Was ist ein Medien-Studium?Ein Sammelbegriff, kein Studiengangsname.Keine Hochschule vergibt einen Abschluss, der einfach nur Medien heißt. Gemeint sind 90 sehr verschiedene Studiengänge von Gestaltung über Technik bis Management.
Brauche ich einen NC?Meistens ja: 33 von 57 Bachelor sind zulassungsbeschränkt, nur 24 sind zulassungsfrei.Welcher Schnitt zuletzt gereicht hat: NC-Werte je Hochschule.
Wo kann ich studieren?90 Studiengänge an 52 Hochschulen in 37 Städten.57 Bachelor, 33 Master. Nur 5 davon sind Fernstudiengänge und 9 dual – Medien studierst Du meist in Vollzeit vor Ort.
Wie lange dauert es?6, 7 oder 8 Semester bis zum Bachelor.Andere Werte kommen im Bestand nicht vor. 33 der 90 Studiengänge sind Master und schließen daran an.
Was verdienst Du damit?5.830 € brutto im Monat auf Hochschulniveau.Das ist die Spitze der Berufsgruppe Verlags- und Medienwirtschaft, nicht das Einstiegsgehalt. Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit, Stand 2024.
Medien kannst Du in Deutschland vor allem an spezialisierten oder privaten Hochschulen studieren, meist in Präsenz, während große Volluniversitäten in unserer Liste fehlen. Einen Abschluss, der nur Medien heißt, gibt es nicht, deshalb entscheidest Du Dich mit der Wahl des Studiengangs für eine Richtung wie Gestaltung, Technik, Management oder Journalismus.
Eigene Auswertung der myStipendium-Datenbank, Stand 22.09.2026; gezählt ist jeder Studiengang mit einem der beiden Medien-Fach-Tags dieses Artikels (Medienmanagement und Digitale Medien) sowie jeder, der Medien, Media oder medial im Namen trägt – ohne Hochschulzertifikate, die kein Studienabschluss sind. Unsere Artikel zu den einzelnen Medienfächern zählen jeweils ihren eigenen Ausschnitt und kommen deshalb auf andere Zahlen als diese Seite.
So kannst Du Medien studieren
Studiengänge nach Studienform
76
in Präsenz
Vollzeit oder Teilzeit vor Ort an der Hochschule
9
dual
Studium mit Praxisphasen im Unternehmen
5
im Fernstudium
ortsunabhängig, oft neben dem Beruf
Als wir unsere Liste durchgesehen haben, ist uns aufgefallen, dass keine einzige große Volluniversität darin auftaucht. Eine Hochburg für das Studium Medien gibt es also nicht, dafür findest Du viele spezialisierte und private Hochschulen.
Das Medien-Studium bietet Möglichkeiten von Gestaltung bis Journalismus
Vielleicht hast Du schon gemerkt, dass die Suche nach einem Medienstudium schnell unübersichtlich wird. Das liegt daran, dass es den einen Studiengang Medien nicht gibt. Ob Du nach Medien-Studiengängen, Studiengängen Medien oder Studiengängen mit Medien im Namen suchst, dahinter steht immer dieselbe Frage. Welche Medienstudiengänge gibt es, und worin unterscheiden sie sich? Wir haben fünf Spielarten gefunden, die fast alles abdecken.
Gestaltung
Mediendesign, Kommunikationsdesign, Motion Design. Hier entscheidest Du, wie etwas aussieht und wie es sich bedienen lässt: Layout, Typografie, Bild, Bewegtbild, Oberflächen. Wer Mediengestaltung studieren will, landet in dieser Gruppe – und bewirbt sich fast immer mit einer Mappe statt nur mit dem Zeugnis.
Technik
Medientechnik, Medieninformatik, Audiovisuelle Medien. Kamera, Ton, Studio, Netz und Software: Du baust das, womit andere gestalten. Dass im Bestand ein Master of Engineering steckt, zeigt, wie weit dieser Zweig in die Ingenieurwissenschaft reicht.
Management und Wirtschaft
Medienmanagement, Medienwirtschaft, Namen wie Medienökonomie-Studium oder Media and Marketing Management. Es geht um Verlage, Sender und Plattformen als Unternehmen: Produkte, Rechte, Werbeerlöse, Budgets. Auch ein MBA gehört zum Bestand.
