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Sparkonto-Vergleich 2019: Wo es die höchsten Zinsen gibt

Ein Sparkonto bürgt für Sicherheit: Um Kursschwankungen an der Börse musst Du Dich nicht kümmern, wenn Du auf diese traditionelle Geldanlage setzt. Andererseits sind die Sparzinsen auf Tages- oder Festgeld seit Jahren nicht berauschend. Wir sagen Dir, mit welchen Strategien ein Sparkonto dennoch eine lukrative Geldanlage sein kann und wie Du die Bank findest, die Dir den höchsten Sparzins zahlt.

Was ist ein Sparkonto?

"Sparkonto" ist ein Überbegriff für verschiedene Kontoarten, die in erster Linie zum Sparen gedacht sind und nicht, um damit tägliche Geldgeschäfte abzuwickeln - dazu nutzt man ein Girokonto. Das Geld auf einem Sparkonto nennt man auch Spareinlage oder Sparguthaben.

Vielleicht hast auch Du noch ein Sparbuch zu Hause liegen? Das ist die traditionelle Form des Sparkontos, die aber sehr schlecht verzinst und etwas umständlich ist. Die zeitgemäßere Variante ist das Online-Sparkonto, das Du bequem über Internet-Banking verwaltest. Ein Sparkonto online eröffnen kannst Du nicht nur bei klassischen Filialbanken, sondern auch bei Online- bzw. Direktbanken oder sogar bei ausländischen Bankinstituten.

Eine wichtige Unterscheidung ist die zwischen Tagesgeld- und Festgeld-Sparkonten. Auf Tagesgeld (auch Flexgeld genannt) kannst Du jederzeit zugreifen, Festgeld (auch Termingeld genannt) ist dagegen über eine bestimmte Laufzeit fest gebunden.

Welches Sparkonto ist im Vergleich das beste?

Hohe Erträge wirft ein klassisches Sparkonto zwar nirgends ab. Trotzdem gibt es Banken, die Dir deutlich höhere Sparzinsen im Vergleich zu anderen zahlen! Die Hausbank ist nicht immer die beste Adresse, um ein Sparkonto zu eröffnen. Oft schneiden Online-Banken und ausländische Bankinstitute beim Sparzinsen-Vergleich wesentlich besser ab als klassische Filialbanken.

Mit dem Online-Vergleichsrechner findest Du rasch und bequem die Bank, die Dir die höchsten Zinsen auf Tages- oder Festgeld zahlt. Wähle einfach die Anlagesumme und Anlagedauer und finde heraus, welchen Ertrag Du mit Deiner Geldanlage erzielen kannst! Der Vergleichsrechner zeigt Dir auch an, bis zu welcher Höhe Deine Spareinlagen bei einer Bankenpleite abgesichert sind.

Wie funktioniert ein Sparkonto?

Egal ob klassisches Sparbuch, Tagesgeld oder Festgeld: Ein paar Grundprinzipien sind bei jedem Sparkonto gleich.

  • Reines Guthabenkonto: Ein Sparkonto muss immer ein Guthaben aufweisen. Im Unterschied zu einem Girokonto kann es niemals ins Minus rutschen.
  • Kein Zahlungsverkehr: Von einem Sparkonto aus kannst Du nicht direkt Überweisungen tätigen, auch Lastschrift-Einzüge sind nicht möglich. Für Online-Shopping und andere Geldgeschäfte brauchst Du daher ein Girokonto.
  • Referenzkonto: Um ein Sparkonto zu eröffnen, ist immer ein Referenzkonto erforderlich. In der Regel wird es sich dabei um Dein Girokonto handeln. Überweisungen sind ausschließlich zwischen Sparkonto und Referenzkonto möglich. Du musst das Referenzkonto nicht zwingend bei derselben Bank führen.
  • Keine Kontoführungsgebühr: Anders als bei Girokonten sind Kontoführungsgebühren unüblich, Du kannst bei nahezu jeder Bank ein kostenloses Sparkonto eröffnen. Weil Du damit keine Geldgeschäfte tätigst, bedeuten Sparkonten für das Bankinstitut keinen großen Aufwand.

Welche Arten von Sparkonten gibt es?

Die 3 typischen Formen des Sparkontos sind

  • Sparbuch
  • Tagesgeld-Konto
  • Festgeld-Konto

Jede Kontoart hat ihre Vor- und Nachteile und nicht jedes Sparkonto ist für jeden Sparzweck geeignet. Daher erklären wir Dir kurz die wichtigsten Unterschiede.

Sparbuch

Das klassische Sparbuch in Papierform ist die älteste Form des Sparkontos. Es handelt sich um ein Büchlein, in dem alle Ein- und Auszahlungen verzeichnet werden. Heute geben viele Banken anstatt oder zusätzlich zum Sparbuch eine sogenannte BankCard aus. Damit kannst Du ausschließlich an den bankeigenen Automaten Geld beheben.

