Wo kann ich BWL studieren?
BWL studieren kannst Du in Deutschland an fast jeder Hochschule, in Vollzeit vor Ort genauso wie im Fernstudium. Deshalb kommt es weniger auf den Ort an als darauf, welche Studienform zu Dir passt und ob an Deiner Wunschhochschule ein NC gilt.

- Ohne NC, auch ohne Abitur (Meister oder Ausbildung plus Berufserfahrung)
- 180 ECTS in 36, 48 oder 72 Monaten - Verlängerung um bis zu 12 Monate kostenlos




Preise, Studiendauer und Zulassung am 14.09.2026 auf den Websites der Hochschulen geprüft. Angegeben sind die regulären Gebühren ohne befristete Aktionsrabatte - alle fünf Hochschulen werben derzeit zusätzlich mit zeitlich begrenzten Nachlässen.
Studierst Du in Vollzeit, dual oder im Fernstudium?
Kein anderes Fach bietet Dir so viele Wege zum selben Abschluss, und die Wahl zwischen ihnen wirkt sich stärker auf Dein Geld und Deine Zeit aus als die Wahl der Hochschule. Von den 667 BWL-Bachelor, die wir in unserer Datenbank gefunden haben, sind 421 klassische Vollzeitstudiengänge, 236 duale, 87 Fernstudiengänge, 112 berufsbegleitende und 94 Teilzeitmodelle. Manche zählen dabei doppelt, weil viele Hochschulen denselben Studiengang in zwei Formen anbieten.
| Form | Passt zu Dir, wenn | Das kostet es |
|---|---|---|
| Vollzeit 421 Studiengänge 6 bis 7 Semester | Du direkt nach dem Abitur studierst und den klassischen Campus willst | An staatlichen Hochschulen nur der Semesterbeitrag, an privaten ab rund 555 € im Monat |
| Dual 236 Studiengänge 6 bis 7 Semester | Du Geld verdienen und sofort im Betrieb arbeiten willst | Keine Gebühren für Dich - das Unternehmen zahlt und überweist ein Gehalt |
| Fernstudium 87 Studiengänge 6 bis 8 Semester | Du ortsunabhängig und jederzeit starten willst | 259 bis 443 € im Monat, in Summe rund 15.000 bis 21.000 € |
| Berufsbegleitend 112 Studiengänge 7 Semester im Mittel | Du berufstätig bleibst und abends oder am Wochenende lernst | Wie im Fernstudium: 259 bis 443 € im Monat |
| Teilzeit 94 Studiengänge meist 6 bis 8 Semester | Du Familie, Pflege oder Leistungssport mit dem Studium verbindest | Wie Vollzeit, verteilt auf mehr Semester |
Eigene Auswertung der 667 BWL-Bachelor-Studiengänge, Stand 20.09.2026. Preisspannen aus den geprüften Angaben der fünf Partnerhochschulen.
Der wichtigste Unterschied steht in der dritten Spalte. Beim dualen Studium zahlt das Unternehmen die Gebühren und dazu ein Gehalt, deshalb bewirbst Du Dich beim Betrieb statt bei der Hochschule, und der Betrieb entscheidet auch über Deine Aufnahme. Im Fernstudium ist es umgekehrt, denn dort ist Dir der Zugang praktisch sicher, die Rechnung zahlst Du aber selbst. Mehr dazu haben wir Dir auf unseren Seiten zum dualen BWL-Studium und zum BWL-Fernstudium zusammengestellt.
Wie lange dauert das BWL-Studium?
Meist dauert Dein BWL-Studium sechs Semester, also drei Jahre, und das gilt für 355 der 667 BWL-Bachelor in unserer Datenbank. Fast genauso wichtig ist aber die zweithäufigste Antwort, nämlich sieben Semester bei 223 Studiengängen. Mit Trödeln oder Zufall hat das nichts zu tun, denn 166 dieser 223 Studiengänge umfassen 210 statt 180 Leistungspunkte. Das zusätzliche Semester ist in aller Regel ein Praxissemester.
Die Regelstudienzeit sagt nicht, wie lange Du wirklich brauchst. Sie ist die Zeit, in der Du das Studium bei voller Belastung schaffen kannst, und zugleich die Grenze, bis zu der BAföG gezahlt wird. Wenn Du nebenher arbeitest, ein Auslandssemester einschiebst oder eine Prüfung wiederholst, hängst Du schnell ein bis zwei Semester an. Das wissen auch die Hochschulen, und IU, Euro-FH und PFH verlängern die Studienzeit deshalb kostenlos um bis zu zwei Jahre.
