Ausbildungsdauer 
3,5 Jahre
Empf Schulabschluss 
(Fach-)Abitur
Ausbildungsgehalt 
1264
1
Freie Ausbildungsplätze als
Technischer Produktdesigner
in unserer Jobbörse ico-arrowRightSlim

Wenn Du eine persönliche Vorliebe für Zahlen hast und zudem sehr kreativ bist, solltest Du überlegen, eine Karriere als Technischer Produktdesigner einzuschlagen. Bei uns erfährst Du, welche Möglichkeiten Du bei der Ausbildung als technischer Produktdesigner hast, wie Du den Beruf ergreifen kannst, wenn Du vorher bereits eine andere Berufsausbildung abgeschlossen hast und natürlich, wie Du die Karriereleiter bis ganz nach oben kletterst.

Wo kann ich eine Technischer Produktdesigner-Ausbildung machen?

Du strebst eine Ausbildung zum technischen Produktdesigner an, weißt aber nicht, wo Du Dich um einen Ausbildungsplatz bewerben kannst? In unserer Online-Jobbörse findest Du zahlreiche Unternehmen, in denen Du eine Ausbildung als technischer Produktdesigner absolvieren kannst. Aber auch, wenn Du Deine Ausbildung zum technischen Produktdesigner bereits abgeschlossen hast und auf der Suche nach einer Anstellung bist, kannst Du unsere Online-Jobsuche nutzen, um Deine Karriere voranzutreiben.

Die Technischer Produktdesigner-Ausbildung wird sowohl als duale Ausbildung, bei der Du die Berufsschule besuchst und gleichzeitig in einem Ausbildungsbetrieb Deinen zukünftigen Beruf erlernst, als auch als rein schulische Ausbildung angeboten. Für welchen Weg Du Dich für Deine Ausbildung zum technischen Produktdesigner entscheidest, kannst Du selbst entscheiden.

Fällt Deine Wahl auf die Ausbildung als technischer Produktdesigner in einem Schulbetrieb, kommen entsprechende schulische Ausbildungsstätten infrage. Möchtest Du Deine Ausbildung zum technischen Produktdesigner lieber in einem Ausbildungsbetrieb absolvieren, solltest Du Dich in Entwicklungs- und Konstruktionsabteilungen von Industrieunternehmen, in Konstruktionsbüros oder bei Industriedienstleistern nach Ausbildungsplätzen umsehen. Auszubildende finden sich überwiegend in den Feldern der Luftfahrt- und Automobilindustrie, im Möbel- und Innenausbau sowie in der Konsumgüterindustrie und bei Maschinenbauunternehmen wieder.

Welche Voraussetzungen brauche ich für eine Technischer Produktdesigner-Ausbildung?

  • keine bestimmten Voraussetzungen
  • am besten jedoch Hochschulreife

Möchtest Du eine Ausbildung zum technischen Produktdesigner absolvieren, musst Du dafür keine formellen Anforderungen wie einen bestimmten Schulabschluss erfüllen. Bei der dualen Technischer Produktdesigner-Ausbildung werden allerdings überwiegend Auszubildende eingestellt, die über eine Hochschulreife, also Abitur oder Fachabitur, verfügen.

Doch auch mit einem Real- oder Hauptschulabschluss hast Du noch Chancen, zur dualen Ausbildung zum technischen Produktdesigner zugelassen zu werden, insbesondere wenn Du gute Noten in den folgenden Fächern nachweisen kannst:

  • Mathematik
  • Physik
  • Wirtschaft
  • Informationstechnik
  • Werken/Technik

Für die schulische Technischer Produktdesigner-Ausbildung ist in der Regel ein Hauptschulabschluss ausreichend. Bei Deiner Bewerbung um einen Ausbildungsplatz kann es sich jedoch als hilfreich erweisen, zusätzliche Praktikumszeugnisse oder Empfehlungsschreiben anzufügen.

Ausbildungsanfanger / innen 2016 (in %)

Wie lange dauert die Technischer Produktdesigner-Ausbildung?

  • Regeldauer: 3,5 Jahre
  • Verkürzt: 3 Jahre

Die Technischer Produktdesigner-Ausbildung dauert in der Regel 3,5 Jahre – sowohl als duale Ausbildung, als auch als rein schulische Ausbildung. In Absprache mit Deinem Ausbildungsunternehmen kannst Du die duale Ausbildung bei besonders guten Leistungen allerdings auf 3 Jahre verkürzen lassen. Die genauen Regelungen dafür werden im Berufsbildungsgesetz sowie in der Ausbildungsordnung festgelegt.

Wie hoch ist das Gehalt in der Technischer Produktdesigner-Ausbildung?

Das Gehalt während der Ausbildung zum technischen Produktdesigner ist vergleichsweise hoch. Entscheidest Du Dich bei Deiner Ausbildung als technischer Produktdesigner zum Beispiel für den Bereich der Metall- und Elektroindustrie, kannst Du im ersten Ausbildungsjahr monatlich zwischen 976 Euro und 1053 Euro brutto verdienen, im zweiten Ausbildungsjahr zwischen 1029 Euro und 1102 Euro pro Monat, im dritten Ausbildungsjahr zwischen 1102 Euro und 1199 Euro und im vierten Jahr Deiner Ausbildung zum technischen Produktdesigner stolze 1141 Euro bis 1264 Euro brutto im Monat.

