Wie lange dauert das Zahnmedizin-Studium?11 Semester, also fünf Jahre und sechs Monate bis zum Staatsexamen.So steht es in § 2 Absatz 3 der Approbationsordnung für Zahnärzte (ZApprO). Danach beantragst Du die Approbation, die meisten arbeiten dann zwei Jahre als Vorbereitungsassistent.
Wie viele Zahnmedizin-Studienplätze gibt es in Deutschland?2.136 Studienplätze im Jahr an 29 Universitäten, alle über hochschulstart.de: 1.506 zum Wintersemester 2025/26 und 630 zum Sommersemester 2026.Auf einen Platz kamen im Winter 7,2 Bewerbende, mehr als in Medizin, Tiermedizin oder Pharmazie. Zum Wintersemester 2026/27 stehen 1.516 Plätze bereit.
Welchen NC für Zahnmedizin brauchst Du?Einen festen NC gibt es nicht. Nur 30 % der Plätze gehen über die Abiturnote, 60 % über die Auswahlverfahren der Hochschulen, 10 % über die zusätzliche Eignungsquote.Die Grenze in der Abiturbestenquote entsteht erst im Verfahren und gilt nur für dieses eine Semester. Mehr dazu auf unserer Seite Zahnmedizin-Studium: NC und Auswahlgrenzen.
Was kostet ein Zahnmedizin-Studium?An den 29 staatlichen Universitäten nur der Semesterbeitrag. Im Ausland wird es vierstellig pro Semester.Die Semmelweis Universität in Budapest listet 9.340 € je Semester. Stand der Anbieterangaben: 20. September 2026.
Was verdient man als Zahnarzt?Angestellt 6.152 € brutto im Monat im Median, mit eigener Praxis 180.300 € Jahreseinkommen im Median.Angestellte: Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit, Zahnärzte und Kieferorthopäden, 15.948 Beschäftigte, Datenstand 2025. Praxisinhaber: KZBV-Jahrbuch 2025 mit Daten von 2023, Einkommen vor Steuern.
Ist Zahnmedizin dasselbe wie Medizin?Nein. Es sind zwei getrennte Studiengänge mit eigenen Approbationsordnungen und getrennten Studienplätzen.Wer Humanmedizin studieren will, findet die Zahlen in unserem Artikel zum Medizinstudium. Beide Approbationen brauchst Du nur, wenn Du Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie werden willst.
Zahnmedizin studierst Du an staatlichen Universitäten in Deutschland oder, wenn Du den NC umgehen möchtest, an Universitäten im EU-Ausland, deren Abschluss hier anerkannt ist.
Welche Voraussetzungen brauchst Du für Zahnmedizin?
Für Zahnmedizin brauchst Du eine Hochschulzugangsberechtigung, in der Regel das Abitur, und einen Studienplatz über hochschulstart.de. Einen festen NC gibt es nicht. Wie wird man Zahnarzt, und was braucht man, um Zahnarzt zu werden? In Deutschland ist der Weg klar festgelegt, denn nach dem Studienplatz folgen elf Semester Studium, die Zahnärztliche Prüfung und dann die Approbation. Zahnmedizin bieten nur Universitäten an, und Du bewirbst Dich zentral statt bei der einzelnen Uni.
Die vier Wege zum Studienplatz
Drei Quoten bei hochschulstart.de, dazu das Ausland. Reicht die Abiturnote nicht, bleiben die Wege 2 bis 4.
1. Über die Abiturbestenquote
30 Prozent der Plätze gehen nach der Abiturnote. Über diese Quote kommen nur Bewerberinnen und Bewerber mit einem Spitzenabitur zum Zug. Den Zahnmedizin-NC als feste Note gibt es dabei nicht: Die Grenze entsteht erst im Verfahren, hängt davon ab, wer sich bewirbt, und gilt nur für dieses eine Semester. Verbindlich ist, was hochschulstart.de für Dein Bewerbungssemester veröffentlicht. Mehr dazu auf unserer Seite zum Numerus Clausus Zahnmedizin.
2. Über die Auswahlverfahren der Hochschulen
60 Prozent der Plätze. Die Abiturnote zählt auch hier, viele Unis verrechnen sie aber mit dem Ergebnis im Test für medizinische Studiengänge (TMS). Zahnmedizin und Medizin nutzen denselben Eignungstest, ein gutes Testergebnis kann eine schwächere Note also teilweise ausgleichen. Nur Hamburg wertet für Zahnmedizin zum Wintersemester 2027/28 noch den HAM-Nat.
3. Über die zusätzliche Eignungsquote (ZEQ)
10 Prozent der Plätze, vergeben ohne Blick auf die Abiturnote. Wartesemester zählen seit 2022 nicht mehr, die ZEQ und die Auswahlverfahren der Hochschulen haben sie ersetzt.
