Ausbildungsdauer 
3,5 Jahre
Empf Schulabschluss 
Realschule
Ausbildungsgehalt 
1264
2
Freie Ausbildungsplätze als
Kfz-Mechatroniker
in unserer Jobbörse ico-arrowRightSlim

Du hast als Kind schon gerne mit Autos gespielt und bist auch heute noch fasziniert von Kraftwagen, Krafträdern und anderen motorbetriebenen Fahrzeugen? Du liebst den Geruch von Automobilwerkstätten und kannst Dir nichts Schöneres vorstellen, als Motoren herumzuschrauben, verschiedene Werkzeuge zu benutzen und kaputte Fahrzeuge wieder zum Laufen zu bringen? Dann hast Du bestimmt schon mit dem Gedanken gespielt, eine Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker zu absolvieren! Bei uns erfährst Du, wo Du Kfz-Mechatroniker lernen kannst, wie hoch die Ausbildungsvergütung als Kfz-Mechatroniker ausfällt und welche Voraussetzungen Du mitbringen musst, um die Kraftfahrzeugmechatroniker-Ausbildung erfolgreich absolvieren zu können.

Wo kann ich eine Kfz-Mechatroniker-Ausbildung machen?

Du bist auf der Suche nach freien Plätzen für Deine Kfz-Mechaniker-Ausbildung? Dann schau Dich doch mal in unserer Online-Jobbörse um. Dort findest Du nicht nur Ausbildungsplätze, sondern auch Jobangebote für wenn Du Die Automechaniker-Ausbildung bereits erfolgreich hinter Dich gebracht hast und Dich nun nach einer festen Anstellung in einem Kfz-Betrieb umsiehst.

Die Kfz-Mechaniker-Ausbildung ist eine klassische duale Ausbildung, bei der Du einerseits in einem Betrieb angestellt bist, der die Ausbildung als Kfz-Mechaniker anbietet und andererseits eine Berufsschule besuchst. In einer Berufsschule erhältst Du Theorieunterricht, in dem Dir wichtiges Wissen zu Deiner Kfz-Mechaniker-Ausbildung vermittelt wird – zum Beispiel darüber, wie verschiedene Werkzeuge richtig angewandt werden. In dem von Dir gewählten Ausbildungsbetrieb hingegen wirst Du in sämtlichen praktischen Tätigkeiten geschult, die Du als Kfz-Mechatroniker beherrschen musst.

Die Ausbildung als Kfz-Mechatroniker wird mit fünf verschiedenen Schwerpunkten angeboten. Dazu zählen:

  • Karosserietechnik
  • Motorradtechnik
  • Nutzfahrzeugtechnik
  • Personenkraftwagentechnik
  • System- und Hochvolttechnik

Je nach dem von Dir gewählten Schwerpunkt wird die Ausbildung als Kfz-Mechatroniker in unterschiedlichen Betrieben angeboten.

Entscheidest Du Dich für eine Kfz-Mechatroniker-Ausbildung mit Schwerpunkt Karosserietechnik, kommen die folgenden Unternehmen als Ausbildungsbetrieb infrage:

  • Reparaturwerkstätten
  • Karosseriebaubetriebe
  • Hersteller und Ausrüster von Kraftwagen
  • Fuhrparkunternehmen
  • Speditionsunternehmen

Möchtest Du hingegen eine Kfz-Mechatroniker-Ausbildung mit dem Schwerpunkt Motorradtechnik absolvieren, solltest Du Dich bei den folgenden Unternehmen nach einem Platz für die Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker umsehen:

  • Reparaturwerkstätten
  • Herstellern und Ausrüstern von Motorrädern
  • Motorrad- oder Ersatzteilhändlern mit angeschlossener Reparaturwerkstatt

Eine Kfz-Mechatroniker-Ausbildung mit Schwerpunkt Nutzfahrzeugtechnik kannst Du in diesen Unternehmen machen:

  • Reparaturwerkstätten
  • Herstellern und Ausrüstern von Nutzkraftwagen
  • Speditions- oder Busunternehmen mit angeschlossener Werkstatt

Interessierst Du Dich für eine Kfz-Mechatroniker-Ausbildung mit Schwerpunkt Personenkraftwagentechnik, solltest Du Dich in diesen Unternehmen nach freien Ausbildungsplätzen erkundigen:

  • Reparaturwerkstätten
  • Herstellern von Kraftwagen

Hat es Dir die Kfz-Mechatroniker-Ausbildung mit Schwerpunkt System- und Hochvolttechnik angetan, kannst Du in den folgenden Betrieben eine Ausbildung als Kfz-Mechatroniker abschließen:

  • Reparaturwerkstätten
  • Herstellern von Kraftwagen, insbesondere von Hybrid- und Elektrofahrzeugen

Welche Voraussetzungen brauche ich für eine Kfz-Mechatroniker-Ausbildung?

