Ausbildungsdauer 
3 Jahre
Empf Schulabschluss 
Hauptschule
Ausbildungsgehalt 
765
2
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Maurer
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Die Maurer-Ausbildung bringt Dir bei, wie Du mit Deinen eigenen Händen ganze Häuser bauen kannst. Wir zeigen Dir, in welchen Schulfächern Du dafür gute Noten haben solltest und warum Du mit der Ausbildung nicht nur als Maurer arbeiten kannst.

Wo kann ich eine Maurer-Ausbildung machen?

Du kannst die Maurer-Ausbildung zum Beispiel bei diesen Unternehmen und Einrichtungen absolvieren:

  • Hochbauunternehmen
  • Betonbaufirmen
  • Sanierungs- und Modernisierungsunternehmen
  • Handelsfirmen

Ob Du Dich im Handwerk, in der Industrie oder im Handel bewerben solltest, liegt ganz allein an Deinen Interessen. Je nach Ausbildungsbetrieb arbeitest Du dann in einem anderen Umfeld. Entscheidest Du Dich beispielsweise für ein international agierendes Hochbauunternehmen, bist Du oftmals an größeren Projekten beteiligt. Machst Du Deine Ausbildung zum Maurer bei einem kleinen, regionalen Betrieb, bist Du eher beim Hausbau um die Ecke im Einsatz.

Welche Voraussetzungen brauche ich für eine Maurer-Ausbildung?

Für die Maurer-Ausbildung solltest Du diese Voraussetzungen mitbringen:

Schulische Voraussetzungen

In der Regel verlangen die Ausbildungsbetriebe von Dir einen Hauptschulabschluss. So konnte 2016 gut jeder zweite Azubi (56 Prozent) diesen Schulabschluss aufweisen. Gut ein Viertel der Ausbildungsanfänger (28 Prozent) hatte einen Realschulabschluss in der Tasche. Knapp jeder Zehnte (9 Prozent) begann die Ausbildung mit einem Abitur. 5 Prozent schafften es, ohne fertigen Schulabschluss einen Ausbildungsplatz zu bekommen. Die Zahlen stammen von der Bundesagentur für Arbeit. Neben einem entsprechenden Schulabschluss kannst Du bei den Ausbildungsbetrieben auch mit guten Noten in den Fächern Mathe, Physik und Werken punkten.

Berufliche Voraussetzungen

Du musst über keine beruflichen Erfahrungen oder bereits absolvierte Ausbildungen verfügen, um Dich für die Maurer-Ausbildung bewerben zu können. Die Ausbildung vermittelt Dir ausreichend praktische Fähigkeiten um Hammer, Backstein und Säge, so dass Du auch ohne Vorkenntnisse geeignet bist.

Ausbildungsanfanger / innen 2016 (in %)

Wie lange dauert die Maurer-Ausbildung?

Die Ausbildung zum Maurer dauert 3 Jahre. Du darfst Dich zwar bereits nach 2 Jahren als Hochbaufacharbeiter bezeichnen, richtiger Maurer bist Du jedoch erst mit dem Abschluss des dritten Ausbildungsjahres. Hast Du einen Realschulabschluss, Abitur oder Fachabitur in der Tasche und schreibst Du während der Ausbildung exzellente Noten, kann es sein, dass Du die Ausbildung verkürzen kannst. Das kannst Du mit Deinem Ausbildungsbetrieb abstimmen.

Wie hoch ist das Gehalt in der Maurer-Ausbildung?

Wie hoch die Ausbildungsvergütung als Maurer ausfällt, hängt davon ab, in welcher Region Deutschlands Du die Ausbildung absolvierst. Ein Tarif des jeweiligen Bundeslandes bestimmt dann Dein Maurer-Gehalt in der Ausbildung. Durchschnittlich kommst Du im ersten Ausbildungsjahr auf einen Lohn von 765 Euro brutto monatlich. Das zweite Ausbildungsjahr schickt Dir im Schnitt 1079 Euro auf Dein Konto. Das dritte und letzte Jahr bringt Dir 1340 Euro brutto im Monat ein.


Verdienst in der Ausbildung als Maurer

Wie läuft die Maurer-Ausbildung ab?

Die Ausbildung zum Maurer ist dual angelegt. Das bedeutet: Du absolvierst einen Teil der Ausbildung an einer Berufsschule. Hier lernst Du in Seminaren, was Du für Deine Tätigkeit „auf dem Bau“ wissen und können musst. Den anderen Teil der Ausbildung arbeitest Du bei einem Betrieb, der im Handwerk, Handel oder in der Industrie tätig ist. Hier lernst Du alle wichtigen Griffe und Schritte eines Maurers in der Praxis.

Nach 2 Jahren legst Du die Zwischenprüfung ab, die gleichzeitig auch die Abschlussprüfung darstellt. Diese besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil. Du kannst Dich dann Hochbaufacharbeiter nennen. Nach dem dritten Ausbildungsjahr und zahlreichen weiteren Praxiserfahrungen bist Du dann offiziell Maurer.

Welche Inhalte hat die Maurer-Ausbildung?

