Einstiegsgehalt 
2.830
Durchschnittsgehalt 
3.879
Ausbildung 
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201
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Bankkaufmann
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Was ist ein Bankkaufmann?

Ein Bankkaufmann berät seine Kunden in allen Angelegenheiten rund um das Thema Geld. Dabei kann es einerseits um Geldanlage auf Tagesgeldkonten oder in Form von Aktieninvestitionen gehen, die den Kunden eine möglichst hohe Zinsausschüttung garantiert. Andererseits berät er sie aber auch, wenn sie sich Geld leihen möchten, also zu Krediten und Baufinanzierungen.

Was macht ein Bankkaufmann?

Wenn Du eine Bankausbildung machst, dann verwaltest Du nicht nur Geld, sondern lernst auch, wie Du Deine Kunden bei allen Fragen rund um dieses große Thema unterstützt. Einige wollen vielleicht ihr erstes eigenes Konto einrichten, andere ein Auto finanzieren und dafür Geld bei der Bank leihen. Manche wollen ihr Geld einfach nur sparen und wünschen sich von Dir Auskunft darüber, wie sie ihr Kapital am besten gewinnbringend anlegen können. Auch die Verwaltung von Wertpapieren und die Erstellung von Finanzkonzepten gehört zu den Bankkaufmann-Aufgaben. Wenn Kunden ihr Geld ins Ausland transferieren möchten oder von dort Geld bekommen, wickelst Du das Geschäft für sie ab. Sogar die Beratung von Bausparverträgen und der Lebensversicherung, die sich am besten für die individuelle Altersvorsorge eignet, gehört zu den Bankkaufmann-Tätigkeiten. Doch auch wenn die Arbeit für und mit dem Kunden einen großen Bereich Deiner Arbeit einnimmt, übernimmst Du auch einige interne Aufgaben als Bankkaufmann: So kontrollierst Du beispielsweise, dass alle Vorgänge ordnungsgemäß gebucht werden und überwachst die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften und innerbetrieblicher Richtlinien.

Wie wird man Bankkaufmann?

Die Bankkaufmann-Ausbildung dauert drei Jahre. Unter der Voraussetzung, dass Du besonders gute Leistungen erbringst, kannst Du Deine Abschlussprüfung allerdings auch vorziehen und die Bank-Ausbildung auf zweieinhalb oder sogar zwei Jahre verkürzen. Dafür musst Du gemeinsam mit Deinem Ausbilder einen speziellen Antrag stellen. Übrigens kann Deine Ausbildung bei der Bank auch verlängert werden – dann nämlich, wenn Du nur ungenügende Leistungen bringst.

Obwohl man auch mit einem mittleren Schulabschluss eine Chance auf eine Bankkaufmann-Ausbildung hat, bringen heutzutage rund zwei Drittel der Auszubildenden ein Abitur mit.

Bei der Ausbildung zum Bankkaufmann handelt es sich um eine duale Ausbildung, was bedeutet, dass Du einen Teil Deiner Bankkaufmann-Ausbildung in der Berufsschule verbringst und den anderen Teil in Deinem Ausbildungsunternehmen – einem Kreditinstitut – bist.

Deine Ausbildung zum Bankkaufmann im Betrieb

Hier lernst Du den echten Berufsalltag kennen und arbeitest genau wie Deine Kollegen an konkreten Bankkaufmann-Aufgaben mit. So wirst Du zum Beispiel am Schalter eingesetzt und übst dort zu Beginn gemeinsam mit einem Kollegen, wie Du die Kunden professionell berätst. Dazu gehört nicht nur die Beratung selbst, sondern auch die Vor- und Nachbereitung der Gespräche. Außerdem lernst Du, mittels EDV Konten zu eröffnen und Überweisungen durchzuführen. Und Du erfährst in Deiner Bankkauffrau-Ausbildung, unter welchen Bedingungen die Bank Kredite vergibt und wie die Kreditwürdigkeit von Kunden geprüft wird.

Deine Ausbildung zum Bankkaufmann in der Berufsschule

In der Schule paukst Du die gesamte Theorie, die Dir in Deinem Arbeitsalltag bei der Bewältigung Deiner Bankkauffrau-Tätigkeiten helfen wird. Vor allem Rechnungswesen, Steuerkunde und Versicherungslehre spielen hierbei eine wichtige Rolle. Du lernst, wie Konten geführt werden, welche steuerlichen Auswirkungen eine Anlage hat, wie man Privatkredite anbietet und Kosten und Erlöse ermittelt. Auch die Bearbeitung von Auslandsgeschäften, Baufinanzierungen und Firmenkrediten steht – neben allgemeinbildenden Fächern wie Deutsch und Sozialkunde – während Deiner Bankkauffrau-Ausbildung auf Deinem Stundenplan.

Prüfungen

Wenn Du die Hälfte Deiner Bankkaufmann-Ausbildung geschafft hast, absolvierst Du eine Zwischenprüfung. Am Ende folgt dann noch eine Abschlussprüfung, die aus drei schriftlichen und einem mündlichen Teil besteht. Danach bist Du staatlich anerkannte Bankkauffrau.

Weiterbildungen

Auch nach dem Abschluss Deiner Bankkauffrau-Ausbildung kannst Du Dich mit zahlreichen Fortbildungen weiter qualifizieren und zum Beispiel Deinen Fachwirt Bank machen oder Fachberater für Finanzdienstleistungen werden. Auch ein Abschluss als Betriebswirt für Finanzen und Investment oder als Finanzierungs- und Leasingwirt ist möglich. Weil Du vermutlich ohnehin schon ein Abitur mitbringst, kannst Du auch noch ein Studium aufnehmen – zum Beispiel in den Fächern Finanz- und Wirtschaftsmathematik, BWL, Business Administration, Finanzmanagement oder General Management.