Die Höhe Deines Gehalts während der Technischer Produktdesigner-Ausbildung hängt in erster Linie von der Größe Deines Ausbildungsbetriebs und dem Bundesland, in dem Du Deine Ausbildung als technischer Produktdesigner absolvierst. Das meiste Geld kannst Du bereits während Deiner Ausbildung zum technischen Produktdesigner in den Bundesländern Baden-Württemberg, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen verdienen.

Die schulische Ausbildung als technischer Produktdesigner wird leider nicht vergütet. Du hast jedoch die Möglichkeit, während Deiner Produktdesigner-Ausbildung spezielles Schüler-BAföG zu beziehen, sodass Du die Ausbildung absolvieren kannst, ohne in eine finanzielle Notlage zu geraten.


Verdienst in der Ausbildung als Technischer Produktdesigner

Wie läuft die Technischer Produktdesigner-Ausbildung ab?

Die Ausbildung im dualen System besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil. Während Du mit den Praxisaufgaben in dem von Dir gewählten Ausbildungsbetrieb vertraut gemacht wirst, erlernst Du in der Berufsschule die theoretischen Grundlagen zum Beruf des technischen Produktdesigners. In der Regel verbringst Du drei bis vier Tage wöchentlich in Deinem Ausbildungsbetrieb und besuchst an den übrigen ein oder zwei Tagen die Berufsschule. Es kann jedoch auch vorkommen, dass in der Berufsschule blockweise unterrichtet wird. Dann arbeitest Du vier bis fünf Wochen am Stück in Deinem Ausbildungsbetrieb und besuchst anschließend für ein bis zwei Wochen die Berufsschule. Lerninhalte und Arbeitsaufwand sind bei beiden Modellen gleich. Ob Du wöchentlich in die Berufsschule musst oder der Unterricht blockweise stattfindet, hängt im Regelfall von Deinem Ausbildungsort und Deinem Ausbildungsbetrieb ab.

Praktische Ausbildung im Betrieb

Während der Ausbildung im Betrieb lernst Du die verschiedenen Bereiche und Aufgaben kennen, die für Deine Arbeit als technischer Produktdesigner erforderlich sind. Der Ausbildungsplan kann dabei wie folgt aussehen:

1.-3. Ausbildungshalbjahr

  • Darstellung einfacher Bauteile und Baugruppen
  • Erstellung technische Dokumente
  • werkstoff-, fertigungs- und montagegerechte Gestaltung und Erstellung von Bauteilen
  • Umsetzung von Konstruktionsprozessen

4.-7. Ausbildungshalbjahr

  • Konstruktion komplexer Bauteile und Baugruppen
  • Entwurf, Gestaltung und Konstruktion von Produkten

Unter Umständen wirst Du nicht nur in Deinem Ausbildungsbetrieb in den oben genannten Lernfeldern unterrichtet, sondern auch in überbetrieblichen Lehrgängen

Theoretische Ausbildung in der Berufsschule

Neben Deinem Betrieb besuchst Du auch die Berufsschule, in denen Du theoretisches Wissen zu Deinem Ausbildungsberuf erwirbst. Du hast dort Unterricht, wie Du ihn bereits aus der Schule kennst, erledigst Hausaufgaben und schreibst Klausuren, in denen Dein Wissensstand abgefragt wird. Die Noten dienen in erster Linie dazu, Dir selbst einen Überblick über Deine Leistungen zu verschaffen und fließen nicht in Deine Zwischen- oder Abschlussprüfung mit ein – was allerdings nicht heißt, dass Du Dich in der Berufsschule nicht trotzdem anstrengend solltest, denn die hier erlernten Inhalte sind essenziell für Deine Ausbildung zum technischen Produktdesigner.

Prüfungen der dualen Ausbildung

Zwischenprüfung der dualen Ausbildung

Nach eineinhalb Jahren Ausbildung absolvierst Du Deine erste größere Prüfung in Form der Zwischenprüfung. Sie teilt sich auf in einen theoretischen und einen praktischen Teil auf und dient dazu, Deinen bisherigen Kenntnisstand in Bezug auf Deinen Ausbildungsberuf und die entsprechenden Inhalte abzufragen. Bei der Zwischenprüfung kannst Du nicht durchfallen.

Abschlussprüfung der dualen Ausbildung

Nach dreieinhalb Lehrjahren folgt die Abschlussprüfung. Auch diese besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil. Sie ist ähnlich aufgebaut wie Deine Zwischenprüfung, allerdings kannst Du bei der Abschlussprüfung durchfallen, wenn Du die Erwartungen nicht erfüllst. Schneidest Du bei Deiner Abschlussprüfung allerdings überdurchschnittlich gut ab, hast Du die Chance auf ein höheres Einstiegsgehalt in Deinem ersten Job nach Ende der Ausbildung.

