Neurowissenschaften-Studium: Unis, Gehalt, Voraussetzungen & Ablauf

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Neurowissenschaften studieren - auf einen Blick
Wo kann ich studieren?Fast nur im Master: 27 Studiengänge an 20 Hochschulen, davon 1 Bachelor und 26 Master.Den einzigen Bachelor bietet die Uni Köln an. Sonst führt der Weg über einen Bachelor in Biologie, Psychologie, Medizin oder Informatik.
Welchen NC brauche ich?Einen festen gibt es nicht. Der Kölner Bachelor ist örtlich zulassungsbeschränkt, die Grenze entsteht jedes Semester neu.Im Master zählt Dein Bachelor, nicht das Abitur: 5 der 26 Master sind zulassungsfrei.
Was brauche ich für den Master?Einen fachlich passenden Bachelor und meist ein Sprachzertifikat in Englisch.25 der 27 Studiengänge unterrichten ganz oder teilweise auf Englisch, 10 nur auf Englisch.
Wie lange dauert es?6 Semester im Bachelor, dazu 4 Semester Master.Wer forschen will, promoviert danach drei bis vier Jahre.
Was verdienen Neurowissenschaftler?Im Median 6.007 € brutto im Monat auf Stellen für Master oder Diplom.Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit, Berufsgruppe Biologie, Datenstand 2025. Eine eigene Statistik für Neurowissenschaftler gibt es nicht.
Inhalt13 Abschnitte
  1. Wo kann ich Neurowissenschaften studieren?
  2. Welche Voraussetzungen brauchst Du für Neurowissenschaften?
  3. Neurowissenschaften, Neurologie, Neurobiologie: Was ist was?
  4. Welche Inhalte hat ein Neurowissenschaften-Studium?
  5. Wie läuft das Neurowissenschaften-Studium ab?
  6. Was kannst Du mit Neurowissenschaften werden?
  7. Wie sehen die Berufsaussichten mit Neurowissenschaften aus?
  8. Was verdienst Du mit einem Neurowissenschaften-Studium?
  9. Neurowissenschaften und KI: Wie zukunftssicher ist das Fach?
  10. Das Neurowissenschaften-Studium in Zahlen
  11. Passt das Neurowissenschaften-Studium zu mir?
  12. Häufige Fragen zum Neurowissenschaften-Studium
  13. Weiter zum Neurowissenschaften-Studium

Wo kann ich Neuro­wissenschaften studieren?

In Deutschland kannst Du Neurowissenschaften fast nur an Universitäten studieren, und so gut wie immer steigst Du erst im Master ein. Einen eigenen Bachelor gibt es nur in Köln, deshalb führt Dein Weg sonst über ein Bachelorstudium in Biologie, Psychologie, Medizin oder Informatik.

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Psychologie (B.Sc.)
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StudiengangHochschuleOrtAbschluss
NeurowissenschaftenUni KölnKölnBachelor of Science
NeurowissenschaftenUni GöttingenGöttingenMaster of Science
Experimentelle und Klinische NeurowissenschaftenUni KölnKölnMaster of Science
Medical Neurosciences (Medizinische Neurowissenschaften)Freie Universität BerlinBerlinMaster of Science
Medizinische NeurowissenschaftenCharitéBerlinMaster of Science
Molekulare und Zelluläre NeurowissenschaftenUni MarburgMarburgMaster of Science
Zelluläre und Molekulare NeurowissenschaftenUni TübingenTübingenMaster of Science
Kognitive und Integrative SystemneurowissenschaftenUni MarburgMarburgMaster of Science
NeuroscienceUni FreiburgFreiburg im BreisgauMaster of Science
Du siehst 10 von 28 Studiengängen.Alle 28 ansehen →Weniger anzeigen ↑
StudiengangHochschuleOrtAbschluss
NeuroscienceUni KölnKölnMaster of Science
NeuroscienceUni MainzMainzMaster of Science
NeuroscienceUni OldenburgOldenburg (Oldenburg)Master of Science
Applied Neurosciences in Sports & ExerciseUni PaderbornPaderbornMaster of Science
Cognitive NeuroscienceFreie Universität BerlinBerlinMaster of Science
Computational Neuroscience (HU Berlin)HU BerlinBerlinMaster of Science
Computational Neuroscience (Teilzeit)HU BerlinBerlinMaster of Science
Computational Neuroscience (TU Berlin)TU Berlin und HU BerlinBerlinMaster of Science
Integrative NeuroscienceUni MagdeburgMagdeburgMaster of Science
Interdisciplinary NeuroscienceUni FrankfurtFrankfurt am MainMaster of Science
Medical NeurosciencesHU BerlinBerlinMaster of Science
Molecular and Translational NeuroscienceUni UlmUlmMaster of Science
NeurosciencesLMU MünchenMünchenMaster of Science
NeurosciencesUni BonnBonnMaster of Science
NeurosciencesUni BremenBremenMaster of Science
Translational NeuroscienceUni DüsseldorfDüsseldorfMaster of Science
Translational NeuroscienceUni WürzburgWürzburgMaster of Science
NeurobiologieUni TübingenTübingenMaster of Science

Studiengänge: myStipendium-Datenbank, Stand 25. September 2026. Aufgeführt ist jeder Studiengang, der Neurowissenschaften als erstes Fach führt und Neurowissenschaft, Neuroscience oder Neurobiologie im Namen trägt.

