Werkstofftechnik Studium: Unis, Inhalte & Karriere

AnzeigeMaterials Science (B.Eng.)Wilhelm Büchner Hochschule* · FernstudiumWilhelm Büchner HochschuleKostenlos und unverbindlich · ohne NC
  • Fernstudium, ortsunabhängig
  • Dauer: 7 Semester
  • Ohne Numerus clausus

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Werkstofftechnik studieren - auf einen Blick
Was ist Werkstofftechnik?Die Ingenieurwissenschaft der Materialien: wie Metall, Kunststoff, Keramik und Glas aufgebaut sind, wie man sie prüft, verarbeitet und besser macht.Näher an Fertigung und Anwendung als die Materialwissenschaft, die stärker forscht.
Wo kann ich studieren?34 Studiengänge an 16 Hochschulen in 14 Orten – von Aachen bis Dresden.15 Bachelor, 17 Master, 2 Diplom. Eigene Auswertung unserer Datenbank, Stand 23.09.2026.
Brauche ich einen NC?Meist nicht: 11 der 15 Bachelor sind ohne Zulassungsbeschränkung.Ein Fernstudium unter diesem Namen gibt es nicht, dafür 2 duale Studiengänge.
Was verdienst Du damit?7.384 Euro brutto im Monat in der technischen Forschung und Entwicklung, auf der höchsten Anforderungsstufe.Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit, Berufsgruppe 271, Stand 2024. Eine Stufe darunter: 6.345 Euro.
Inhalt10 Abschnitte
  1. Wo kann ich Werkstofftechnik studieren?
  2. Welche Voraussetzungen brauchst Du?
  3. Was ist Werkstofftechnik?
  4. Was lernst Du im Werkstofftechnik-Studium?
  5. Was kannst Du mit Werkstofftechnik werden?
  6. Was verdienst Du mit Werkstofftechnik?
  7. Werkstofftechnik und KI: Wie zukunftssicher ist das Fach?
  8. Das Werkstofftechnik-Studium in Zahlen
  9. Häufige Fragen zum Werkstofftechnik-Studium
  10. Weiter zum Werkstofftechnik-Studium

Wo kann ich Werkstofftechnik studieren?

Einen Bachelor oder Master in Werkstofftechnik kannst Du an Universitäten und Fachhochschulen studieren, fast immer vor Ort und im Bachelor meist ohne NC. Lass Dich nicht davon irritieren, dass die meisten Studiengänge anders heißen, etwa Werkstoffwissenschaft, Werkstoffingenieurwesen oder Funktionswerkstoffe.

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Wilhelm Büchner Hochschule
Materials Science (B.Eng.)
Wilhelm Büchner Hochschule* · Fernstudium
  • ortsunabhängig, 7 Semester Regelstudienzeit
  • ohne Numerus clausus
ohne NC
StudiengangHochschuleOrtAbschluss
Werkstoff- und ProzesstechnikHS AlbSigSigmaringenBachelor of Engineering
WerkstofftechnikEAH JenaJenaBachelor of Engineering
Werkstofftechnik (Vollzeit)HS HofHofBachelor of Engineering
Werkstofftechnik (dual)HS HofHofBachelor of Engineering
Werkstofftechnik Glas und KeramikHS KoblenzKoblenzBachelor of Engineering
FunktionswerkstoffeUni WürzburgWürzburgBachelor of Science
Nachhaltige Materialien und verfahrenstechnische ProzesseUni Kassel–Bachelor of Science
WerkstoffingenieurwesenRWTH AachenAachenBachelor of Science
WerkstofftechnikHS OsnabrückOsnabrückBachelor of Science
Du siehst 10 von 35 Studiengängen.Alle 35 ansehen →Weniger anzeigen ↑
StudiengangHochschuleOrtAbschluss
WerkstoffwissenschaftTU DresdenDresdenBachelor of Science
WerkstoffwissenschaftTU IlmenauIlmenauBachelor of Science
WerkstoffwissenschaftUni JenaJenaBachelor of Science
Werkstoffwissenschaften (Vollzeit)TU BerlinBerlinBachelor of Science
Werkstoffwissenschaften (Teilzeit)TU BerlinBerlinBachelor of Science
Wirtschaftsingenieurwesen/Werkstoff- und ProzesstechnikRWTH AachenAachenBachelor of Science
WerkstoffwissenschaftTU DresdenDresdenDiplom
Werkstoffwissenschaft und WerkstofftechnologieTU FreibergFreibergDiplom
Applied Materials ScienceEAH Jena–Master of Arts
VerbundwerkstoffeHS HofHofMaster of Engineering
Werkstofftechnik / Materials EngineeringEAH JenaJenaMaster of Engineering
Werkstofftechnik im Maschinenbau (Vollzeit)TH IngolstadtIngolstadtMaster of Engineering
Werkstofftechnik im Maschinenbau (dual)TH IngolstadtIngolstadtMaster of Engineering
Angewandte WerkstoffwissenschaftenHS OsnabrückOsnabrückMaster of Science
FunktionswerkstoffeUni WürzburgWürzburgMaster of Science
Materialwissenschaft & WerkstofftechnikUni SiegenSiegenMaster of Science
Nachhaltige WerkstofftechnikRWTH Aachen–Master of Science
Technology and Application of Inorganic Engineering Materials (TAIEM)TU FreibergFreibergMaster of Science
WerkstoffingenieurwesenRWTH AachenAachenMaster of Science
WerkstofftechnikDeutsch-Französische HochschuleSaarbrückenMaster of Science
WerkstoffwissenschaftTU IlmenauIlmenauMaster of Science
WerkstoffwissenschaftUni JenaJenaMaster of Science
Werkstoffwissenschaften (Vollzeit)TU BerlinBerlinMaster of Science
Werkstoffwissenschaften (Teilzeit)TU BerlinBerlinMaster of Science
Wirtschaftsingenieurwesen/Werkstoff- und ProzesstechnikRWTH AachenAachenMaster of Science