Die Spareinlagen auf dem Sparbuch sind normalerweise bis zu einem monatlichen Höchstbetrag von 2.000 Euro frei verfügbar. Wenn Du höhere Beträge beheben willst, musst Du eine 3-monatige Kündigungsfrist beachten. Einzahlungen sind jederzeit in beliebiger Höhe möglich. Der gravierendste Nachteil des Sparbuchs sind die niedrigen Sparzinsen, die deutlich unter der Inflationsrate liegen. Das Geld auf dem Sparbuch verliert also laufend an Wert. Ausgeschüttet werden die Zinsen in der Regel einmal jährlich.

Tagesgeldkonto (Flexgeld)

Tagesgeld ist im Unterschied zu Festgeld täglich verfügbar. Du kannst Dir also jederzeit Geld in beliebiger Höhe auf das Referenzkonto auszahlen lassen und bist an keine feste Laufzeit gebunden. Bei den meisten Banken ist keine oder nur eine sehr geringe Mindesteinlage erforderlich.

Ein möglicher Nachteil ist, dass ein Tagesgeld-Sparkonto variabel verzinst ist. Das heißt, dass sich der Zinssatz jederzeit ändern kann. Zwar gibt es auch Angebote mit einer Zinsgarantie, die beschränkt sich in der Regel aber auf die ersten Monate. Danach kann die Bank den Zinssatz senken. Die Zinsschwankungen bilden normalerweise den allgemeinen Marktzins ab. Die Sparzinsen sind im Vergleich zum Sparbuch zwar höher, im Vergleich zu Festgeldkonten aber meist niedriger.

Festgeldkonto (Termingeld)

Im Unterschied zum Tagesgeldkonto ist Dein Geld auf einem Festgeldkonto über einen bestimmten Zeitraum fest gebunden. Meist wird eine Laufzeit zwischen 1 und 5 Jahren vereinbart, die Du unbedingt einhalten solltest: Wenn Du vorzeitig auf das Geld zugreifen willst, verlierst Du einen Teil der vereinbarten Zinsen. In der Regel ist eine Mindesteinlage im niedrigen vierstelligen Bereich (z.B. 2.500 Euro) nötig.

Vorteilhaft ist, dass Festgeld-Sparkonten im Vergleich zu Tagesgeld besser verzinst sind. Die Bank garantiert Dir außerdem über die gesamte Laufzeit hinweg einen festen Zinssatz. Dadurch weißt Du von Beginn an, wieviel Ertrag Deine Geldanlage abwerfen wird.

Wie hoch sind die Sparzinsen?

Je nach Anbieter kannst Du derzeit (März 2019) im Schnitt mit diesen Sparzinsen rechnen:

  • Sparbuch: 0,01 - 0,20 Prozent (meist fester Zinssatz)
  • Tagesgeldkonto: 0,20 - 0,50 Prozent (variabler Zinssatz)
  • Festgeldkonto: 0,80 - 1,20 Prozent (fester Zinssatz)

Damit liegt der Sparzins in den meisten Fällen unter der Inflationsrate - die beträgt nämlich stolze 1,6 Prozent. Das Geld, das auf dem Sparkonto liegt, verliert effektiv also an Wert. Das gilt vor allem für das Sparbuch! Etwas besser verzinst sind Tagesgeld-Konten, aber auch hier liegt der Zinssatz meist unterhalb der Geldentwertungs-Rate. Lediglich mit einem gut verzinsten Festgeldkonto ist es möglich, der Inflation ein Schnippchen zu schlagen.

Warum sind die Sparzinsen so niedrig?

In groben Zügen orientieren sich die Sparzinsen am Leitzinssatz der Europäischen Zentralbank (EZB). Das ist der Zinssatz, zu dem die Bankinstitute selbst Geld einkaufen können. Der Leitzins der EZB beträgt derzeit (März 2019) 0 Prozent und die EZB hat angekündigt, ihn zumindest bis Sommer 2019 auf diesem Niveau zu belassen.

Durch ihre Niedrigzinspolitik versucht die EZB einerseits, die Wirtschaft anzukurbeln: Die Menschen sollen weniger sparen und Banken sollen mehr Kredite an Unternehmen vergeben. Andererseits versucht die EZB einigen hoch verschuldeten Bankinstituten unter die Arme zu greifen. Für diese Banken ist es essentiell, dass sie sich günstig Geld leihen können.

Wovon hängen die Sparzinsen ab?

Trotz Niedrigzinsphase findet man am Markt Sparkonten, die deutlich besser als der Durchschnitt verzinst sind. Die Zinsen unterscheiden sich zum einen je nach Art des Sparkontos (Sparbuch, Tagesgeld oder Festgeld), zum anderen hängen sie vom konkreten Anbieter ab. Deshalb kann ein Sparkonto-Vergleich bares Geld wert sein!

