Einstiegsgehalt 
2.747
Durchschnittsgehalt 
3.667
Ausbildung 
Ausbildung
281
Freie Jobs-tab als
Industriekaufmann
in unserer Jobbörse ico-arrowRightSlim

Was ist ein Industriekaufmann?

Ein Industriekaufmann ist für die Organisation und Kontrolle kaufmännischer Abläufe in Unternehmen zuständig. Dazu erledigt er Aufgaben in Vertrieb, Materialwirtschaft, Marketing und Rechnungswesen. Er bildet so die Schnittstelle zwischen Produktion und Vertrieb.

Die Berufsbezeichnung ist geschützt. Man kann sich also nur so nennen, wenn man erfolgreich eine entsprechende Ausbildung abgeschlossen hat.

Was macht ein Industriekaufmann?

Als Industriekaufmann steuerst Du die betriebswirtschaftlichen Abläufe in Unternehmen. Dazu kümmerst Du Dich um Mitarbeiter, verwaltest Warenbestände, verhandelst mit Kunden über Warenpreise und kaufst Produkte ein. Darüber hinaus bist Du auch dafür zuständig, Produktionsprozesse zu überwachen, Marketing- und Werbemaßnahmen zu planen und die Buchhaltung zu organisieren.

Je nach Branche erwarten Dich zusätzliche Aufgaben: So bist Du zum Beispiel in der Finanzwirtschaft dafür verantwortlich, Geschäftsvorgänge zu buchen, Rechnungen zu schreiben und Jahresabschlüsse durchzuführen. Bist Du schwerpunktmäßig im Personalwesen tätig, erstellst Du unter anderem Arbeitsverträge, Einsatzpläne und Personalakten.

Wie wird man Industriekaufmann?

Um diesen Beruf zu ergreifen, absolvierst Du in der Regel eine Ausbildung zum Industriekaufmann.

Zulassungsvoraussetzungen

Es gibt keine festen formalen Voraussetzungen, um die Ausbildung zum Industriekaufmann bzw. zur Industriekauffrau beginnen zu können. Die Mehrheit der angehenden Auszubildenden bringt jedoch ein Fachabitur oder Abitur mit. Viele Schulabsolventen finden ebenfalls mit einem Realschulabschluss einen Ausbildungsplatz. Theoretisch kannst Du die Ausbildung zum Industriekaufmann auch ohne Schulabschluss beginnen.

Neben einem Schulabschluss helfen Dir gute Noten in Englisch und Mathe sowie ein grundsätzliches Interesse an kaufmännischen Fragen, einen Ausbildungsplatz zu finden. Insbesondere theoretisches Wissen zu den Themen Einkauf, Marketing und Absatz lassen Dich in einem Bewerbungsgespräch punkten.

Ausbildungsinhalte und -ablauf

Die Industriekaufmann-Ausbildung bzw. Industriekauffrau-Ausbildung ist dual angelegt. Für Dich heißt das: Du lernst die theoretischen Inhalte für Deine Aufgaben als Industriekaufmann in einer Berufsschule. Dabei eignest Du Dir unter anderem Inhalte aus den Themenbereichen „Unternehmensstruktur und integrative Unternehmensprozesse“, „Arbeitsabläufe und Kommunikation“, „Beschaffung und Vorrat“, „Personalwesen“, „Strategien in Marketing und Vertrieb“ und „Geschäftsprozesse und Märkte“ an. Deine Abschlussprüfung absolvierst Du bei der Industrie- und Handelskammer. Diese besteht aus drei schriftlichen Prüfungsbereichen und einer mündlichen Prüfung, die sich aus einer Präsentation und einem Fachgespräch zusammensetzt. Die praktischen Inhalte der Ausbildung zum Industriekaufmann erlernst Du in einem Betrieb. Hier kannst Du in der Praxis üben, wie Du reale Aufgaben und Projekte in der Produktion, dem Personalwesen oder im Verkauf angehst.

Die Ausbildung zum Industriekaufmann dauert 3 Jahre. Du kannst diese auf 2 Jahre verkürzen, wenn Du dies rechtzeitig bei Deinem Ausbildungsbetrieb und der Industrie- und Handelskammer beantragst. Hierbei gibt es keine einheitliche Regelung, die Dir eine Verkürzung ermöglicht. Jeder Antrag wird einzeln beurteilt und entschieden. Absolventen einer höheren Handelsschule mit dem Abschluss Fachabitur verkürzen die Industriekaufmann-Ausbildung in der Regel auf 2 oder 2,5 Jahre.

Weiterbildungen

Willst Du Dich für Fach- und Führungspositionen in Industriebetrieben qualifizieren, kannst Du eine Weiterbildung zum Industriefachwirt oder zum Industriebetriebswirt absolvieren. Möglich ist nach Deiner Industriekaufmann-Ausbildung auch ein Studium. Hierbei bieten Dir vor allem die Studiengänge Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftswissenschaften gute Chancen, später eine Führungsposition in einem Unternehmen zu übernehmen.

Ausbildungsplätze