  • Keine formellen Voraussetzungen
  • Beste Voraussetzungen mit Realschulabschluss
  • Gute Noten in
    • Mathematik
    • Physik
    • Werken/Technik

Egal für welchen Schwerpunkt Du Dich bei der Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker entscheidest, es gibt keine formellen Voraussetzungen, die Du erfüllen musst. Das bedeutet, dass Du für die Ausbildung als Kfz-Mechaniker keinen bestimmten Schulabschluss vorweisen musst. Dennoch stellen Ausbildungsunternehmen am liebsten Bewerber ein, die einen Realschulabschluss in der Tasche haben. Im Jahr 2016 konnten 52% aller zukünftigen Kraftfahrzeugmechatroniker einen mittleren Bildungsabschluss vorweisen, verteilt auf alle fünf Schwerpunkte der Kfz-Mechatroniker-Ausbildung. Bewerber, die eine Hochschulzugangsberechtigung in Form des Abiturs oder zumindest Fachabiturs vorweisen können, werden ebenfalls gerne gesehen.

Doch auch mit einem guten bis sehr guten Hauptschulabschluss stehen Deine Chancen gut, zur Kfz-Mechatroniker-Ausbildung zugelassen zu werden – insbesondere dann, wenn Du mit guten Noten in den Fächern Mathematik, Physik sowie Werken und Technik glänzen kannst.

Du hast gar keinen Schulabschluss und möchtest trotzdem Kfz-Mechatroniker werden? Dann kannst Du Dich natürlich trotzdem auf einen Ausbildungsplatz bewerben. Wichtig ist, dass Du dem gewünschten Ausbildungsbetrieb direkt im Anschreiben deutlich machst, warum Du unbedingt Kfz-Mechatroniker werden möchtest und wie das Unternehmen davon profitiert, wenn es Dir eine Kfz-Mechatroniker-Ausbildung ermöglicht.

Ausbildungsanfanger / innen 2016 (in %)

Wie lange dauert die Kfz-Mechatroniker-Ausbildung?

  • Regeldauer: 3,5 Jahre
  • Verkürzt: 3 Jahre

Die Kfz-Mechatroniker-Ausbildung dauert 3,5 Jahre – vollkommen unabhängig davon, für welchen Schwerpunkt Du Dich entscheidest. Kannst Du Dein Ausbildungsziel auch in kürzerer Zeit erreichen, besteht die Option, die Kfz-Mechatroniker-Ausbildung auf 3 Jahre zu verkürzen. Dafür musst Du gemeinsam mit Deinem Ausbildungsbetrieb einen Antrag bei der zuständigen Stelle – also der jeweiligen Kammer – einreichen. Grundsätzlich sind Ausbildungsverkürzungen oder -verlängerungen im Berufsbildungsgesetz sowie in der jeweiligen Ausbildungsordnung geregelt.

Auch wenn Du bereits einen entsprechenden berufsbildenden Bildungsgang besucht hast, kannst Du Dir diesen gegebenenfalls auf Deine Ausbildung anrechnen lassen. Diese Regelung ist allerdings von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Landesregelungen zur Anrechnung von schulische Berufsgrundbildungsjahren oder Berufsfachschulausbildungen liegen für die Bundesländer Bayern, Nordrhein-Westfalen und Sachsen vor.

Wie hoch ist das Gehalt in der Kfz-Mechatroniker-Ausbildung?

Je nach dem von Dir gewählten Schwerpunkt schwankt das Ausbildungsgehalt als Mechatroniker minimal, allerdings spielen auch die Größe Deines Ausbildungsbetriebs sowie das Bundesland, in dem Du Deine Kfz-Mechatroniker-Ausbildung eine Rolle, wenn es um die Vergütung Deiner Ausbildung geht.