Wie ein Master das Fach angeht, verrät Dir oft schon sein Name. Medical und Translational Neuroscience kommen von der Medizin, Neurobiologie und Zelluläre und Molekulare Neurowissenschaften von der Biologie, Cognitive Neuroscience von der Psychologie und Computational Neuroscience von der Informatik. Alle 20 Hochschulen sind staatlich, Du zahlst dort also nur den Semesterbeitrag und keine Studiengebühren wie an einer Privathochschule. Eine Ausnahme gibt es allerdings, denn einige Bundesländer wie Baden-Württemberg verlangen Gebühren von Studierenden aus Staaten außerhalb der EU.

Welche Voraussetzungen brauchst Du für Neurowissenschaften?

Für den Bachelor in Köln brauchst Du die Allgemeine Hochschulreife, für einen Master einen fachlich passenden Bachelor und fast immer ein Sprachzertifikat in Englisch. Was als passend gilt, legt jeder Studiengang nach seinem Schwerpunkt selbst fest. Das Englisch solltest Du ernst nehmen, denn in vielen Mastern liest Du nicht nur die Fachliteratur auf Englisch, auch der Unterricht selbst findet in dieser Sprache statt.

Die zwei Wege zum Studienplatz
Vom häufigsten zum seltensten Weg
1. Erst ein verwandter Bachelor, dann der Master
Der übliche Weg: ein Bachelor in Biologie, Psychologie, Medizin, Pharmazie, Physik oder Informatik, danach ein Master Neurowissenschaften oder Neuroscience. Hier entscheidet Dein Bachelor, nicht das Abitur: 5 der 26 Master sind zulassungsfrei, die übrigen wählen aus, 10 davon mit einem eigenen Eignungsverfahren.
2. Direkt in den Bachelor an der Uni Köln
Den einzigen Bachelor im Fach bietet die Uni Köln an, entsprechend groß ist der Andrang. Die Plätze vergibt sie örtlich über eine Abiturbestenquote und eine Eignungsquote. Wo die Grenze liegt, ergibt sich erst im Verfahren und nur für dieses Semester. Die Werte veröffentlicht die Uni Köln in ihren Verfahrensergebnissen.

Falls Du Dich in Berlin bewerben möchtest, solltest Du eine Änderung kennen. Die Berlin School of Mind and Brain der HU Berlin nimmt seit 2026 in den Mind-Track (M.A.) niemanden mehr neu auf, und weiter läuft nur der Brain-Track (M.Sc.).

Was solltest Du für den Master mitbringen?

Welcher Bachelor zum Master passt
  • Psychologie: An vielen Standorten ist ein Psychologie-Bachelor für den Neurowissenschaften-Master ausdrücklich vorgesehen
  • Biologie, Medizin, Pharmazie, Physik oder Informatik, je nach Schwerpunkt des Masters
  • Kein Platz im Kölner Bachelor? Dann studierst Du ein Nachbarfach und wechselst zum Master in die Neurowissenschaften
Was Du faktisch mitbringen solltest
  • Englisch mit Nachweis: meist Pflicht, weil auf Englisch unterrichtet wird
  • Eine gute Bachelornote: Die Berlin School of Mind and Brain zum Beispiel wählt vor allem danach aus
  • Bereitschaft zum Eignungsverfahren: An vielen Hochschulen kommt es zur Note dazu

NC, Eignungsverfahren und Sprachnachweis

Einen festen NC fürs Neurowissenschaften-Studium gibt es nicht. Jede Auswahlgrenze ergibt sich erst aus dem Verfahren und gilt nur für ein Semester, deshalb ist für Dich der Wert verbindlich, den die Hochschule für Dein Bewerbungssemester veröffentlicht. Die häufigsten Fragen dazu haben wir Dir hier kurz beantwortet:

Wie viel zählt die Note?
  • Neurowissenschaften Köln, NC: Die Uni Köln wählt im Bachelor über Abiturbestenquote und Eignungsquote aus
  • NC im Master: Die Abiturnote spielt kaum noch eine Rolle, es zählen Bachelorabschluss, fachliche Passung und oft ein Eignungsverfahren
Und in den Nachbarfächern?
  • Neurologie-Studium, NC: Es gibt keinen, weil es den Studiengang nicht gibt. Wer Neurologe werden will, bewirbt sich über hochschulstart.de auf Humanmedizin
  • Neurobiologie-Studium, NC: Es gilt die Grenze des Biologie-Studiengangs, in dem die Neurobiologie als Schwerpunkt steckt
Englisch ist im Neuroscience-Studium die Regel
27 Studiengänge im Fach, Stand 25. September 2026
ganz oder teilweise auf Englisch25
Sprachnachweis bei der Bewerbung verlangt15
ausschließlich auf Englisch10
ausschließlich auf Deutsch2
Wo ein Sprachnachweis verlangt wird, legst Du ihn bis zum Bewerbungsschluss vor. Üblich sind TOEFL, IELTS oder ein Abiturzeugnis mit Englisch bis zum Abschluss, die genauen Zulassungsvoraussetzungen stehen in der Zugangsordnung des Studiengangs. Quelle: myStipendium-Datenbank, Stand 25. September 2026.