Wissenschaft
Medienwissenschaften, Medienkommunikation, Medienpsychologie, Medienpädagogik. Hier erforschst Du Medien, statt sie zu produzieren: Theorie, Methoden, Wirkung auf Menschen. Im Englischen heißt dieser Zweig Media Studies.
Journalismus und Redaktion
Journalistik, Publizistik, Film. Recherchieren, schreiben, senden, veröffentlichen. Das Studium Journalistik an der Universität ist der klassische Weg; daneben stehen praxisnahe Studiengänge an Fachhochschulen und privaten Hochschulen.
Die Grenzen zwischen den Richtungen sind fließend, und die Namen helfen Dir bei der Orientierung wenig. Nicht jeder Studiengang mit Medien im Titel meint dasselbe.
Warum der Name wenig verrät
Ähnliches Angebot, drei NamenAn der einen Hochschule heißt das Angebot Medien und Kommunikation, an der nächsten Medienkommunikation und an der dritten Medienmanagement.
Gleicher Name, anderer KernEin „Medien und Kommunikation“-Studium kann stark gestalterisch ausgerichtet sein oder fast reine Betriebswirtschaft.
Der Modulplan zähltSieh ihn Dir vor jeder Bewerbung an, denn er verrät Dir viel mehr als das Etikett auf der Webseite.
Für die wichtigsten Richtungen haben wir eigene Artikel geschrieben. In jedem davon zählen wir nur den jeweiligen Ausschnitt des Angebots, deshalb findest Du dort andere Zahlen als hier. Wenn Du sie zusammenrechnest, kommst Du deshalb auch nicht auf die 90 Studiengänge, die wir hier aufführen:
Ganz nah dran, aber mit eigenem Schwerpunkt sind das Journalismus-Studium und die Publizistik, zu denen wir ebenfalls eigene Artikel für Dich haben.
Was kannst Du mit einem Medienstudium werden?
Wenn es um Berufe geht, gehören Medien und Kommunikation in den meisten Stellenanzeigen zusammen, und darin liegt die Stärke des Fachs. Du lernst Inhalte, Technik und Wirtschaft nebeneinander und kannst hinterher in mehrere Richtungen gehen. In welche es Dich zieht, entscheiden vor allem Dein Schwerpunkt, Deine Praktika und Deine Arbeitsproben, und der Name auf dem Zeugnis spielt dabei eine kleinere Rolle.
RedaktionThemen finden, recherchieren, Beiträge und Sendungen planen und bis zur Veröffentlichung begleiten.Zeitungen, Sender, Onlineredaktionen
Reportage und KorrespondenzVor Ort berichten, Interviews führen, live aus dem Geschehen melden.Sender, Agenturen, freie Aufträge
MedienmanagementProdukte und Rechte betreuen, Werbeplätze vermarkten, Budgets und Termine steuern.Verlage, Medienhäuser, Plattformen
Gestaltung und ProduktionLayouts, Videos, Animationen und Formate herstellen – vom Erklärfilm bis zur Livestream-Produktion.Agenturen, Produktionsfirmen, Inhouse-Studios
Unternehmenskommunikation und PRPresse- und Öffentlichkeitsarbeit, Social Media, interne Kommunikation, Krisenkommunikation.Unternehmen, Verbände, Behörden
Medientechnik und ITStudios, Sendetechnik und Webplattformen betreuen, Anwendungen entwickeln.Sender, Dienstleister, IT-Abteilungen
Vielleicht fragst Du Dich, was Journalismus überhaupt bedeutet. Nach der gängigen Definition heißt Journalismus, Informationen zu recherchieren, zu prüfen, einzuordnen und öffentlich zu machen.
So arbeitest Du im Journalismus
In der RedaktionWenn Du im Angestelltenverhältnis arbeitest, planst Du dort meist Beiträge, Seiten oder eine ganze Sendung.
Als Reporterin oder ReporterReporterinnen und Reporter sind dafür draußen unterwegs und liefern zu.
FreiFreie Journalistinnen und Journalisten arbeiten auf eigene Rechnung für mehrere Auftraggeber.
Kein geschützter BerufDer Beruf Journalist ist nicht geschützt, es gibt also weder eine Zugangsprüfung noch eine Pflichtausbildung.