4. Zahnmedizin im Ausland studieren
Beliebt ist Österreich: Dort entscheidet an den öffentlichen Universitäten der Aufnahmetest MedAT, nicht das Abiturzeugnis. Für ein Zahnmedizin-Studium in Österreich gibt es 144 Plätze: 80 in Wien, 40 in Innsbruck, 24 in Graz. Für das Studienjahr 2026/27 kamen 1.689 Anmeldungen, und mindestens 75 Prozent der Plätze sind für Bewerber mit österreichischem Reifezeugnis reserviert. EU-Bürger zahlen dort in der Regelstudienzeit plus zwei Toleranzsemestern nur den ÖH-Beitrag von 26,20 Euro je Semester, danach 363,36 Euro. In Ungarn, Bulgarien oder Lettland studierst Du an staatlichen und privaten Universitäten auf Englisch, teils auch auf Deutsch. Auf Deutsch geht Zahnmedizin in Ungarn an der Semmelweis Universität in Budapest und an der Universität Pécs, mehr dazu unter Medizin und Zahnmedizin in Ungarn. Zahnmedizin auf Englisch bieten auch die staatlichen Unis in Rumänien an, etwa in Cluj und Iași. Die Lebenshaltungskosten sind dort geringer, das Studium selbst kostet deutlich mehr, die Gebühren stehen im Abschnitt zu den Kosten.
Ist Zahnmedizin eine Ausbildung oder ein Studium? Eine Zahnarzt-Ausbildung im Sinne einer Lehre gibt es nicht, denn Zahnärztin oder Zahnarzt wirst Du nur über das Studium und die anschließende Approbation. Wenn Du eine Ausbildung suchst, landest Du bei der Zahnmedizinischen Fachangestellten (ZFA, umgangssprachlich „Zahnarzthelferin“) oder in der Zahntechnik. Mit einem schwächeren Abitur kann eine solche Ausbildung vor dem Studium sinnvoll sein, etwa zum Zahntechniker. So lernst Du den Praxisalltag kennen, bevor Du Dich für elf Semester entscheidest.
Was solltest Du mitbringen?
Auch ohne Abitur möglich
Abgeschlossene Ausbildung plus Berufserfahrung: üblicherweise mit Eignungsprüfung
Naturwissenschaften - Du solltest dafür begabt und daran interessiert sein
Handwerkliches Geschick und Feinmotorik
Einfühlungsvermögen - viele Patienten gehen ungern zum Zahnarzt oder haben sogar Angst davor
Belastbarkeit und Disziplin - das Studium ist sehr lernintensiv, und nach dem Abschluss gehört ständige Weiterbildung dazu
Quellen: hochschulstart.de, Verfahrensdetails und Quoten · Plätze und Anmeldungen in Österreich: medizinstudieren.at und Medizinische Universität Innsbruck, abgerufen am 20. September 2026.
Was kostet das Zahnmedizin-Studium?
Wie viel ein Zahnmedizin-Studium kostet, hängt vor allem davon ab, ob Du an einer staatlichen Universität studierst. An den 29 staatlichen Universitäten gibt es keine Studiengebühren, dort zahlst Du nur den Semesterbeitrag Deiner Hochschule. Im Ausland wird es dagegen vierstellig, und zwar je Semester. Alle Unis mit ihren Gebühren zeigt unser Überblick Zahnmedizin im Ausland studieren.
Studiengebühren je Semester
Angaben der Hochschulen selbst, abgerufen am 20. September 2026. Jahresbeträge haben wir für den Vergleich auf ein Semester umgerechnet.
Staatliche Universität in Deutschland29 Universitäten über hochschulstart.de0 €
Öffentliche Universität in ÖsterreichEU-Bürger, Regelstudienzeit plus zwei Toleranzsemester0 €
Stradins Universität Riga15.500 € je Studienjahr7.750 €
Semmelweis Universität Budapest9.340 € je Semester, dazu Instrumenten- und Materialgebühr9.340 €
Wenn Du Zahnmedizin privat studieren möchtest, musst Du mit Kosten von 9.930 bis 13.140 Euro je Semester rechnen, das nennen die privaten Hochschulen in Deutschland selbst. Zu den Gebühren kommen aber überall weitere Posten, deshalb liegen die Zahnmedizin-Studium-Kosten insgesamt höher:
Was zu den Gebühren dazukommt
Instrumente und Materialien für die Phantomkurse, der sogenannte Vorklinik-Koffer. Zahnmedizin ist eines der wenigen Fächer, in denen Du Werkzeug kaufst
Elf Semester Miete und Lebenshaltung
Im Ausland oft eine eigene Instrumenten- und Materialgebühr
Was Du vorher klären solltest
Was Deine Universität stellt: Viele stellen das Werkzeug nur teilweise. Was Zahnmedizinstudenten selbst anschaffen müssen, steht erst in der Materialliste zum Semesterbeginn
Frag deshalb vor dem ersten Semester in der Studienberatung nach
Wie viel Zeit für einen Nebenjob bleibt: neben 5.000 Unterrichtsstunden nur begrenzt
Was kostet ein Zahnmedizinstudium in Deutschland insgesamt? Eine einzelne Zahl können wir Dir dafür leider nicht seriös nennen. An einer staatlichen Universität zahlst Du die Semesterbeiträge und Deine Lebenshaltung, und beides unterscheidet sich je nach Stadt und Hochschule.