- Vollzeit vor Ort: 6 Semester im Mittel - 234 von 421 Studiengängen sind auf genau 6 Semester ausgelegt, 163 auf 7
- Duales Studium: ebenfalls 6 Semester - 134 von 236 dualen BWL-Bachelor, 77 dauern 7 Semester
- Fernstudium: 6 Semester im schnellsten Modell, 15 der 87 Fernstudiengänge sind auf 8 Semester angelegt
- Berufsbegleitend: 7 Semester im Mittel - das ist die einzige Form, die im Schnitt länger dauert
- 4 Semester sind der Normalfall: 246 der 412 BWL-Master dauern zwei Jahre
- 3 Semester bei 96 Studiengängen - meist dann, wenn der Bachelor schon 210 Punkte hatte
- Bachelor und Master zusammen sind also 10 Semester oder 5 Jahre
- Ein MBA ist kürzer, setzt aber Berufserfahrung voraus
Was Du im BWL-Studium lernst
Im Kern geht es in BWL immer wieder um die Frage, wie ein Unternehmen Entscheidungen trifft, wenn Geld, Zeit und Personal knapp sind. Aus dieser Frage ergeben sich die Inhalte des Studiums, die Du in sechs Bausteinen lernst, nämlich Rechnungswesen, Finanzierung, Marketing, Personal, Produktion und Organisation. Dazu kommen Nachbarfächer, die viele unterschätzen, also Mathematik, Statistik, Volkswirtschaftslehre und Recht.
Mathematik und Statistik sind Pflichtmodule des ersten Studienjahres, und das merken viele zu spät. In Mannheim bringen sie 19 Punkte, in Köln 18, und das ist jeweils rund ein Zehntel des ganzen Studiums. Beide Universitäten empfehlen Dir außerdem einen Vorkurs Mathematik vor dem ersten Semester. Falls Du im Abitur mit Mathe gefremdelt hast, liegt die Gefahr, das Studium abzubrechen, für Dich weniger in der Betriebswirtschaft selbst als in Statistik und Rechnungswesen.
- Rechnungswesen: Wie ein Unternehmen seine Zahlen aufschreibt - Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Kostenrechnung
- Finanzierung und Investition: Woher das Geld kommt und ob sich eine Anschaffung rechnet
- Marketing: Preis, Produkt, Werbung und Vertrieb - mit Marktforschung als Datenteil
- Personal und Organisation: Wie Arbeit verteilt, bezahlt und geführt wird
- Produktion und Logistik: Wie aus Material ein Produkt wird, möglichst ohne Leerlauf
- Ab dem vierten Semester wählst Du einen Schwerpunkt - in Köln 30 der 180 Punkte
- Typische Richtungen: Controlling, Marketing, Steuern, Wirtschaftsprüfung, Supply Chain, Wirtschaftsinformatik
- 295 der 667 Bachelor unterrichten ganz oder teilweise auf Englisch - Fachliteratur ist es fast immer
- Ein Praxissemester steckt in 166 der 223 Studiengänge mit 7 Semestern

Bachelor of Science, 180 Credits in 36 oder 48 Monaten. Die 36-Monats-Variante ist BAföG-fähig.
Wie schwer ist das BWL-Studium?
In ein BWL-Studium kommst Du leicht hinein, dabeizubleiben ist schwerer, und an Universitäten schaffen das deutlich weniger als an Fachhochschulen. Das ist der einzige Punkt, an dem BWL wirklich unterschätzt wird, deshalb schauen wir ihn uns mit Dir genauer an. Die belastbarste Zahl dazu kommt vom Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung. Es hat für den Absolventenjahrgang 2020 berechnet, wie viele deutsche Bachelor-Studierende ihr Studium ohne Abschluss verlassen haben.
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Ein Abbruch heißt nicht, dass jemand durchgefallen ist. Die Quote zählt jeden, der das Hochschulsystem ohne Abschluss verlässt, und darin stecken auch Fachwechsel, Ausbildungen und Jobangebote, die dazwischenkamen. Trotzdem lohnt es sich, ehrlich auf die drei Stellen zu schauen, an denen es in BWL typischerweise klemmt.