Grundsätzlich haben diese Faktoren Einfluss auf die Zinshöhe:

Anlagebetrag

Bei vielen Anbietern ist der Zinssatz nach der Höhe des Anlagebetrags gestaffelt. Die Art der Staffelung kann bei Tages- und Festgeldkonten unterschiedlich ausfallen: Bei Festgeld steigt der Zinssatz in der Regel mit dem Betrag, den Du anlegst.

Bei Tagesgeld kann es umgekehrt sein: Einige Banken zahlen Dir auf höhere Spareinlagen niedrigere Zinsen - oft erst ab Beträgen um die 500.000 Euro, manchmal bereits ab 20.000 Euro. Es ist aber ohnehin nicht empfehlenswert, so viel Geld auf einem Tagesgeldkonto zu parken, da es dort vergleichsweise geringe Erträge erwirtschaftet.

Anlagedauer / Verfügbarkeit

Tagesgeld ist im Unterschied zu Festgeld jederzeit in beliebiger Höhe verfügbar. Diese Flexibilität erkaufst Du Dir allerdings durch niedrigere Zinsen. Bei Festgeld-Sparkonten steigt der Zinssatz mit der Anlagedauer: Je länger Dein Geld gebunden ist, desto mehr Zinsen wirft es ab. Ideal ist meist eine Anlagedauer von 4 bis 5 Jahren, eine längere Laufzeit bringt nicht automatisch höhere Zinsen.

Neukundenbonus

Einige Banken locken Neukunden mit überdurchschnittlich hohen Zinsen. Diese gelten aber meist aber nur für einen begrenzten Zeitraum von einigen Monaten, anschließend sinken sie auf das für Bestandskunden übliche Niveau ab.

Intervall der Zinsgutschrift

Ein hoher Zinssatz bedeutet noch nicht automatisch einen hohen realen Ertrag. Entscheidend ist nämlich nicht nur der Zinssatz selbst, sondern auch das Intervall, in dem Dir die Zinsen gutgeschrieben werden. Die Zinsgutschrift erhöht Deinen Kontostand und damit den Grundbetrag, auf den das nächste Mal Zinsen berechnet werden. Auf diese Weise entstehen sogenannte Zinseszinseffekte, durch die sich Dein Geld rascher vermehrt.

Bei Sparbüchern werden die Zinsen in der Regel nur einmal jährlich ausgeschüttet. Auch deshalb sind sie wenig lukrativ. Tagesgeld- oder Festgeldkonten werden dagegen meist einmal pro Quartal oder sogar einmal monatlich verzinst. Je häufiger die Zinsen gutgeschrieben werden, desto rascher steigt Dein Kontostand.

Vorsicht: Eine Zinsgutschrift bedeutet bei einem Festgeld-Sparkonto nicht automatisch, dass Dir die Zinsen auch ausgezahlt werden! Im Normalfall werden die Zinsen entweder einmal jährlich oder am Ende der Laufzeit auf Dein Referenzkonto ausgeschüttet.

Was bedeutet Rendite und Ertrag?

Beim Sparkonto-Vergleich ist der Zinssatz daher nicht das wichtigste Kriterium. Besser ist es auf die Rendite und den Ertrag zu achten. Was sind die genauen Unterschiede?

  • Zinssatz (Nominalzins): Der Zinssatz ist ein Prozentwert, mit dem die Bank Deine Spareinlagen verzinst. Oft wird er pro Jahr angegeben.
  • Rendite (Effektivzins): Die Rendite ist die reale Wertsteigerung, die Du mit Deiner Geldanlage erzielst. Sie wird in Prozent angegeben und bei Festgeldkonten meist über die gesamte Laufzeit hinweg berechnet. Durch Zinseszinseffekte ist die Rendite in der Regel höher als der Zinssatz. Neben den Sparzinsen können sich auch Bonuszahlungen oder Gebühren auf die Rendite auswirken.
  • Ertrag: Mit dem Ertrag meint man den realen Gewinn, den Du mit Deiner Geldanlage über die gesamte Laufzeit hinweg erzielst. Er wird als Euro-Betrag angegeben.

Um Dir einen transparenten Sparkonto-Vergleich zu ermöglichen, ermittelt der Online-Tarifrechner automatisch Rendite und Ertrag der Geldanlage. Beachte aber, dass sich der Zinssatz bei Tagesgeld-Konten laufend ändern kann!

Wie kann ich den Ertrag steigern?

Von Sparzinsen im Bereich von 4 bis 5 Prozent, wie sie vor der großen Finanzkrise im Jahr 2008 üblich waren, können Anleger derzeit nur träumen. Trotzdem gibt es Strategien, mit denen ein kostenloses Sparkonto auch heute gute Erträge abwirft.

"Tagesgeld-Hopping"

Tagesgeld ist variabel verzinst, der Zinssatz orientiert sich am allgemeinen Marktzins. Viele Banken bieten Neukunden aber einen zeitlich befristeten Garantiezins an, der oft über dem marktüblichen Niveau liegt. Durch "Tagesgeld-Hopping" kannst Du solche Sonderkonditionen geschickt zu Deinem Vorteil nutzen.

