Einstiegsgehalt 
1.500
Durchschnittsgehalt 
2.005
Ausbildung 
Ausbildung
1
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Sport- und Fitnesskaufmann
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Was ist ein Sport- und Fitnesskaufmann?

Ein Sport- und Fitnesskaufmann oder eine Sport- und Fitnesskauffrau überlegt sich Konzepte für sportliche Angebote in Gruppen, aber auch für individuell auf einen Kunden zugeschnittene Sportangebote. Sie arbeiten sowohl in Fitness- oder Gesundheitsstudios, wie auch in Sportvereinen oder Sportverbänden. Neben der Betreuung und Konzepterstellung sind sie auch für allgemeine Verwaltungsaufgaben im Sportbereich zuständig und betreuen darüber hinaus die Kunden während ihrer sportlichen Betätigung.

Was macht ein Sport- und Fitnesskaufmann?

Zu den Sport- und Fitnesskaufmann-Aufgaben gehören verschiedene kundenorientierte, wie organisatorische Tätigkeiten. Als Sport- und Fitnesskaufmann oder Sport- und Fitnesskauffrau bist Du dafür verantwortlich, dass der Betrieb der Sportstätte reibungslos abläuft. Du organisierst, wann welche Sportaktivitäten angeboten werden, und wer diese anleitet. Auch leitest Du diese selber an, und motivierst die Kunden bei der Ausübung ihres Sportes! Du planst besondere Veranstaltungen für Marketingzwecke, oder aber um den Zusammenhalt in dem Sportverein zu fördern. Generell übernimmst Du auch Aufgaben aus dem Rechnungswesen und der Personalwirtschaft.

Du führst individuelle Beratungsgespräche mit Kunden durch. Diese können als Thema allgemeine Kenntnisse von sinnvoller Bewegung und Ernährung haben, oder aber ein bestimmtes Ziel verfolgen. Beispielsweise das Erstellen von Sportplänen für den Muskelaufbau oder die Gewichtsreduktion.

Wie wird man Sport- und Fitnesskaufmann?

Falls Du den Beruf ausüben möchtest, musst Du vorher eine duale Ausbildung zum Sport- und Fitnesskaufmann oder eben eine Ausbildung zur Sport- und Fitnesskauffrau abschließen. Hierfür musst Du Dich in einer passenden Berufsschule einschreiben, und einen Betrieb finden, der Dich ausbilden will. Beispielsweise kannst Du Deine betriebliche Ausbildung im Fitnessstudio absolvieren.

Es findet entweder ein Wechsel in Blöcken statt, also zum Beispiel drei Wochen lang im Betrieb arbeiten, und danach dann drei Wochen Unterricht in der Berufsschule, oder aber ein Wechsel alle paar Tage lang. Die duale Sport- und Fitnesskaufmann-Ausbildung dauert insgesamt drei Jahre lang. Sie wird zu den Ausbildungsbereich in der Industrie und im Handel. Im Folgenden erfährst Du, welche Voraussetzungen Du für die Ausbildung zum Sport- und Fitnesskaufmann mitbringen musst, und was Du während der Ausbildungszeit lernst.

Voraussetzungen für die Ausbildung zum Fitnesskaufmann

Es ist rechtlich nicht vorgeschrieben, welchen Schulabschluss Du mindestens benötigst, um die Ausbildung zum Sport- und Fitnesskaufmann oder die Ausbildung zur Sport- und Fitnesskauffrau beginnen zu dürfen. Der Großteil der Betriebe stellen jedoch Auszubildende mit Realschulabschluss ein. Es werden aber auch zu circa 33 Prozent Auszubildende mit einem Hauptschulabschluss, und sogar etwa vier Prozent ohne Schulabschluss eingestellt. Eine Bewerbung kann sich also in jedem Fall lohnen!

Neben den üblichen schriftlichen Bewerbungsunterlagen musst Du auch einen Eignungstest bestehen. Dieser beinhaltet in der Regel das Absolvieren von bestimmten sportlichen Aufgaben. Falls Du die Volljährigkeit noch nicht erreicht hast, musst Du darüber hinaus auch eine ärztliche Untersuchung über Deinen Gesundheitszustand vorlegen.

Inhalte der Sport- und Fitnesskaufmann-Ausbildung

In dem Berufsschulunterricht zu der Ausbildung zum Sport- und Fitnesskaufmann lernst Du viel über betriebswirtschaftliche Abläufe. Beispielsweise, wie Du Marketing betreiben kannst, wie Veranstaltungen geplant und kalkuliert werden, und wie Du alle Betriebsabläufe finanziell absichern, prüfen, und steuern kannst. Dazu gehören auch die Analyse des Sport- und Fitnessmarktes, und die rechnerische Auswertung von dem eigenen Betrieb vornehmen zu können. Selbstverständlich lernst Du auch eine Menge darüber, wie die menschlichen Bewegungsabläufe funktionieren, wie sie verbessert werden können, und welche Sportübungen wann hilfreich sind.

In dem betrieblichen Teil der Ausbildung zum Sport- und Fitnesskaufmann erfährst Du dann, wie Du diese Dinge praktisch umsetzen kannst. Du bist dabei, wenn Kunden individuell beraten werden, erfährst, auf welchen Grundlagen Trainingspläne erstellt werden, und wie Du Sportveranstaltungen oder Sportstunden in Gruppe durchführen und anleiten solltest. Darüber hinaus eignest Du Dir dort an, wie Du die Sportgeräte pflegst und instand hältst, und wie Du mit den Kunden umzugehen hast.