Deshalb ist ein Studium auch nicht der einzige Weg in die Medienbranche. Üblich sind auch das Volontariat nach dem Studium, eine Ausbildung beim Radio oder bei einem Verlag und der Quereinstieg aus einem Fachgebiet heraus. Wenn Du Dich zum Beispiel mit Medizin, Sport oder Wirtschaft auskennst, bringst Du etwas mit, das sich nicht nachstudieren lässt.
Die Stellen werden selten unter dem Namen Deines Studiengangs ausgeschrieben, deshalb such lieber nach Titeln wie Online-Redakteurin, Content-Manager, Producerin, Social-Media-Manager oder Kommunikationsreferentin.
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Mit einem Medien-Studium verdienst Du im Durchschnitt 5.830 € brutto im Monat. Wie viel es wird, hängt stark davon ab, wohin Du nach dem Abschluss gehst.
5.830 €
Durchschnittsgehalt
brutto im Monat
Gehalt je nach Richtung
Mittleres Bruttogehalt im Monat auf Hochschulniveau
Werbung und MarketingMarketing, Kampagnen
7.196 €
ÖffentlichkeitsarbeitPressestelle, Kommunikation
7.163 €
Redaktion und JournalismusRedaktion, Online-Redaktion
5.587 €
Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit, Hochschulniveau, Stand 2024.
Medien und KI: Wie zukunftssicher ist das Fach?
Kurze Antwort: In Redaktion und PR recht gut, weil dort nur ein kleinerer Teil der Arbeit als automatisierbar gilt. In der Gestaltung ist der Anteil zuletzt stark gestiegen, sicherer bist Du dort mit der Konzeption. Wir haben dafür im Job-Futuromat des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung nachgesehen, der ermittelt, welcher Teil der Kerntätigkeiten eines Berufs nach heutigem Stand der Technik von Computern erledigt werden könnte. Beim Redakteur, also auf dem ersten Weg, den wir Dir bei den Berufen gezeigt haben, sind es 3 von 10.
Wie viel Software in diesen Berufen schon übernehmen könnte
Jedes Kästchen steht für eine Kerntätigkeit des Berufs. Orange heißt: Das könnte Software nach heutigem Stand erledigen. Wie viele Stellen wegfallen, sagt das nicht.
Werbe- und Mediengestalter
6 von 9
Kerntätigkeiten automatisierbar
2019 lag der Wert bei 12 %
Medienmanager
4 von 8
Kerntätigkeiten automatisierbar
Kalkulation, Controlling und Medienrecht
Redakteur
3 von 10
Kerntätigkeiten automatisierbar
Recherche, Informationssuche und CMS
Quelle: IAB Job-Futuromat, Berufe „Gestalter/in - Werbe- und Mediengestaltung“, „Medienmanager/in“ und „Redakteur/in“; Stand der Technik 2022, abgerufen am 24.09.2026.
In der Redaktion gilt nur ein kleiner Teil als ersetzbar, in der Gestaltung hat sich viel bewegt. Beim Redakteur stand der Wert im Jahr 2013 noch bei 0 %. Beim Journalisten verlief es ähnlich, er liegt inzwischen bei 2 von 5, weil Recherche und Informationsbeschaffung dazugekommen sind. Beim staatlich geprüften Werbe- und Mediengestalter lag der Wert für diesen Beruf bis 2019 bei 12 %, mit der Messung von 2022 ist er auf 67 % gesprungen.
Das kann Software übernehmen
Redaktion: die Arbeit im Content-Management-System, die Recherche und die Informationsbeschaffung
Gestaltung: Entwurf, Layout, Webdesign, Mediendesign, Werbemittel und Werbekommunikation
Medienmanagement: 4 von 8 Tätigkeiten, vor allem Kalkulation, Controlling und Medienrecht
Öffentlichkeitsarbeit: beim PR-Manager 2 von 5, Kalkulation und Erfolgskontrolle
Das bleibt bei Dir
Redaktion: Lektorat, Medienkonzeption, Online-Redaktion und die Redaktionsarbeit selbst
Gestaltung: die Konzeption von Werbung und Multimedia
Medienmanagement: Marketing, Medienberatung und Konzeption
Was heißt das für die Wahl Deines Schwerpunkts? In mehreren dieser Berufe gehört die Konzeption zu den Tätigkeiten, die als nicht ersetzbar gelten. Wenn Du im Studium Gestaltung wählst, lohnt es sich deshalb, früh auf Konzepte zu setzen, statt beim Umsetzen von Layouts stehen zu bleiben.