Eigene Auswertung der myStipendium-Datenbank, Stand 23.09.2026. Gezählt sind alle Studiengänge, die bei uns unter Werkstofftechnik geführt werden und „Werkstoff“ oder „Material“ im Namen tragen; eigene Einträge für eine Teilzeit- oder duale Variante zählen mit.

So kannst Du Werkstofftechnik studieren
Studiengänge nach Studienform
32
in Präsenz
Vollzeit oder Teilzeit vor Ort an der Hochschule
2
dual
Studium mit Praxisphasen im Unternehmen
–
im Fernstudium
keins unter diesem Fachnamen

Die meisten Studiengänge in unserer Liste hat die RWTH Aachen mit 5. Dort kannst Du Werkstoffingenieurwesen und Wirtschaftsingenieurwesen mit der Richtung Werkstoff- und Prozesstechnik jeweils im Bachelor und Master studieren, dazu kommt der Master Nachhaltige Werkstofftechnik. Einen eigenen Schwerpunkt setzt die HS Koblenz mit Werkstofftechnik Glas und Keramik. Wenn Du Werkstoffwissenschaften studieren willst, findest Du diesen Namen vor allem an Universitäten.

Welche Voraussetzungen brauchst Du?

Für den Bachelor brauchst Du an einer Universität das Abitur oder eine fachgebundene Hochschulreife, an Fachhochschulen reicht in der Regel die Fachhochschulreife. In unserer Liste sind 11 von 15 Bachelor ohne Zulassungsbeschränkung, und nur 4 haben eine. Wenn Du Werkstofftechnik studieren willst, entscheidet Deine Abiturnote also selten über die Zulassung.

Die drei Wege zum Studienplatz
Beim Bachelor ist der erste Weg der Normalfall
1. Ohne Zulassungsbeschränkung einschreiben
11 der 15 Bachelor haben keine Zulassungsbeschränkung. Welche das sind, zeigen Dir die Knöpfe „Ohne NC“ und „Mit NC“ über der Tabelle.
2. Über die Zulassung an einem beschränkten Studiengang
Nur 4 Bachelor sind zulassungsbeschränkt. Nur dort spielt Deine Abiturnote eine Rolle.
3. Als Master nach einem passenden Bachelor
Für einen der 17 Master brauchst Du einen fachlich passenden Bachelor: Werkstofftechnik, Maschinenbau, Physik, Chemie oder ein verwandtes Fach. Welche Fächer anerkannt werden und ob Du Module nachholen musst, entscheidet die Hochschule. Bei Studiengängen mit englischem Namen, etwa Applied Materials Science an der EAH Jena oder dem Master zu anorganischen Werkstoffen (TAIEM) an der TU Freiberg, prüfe vorher, welchen Sprachnachweis Du brauchst.

