Einstiegsgehalt 
3.225
Durchschnittsgehalt 
4.356
Ausbildung 
Master
98
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Controller
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Was ist ein Controller?

Der Controller-Beruf hat sich in den vergangenen Jahrzehnten tiefgreifend geändert. Ursprünglich war seine Aufgabe, die Geschäftszahlen seiner Firma zu kontrollieren. Er war also eine Art Kassenprüfer. Das macht er auch heute noch. Allerdings ist das Aufgabengebiet deutlich vielfältiger geworden und umfasst darüber hinaus Bereiche wie Information, Planung und Steuerung. Heutzutage ist ein Controller vor allem ein Berater des Managements und der Geschäftsleitung.

Was macht ein Controller?

Als Controller oder Controllerin machst Du die Unternehmenszahlen für das Management transparent und lieferst somit wichtige Informationen für die Planung und die Zieldefinitionen Deines Unternehmens. Damit Du Deine Controller-Aufgaben erfüllen kannst, stehen Dir verschiedene Kontrollinstrumente zur Verfügung. Dazu gehören beispielsweise Soll-Ist-Vergleiche, Budgetpläne, Deckungsbeitragsrechnungen und Management-Informationssysteme. Dabei arbeitest Du sehr eng mit dem Rechnungswesen eines Unternehmens zusammen.

Die Aufgaben im Controlling sind sehr vielfältig und hängen von der Größe Deines Unternehmens ab. In kleinen und mittelständischen Unternehmen werden Controlling-Aufgaben häufig von Mitarbeitern des Rechnungswesens übernommen. Manchmal geben Unternehmen Controller-Aufgaben auch an eine externe Beratungsfirma weiter. In großen Unternehmen ist das Controlling oftmals in verschiedene Abteilungen unterteilt, zum Beispiel Investitionscontrolling, Marketingcontrolling und Finanzcontrolling. Hier arbeiten Controller als Spezialisten in einem Unternehmensbereich und agieren als Berater einer höheren Controlling-Abteilung oder der Geschäftsleitung.

Wie wird man Controller?

Es gibt keine klassische Controller-Ausbildung, da der Controller-Beruf (noch) kein Ausbildungsberuf ist. Üblich für die Ausbildung als Controller beziehungsweise Controllerin ist stattdessen ein Bachelor- oder Master-Studium mit wirtschaftlichem Fachgebiet, etwa Wirtschaftsingenieurwesen oder Betriebswirtschaftslehre, mit dem Schwerpunkt oder der Zusatzqualifikation „Controlling“.

Studiengangsempfehlungen

Corporate Finance & Controlling (M.Sc.)

  • Sprache: Deutsch
  • Beginn: WS oder SS
  • Duales Studium

Standorte:

  • Hamburg
  • Köln
  • München

Controlling (M.A.)

  • Sprache: Deutsch
  • Beginn: Jederzeit
  • Fernstudium

Standorte:

  • Online

International Management (B.A.)

  • Sprache: Englisch
  • Beginn: WS oder SS
  • Präsenzstudium

Standorte:

  • Bad Honnef

Betriebswirt­schaftslehre (B.Sc.)

  • Sprache: Deutsch, Englisch
  • Beginn: Jederzeit
  • Präsenzstudium

Standorte:

  • Berlin
  • Hamburg
  • Iserlohn

Aber es ist auch der Zugang mit einem fachfremden Studium oder einer kaufmännischen Ausbildung möglich, wenn Du eine Zusatzqualifikation im Bereich „Controlling“ vorweisen kannst. Das können beispielsweise Weiterbildungsmöglichkeiten an privaten Akademien oder auch Weiterbildungsmaßnahmen sein, die schließlich zum IHK-Abschluss „Geprüfter Controller/ Geprüfte Controllerin (IHK)“ führen. Sehr gefragt sind übrigens Absolventen technischer oder naturwissenschaftlicher Studiengänge mit einer Zusatzqualifikation in „Controlling“. Das können etwa Quereinsteiger wie Chemiker oder Bauingenieure sein.

