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Duales Studium Soziale Arbeit: Studiengänge und Stellen

Ein duales Studium in Sozialer Arbeit bereitet Dich optimal darauf vor, im Sozialwesen als Fach- oder Leitungskraft Verantwortung zu übernehmen – egal, ob Du später mit Flüchtlingen, Heimkindern oder Drogenabhängigen arbeitest. Neben theoretischen Phasen an der Uni sammelst Du auch während des Studiums schon jede Menge Praxiserfahrung in einer sozialen Einrichtung. Wenn Du Dich für soziale Gerechtigkeit begeisterst und Spaß an einem wertschätzenden Umgang mit Menschen hast, könnte Soziale Arbeit als duales Studium gut zu Dir passen!

Wo kann ich ein duales Studium Soziale Arbeit absolvieren?

Ein duales Studium im Bereich Soziale Arbeit wird in Deutschland von mehr als zwanzig verschiedenen Unis, Fachhochschulen und Berufsakademien angeboten. Auch Sozialeinrichtungen haben einen großen Bedarf an hochqualifizierten Spezialisten – von Kindergärten und Jugendämtern über Einrichtungen der Drogenhilfe, Alten- und Flüchtlingsheime bis hin zu sozial orientierten Unternehmen. Sie kooperieren daher gerne mit Hochschulen und Akademien und vergeben spezielle Praxisplätze.

Während die meisten Studiengänge im Bereich Soziale Arbeit zum berufsqualifizierenden Bachelor-Abschluss führen, gibt es vereinzelt auch Master-Studiengänge in dualer Form. Allerdings verschafft Dir der Master im Bereich Soziale Arbeit in der Regel selten finanzielle Vorteile. Nur wenn Du eine wissenschaftliche Laufbahn oder eine Führungsposition anstrebst – zum Beispiel als Leiter eines Jugendamtes oder eines Altenheims – lohnt es sich für Dich, Soziale Arbeit als duales Studium zum Master zu absolvieren.

Besonders attraktiv ist derzeit das berufsbegleitende duale Bachelor-Studium Soziale Arbeit an der IUBH. Hier wird neben den klassischen Inhalten auch ein großer Schwerpunkt auf betriebswirtschaftliche Kenntnisse gelegt: die perfekte Vorbereitung auf eine Führungsposition – und das mit einem Bachelorabschluss! Außerdem kannst Du zwischen drei verschiedenen Vertiefungen wählen (Kindheitspädagogik, Kinder- und Jugendhilfe, Soziale Dienste für Erwachsene) und profitierst von einer sehr guten persönlichen Betreuung und kleinen Lerngruppen. Ein weiteres Plus: Die Studienberatung der IUBH unterstützt Dich von Anfang an bei der Suche nach einem passenden Praxisunternehmen!

Am besten lädst Du Dir gleich die kostenlosen Infomaterialien herunter. So findest Du in Kürze heraus, ob das duale Studium in Sozialer Arbeit an der IUBH wirklich zu Dir passt!

Fach­richtungen:

  • Soziale Arbeit
  • 1 Studiengang
  • Bewerbung: jederzeit
  • 100% Studienplatzgarantie

FIBAA akkreditiert
WR akkreditiert

Wo finde ich ein Unternehmen?

Für Soziale Arbeit als duales Studium brauchst Du neben der geeigneten Hochschule natürlich auch ein Unternehmen bzw. eine soziale Einrichtung, die Dir einen entsprechenden Praxisplatz anbietet – es sei denn, Du arbeitest bereits und möchtest Soziale Arbeit berufsbegleitend als duales Studium absolvieren. Bevor Du nun aber auf gut Glück zahlreiche potentielle Einrichtungen wie Beratungsstellen, Krankenhäuser oder Heime kontaktierst, informiere Dich zunächst bei Deiner Wunschuni, ob sie Dich ggf. bei Deiner Suche nach einem Praxisplatz unterstützt. So haben manche Hochschulen wie beispielsweise die IUBH bereits ein Netzwerk an Praxispartnern, mit denen feste Kooperationen bestehen. Andere Unis setzten hingegen voraus, dass Du Dich eigenständig um ein passendes Unternehmen bzw. eine Institution kümmerst. Doch auch das ist nicht so kompliziert, wie es sich vielleicht anhört. Nutze doch einfach unsere kostenlose online-Stellenbörse. Hier haben wir Dir hunderte von interessanten Unternehmen in ganz Deutschland zusammengestellt, bei denen Du Dich um einen Praxisplatz für ein duales Studium im Bereich Soziale Arbeit bewerben kannst. So findest sicher auch Du eine passende Sozialeinrichtung in Deiner Nähe, die gut zu Dir und Deinem Wunschstudium passt!