Neurowissenschaften, Neurologie, Neurobiologie: Was ist was?

Auch wenn die Namen ähnlich klingen, führen sie Dich in verschiedene Studiengänge und Berufe. In den Neurowissenschaften erforschst Du das Nervensystem, von der einzelnen Nervenzelle bis zum Verhalten. Die Neurologie ist dagegen ein Fach der Medizin, in dem Ärztinnen und Ärzte Krankheiten des Nervensystems behandeln.

Nicht zu verwechseln

Was hinter den ähnlichen Namen steckt

Neurowissenschaften
Erforschen das Nervensystem von der Zelle bis zum Verhalten, fast nur als Master. Einen Bachelor gibt es in Köln.
Neurologie
Ein Studium Neurologie gibt es nicht: Neurologie studieren heißt Humanmedizin studieren, die Approbation erhalten und in der Facharztweiterbildung Neurologe werden.
Neurobiologie studieren kannst Du meist als Schwerpunkt im Biologie-Studium, als eigenen Master zum Beispiel an der Uni Tübingen.
Neurophysiologie
Kein eigener Studiengang, sondern Pflichtfach in fast jedem neurowissenschaftlichen Studium und ein Arbeitsfeld in der Klinik.
Neurotechnologie und Neuroengineering
Ein Neurotechnologie-Studium unter diesem Namen steht nicht in unserer Datenbank. Am nächsten kommen die Master Neuroengineering an der TU München und Neural Engineering an der htw saar.
Neuropsychologie
Klinische Neuropsychologie ist eine Weiterbildung nach dem Psychologiestudium, kein neurowissenschaftlicher Master.
Andere Namen, dieselben Studiengänge
Die Hochschulen selbst verwenden den Plural oder den englischen Titel.
NeurowissenschaftVielleicht bist Du unsicher, wie man das Fach schreibt: Im Plural heißt es Neurowissenschaften, im Singular Neurowissenschaft. Ein Neurowissenschaft-Studium ist also dasselbe wie ein Neurowissenschaften-Studium, und mit dem Neurowissenschaft-Bachelor ist der Bachelor in Köln gemeint. Wenn Du Neurowissenschaft studieren willst, bewirbst Du Dich auf dieselben 27 Studiengänge.
NeuroscienceDer englische Name des Fachs. Ob Du nach Neuroscience studieren, Neuroscience-Bachelor oder Neuroscience-Master suchst, landest Du immer bei denselben Studiengängen, und 10 davon laufen nur auf Englisch.
HirnforschungDas deutsche Alltagswort dafür.
Neuro-StudiumKeine amtliche Bezeichnung, viele suchen einfach unter dieser Kurzform.
Neurowissenschaft für OrganisationenUnter diesem Stichwort verkaufen Weiterbildungsanbieter Hirnforschung für Führung und Marketing. Das ist ein Beratungsfeld und kein Studiengang, und in der Fachwelt ist es umstritten.

Welche Inhalte hat ein Neurowissenschaften-Studium?

Im Studium der Neurowissenschaften lernst Du, wie das Nervensystem arbeitet, und zwar von der einzelnen Nervenzelle bis zu Denken und Verhalten. Du beschäftigst Dich zum Beispiel mit der Frage, wie das Gehirn Körper und Psyche beeinflusst. Um solche Fragen zu beantworten, verbindet das Fach Medizin, Biologie, Chemie, Mathematik und Informatik. Diese Themen begegnen Dir in fast jedem Studienplan:

Wie Nervenzellen arbeitenNeurophysiologie, Neuroanatomie, Neurohistologie und Biochemie
Wirkstoffe und KrankheitenNeuropharmakologie, Neurologie, Psychiatrie und Immunologie
Verhalten und DenkenVerhaltensbiologie, Neuropsychologie und kognitive Neurowissenschaften
Naturwissenschaftliche GrundlagenChemie, Physik, Zoologie und Biostatistik
Methoden und VerantwortungEinführung ins wissenschaftliche Arbeiten, Forschungsmethoden im Labor, Versuchstierkunde und Ethik in den Neurowissenschaften

Wenn Du den Bachelor in Köln beginnst, stehen im ersten Semester Chemie, Zoologie, eine Einführung ins wissenschaftliche Arbeiten und die makroskopische Neuroanatomie auf Deinem Plan. Im zweiten Semester folgen dann Physik, Biostatistik, Versuchstierkunde, die mikroskopische Neuroanatomie und kognitive Neurowissenschaften.

Im Master setzt Du Deinen Schwerpunkt. Wenn Dich das Molekulare und Zelluläre reizt, passen zum Beispiel die Master in Marburg und Tübingen. Klinisch ausgerichtet sind Translational Neuroscience in Düsseldorf und Würzburg, und mit Rechenmodellen des Gehirns beschäftigst Du Dich in Computational Neuroscience in Berlin. Überall lernst Du die aktuellen Forschungsmethoden des Fachs kennen und wendest sie selbst an.

