.423 €
Work - Life Balance
Ausbildung
Ausbildung
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