Schulische Ausbildung zum technischen Produktdesigner

Die schulische Technischer Produktdesigner-Ausbildung läuft ähnlich ab wie der Berufsschulteil der dualen Ausbildung. Du nimmst am Unterricht teil, schreibst Hausarbeiten und Klausuren und absolvierst daneben Praktika oder Praxisunterricht, in denen Du das praktische Wissen, das für die Ausübung des Berufs des technischen Produktdesigners nötig ist, erwirbst. Die genauen Lehrpläne sind von Schule zu Schule unterschiedlich, der Abschluss ist dem der dualen Ausbildung jedoch gleichgestellt.

Umschulung zum technischen Produktdesigner

Wenn Du bereits eine andere Berufsausbildung absolviert hast, aber in Deinem derzeitigen Beruf nicht glücklich bist, kannst Du Dich zum technischen Produktdesigner umschulen lassen. Durchschnittlich dauert eine Umschulungsmaßnahme in diesem Bereich 450 Tage, wovon knapp 130 Tage auf Praktika entfallen. Maßnahmen wie diese werden zwar nicht wie eine duale Technischer Produktdesigner-Ausbildung vergütet, aber in vielen Fällen von der Bundesagentur für Arbeit finanziell unterstützt.

Welche Inhalte hat die Technischer Produktdesigner-Ausbildung?

Im Praxisteil Deiner Ausbildung zum technischen Produktdesigner lernst Du unter anderem die folgenden Fähigkeiten, die für Deine Arbeit wichtig sind:

  • Erstellung und Anwendung technischer Dokumente
  • Konstruktion mit Hilfe von Rechnern
  • Unterscheidung zwischen Werkstoffe sowie Fertigungsverfahren und Montagetechniken
  • Beurteilung von Werk- und Hilfsstoffen
  • Ausführung von Berechnungen
  • Planung und Konzeption von Bauteilen und Produkten
  • Entwicklung von Bauteilen und Produkten vom Entwurf bis zur Ausarbeitung und Berechnung
  • Auswahl von Fertigungs- und Fügeverfahren sowie Montagetechniken
  • Ausführung von Simulationen
  • Gestaltung, Entwurf und Konstruktion von Objekten
  • Konstruktion mit Hilfe von Freiformflächen
  • Erstellung von Simulationen und Präsentationen

Zu den theoretischen Kenntnissen, die Du erwirbst, zählen unter anderem:

  • Analyse und Erfassung technischer Systeme
  • Erstellung von Bauteilen und Baugruppen mit Hilfe von Computern

Daneben wirst Du in allgemeinbildenden Fächern unterrichtet, darunter:

  • Mathematik
  • Deutsch
  • Wirtschaftskunde
  • Sozialkunde

Des Weiteren wirst Du während Deiner gesamten Technischer Produktdesigner-Ausbildung in den folgenden Kenntnissen geschult:

  • Umweltschutz
  • Organisation des Ausbildungsbetriebs
  • Rechte und Pflichten während der Ausbildung

Wie sieht der Karrierepfad nach der Technischer Produktdesigner-Ausbildung aus?

Nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung hast Du Die Wahl zwischen einer Anpassungs- und einer Aufstiegsweiterbildung.

Als Anpassungsweiterbildung kommen die folgenden Felder infrage:

  • Technisches Zeichnen
  • Konstruktion
  • CAD
  • Produktgestaltung
  • 3D-Druck

Entscheidest Du Dich für eine Aufstiegsweiterbildung, stehen Dir die folgenden Möglichkeiten offen:

  • Techniker Maschinentechnik im Bereich Entwicklungstechnik
  • Techniker Maschinentechnik im Bereich Konstruktion
  • Techniker Maschinentechnik ohne Schwerpunkt
  • Technischer Fachwirt
  • Gestalter Produktdesigner
  • Konstrukteur
  • Studium Konstruktionstechnik
  • Studium Produkt- und Industriedesign
  • Studium Produktentwicklung

Passt eine Technischer Produktdesigner-Ausbildung zu mir?

Ein Technischer Produktdesigner muss nicht nur technisch versiert und kreativ sein, sondern auch diese Eigenschaften mitbringen:

Räumliches Vorstellungsvermögen
Bauteile müssen immer wieder räumlich dargestellt werden, deshalb solltest Du über ein überdurchschnittlich gutes räumliches Vorstellungsvermögen verfügen.
Zeichnerische Fähigkeiten
Klar musst Du für diesen Job kein Picasso sein, aber wenn Du zeichnen kannst, ist das auf jeden Fall ein Pluspunkt!
Sorgfältige Arbeitsweise
Ein Rechenfehler kann die Arbeit mehrerer Stunden kaputt machen. Deshalb ist es essenziell, dass Du immer sorgfältig arbeitest und Deine Arbeitsschritte regelmäßig überprüfst.
Ausbildungsdauer 
3,5 Jahre