Wie läuft das Neurowissenschaften-Studium ab?

Für das Neurowissenschaften-Studium planst Du als Dauer sechs Semester im Bachelor und vier im Master ein, zusammen also fünf Jahre. Wenn Du danach in die Forschung willst, kommt noch eine Promotion dazu.

Bachelor, 6 Semester: Grundlagen und Forschungspraktikum
Den Studiengang Neurowissenschaften als Bachelor gibt es nur in Köln, mit 180 ECTS und Start zum Wintersemester. Im vierten Semester gehst Du für sechs Monate in ein Forschungspraktikum, an ein Institut oder in ein Unternehmen Deiner Wahl. Zum Abschluss schreibst Du in drei Monaten Deine Bachelorarbeit. Alle anderen studieren in dieser Phase ein Nachbarfach wie Biologie, Psychologie, Medizin oder Informatik.
Master, 4 Semester: der eigene Schwerpunkt
Im Masterstudium festigst Du die Grundlagen der Neurowissenschaft und vertiefst die Schwerpunkte, die Du selbst wählst. Theorie und Laborarbeit laufen dabei parallel, und die Prüfungsordnung schreibt je nach Hochschule Praktika oder Projektarbeiten vor. Am Ende steht die Masterarbeit. 24 der 26 Master starten nur zum Wintersemester. Computational Neuroscience an der HU Berlin kannst Du auch in Teilzeit studieren, dann dauert es länger.
Promotion, 3 bis 4 Jahre: Pflicht für die Forschung
Wer in Lehre und Forschung arbeiten will, kommt an der Promotion praktisch nicht vorbei. Finanziert wird sie meist über eine Stelle am Institut oder ein Graduiertenkolleg, an der Uni Oldenburg etwa im Promotionsprogramm Neurosensory Science and Systems.

Wie wird man Neurowissenschaftler?

Von der Einschreibung bis zur fertigen Neurowissenschaftlerin oder zum fertigen Neurowissenschaftler solltest Du mit acht bis neun Jahren rechnen. Nach dem Bachelor ist Weiterstudieren die Regel, denn knapp 80 Prozent der naturwissenschaftlichen Bachelor-Absolventen hängen ein weiteres Studium an. Außerdem ist die Promotion in diesen Fächern viel häufiger als anderswo:

Womit Prüfungen in den Naturwissenschaften enden
Fächergruppe Mathematik und Naturwissenschaften, Anteil an allen Abschlussprüfungen
Bachelor41 %
Master36 %
Promotionfast jede fünfte Prüfung18 %
Diplomauslaufender Abschluss5 %
Quelle: Statistisches Bundesamt, zitiert nach Bundesagentur für Arbeit, „Blickpunkt Arbeitsmarkt - Akademikerinnen und Akademiker”, Kapitel 2.3 Naturwissenschaften, August 2026. Auch die knapp 80 Prozent stammen von dort.

Was kannst Du mit Neurowissenschaften werden?

Nach dem Neurowissenschaften-Studium findest Du Berufe in drei Feldern, nämlich in Forschung, Klinik und Industrie. Welche Tür sich für Dich öffnet, hängt vor allem davon ab, ob Du promovierst. Wir haben Dir vier typische Wege zusammengestellt:

Wissenschaftlicher Mitarbeiter / Mitarbeiterin Koordiniert an Universität oder Institut Forschungsprojekte, meist in der Grundlagenforschung zu Parkinson, Alzheimer oder Depression. Befristete Verträge sind in der Forschung die Regel. Promotion üblichoft befristet Beruf ansehen → Dozent / Dozentin Unterrichtet an einer Universität den Nachwuchs im Fach und forscht nebenher weiter. In die Lehre kommst Du praktisch nur mit Doktorarbeit. Promotion nötigUniversität Beruf ansehen →
Wissenschaftler / Wissenschaftlerin in der Klinik Arbeitet im Krankenhaus an Diagnostik und Behandlung mit, etwa bei psychiatrischen Erkrankungen, die im Gehirn ihren Ursprung haben. Klinik oder KrankenhausDiagnostik
Pharmaforscher / Pharmaforscherin Entwickelt in der Pharmaindustrie Medikamente, die neurologische Erkrankungen heilen oder ihre Symptome lindern sollen. PharmaindustrieBranche: Median 6.430 €/Monat

Quelle für das Gehalt der Branche: Bundesagentur für Arbeit, Entgeltatlas, Berufsgruppe 412 „Biologie“, Expertenebene, Datenstand 2025.