Redaktion und PR liegen niedriger, und wie Du oben beim Gehalt gesehen hast, zahlt die Öffentlichkeitsarbeit dabei deutlich besser als die Redaktion. Das IAB schreibt ausdrücklich nicht, dass ein hoher Wert das Ende eines Berufs bedeutet, und auch bei niedrigen Werten ändert sich der Arbeitsalltag.
Medien- und Kommunikationsmanagement (B.A.) neben dem Job studieren
Formal brauchst Du die Hochschulreife, und an den meisten Hochschulen reicht dafür das Abitur oder das Fachabitur. Beim Zugang sind Medien-Studiengänge allerdings spürbar strenger als viele technische Fächer, darauf solltest Du Dich einstellen. Von den 57 Bachelor-Studiengängen in unserer Liste sind nur 24 zulassungsfrei, also rund 40 Prozent.
24
Bachelor ohne Zulassungsbeschränkung
von 57 Bachelor-Studiengängen
5
Fernstudiengänge
von 90 Studiengängen insgesamt
9
duale Studiengänge
Hochschule und Betrieb im Wechsel
Die drei Wege zum Studienplatz
Zwei Wege führen in den Bachelor, einer in den Master
1. Zulassungsfrei einschreiben
24 Bachelor kommen ohne Auswahlverfahren aus. Welche das sind, zeigt Dir der Filter Ohne NC über der Tabelle.
2. Über das Auswahlverfahren der Hochschule
33 Bachelor sind zulassungsbeschränkt. Eine Wunschnote nennen wir Dir bewusst nicht: Der Numerus clausus ist keine feste Hürde, sondern das Ergebnis des letzten Verfahrens. Er entsteht jedes Semester neu aus Bewerberzahl und Noten.
3. Master nach einem passenden ersten Abschluss
Mit einem Medien-Bachelor in der Tasche hast Du gute Anschlussmöglichkeiten: 33 der 90 Studiengänge im Bestand sind Masterprogramme. Verlangt wird ein fachlich passender erster Abschluss, oft mit Mindestnote, manchmal mit Berufserfahrung.
Im Medien-Studium sind die Zusatzhürden ohnehin wichtiger als Deine Note. Welche Dich erwarten, hängt davon ab, ob Du Richtung Gestaltung, Journalismus oder Technik gehen willst.
Was solltest Du mitbringen?
Auch ohne Abitur möglich
Fachabitur: reicht an den meisten Hochschulen
Passende Berufsausbildung plus Berufserfahrung, etwa als Mediengestalterin: damit kommst Du an Fern- und an vielen privaten Hochschulen hinein
Die genauen Regeln legt jedes Bundesland fest, verbindlich ist die Zulassungsseite Deiner Wunschhochschule
Was Du faktisch mitbringen solltest
Mappe oder Eignungsgespräch - verlangen gestalterische Studiengänge fast immer, die Mappe mit Arbeitsproben
Praktikum oder Textproben - verlangen journalistische Studiengänge oft
Mathematik und Programmierung - Kenntnisse darin erwarten die technischen Studiengänge
Englisch - brauchst Du in jedem Fall: in Studiengangsnamen wie Media and Marketing Management oder Digital Media & Marketing, in der Fachliteratur und in Programmen, deren Menüs selten übersetzt sind. Einzelne Studiengänge werden komplett auf Englisch unterrichtet
Die Inhalte im Studium Medien unterscheiden sich von Hochschule zu Hochschule stärker als in fast jedem anderen Fach. Trotzdem begegnen Dir fast überall sechs Blöcke, allerdings mit sehr unterschiedlichem Gewicht. Im ersten Semester ähneln sich die Studiengänge noch, ab dem dritten laufen sie dann deutlich auseinander.
Theorie und Einordnung
Medientheorie, Mediengeschichte, Mediensysteme und Medienwirkung. Du lernst, warum Inhalte wirken – nicht nur, wie man sie herstellt.
Recht und Ethik
Medienrecht, Urheberrecht, Persönlichkeitsrecht und Medienethik. Wer veröffentlicht, trägt Verantwortung; dieser Block sagt Dir, welche.