In der Mitte von dem zweiten Jahr der Sport- und Fitnesskaufmann-Ausbildung musst Du eine Zwischenprüfung bestehen. Ganz am Ende des dritten Ausbildungsjahres findet dann die Abschlussprüfung statt. Wenn Du diese erfolgreich beendet hast, kannst Du in Dein Berufsleben starten!

Wo arbeitet ein Sport- und Fitnesskaufmann?

Nach Deiner Sport- und Fitnesskauffrau-Ausbildung oder Deiner Sport- und Fitnesskaufmann-Ausbildung kannst Du bei diesen Arbeitgebern eine Beschäftigung finden:

  • In einem Fitnessstudio
  • In einem Wellness- oder Gesundheitszentrum
  • In einer Sportschule
  • Bei Betrieben, die Sportveranstaltungen planen
  • In einem Sportverein oder bei einem Sportverband
  • In Feriensportzentren
  • In einem Schwimmbad

Wie sieht der Arbeitsalltag aus?

Wie sieht der Arbeitsplatz aus?

Du arbeitest nach der Sport- und Fitnesskaufmann-Ausbildung oder nach Deiner Ausbildung zur Sport- und Fitnesskauffrau in diesen Umgebungen:

  • Im Büro am Bildschirm
  • In der Sporthalle
  • Draußen auf dem Sportplatz
  • Im Trainingsraum

Da Du oft selber sportliche Übungen vormachst, trägst Du während der Arbeit meistens Sportkleidung. Viele Sportveranstaltungen wie Wettkämpfe und Turniere finden an Wochenenden statt. Auch Vereine und Menschen in Fitnessstudios trainieren am Wochenende, oder aber spät abends oder früh morgens. Deine Arbeitszeiten können also variieren.

Was verdient ein Sport- und Fitnesskaufmann?

Während der Ausbildung zum Sport- und Fitnesskaufmann verdienst Du je nach Ausbildungsjahr und Betrieb zwischen 500 und 750 Euro im Monat.

Nach der Ausbildung zum Sport- und Fitnesskaufmann verdienst Du im Durchschnitt etwa 2.500 Euro monatlich.

Wo finde ich einen Job als Sport- und Fitnesskaufmann?

Wie sind die Berufsaussichten für Sport- und Fitnesskaufleute?

Die meisten Sport- und Fitnesskaufleute arbeiten in Fitness-, Gesundheits-, und Wellnessstudios. Die Branche ist in den letzten Jahren ausschließlich am Wachsen. Allein im Jahr 2017 wurde ein Umsatz von fünf Milliarden Euro erreicht. Damit liegt Deutschland europaweit auf dem zweiten Platz der umsatzstärksten Länder in der Fitnessbranche. Fast elf Millionen Menschen sind hier Mitglied in einem Fitnessstudio! Deshalb hast Du nach Diener Ausbildung zum Sport- und Fitnesskaufmann sehr gute Chancen, einen passenden Job zu finden!

Welche Spezialisierungen gibt es?

In dem Beruf bist Du Allrounder! Du übst immer verschiedene Tätigkeiten aus, und kannst Dich in der Regel nicht nur auf das Durchführen von Trainingseinheiten spezialisieren. Trotzdem kannst Du durch Weiterbildungen natürlich eigene Akzente setzen, um Dich in einer bestimmten Sportart besser auszukennen.

Passt der Beruf Fitnesskaufmann zu mir?

Bevor Du Dich jetzt begeistert für die Sport- und Fitnesskaufmann-Ausbildung bewirbst, solltest Du erst einmal genau gucken, ob Du diese Sport- und Fitnesskaufmann-Voraussetzungen überhaupt erfüllen kannst:

Sportlichkeit
Damit Du Sportübungen dem Kunden gut vormachen kannst, und dabei nicht gleich aus der Puste kommst, solltest Du sportlich sein. Du musst in dem Beruf auch körperlich dazu in der Lage sein, schwierige Übungen zu demonstrieren.
Kommunikationsfähigkeit
Auch das Erklären von Sportübungen gehört zu Deinen Aufgaben. Du musst dabei auf jeden Kunden individuell eingehen, und teilweise auch komplexe Zusammenhänge von dem Bewegungsablauf verständlich rüberbringen können. Darüber hinaus musst Du auch auf Fragen und auf Kritik gut eingehen können.
Mathematische Kenntnisse
Damit Du Kosten kalkulieren kannst, und um Abrechnungen zu erstellen, musst Du über ein gewisses mathematisches Grundverständnis verfügen. Nur so kannst Du auch effiziente Werbemaßnahmen durchführen.
Organisationsfähigkeiten
Diese Fähigkeit benötigst Du für ganz unterschiedliche Bereiche in dem Job. Egal ob Du etwa einen Wettkampf vorbereitest, eine Marketingaktion durchführst, oder die Einteilung des Personals planst: Organisiert und strukturiert solltest Du immer vorgehen!
Freundliches Auftreten
Du sorgst für eine gute Stimmung beim Vereinstraining oder in dem Fitnessstudio! Bei Fragen und Problemen sollte niemand sich scheuen, auf Dich zu zukommen. Wenn Du einzelne Menschen oder Gruppen trainierst, kannst Du mit einer positiven Ausstrahlung auch viel besser motivieren.
Merkfähigkeit und Beobachtungsgabe
Jeder fühlt sich besser aufgehoben, wenn Du die Person gleich mit ihrem Namen ansprechen kannst, ohne vorher in die Unterlagen zu schielen. Außerdem solltest Du den ganzen Betrieb immer gut im Blick haben, um rechtzeitig einschreiten zu können, falls jemand so trainiert, dass es für den Körper schädlich ist.

Abschrecken sollte Dich diese Liste aber nicht! Schließlich lernst Du auch noch einiges während Deiner Sport- und Fitnesskaufmann-Ausbildung.