Einstiegsgehalt 
1.740
Durchschnittsgehalt 
2.350
Ø Stundenlohn
14
Ø Jahresgehalt
28.200
179
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Rechtsanwaltsfachangestellte
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Was verdient ein Rechtsanwaltsfachangestellte?

Das durchschnittliche Rechtsanwaltsfachangestellte-Gehalt liegt bei 2.350 Euro brutto im Monat. Bei einer Vollzeitstelle verdienst Du als Rechtsanwaltsfachangestellte also einen durchschnittlichen Brutto-Stundenlohn von 13,66 Euro.

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Dabei kann man vom Brutto-Gehalt nicht ohne weiteres auf das tatsächliche Netto-Einkommen schließen: Faktoren ob Du verheiratet bist oder Kinder hast, spielen hierbei eine wichtige Rolle. Angenommen Du bist ledig und fällst unter die Steuerklasse 1, so kannst Du bei einem Brutto-Gehalt von 2.350 Euro von einem Netto-Gehalt als Rechtsanwaltsfachangestellte von 1.561 Euro im Monat ausgehen.

Wie hoch ist das Einstiegsgehalt vom Rechtsanwaltsfachangestellte?

Nach Deiner Ausbildung zum Rechtsanwaltsfachangestellten kannst Du mit einem Einstiegsgehalt ab 1.740 Euro brutto im Monat rechnen, wobei der Stundenlohn hier bei einer Vollzeitstelle 10,11 Euro beträgt.

Dabei kannst Du je nach Ort und Kanzlei zu Beginn Deiner Karriere auch deutlich mehr verdienen: „Die Einstiegsgehälter können stark variieren. Während in Kleinstädten unter 2000 Euro üblich sind, wird in Großstädten oft ab 2500 Euro aufwärts gezahlt“, heißt es in der Süddeutschen Zeitung.

Wie hoch ist das Gehalt in der Ausbildung zur Rechtsanwaltsfachangestellte?

Die Ausbildung zum Rechtsanwaltsfachangestellten wird in der Regel vergütet, wobei die Höhe Deines Ausbildungsgehalts von Deiner Kanzlei abhängt. Im Schnitt solltest Du während Deines ersten Lehrjahres jedoch ein Rechtsanwaltsfachangestellte-Gehalt von 625 Euro im Monat erhalten.

Im zweiten Jahr Deiner dreijährigen Ausbildung sollte Dein Gehalt als Rechtsanwaltsfachangestellte um 95 Euro auf 720 Euro angestiegen sein – ein Zuwachs von knapp über 15 Prozent. Im letzten Ausbildungsjahr sollte Deine Ausbildungsvergütung als Rechtsanwaltsfachangestellte bei rund 800 Euro liegen und damit 11 Prozent höher als noch im Vorjahr. Während Deiner gesamten Ausbildung sollte Dein Gehalt also um rund 28 Prozent angestiegen sein.


Verdienst in der Ausbildung als Rechtsanwaltsfachangestellte

Welche Faktoren beeinflussen das Rechtsanwaltsfachangestellte Gehalt?

Dein Gehalt als Rechtsanwaltsfachangestellte ist von verschiedenen Faktoren abhängig: So ist einerseits entscheidend, wo Dein zukünftiger Arbeitgeber sitzt und ob die Kanzlei groß und namhaft ist oder bisher eher unbekannt und kleiner. Des Weiteren ist Deine bisherige Berufserfahrung wichtig und auch Dein Geschlecht kann bei der Höhe Deines Rechtsanwaltsfachangestellte-Gehalts eine Rolle spielen.

Gehalt nach Bundesland

Durchschnittlich am höchsten ist das Rechtsanwaltsfachangestellte-Gehalt in Hamburg: Hier kannst Du mit einem Einkommen von 2.620 Euro im Monat rechnen. Am geringsten fällt der Verdienst als Rechtsanwaltsfachangestellte hingegen in Mecklenburg-Vorpommern aus, wo Du im Schnitt mit einem Gehalt von 1.832 Euro rechnen kannst. In dem Bundesland mit dem höchsten Durchschnittseinkommen liegt das Rechtsanwaltsfachangestellte-Gehalt also rund 43 Prozent höher als in dem Bundesland mit dem geringsten Gehalt als Rechtsanwaltsfachangestellte.

Dabei fällt das Einkommen in den östlichen Bundesländern allgemein niedriger aus, als in den westlichen. So liegt der Rechtsanwaltsfachangestellte-Verdienst in den neuen Bundesländern – also Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen – bei durchschnittlich 1.952 Euro im Monat, wobei die Hauptstadt mit einem Durchschnittseinkommen von 2.296 Euro hier heraussticht.

Das Durchschnittsgehalt als Rechtsanwaltsfachangestellte in den alten Bundesländern liegt hingegen bei 2.405 Euro im Monat und damit mehr als 23 Prozent über dem Durchschnittseinkommen der neuen Bundesländer.

Gehalt nach Unternehmensgröße

Dein zukünftiges Rechtsanwaltsfachangestellte-Gehalt wird auch maßgeblich von der Größe Deines potenziellen Arbeitgebers beeinflusst. Während Du bei einem kleinen Unternehmen mit einem Gehalt um 1.516 Euro rechnen kannst, bezahlen mittelgroße Unternehmen ihren Rechtsanwaltsfachangestellten im Schnitt bereits ein Gehalt von 2.492 Euro – also rund 64 Prozent mehr.