Konzeption und Gestaltung
Medienkonzeption, Dramaturgie, Typografie, Interface- und Screendesign. Hier entstehen aus Ideen Formate, Layouts und Prototypen.
Technik und Produktion
Medienproduktion, Kamera und Ton, Schnitt, Web- und Medientechnik, Medieninformatik. Meist in Projekten, die vom Konzept bis zum fertigen Beitrag gehen.
Wirtschaft und Management
BWL-Grundlagen, Marketing, Medienmanagement, Vertrieb und Geschäftsmodelle der Medienbranche.
Forschung und Methoden
Empirische Forschungsmethoden, Statistik, Medienpsychologie. Pflicht vor allem in den wissenschaftlich ausgerichteten Studiengängen.
Ein Blick auf den Abschluss verrät Dir mehr als der Studiengangsname. In unserer Datenbank kommen Bachelor of Arts, Bachelor of Science, Master of Arts, Master of Science, Master of Engineering und Master of Business Administration vor. Als grobe Faustregel bedeutet Arts Gestaltung, Konzept und Wissenschaft, Science steht für Technik, Daten und Informatik, Engineering für Ingenieurarbeit und der MBA für Management mit Berufserfahrung. Ein Medienstudium mit dem Zusatz Science verlangt Dir also mehr Mathematik ab als eines mit Arts.
Wie läuft das Medien-Studium ab?
Die Bachelor-Studiengänge in unserer Datenbank sind auf 6, 7 oder 8 Semester angelegt, andere Werte haben wir nicht gefunden. Wenn Du eine der längeren Varianten wählst, ist darin fast immer ein festes Praxissemester oder ein Auslandssemester eingeplant. Nur mit Klausuren wirst Du selten geprüft, denn ein großer Teil der Note kommt aus Projekten im Team. Auch die Abschlussarbeit ist oft ein praktisches Projekt mit schriftlicher Ausarbeitung.
Neben dem Vollzeitstudium gibt es zwei Sonderwege, die in diesem Fach allerdings nur selten angeboten werden:
Studienform
So läuft es
Studiengänge
Vollzeit vor Ort
Der Regelweg: Medien wird überwiegend an der Hochschule vor Ort studiert.
überwiegend
Dual
Du wechselst zwischen Hochschule und Partnerbetrieb und bekommst ein Gehalt. Die DHBW ist hier die größte Adresse. Regional gibt es eigene Namen dafür, etwa das Verbundstudium Bayern, das eine Ausbildung mit dem Bachelor kombiniert.
9 von 90
Fernstudium
Für alle, die neben dem Job studieren.
5 von 90
Wenn Du ortsunabhängig studieren willst, hast Du also wenig Auswahl, und wir raten Dir, die wenigen Angebote genau zu vergleichen.
Praktika gehören in fast jedem Medien-Studiengang dazu, und Du solltest sie ernster nehmen als eine Pflichtübung, weil in dieser Branche später Arbeitsproben und Kontakte über Deinen Einstieg entscheiden. Nach dem Bachelor kannst Du einen Master anschließen. Von den 90 Studiengängen in unserer Liste sind 33 Masterprogramme, und die Auswahl reicht vom Master of Arts bis zum MBA.
Das Medien-Studium in Zahlen
13.350
Studierende
im ganzen Fach Medienwissenschaft, Wintersemester 2025/26
73,6 %
davon Frauen
in Medienwissenschaft
3,9 %
arbeitslos
Beruf Verlags- und Medienwirtschaft, 2025
Uni oder Fachhochschule?
So verteilen sich die 13.350 Studierenden in Medienwissenschaft:
88 %12 %
11.696 an Universitäten1.654 an Fachhochschulen
Und wie viele fangen neu an?3.193 studieren im Wintersemester 2025/26 im ersten Fachsemester.
Wie international ist das Fach?
Herkunft der 13.350 Studierenden in Medienwissenschaft:
90 %
12.007 aus Deutschland1.343 aus dem Ausland
Quelle: Statistisches Bundesamt, Studierende im Wintersemester 2025/26 · Bundesagentur für Arbeit, berufsspezifische Arbeitslosenquoten 2025
Angebote fürs Studium per E-Mail
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Praktika und Trainee-Programme
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Kostenlos. Du bekommst zuerst eine E-Mail zum Bestätigen, abmelden kannst Du Dich jederzeit mit einem Klick.
