Einstiegsgehalt 
4.398
Durchschnittsgehalt 
5.387
Ausbildung 
Master
684
Freie Jobs als
Entwicklungsingenieur
in unserer Jobbörse ico-arrowRightSlim

Was ist ein Entwicklungsingenieur?

Entwicklungsingenieure sind für den Konstruktionsentwurf von neuen Produkten, sowie für die Optimierung bereits vorhandener Produkte zuständig. Dabei spielt es keine Rolle, in welchem Bereich des Ingenieurwesens. Von Elektrotechnik und Maschinenbau, über Bauingenieurswesen, bis hin zu Informatik ist alles möglich. Dabei probieren Entwicklungsingenieure die technischen Möglichkeiten immer weiter zu verbessern. Neben dem Entwickeln von neuen Produkten und der Problemlösung bisheriger Produkte, gehören aber auch die Kostenkalkulation und Kontrolle zu den Arbeitsaufgaben von Entwicklungsingenieuren.

Was macht ein Entwicklungsingenieur?

Als Entwicklungsingenieur entwirfst Du Anlagen, mechanische Systeme, Maschinen und elektronische Instrumente aller Art. Dabei kannst Du bereits bestehendes verbessern und die Maschinen effizienter machen, oder aber Du entwickelst ganz neue Lösungen.

Wie wird man Entwicklungsingenieur?

Um Entwicklungsingenieur zu werden, solltest Du einen ingenieurswissenschaftlichen Studiengang studieren. Am besten geeignet ist der Studiengang Maschinenbau, aber auch mit einem Abschluss in Material- und Werkstoffkunde, Fahrzeugtechnik, Mechatronik oder Elektrotechnik kannst Du Entwicklungsingenieur werden. Aber auch ein Studium des Wirtschaftsingenieurwesens kann Dich mit entsprechenden Schwerpunkten fit für die Arbeit als Entwicklungsingenieur machen.

Ein Bachelorabschluss reicht für den Beruf aus, aber wenn Du eine höhere Position anstrebst, ist es besser, wenn Du einen Master machst.

Studiengangsempfehlungen

Fahrzeugtechnik (B.Eng.)

  • Sprache: Deutsch
  • Beginn: Jederzeit
  • Fernstudium

Standorte:

  • Online

Mechatronik (B.Eng.)

  • Sprache: Deutsch
  • Beginn: Jederzeit
  • Fernstudium

Standorte:

  • Online

Wirtschafts­ingenieurwesen (B.Sc.)

  • Sprache: Deutsch
  • Beginn: WS oder SS
  • Präsenzstudium

Standorte:

  • Iserlohn

Wirtschafts­ingenieurwesen Produktion und Fertigung (B.Eng.)

  • Sprache: Deutsch
  • Beginn: WS oder SS
  • Fernstudium

Standorte:

  • online

Maschinenbau (B.Eng.)

  • Sprache: Deutsch
  • Beginn: Jederzeit
  • Fernstudium

Standorte:

  • Online

Wo arbeitet ein Entwicklungsingenieur?

Als Entwicklungsingenieur kannst Du überall dort arbeiten, wo neue Maschinen und Anlagen entwickelt und auch gebaut werden. Zum Beispiel kannst Du hier arbeiten:

  • Betriebe in denen Maschinen und Anlagen gebaut werden
  • Betriebe des Elektromaschinen- und Fahrzeugbaus
  • Energieversorgungsunternehmen
  • Betriebe der Medizintechnik für die Herstellung von Messtechnik und Steuerungstechnik

Aber nicht nur in solchen Betrieben kannst Du Arbeit finden. Du kannst auch in einem Ingenieurbüro in der Abteilung für technische Fachplanung eine Beschäftigung bekommen. Darüber hinaus hast Du auch die Option, Dich selbstständig zu machen und ein eigenes Ingenieurbüro zu eröffnen.

Wie sieht der Arbeitsalltag aus?

Was Du konkret am Tag zu tun hast, hängt davon ab, in was für einen Betrieb Du arbeitest, oder falls Du in einem Ingenieurbüro beschäftigt bist, wie der aktuelle Auftrag aussieht. Denn Du orientierst Dich in der Regel daran, was der Auftraggeber für Vorstellungen und Vorgaben hat. Ein Arbeitsalltag besteht aus diesen Aufgaben.

Entwürfe, Konstruktionszeichnungen, Rechtsvorschriften, technische Regelwerke, Materialpläne, Stücklisten, Leistungsverzeichnisse, Kalkulationsunterlagen, Terminpläne

Wie sieht der Arbeitsplatz aus?

Der Großteil Deines Arbeitsalltags spielt sich im Büro ab. Du erstellt am Computer mit spezieller Software Simulationen und prüfst viel am Computer, ob die Konstruktionen von Maschinen funktionieren können. Manchmal bist Du aber auch vor Ort dort, wo die Prototypen der Konstruktionen und Entwürfe getestet werden. Also beispielsweise in einer Halle oder einer Fabrik.

Was verdient ein Entwicklungsingenieur?