In Forschung, Klinik und Industrie

Weitere Wege in Forschung und Klinik
  • Lehre und Forschung an Universitäten und Instituten, meist nach der Promotion
  • Grundlagenforschung zu neurologischen und psychiatrischen Krankheiten
  • Diagnostik in Kliniken
  • Neurorehabilitation
Weitere Wege in Industrie und Anwendung
  • Wirkstoffforschung und klinische Prüfung in der Pharmaindustrie
  • Medical Advisor: Beratung zu Entwicklung und Vermarktung von Arzneimitteln
  • Entwicklung in der Medizintechnikindustrie
  • Datenanalyse, etwa von Mess- und Bilddaten

Wie viele arbeiten später wirklich als Forscher? Es sind weniger, als viele denken. Über alle Naturwissenschaften hinweg arbeiten laut Mikrozensus 2025 nur 26 Prozent der Absolventinnen und Absolventen als Naturwissenschaftler. Die übrigen finden ihren Platz in der Informatik, in der Unternehmensführung, in der technischen Entwicklung oder im Vertrieb.

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Wie sehen die Berufsaussichten mit Neurowissenschaften aus?

Deine Jobaussichten sind solide, allerdings gibt es wenige gemeldete Stellen, und viele davon sind befristet. Weil die Bundesagentur für Arbeit keine eigene Arbeitsmarktstatistik für Neurowissenschaftler führt, zeigen wir Dir die Zahlen für die Biologie:

4.400
arbeitslos gemeldet
2025, 16 % mehr als im Jahr davor
300
offene Stellen im Monat
gut 300 im Schnitt, gemeldet bei der Bundesagentur
über 40 %
der Stellen befristet
mehr als zwei Fünftel der gemeldeten Stellen
Quelle: Bundesagentur für Arbeit, „Blickpunkt Arbeitsmarkt - Akademikerinnen und Akademiker”, Kapitel 2.3 Naturwissenschaften, August 2026

Die studienfachspezifische Arbeitslosenquote der Biologie lag 2025 bei 4,3 %. Im Vergleich zu allen Erwerbspersonen ist das niedrig, unter den naturwissenschaftlichen Fächern ist es allerdings der höchste Wert.

Damit verbesserst Du Deine Chancen
  • Praktika und Laborerfahrung
  • ein Schwerpunkt, der zu einer Branche passt
  • die Promotion, wenn Du forschen willst
  • die Industrie: Dort kommst Du oft schneller und sicherer unter
  • nach der Tätigkeit suchen, etwa nach Stellen als wissenschaftlicher Mitarbeiter, in der klinischen Forschung oder als Medical Advisor
Darauf stellst Du Dich besser ein
  • Befristete Verträge sind in der Forschung ganz normal.
  • Jobs findest Du selten unter dem Titel Neurowissenschaftler.

Was verdienst Du mit einem Neurowissenschaften-Studium?

Mit Neurowissenschaften verdienst Du auf Stellen für Master oder Diplom im Durchschnitt 6.007 € brutto im Monat. Wie viel es bei Dir wird, hängt auch von der Branche ab.

6.007 €
Durchschnittsgehalt
brutto im Monat
Gehalt je nach Richtung
Mittleres Bruttogehalt im Monat, Stellen für Master oder Diplom
Pharma und Industriez. B. Pharma- und Chemieunternehmen
6.430 €
Öffentlicher Dienstz. B. Verwaltung, Gesundheitswesen
6.076 €
Labore und Forschungz. B. Forschungsdienstleister, Labore
5.834 €

Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit, Berufsgruppe 412 Biologie, Expertenebene, Datenstand 2025.

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Neurowissenschaften und KI: Wie zukunftssicher ist das Fach?

Kurze Antwort: Gut, denn in Forschung, Hochschule und Pharmaberatung gilt höchstens ein Drittel der Kerntätigkeiten als automatisierbar, und das größere Risiko für Dich sind die wenigen, oft befristeten Stellen. Wir haben uns angesehen, was das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) für jeden Beruf berechnet, nämlich welcher Anteil der Kerntätigkeiten technisch schon heute von Maschinen erledigt werden könnte. Beim Neurowissenschaftler ist es eine von 8, nämlich die Laborarbeit.

Wie viel Software in diesen Berufen schon übernehmen könnte
Jedes Kästchen steht für eine Kerntätigkeit des Berufs. Orange heißt: Das könnte Software nach heutigem Stand erledigen. Wie viele Stellen wegfallen, sagt das nicht.
Wissenschaftlicher Mitarbeiter
2 von 6
Kerntätigkeiten automatisierbar
Bis 2019 war es keine
Medical Advisor
2 von 7
Kerntätigkeiten automatisierbar
Arzneimittelinformation und -recht
Neurowissenschaftler
1 von 8
Kerntätigkeiten automatisierbar
Nur die Laborarbeit
Quelle: IAB Job-Futuromat, Berufe „Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (Hochschule)“, „Medical Advisor“ und „Neurowissenschaftler/in“; Stand der Technik 2022, abgerufen am 24.09.2026.

Was gilt in der Hirnforschung als ersetzbar? Beim Neurowissenschaftler ist das nur die Labortechnik. An der Hochschule, wo Dein Weg meist über die Promotion führt, ist der Wert dagegen gestiegen. In Pharmaindustrie und Klinik liegen die Werte höher. Als Medical Advisor berätst Du in der Pharmaindustrie zur Entwicklung und Vermarktung von Arzneimitteln.