Rechne am besten schon jetzt mit einem Vorpraktikum. Viele ingenieurwissenschaftliche Studiengänge verlangen es, und oft kommt noch ein Vorkurs in Mathematik dazu:

VorpraktikumEinige Wochen in einem Betrieb, vor dem Studium oder in den ersten Semestern: in der Werkstatt, in der Fertigung oder im Labor. Wie lange und bis wann, steht in der Praktikumsordnung Deiner Hochschule. Eine abgeschlossene Ausbildung, etwa als Werkstoffprüfer, kann oft angerechnet werden.oft Pflichteinige Wochen
Vorkurs MathematikViele Hochschulen bieten ihn vor dem ersten Semester an. Wenn Mathe nicht Dein stärkstes Fach war oder die Schule länger zurückliegt, nimm ihn mit. Sonst holst Du im ersten Semester Stoff nach, während schon das nächste Thema dran ist.freiwilligvor dem ersten Semester

Was solltest Du mitbringen?

Auch ohne Abitur möglich
  • Fachhochschulreife: reicht in der Regel an Fachhochschulen wie der HS Hof oder der HS Osnabrück
  • Meistertitel: an vielen Hochschulen ausreichend
  • Abgeschlossene Ausbildung plus Berufserfahrung: ebenfalls an vielen Hochschulen, die genauen Regeln legt jedes Bundesland fest
Was Du faktisch mitbringen solltest
  • Mathematik, Physik und Chemie - wichtiger als die Note ist, dass sie Dich nicht abschrecken. Wer sie nach dem Abitur hinter sich lassen möchte, ist hier falsch
  • Interesse an Naturwissenschaft und Technik gleichermaßen - Du willst wissen, warum etwas bricht, rostet oder hält
  • Freude am Labor - Du misst und prüfst gern, Versuche und Protokolle sind Dir nicht zu kleinteilig

Willst Du vor allem mit Menschen arbeiten, passt das Werkstofftechnik-Studium eher nicht zu Dir.

Was ist Werkstofftechnik?

Werkstofftechnik beschäftigt sich mit der Frage, aus welchem Material ein Bauteil bestehen muss und wie man dieses Material herstellt, prüft und verarbeitet. Im Studium Werkstofftechnik verbindest Du dafür Naturwissenschaft mit Ingenieurwissenschaft.

Was zum Fach gehört

Fragen, die Du im Studium beantworten lernst

Wärmebehandlung
Wie verändert Wärme einen Werkstoff?
etwa beim Härten von Stahl
Verbundwerkstoffe
Wie wird ein Werkstoff stärker, wenn man ihn mit einem anderen kombiniert?
zum Beispiel Kunststoff mit Kohlenstofffasern
Korrosion und Oberflächentechnik
Wie schützt man Oberflächen vor Verschleiß und Korrosion?
Recycling
Wie lässt sich ein Werkstoff nach dem Gebrauch recyceln?
Schadensanalyse
Warum ist ein Bauteil gebrochen?
Und wie verhindert man das beim nächsten Mal?

Im Alltag steckt das Fach fast überall.

KarosserieSie soll leicht sein.
Smartphone-GlasEs soll kratzfest sein.
TurbinenschaufelSie hält Temperaturen aus, bei denen normaler Stahl weich würde.
HüftimplantatEs besteht aus Titan oder Keramik.

Und was ist mit Materialwissenschaft? Beide Fächer sind eng verwandt, und viele Hochschulen verbinden sie sogar miteinander. Unterscheiden kannst Du sie vor allem am Schwerpunkt:

WerkstofftechnikMaterialwissenschaft
LeitfrageWie wird aus dem Material ein gutes Bauteil?Warum verhält sich das Material so?
Nah dran anMaschinenbau, Fertigung, PrüfungPhysik, Chemie, Grundlagenforschung
Typische ArbeitEntwicklung, Werkstoffprüfung, Qualität, ProduktionForschung an Hochschulen, Instituten und in Entwicklungsabteilungen

Wenn Du vor allem forschen willst, schau Dir zusätzlich unsere Seite zu den Materialwissenschaften an. Enger gefasst sind zwei Nachbarfächer, denn die Metallurgie konzentriert sich auf Metalle und das Kunststofftechnik-Studium auf Kunststoffe. In der Werkstofftechnik lernst Du beides kennen und dazu noch Keramik, Glas und Verbundwerkstoffe.