Im Kraftfahrzeuggewerbe verdienst Du im ersten Ausbildungsjahr zwischen 645 Euro und 819 Euro brutto pro Monat, im zweiten Jahr Deiner Ausbildung 670 Euro bis 881 Euro brutto monatlich, im dritten Lehrjahr beträgt Dein monatliches Bruttogehalt 690 Euro bis 984 Euro und im Abschlussjahr Deiner Ausbildung kannst Du im Monat mit 730 Euro bis 1042 Euro Bruttolohn rechnen.

Besonders gut bezahlt werden Auszubildende, die in der Metall- und Elektroindustrie Fuß fassen können. Dort bekommt man im ersten Ausbildungsjahr zwischen 967 Euro und 1053 Euro brutto monatlich, im zweiten Lehrjahr zwischen 1029 Euro und 1102 Euro Bruttolohn pro Monat, im dritten Jahr der Ausbildung 1102 Euro bis 1199 Euro brutto je Monat und im vierten Ausbildungsjahr einen stolzen monatlichen Bruttolohn von 1141 Euro bis 1264 Euro.


Verdienst in der Ausbildung als Kfz-Mechatroniker

Wie läuft die Kfz-Mechatroniker-Ausbildung ab?

Die Ausbildung als Kfz-Mechatroniker ist als duale Ausbildung aufgebraut besteht somit aus einem praktischen und einem theoretischen Teil. Während Du mit den praktischen Aufgaben in Deinem Ausbildungsbetrieb vertraut gemacht wirst, erwirbst Du in der Berufsschule in erster Linie theoretisches Wissen, das Du für die Kfz-Mechatroniker-Ausbildung benötigst. Im Normallfall verbringst Du 3-4 Tage pro Woche in dem Betrieb, in dem Du Deine Kfz-Mechatroniker-Ausbildung absolvierst und besuchst an den übrigen 1-2 Tagen der Woche eine Berufsschule. Es kann jedoch auch sein, dass der Schulunterricht während Deiner Kfz-Mechatroniker-Ausbildung blockweise stattfindet. Dann arbeitest Du 4-5 Wochen am Stück dem Betrieb, in dem Du Deine Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker machst und besuchst im Anschluss für 1-2 Wochen die Dir zugewiesene Berufsschule. Die Lerninhalte und der Arbeitsaufwand sind sowohl im Blockmodell als auch im wöchentlichen Modell gleich. Ob Du wöchentlich in die Berufsschule gehen musst oder der theoretische Unterricht zu Deiner Kfz-Mechatroniker-Ausbildung blockweise stattfindet, ist in der Regel von Deinem Ausbildungsort und dem Betrieb, in dem Du Deine Kfz-Mechatroniker-Ausbildung absolvierst, abhängig.

Praktische Ausbildung als Automechaniker im Betrieb

Die Kfz-Mechatroniker dauert 42 Monate – und zwar egal, für welchen Schwerpunkt Du Dich entscheidest. Sie ist jeweils in zwei Ausbildungsabschnitte gegliedert. Der erste Ausbildungsabschnitt dauert vom 1. bis zum 18. Monat. Nach dieser Zeit legst Du auch den ersten Teil Deiner Prüfung ab. Der zweite Ausbildungsabschnitt dauert vom 19. bis zum 42. Monat.

Während der Ausbildung im Betrieb lernst Du im ersten Ausbildungsabschnitt unter anderem die folgenden Fähigkeiten:

  • Bedienung von Fahrzeugen und Systemen
  • Außerbetriebnahme und Inbetriebnahme von fahrzeugtechnischen Systemen
  • Messung und Prüfung an Systemen
  • Durchführung von Service- und Wartungsarbeiten
  • Diagnostizierung von Fehlern und Störungen an Fahrzeugen und Systemen
  • Demontage, Reparatur und Montage von Bauteilen, Baugruppen und Systemen
  • Durchführung von Untersuchungen an Fahrzeugen nach rechtlichen Vorgaben
  • Aus-, Um- und Nachrüstung von Fahrzeugen

Je nach Ausbildungsschwerpunkt können sich die genauen Inhalte bereits während der ersten beiden Lehrjahre voneinander unterscheiden. In den meisten Fällen allerdings findet eine Spezialisierung jedoch erst im dritten und vierten Jahr der Ausbildung statt.