Ausbildungsplätze

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Wo arbeitet ein Bankkaufmann?

Ein Bankkaufmann arbeitet in folgenden Unternehmen:

  • Bei Banken
  • Bei Direktbanken
  • In Girozentralen
  • Bei Sparkassen
  • Bei Bausparkassen
  • An der Börse
  • In Versicherungsunternehmen
  • Bei Immobilienvermittlungen

Wie sieht der Arbeitsalltag aus?

Der Arbeitsalltag als Bankkaufmann ist sehr abwechslungsreich und umfasst folgende Tätigkeiten:

Als Bankkaufmann hast Du geregelte Arbeitszeiten und häufig eine 40 Stunden-Woche. Wenn Du in einer Bank arbeitest, dann bestimmen sich Deine Anwesenheitszeiten in der Regel durch die Öffnungszeiten.

Wie sieht der Arbeitsplatz aus?

Als Bankkaufmann arbeitest Du zumeist in einem Büro. Dort nimmst Du am Computer Planungen, Berechnungen und Kalkulationen vor. Bei Direktbanken findet von hier aus auch der Kundenkontakt statt, der auf das Telefon, die Post oder E-Mail beschränkt ist. Sofern Du wie bei großen Filialbanken üblich persönlichen Kontakt mit den Kunden hast, besetzt Du einen Kundenschalter. Dort kommt die Laufkundschaft vorbei, die zum Beispiel Überweisungen vornehmen oder Bargeld ein-, auszahlen oder in eine andere Währung wechseln möchte. Wenn Kunden einen Kreditvertrag abschließen möchten, dann bittest Du sie in einen speziellen Beratungsraum. Gelegentlich besuchst Du Firmenkunden auch in ihrem eigenen Unternehmen oder besonders solvente Privatpersonen zu Hause.

Was verdient ein Bankkaufmann?

Schon während Deiner Bankkaufmann-Ausbildung verdienst Du gutes Geld. Im ersten Ausbildungsjahr beläuft sich Dein Gehalt auf ca. 970 Euro, im zweiten Jahr auf 1.020 Euro und im dritten Jahr auf bis zu 1.100 Euro.

Hast Du erst einmal ausgelernt, dann wird Dein Gehalt zwischen 2.400 und 3.100 Euro brutto im Monat liegen. Zusätzlich kannst Du als Bankkaufmann eine Provision erhalten, die davon abhängt, wie viele Produkte – zum Beispiel Bausparverträge oder Anlageprodukte zu vermögenswirksamen Leistungen – Du Deinen Kunden verkauft hast.

Wo finde ich einen Job als Bankkaufmann?

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Wie sind die Berufsaussichten für Bankkaufleute?

Die Ausbildung zum Bankkaufmann ist eine der beliebtesten in Deutschland, was kein Wunder ist, da der Beruf besonders zukunfts- und krisensicher ist.

Zwar hat die Digitalisierung einen großen Einfluss auf das Berufsbild Bankkaufmann und die gesamte Branche und führt sogar dazu, dass immer mehr Bankfilialen zugunsten von Online-Banken schließen. Außerdem schließen sich viele Banken auch auf internationaler Ebene zusammen, sodass Arbeitsplätze ins Ausland verlegt werden.

Und trotz dieses Trends gibt es weiterhin einen Bewerbermangel für die Ausbildung als Bankkauffrau, sodass Du gute Chancen hast, einen Platz zu bekommen. Aktuell gibt es je nach Bundesland nur ca. 2-5 potentielle Bewerber pro Platz. Und hast Du erst einmal einen Platz ergattert, dann hast Du tatsächlich hervorragende Karriereperspektiven, denn ein Aufstieg vom Azubi zum Filialleiter ist keineswegs unrealistisch.

Welche Spezialisierungen gibt es?

Während Deiner Ausbildung als Bankkauffrau durchläufst Du in der Regel alle Abteilungen und kannst Dich in dieser Zeit entscheiden, auf welchen Bereich Du Dich später einmal spezialisieren möchtest, zum Beispiel:

  • Kundenberatung
  • Personalabteilung
  • Vertrieb
  • PR und Marketing

Passt der Beruf Bankkaufmann zu mir?

Die Bankkauffrau-Ausbildung ist ideal für Dich geeignet, wenn Du folgende Qualifikationen und Fähigkeiten mitbringst:

Kommunikationsfähigkeit
Gerade wenn Du am Schalter eingesetzt wirst, hast Du laufend Kontakt zu Kunden, die Du berätst. Da hilft es, wenn Du nicht auf den Mund gefallen bist.
Verschwiegenheit
Die Kundendaten sind sehr sensibel, deshalb sollte Geheimhaltung für Dich kein Problem sein.
Seriöses Auftreten
Schlabberjeans sind in der Bank tabu, stattdessen trägst Du in der Regel als Mann einen Anzug und Krawatte und als Frau ein Kostüm bei der Arbeit und bist dabei stets gepflegt.
Gutes Benehmen
Deine Professionalität sollte sich auch in Deinem Verhalten widerspiegeln, das äußerst höflich ist.
Freude am Verkaufen
Vermutlich wirst Du viel Zeit damit verbringen, Deinen Kunden Spar- oder Kreditverträge zu verkaufen – super ist, wenn Dir das auch noch Spaß bringt.
Zahlengenie
Natürlich solltest Du als Bankkaufmann gut mit Zahlen umgehen können und ein kaufmännisches Denken an den Tag legen, damit Du Risiken und Gewinne gut kalkulieren kannst.