Bei großen Kanzleien kannst Du hingegen mit einem durchschnittlichen Gehalt von 3.280 Euro im Monat rechnen und verdienst damit rund 28 Prozent mehr als bei einer mittleren Kanzlei. Im Betracht auf das Rechtsanwaltsfachangestellte-Gehalt einer kleinen Kanzlei verdienst Du bei einem großen Rechtsanwalt-Unternehmen 116 Prozent mehr und damit mehr als doppelt so viel. Du siehst also, dass die Größe – und der damit oftmals einhergehende Bekanntheitsgrad – einer Kanzlei entscheidende Auswirkungen auf Dein Rechtsanwaltsfachangestellte-Gehalt hat.

Kleine Unternehmen
€1.516
Mittlere Unternehmen
€2.492
Große Unternehmen
€3.280

Gehalt nach Geschlecht

Männer verdienen in dem Beruf des Rechtsanwaltsfachangestellten mit durchschnittlich 2.777 Euro rund 31 Prozent mehr als ihre weiblichen Kollegen, die mit einem Rechtsanwaltsfachangestellte-Gehalt von 2.117 Euro im Monat rechnen können.

Dabei wird das Berufsfeld von Frauen dominiert: Laut einer Auswertung der Bundesagentur für Arbeit sind 93 Prozent der Assistenzkräfte in Rechtsanwaltskanzleien und Notariaten weiblich, nur 7 Prozent der Arbeitskräfte sind Männer.

Im Schnitt verdienen Frauen 2.117 € pro Monat und Männer 2.777 € pro Monat. Damit verdienen Männer durchschnittlich 31% mehr als Frauen

Gehalt nach Berufserfahrung

Mit Deinen Jahren Berufserfahrung sollte auch Dein Rechtsanwaltsfachangestellte-Gehalt ansteigen. Zu Beginn Deiner Karriere kannst Du mit einem durchschnittlichen Einstiegsgehalt von 1.740 Euro brutto rechnen. Bereits nach drei bis vier Jahren sollte Dein Verdienst als Rechtsanwaltsfachangestellte um 21 Prozent auf 2.106 Euro im Monat angestiegen sein.

Bist Du seit 10 Jahren in dem Beruf tätig, liegt das durchschnittliche Gehalt als Rechtsanwaltsfachangestellte bei 2.737 Euro und damit rund 57 Prozent über dem durchschnittlichen Einstiegsgehalt. Innerhalb der nächsten 10 Jahre steigt Dein Gehalt mit 1,5 Prozent nur geringfügig an, sodass Du nach 20 Jahren mit einem Rechtsanwaltsfachangestellte-Gehalt von 2.772 Euro im Monat rechnen kannst.

Weitere 10 Jahre später – wenn Du den Beruf also 30 Jahre lang ausgeübt hast – sollte Dein Gehalt bei durchschnittlich 3.086 Euro im Monat liegen, was innerhalb der letzten 10 Jahre einen Anstieg von 11 Prozent bedeutet. Betrachtet man das durchschnittliche Einstiegsgehalt und das Rechtsanwaltsfachangestellte-Gehalt, welches die Arbeitskräfte durchschnittlich nach 30 Jahren erhalten, kann man einen Zuwachs von 77,36 Prozent beobachten.

Angenommen Du bist ledig und fällst unter die Steuerklasse 1, so liegt das Netto-Einstiegsgehalt – also der Teil Deines Gehaltes, der nach Steuerabzug zu Deiner Verfügung steht – bei 1.232 Euro im Monat. Nach 10 Jahren sollte Dein Rechtsanwaltsfachangestellte-Gehalt bei 1.762 Euro netto liegen und damit 43 Prozent über Deinem Netto-Einstiegsgehalt. Wenn Du den Beruf 30 Jahre ausgeübt hast, sollte Dein Netto-Gehalt als Rechtsanwaltsfachangestellte im Schnitt bei 1.938 Euro liegen – innerhalb von 30 Jahren steigt das durchschnittliche Netto-Einkommen also um 57 Prozent an.

Gehälter in ähnlichen Berufen

Vergleicht man das Rechtsanwaltsfachangestellte-Gehalt mit anderen Berufen in diesem Bereich, so erkennt man, dass man in der Branche zwar auch deutlich mehr verdienen kann, die meisten Ausbildungsberufe jedoch ähnlich bezahlt werden wie der des Rechtsanwaltsfachangestellten.

So verdient ein Consultant mit 6.784 Euro im Monat 188 Prozent mehr als eine Rechtsanwaltsfachangestellte und auch der Wirtschaftsjurist liegt mit einem Durchschnittsgehalt von 4.156 Euro 92 Prozent über dem Rechtsanwaltsfachangestellte-Gehalt.

Andere Ausbildungsberufe der Branche liegen hingegen deutlich näher am Rechtsanwaltsfachangestellte-Gehalt: Ein Buchhalter kann mit einem durchschnittlichen Einkommen von 2.800 Euro rechnen und liegt damit gerade mal 19 Prozent über dem Rechtsanwaltsfachangestellte-Gehalt und auch Verwaltungsangestellte verdienen mit 2.605 nur 255 Euro und damit rund 11 Prozent mehr als Rechtsanwaltsfachangestellte.

Auch gibt es Berufe in der Branche, bei denen das Durchschnittsgehalt unter dem Gehalt als Rechtsanwaltsfachangestellte liegt: So verdient ein Kurator im Schnitt 2.262 Euro im Monat – also fast vier Prozent weniger. Ebenso liegt das Gehalt eines Steuerfachangestellten mit 2.209 Euro sechs Prozent unter dem Rechtsanwaltsfachangestellte-Gehalt.