Fernlehrgangsempfehlungen

Geprüfter Controller (IHK)

  • Dauer: 18 Monate
  • Beginn: Jederzeit
  • Fernlehrgang

Standorte:

  • Online

Controller (IHK), Gepr.

  • Dauer: 18 Monate
  • Beginn: Jederzeit
  • Fernlehrgang

Standorte:

  • Online

Controlling

  • Dauer: 9 Monate
  • Beginn: Jederzeit
  • Fernlehrgang

Standorte:

  • Online

Geprüfter Controller (IHK)

  • Dauer: 18 Monate
  • Beginn: Jederzeit
  • Fernlehrgang

Standorte:

  • Online

Geprüfter Controller (IHK)

  • Dauer: 18 Monate
  • Beginn: Jederzeit
  • Fernlehrgang

Standorte:

  • Online

Wo arbeitet ein Controller?

Als Experten für Finanzen können Controller in allen Branchen und in fast jedem größeren Unternehmen ab zirka 200 Mitarbeitern eine Anstellung finden. Vor allem in großen und internationalen Firmen sind Spezialisten gefragt. In kleineren Unternehmen wird das Controlling meistens von einem Mitglied der Geschäftsleitung übernommen. Je nach Schwerpunkt Deiner Controller-Ausbildung und Deiner gesammelten Erfahrungen gibt es unterschiedliche Tätigkeitsbereiche. Einige Beispiele:

  • Marketingcontrolling
  • Personalwesen
  • Risikomanagement
  • Finanzcontrolling
  • Investitionscontrolling

Wie sieht der Arbeitsalltag aus?

Der Arbeitsalltag im Beruf Controller richtet sich nach Deiner Spezialisierung und Deinem Arbeitgeber. Allgemein gehören aber folgende Tätigkeiten zum Arbeitsalltag:

Wie sieht der Arbeitsplatz aus?

Ein großer Teil Deiner Controlling-Aufgaben bindet Dich an den PC in Deinem Büro, wo Du mit Programmen wie Excel oder MS Access Daten erfasst und analysierst. Zu den typischen Aufgaben im Controlling gehört aber auch die die Präsentation Deiner Analysen. Du verbringst also einen wesentlichen Teil Deiner Arbeitszeit in Konferenzräumen oder Mitarbeiterbüros.

Was verdient ein Controller?

Die Verdienstmöglichkeiten sind im Vergleich mit anderen Berufen sehr gut. Allerdings hängt das tatsächliche Gehalt natürlich von verschiedenen Faktoren ab. Dazu gehören etwa Deine Qualifikation (Ausbildung oder Studium), Berufserfahrungen und Deine Position im Unternehmen. Auch die Unternehmensgröße, die Branche und der Unternehmensstandort haben Einfluss auf das Gehalt.

Berufseinsteiger können mit rund 40.000 Euro im Jahr rechnen. Berufserfahrene verdienen im Durschnitt 60.000 Euro im Jahr. Mit Spezialkenntnissen liegt der Verdienst auch darüber. In Spitzenpositionen in internationalen Konzernen sind sogar Gehälter deutlich über 100.000 Euro im Jahr möglich.

Wo finde ich einen Job als Controller?

Du hast bereits ein Studium mit Schwerpunkt „Controlling“ erfolgreich absolviert, eine Ausbildung mit anschließender entsprechender Zusatzqualifikation hinter Dir oder sogar schon erste Berufserfahrungen in diesem Bereich gesammelt und suchst aktuell einen Job? Dann empfehlen wir Dir einen Blick auf unsere Jobbörse. Die ist übrigens auch interessant, wenn Du Dich nur erst einmal über den Controller-Beruf informieren möchtest. Die Stellenangebote geben Dir einen Überblick über potenzielle Arbeitgeber, Branchen und Anforderungen.

