Einstiegsgehalt 
3.422
Durchschnittsgehalt 
4.214
Ausbildung 
Ausbildung
415
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Bankkaufmann
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Was ist ein Bankkaufmann?

Ein Bankkaufmann berät seine Kunden in allen Angelegenheiten rund um das Thema Geld. Dabei kann es einerseits um Geldanlage auf Tagesgeldkonten oder in Form von Aktieninvestitionen gehen, die den Kunden eine möglichst hohe Zinsausschüttung garantiert. Andererseits berät er sie aber auch, wenn sie sich Geld leihen möchten, also zu Krediten und Baufinanzierungen.

Was macht ein Bankkaufmann?

Wenn Du eine Bankausbildung machst, dann verwaltest Du nicht nur Geld, sondern lernst auch, wie Du Deine Kunden bei allen Fragen rund um dieses große Thema unterstützt. Einige wollen vielleicht ihr erstes eigenes Konto einrichten, andere ein Auto finanzieren und dafür Geld bei der Bank leihen. Manche wollen ihr Geld einfach nur sparen und wünschen sich von Dir Auskunft darüber, wie sie ihr Kapital am besten gewinnbringend anlegen können. Auch die Verwaltung von Wertpapieren und die Erstellung von Finanzkonzepten gehört zu den Bankkaufmann-Aufgaben. Wenn Kunden ihr Geld ins Ausland transferieren möchten oder von dort Geld bekommen, wickelst Du das Geschäft für sie ab. Sogar die Beratung von Bausparverträgen und der Lebensversicherung, die sich am besten für die individuelle Altersvorsorge eignet, gehört zu den Bankkaufmann-Tätigkeiten. Doch auch wenn die Arbeit für und mit dem Kunden einen großen Bereich Deiner Arbeit einnimmt, übernimmst Du auch einige interne Aufgaben als Bankkaufmann: So kontrollierst Du beispielsweise, dass alle Vorgänge ordnungsgemäß gebucht werden und überwachst die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften und innerbetrieblicher Richtlinien.

Wie wird man Bankkaufmann?

Die Bankkaufmann-Ausbildung dauert drei Jahre. Unter der Voraussetzung, dass Du besonders gute Leistungen erbringst, kannst Du Deine Abschlussprüfung allerdings auch vorziehen und die Bank-Ausbildung auf zweieinhalb oder sogar zwei Jahre verkürzen. Dafür musst Du gemeinsam mit Deinem Ausbilder einen speziellen Antrag stellen. Übrigens kann Deine Ausbildung bei der Bank auch verlängert werden – dann nämlich, wenn Du nur ungenügende Leistungen bringst.

Obwohl man auch mit einem mittleren Schulabschluss eine Chance auf eine Bankkaufmann-Ausbildung hat, bringen heutzutage rund zwei Drittel der Auszubildenden ein Abitur mit.

Bei der Ausbildung zum Bankkaufmann handelt es sich um eine duale Ausbildung, was bedeutet, dass Du einen Teil Deiner Bankkaufmann-Ausbildung in der Berufsschule verbringst und den anderen Teil in Deinem Ausbildungsunternehmen – einem Kreditinstitut – bist.

Deine Ausbildung zum Bankkaufmann im Betrieb

Hier lernst Du den echten Berufsalltag kennen und arbeitest genau wie Deine Kollegen an konkreten Bankkaufmann-Aufgaben mit. So wirst Du zum Beispiel am Schalter eingesetzt und übst dort zu Beginn gemeinsam mit einem Kollegen, wie Du die Kunden professionell berätst. Dazu gehört nicht nur die Beratung selbst, sondern auch die Vor- und Nachbereitung der Gespräche. Außerdem lernst Du, mittels EDV Konten zu eröffnen und Überweisungen durchzuführen. Und Du erfährst in Deiner Bankkauffrau-Ausbildung, unter welchen Bedingungen die Bank Kredite vergibt und wie die Kreditwürdigkeit von Kunden geprüft wird.

Deine Ausbildung zum Bankkaufmann in der Berufsschule

In der Schule paukst Du die gesamte Theorie, die Dir in Deinem Arbeitsalltag bei der Bewältigung Deiner Bankkauffrau-Tätigkeiten helfen wird. Vor allem Rechnungswesen, Steuerkunde und Versicherungslehre spielen hierbei eine wichtige Rolle. Du lernst, wie Konten geführt werden, welche steuerlichen Auswirkungen eine Anlage hat, wie man Privatkredite anbietet und Kosten und Erlöse ermittelt. Auch die Bearbeitung von Auslandsgeschäften, Baufinanzierungen und Firmenkrediten steht – neben allgemeinbildenden Fächern wie Deutsch und Sozialkunde – während Deiner Bankkauffrau-Ausbildung auf Deinem Stundenplan.

Prüfungen

Wenn Du die Hälfte Deiner Bankkaufmann-Ausbildung geschafft hast, absolvierst Du eine Zwischenprüfung. Am Ende folgt dann noch eine Abschlussprüfung, die aus drei schriftlichen und einem mündlichen Teil besteht. Danach bist Du staatlich anerkannte Bankkauffrau.

Weiterbildungen

Auch nach dem Abschluss Deiner Bankkauffrau-Ausbildung kannst Du Dich mit zahlreichen Fortbildungen weiter qualifizieren und zum Beispiel Deinen Fachwirt Bank machen oder Fachberater für Finanzdienstleistungen werden. Auch ein Abschluss als Betriebswirt für Finanzen und Investment oder als Finanzierungs- und Leasingwirt ist möglich. Weil Du vermutlich ohnehin schon ein Abitur mitbringst, kannst Du auch noch ein Studium aufnehmen – zum Beispiel in den Fächern Finanz- und Wirtschaftsmathematik, BWL, Business Administration, Finanzmanagement oder General Management.

Ausbildungsplätze