Das zweite Jahr Deiner Ausbildung besteht dementsprechend aus:

  • Vertiefung der Kenntnisse aus dem ersten Ausbildungsabschnitt

Theoretische Ausbildung zum Automechaniker in der Berufsschule

An den Tagen, an denen Du nicht in Deinem Betrieb Arbeit verrichten musst, gehst Du in die Berufsschule, wo Du theoretisches Wissen vermittelt bekommst, das für die Arbeit als Kfz-Mechatroniker essenziell ist. In der Berufsschule herrscht für die gesamte Zeit der Kfz-Mechatroniker-Ausbildung Anwesenheitspflicht. Kommst Du dieser nicht regelmäßig nach, kannst Du Deinen Ausbildungsplatz sogar verlieren. Der Berufsschulunterricht selbst ist ähnlich aufgebaut wie der Schulunterricht, den Du bereits kennst. Das bedeutet, dass Du unter anderem Hausaufgaben erledigen musst und vereinzelt sogar Tests und Klausuren schreibst, in denen Dein aktueller Wissensstand abgefragt wird. Auch Referate oder Gruppenarbeiten können einen Teil der Berufsschule ausmachen. Hier hast Du außerdem die Möglichkeit, mit Deinen Lehrern offene Fragen zum Beruf des Kfz-Mechatronikers zu klären.

Prüfungen

Zwischenprüfung der Automechaniker-Ausbildung

Der erste Teil der Abschluss- oder Gesellenprüfung der Kfz-Mechatroniker-Ausbildung findet kurz vor Ende des zweiten Ausbildungsjahres statt. Die Prüfung ist in einen theoretischen und einen praktischen Teil aufgeteilt und dient dazu, den bisherigen Kenntnisstand, den Du Dir in Deiner Kfz-Mechatroniker-Ausbildung angeeignet hast, abzufragen. Diesen ersten Teil Deiner Abschlussprüfung solltest Du sie nicht auf die leichte Schulter nehmen, denn sie wird später mit der Note, die Du während Deiner Abschlussprüfung der Kfz-Mechatroniker-Ausbildung erreichst, zu einer Gesamtnote zusammengefasst. Durchfallen im ersten Teil der Prüfung kannst Du allerdings nicht.

Abschlussprüfung der Automechaniker-Ausbildung

Nach dem Ende Deiner dreieinhalbjährigen Kfz-Mechatroniker-Ausbildung folgt die Abschlussprüfung beziehungsweise der zweite Teil Deiner Gesellenprüfung. Wie die vorangegangene Prüfung kurz vor Ende des zweiten Lehrjahrs besteht auch diese aus einem Theorie- und einem Praxisteil. Das hier erreichte Ergebnis wird mit der Note, die Du im ersten Teil der Prüfung erhalten hast, zu einer Gesamtnote verrechnet. Schneidest Du in der Abschlussprüfung Deine Kfz-Mechatroniker-Ausbildung überdurchschnittlich gut ab, erhöht das Deine Chancen auf eine gutbezahlte erste Stelle nach dem Ende der Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker.

Welche Inhalte hat die Kfz-Mechatroniker-Ausbildung?

Die einzelnen Ausbildungsinhalte unterscheiden sich je nach dem von Dir gewählten Schwerpunkt, auch wenn es natürlich große Überschneidungen zwischen den unterschiedlichen Fachrichtungen gibt.

Fällt Deine Entscheidung auf eine Kfz-Mechatroniker-Ausbildung mit Schwerpunkt Karosserietechnik, so erwarten Dich unter anderem die folgenden Ausbildungsinhalte:

  • Erfassung elektrischer und elektronischer Messwerte sowie Temperaturen und Längen
  • Vergleich der so erhobenen Werte mit Solldaten
  • Durchführung von Wartungsarbeiten nach Vorgabe
  • Anwendung von Schalt- und Funktionspläne
  • Auslesung von Fehlerspeichern
  • Dokumentation der Arbeitsschritte
  • Aufnahme von Kundenbeanstandungen
  • Festlegung von Diagnosewegen
  • Feststellung von Schäden und Funktionsstörungen an Fahrzeugsystemen
  • In- und Außerbetriebnahme von Bauteilen, Baugruppen und Systemen
  • Vorbereitung von Kraftfahrzeugen für gesetzlich vorgeschriebene Prüfungen
  • Überprüfung von Kraftfahrzeugen auf Verkehrs- und Betriebssicherheit
  • Dokumentation von Mängeln
  • Einleitung von Maßnahmen zu der Beseitigung von Mängeln
  • Prüfung und Beurteilung von Brems-, Fahrwerks-, Federungs- und Karosseriesystemen, insbesondere Schließanlagen, Verdeckanlagen und Schiebedächer
  • Anwendung von Bearbeitungsverfahren für die Instandsetzung von Karosserien,
  • Auswahl von Spot- und Smart-Repair-Systemen
  • Anwendung von lackschadenfreien Ausbeultechniken
  • Instandsetzung von Leichtbauteilen und Fahrzeugverglasungen