Als Entwicklungsingenieur gehörst Du zu einer der Berufsgruppen, die am meisten verdient. Wenn Du grade erst in Deine berufliche Laufbahn einsteigst, bekommst Du ein durchschnittliches Einstiegsgehalt von etwa 3.980 Euro im Monat. Hier zahlt sich ein Masterabschluss aus: Denn mit einem solchen verdienst Du bereits am Anfang Deiner Karriere circa 500 Euro mehr. Mit ein wenig Erfahrung in dem Beruf kannst Du im Durchschnitt 5,387 € monatlich mit nach Hause nehmen. Wenn Du eine Führungsposition bekommst, oder in einer besonders großen Firma arbeitest, kannst Du ein Spitzengehalt zwischen 6.000 und 7.000 Euro verdienen.

Wo finde ich finde einen Job als Entwicklungsingenieur?

Wenn Du einen passenden Job für Dich finden willst, solltest Du mal in unsere Jobsuche gucken! Dort kannst Du genau angeben, was Du suchst, und in welchem Umkreis Du arbeiten willst.

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Wie sind die Berufsaussichten für Entwicklungsingenieure?

Die Berufsaussichten für Entwicklungsingenieure sind sehr gut! Wie in vielen ingenieurwissenschaftlichen Berufen gibt es einen Mangel an qualifizierten Fachkräften. Außerdem wollen alle Betriebe ihre Abläufe und Maschinen möglichst gut optimieren, damit sie im freien Markt mithalten können. Deshalb hast Du sehr gute Chancen, eine tolle Anstellung als Entwicklungsingenieur zu finden!

Welche Spezialisierungen gibt es?

Du kannst Dich während dem Studium oder dann später innerhalb Deiner Arbeitsstelle auf bestimmte Bereiche spezialisieren. Zum Beispiel kannst Du Dich auf diese Teile fokussieren:

  • Konstruktion von Maschinen
  • Konstruktion von Anlagen
  • Entwicklung von Elektromaschinen
  • Optimierung von bereits vorhandenen Anlagen und Maschinen
  • Konstruktion von Fahrzeugtechnik
  • Management und Planung von Abläufen für die Konstruktion

Passt der Beruf Entwicklungsingenieur zu mir?

Damit Du mit dem Beruf des Entwicklungsingenieurs glücklich wirst, solltest Du großes Interesse an Technik haben. Darüber hinaus ist es aber auch sehr gut, wenn Du folgende Eigenschaften mitbringst:

Wissen aus der Informatik
Für die Konstruktion neuer Anlagen und Maschinen solltest Du Dich ziemlich gut mit dem Computer auskennen. Verschiedene Programme für die Modellbildung und Simulation am Computer gehören zu Deinem Arbeitsalltag. Wenn Du Dich mit Softwaretechnik und auch mit Programmiersprache auskennst, ist das von großem Vorteil.
Kreativität
Du entwirfst Neues, deshalb solltest Du in der Lage sein, kreativ zu denken und handeln. Grenzen des bisher existierenden und Machbaren sind nur überwindbar, wenn Du offen für neue Ideen bist.
Physikalisches Wissen
Damit Du überhaupt dazu in der Lage bist, Maschinen und Anlagen zu entwickeln oder zu verbessern, solltest Du über ein gutes physikalisches Wissen verfügen. Schließlich hängen Messverfahren und Prüfverfahren, sehr eng mit den zu entwickelnden Objekten zusammen.
Mathematisches Denken
Wenn Du ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen besitzt ist das sehr hilfreich für die Arbeit als Entwicklungsingenieur. Schließlich musst Du Dir auch Sachen vorstellen, die so noch nicht da sind. Damit dies realistisch ist, musst Du vieles berechnen. Auch für die Kalkulation der Kosten für die Entwicklung ist es gut, wenn Du ein mathematisches Grundverständnis besitzt. Ebenso für die Bestimmung von Materialmengen.
Interdisziplinäres Denken
Du musst stets mit vielen unterschiedlichen Menschen in Kontakt stehen, damit das Produkt allen Anforderungen gerecht wird. Der Kunde muss exakt das bekommen, was er in Auftrag gegeben hat. Dafür musst Du Absprachen mit den Mitarbeitern aus der Montageabteilung, mit Technikern und Mechanikern treffen. Das Wissen von unterschiedlichen Fachkräften muss von Dir zusammengetragen und vereint werden.
Organisatorische Fähigkeiten
Wann muss ein Auftrag fertig sein, wie muss der Zeitplan aussehen, damit Du alles rechtzeitig schaffst? Diese Fragen sind elementarer Bestandteil des Berufsalltags als Entwicklungsingenieur. Auch musst Du je nach Position mehrere Abteilung koordiniert kriegen und genaue Absprachen treffen. Sehr wichtig ist, dass das Produkt rechtzeitig fertig ist und eine hohe Qualität aufweist.

Natürlich musst Du nicht in all diesen Bereichen super gut sein. Schließlich lernst Du eine Menge erst in dem ingenieurwissenschaftlichen Studium! Auch nach dem Studium gibt es immer wieder neue Möglichkeiten, Dich innerhalb Deines Betriebes weiterzubilden und dazuzulernen.