Die Heinrich-Böll-Stiftung fördert deutsche und ausländische Doktoranden mit bis zu 1.850 € monatlich. Der Betrag setzt sich zusammen aus 1.650 € Grundstipendium, 100 € Forschungskostenpauschale und bis zu 100 € Zuschuss zur Krankenversicherung. Die Regelförderdauer beträgt 3 Jahre und kann auf maximal 4,5 Jahre verlängert werden. Für EU-Ausländer gibt es einen Familienzuschlag von 155 € bis 276 €.
Die Heinrich-Böll-Stiftung steht den Grünen nahe und gehört zu den 13 vom Bund geförderten Begabtenförderungswerken in Deutschland. Gefördert werden Doktoranden mit sehr guten Leistungen, gesellschaftlichem Engagement und politischem Interesse, die sich mit Themen wie Ökologie, Nachhaltigkeit, Demokratie und Menschenrechten auseinandersetzen.
Neben dem Geld bekommst Du Zugang zu einem umfangreichen Bildungs- und Veranstaltungsprogramm mit eigenen Angeboten für Doktoranden. Du nimmst mindestens zweimal pro Jahr an Seminaren, Workshops oder Trainings teil.
Die Regelförderzeit von 3 Jahren kann um 6 Monate verlängert werden. Für Eltern, pflegende Angehörige, chronisch Kranke und Menschen mit Behinderung ist zusätzlich bis zu 1 Jahr weitere Verlängerung möglich, sodass die Förderung insgesamt bis zu 4,5 Jahre laufen kann.
Die Bewerbung läuft über das Online-Portal der Stiftung. Alle Unterlagen reichst Du auf Deutsch ein; Gutachten und Exposé werden auch auf Englisch akzeptiert. Nach der schriftlichen Bewerbung folgen ein Fachgespräch mit einem Vertrauensdozenten und ein Auswahlworkshop.
Unser Tipp: Nutze Muster und Formulierungsbaukasten, um Dich von anderen Bewerbern abzuheben.