- Statistik und Rechnungswesen im ersten Jahr. Beides sind Pflichtmodule, beide werden schriftlich geprüft, beide bauen aufeinander auf - wer das erste Semester schleifen lässt, holt es schwer wieder auf
- Der Hörsaal. BWL ist das größte Fach des Landes: 229.753 Studierende, davon 35.321 allein im ersten Hochschulsemester. Anwesenheit prüft niemand
- Englisch. 295 der 667 Bachelor unterrichten ganz oder teilweise auf Englisch, die Fachliteratur ist es fast durchgehend
Abbruchquoten: DZHW-Brief 05|2022 - die aktuellste veröffentlichte Berechnung, Bezugsjahrgang sind die Absolventen 2020 und damit die Studienanfänger 2016 und 2017. Eine speziell für BWL ausgewiesene Quote gibt es nicht, der Wert gilt für den Studienbereich Wirtschaftswissenschaften.
Welche Voraussetzungen brauchst Du für BWL?
Formal brauchst Du an einer Universität das Abitur und an einer Fachhochschule die Fachhochschulreife, einen bundesweiten NC gibt es in BWL aber nicht. Bundesweit zulassungsbeschränkt sind in Deutschland nur vier Fächer, nämlich Human-, Zahn- und Tiermedizin sowie Pharmazie. In BWL entscheidet jede Hochschule selbst, ob sie die Plätze beschränkt, und die meisten tun das nicht, Du hast also viel Auswahl.
BWL läuft nicht über hochschulstart.de wie Medizin, auch wenn das oft verwechselt wird. Deine Bewerbung geht direkt an die Hochschule. Viele Hochschulen nutzen zwar das Serviceverfahren von hochschulstart, in dem Du bis zu zwölf Studienwünsche angeben kannst. Vergeben werden die Plätze aber örtlich, und darüber entscheidet die Hochschule selbst.
Was solltest Du mitbringen?
- Meister, Fachwirt oder Aufstiegsfortbildung: gilt in allen Bundesländern als Hochschulzugangsberechtigung
- Abgeschlossene Ausbildung plus drei Jahre Berufserfahrung: fachgebundener Zugang, oft mit Probestudium
- Fachhochschulreife: reicht an Fachhochschulen und an allen privaten Hochschulen
- Private Fernhochschulen werben ausdrücklich damit - die IU nimmt „mit oder ohne allgemeines Abitur“ auf
- Mathematik - Rechnungswesen, Statistik und Finanzierung sind Pflichtmodule im ersten Studienjahr, nicht Wahlfächer
- Englisch - 295 der 667 BWL-Bachelor werden ganz oder teilweise auf Englisch unterrichtet
- Ausdauer für Massenveranstaltungen: BWL ist an staatlichen Universitäten ein Fach mit sehr großen Jahrgängen
NC-Werte aus den offiziellen Auswahlgrenzen der Hochschulen, geprüft am 13.09.2026. Sprachangaben aus der eigenen Auswertung der 667 BWL-Bachelor, Stand 20.09.2026.
Was kostet das BWL-Studium?
Zwischen dem günstigsten und dem teuersten Weg zum selben Bachelor liegen rund 800 € im Monat, obwohl der Unterschied nichts mit der Qualität des Abschlusses zu tun hat. An einer staatlichen Hochschule zahlst Du keine Studiengebühren, dort fällt nur der Semesterbeitrag an. Im dualen Studium zahlt das Unternehmen für Dich und überweist Dir zusätzlich ein Gehalt. Private Hochschulen und Fernhochschulen finanzieren sich dagegen über Deine Gebühren, und das spürst Du jeden Monat auf Deinem Konto.
Der Semesterbeitrag ist keine Studiengebühr. Mit ihm finanzierst Du das Studierendenwerk, die Studierendenschaft und vor allem Dein Ticket, denn in Köln und Münster stecken allein 226,80 € für das Deutschland-Semesterticket darin. In Bayern ist der Beitrag deshalb viel niedriger, und die LMU München verlangt nur den Grundbeitrag von 97 €, weil dort kein Semesterticket enthalten ist.
| Was noch dazukommt | Betrag | Bei wem |
|---|---|---|
| Anmelde- oder Einschreibegebühr | 490 € bis 695 € einmalig | University of Europe 490 €, Hochschule Fresenius 695 € |
| Prüfungs- oder Abschlussgebühr | bis 650 € einmalig | PFH Göttingen bei der Bachelorarbeit; bei der IU ist sie im Gesamtpreis enthalten |
| Gesamtkosten Fernstudium | 15.063 € bis 20.643 € | von den Hochschulen selbst ausgewiesen: IU 15.063-19.347 €, Euro-FH 15.948-20.643 € |
| Gehalt im dualen Studium | statt Kosten ein Einkommen | Höhe verhandelt der Betrieb, nicht die Hochschule |
Preise am 14.09.2026 auf den Websites der Hochschulen geprüft. Angegeben sind die regulären Gebühren ohne befristete Aktionsrabatte - alle fünf Hochschulen werben derzeit zusätzlich mit zeitlich begrenzten Nachlässen.