Was lernst Du im Zahnmedizin-Studium?
Die Inhalte im Studium der Zahnmedizin gibt die Approbationsordnung vor, deshalb unterscheiden sich die Studienpläne der Universitäten kaum. Ob Du Zahnarzt-Studium, Zahnarztstudium oder Zahnheilkunde-Studium liest, gemeint ist immer derselbe Zahnmedizin-Studiengang, und die Approbationsordnung spricht von Zahnheilkunde. Dein Studium besteht aus zwei Teilen. In den ersten vier Semestern, der Vorklinik, lernst Du die Naturwissenschaften und den Aufbau des Körpers, im klinischen Teil danach die Medizin und die Zahnmedizin selbst.
Praxis gibt es von Anfang an. Erste Erfahrungen am Behandlungsstuhl sammelst Du in den Phantomkursen, in denen Du an einem Kunststoffkopf übst, dem Phantomkopf. Dort untersuchst und behandelst Du und fertigst Zahnersatz, noch ganz ohne echte Patienten. Dafür brauchst Du Fingerspitzengefühl und eine ruhige Hand. Im klinischen Teil behandelst Du dann unter Aufsicht echte Patientinnen und Patienten, und zwar in den Zahnkliniken der Universitäten.
Wie läuft das Zahnmedizin-Studium ab?
Das Zahnmedizin-Studium dauert elf Semester, also fünf Jahre und sechs Monate, und endet mit dem Staatsexamen. Wie lange ein Zahnmedizin-Studium dauert, legt die Approbationsordnung für Zahnärzte (ZApprO) in § 2 Absatz 3 fest, und Deine Hochschule hat darauf keinen Einfluss. Weil diese Ordnung bundesweit gilt, ist an jeder Uni gleich, wie viele Semester Zahnmedizin dauert und wie der Ablauf mit den drei Prüfungen aussieht.
11
Semester
Regelstudienzeit, bundesweit gleich
5.000
Stunden Unterricht
verteilt auf fünf Jahre
4
Wochen Famulatur
in einer Zahnarztpraxis, dazu ein Monat Krankenpflegedienst und ein Erste-Hilfe-Kurs
Quelle: Approbationsordnung für Zahnärzte (ZApprO) vom 8. Juli 2019, in Kraft seit 1. Oktober 2020
Staatsexamen statt Bachelor und Master
Vielleicht wunderst Du Dich, dass Zahnmedizin weder ein Bachelor- noch ein Masterstudiengang ist. Den Abschluss Zahnmedizin bildet die Zahnärztliche Prüfung, und die nimmt Dir das Landesprüfungsamt Deines Bundeslandes ab und nicht die Universität. Sie hat drei Abschnitte, die im Studentenjargon Z1, Z2 und Z3 heißen. Die naturwissenschaftliche Vorprüfung und das Physikum Zahnmedizin, von denen ältere Ratgeber noch schreiben, gibt es seit der neuen Approbationsordnung nicht mehr. Wer noch nach der alten Ordnung studiert, findet die Übergangsregeln in § 133 ZApprO. Willst Du die Uni wechseln, geht das per Studienplatztausch, an vielen Unis erst mit bestandenem Z1 oder Z2.
Vom ersten Prüfungsabschnitt bis zur Kassenzulassung
Zahnärztliche Prüfung nach der ZApprO, jeweils frühester Termin
Nach dem 4. Fachsemester - Erster Abschnitt (Z1)
Mündlich-praktisch, unter anderem zur zahnmedizinischen Propädeutik. Dazu gehört Zahnersatz am Modell, etwa eine Krone, eine Brücke oder eine Prothese.
Zwei Fachsemester später - Zweiter Abschnitt (Z2)
Frühestens zwei Fachsemester nach dem Ersten Abschnitt (§§ 28 und 42 ZApprO).
Vier Fachsemester später - Dritter Abschnitt (Z3), das Staatsexamen Zahnmedizin
Frühestens vier Fachsemester nach dem Zweiten Abschnitt (§ 58 ZApprO). Der schriftliche Teil wird bundeseinheitlich im Juni und im November geschrieben. Im mündlich-praktischen Teil untersuchst Du echte Patienten, stellst Zahnersatz her, setzt ihn ein und führst zum Beispiel eine Wurzelbehandlung durch.
Nach dem Staatsexamen - Approbation
Mit dem bestandenen Dritten Abschnitt beantragst Du die Approbation. Erst sie erlaubt es Dir, eigenverantwortlich zu behandeln.