Zwei Nachbarfächer sind enger gefasst

Werkstofftechnik
deckt Metalle, Kunststoffe, Keramik, Glas und Verbundwerkstoffe ab
konzentriert sich auf Metalle
konzentriert sich auf Kunststoffe
Wilhelm Büchner Hochschule
Materials Science (B.Eng.) ohne NC studieren
Wilhelm Büchner Hochschule · Fernstudium

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Was lernst Du im Werkstofftechnik-Studium?

Das Studium beginnt breit, später wird es speziell. In den ersten Semestern legst Du die Grundlagen, die alle Ingenieurfächer brauchen, und lernst die wichtigsten Werkstoffgruppen kennen.

Erste Semester: Grundlagen
  • Mathematik
  • Physik und Chemie, vor allem allgemeine, anorganische und physikalische Chemie
  • Technische Mechanik und Festigkeitslehre
  • Konstruktion und technisches Zeichnen
  • Programmieren für Ingenieure
  • Werkstoffkunde: Metalle, Kunststoffe, Keramik und Glas
  • Grundlagen der Betriebswirtschaft
Höhere Semester: typische Fächer
  • Werkstoffprüfung: Zugversuch, Härteprüfung, Mikroskopie - hier lernst Du, Eigenschaften zu messen, statt sie zu schätzen
  • Fertigungsverfahren wie Gießen, Umformen, Fügen und 3D-Druck
  • Wärmebehandlung und Thermodynamik der Werkstoffe
  • Verbund- und Funktionswerkstoffe, dünne Schichten und Beschichtungstechnik
  • Korrosion und Oberflächentechnik
  • Recycling und nachhaltige Werkstoffe
  • Projekt- und Qualitätsmanagement
  • in der Gießereitechnik zusätzlich Formstofftechnik: die Sande und Bindemittel, aus denen Gussformen und Kerne gebaut werden

Bachelor, Master oder Diplom? So läuft das Studium ab:

Bachelor – der Einstieg
Grundlagen, Werkstoffkunde, Labor. Du schließt mit einem Bachelor of Engineering ab – so an den meisten Fachhochschulen in unserer Liste – oder mit einem Bachelor of Science. An Fachhochschulen gehört oft ein Praxissemester in einem Unternehmen dazu.
Master – die Vertiefung
Du spezialisierst Dich, etwa auf Verbundwerkstoffe, Funktionswerkstoffe oder nachhaltige Werkstofftechnik. Abschluss ist meist ein Master of Science, an Fachhochschulen oft ein Master of Engineering. Der Master ist in diesem Fach verbreitet: 17 Master stehen 15 Bachelor gegenüber.
Diplom – beides in einem
An der TU Dresden und der TU Freiberg kannst Du Werkstoffwissenschaft auch als Diplomstudiengang belegen – ohne Wechsel zwischen Bachelor und Master.
Dual oder in Teilzeit
2 duale Studiengänge verbinden Hochschule und Arbeit in einem Unternehmen, nach unseren Einträgen an der HS Hof und der TH Ingolstadt. Die TU Berlin führt ihre Werkstoffwissenschaften zusätzlich als Teilzeitvariante. Als Fernstudium gibt es das Fach nur unter dem Namen Materials Science.

Welche Richtung Du vertiefst, hängt stark von der Hochschule ab. Oft verrät es schon der Name des Studiengangs:

Schwerpunkt oder StudiengangHochschule
Glas und KeramikHS Koblenz
Master VerbundwerkstoffeHS Hof
FunktionswerkstoffeUni Würzburg
Nachhaltige MaterialienUni Kassel
Master Nachhaltige WerkstofftechnikRWTH Aachen
Master WerkstofftechnikDeutsch-Französische Hochschule
Master Werkstofftechnik / Materials EngineeringEAH Jena
Master Werkstofftechnik im MaschinenbauTH Ingolstadt
Master Materialwissenschaft & WerkstofftechnikUni Siegen

Was kannst Du mit Werkstofftechnik werden?