Häufige Fragen
Medienmanagement Gehalt: Was verdienst Du in der Medienwirtschaft?
In der Berufsgruppe Verlags- und Medienwirtschaft verdienst Du auf Hochschulniveau 5.830 € brutto im Monat, auf Spezialistenniveau 5.059 € und auf Fachkraftniveau 4.181 €. Hinter dem höchsten Wert stehen allerdings nur 4.552 Beschäftigte, hinter dem niedrigsten 13.504. Die 5.830 € sind also die Spitze der Gruppe und kein Einstiegsgehalt. Wenn Du in die Redaktion gehst, verdienst Du noch etwas weniger, denn in der Berufsgruppe Redaktion und Journalismus sind es 5.587 € auf Hochschulniveau und 4.974 € auf Spezialistenniveau. Mehr zahlen die werblichen Felder, mit 7.196 € in Werbung und Marketing und 7.163 € in der Öffentlichkeitsarbeit, jeweils auf Hochschulniveau. Alle Werte stammen aus dem Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit, Stand 2024.
Unterschied Reporter, Journalist, Redakteur – wer macht was?
Journalist ist der Oberbegriff für alle, die Informationen recherchieren, prüfen und veröffentlichen, und dieser Begriff ist nicht geschützt. Als Redakteurin oder Redakteur bist Du meist fest angestellt, planst die Inhalte, bearbeitest die Zulieferungen von Reportern und freien Autorinnen und verantwortest am Ende Seite oder Sendung. Als Reporter berichtest Du dagegen vom Ort des Geschehens und lieferst der Redaktion zu, beim Fernsehen und Radio oft live. Viele arbeiten frei und schreiben für mehrere Auftraggeber.
Wie gut stehen die Berufschancen in Medien und Kommunikation?
Deine Chancen sind ordentlich, allerdings kommen sie nicht von allein. Die Felder sind breit und reichen von der Redaktion über Unternehmenskommunikation und Social Media bis zu Produktion und Medienmanagement. In der Verlags- und Medienwirtschaft arbeiten auf Fachkraftniveau 13.504 Beschäftigte, in Redaktion und Journalismus auf Spezialistenniveau 43.090, und allein in Werbung und Marketing sind es auf derselben Stufe 220.493. Egal ob Du Medienwissenschaften oder Medienkommunikation studierst, Deine Berufschancen hängen weniger am Titel des Abschlusses als an Praktika, Arbeitsproben und Kontakten aus der Studienzeit. Wenn Du erst zum Studienende anfängst, Erfahrung zu sammeln, startest Du später.
Medienwissenschaften Berufe: Was macht man damit?
Die Medienwissenschaften sind der forschende Zweig, in dem es um Theorie, Methode und Analyse geht. Absolventinnen und Absolventen gehen in Redaktionen, in die Unternehmenskommunikation, in Kulturbetriebe, in die Medienforschung und Marktforschung und in die Wissenschaft selbst. Das Fach heißt je nach Hochschule Medienwissenschaft, Medien- und Kommunikationswissenschaften oder Kommunikations- und Medienwissenschaft. Berufe und Inhalte sind in allen drei Fällen dieselben. Genauso ist es bei den Kommunikationswissenschaften, bei denen Du Jobs vor allem in Kommunikationsabteilungen, Agenturen und in der Forschung findest. Welche Berufe Medien- und Kommunikationswissenschaften eröffnen, haben wir Dir im Artikel zu den Medienwissenschaften ausführlich erklärt.
Sollte Dein Journalismus-Studium staatlich oder privat sein?
Du hast die Wahl, denn es gibt beides. Das Studium Journalistik und die Publizistik sind an staatlichen Universitäten zu Hause. Dazu kommen praxisnahe Studiengänge an Fachhochschulen und an privaten Hochschulen, die allerdings Geld kosten. Der Unterschied liegt weniger im Abschluss als im Umfang der Praxis und im Preis. Wenn Dich ein Sport-Journalismus-Studium oder eine andere Spezialisierung reizt, wirst Du eher bei den einzelnen Journalistik-Angeboten fündig als in unserer Medien-Liste. Mehr dazu haben wir Dir im Artikel zum Journalismus-Studium zusammengestellt.
Brauche ich für ein Medien-Studium einen NC?