Danach - Vorbereitungszeit und Kassenzulassung
Die meisten beginnen mit einer zweijährigen Vorbereitungszeit und beantragen danach die Kassenzulassung. Erst damit kannst Du Kassenpatienten behandeln und diese Behandlungen abrechnen.
Und wie ist es mit dem Doktortitel? Eine Doktorarbeit in Zahnmedizin ist keine Pflicht, und Du kannst sie im Studium oder nach dem Examen schreiben. Wenn Du sie schreibst, trägst Du danach den Titel Dr. med. dent., kurz für doctor medicinae dentariae, also Doktor der Zahnheilkunde. Für die Approbation und die Arbeit in der Praxis zählt er nicht. Im Wintersemester 2025/26 waren 2.311 Promovierende im Fach Zahnmedizin eingeschrieben. Einen Bachelor oder Master in Zahnmedizin vergibt keine deutsche Universität, und berufsbegleitende Master wie in der Kieferorthopädie setzen die Approbation schon voraus.
Im Jahr 2024 haben 1.801 Personen die Zahnärztliche Prüfung bestanden, und zwei Drittel davon waren Frauen.
Quellen: Approbationsordnung für Zahnärzte (ZApprO), §§ 2, 28, 42, 58 und 133 · Promovierende: Statistisches Bundesamt, Studierende im Wintersemester 2025/26 · Prüfungen und Approbationen: Bundeszahnärztekammer, Statistik 2024.
Wie schwer ist das Zahnmedizin-Studium und passt es zu Dir?
Schwer ist schon der Weg hinein, denn auf einen Studienplatz Zahnmedizin kommen mehr Bewerber als in jedem anderen Fach, das bundesweit über hochschulstart.de vergeben wird. Und wie schwer ist das Zahnmedizinstudium, wenn Du den Platz sicher hast? Das Pensum ist hoch, und zum Lernstoff kommt Handarbeit, die ebenfalls geprüft wird.
So viele bewerben sich auf einen Studienplatz
Bewerbende je Studienplatz im bundesweiten Verfahren, Wintersemester 2025/26
Zahnmedizin10.881 Bewerbende auf 1.506 Plätze7,2
Tiermedizin5.216 Bewerbende auf 1.110 Plätze4,7
Medizin31.543 Bewerbende auf 10.281 Plätze3,1
Pharmazie5.640 Bewerbende auf 2.010 Plätze2,8
Quelle: hochschulstart.de, Statistiken des Zentralen Verfahrens zum Wintersemester 2025/26, Stand 1. Oktober 2025. Im Sommersemester 2026 bewarben sich 4.766 Menschen auf 630 Plätze in Zahnmedizin.
Im Studium selbst verlangt Zahnmedizin zwei Dinge gleichzeitig von Dir, nämlich Lernstoff und Handarbeit. Mit 5.000 Stunden Unterricht in fünf Jahren und dem Lernen danach ist das Studium so zeitaufwendig wie ein Vollzeitjob. Anders als in vielen Fächern kommt eine handwerkliche Prüfungsleistung dazu. In den Phantomkursen baust Du Kronen, Brücken und Prothesen am Modell, und in der klinischen Phase behandelst Du unter Aufsicht echte Patienten. Nach einer Durchfallquote für das Staatsexamen Zahnmedizin haben wir gesucht, aber bundesweit veröffentlicht sie niemand, weil die Landesprüfungsämter ihre Ergebnisse nicht einheitlich herausgeben.
Zahnmedizin passt zu Dir, wenn ...
Du in Naturwissenschaften gut bist und sie Dich interessieren
Du handwerklich geschickt bist und eine ruhige Hand hast
Du auf Menschen eingehen kannst, auch auf Patienten mit Angst vor dem Bohrer
es Dir nichts ausmacht, in der Bibliothek zu lernen, während Deine Freunde feiern gehen. Freizeit bleibt auch Zahnmedizin-Studenten, aber weniger
Zahnmedizin ist nicht ...
ein Teil des Medizinstudiums: Es ist ein eigener Studiengang mit eigener Approbation
ein Studium mit Bachelor nach sechs Semestern: Du studierst elf Semester bis zum Staatsexamen
reine Theorie: Ab den Phantomkursen arbeitest Du mit Instrumenten, später an Patienten
mit dem Examen fertig: Danach folgen meist zwei Jahre Vorbereitungszeit
Schwankst Du noch zwischen Zahnmedizin, Humanmedizin und Tiermedizin, oder kommt ein ganz anderes Fach in Frage? Bei der Entscheidung hilft der kostenlose Studienorientierungstest, den Du online machst.
Was kannst Du mit Zahnmedizin werden?