Das funktioniert so: Du suchst Dir das beste Sparkonto-Angebot am Markt und legst dort Dein Geld für die Dauer an, in der Du den höheren Garantiezins erhältst. Anschließend wechselst Du den Anbieter und sicherst Dir bei einer anderen Bank den Neukunden-Bonus bzw. den zeitlich befristeten Garantiezins. Auf diese Weise erzielst Du mit Deiner Tagesgeldanlage einen überdurchschnittlich hohen Ertrag.

Der einzige Nachteil dabei ist, dass Du mehrmals jährlich Angebote vergleichen und das Bankinstitut wechseln musst. Das ist allerdings kein großer Aufwand: Du kannst die Banken bequem und zeitsparend mit dem Tarifrechner vergleichen und anschließend das Sparkonto online eröffnen.

Zinstreppe

Diese Strategie bietet sich für Festgeld-Anlagen an, die üblicherweise über die gesamte Laufzeit hinweg fest verzinst sind. Ein fester Zinssatz ist vorteilhaft, wenn der Marktzins längerfristig sinkt, kann aber nachteilig sein, falls die Zinsen wieder steigen.

Um von einem steigenden Zinssatz möglichst rasch zu profitieren, kannst Du den gesamten Anlagebetrag in 4 oder 5 gleiche Teile splitten. Die einzelnen Teilbeträge legst Du im Abstand von jeweils einem Jahr für einen Zeitraum von 4 bis 5 Jahren als Festgeld an. So wird jedes Jahr ein Teilbetrag verfügbar, den Du wieder neu anlegen kannst. Falls die Zinsen steigen, schichtest Du Deine Geldanlage so nach und nach auf besser verzinste Festgeld-Sparkonten um. Diese Strategie nennt man auch "Zinstreppe".

Ein weiterer Vorteil dieser Strategie ist, dass Du durch die jährlich frei werdenden Teilbeträge flexibler bist, falls Du doch einmal kurzfristig eine Finanzspritze benötigst. Du brauchst dafür aber ein gewisses Grundkapital, denn bei den meisten Banken kannst Du ein Festgeld-Sparkonto nur mit einer Mindestanlagesumme im niedrigen vierstelligen Eurobereich eröffnen.

Sparkonto im Ausland

Oft bieten ausländische Banken auf Tages- oder Festgeld höhere Zinsen als deutsche Institute. Da Du nahezu jedes Sparkonto online eröffnen und online verwalten kannst, ist eine Geldanlage im Ausland eine weitere Möglichkeit, um Dir höhere Erträge zu sichern.

Wie sicher ist mein Geld auf dem Sparkonto?

Ein Sparkonto ist im Vergleich zu Aktien, Fonds und Anleihen eine sehr sichere Geldanlage. Deine Spareinlagen sind durch gesetzliche Vorgaben und freiwillige Vereinbarungen der Banken vergleichsweise gut geschützt. Selbst durch eine Bankenkrise oder starke Kursschwankungen an der Börse kann Dein Geld nicht so leicht vernichtet werden.

Europäische Einlagensicherung

Das unterste Auffangnetz bildet die im Jahr 2014 abgeschlossene EU-Richtlinie zur Einlagensicherung. Sie garantiert, dass Spareinlagen von bis zu 100.000 Euro pro Kunde und Bankinstitut im gesamten EU-Raum gesetzlich abgesichert sind. Bei einem Gemeinschaftskonto von Ehepartnern verdoppelt sich die Summe auf 200.000 Euro. Geht eine Bank in Konkurs oder wird zahlungsunfähig, dann würdest Du diese Beträge durch nationale Einlagensicherungsfonds erstattet bekommen.

Kleinere Spareinlagen sind auf dem Tages- oder Festgeld-Sparkonto also zu 100 Prozent geschützt. Falls Du mehr als 100.000 Euro als Festgeld anlegen willst, ist es am sichersten, das Geld auf mehrere Bankinstitute aufzuteilen.

In einzelnen EU-Staaten gelten teils strengere nationale Regeln. Oft haben sich Banken auch freiwillig - ohne gesetzliche Verpflichtung - auf eine höhere Einlagensicherung geeinigt.

Seit 2015 ist auch die Abwicklung von Schadensfällen gesetzlich vereinfacht worden. Davor mussten sich Kunden einer ausländischen Bank an den Entschädigungsfonds des jeweiligen Landes wenden, was im Ernstfall eine große Hürde darstellen dürfte. Heute greift immer das deutsche Sicherungssystem und kümmert sich im Auftrag der ausländischen Bank um die Schadensabwicklung, auch wenn sich Dein Sparkonto im EU-Ausland befindet.

Deutsche Einlagensicherung

Deutsche Banken garantieren freiwillig eine höhere Einlagensicherung, als sie durch die EU-Richtlinie vorgeschrieben ist. Über die genaue Höhe, bis zu der Spareinlagen abgesichert sind, muss Dich das Bankinstitut immer informieren.