Wichtig: Beginne rechtzeitig mit der Suche nach einem Praxisplatz für Dein duales Studium in Sozialer Arbeit, denn oft werden die Plätze schon ein halbes, manchmal sogar ein ganzes Jahr im Voraus vergeben! Doch keine Angst: Auch wenn es mit der Praxisplatz-Suche etwas länger dauert, musst Du Dir keine Sorgen machen. So kannst Du beispielsweise an der IUBH auch ohne Praxisplatz in der Tasche ein duales Studium im Bereich Soziale Arbeit beginnen.

Welche Voraussetzungen brauche ich für ein duales Studium in Soziale Arbeit?

Um Soziale Arbeit als duales Studium zu absolvieren, brauchst Du als wichtigste formale Voraussetzung die Hochschulzugangsberechtigung. Während Du mit dem allgemeinen Abitur an jeder Uni studieren darfst, ermöglichen Dir Fachabi und fachgebundene Hochschulreife das duale Studium an Fachhochschulen.

Wichtig: Soziale Arbeit als Studium kannst Du dual auch ohne Abi oder Fachabi absolvieren. Meist brauchst Du hierzu eine mindestens zweijährige Berufsausbildung und mindestens drei Jahre Berufserfahrung. Genaue Infos dazu gibt es bei den jeweiligen Hochschulen und Berufsakademien.

Zusätzlich wollen die meisten Unis vorab den Arbeits- oder Ausbildungsvertrag mit einem kooperierenden Praxispartner sehen.

Gibt es an einer Hochschule mehr Bewerber als Studienplätze, entscheidet zusätzlich der Numerus Clausus (NC) darüber, ob Du einen Studienplatz erhältst. Derzeit ist Soziale Arbeit als duales Studium jedoch an den meisten Hochschulen zulassungsfrei. Allerdings kann es sein, dass Dein Praxispartner einen bestimmten Abi-Schnitt voraussetzt. Doch gerade im sozialen Bereich legen die meisten Einrichtungen eher Wert auf Kriterien wie Motivation, Sozialkompetenz und Leistungsbereitschaft als auf das perfekte Abi. Auch erste Erfahrungen wie Praktika oder ein Freiwilliges Soziales Jahr können Dir bei Deiner Bewerbung um einen Praxisplatz helfen.

Welche Inhalte hat ein duales Studium Soziale Arbeit?

Ein duales Studium Soziale Arbeit vermittelt Dir die nötigen Kompetenzen, um Menschen bei der Gestaltung ihres Lebens und der Bewältigung von Krisensituationen zu helfen. Du lernst nicht nur, die Probleme einzelner Menschen oder Gruppierungen zu lösen, sondern auch gesamtgesellschaftliche Hintergründe besser zu verstehen.

Zu Beginn Deines dualen Studiums in Sozialer Arbeit stehen vor allem Vorlesungen und Seminare aus den Bereichen Soziologie, Erziehungswissenschaften, Psychologie und Recht auf Deinem Stundenplan. Du lernst unter anderem, welche Situationen dazu führen, dass Menschen überhaupt in Notsituationen geraten und was sich auf gesellschaftlicher Ebene ändern muss, um solchen Krisen vorzubeugen. Außerdem erfährst Du, wie eine soziale Einrichtung funktioniert, welche Hilfeleistungen angeboten werden und wie diese bestmöglich geplant und umgesetzt werden. Unter anderem bekommst Du Instrumente an die Hand wie Werken, Gestalten und Sport, die Du später mit Einzelpersonen und Gruppen zur Krisenbewältigung einsetzen kannst. Auch Fächer wie Kommunikation und Beratung gehören zu den Inhalten Deines Studiums.