Nach Staatsexamen und Approbation arbeitest Du fast immer als Zahnärztin oder Zahnarzt. Wenn Du Zahnarzt werden willst, hast Du trotzdem die Wahl, wo und wie Du arbeitest, ob in eigener Praxis, angestellt oder mit einer Spezialisierung. Es gibt auch Wege fernab der Praxis, etwa Forschung und Lehre an der Universität, den öffentlichen Dienst wie das Gesundheitsamt, Unternehmensberatungen oder die Pharmaindustrie. Das sind die vier häufigsten Wege mit Approbation:
Zahnarzt / Zahnärztin mit eigener PraxisFührt eine eigene Praxis oder arbeitet in einer Praxisgemeinschaft, so wie knapp 60 Prozent der behandelnden Zahnärzte. Oft wird dafür eine bestehende Praxis gekauft, der Verdienst hängt an Patientenzahl, Lage und Zusatzleistungen.Approbation nötigselbständigMedian 180.300 €/Jahr vor Steuern
Angestellter Zahnarzt / Angestellte ZahnärztinBehandelt Patienten in einer Praxis, ohne selbst in eine Praxis zu investieren. 41 Prozent der behandelnden Zahnärzte arbeiten so, 2010 waren es erst 19 Prozent. Manche Praxen zahlen eine Umsatzbeteiligung.Approbation nötigangestellt in der PraxisMedian 6.152 €/Monat
Kieferorthopäde / KieferorthopädinKorrigiert Fehlstellungen von Zähnen und Kiefer. Für den Fachzahnarzt verlangt die Bundeszahnärztekammer mindestens drei Weiterbildungsjahre plus ein Jahr allgemeinzahnärztliche Tätigkeit, genauso wie für die Oralchirurgie.Fachzahnarzt-WeiterbildungPraxis oder Klinik
Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurg / -chirurginOperiert an Kiefer und Gesicht, etwa nach Unfällen oder bei Fehlbildungen. Dafür studierst Du zusätzlich Humanmedizin, brauchst beide Approbationen und machst danach die Facharztweiterbildung.Doppelapprobation nötigKlinik
Quelle: Bundesagentur für Arbeit, Entgeltatlas, Zahnärzte und Kieferorthopäden, Anforderungsniveau Experte, Datenstand 2025 · KZBV-Jahrbuch 2025, Einkommen der Praxisinhaber (Daten von 2023) und Tabelle 6.1.
Welche Weiterbildungen gibt es für Dich? Wenn Du Fachzahnarzt werden möchtest, stehen Dir zwei Wege offen, die Kieferorthopädie und die Oralchirurgie. Für beide verlangt die Musterweiterbildungsordnung der Bundeszahnärztekammer mindestens drei fachspezifische Weiterbildungsjahre plus ein Jahr allgemeinzahnärztliche Tätigkeit. Hast Du Zahn- und Humanmedizin studiert, steht Dir zusätzlich die Facharztweiterbildung in Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie offen. Dafür brauchst Du die Doppelapprobation Medizin/Zahnmedizin, also beide Studiengänge und beide Approbationen.
Bist Du schon approbiert und willst Dich spezialisieren? Für Zahnärztinnen und Zahnärzte, die sich weiterqualifizieren möchten, gibt es berufsbegleitende Master. Dieses Angebot ist für Dich als Abiturientin oder Abiturient noch nichts, weil es die Approbation voraussetzt.
Die Berufsaussichten als Zahnarzt sind gut, denn die Arbeitslosenquote im Beruf Human- und Zahnmedizin lag 2025 bei 2,5 %. Was sich gerade verändert, ist die Art zu arbeiten, denn immer mehr Zahnärztinnen und Zahnärzte sind angestellt, statt eine eigene Praxis zu führen.
73.511
behandeln Patienten
von 103.998 Zahnärztinnen und Zahnärzten, Ende 2024
1.137
Einwohner je Zahnarzt
je behandelnd tätigem Zahnarzt, 1995 waren es 1.350
2.448
neue Approbationen
im Jahr 2024 erteilt
Eigene Praxis oder angestellt? 2010
So arbeiteten die 67.820 behandelnd tätigen Zahnärzte:
81 %19 %
54.684 in eigener Praxis13.136 angestellt
Eigene Praxis oder angestellt? 2024
So arbeiten die 73.511 behandelnd tätigen Zahnärzte:
59 %41 %
43.663 in eigener Praxis29.848 angestellt
Quelle: Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung, Jahrbuch 2025, Tabelle 6.1, nach der Statistik der Bundeszahnärztekammer, Stand jeweils Jahresende. Angestellt = behandelnd tätig ohne niedergelassene Zahnärzte
Der Trend geht klar zur Anstellung, denn 2010 arbeitete knapp jeder Fünfte angestellt und 2024 waren es schon zwei von fünf. Mit einer Anstellung ersparst Du Dir den Kauf einer Praxis, während die eigene Praxis im Median mehr Einkommen bringt. Außerdem wird der Beruf weiblicher, denn 2024 waren 74 Prozent der Studienanfänger im Fach Zahnmedizin Frauen.
