Einstiegsgehalt 
2.500
Durchschnittsgehalt 
3.523
Ausbildung 
Ausbildung
252
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Zerspanungsmechaniker
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Was ist ein Zerspanungsmechaniker?

Zerspanungsmechaniker fertigen Präzisionsteile aus Metall, die in Maschinen, Motoren und Turbinen eingebaut werden. Dafür steuern sie Maschinen, die das Metall drehen, fräsen, bohren oder schleifen und überwachen die Zerspanungsprozesse.

Was macht ein Zerspanungsmechaniker?

Wenn Du eine Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker machst, dann ist es künftig Dein Job, Präzisionsbauteile wie Motorenteile, Gewinde oder Zahnräder anzufertigen. Diese werden anschließend beispielsweise in der elektrotechnischen Industrie, in der Automobilindustrie oder in der Medizintechnik verbaut. Für Deine Arbeit bedienst Du Dich sogenannter CNC-gesteuerter Werkzeugmaschinen, die Du programmierst, überwachst und instand hältst.

Wie wird man Zerspanungsmechaniker?

Rein rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben, die Du benötigst, wenn Du Zerspanungsmechaniker werden möchtest. Die Erfahrung zeigt aber, dass Betriebe überwiegend Azubis mit mittlerem Bildungsabschluss einstellen.

Hast Du einen Ausbildungsplatz ergattert, dann dauert Deine Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker normalerweise dreieinhalb Jahre. Sie kann in der Industrie oder im Handwerk absolviert werden, wobei letzteres deutlich seltener ist. Wenn Du sehr gute Leistungen bringst, kannst Du Deine Abschlussprüfung gegebenenfalls vorziehen und somit Deine Ausbildungszeit verkürzen.

Deine Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker findet im dualen System statt, was bedeutet, dass Du sowohl in einem Betrieb arbeitest, als auch die Berufsschule besuchst.

Die Berufsschule während Deiner Zerspanungsmechaniker-Ausbildung:

In der Berufsschule lernst Du, wie Du Bauelemente mithilfe von Maschinen herstellst und die Fertigungsprozesse optimierst.

Außerdem stehen auf Deinem Stundenplan natürlich allgemeinbildende Fächer, die das Zerspanungsmechaniker-Berufsbild umfasst, wie zum Beispiel:

  • Mathe
  • Physik
  • Technik
  • Informatik

Im Betrieb während Deiner Zerspanungsmechaniker-Ausbildung

Ablauf

In den übrigen Blöcken oder an den restlichen Tagen in der Woche arbeitest Du im Betrieb mit. Auch dort musst Du erst einmal ein bisschen Theorie pauken und verstehen, wie die Maschinen funktionieren und welche Eigenschaften die unterschiedlichen Materialien haben. Außerdem lernst Du, wie die Arbeit geplant wird und wie Du entscheidest, ob ein Arbeitsergebnis auch wirklich gut geworden ist.

Bevor Du die „richtigen“ Aufträge bearbeiten darfst, fertigst Du erst einmal Probestücke. Der Grund ist, dass die Teile sehr sorgfältig produziert werden müssen, damit sie nicht die Maschinen kaputt machen. Und dafür bedarf es ein bisschen Übung. In der Zwischenzeit lernst Du schon mal, wie Du die Fertigungsmaschinen richtig programmierst und den ganzen Prozess überwachst. Wenn Du das gut kannst, erfährst Du, wie der Fertigungsprozess noch optimiert werden kann und wie eine Serienproduktion funktioniert.

Prüfungen

Wenn Du die Hälfte Deiner Zerspanungsmechaniker-Ausbildung geschafft hast, absolvierst Du eine erste Abschlussprüfung, die aus einem praktischen, einem mündlichen und einem schriftlichen Teil besteht. Hier wird getestet, ob Du bisher alles richtig verstanden hast.

Am Ende Deiner Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker folgt dann Deine zweite Abschlussprüfung. Erst danach darfst Du Dich staatlich anerkannter Zerspanungsmechaniker nennen.

Weiter- und Fortbildungen

Wenn Du Dich nach Deiner Zerspanungsmechaniker-Ausbildung noch weiterqualifizieren möchtest, dann kannst Du Deinen Industriemeister mit der Fachrichtung Metall ablegen. Bestehst Du sie, darfst Du selbst Azubis anlernen.

Auch eine Fortbildung zum Techniker in der Fachrichtung Maschinentechnik mit Schwerpunkt Zerspanungstechnik ist eine mögliche Qualifikation, die Du anstreben kannst. Danach bist Du nicht nur an der Produktion, sondern auch an der Entwicklung der Bauteile beteiligt.

Wenn Du richtig viel Ehrgeiz mitbringst, kannst Du natürlich auch noch studieren, zum Beispiel Produktionstechnik oder Maschinenbau.

Wo arbeitet ein Zerspanungsmechaniker?

Wo arbeitet ein Zerspanungsmechaniker?

Nach Deiner Zerspanungsmechaniker-Ausbildung arbeitest Du in metallverarbeitenden Betrieben aus Industrie und Handwerk, zum Beispiel:

  • im Stahlbau
  • im Maschinenbau
  • in Gießereien
  • im Fahrzeugbau
  • im Leichtmetallbau

Wie sieht der Arbeitsalltag aus?

Als Zerspanungsmechaniker folgst Du am Tag häufig einer Routine, die ganz bestimmte Arbeitsschritte umfasst. Hier liest Du, was typische Zerspanungsmechaniker-Aufgaben sind:

Weil viele Maschinen rund um die Uhr laufen, arbeitest Du in der Regel im Schichtdienst.

Wie sieht der Arbeitsplatz aus?

Dein Arbeitsplatz ist mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Fabrikhalle oder eine Werkstatt. Bist Du in einem kleinen Handwerkbetrieb beschäftigt, dann arbeitest Du häufig in einem kleinen Team, während Du in großen Betrieben auch einen großen Kollegenkreis hast.

Was verdient ein Zerspanungsmechaniker?

Ausbildung

Das Gehalt ist sehr unterschiedlich und variiert abhängig von Region, Arbeitgeber, Berufserfahrung und Verantwortungsbereich. Auszubildende verdienen im ersten und zweiten Lehrjahr 585 bis 1.007 Euro im Handwerk und rund 1.000 Euro in der Industrie. Im dritten und vierten Jahr Deiner Zerspanungsmechaniker-Ausbildung sind es 750 bis 1.136 Euro im Handwerk und 1.100 bis 1.264 Euro in der Industrie.

Achtung: Falls Du Deine Zerspanungsmechaniker-Ausbildung in rein schulischer Form absolvierst, bekommst Du keine Ausbildungsvergütung.

Beruf

Hast Du Deine Zerspanungsmechaniker-Ausbildung erst einmal beendet und bekommst ein Gehalt, das sich am Tarifvertrag orientiert, dann kannst Du rund 3.500 brutto verdienen.

Wo finde ich einen Job als Zerspanungsmechaniker?