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Wie sind die Berufsaussichten für Controller?

Controller sind als Experten im Finanz- und Rechnungswesen für jedes größeres Unternehmen unverzichtbar und daher stets gefragte Fachleute. Die Jobperspektiven sind dementsprechend sehr gut. Was noch hinzu kommt: Im Controlling herrscht in Deutschland aktuell Personalmangel. Der Bedarf ist also sehr groß.

Als Controller bist Du ein wichtiger Teil der Administration eines Unternehmens. Mit einem Studienabschluss, insbesondere in BWL mit Controlling-Schwerpunkt und einem Master, sowie genügend Berufserfahrungen kannst Du Dich zudem dafür qualifizieren, Tätigkeiten und Führungsaufgaben in der Managementebene zu übernehmen. Controller haben neben einem sicheren Arbeitsplatz in der Regel also auch gute Aufstiegsmöglichkeiten. Natürlich gilt grundsätzlich: Deine Aufstiegschancen sind umso besser, je mehr Verantwortung Du übernimmst und je erfolgreicher die Effekte Deiner Lösungsvorschläge sind.

Welche Spezialisierungen gibt es?

Wie in vielen anderen Jobs ist auch im Controller-Beruf eine Spezialisierung der Schlüssel zum Erfolg, weil Du Dich als Experte auf Deinem Gebiet für ein Unternehmen interessanter machst. Du kannst Dich in verschiedenen Bereichen und in völlig unterschiedlichen Branchen spezialisieren. So macht es etwa einen Unterschied, ob Du für eine Brauerei oder einen Pharmakonzern arbeitest, da jede Branche ihre wirtschaftlichen Besonderheiten hat, die Du kennen musst, um positive Ergebnisse zu erzielen. Zudem gibt es in größeren Unternehmen für jeden Fachbereich einen Controller. Es gibt beispielsweise Finanzcontroller, Werkscontroller, IT-Controller oder auch Vertriebscontroller. Je nach Fachbereich sind ganz unterschiedliche Kennzahlen für Deine Analysen von Bedeutung.

Passt der Beruf Controller zu mir?

Der Controller-Beruf interessiert Dich, aber Du bist Dir noch nicht völlig sicher, ob er wirklich zu Dir passt? Neben den fachlichen Qualifikationen solltest Du folgende persönliche Voraussetzungen erfüllen:

Freude am Umgang mit Zahlen:
Ein großer Teil der Controlling-Aufgaben dreht sich um Zahlen. Es ist daher von Vorteil, wenn Du bereits in der Schule Spaß in Mathematik und Freude am Umgang mit Zahlen hast.
Analytische und planerische Fähigkeiten:
Du erfasst nicht nur Daten, sondern musst auch die richtigen Schlüsse aus ihnen ziehen und Lösungen entwickeln. Analytische und planerische Fähigkeiten sind daher gefragt.
Kommunikative Fähigkeiten und Durchsetzungsvermögen:
Du musst andere Menschen von deinen Idee und Lösungsvorschlägen überzeugen. Es bedarf im Controller-Beruf daher einiges an kommunikativen Fähigkeiten und Durchsetzungsvermögen.
Kritik- und Konfliktfähigkeit:
Nicht immer werden Deine Lösungsvorschläge angenommen. Manchmal sind Kompromisse notwendig oder sogar eine Idee komplett verworfen. Du solltest mit solchen Rückschlägen umgehen können, um die bestmögliche Lösung zu finden.
Belastbarkeit:
Gelegentlich beinhalten Deine Lösungsvorschläge auch Kosteneinsparungen bei den Mitarbeitern. Du triffst zwar nicht die letztendlich Entscheidung, aber Deine Empfehlungen führen hin und wieder zu Entlassungen. Hierfür ist eine gewisse Belastbarkeit notwendig, da Deine Entscheidungen schlussendlich Menschen direkt betreffen.