Quelle für Studienanfänger und Approbationen: Bundeszahnärztekammer, Zahnärztestatistik, Stand 31. Dezember 2024.
Was verdienst Du mit einem Zahnmedizin-Studium?
Als angestellte Zahnärztin oder angestellter Zahnarzt verdienst Du im Durchschnitt rund 6.152 € brutto im Monat. Mit eigener Praxis kann es deutlich mehr sein, dafür trägst Du Kosten und Risiko selbst.
6.152 €
Durchschnittsgehalt
brutto im Monat
Bundesagentur für Arbeit, Entgeltatlas, Zahnärzte und Kieferorthopäden, Anforderungsniveau Experte, Datenstand 2025.
Zahnmedizin in Spanien
Universidad CEU Cardenal Herrera · Valencia · 10 Semester · ohne NC
Zahnmedizin und KI: Wie zukunftssicher ist das Fach?
Kurze Antwort: Gut, denn Diagnose, Behandlung und Betreuung der Patienten gelten in jeder Variante des Berufs als nicht ersetzbar, und betroffen sind nur Dokumentation und Zahnersatz. Wir haben dafür in den Job-Futuromat des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung geschaut, der für jeden Beruf angibt, wie viele Kerntätigkeiten sich nach heutigem Stand der Technik automatisieren ließen. Beim Zahnarzt sind es 2 von 8.
Wie viel Software in diesen Berufen schon übernehmen könnte
Jedes Kästchen steht für eine Kerntätigkeit des Berufs. Orange heißt: Das könnte Software nach heutigem Stand erledigen. Wie viele Stellen wegfallen, sagt das nicht.
Assistenzzahnarzt
2 von 7
Kerntätigkeiten automatisierbar
2013 war es noch keine
Zahnarzt
2 von 8
Kerntätigkeiten automatisierbar
Dokumentation und Zahnersatz
Mund-Kiefer-Gesichtschirurg
2 von 10
Kerntätigkeiten automatisierbar
Auch hier nur Dokumentation und Zahnersatz
Quelle: IAB Job-Futuromat, Berufe „Assistenzzahnarzt/-ärztin“, „Zahnarzt/-ärztin“ und „Facharzt/-ärztin - Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie“; Stand der Technik 2022, abgerufen am 24.09.2026.
Was bei Deiner Arbeit ersetzbar wäre. Im Jahr 2013 lag der Wert beim Zahnarzt noch bei 0 %, im Jahr 2016 bei 17 %. Für den Assistenzzahnarzt, also Deine Vorbereitungszeit nach dem Studium, kommt das IAB mit 2 von 7 auf fast denselben Anteil.
Auch eine Spezialisierung ändert daran wenig. Als Fachzahnarzt liegst Du wie beim Zahnarzt bei 2 von 8, in der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie bei 2 von 10. Wie stark der Zahnersatz betroffen ist, siehst Du am Zahntechniker.
Das kann Software übernehmen
die medizinische Dokumentation
Prothetik und Zahnersatz
Beim Zahntechniker: 6 von 7 Tätigkeiten dieses Ausbildungsberufs, vom Modellieren bis zum Verblenden. 2013 waren es erst 14 %.
Das bleibt bei Dir
Diagnose und Anamnese
Zahnerhaltung und präventive Zahnheilkunde
die Betreuung der Patienten
In der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie: zusätzlich Implantologie, Kieferorthopädie und Chirurgie
Was heißt das für Deine Entscheidung? Aus unserer Sicht spricht die Automatisierung kaum gegen dieses Studium. Die Arbeit am Patienten, die den Beruf ausmacht, sieht das IAB in jeder Variante beim Menschen, ganz gleich, ob Du Dich später niederlässt oder angestellt arbeitest. Verändern dürfte sich eher das Umfeld der Behandlung, von der Dokumentation bis zum Labor.
Das IAB schreibt selbst, dass sein Wert keinen Wegfall eines Berufs voraussagt und dass sich auch in Berufen mit niedrigen Werten der Alltag verschiebt.
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Anders gesagt: die mittleren 50 % verdienen zwischen 4.206 und 7.795 € im Monat. Praxisinhaber zählt diese Statistik nicht mit, sie stehen im Abschnitt zum Gehalt.
Quelle: Statistisches Bundesamt, Studierende im Wintersemester 2025/26 · Bundesagentur für Arbeit, berufsspezifische Arbeitslosenquoten 2025 · Bundesagentur für Arbeit, Entgeltatlas, Zahnärzte und Kieferorthopäden, Anforderungsniveau Experte, Datenstand 2025
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Häufige Fragen zum Zahnmedizin-Studium
Wie viel kostet ein Zahnmedizin-Studium?