Die meisten Privatbanken sind Mitglied im freiwilligen Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken (BdB). Bei öffentlichen Banken greift entsprechend der Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes Öffentlicher Banken Deutschlands (VÖB). Diese Schutzeinrichtungen sorgen dafür, dass Spareinlagen weit über 100.000 Euro abgesichert sind. Bei kleineren Banken beträgt die garantierte Summe rund 1 Million Euro, bei größeren Banken ist es teils noch mehr. Ein gesetzlicher Anspruch besteht auf diese höheren Entschädigungsleistungen allerdings nicht, da es sich um freiwillige Vereinbarungen handelt.

Einlagensicherung außerhalb der EU

Ein Online-Sparkonto kannst Du auch außerhalb der EU-Staaten problemlos eröffnen, beispielsweise in der Schweiz oder in den USA. Ob und in welcher Höhe Deine Spareinlagen abgesichert sind, hängt von den jeweiligen nationalen Richtlinien ab. In der Schweiz beispielsweise sind Spareinlagen bis zu einer maximalen Höhe von 100.000 Schweizer Franken staatlich garantiert.

Du solltest aber bedenken, dass bei einem Sparkonto außerhalb der Euro-Zone auch ein Fremdwährungsrisiko besteht: Durch Schwankungen im Wechselkurs können Deine Spareinlagen deutlich an Wert verlieren. Sie können umgekehrt natürlich auch an Wert gewinnen, doch das kann niemand genau vorhersagen.

Worauf sollte ich beim Sparkonten-Vergleich achten?

Ein kostenloses Sparkonto ist rasch eröffnet und viele Banken werben mit Sonderangeboten recht offensiv um Kunden. Nimm Dir trotzdem Zeit, um die genauen Konditionen zu prüfen! Auf die folgenden Punkte solltest Du beim Sparkonten-Vergleich unbedingt achten:

Zinshöhe

Der Sparzins sollte die Inflation zumindest einigermaßen ausgleichen. Falls die Bank mit einem sehr hohen Zinssatz wirbt, dann achte darauf, ob er an bestimmte Mindest- oder Höchstanlagesummen geknüpft ist. Wenn Du 40.000 Euro anlegen willst, hast Du wenig von einem guten Sparzins, der nur bis zu einer Summe von 20.000 Euro gilt.

Intervall der Zinsgutschrift

Werden die Zinsen jährlich, halbjährlich, vierteljährlich oder sogar monatlich gutgeschrieben? Je häufiger, desto besser, weil Du dann von Zinseszinseffekten profitierst und eine höhere Rendite erzielst.

Rendite und Ertrag

Wieviel Deine Geldanlage wirklich abwirft, hängt auch von Faktoren wie der Anlagehöhe, Laufzeit und Prämien ab. Der Online-Tarifrechner ermittelt für Dich ganz automatisch Rendite und Ertrag und ermöglicht Dir so einen objektiven Vergleich der Anbieter.

Startprämie

Bei vielen Banken kannst Du Dir als Neukunde eine attraktive Startprämie sichern. Achte darauf, ob sie an konkrete Bedingungen geknüpft ist, beispielsweise eine bestimmte Anlagehöhe oder -dauer.

Einlagensicherung

Bis zu einer Höhe von 100.000 Euro greift EU-weit automatisch die gesetzlich garantierte Einlagensicherung. Bei einer Anlagesumme von mehr als 100.000 Euro solltest Du den Betrag entweder auf mehrere Banken aufteilen oder ein Institut wählen, das freiwillig eine höhere Einlagensicherung garantiert.

Mindest- oder Höchstanlagesumme

Für ein Festgeld-Sparkonto sind oft bestimmte Mindestanlagesummen erforderlich. Seltener ist das auch bei einem Tagesgeld-Sparkonto der Fall. Absolute Obergrenzen gibt es zwar nicht. Bei Tagesgeld-Konten kann es aber sein, dass Du ab einer gewissen Anlagesumme schlechtere Konditionen in Kauf nehmen musst.

Laufzeit

Die meisten Banken belohnen Dich bei Festgeld mit höheren Zinsen, wenn Du Geld über mehrere Jahre anlegst. Du solltest Dir aber sicher sein, den Betrag auf absehbare Zeit nicht zu brauchen, denn bei einer vorzeitigen Kündigung verlierst Du einen Großteil der vereinbarten Zinsen.

Prolongation

Nicht immer wird Dein Geld mit Ende der Laufzeit automatisch frei. Bei manchen Banken musst Du das Festgeld-Sparkonto aktiv kündigen. Ansonsten verlängert sich die Anlage um ein oder mehrere weitere Jahre zu dem aktuell gültigen Zinssatz. Diese automatische Verlängerung nennt man auch Prolongation. Wenn möglich, solltest Du ein Prolongation von vornherein ausschließen. Falls das nicht geht, kannst Du das Konto auch unmittelbar nach der Eröffnung kündigen. So kann es Dir nicht passieren, dass Du die Kündigungsfrist verpasst.