Das kann Software übernehmen
  • Neurowissenschaftler: die Labortechnik
  • Wissenschaftlicher Mitarbeiter: seit 2022 Recherche und Informationsbeschaffung, bis 2019 lag der Wert noch bei 0 Prozent
  • Medical Advisor: 2 von 7 Kerntätigkeiten, nämlich Arzneimittelinformation und Arzneimittelrecht
  • Neuropsychologe: 2 von 5 Kerntätigkeiten, und zwar gerade die Diagnostik, die wir oben bei den Berufen für den klinischen Bereich genannt haben
Das bleibt bei Dir
  • In der Hirnforschung: Forschung, Neurobiologie, Neurophysiologie, Neuropsychologie, Biochemie und Molekularbiologie
  • An der Hochschule: Forschung, Lehre, Didaktik und Methodik
  • In der Pharmaindustrie: Pharmakologie, Kundenberatung und Vorträge
  • In der Klinik: Patientenbetreuung und Psychotherapie

Wie belastbar sind die Zahlen? Das IAB misst, welche Tätigkeiten Maschinen technisch übernehmen könnten, und nicht, ob Labore und Kliniken das auch tun. Auch bei 13 Prozent wird sich die Forschung verändern, weil Software schon heute bei der Auswertung von Messdaten und Bildern hilft. Für Deine Planung ist die Automatisierung trotzdem das kleinere Risiko. Mehr Gewicht haben die wenigen gemeldeten Stellen, von denen viele befristet sind, wie wir es oben bei den Berufen beschrieben haben.

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Das Neurowissenschaften-Studium in Zahlen

55.860
Studierende
im ganzen Fach Biologie, Wintersemester 2025/26
66,9 %
davon Frauen
in Biologie
4,3 %
arbeitslos
studienfachspezifische Quote, 2025
Wie international ist das Fach?
So verteilen sich die 55.860 Studierenden in Biologie:
83 %17 %
46.131
aus Deutschland
9.729
aus dem Ausland
Und wie viele fangen neu an?13.838 studieren im Wintersemester 2025/26 im ersten Fachsemester.
Bachelor oder Master?
Studierende im Bachelor oder Master in Biologie:
67 %33 %
29.637
im Bachelor
14.799
im Master
Quelle: Statistisches Bundesamt, Studierende im Wintersemester 2025/26 · Bundesagentur für Arbeit, Blickpunkt Arbeitsmarkt - Akademikerinnen und Akademiker

Passt das Neurowissenschaften-Studium zu mir?

Das Neurowissenschaften-Studium passt zu Dir, wenn Du wissen willst, wie Denken, Fühlen und Verhalten im Nervensystem entstehen, und dafür viel Naturwissenschaft und Englisch in Kauf nimmst. Ganz leicht ist das Fach allerdings nicht, denn schon in den ersten beiden Semestern des Kölner Bachelors stehen Chemie, Physik, Biostatistik und Neuroanatomie auf Deinem Plan.

Neurowissenschaften passen zu Dir, wenn ...
  • Du verstehen willst, wie Denken, Fühlen und Verhalten zusammenhängen
  • Dich Fragen reizen, die zwischen Medizin und Ethik liegen
  • Du Forschungsmethoden erst verstehen und dann selbst im Labor ausprobieren willst
  • Du das Nervensystem mit den Mitteln der Naturwissenschaften erklären möchtest
Neurowissenschaften sind nicht ...
  • der Weg zum Neurologen: Dafür brauchst Du ein Medizinstudium
  • ein klassisches Bachelorfach: Den Bachelor gibt es nur in Köln
  • ein Fach ohne Englisch: Viele Master unterrichten nur auf Englisch
  • ein Fach mit vielen festen Stellen: In der Forschung sind Verträge oft befristet

Einen ersten echten Eindruck bekommst Du auch ohne Anmeldung, weil viele Institute ihre Kolloquien öffentlich ins Netz stellen. Ein Neurowissenschaften-Vortrag aus einer solchen Reihe zeigt Dir besser als jede Modulübersicht, wie im Fach gearbeitet und gestritten wird. Wenn Du noch unsicher bist, ob Du eher hierher oder in eines der Nachbarfächer gehörst, hilft Dir unser kostenloser Studienorientierungstest. Er schlägt Dir Studiengänge vor, die zu Deinen Interessen passen.

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Du willst Neuro­wissenschaften studieren? Wir schicken Dir ab und zu Angebote von Hochschulen, Stiftungen und Partnern.

  • Einladungen zu Karriere-Events bekannter Arbeitgeber
  • Stipendien und Förderprogramme
  • Praktika und Trainee-Programme
  • Gratis-Aktionen und Geld-Angebote

Kostenlos. Du bekommst zuerst eine E-Mail zum Bestätigen, abmelden kannst Du Dich jederzeit mit einem Klick.

