Einstiegsgehalt 
2.100
Durchschnittsgehalt 
2.988
Ausbildung 
Ausbildung
13
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Bestatter
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Was ist ein Bestatter?

Ein Bestatter kümmert sich um Bestattungen, Beisetzungen sowie um Trauerfeiern. Er organisiert den Ablauf, bereitet den Verstorbenen auf und betreut die Hinterbliebenen während der Zeit bis zur Beisetzung.

Was macht ein Bestatter?

Als Bestatter fährst Du zu dem Ort, an dem der jeweilige Mensch verstorben ist und fährst diesen in ein Bestattungsinstitut. Dort sorgst Du dafür, dass der Verstorbene hygienisch in einem Kühlraum aufbewahrt wird. Du besprichst danach mit den Angehörigen, was diese sich für eine Bestattung wünschen, und klärst sie über Möglichkeiten und Preise auf.

Du richtest den Sarg oder die Urne entsprechend der Vorstellungen von den Hinterbliebenen her. Auch den Verstorbenen bereitest Du auf, kleidest diesen ein und schminkst ihn. Darüber hinaus bietest Du den Hinterbliebenen Hilfe für die Bewältigung des Todesfalles an, indem Du ihnen Adressen und Anlaufstellen nennst. Außerdem organisierst Du die Trauerfeier. Zu dem Bestatter-Beruf gehört es auch, dass Du Bürotätigkeiten vornimmst: Du vermittelst Bestattungsvorsorgeverträge, kalkulierst die Kosten von Bestattungen und Trauerfeiern und rechnest die Kosten mit Krankenkassen, Versicherungsgesellschaften und Kunden ab.

Wie wird man Bestatter?

Wenn Du Bestatter werden willst, hast Du entweder die Möglichkeit eine Weiterbildung zu absolvieren, oder eine Ausbildung zu machen. Die Bestatter-Ausbildung gibt es in Deutschland im Vergleich zu vielen anderen Ausbildungen noch nicht lange. Erst seit Mitte 2003 besteht die Möglichkeit, den Bestatter-Beruf in einer Ausbildung zu erlernen.

Voraussetzungen

In manchen Städten und Gemeinden gibt es spezielle Verordnungen die vorschreiben, dass Menschen die in dem Bestatter-Beruf arbeiten, nicht auch zeitgleich in dem Nahrungsmittelgewerbe, in Küchenbetrieben, in dem Friseurgewerbe, als Hebamme, oder als Masseur arbeiten dürfen. Auch Schwangere und Stillende dürfen meistens nicht den Beruf Bestatter ausüben.

Vor Beginn der Bestatter-Ausbildung musst Du außerdem oft ein Führungszeugnis vorlegen. Darüber hinaus wird teilweise ein ärztliches Attest verlangt, welches bescheinigt, dass keine psychischen Gründe gegen die Ausübung von dem Bestatter-Beruf sprechen.

Ausbildung als Bestatter

Wenn Du Dich für eine Ausbildung zum Bestatter entscheidest, verlangen die meisten Ausbildungsbetriebe von Dir einen Realschulabschluss, oder sogar die Hochschulreife. Die Ausbildung als Bestatter ist eine anerkannte Ausbildung im öffentlichen Dienst im Handwerk, in der Industrie, sowie im Handel. Sie dauert drei Jahre lang und findet dual statt. Das bedeutet, Du wirst sowohl in einem Betrieb ausgebildet, besuchst aber auch an bestimmten Tagen in der Woche oder blockweise, eine Berufsschule.

Vor dem Ende des zweiten Lehrjahres musst Du eine Zwischenprüfung bestehen, am Ende der drei Jahre steht dann die Abschlussprüfung zum Gesellen an. Nach dieser bist Du anerkannte Bestattungsfachkraft.

Weiterbildung

Um eine Weiterbildung beginnen zu dürfen, musst Du bereits eine einschlägige Abschlussprüfung, oder eine abgeschlossene Berufsausbildung vorweisen. Diese kannst Du entweder als Tischler absolviert haben, oder als Kaufmann beziehungsweise Kauffrau für Büromanagement. Außerdem musst Du Deinen Ausbildungsberuf zwei Jahre lang ausgeübt haben. Die Weiterbildung wird meistens in Teilzeit angeboten und dauert dann neun Monate lang. Sie endet mit einer Prüfung bei der zuständigen Kammer.

Inhalte

In der Bestattungsfachkraft-Ausbildung oder Weiterbildung lernst Du, wie Verstorbene hygienisch aufbewahrt werden, wie sie aufbereitet und geschminkt werden. Außerdem erfährst Du die Rechtslage zu den verschiedenen Bestattungsarten wie Seebestattungen, Feuerbestattungen, und Erdbestattungen. Einen großen Anteil der Ausbildung als Bestattungsfachkraft nehmen organisatorische Lehrinhalte ein. Du lernst Abläufe zu planen und Verwaltungsvorgänge zu bearbeiten. Auch wie Du die Hinterbliebenen unter trauerpsychologischen Aspekten einfühlsam beraten kannst, erfährst Du in der Ausbildung als Bestatter.

Wo arbeitet ein Bestatter?

Nach Deiner Ausbildung als Bestattungsfachkraft kannst Du hier arbeiten:

  • In Bestattungsinstituten
  • Bei Friedhofsverwaltungen
  • In Krematorien

Wie sieht der Arbeitsalltag aus?

Damit Du Dir den Beruf besser vorstellen kannst, findest Du hier einige typische Bestatter-Aufgaben:

Wie sieht der Arbeitsplatz aus?

Nach der -Ausbildung arbeitest Du viel in Büroräumen, aber auch in Verkaufsräumen, sowie in Werkstätten und Aufbewahrungshallen. Du fährst außerdem öfter mit dem Auto, um die Verstorbenen in die Aufbewahrungshalle, in das Krematorium, oder auf den Friedhof zu fahren. Bei einer Bestattung bist Du auch im Freien am Grab.

Wenn Du mit den Verstorbenen in Kontakt bist, trägst Du Einweghandschuhe und manchmal auch einen Mundschutz.

Was verdient ein Bestatter?

Falls Du eine Weiterbildung machst, erhältst Du währenddessen kein Gehalt. Stattdessen musst Du teilweise Gebühren für den Unterricht sowie für die Abschlussprüfung zahlen. Während der Ausbildung zum Bestatter verdienst Du je nach Ausbildungsjahr zwischen 600 und 800 Euro im Monat.

Nach der Ausbildung als Bestattungsfachkraft erwartet Dich ein Gehalt von circa 2.700 bis 3.100 Euro monatlich.

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