Koppelprodukte

Manchmal ist ein kostenloses Sparkonto an bestimmte zusätzlich Produkte gebunden, beispielsweise Fonds oder ein Girokonto bei derselben Bank. Die wiederum sind nicht immer gratis, sondern können Kosten verursachen. Pass daher auf, dass Du nicht zusammen mit dem Sparkonto Produkte erwirbst, die Du gar nicht brauchst!

Gemeinschaftskonto

Falls Du ein Sparkonto zusammen mit Deinem Partner nutzen willst, solltest Du darauf achten, ob die Bank Gemeinschaftskonten vergibt.

Serviceangebot

Falls Du mehrere Banken mit vergleichbaren Konditionen gefunden hast, solltest Du auch die Serviceleistungen unter die Lupe nehmen: Wo befindet sich die nächste Bankfiliale, zu welchen Zeiten kannst Du die Telefon-Hotline erreichen? Bietet die Bank eine Beratung per Chat an? Gerade wenn Du im Ausland ein Sparkonto eröffnen willst, kann Dir ein schlechter Kundenservice Zeit und Nerven kosten. Die Bewertungen anderer Kunden sind oft ein wertvoller Hinweis auf die Servicequalität.

Wie eröffne ich ein Sparkonto?

Voraussetzungen

Grundsätzlich kann jeder ein Sparkonto eröffnen, der mindestens 18 Jahre alt ist. Minderjährige benötigen in der Regel eine schriftliche Einverständniserklärung der Eltern. Falls die Bank für das Sparkonto eine gewisse Mindestanlagesumme verlangt, musst Du den Betrag unmittelbar nach der Kontoeröffnung einzahlen.

Legitimation

Um ein Sparkonto zu eröffnen, musst Du Dich legitimieren, das heißt Deine Identität nachweisen. Das funktioniert auf verschiedene Arten:

Vor Ort in der Bankfiliale

Falls Du Dich für eine Filialbank entschieden hast, kannst Du das Sparkonto direkt vor Ort eröffnen. Dazu weist Du Dich mit Deinem Personalausweis oder einem Reisepass zusammen mit einer Meldebestätigung aus.

Postident-Verfahren

Bei Direktbanken ohne Filialnetz kannst Du das Sparkonto nur online eröffnen. Auch Filialbanken bieten Dir heute meist eine bequeme Online-Eröffnung an. Dazu kooperieren die Banken mit der Deutschen Post AG.

Für das sogenannte Postident-Verfahren brauchst Du im ersten Schritt das Antragsformular und einen Postident-Coupon. Beides gibt es entweder direkt auf der Webseite der Bank zum Herunterladen und Ausdrucken, oder Du lässt Dir die Unterlagen per Post zuschicken. Mit den ausgefüllten Formularen gehst Du zur nächsten Postfiliale. Dort zeigst Du entweder Deinen Personalausweis oder einen Reisepass zusammen mit einer Meldebestätigung vor. Der Post-Mitarbeiter kontrolliert Deine Unterlagen und leitet den Antrag anschließend an die Bank weiter.

Videoident-Verfahren (Online-Identifizierung)

Immer mehr Banken ermöglichen Dir auch eine bequeme Legitimation von zu Hause aus mittels Video-Chat. Dadurch kannst Du das Sparkonto online eröffnen, ohne einen Schritt vor Deine Wohnungstür zu setzen.

Für das Videoident-Verfahren brauchst Du ein Handy, ein Tablet oder einen PC mit einer Webcam. Auf der Webseite der Bank findest Du einen Link zur "Online-Identifizierung". Diesen klickst Du an, um den Video-Chat zu starten. Du solltest dabei Deinen Personalausweis oder Deinen Reisepass zusammen mit einer Meldebestätigung bereit halten. Der Bank-Mitarbeiter kontrolliert die Ausweisnummer und das Foto in Deinem Ausweis. Wenn alles passt, bekommst Du per E-Mail oder SMS einen TAN-Code zugestellt, den Du anschließend in einem Online-Formular eingibst. So hast Du Dein Online-Sparkonto in wenigen Minuten eröffnet.

Geld einzahlen

Nun musst Du nur noch Geld auf das Sparkonto transferieren. Das funktioniert auf folgende Art:

Überweisung

Die übliche Vorgangsweise ist die Überweisung vom Referenzkonto. Dieses Konto musst Du bereits bei der Eröffnung des Sparkontos bekanntgeben. Überweisungen sind anschließend nur zwischen Referenz- und Sparkonto möglich.

Lastschrifteinzug

Bei einigen Bank kannst Du das Geld auch per Lastschrift von Deinem Girokonto einziehen lassen. Diese Variante ist bequem, wenn Du in regelmäßigen Abständen - etwa monatlich - einen festen Betrag auf das Sparkonto überweisen willst.