Als Werkstofftechnikerin oder Werkstofftechniker kannst Du überall arbeiten, wo Material eine Rolle spielt, und das ist fast die ganze Industrie. Zu Deinen typischen Arbeitgebern gehören der Maschinen- und Anlagenbau, die Automobil- und Luftfahrtindustrie, Metall- und Stahlwerke und die Kunststoff-, Chemie- und Elektroindustrie. Außerdem findest Du Stellen bei Recyclingunternehmen, in Ingenieurbüros und Prüflaboren sowie an Hochschulen und Forschungsinstituten. Dabei begegnen Dir vor allem sechs Aufgabenfelder:

WerkstoffentwicklungDu entwickelst neue Legierungen, Kunststoffe oder Keramiken oder verbesserst bestehende – für leichtere Fahrzeuge, langlebigere Batterien oder hitzefeste Turbinen.LaborEntwicklung
Werkstoffprüfung und QualitätDu prüfst, ob ein Material hält, was es verspricht: im Prüflabor eines Herstellers, bei einem Prüfdienstleister oder in der Qualitätssicherung.LaborPrüfung
SchadensanalyseWenn ein Bauteil bricht oder rostet, findest Du heraus, warum – mit Mikroskop, Bruchflächenanalyse und viel Detektivarbeit.GutachtenUrsachensuche
Fertigung und ProzessentwicklungDu sorgst dafür, dass aus dem Werkstoff in der Serie ein gutes Teil wird: beim Gießen, Schweißen, Beschichten oder im 3D-Druck.IndustrieProduktion
Anwendungstechnik und VertriebDu berätst Kundinnen und Kunden, welcher Werkstoff zu ihrem Bauteil passt, und trägst ihre Probleme zurück in die Entwicklung.KundenkontaktSchnittstelle
Forschung und LehreAn einer Hochschule oder einem Forschungsinstitut arbeitest Du an den Werkstoffen von morgen, oft mit dem Ziel einer Promotion.HochschuleInstitut

Drei Berufsbezeichnungen werden oft verwechselt. Alle drei arbeiten oft im selben Labor, allerdings auf unterschiedlichen Stufen, und das merkst Du auch am Gehalt:

BerufWeg dorthin
WerkstoffprüferAusbildungsberuf
Techniker WerkstofftechnikWeiterbildung an einer Fachschule, nach einer Ausbildung
Werkstoffingenieurin oder WerkstoffingenieurStudium
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Was verdienst Du mit Werkstofftechnik?

Mit Werkstofftechnik verdienst Du im Durchschnitt 7.384 € brutto im Monat. Zum Berufseinstieg liegst Du in aller Regel darunter.

7.384 €
Durchschnittsgehalt
brutto im Monat

Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit, Berufsgruppe 271 "Technische Forschung und Entwicklung", höchste Anforderungsstufe, Stand 2024.

Werkstofftechnik und KI: Wie zukunftssicher ist das Fach?

Kurze Antwort: Nur in Teilen, denn Prüfen und Laborarbeit gelten auf allen Stufen weitgehend als automatisierbar, und besser aufgestellt bist Du, wenn Du in der Entwicklung oder Materialphysik arbeitest. Nachgesehen haben wir dafür im Job-Futuromat des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), der berechnet, welcher Anteil der Kerntätigkeiten eines Berufs sich nach dem Stand der Technik von Maschinen erledigen ließe. Für Dich als Ingenieur der Werkstofftechnik ergibt das 70 Prozent.

Wie viel Software in diesen Berufen schon übernehmen könnte
Jedes Kästchen steht für eine Kerntätigkeit des Berufs. Orange heißt: Das könnte Software nach heutigem Stand erledigen. Wie viele Stellen wegfallen, sagt das nicht.
Werkstoffingenieur
7 von 10
Kerntätigkeiten automatisierbar
Laborarbeit, Prüfung und Metallografie
Techniker Werkstofftechnik
8 von 11
Kerntätigkeiten automatisierbar
Messen, Prüfen, Probenahme und Labor
Werkstoffprüfer
5 von 7
Kerntätigkeiten automatisierbar
Alles außer Werkstoffkunde und Versuchen
Quelle: IAB Job-Futuromat, Berufe „Ingenieur/in - Werkstofftechnik“, „Techniker/in - Werkstofftechnik“ und „Werkstoffprüfer/in“; Stand der Technik 2022, abgerufen am 24.09.2026.

Welche Tätigkeiten als ersetzbar gelten. Bei den Berufen oben haben wir Werkstoffprüfer, Techniker und Ingenieur unterschieden, die oft im selben Labor arbeiten. Beim Automatisierungspotenzial liegen die drei eng beieinander. Dazu kommt der Ingenieur für Materialwissenschaften, auf den wir im Gehaltsabschnitt oben ebenfalls verweisen.