Entscheidest Du Dich hingegen für eine Kfz-Mechatroniker-Ausbildung mit dem Schwerpunkt Motorradtechnik, bekommst Du es zusätzlich mit den folgenden Ausbildungsinhalten zu tun:

  • Prüfung von Motorradrahmen, Vorderradgabel, Schwinge, Dämpfung, Radlagerung, Kombination Motor und Antrieb sowie Endantrieb
  • Aus-, Um- und Nachrüstung von Fahrzeugen (z.B. Durchführung von leistungsreduzierenden und -steigernden Maßnahmen)

Strebst Du e Eine Kfz-Mechatroniker-Ausbildung mit Schwerpunkt Nutzfahrzeugtechnik an, so sind unter anderem die folgenden Ausbildungsinhalte für Dich von Bedeutung:

  • Prüfung und Befüllung automatischer Schmieranlagen
  • Prüfung und Wartung von Druckluftbremsanlagen, Achsen, Abgasnachbehandlungssysteme, Aufbauten und Zusatzaggregate
  • Durchführung von Fahrwerksvermessungen
  • Prüfung und Einstellung von Allradantriebssysteme
  • Prüfung, Beurteilung und Instandsetzung von Antriebsaggregaten einschließlich Motormanagement-, Abgassystem und Nebenaggregaten sowie Kraftübertragungssysteme, insbesondere Schalt- und Automatikgetriebe
  • Nachrüstung hydraulischer, pneumatischer und elektrischer Aggregate und Systeme

Machst Du eine Kfz-Mechatroniker-Ausbildung mit Schwerpunkt Personenkraftwagentechnik, kommt inhaltlich das hier auf Dich zu:

  • Erfassung von Datenkommunikation zwischen Steuergeräten
  • Bewertung und Lokalisierung von Fehlern an drahtlosen Signalübertragungssystemen
  • Instandsetzung elektrischer und optoelektronischer Datenkommunikationsleitungen
  • Ersetzung von Hochvoltkomponenten
  • Prüfung, Beurteilung und Instandsetzung von Antriebsaggregaten einschließlich Motormanagementsystem, Abgassystem und Nebenaggregate
  • Nachrüstung von Systemen, Komponenten und Schaltkreisen der Signalverarbeitung für optische Übertragungssysteme sowie Kraftfahrzeuge mit drahtlosen Signalübertragungssystemen

Die Kfz-Mechatroniker-Ausbildung mit Schwerpunkt System- und Hochvolttechnik wartet mir den folgenden Ausbildungsinhalten auf:

  • Beurteilung von Gefährdungen an Hochvoltfahrzeugen
  • Ableitung von Schutzmaßnahmen
  • Prüfung der Wirksamkeit von elektrotechnischen Schutzmaßnahmen am Hochvoltsystem
  • Prüfung der Hochvoltsysteme mit Diagnosegeräten
  • Durchführung von Isolations-, Potenzialausgleichs- und Spannungsfallmessungen
  • Instandsetzung und Ersatz von Hochvoltkomponenten
  • Zurichtung von Hochvoltleitungen unter Beachtung der elektromagnetischen Verträglichkeit
  • Verarbeitung mit unterschiedlichen Anschlusstechniken
  • Anschluss von Hochvoltkomponenten

Daneben bekommst Du es in der Berufsschule unabhängig von dem von Dir gewählten Ausbildungsschwerpunkt mit den folgenden Themen zu tun:

  • Identifikation und Beseitigung von Funktionsstörungen
  • Reparatur von Antriebskomponenten
  • Vorbereitung von Fahrzeugen für Sicherheitsprüfungen und Abnahmen

In der Berufsschule erwarten Dich zusätzlich auch allgemeinbildende Fächer wie zum Beispiel:

  • Deutsch
  • Mathematik
  • Physik
  • Wirtschaftskunde
  • Sozialkunde

Daneben werden Dir während Deiner gesamten Ausbildung Kenntnisse zu den Themen Rechte und Pflichten während der Ausbildung, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz mit auf den Weg gegeben.

Wie sieht der Karrierepfad nach der Kfz-Mechatroniker-Ausbildung aus?