Bareinzahlung

Eine Bareinzahlung auf das Sparkonto ist heute nicht generell möglich. Einige Filialbanken geben eine sogenannte BankCard oder SparCard aus, mit der Du ausschließlich an den bankeigenen Automaten Bargeld einzahlen oder auch beheben kannst.

Wie kündige ich ein Sparkonto?

Grundsätzlich ist ein Sparkonto immer schriftlich zu kündigen, die genauen Fristen findest Du in Deinen Vertragsunterlagen. Üblich sind folgende Kündigungsbedingungen:

Sparbuch

Bei einem Sparbuch gilt normalerweise eine 3-monatige Kündigungsfrist. Beträge von bis zu 2.000 Euro pro Monat kannst Du unabhängig davon jederzeit beheben.

Tagesgeld-Sparkonto

Ein Tagesgeld-Sparkonto kannst Du täglich kündigen, Du musst keine bestimmte Kündigungsfrist beachten. Setze dazu einfach ein Schreiben auf, in dem Du Deinen vollen Namen und Deine Adresse, die Anschrift des Bankinstituts und die IBAN Deines Kontos angibst. Du kannst auch eine der zahlreichen Vorlagen verwenden, die Du im Internet findest. Die unterschriebene Kündigungsaufforderung sendest Du per Post an die Bank.

Das Guthaben auf Deinem Sparkonto kannst Du vorher auf Dein Referenzkonto überweisen. Tust Du es nicht, wird die Bank die Überweisung veranlassen. Die Zinsen werden normalerweise tagesgenau berechnet und Dir zusammen mit der Spareinlage gutgeschrieben.

Festgeld-Sparkonto

Ein Festgeld-Sparkonto hat eine feste Laufzeit. Eine Kündigung ist bis auf wenige Ausnahmen nur mit Ende der vereinbarten Laufzeit möglich.

Kündigung mit Ende der Laufzeit

Bei Festgeld solltest Du genau darauf achten, ob in Deinem Vertrag eine sogenannte Prolongation (automatische Verlängerung) vereinbart wurde: In diesem Fall verlängert sich die Geldanlage mit Ende der Laufzeit automatisch um ein oder mehrere Jahre, falls Du sie nicht aktiv kündigst. Manche Banken weisen Dich rechtzeitig durch ein Schreiben darauf hin, dass Deine Geldanlage abläuft, und legen ein Kündigungsformular bei - darauf solltest Dich aber nicht verlassen. Die übliche Kündigungsfrist beträgt zwischen 1 und 6 Monate.

Tipp:

Um sicherzugehen, dass Du auf die Kündigung nicht vergisst, kannst Du das Festgeld-Sparkonto auch sofort nach der Eröffnung zum frühestmöglichen Zeitpunkt kündigen.

Im Kündigungsschreiben solltest Du Deinen vollen Namen und Deine Anschrift, die Anschrift des Bankinstituts und die Kontodaten angeben. Die unterschriebenen Unterlagen versendest Du am besten per Post als Einschreiben, so hast Du den Rückschein als Bestätigung.

Vorzeitige Kündigung

Ein Festgeld-Sparkonto vor Ende der vereinbarten Laufzeit zu kündigen ist normalerweise sehr nachteilig: Du verlierst einen Großteil der Zinsen und zahlst womöglich auch Storno- und Verwaltungsgebühren. In Ausnahmefällen ist eine vorzeitige Kündigung laut Bürgerlichem Gesetzbuch (BGB) dennoch möglich.

Aus gesetzlicher Sicht handelt es sich bei einem Festgeld-Sparkonto um ein sogenanntes "Dauerschuldverhältnis". Nach § 314 Abs. 1 BGB muss Dir die Bank eine vorzeitige Kündigung "aus wichtigem Grund" erlauben. Was genau "wichtige Gründe" sind, wird im Gesetz zwar nicht näher konkretisiert. Nach der üblichen Rechtsprechung ist damit Folgendes gemeint:

  • eine drohende Insolvenz der Bank
  • der Tod des Kontoinhabers
  • der Bezug von Arbeitslosengeld II (Hartz IV)

Bei anderen Ereignissen wie einer plötzlichen Arbeitslosigkeit oder schweren Krankheit hängt es von der Kulanz der Bank ab, ob sie Dir eine vorzeitige Kündigung erlaubt.

Wie ist ein Sparkonto zu versteuern?

Sparkonto im Inland

Auf die Zinsen, die Dir die Bank zahlt (nicht auf die Spareinlage selbst), fällt grundsätzlich eine Abgeltungssteuer in der Höhe von 25 Prozent an. Dabei gilt aber ein Steuerfreibetrag von 801 Euro jährlich für Alleinstehende und 1.602 Euro für Ehepaare - der sogenannte Sparerpauschbetrag. Hast Du ein eher geringes Sparguthaben, dann bist Du von der Besteuerung also nicht betroffen.