Zu den typischen Grundlagenveranstaltungen im dualen Studium Soziale Arbeit zählen:

  • Methoden des wissenschaftlichen Arbeitens
  • Empirische Sozialforschung
  • Geschichte und Theorie der Sozialen Arbeit
  • Ökonomische Grundlagen der Sozialen Arbeit
  • Pädagogik
  • Gesundheitswissenschaften und Sozialmedizin
  • Rehabilitation und Suchterkrankungen
  • Ethik und Sozialphilosophie
  • Integration und Migration
  • Kommunalpolitik
  • Medienpädagogik
  • Kommunikation & Beratung
  • Familien- und Sozialhilferecht
  • Betriebswirtschaftliche Grundlagen

Zusätzlich kannst Du im weiteren Verlauf Deines Studiums durch die Wahl von Vertiefungsfächern individuelle Schwerpunkte setzen. Während manche Unis beispielsweise ihren Fokus auf Migrationsarbeit, Menschen mit Behinderung, Senioren oder Suchtproblematiken legen, haben andere eine eher philosophische Ausrichtung. Außerdem kannst Du Dich auf die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen oder Erwachsenen spezialisieren.

Wichtig: Trotz unterschiedlicher Schwerpunktsetzungen ist ein duales Studium in Soziale Arbeit ein generalistisches Studium, sodass Du anschließend in vielen Bereichen der Sozialarbeit und Sozialpädagogik einsetzbar bist!

Mögliche Spezialisierungen sind unter anderem:

  • Kinder- und Jugendhilfe
  • Familienhilfe
  • Alten- und Behindertenhilfe
  • Erziehungshilfe
  • Heimerziehung
  • Drogen- und Suchthilfe
  • Straffälligenhilfe
  • Gesundheitswesen
  • Betriebliche soziale Arbeit

Übrigens: Sozialarbeiter und Sozialpädagoge – beide Begriffe geistern durch die Berufswelt, meinen eigentlich aber das gleiche und werden synonym gebraucht! Es besteht also kein Unterschied zwischen den Berufsbildern – weder in puncto Gehalt, staatliche Anerkennung noch beim Aufgabenfeld.

Wie viel Geld bekomme ich im dualen Studium Soziale Arbeit?

Ein häufiger Grund für die Wahl eines dualen Studiums: Du bekommt bereits während Deines Studiums eine Ausbildungsvergütung! Manche Praxisträger übernehmen auch Deine kompletten Studiengebühren.

Gerade im sozialen Bereich befinden sich die Praxispartner häufig in öffentlicher Trägerschaft. In diesen Fällen richtet sich die Höhe Deines Gehalts nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst. Im ersten Studienjahr kannst Du mit etwa 900 Euro brutto pro Monat rechnen. Im zweiten Jahr bekommst Du etwas mehr und im dritten Studienjahr liegt das Gehalt bei rund 1.000 Euro pro Monat. Bei den meisten kirchlichen oder privaten Einrichtungen bewegt sich Dein monatlicher Verdienst in der Regel etwas darunter – im Durchschnitt zwischen 550 und 680 Euro pro Monat.

Achtung: Es gibt auch Praxispartner die Dir kein monatliches Gehalt zahlen können, sondern lediglich die Studiengebühren übernehmen. Informiere Dich daher vorab bei Deiner Einrichtung über die konkreten Konditionen!

Welche dualen Studienformen gibt es?

Das duale Studium Soziale Arbeit kann entweder praxisintegrierend oder berufsbegleitend absolviert werden. Bei der praxisintegrierenden Studienform wechseln sich Hochschul- und Praxisphasen miteinander ab. Während Deiner Praxisphasen bist Du in Deinem Partnerunternehmen tätig und sammelst dort wertvolle Berufserfahrung. Dafür bekommst Du ein monatliches Gehalt. Auch die Studiengebühren werden meistens von Deinem Arbeitgeber übernommen.

Eine andere Möglichkeit: Wenn Du bereits einen Arbeitsplatz hast und nebenbei den Hochschulabschluss erwerben möchtest, kannst Du Soziale Arbeit auch berufsbegleitend als duales Studium absolvieren. Manche Hochschulen bieten hierfür ein Fernstudium an, bei dem Du nur einmal pro Monat den Präsenzunterricht besuchen musst. Doch in der Regel wechseln sich auch hier Uni- und Praxisphasen entweder wöchentlich oder im dreimonatigen Block-Rhythmus ab.

Achtung: Ein duales Studium in Sozialer Arbeit lässt sich nicht ausbildungsintegrierend absolvieren! Deine Praxisphasen sind vielmehr Praktika, sodass Du am Ende „nur“ einen Bachelor of Arts in der Tasche hast. Da Du als Sozialarbeiter bzw. Sozialpädagoge aber eine staatliche Anerkennung brauchst, solltest Du Dich vorab schlau machen, ob die die Praxisphasen bei Deinem Kooperationspartner als Berufsanerkennungsjahr angerechnet werden. Ansonsten musst Du nach dem Studium noch ein einjähriges Anerkennungsjahr absolvieren, um den Titel „Staatlich anerkannter Sozialarbeiter und Sozialpädagoge“ zu erhalten.