An den 29 staatlichen Universitäten, die ihre Plätze über hochschulstart.de vergeben, zahlst Du keine Studiengebühren und nur den Semesterbeitrag Deiner Hochschule. Teuer wird das Zahnmedizinstudium im Ausland, denn die Semmelweis Universität in Budapest nennt 9.340 Euro je Semester und die Stradins Universität Riga 15.500 Euro je Studienjahr. Dazu kommen überall die Instrumente und Materialien, die Du für die Phantomkurse selbst anschaffen musst. Was Deine Universität stellt und was nicht, erfährst Du aus der Materialliste zum Semesterbeginn. Alle Anbieterangaben haben wir am 20. September 2026 abgerufen.
Wie lange dauert ein Zahnmedizinstudium in Deutschland?
Wie lange dauert ein Zahnmedizin-Studium, und wie lange muss ein Zahnarzt studieren? Die Approbationsordnung für Zahnärzte setzt in § 2 Absatz 3 eine Regelstudienzeit von fünf Jahren und sechs Monaten an, also elf Semester. Der Unterricht umfasst 5.000 Stunden, verteilt auf fünf Jahre, und dazu kommen ein Erste-Hilfe-Kurs, ein Monat Krankenpflegedienst und vier Wochen Famulatur in einer Zahnarztpraxis. Wie lange dauert das Zahnmedizinstudium in der Praxis? Das hängt an den Mindestfristen zwischen den drei Prüfungsabschnitten und an den Prüfungsterminen, denn den schriftlichen Teil des Dritten Abschnitts schreibst Du bundeseinheitlich nur im Juni oder im November. Wie lange studiert man Zahnmedizin, bis man selbst eine Kassenpraxis führen darf? Rechne mit elf Semestern Studium und danach einer zweijährigen Vorbereitungszeit.
Welchen NC brauche ich für Zahnmedizin?
Einen festen NC gibt es nicht, und die Abiturnote allein entscheidet auch nicht über Deinen Platz. Die Plätze vergibt hochschulstart.de zu 30 Prozent über die Abiturbestenquote, zu 10 Prozent über die zusätzliche Eignungsquote und zu 60 Prozent über die Auswahlverfahren der Hochschulen. Eine Wartezeitquote gibt es nicht mehr. Die Grenzen entstehen erst im Verfahren und hängen davon ab, wer sich in diesem Semester bewirbt, deshalb gelten sie nur für dieses eine Semester. Ein Wert aus dem Vorjahr taugt höchstens zur groben Orientierung, und verbindlich ist immer, was hochschulstart.de für Dein Bewerbungssemester veröffentlicht.
Kann man Zahnmedizin ohne NC oder ohne Abitur studieren?
In Deutschland vergibt hochschulstart.de alle Plätze an den staatlichen Universitäten, und ohne Auswahlverfahren geht es dort nicht. Ohne NC kannst Du Zahnmedizin im EU-Ausland studieren. In Österreich entscheidet an den öffentlichen Universitäten der Aufnahmetest MedAT, andere Universitäten wählen über einen eigenen Test und ein Interview aus. Ohne Abitur geht es auch in Deutschland, etwa mit einem Meistertitel oder einer abgeschlossenen Ausbildung plus Berufserfahrung, und meist musst Du dann eine Eignungsprüfung ablegen. Ein duales Studium Zahnmedizin gibt es nicht, weil das Studium bundesweit an der Universität und nach der Approbationsordnung läuft.
Wie schwer ist das Zahnmedizin-Studium?
Was ein Zahnmedizin-Studium schwer macht, ist die Kombination aus Lernstoff und Handarbeit. Mit 5.000 Stunden Unterricht in fünf Jahren und dem Lernen ist es so zeitaufwendig wie ein Vollzeitjob, und anders als in vielen Fächern kommt eine handwerkliche Prüfungsleistung dazu. In den Phantomkursen baust Du Kronen, Brücken und Prothesen am Modell, in der klinischen Phase behandelst Du unter Aufsicht echte Patienten. Schon der Zugang ist schwer, denn zum Wintersemester 2025/26 bewarben sich 10.881 Menschen auf 1.506 Plätze, also 7,2 je Studienplatz. Im Jahr 2024 haben 1.801 Personen die Zahnärztliche Prüfung bestanden, zwei Drittel davon Frauen.
Was verdient man nach dem Zahnmedizin-Studium?
Das hängt vor allem davon ab, ob Du angestellt bist oder eine eigene Praxis führst. Wie viel verdient man als Zahnarzt im Monat? Laut Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit liegt der Median für angestellte Zahnärzte und Kieferorthopäden bei 6.152 Euro brutto im Monat, bei 15.948 Beschäftigten (Datenstand 2025). Das untere Viertel verdient weniger als 4.206 Euro, das obere Viertel mehr als 7.795 Euro. Wie viel verdient ein Zahnarzt mit eigener Praxis? Die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung rechnet im Durchschnitt mit 677.900 Euro Gesamteinnahmen je Inhaber, von denen 463.200 Euro Betriebsausgaben abgehen, sodass ein Einnahmen-Überschuss von 214.700 Euro bleibt. Der Median des Einkommens liegt mit 180.300 Euro im Jahr deutlich darunter (KZBV-Jahrbuch 2025, Daten von 2023). Für die zweijährige Vorbereitungszeit nach der Approbation gibt es keinen Tarifvertrag, deshalb verhandelst Du Dein Gehalt dort frei.