Falls Steuern fällig werden, überweist die Bank diese ganz automatisch an das Finanzamt, Du brauchst Dich darum nicht selbst zu kümmern. Damit der Sparerpauschbetrag berücksichtigt wird, musst Du bei der Bank allerdings einen sogenannten Freistellungsauftrag hinterlegen. Ein vorgefertigtes Formular dafür erhältst Du normalerweise von der Bank.

Die Abgeltungssteuer wird immer jährlich berechnet und richtet sich nach dem Zinsertrag in dem jeweiligen Jahr. Bei einer Festgeldanlage mit längerer Laufzeit solltest Du unbedingt darauf achten, ob die Zinsen einmal jährlich oder erst am Ende der Laufzeit ausgeschüttet werden. Letzteres kann aus steuerlicher Sicht nachteilig sein. Denn Du kannst den Sparerpauschbetrag nur einmal pro Jahr geltend machen und es ist nicht möglich, den Zinsertrag steuerlich auf mehrere Jahre aufzuteilen.

Sparkonto im Ausland

Bei ausländischen Banken sind Sparkonten im Vergleich zu deutschen Instituten oft besser verzinst. Ein kleiner Nachteil ist, dass Du Dich selbst um die korrekte Besteuerung kümmern musst. Deine Zinserträge können sowohl im Ursprungsland als auch in Deutschland steuerpflichtig sein. Zu einer "doppelten Besteuerung" kommt es trotzdem nicht: Die Kapitalertragssteuer, die Du bereits im Ausland bezahlt hast, wird Dir in Deutschland vom Finanzamt gutgeschrieben, so dass Du insgesamt nicht mehr als 25 Prozent Steuer auf die Zinserträge bezahlst.

Welche Vor- und Nachteile haben Sparkonten im Vergleich?

Sparbuch

Die Vorteile im Überblick

  • keine oder nur sehr geringe Mindestanlagesummen
  • keine Kontoführungsgebühr
  • kostenlose Bargeldbehebung mit BankCard
  • bis zu 2.000 Euro pro Monat frei verfügbar

Die Nachteile im Überblick

  • äußerst geringe Verzinsung
  • 3-monatige Kündigungsfrist
  • Risiko bei Verlust des Sparbuchs
  • geringer Komfort (kein Online-Banking)

Tagesgeldkonto

Die Vorteile im Überblick

  • keine oder nur sehr geringe Mindestanlagesummen
  • keine Kontoführungsgebühr
  • komfortables Online-Sparkonto
  • Geld ist täglich verfügbar
  • attraktive Neukunden-Angebote

Die Nachteile im Überblick

  • keine Zinsbindung, Zinssatz kann sich jederzeit ändern
  • Sparzinsen im Vergleich zu Festgeld niedriger

Festgeldkonto

Die Vorteile im Überblick

  • keine Kontoführungsgebühr
  • feste Verzinsung und damit sicherer Ertrag
  • höhere Sparzinsen im Vergleich zu Tagesgeld oder Sparbuch

Die Nachteile im Überblick

  • Geld während Laufzeit nicht verfügbar
  • hohe Verluste bei vorzeitiger Kündigung
  • nicht für Kleinbeträge geeignet (Mindestanlagesummen)

Welches Sparkonto eignet sich für welchen Zweck?

Sparbuch

Das klassische Sparbuch gilt heute eher als Auslaufmodell. Wer sich mit einem Online-Sparkonto absolut nicht anfreunden kann oder keinen Internet-Zugang hat, kann natürlich nach wie vor auf diese traditionelle Form des Sparkontos zurückgreifen. Personen, die aus verschiedenen Gründen kein Girokonto bekommen, haben dank SparCard die Möglichkeit, kostenlos Geld zu beheben oder anzusparen.

Tagesgeld-Sparkonto

Ein Tagesgeld-Sparkonto punktet vor allem durch sein Flexibilität, Du kannst täglich frei über Dein Geld verfügen. Gewisse Abstriche musst Du dafür beim Sparzins machen. Wenn Du einen regelmäßigen Anbieter-Wechsel nicht scheust, kannst Du Dir durch "Tagesgeld-Hopping" dennoch vergleichsweise gute Sparzinsen sichern.

Tagesgeld-Sparkonten eignen sich gut, um Überschüsse vom Girokonto umzuleiten, da Du dort für Dein Geld kaum Zinsen erhältst. Größere Geldbeträge solltest Du auf einem Tagesgeld-Sparkonto aber nicht parken. Bei einigen Banken verlierst Du aber einer bestimmten Einlagenhöhe sogar Zinsen!

Festgeld-Sparkonto

Wenn Du angespartes Geld über absehbare Zeit nicht brauchst und möglichst risikolos anlegen willst, ist ein Festgeld-Sparkonto eine gute Wahl. Die besten Zinsen erhältst Du meist, wenn Du eine Laufzeit von 4 bis 5 Jahren wählst. Dann ist sogar eine Rendite über der Inflationsrate möglich, Dein Geld verliert also nicht an Wert.