Zwar führen heute die meisten dualen Studiengänge im Bereich Soziale Arbeit automatisch zur staatlichen Anerkennung, doch solltest Du Dich vorsichtshalber bei der Studienberatung gezielt danach erkundigen!

Wie läuft das duale Studium Soziale Arbeit ab?

Dein duales Studium Soziale Arbeit dauert – je nach gewählter Studienform – meist sechs bis sieben Semester bis zum Bachelor-Abschluss. Möchtest Du noch einen Master anschließen, musst du mit weiteren zwei bis vier Semestern rechnen.

Das Gute ist: Obwohl Du bereits praktisch arbeitest und Geld verdienst, verlierst Du im Vergleich zu einem „normalen“ Vollzeitstudenten keine Zeit. Dafür ist Dein Stundenplan jedoch wesentlich straffer organisiert, da Du in kürzerer Zeit die gleichen Inhalte erlernen musst. Wie der zeitliche Ablauf Deines Studiums dabei konkret aussieht, ist von Hochschule zu Hochschule verschieden. Besonders häufig werden folgende zwei Varianten angeboten:

  • Blockmodell: Hier wechseln sich längere Vollzeit-Lerneinheiten an der Hochschule mit längeren Vollzeit-Praxiseinheiten in Deiner gewählten sozialen Einheit ab. Meistens umfassen die Blöcke jeweils rund drei Monate.
  • Wochenmodell: Beim Wochenmodell wechselst Du häufiger zwischen Hochschule und Unternehmen hin- und her. Zum Beispiel verbringst Du drei Tage im Jugendheim oder bei der Beratungsstelle und anschließend zwei Tage an der Uni.
  • In der Regel wird das Modell – inklusive konkretem Zeitplan und Anzahl Deiner Urlaubstage – von Deiner Hochschule in Absprache mit Deinem Praxisunternehmen vorgegeben. Hierzu gibt es spezielle Kooperationsverträge.

Wie bewerbe ich mich?

Um Soziale Arbeit als duales Studium praxisintegrierend absolvieren zu können, bewirbst Du Dich in vielen Fällen zuerst bei der Einrichtung, bei der Du den praktischen Teil Deines Studiums ableisten möchtest – also bei einer Trägereinrichtung der sozialen Arbeit. Das Angebot ist breit gefächert und reicht von Jobcentern über Beratungsstellen bis hin zu Behindertenwerkstätten. Dabei ist es egal, ob es sich um eine staatliche, private oder um eine kirchliche Einrichtung handelt.

Für die Bewerbung brauchst Du:

  • Motivationsschreiben
  • Lebenslauf
  • Abitur
  • Nachweise über Praktika, Freiwilliges Soziales Jahre ggf. Sprachkurse

Hast Du das Vorstellungsgespräch erfolgreich gemeistert und einen Praxisplatz in der Tasche, kannst Du Dich in einem nächsten Schritt mit Deinem Arbeitsvertrag bei Deiner Wunschhochschule bewerben.

Achtung: Einige Unis verfolgen genau den umgekehrten Weg – so zum Beispiel die IUBH: Hier bewirbst Du Dich zuerst bei der Hochschule, die Dir anschließend bei der Suche nach einem passenden Praxispartner behilflich ist. Manche Unis haben auch schon feste Kooperationen mit ganz bestimmten sozialen Einrichtungen. Auch wenn Du Soziale Arbeit berufsbegleitend als duales Studium absolvieren möchtest, bewirbst Du Dich in der Regel direkt bei Deiner Wunschhochschule.

Was sind die Karriereperspektiven mit einem dualen Studium Soziale Arbeit?

Berufe

Gut ausgebildete Sozialarbeiter sind überall dort gefragt, wo Menschen Hilfe, Beratung und Unterstützung brauchen. Dank der interdisziplinären Ausrichtung Deiner Studieninhalte kommen die unterschiedlichsten Einrichtungen für eine Tätigkeit als Sozialarbeiter in Frage. Du betreust zum Beispiel Familien oder Jugendliche in schwierigen Situationen – etwa bei Drogensucht, schwerer Erkrankung oder Straffälligkeit. Auch in Justizvollzugsanstalten werden Sozialarbeiter tätig und unterstützen Häftlinge bei der Wiedereingliederung in die Gesellschaft und der Rückkehr in einen normalen Alltag. Als Streetworker sorgst Du Dich hingegen um Obdachlose, Prostituierte oder Drogenabhängige auf der Straße.