Egal für welchen Schwerpunkt Du Dich bei Deiner Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker entscheidest, Dir stehen nach erfolgreicher Beendigung der Ausbildung verschiedene Wege offen, wie Du Deine Karriere weiter vorantreiben kannst. So hast Du in allen Fällen die Wahl zwischen einer Anpassungsweiterbildung, die Dir dabei hilft, Dein berufliches Wissen aktuell zu halten und an neue Entwicklungen anzupassen und einer Aufstiegsweiterbildung, mit deren Hilfe Du die Möglichkeit erhältst, in Führungspositionen zu gelangen.

Im Bereich der Anpassungsweiterbildung stehen Dir zum Beispiel die folgenden Optionen offen:

  • Kraftfahrzeugtechnik und -instandhaltung
  • Mechatronik
  • Mess-, Steuer- und Regelungstechnik
  • Mechatronik
  • Korrosionsschutz
  • Zweiradtechnik
  • Schweiß-, Füge- und Trenntechniken

Entscheidest Du Dich hingegen für eine Aufstiegsweiterbildung, kannst Du Dich zum Beispiel für eine der folgenden Möglichkeiten entscheiden:

  • Kraftfahrzeugtechnikermeister
  • Techniker mit Schwerpunkt Elektromobilität
  • Techniker mit Schwerpunkt Kraftfahrzeugtechnik
  • Kraftfahrzeug-Servicetechniker
  • Studium Elektromobilität
  • Studium Fahrzeuginformatik/Fahrzeugelektronik
  • Studium Fahrzeugtechnik
  • Industriemeister mit Schwerpunkt Metall
  • Zweiradmechanikermeister
  • Techniker mit Schwerpunkt Karosserie- und Fahrzeugbautechnik
  • Techniker Maschinentechnik ohne Schwerpunkt
  • Technischer Fachwirt
  • Automobil-Serviceberater
  • Betriebsmanager Kraftfahrzeugtechnik
  • Fachmann für kaufmännische Betriebsführung
  • Studium Mechatronik
  • Studium Systems Engineering
  • Studium Wirtschaftsingenieurwesen

Passt eine Kfz-Mechatroniker-Ausbildung zu mir?

Du möchtest eine Kfz-Mechatroniker-Ausbildung beginnen, weißt aber nicht, ob Du den Anforderungen genügst? Keine Sorge, denn wenn Du die folgenden Voraussetzungen mitbringst, wird Dir die Ausbildung selbst recht einfach von der Hand gehen und sehr viel Freude bereiten!

Sorgfältige Arbeitsweise
Bauteile und Baugruppen überprüfst Du immer exakt und auch Störungen oder Fehlern gehst Du mit der benötigten Sorgfalt nach.
Verantwortungsbewusstsein
Du weißt, dass selbst ein kleiner Fehler an einem Kraftfahrzeug zu schwerwiegenden Unfällen führen kann. Deshalb gehst Du bei Deiner Arbeit immer sorgfältig vor – insbesondere, wenn es um Sicherheitseinrichtungen an Fahrzeugen wie in etwa Bremsen oder Antiblockiersysteme geht.
Lernbereitschaft
Auch Lernbereitschaft gehört zu diesem Job dazu. Deshalb solltest Du Freude daran haben, Dich über die neusten Entwicklungen im Bereich elektronischer Bauteile oder anderer Technikneuheiten auf dem Laufenden zu halten.
Handwerkliches Geschick
Für den Job des Kfz-Mechatroniker benötigst Du handwerkliches Geschick – wie sonst solltest Du die verschiedenen Werkzeuge handhaben und Reparaturen an Fahrzeugen durchführen?
Technisches Verständnis
Auch Dein technisches Verständnis sollte nicht zu kurz kommen. Ein Grundverständnis sollte bereits vor dem Beginn der Ausbildung vorhanden sein. Den Rest lernst Du während Deiner Zeit im Betrieb und in der Berufsschule.
Rechenfähigkeiten
Mathe war bisher nicht so Dein Ding? Dann ist es jetzt an der Zeit, sich noch mal richtig dahinter zu klemmen und Mathematik zu pauken. In Deinem Job musst Du nämlich zum Beispiel den Druck berechnen können, der während des Verbrennungsvorgangs auf die Zylinderwand eines Motos einwirkt oder einzelne elektrische Größen in der Fahrzeugelektronik ausrechnen.
Ausbildungsdauer 
3,5 Jahre