180 ECTS in 6, 8 oder 10 Semestern. Im 6-Semester-Modell BAföG-fähig.
Was kannst Du mit BWL werden?
Mit BWL bereitest Du Dich auf eine Funktion im Unternehmen vor und weniger auf einen festen Beruf, und solche Funktionen gibt es in jeder Branche. Das ist die Stärke des Fachs und zugleich seine Schwäche, weil kein Arbeitgeber „einen BWLer“ sucht. Gesucht werden Controller, Personalreferentinnen, Berater oder Vertriebsleute. Deshalb entscheiden Dein Schwerpunkt ab dem vierten Semester und Dein Praktikum mehr über Deinen Einstieg als der Titel Deines Studiengangs. Die vier häufigsten Wege haben wir Dir hier zusammengestellt:
Und wenn keiner davon passt? Mit BWL legst Du auch die Grundlage für Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung, Marketing, Einkauf, Logistik oder den Schritt in die Selbständigkeit. Zwei dieser Wege verlangen allerdings mehr als den Bachelor. Wirtschaftsprüfer wirst Du über ein eigenes Staatsexamen und Steuerberater über die Steuerberaterprüfung, und für beides brauchst Du vorher mehrere Jahre Berufserfahrung.
Beruf Wirtschaftsprüfer → · Beruf Marketing-Manager → · Beruf Betriebswirt →
Gehaltsangaben: Bundesagentur für Arbeit, Entgeltatlas, Datenstand 2025. Bruttomedian für Vollzeitbeschäftigte im jeweiligen Beruf und Anforderungsniveau - nicht das Einstiegsgehalt.
Was verdienst Du mit einem BWL-Studium?
Ein amtliches „Einstiegsgehalt BWL“ gibt es leider nicht, weil keine Behörde in Deutschland Gehälter nach Studienfach erhebt. Wir können Dir aber zeigen, was Menschen verdienen, die heute in den typischen BWL-Berufen arbeiten. Die Bundesagentur für Arbeit veröffentlicht diese Werte im Entgeltatlas als Bruttomedian für Vollzeitbeschäftigte, getrennt nach Beruf und Anforderungsniveau. Das ist die belastbarste Grundlage, und sie zeigt Dir vor allem, wie groß die Spanne ist.
Der Beruf entscheidet mehr als der Abschluss. Obwohl sie dasselbe Studium hinter sich haben, liegen zwischen Personalreferent und Controller im Median rund 1.800 € im Monat. In diesen fünf Berufen arbeitet der größte Teil der BWL-Absolventen:
| Beruf | Median | Mittlere 50 % |
|---|---|---|
| Rechnungswesen und Controlling Betriebswirt mit Hochschulabschluss, Expertenniveau | 7.129 € | ab 5.229 € |
| Unternehmensberater/-in Expertenniveau | 6.967 € | ab 5.303 € |
| Key-Account-Manager/-in Spezialistenniveau | 6.018 € | 4.306 - 7.930 € |
| Betriebswirt/-in, allgemein Spezialistenniveau | 5.926 € | 4.605 - 7.441 € |
| Personalreferent/-in Spezialistenniveau | 5.302 € | 4.247 - 6.711 € |
Zwei Dinge musst Du beim Lesen dieser Tabelle wissen. Bei Controlling und Unternehmensberatung weist der Entgeltatlas keinen oberen Wert aus, weil das obere Viertel über der Messgrenze von 8.050 € liegt, und deshalb steht dort nur „ab“. Außerdem sind das die Gehälter aller Beschäftigten im Beruf, quer durch alle Altersgruppen. Wenn Du gerade einsteigst, beginnst Du deshalb eher am unteren Rand der Spanne als in der Mitte.
Quelle: Bundesagentur für Arbeit, Entgeltatlas, Datenstand 2025. Angegeben sind Bruttomediane für Vollzeitbeschäftigte, jeweils für das genannte Anforderungsniveau. Die Bundesagentur weist selbst darauf hin, dass ihr für den Übergang von der Hochschule in den Beruf keine eigene Statistik vorliegt - deshalb steht hier der Altersgruppenwert statt einer Einstiegszahl.