Häufige Fragen zum Neurowissenschaften-Studium

Wo kann man Neurowissenschaften studieren?
Du kannst das Fach an 20 staatlichen Hochschulen studieren, von Berlin über Köln und Tübingen bis München. In unserer Datenbank haben wir 27 Studiengänge im Fach gefunden, und 26 davon sind Master. Wenn Du ein Neurowissenschaften-Studium in München suchst, kommen die LMU mit dem Master Neurosciences und die TU München mit dem Elitestudiengang Neuroengineering in Frage. In NRW studierst Du das Fach in Köln, Bonn, Düsseldorf und Paderborn, in Hessen in Frankfurt und Marburg. In Hamburg haben wir dagegen keinen Studiengang einer staatlichen Hochschule im Fach gefunden.
Gibt es einen Bachelor in Neurowissenschaften?
Wenn Du ein Neurowissenschaften-Bachelor-Studium in Deutschland suchst, gibt es genau eine Adresse, nämlich den B.Sc. Neurowissenschaften an der Universität zu Köln. Die Medizinische Fakultät bietet ihn seit dem Wintersemester 2003/04 an und nennt ihn selbst den einzigen dieser Art in Deutschland. Er dauert 6 Semester, umfasst 180 ECTS und beginnt im Wintersemester. Alle anderen Wege ins Fach führen über einen Bachelor in einem Nachbarfach wie Biologie, Psychologie, Medizin, Pharmazie, Physik oder Informatik und danach über den Master. Das ist ganz normal und kein Umweg, weil die Master dafür gebaut sind, Leute aus verschiedenen Bachelorfächern zusammenzubringen.
Welchen NC braucht man für Neurowissenschaften?
Einen bundesweiten NC für Neurowissenschaften gibt es nicht. Den einzigen Bachelor in Köln vergibt die Uni örtlich über eine Abiturbestenquote und eine Eignungsquote. Die Grenze steht vorher nicht fest, weil sie sich erst aus dem Auswahlverfahren ergibt, und sie gilt nur für dieses eine Semester. Im Master spielt Deine Abiturnote kaum noch eine Rolle, denn dort zählen der Bachelorabschluss, die fachliche Passung und oft ein Eignungsverfahren. Von den 26 Mastern sind außerdem 5 zulassungsfrei.
Was verdient man nach einem Neurowissenschaften-Studium?
Für die Berufsgruppe Biologie nennt der Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit auf Stellen für Master oder Diplom einen Median von 6.007 Euro brutto im Monat. Grundlage sind 17.061 Beschäftigte (Datenstand 2025). Das untere Viertel verdient weniger als 4.580 Euro, das obere mehr als 7.346 Euro. Wenn Du auf einer Stelle für Bachelor, Meister oder Techniker arbeitest, sind es 5.106 Euro, mit Berufsausbildung 4.286 Euro. Weil keine Behörde eine eigene Gehaltsstatistik für Neurowissenschaftler führt, hat jeder, der Dir eine solche Zahl nennt, sie geschätzt.
Welche Berufe gibt es mit Neurowissenschaften?
Die Berufe in den Neurowissenschaften verteilen sich auf drei Felder. Du kannst in Lehre und Forschung an Universitäten, Instituten und Kliniken arbeiten, in der Pharma- und Medizintechnikindustrie von der Wirkstoffforschung bis zur klinischen Prüfung oder in angewandten Feldern wie Neurorehabilitation, Diagnostik oder Datenanalyse. Uns ist außerdem wichtig, dass Du ein Neurowissenschaften-Studium nicht mit einem Medizinstudium verwechselst. Neurologe wirst Du nur über Humanmedizin und die anschließende Facharztweiterbildung, und wer ein Neurologie-Studium sucht, sucht deshalb in Wahrheit ein Medizinstudium.
Was macht ein Neurowissenschaftler?
Als Neurowissenschaftlerin oder Neurowissenschaftler untersuchst Du, wie Nervensystem und Gehirn bei Mensch und Tier aufgebaut sind und arbeiten, bis hinunter zu den molekularen Vorgängen und den Erkrankungen des Zentralnervensystems. Als Kerntätigkeiten nennt das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung Forschung, Biologie, Biochemie, Molekularbiologie, Neurobiologie, Neurophysiologie, Neuropsychologie und die Arbeit im Labor. In Deinem Alltag planst Du also Versuche, misst, wertest Daten aus und veröffentlichst die Ergebnisse, und an der Uni kommt noch die Lehre dazu.
Welche Voraussetzungen und Karrierechancen gibt es beim Thema Neurowissenschaften?
Für den einen Bachelor in Köln brauchst Du das Abitur, für die 26 Master einen fachlich passenden Bachelor, und 15 der 27 Studiengänge verlangen einen Sprachnachweis in Englisch. Deine Karrierechancen sind ordentlich, aber nicht üppig. In der Biologie liegt die studienfachspezifische Arbeitslosenquote bei 4,3 Prozent, und auf Master-Niveau liegt der Median bei 6.007 Euro brutto im Monat. Auf dem Arbeitsmarkt standen 2025 gut 300 gemeldete Stellen im Monat 4.400 Arbeitslosen gegenüber. Wenn Du in die Forschung willst, brauchst Du die Promotion, und in der Industrie kommst Du oft schneller unter.
Ist ein Neurowissenschaften-Master mit Psychologie-Bachelor möglich?
Ja, das ist sogar einer der häufigsten Wege ins Fach. Viele Master nennen Psychologie ausdrücklich als passendes Bachelorfach, vor allem die kognitiv und klinisch ausgerichteten. Mitbringen musst Du meist Methodenkenntnisse wie Statistik und experimentelles Arbeiten, teils auch Grundlagen in Biologie oder Physiologie. Wenn Du einen Neuropsychologie-Master suchst, solltest Du genau hinsehen, denn Klinische Neuropsychologie ist eine Weiterbildung nach dem Psychologiestudium und nicht dasselbe wie ein neurowissenschaftlicher Master. Was genau verlangt wird, steht in der Zugangsordnung des jeweiligen Studiengangs.
Gibt es ein Fernstudium Neurowissenschaften?
Nein, ein Fernstudium haben wir im Fach nicht gefunden, alle 27 Studiengänge sind Präsenzstudiengänge an der Hochschule. Wenn Du neben Beruf oder Familie studieren willst, gibt es in Berlin aber eine Teilzeitvariante, nämlich Computational Neuroscience an der HU Berlin.
Kann ich Neurowissenschaften in Österreich oder der Schweiz studieren?
Ja, das geht, und auch dort meist erst im Master. Die Universität Wien bietet die Masterstudien Neuroscience (4 Semester) und Cognition, Behavior and Neurobiology an. In Graz gibt es unter diesem Namen kein eigenes Masterstudium, dort bildet die Medizinische Universität Graz in den Neurowissenschaften im Doktoratsstudium aus. In der Schweiz wird das Fach laut berufsberatung.ch nur an Universitäten und nur als Nebenfach oder Master angeboten. Zu den Angeboten dort gehören zum Beispiel der Master Biology: Neurosciences der Universität Zürich und der gemeinsame Master Interdisciplinary Brain Sciences von UZH und ETH Zürich. Falls Du an Bern gedacht hast, solltest Du wissen, dass das Nebenfach Neurowissenschaft der Universität Bern ab dem Herbstsemester 2026 ausläuft.

