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Schufa-Auskunft für Vermieter: Kostenlos sofort erhalten

Wenn Du eine neue Wohnung suchst, kommst Du meist nicht drum herum, eine Schufa-Auskunft für Vermieter zur Besichtigung mitzubringen oder sie dem Makler vorzulegen. Die Auskunft der Schufa für Vermieter zeigt, dass Du in der Vergangenheit zuverlässig Rechnungen und Miete bezahlt hast. Vermieter wollen so sichergehen, dass Du auch in Zukunft die Miete zahlen kannst. Wir zeigen Dir, welche Art von Schufa-Auskunft es für Vermieter gibt, und wie Du sie sofort online erhalten kannst.

Wo bekomme ich eine Schufa-Auskunft für den Vermieter?

Es gibt mehrere Wege, eine Schufa-Auskunft für Vermieter zu bekommen. Die Schufa – ein Wirtschaftsunternehmen und nicht etwa eine offizielle Behörde – ist verpflichtet, Dir kostenlos die über Dich gespeicherten Daten zukommen zu lassen (Art. 15 DSGVO). Du kannst diese Datenkopie über die Schufa-Homepage beantragen. Sie wird Dir in der Regel innerhalb von ein bis vier Wochen per Post zugestellt.

Der Nachteil: Die kostenlose Datenkopie enthält sehr viele persönliche Daten und keinen Verifizierungscode – sie ist daher nicht als Vermieternachweis geeignet. Deshalb gibt es bei der Schufa auch eine kostenpflichtige Bonitäts-Auskunft, zum Beispiel für Vermieter. Die enthält zwar dieselben Daten wie die kostenlose Datenkopie, jedoch in einer getrennten Auflistung. So gibst Du in der Schufa-Auskunft für Vermieter nur die Daten weiter, die für den Vermieter wichtig sind. Du kannst diese Schufa-Auskunft online sofort herunterladen. Die Schufa-BonitätsAuskunft kostet einmalig 29,95 Euro.

Eine Schufa-Auskunft für Vermieter, die kostenlos ist, gibt es nicht. Es gibt aber Alternativen, denn die Schufa ist zwar die größte, aber nicht die einzige Wirtschaftsauskunft. Über den Anbieter Bonify erhältst Du eine Alternative zur Schufa-Auskunft für Vermieter: Bonify arbeitet mit der Auskunftei Creditreform Boniversum zusammen und bietet kostenlos eine Basisversion an. Die kostenpflichtige Bonify-Mieterauskunft mit SCHUFA-BonitätsCheck kostet 29,99 Euro und enthält neben dem Bonitätsnachweis auch einen Einkommens- und Arbeitgebernachweis.

Als registrierter Nutzer kannst Du bei Bonify Deine Bonität kostenlos einsehen. Creditreform Boniversum hat weniger Vertragspartner und damit weniger verfügbare Daten von zum Beispiel Banken oder Unternehmen und sie bei Vermietern weniger bekannt als die Schufa. Die Bonitätsauskunft von Bonify enthält jedoch alle Negativmerkmale aus öffentlichen Quellen, zum Beispiel Schuldnerverzeichnissen.

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    Kostenlose Papierauskunft über „Produkte” ==> „Datenkopie nach Art. 15 DSGVO”. Online-Sofort-Auskunft: kostenpflichtig

    Was steht in der Schufa-Auskunft für Vermieter – und was nicht?

    In einer Schufa-Auskunft für Vermieter sollen nur die Daten enthalten sein, die für den Vermieter wirklich relevant sind. Wir erklären, was in der Schufa-Auskunft als Mieter steht.

    Das steht drin

    In der kostenpflichtigen Schufa-Auskunft für Vermieter steht alles, was auch in der kostenfreien Datenkopie steht. Aber die Daten befinden sich auf getrennten Blättern: Ein Teil ist für Dich bestimmt, damit Du die Daten kontrollieren kannst. Der andere Teil ist für den Vermieter bestimmt. Darauf befinden sich:

    • Deine persönlichen Daten: Name, Adresse, Geburtsdatum
    • Vertragsinformationen: In der Auskunft steht, ob über Dich positive und/oder negative Vertragsinformationen vorliegen
    • Datum: Der Tag, an dem die Schufa-Auskunft für Vermieter ausgestellt wurde
    • Verifizierungscode: Ein fälschungssicherer Code, mit dem der Vermieter die Echtheit der Auskunft online prüfen kann
    • Schufa-Score: Dein Schufa-Score ist eine aus einer Vielzahl an Daten berechnete Zahl, die darüber Auskunft gibt, wie wahrscheinlich es ist, dass Du Rechnungen und Miete zahlen wirst

    Bei Bonify kannst Du eine alternative Bonitätsauskunft für Vermieter bekommen. Da Du dort Dein Konto mit Bonify verknüpfst, erscheinen in dieser Auskunft, die online sofort für Dich verfügbar ist, auch Informationen zu Deinem Gehalt, Deinem Arbeitgeber und Deinen vergangenen Mietzahlungen der letzten 3 Monate. Diese Daten hat die Schufa nicht, deshalb tauchen sie dort nicht auf.