BerufDas kann Software übernehmenDas bleibt bei Dir
WerkstoffingenieurLaborarbeiten, Metallografie, Werkstoffprüfung, Oberflächentechnik, physikalische Prüfverfahren, außerdem die Werkstofftechnik als solcheEntwicklung, Materialphysik, Arbeitsvorbereitung
Ingenieur für Materialwissenschaftenhier sind es 8 von 12 Kerntätigkeitenzusätzlich die technische Chemie
Techniker und Werkstoffprüferwie in allen drei Berufen: Werkstoffprüfung, Laborarbeiten und physikalische PrüfverfahrenWerkstoffkunde sowie die Durchführung und Auswertung von Versuchen

Den Unterschied macht dann Deine Aufgabe. Für Dich heißt das, dass der höhere Abschluss den Wert hier kaum senkt. Innerhalb des Ingenieurberufs hängt viel davon ab, woran Du arbeitest, weil Entwicklung und Materialphysik zu den nicht ersetzbaren Tätigkeiten gehören, die Prüfung im Labor aber nicht. Beim Werkstoffingenieur lag der Wert von 2013 bis 2019 bei 60 Prozent und stieg mit dem Stand der Technik von 2022 auf 70.

Das IAB weist selbst darauf hin, dass ein solcher Wert nur beschreibt, was technisch möglich wäre, und weder das Verschwinden eines Berufs ankündigt noch bei niedrigen Werten Veränderungen ausschließt.

Wilhelm Büchner Hochschule
Materials Science (B.Eng.) neben dem Job studieren
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Das Werkstofftechnik-Studium in Zahlen

4.263
Studierende
Wintersemester 2025/26
31,6 %
davon Frauen
Wintersemester 2025/26
1,3 %
arbeitslos
Beruf Technische Forschung und Entwicklung, 2025
Uni oder Fachhochschule?
So verteilen sich die 4.263 Studierenden:
73 %27 %
3.098
an Universitäten
1.165
an Fachhochschulen
Und wie viele fangen neu an?950 studieren im Wintersemester 2025/26 im ersten Fachsemester.
Was verdienst Du damit?
Brutto im Monat, Vollzeit, Berufsgruppe „Technische Forschung und Entwicklung“ (214.710 Beschäftigte). Der Strich zeigt die Mitte: die eine Hälfte verdient mehr, die andere weniger.
Mitte 7.384 €
5.863 €untere 25 % daruntermehrobere 25 % ohne Angabe
Anders gesagt: ein Viertel verdient weniger als 5.863 €, die Mitte liegt bei 7.384 €. Wie viel das obere Viertel verdient, weist die Bundesagentur nicht aus: es liegt über der Grenze, bis zu der Gehälter an die Sozialversicherung gemeldet werden. Mit einer Berufsausbildung statt Studium liegt die Mitte in derselben Berufsgruppe bei 6.297 €.
Quelle: Statistisches Bundesamt, Studierende im Wintersemester 2025/26 · Bundesagentur für Arbeit, berufsspezifische Arbeitslosenquoten 2025 · Bundesagentur für Arbeit, Entgeltatlas, Stand 2024

Angebote fürs Studium per E-Mail

Du willst Werkstofftechnik studieren? Wir schicken Dir ab und zu Angebote von Hochschulen, Stiftungen und Partnern.

  • Einladungen zu Karriere-Events bekannter Arbeitgeber
  • Stipendien und Förderprogramme
  • Praktika und Trainee-Programme
  • Gratis-Aktionen und Geld-Angebote

Kostenlos. Du bekommst zuerst eine E-Mail zum Bestätigen, abmelden kannst Du Dich jederzeit mit einem Klick.