Weiter zum Neurowissenschaften-Studium

Dr. Mira Maier
myStipendium-Chefredakteurin

Zuletzt geprüft am 25. September 2026. Alle Zahlen in diesem Artikel stammen aus benannten Quellen mit Datum. Profil ansehen →

Quellen dieses Artikels Studiengänge, Hochschulen, Abschlüsse, Unterrichtssprachen und Zulassung: myStipendium-Datenbank, Stand 25. September 2026; gezählt wird jeder Studiengang, der Neurowissenschaften als erstes Fach führt und Neurowissenschaft, Neuroscience oder Neurobiologie im Namen trägt, ohne stillgelegte Einträge und ohne Zertifikatskurse · Studierende: Statistisches Bundesamt, Statistik der Studierenden, Wintersemester 2025/26, Studienfach Biologie · Gehalt und Beschäftigte: Bundesagentur für Arbeit, Entgeltatlas, Berufsgruppe 412 Biologie, Deutschland, Vollzeit, Datenstand 2025 · Einordnung des Berufs Neurowissenschaftler/in in die Berufsgruppe Biologie und Automatisierbarkeit: IAB Job-Futuromat, Stand der Technik 2022 · Arbeitsmarkt, Arbeitslosenquote, gemeldete Stellen, Befristung, Abschlussprüfungen und Tätigkeitsfelder: Bundesagentur für Arbeit, „Blickpunkt Arbeitsmarkt - Akademikerinnen und Akademiker”, Kapitel 2.3 Naturwissenschaften, August 2026 (Tätigkeitsfelder: Statistisches Bundesamt, Mikrozensus 2025) · Bachelor Neurowissenschaften, Aufbau und Auswahlverfahren: Universität zu Köln, Studiengangsseite, Seite des Fachs Neurowissenschaften mit Studienverlaufsplan (abgerufen am 25. September 2026) und Verfahrensergebnisse Wintersemester 2025/26 · Berlin School of Mind and Brain: Humboldt-Universität zu Berlin, Lebenswissenschaftliche Fakultät, Mitteilung vom 18. März 2026 · Studiengebühren für Studierende aus Staaten außerhalb der EU: Landeshochschulgebührengesetz Baden-Württemberg · Österreich und Schweiz: Universität Wien, Medizinische Universität Graz, Universität Zürich, Universität Bern und berufsberatung.ch, abgerufen am 20. September 2026.
Wozu wir bewusst keine Zahl nennen Einen NC-Wert nennen wir nicht: Er entsteht in Köln jedes Semester neu aus den Bewerbungen, ein alter Wert sagt wenig über Deine Chancen.
Ein amtliches Einstiegsgehalt nach Studienfach gibt es nicht. Wir nennen deshalb den Median der Berufsgruppe Biologie und keine Zahl „für Neurowissenschaftler“. Arztgehälter setzen wir bewusst nicht an, sie gehören zum Medizinstudium.
Studiengebühren nennen wir nicht, weil alle 20 Hochschulen staatlich sind. Abschluss- und Zufriedenheitsquoten nennen wir ebenfalls nicht: Für beides gibt es keine belastbare Erhebung, die sich auf die Neurowissenschaften eingrenzen lässt.

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