    Das steht nicht drin

    Es gibt Daten, die den Vermieter nichts angehen. In der kostenlosen Datenkopie der Schufa stehen all solche persönlichen Informationen. Du kannst sie natürlich schwärzen. In der Schufa-Auskunft für Vermieter oder in der Auskunft von Bonify tauchen sie gar nicht erst auf oder finden sich auf getrennten Seiten. Dazu gehören diese Informationen:

    • Verträge: In der Schufa-Auskunft für Vermieter stehen keine Handyverträge oder andere Verträge
    • Konten: In der Übersicht steht nichts zu Deinen Konten oder Kreditkarten
    • Kredite: Wenn Du Kredite hast, die Du regelmäßig abzahlst, tauchen sie in der Schufa-Mieterauskunft nicht auf
    • Bonitätsanfragen: Versandhändler können Deine Bonität bei der Schufa anfragen. Auch diese Information steht nicht in der Übersicht für Vermieter
    • Wohnsitze: Deine früheren Wohnsitze werden auf der Seite für Vermieter nicht erwähnt

    Warum verlangt der Vermieter eine Schufa-Auskunft von mir?

    Vermieter gehen ein gewisses finanzielles Risiko ein, wenn sie eine Wohnung oder ein Haus vermieten. Sie kennen Dich als Mieter zunächst nicht und können daher nicht einschätzen, ob Du zuverlässig und pünktlich die Miete zahlen wirst. Um dieses Risiko zu minimieren, können sie eine Schufa-Auskunft für die Wohnung verlangen. Die gibt anhand von Daten darüber Auskunft, ob Du in der Vergangenheit Schulden gemacht hast oder allen finanziellen Verpflichtungen nachgekommen bist.

    Vermieter dürfen eine Schufa-Auskunft nicht zur Bedingung machen, um die Wohnung zu vermieten. Rechtlich darf der Vermieter eine Bonitätsauskunft erst bei konkreter Wohnungszusage verlangen – also kurz vor Vertragsabschluss, nicht bereits in frühen Bewerbungsphasen. Gerade bei begehrten Wohnungen wirst Du jedoch kaum eine Chance haben, wenn Du Dich weigerst, die Schufa-Auskunft oder eine alternative Bonitätsauskunft für Vermieter vorzulegen.

    Welcher Schufa-Score ist für Vermieter gut genug?

    Auf der Schufa-Auskunft befindet sich auch der Schufa-Score. Das ist eine Zahl, die die Schufa anhand von statistischen und persönlichen Daten errechnet. Seit März 2026 verwendet die Schufa ein neues Punktesystem auf einer Skala von 100 bis 999 Punkten (zuvor galt ein Prozentwert von 0 bis 100 %). Der Score gibt an, wie wahrscheinlich es ist, dass Du die Miete bezahlen wirst. Je höher der Wert, desto besser. Werte über 900 Punkte gelten als gut, Werte unter 700 Punkte signalisieren ein erhöhtes Risiko.

    Welcher Score dabei für Vermieter gut genug ist, lässt sich nicht pauschal sagen. Das hängt auch von den anderen Interessenten der Wohnung ab. Außerdem liegt es nicht einzig und allein an Deinem Schufa-Score, ob Du die Wohnung bekommst.

    Was kann ich bei einem schlechten Schufa-Score machen?

    Wenn Dein Schufa-Score niedrig ist, kannst Du ihn verbessern. Dazu gibt es zwei Möglichkeiten: Du lässt Fehler korrigieren und bestimmte Einträge löschen oder verbesserst Merkmale, die einen schlechten Einfluss auf den Score haben.

    Fehler korrigieren

    Du solltest Dir regelmäßig eine kostenlose Schufa-Datenkopie anfordern. Nach Art. 15 DSGVO hast Du das Recht, sie kostenlos zu erhalten. So hast Du eine Übersicht über die über Dich gespeicherten Daten. Diese solltest Du genau überprüfen, denn manchmal finden sich darauf Fehler. Das Anfordern der kostenlosen Datenkopie beeinflusst Deinen Score nicht negativ.

    Sollten die Einträge falsch sein, kannst Du sie über eine Nachricht an die Schufa korrigieren lassen. Das geht normalerweise relativ problemlos, denn auch die Schufa hat ein Interesse daran, nur korrekte Daten zu haben.

    Manchmal haben Vertragspartner der Schufa – Banken, Unternehmen etc. – einen Eintrag über Dich gemeldet, obwohl dieser nicht zutrifft. Das kann passieren, wenn Dir ein Versandhändler eine Rechnung über einen zu hohen Betrag schickt und Du diese nicht bezahlst. Dann solltest Du Dich direkt an das Unternehmen wenden und genau erklären, warum der Eintrag unzulässig ist.

    Bei problematischen Fällen gibt es auch einen Schufa-Ombudsmann, der dabei hilft, zwischen Dir und der Schufa zu schlichten und eine Lösung zu finden.

    Negativmerkmale verbessern

    Du kannst Deinen persönlichen Schufa-Score verbessern, indem Du bestimmte Negativmerkmale veränderst. Dazu gehören zum Beispiel:

    • Konten überprüfen: Für jedes Bankkonto erhältst Du einen Schufa-Eintrag. Überlege Dir, ob Du alle Konten wirklich brauchst, und kündige die überflüssigen.
    • Kreditkarten kündigen: Dasselbe gilt für Kreditkarten. Mehr als zwei Kreditkarten werden negativ bewertet. Behalte nur die, die Du wirklich brauchst.
    • Kredite umschulden: Ein hoher Kredit ist für den Schufa-Score besser als viele kleine. Deshalb kann es sinnvoll sein, mehrere Kleinkredite in einen größeren Kredit umzuschulden.