Häufige Fragen zum Werkstofftechnik-Studium

Ist das Werkstofftechnik-Studium schwer?
Anspruchsvoll ist vor allem der Anfang, weil in den ersten Semestern Mathematik, Physik, Chemie und Technische Mechanik auf dem Plan stehen, dazu Laborpraktika mit Protokollen, die Zeit kosten. Wenn Du hier regelmäßig übst, statt erst kurz vor der Prüfung zu lernen, kommst Du deutlich leichter durch. Um Deine Note musst Du Dir dagegen selten Gedanken machen, denn 11 der 15 Bachelor sind ohne Zulassungsbeschränkung.
Kann ich Werkstofftechnik ohne NC studieren?
Ja, in den meisten Fällen geht das. Von den 15 Bachelor-Studiengängen in unserer Liste sind 11 ohne Zulassungsbeschränkung, und nur 4 haben eine. Wie hoch die Hürde bei den beschränkten liegt, hängt davon ab, wie viele sich im jeweiligen Semester bewerben.
Welche Möglichkeiten gibt es für ein Studium in Materialwissenschaften?
Du hast mehrere Möglichkeiten, auch wenn die Namen etwas durcheinandergehen. In unserer Liste findest Du Werkstoffwissenschaft oder Werkstoffwissenschaften an mehreren Universitäten, Materialwissenschaft & Werkstofftechnik an der Uni Siegen und Applied Materials Science an der EAH Jena. Die Studiengänge, die wir unter Materialwissenschaft führen, haben wir auf einer eigenen Seite für Dich zusammengestellt, die Du unter Materialwissenschaften studieren findest.
Gibt es Werkstofftechnik als Fernstudium oder duales Studium?
Ein Fernstudium haben wir in unserer Datenbank leider an keiner Hochschule gefunden. Dual kannst Du an 2 Stellen studieren, nach unseren Daten im Bachelor Werkstofftechnik an der HS Hof und im Master Werkstofftechnik im Maschinenbau an der TH Ingolstadt. Wenn Du neben dem Beruf studieren willst, findest Du an der TU Berlin eine Teilzeitvariante.
Gibt es ein Studium Werkstoffprüfung?
Einen eigenen Studiengang dieses Namens führen wir nicht, und Werkstoffprüfer selbst ist ein Ausbildungsberuf. Wenn Du die Prüfung von Werkstoffen studieren willst, bist Du in der Werkstofftechnik richtig, denn dort ist die Werkstoffprüfung ein Kernfach, vom Zugversuch bis zur Mikroskopie. Nach einer Ausbildung kannst Du auch den Techniker Werkstofftechnik an einer Fachschule machen, allerdings ist das eine Weiterbildung und kein Studium.
Hat der Beruf Zukunft?
Eine Prognose, die wir belegen könnten, gibt es nicht, deshalb nennen wir Dir auch keine. Zeigen können wir Dir aber, dass die Berufsgruppe der technischen Forschung und Entwicklung auf der höchsten Stufe 214.710 Beschäftigte zählt, und damit bewegst Du Dich in keinem Nischenmarkt. Außerdem sind viele große Themen der Industrie am Ende Werkstofffragen, etwa leichtere Fahrzeuge, Batterien, Recycling oder hitzefeste Bauteile.
Wie hoch ist das Werkstofftechnik-Gehalt?
Laut Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit liegt der Verdienst in der Berufsgruppe Technische Forschung und Entwicklung auf der höchsten Anforderungsstufe bei 7.384 Euro brutto im Monat (Stand 2024). Auf der Stufe darunter sind es 6.345 Euro. Beachte dabei, dass die Werte für alle Altersgruppen gelten, deshalb liegst Du zum Berufseinstieg in aller Regel darunter.
Wo kann ich einen Werkstofftechnik-Master machen?
In unserer Liste haben wir 17 Master gefunden. Neben Werkstofftechnik kannst Du Deinen Master auch in Werkstoffwissenschaft, Werkstoffingenieurwesen, Verbundwerkstoffen oder Funktionswerkstoffen machen.

Weiter zum Werkstofftechnik-Studium

Woher die Zahlen auf dieser Seite stammen
  • Studiengänge, Hochschulen, Orte, Abschlüsse und Zulassungsbeschränkung: eigene Auswertung der myStipendium-Datenbank, Stand 23.09.2026. Gezählt sind alle Studiengänge, die bei uns unter Werkstofftechnik geführt werden und „Werkstoff“ oder „Material“ im Namen tragen; eigene Einträge für Teilzeit- oder duale Varianten zählen mit.
  • Gehälter: Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit, Berufsgruppen 271 „Technische Forschung und Entwicklung“ und 221 „Kunststoff- und Kautschukherstellung und -verarbeitung“, Deutschland, alle Altersgruppen, beide Geschlechter, alle Branchen, Stand 2024. Erfasst sind nur sozialversicherungspflichtig Beschäftigte.
  • Semesterbeiträge, Vorpraktikum, Zugangsvoraussetzungen und Regelstudienzeit legt jede Hochschule selbst fest. Verbindlich ist die jeweilige Studien- und Prüfungsordnung.

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