Was bedeutet Dr. med. dent.?
Dr. med. dent. steht für doctor medicinae dentariae, also Doktor der Zahnheilkunde. Den Titel bekommst Du für eine Doktorarbeit in Zahnmedizin, die Du während oder nach dem Studium schreibst. Für Deine Arbeit als Zahnärztin oder Zahnarzt brauchst Du ihn nicht, denn dort zählt nur die Approbation. Im Wintersemester 2025/26 waren 2.311 Promovierende im Fach Zahnmedizin eingeschrieben.
Zuletzt geprüft am 25. September 2026. Alle Zahlen in diesem Artikel stammen aus benannten Quellen mit Datum. Profil ansehen →
Quellen dieses Artikels
Studienplätze, Bewerbende und Quoten: hochschulstart.de, Statistiken des Zentralen Verfahrens zum Wintersemester 2025/26 (Stand 1. Oktober 2025) und zum Sommersemester 2026, dazu „Auswahlgrenzen Zahnmedizin Wintersemester 2026/27“, Stand Ende der Koordinierungsphase ·
Aufbau, Dauer und Prüfungen des Studiums: Approbationsordnung für Zahnärzte (ZApprO) vom 8. Juli 2019, in Kraft seit 1. Oktober 2020, zuletzt geändert am 21. November 2024, §§ 2, 28, 42, 58 und 133 ·
Studierende und Promovierende: Statistisches Bundesamt, Statistik der Studierenden, Wintersemester 2025/26 ·
Arbeitslosenquote: Bundesagentur für Arbeit, berufsspezifische Arbeitslosenquoten 2025, Beruf Human- und Zahnmedizin ·
Gehälter angestellter Zahnärzte: Bundesagentur für Arbeit, Entgeltatlas, Zahnärzte und Kieferorthopäden (Anforderungsniveau Experte), Datenstand 2025 ·
Einkommen und Einnahmen von Praxisinhabern: Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung, Statistisches Jahrbuch 2025, Kapitel Betriebswirtschaftliche Kennzahlen, Daten von 2023 ·
Zahl der Zahnärzte, niedergelassen und angestellt, Studienanfänger und Prüfungen: Bundeszahnärztekammer, Zahnärztestatistik, Stand 31. Dezember 2024, und KZBV-Jahrbuch 2025, Tabelle 6.1 ·
Weiterbildung zum Fachzahnarzt: Bundeszahnärztekammer, Musterweiterbildungsordnung, Abschnitte Oralchirurgie und Kieferorthopädie ·
Studienplätze und Studienbeitrag in Österreich: medizinstudieren.at und Medizinische Universität Innsbruck, abgerufen am 20. September 2026 ·
Gebühren der ausländischen Hochschulen: Semmelweis Universität und Stradins Universität Riga, jeweils eigene Website, abgerufen am 20. September 2026 ·
Automatisierbarkeit: IAB Job-Futuromat, Stand der Technik 2022.
Wozu wir bewusst keine Zahl nennen
Ein amtliches Einstiegsgehalt für Zahnärzte gibt es nicht, keine Behörde erhebt Gehälter nach Berufsjahren. Wir nennen deshalb die Viertelwerte der Berufsgruppe statt einer Zahl „für Berufseinsteiger“. Auch für die zweijährige Vorbereitungszeit nennen wir keinen Betrag: Es gibt dafür keinen Tarifvertrag, und die Zahlen, die kursieren, stammen aus Gehaltsportalen ohne prüfbare Grundlage.
Eine Durchfallquote Zahnmedizin nennen wir ebenfalls nicht. Die Zahnärztliche Prüfung nehmen die Landesprüfungsämter der Bundesländer ab, sie veröffentlichen ihre Ergebnisse nicht einheitlich. Eine bundesweite Statistik zum Staatsexamen Zahnmedizin mit Durchfallquote, Notenschnitt oder Wiederholern gibt es nicht.
NC-Werte führen wir nicht auf. Die Auswahlgrenzen entstehen erst im Auswahlverfahren und gelten nur für ein Semester, ein alter Wert wäre zur Bewerbung eher irreführend als hilfreich. Verbindlich ist die Grenze, die hochschulstart.de für Dein Bewerbungssemester veröffentlicht.
Studiengebühren staatlicher Universitäten nennen wir nicht, weil dort keine anfallen, nur der Semesterbeitrag, und der ist je nach Hochschule und Semester unterschiedlich.
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