Im theoretischen Teil der Ausbildung zum Maurer stehen Themen wie

  • Sichern und Räumen von Baustellen,
  • Technik,
  • Arbeitsschutz,
  • Arbeitssicherheit,
  • Auswählen von Baustoffen,
  • Anfertigen von Skizzen und
  • Durchführung von Messungen

auf Deinem Stundenplan. Kurz gesagt: Du eignest Dir alle wichtigen theoretischen Inhalte der Maurer-Tätigkeiten an. In Deinem Ausbildungsbetrieb lernst Du dann die praktische Seite des Maurer-Berufs kennen. Dazu eignest Du Dir zum Beispiel

  • die Bedienung von Werkzeugen und Maschinen,
  • die Arbeitsschritte für einen Hausbau,
  • Grundkenntnisse im Fliesenlegen und
  • Kenntnisse für die Aufbewahrung von Beton

an. Das heißt: Du lernst, wie Du Beton anrührst, Stein auf Stein setzt und ein Dach baust. Damit bist Du auch praktisch in der Lage, als Maurer zu arbeiten.

Wie sieht der Karrierepfad nach der Maurer-Ausbildung aus?

Mit Deiner Ausbildung zum Maurer in der Tasche kannst Du so gut wie jede handwerkliche Tätigkeit ausüben. Willst Du Dich weiter qualifizieren, stehen Dir zum Beispiel diese Weiterbildungen zur Auswahl:

  • Maurermeister: Eine Fortbildung zum Maurermeister erlaubt es Dir, Führungsaufgaben zu übernehmen. Du erstellst dann allein Entwürfe für einen Bau, setzt Ausschreibungen auf und berechnest die Mengen von Materialien, die ein Bauprojekt benötigt.
  • Vorarbeiter: Hast Du eine Fortbildung zum Vorarbeiter gemacht, nimmst Du auf dem Bau das Heft in die Hand. Du teilst dann Mitarbeiter in ihre Aufgaben ein und sorgst so dafür, dass der Bau schnell vorankommt.
  • Selbstständigkeit: Viele Maurer, die einige Jahre Berufserfahrung gesammelt haben, machen sich mit ihrem Fachwissen selbstständig. Du kümmerst Dich dann selbst um Aufträge, planst und führst diese selbst durch.
  • Studium: Interessierst Du Dich mehr für den planenden Teil von Bauprojekten, könnte ein Studium die richtige Wahl sein. Dafür musst Du ein Abitur oder Fachabitur mitbringen. Mit einem Abschluss im Bauingenieurswesen oder in Architektur bist Du dann für die Vorbereitung von Bauvorhaben verantwortlich.
  • Technischer Betriebswirt: Hast Du nach Deiner Maurer-Ausbildung eine Weiterbildung zum technischen Betriebswirt gemacht, übernimmst Du verstärkt organisatorische Aufgaben. Du kannst dann in einer führenden Position in einem Unternehmen arbeiten.
  • Berufsfeuerwehr: Die Mauerer-Ausbildung bereitet Dich nicht nur auf einen Job im Baugewerbe vor. Du kannst damit auch die Feuerwehausbildung beginnen. Denn: Diese fordert von Dir eine handwerkliche Vorbildung. Du kannst dann zum Beispiel Brandschutzmeister werden.

Passt eine Maurer-Ausbildung zu mir?

Du solltet für die Maurer-Ausbildung diese Fähigkeiten mitbringen:

Handwerkliches Geschick
Bereits in der Ausbildung trägst Du einen entscheidenden Teil dazu bei, dass ganze Häuser stehen. Dafür solltest Du ein außerordentliches handwerkliches Geschick mitbringen.
Teamfähigkeit
Du arbeitest auf einer Baustelle stets mit anderen Menschen zusammen. Dafür solltest Du aufgeschlossen sein und gern im Team Ziele erreichen wollen.
Fitness
Backsteine schleppen, sägen und Stahlträger anbringen – die Maurer-Ausbildung fordert Dir körperlich einiges ab. Du solltest daher eine gesunde Fitness mitbringen.
Durchhaltevermögen
Den ganzen Tag körperlich arbeiten und das bei Wind und Wetter – im praktischen Teil Deiner Ausbildung musst Du auch unter widrigen Umständen Leistung abliefern. Dabei hilft Dir ein ordentliches Durchhaltevermögen.
Sorgfältigkeit
Ob im theoretischen Unterricht an der Berufsschule oder auf der Baustelle in der Praxis – Du musst stets mit Zahlen hantieren, um Größen, Abstände oder Mengen zu messen oder zu berechnen. Dafür solltest Du eine große Portion Sorgfältigkeit mitbringen, damit Dir dabei keine Fehler unterlaufen.

Das klingt nach viel Verantwortung. Du musst Dir aber keine Sorgen machen, wenn Du vor Deiner Ausbildung noch nicht über all diese Fähigkeiten verfügst. Der theoretische und praktische Teil der Maurer-Ausbildung schulen Dich auf allen Gebieten, so dass Du nach Deinem Abschluss ein echter Profi bist.

Ausbildungsdauer 
3 Jahre