180 ECTS in 36, 48 oder 72 Monaten. Verlängerung um bis zu 12 Monate kostenlos.
BWL und KI: Wie zukunftssicher ist das Fach?
Kurze Antwort: Das kommt auf Deine Richtung an, denn im Controlling gelten fast alle Kerntätigkeiten als automatisierbar, in Unternehmensberatung und Kundenbetreuung dagegen nur wenige oder gar keine. Wir haben dafür beim Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung nachgesehen, das für jeden Beruf berechnet, welcher Anteil der Kerntätigkeiten heute schon von Maschinen erledigt werden könnte. Für den Betriebswirt mit Hochschulabschluss ist es die Hälfte, 10 von 20.
Was im Controlling als ersetzbar gilt. Beim Controller stuft das IAB Buchhaltung, Kosten- und Leistungsrechnung, Kalkulation, Finanzplanung, Berichtswesen und Revision als automatisierbar ein. Dir bleibt die Betriebswirtschaftslehre selbst, also Dein Urteil darüber, was eine Abweichung bedeutet und was die Geschäftsführung daraus machen sollte. Der Wert ist über die Jahre stetig gewachsen, von 62 Prozent im Jahr 2013 auf 75 im Jahr 2019. Trotzdem wird der Beruf gut bezahlt, wie Du im Gehaltsabschnitt am Median von 7.129 € siehst.
Beim Unternehmensberater sieht die Rechnung anders aus. Dort gelten nur Kosten- und Leistungsrechnung und Controlling als ersetzbar, während Organisationsberatung, Projektmanagement und Personalwesen beim Menschen bleiben. Noch deutlicher ist es beim Key-Account-Manager, bei dem das IAB unter 6 Kerntätigkeiten keine einzige findet, die sich automatisieren ließe, weder die Akquise noch die Betreuung der Großkunden. Ganz anders ist es beim Personalreferenten. Wie wir oben bei den Berufen gezeigt haben, ist er der häufigste Einstieg nach dem Bachelor, und er kommt auf 7 von 10.
Was Dein Schwerpunkt dabei ausmacht. Wenn Du ab dem vierten Semester Rechnungswesen wählst, lohnt es sich, Analyse und Beratung mitzunehmen. Mit Marketing, Vertrieb oder Organisation als Schwerpunkt landest Du eher in Berufen mit niedrigen Werten. Bedenke dabei, dass das IAB nur misst, was technisch möglich wäre. Ob Unternehmen es auch umsetzen, steht auf einem anderen Blatt, und dass Controller verschwinden, folgt aus dem Wert nicht.
Das BWL-Studium in Zahlen
an Universitäten165.937
an Fachhochschulen
aus Deutschland36.228
aus dem Ausland
Passt das BWL-Studium zu Dir?
- Du mit Zahlen arbeiten willst, ohne Mathematik zu studieren
- Du Dich noch nicht festlegen möchtest - der Schwerpunkt kommt erst ab dem vierten Semester
- Du selbständig lernst und Dir Fristen selbst setzt
- Du früh Geld verdienen willst: 236 der 667 Bachelor sind duale Studiengänge
- Dir ein breiter Arbeitsmarkt wichtiger ist als ein klares Berufsbild
Häufige Fragen zum BWL-Studium
Wie lange dauert ein BWL-Studium?
Was ist BWL eigentlich - und was lernt man da?
Welchen NC braucht man für BWL?
Kann man BWL ohne NC oder ohne Abitur studieren?
Was kostet ein BWL-Studium?
Was verdient man nach einem BWL-Studium?
Kann man BWL neben dem Beruf studieren?
Wie schwer ist BWL?
Welche Schwerpunkte kann man in BWL wählen?
Wie viele BWL-Studenten gibt es in Deutschland?
Weiter zum BWL-Studium
Für den Studienabbruch gibt es keine eigene Quote für BWL. Die genannten 27 und 17 Prozent gelten für den gesamten Studienbereich Wirtschaftswissenschaften; sie stammen aus der aktuellsten veröffentlichten DZHW-Berechnung und beziehen sich auf die Studienanfänger 2016 und 2017.
Ein amtliches Einstiegsgehalt nach Studienfach existiert in Deutschland nicht. Die Bundesagentur für Arbeit weist selbst darauf hin, dass ihr für den Übergang von der Hochschule in den Beruf keine Statistik vorliegt. Deshalb steht hier der Medianwert der unter 25-Jährigen statt einer Einstiegszahl aus einer Gehaltsumfrage.
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