Du bekommst als Doktorand bis zu 1.750 € monatlich (inklusive 100 € Forschungskostenpauschale) für eine Dauer von bis zu drei Jahren. Zusätzlich gibt es Zuschläge für Kinderbetreuung, mitreisende Partner sowie eine Fahrtkostenpauschale. Gefördert werden Promotionen in fast allen Fachrichtungen. Die Friedrich-Naumann-Stiftung gehört zu den 13 vom Bund geförderten Begabtenförderungswerken in Deutschland und steht der FDP nahe.
Neben dem Geld bietet die Stiftung Tagungen, Workshops und Seminare zu politischen und wissenschaftlichen Themen an. Dazu kommt eine enge persönliche Betreuung durch Vertrauensdozenten.
Die Förderung läuft in der Regel zwei Jahre. Aus wichtigem Grund kann sie zweimal um jeweils sechs Monate verlängert werden – etwa wenn Deine Arbeit dadurch qualitativ besser wird oder der Abschluss sonst gefährdet wäre.
Du lädst alle geforderten Unterlagen als PDF im Online-Bewerbungsportal der Stiftung hoch. Es gibt zwei Bewerbungsrunden pro Jahr. Nach einer schriftlichen Vorauswahl folgt eine mehrtägige Auswahltagung mit Einzelgesprächen und Gruppendiskussionen.
Als eines der 13 Begabtenförderungswerke ist die Stiftung bekannt und entsprechend umkämpft. Deine Chancen steigen deutlich, wenn Du neben sehr guten Noten ein klares, sichtbares Engagement mitbringst, das zu den liberalen Werten passt – reine Bestnoten ohne politisch-gesellschaftliches Profil reichen hier meist nicht.
Unser Tipp: Nutze Muster und Formulierungsbaukasten, um Dich von anderen Bewerbern abzuheben.