Nicht überall, aber Du musst damit häufiger rechnen als in anderen Fächern. Von den 57 Bachelor-Studiengängen in unserer Liste sind 24 zulassungsfrei und 33 zulassungsbeschränkt. Eine feste Note können wir Dir nicht nennen, weil der Numerus clausus jedes Semester neu aus Bewerberzahl und Noten entsteht. Bei gestalterischen Studiengängen zählt ohnehin oft Deine Mappe mehr als Dein Zeugnis.
Kann ich Medien im Fernstudium oder dual studieren?
Ja, das geht, allerdings ist die Auswahl klein. Von den 90 Studiengängen, die wir gefunden haben, sind 5 Fernstudiengänge und 9 dual. Im Fernstudium studierst Du ortsunabhängig neben dem Job, im dualen Studium wechselst Du zwischen Hochschule und Betrieb und bekommst ein Gehalt. Beide Wege verlangen mehr Organisation als ein Vollzeitstudium, dafür sammelst Du schon Berufserfahrung, während Du studierst.
Was ist der Unterschied zwischen Medien und Medieninformatik oder Mediendesign?
Medien ist der Oberbegriff, und die anderen Fächer sind Ausschnitte daraus. In der Medieninformatik geht es um Technik und Programmierung, im Mediendesign um Gestaltung und im Medienmanagement um die wirtschaftliche Seite. Für diese Fächer haben wir eigene Artikel mit eigener Zählung, deshalb findest Du dort andere Zahlen als die 90 Studiengänge, die wir hier aufführen.
Zuletzt geprüft am 22. September 2026. Alle Zahlen in diesem Artikel stammen aus benannten Quellen mit Jahresangabe. Profil ansehen →
Woher die Zahlen stammen
Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit, Stand 2024; Deutschland, alle Altersgruppen, beide Geschlechter, alle Branchen. Leitwert dieses Artikels ist die Berufsgruppe 923 Verlags- und Medienwirtschaft (5.830 € auf Hochschulniveau bei 4.552 Beschäftigten, 5.059 € auf Spezialistenniveau bei 1.820, 4.181 € auf Fachkraftniveau bei 13.504; für die Helferstufe veröffentlicht die Bundesagentur keinen Wert). Zum Vergleich herangezogen sind die Berufsgruppe 921 Werbung und Marketing (7.196 € bei 26.538 Beschäftigten, 5.690 € bei 220.493, 3.456 € bei 96.985), die Berufsgruppe 922 Öffentlichkeitsarbeit (7.163 € bei 4.667 Beschäftigten, 5.480 € bei 22.414; unterhalb des Spezialistenniveaus keine Werte) und die Berufsgruppe 924 Redaktion und Journalismus (5.587 € bei 12.915 Beschäftigten, 4.974 € bei 43.090, 4.169 € bei 5.637). Einen eigenen Wert für Absolventen eines Medien-Studiums führt der Entgeltatlas nicht.
Eigene Auswertung der myStipendium-Studiengangsdatenbank, Stand 22.09.2026: 90 Studiengänge an 52 Hochschulen in 37 Studienorten, 57 Bachelor und 33 Master, 5 davon im Fernstudium und 9 dual. Gezählt ist jeder Studiengang mit einem der beiden Medien-Fach-Tags dieses Artikels (Medienmanagement und Digitale Medien) sowie jeder, der Medien, Media oder medial im Namen trägt; Hochschulzertifikate sind nicht enthalten, weil sie kein Studienabschluss sind. 8 Studiengänge stehen als Dublette in der Datenbank, meist als Vollzeit- und Teilzeitvariante.
Unsere Artikel zu einzelnen Medienfächern zählen jeweils einen anderen Ausschnitt des Angebots. Ihre Zahlen weichen deshalb von den 90 Studiengängen dieser Seite ab und lassen sich nicht addieren.
Studiengebühren, Semesterbeiträge und Bewerbungsfristen nennen wir nicht: Sie ändern sich laufend. Verbindlich ist allein die Seite der jeweiligen Hochschule.
* Individuelle Ergebnisse können je Portal und je nach Deinem Profil variieren. Dieser Artikel enthält Affiliate-Links. Wenn Du auf einen Affiliate-Link klickst, bekommt myStipendium.de von dem betreffenden Anbieter eine Provision. Für Dich verändert sich der Preis bzw. das Angebot nicht. Dein Klick hilft bei der Finanzierung unserer kostenfreien Seite.