Meistens werden Studienabgänger als Fach- oder Leitungskraft eingesetzt. Dann übernimmst Du auch administrative Aufgaben: Du stellst Anträge, wickelst den nötigen Schriftverkehr mit Behörden und öffentlichen Einrichtungen ab und verfasst Berichte und Gutachten.

Mögliche Arbeitgeber sind unter anderem:

  • Kindertagesstätten
  • Schulen
  • Kinderheime
  • Einrichtungen für betreutes Wohnen
  • Jugendämter
  • Psychiatrien
  • Flüchtlingeshilfen
  • Justizvollzugsanstalten
  • Beratungsstellen (Familenberatung, Suchtberatung etc.)
  • Unternehmen im sozialen Bereich

Wichtig: Mit einem dualen Studium in Sozialer Arbeit musst Du nicht zwangsläufig Sozialarbeiter werden. Stattdessen kannst Du zum Beispiel auch in der Personalentwicklung oder Supervision von Unternehmen arbeiten.

Gehalt

Generell solltest Du darauf eingestellt sein, dass im Bereich der sozialen Arbeit die Unterstützung von Menschen im Vordergrund steht. Arbeitgeber sind häufig Non-Profit-Organisationen, die von Städten, Kirchen oder privaten Trägern finanziert werden. Daher sind Deine Verdienstchancen im sozialen Bereich nicht ganz so gut wie in wirtschaftlichen Berufen. Dennoch ermöglicht Dir das duale Studium in Sozialer Arbeit ein gutes und auskömmliches Gehalt – und darüber hinaus eine Sinn stiftende, erfüllende Tätigkeit.

Für einen ersten Gehaltsüberblick kannst Du Dich an den Tarifverträgen des öffentlichen Dienstes orientieren und mit einem Einstiegsgehalt von etwa 2.500 Euro pro Monat rechnen. Dieses steigt mit zunehmender Berufserfahrung und etwaiger Leitungsfunktion über die Jahre weiter an.


Verdienst im dualen Studium Soziale Arbeit

Berufsperspektiven

Gerade im Bereich der sozialen Arbeit gibt es auf dem Arbeitsmarkt einen großen Bedarf an gut ausgebildeten Fachleuten. Während es früher üblich war, nach dem Studium zunächst ein Anerkennungsjahr zu absolvieren, erwirbst Du die staatliche Anerkennung heute meist schon im Zuge Deines dualen Studiums. Du kannst also direkt in den Beruf einsteigen – und das mit jeder Menge Praxiserfahrung, die Du während des Studiums gesammelt hast. Dabei hast Du auch ohne Master beste Einstiegschancen – ein großer Vorteil gegenüber vielen anderen Berufszweigen!

Wie geht es nach dem Studium weiter?

Oft wirst Du nach einem dualen Studium in Sozialer Arbeit gleich direkt von Deinem Praxisunternehmen übernommen. Manchmal enthalten die Arbeitsverträge auch eine sogenannte Bindungsklausel. In diesem Fall verpflichtest Du Dich vorab durch Deine Unterschrift, nach dem Studienabschluss für einige Zeit weiterhin im Unternehmen zu bleiben. Eine echte Win-Win-Situation: Dein Arbeitgeber hat schließlich viel Zeit und Geld in Dich investiert und Deine Studiengebühren übernommen. Nun erhält er im Gegenzug eine bestens ausgebildete Fachkraft. Du wiederum musst Dich nach Deinem Abschluss nicht auch noch um einen neuen Arbeitgeber kümmern, sondern kannst dem Einstieg ins Berufsleben ganz entspannt entgegensehen.

Welche Vorteile hat das duale Studium Soziale Arbeit?

Das duale Studium Soziale Arbeit bietet Dir viele Vorteile. Zum einen absolvierst Du neben dem Studium in den meisten Fällen gleich auch die staatliche anerkannte Ausbildung. So sparst Du nicht nur wertvolle Zeit, sondern wächst auch Schritt für Schritt in Deine späteren Aufgaben hinein. Was bei anderen Absolventen als großer Praxisschock bekannt ist, bleibt Dir somit auf jeden Fall erspart. Schon während Deines Studiums lernst Du alle praktischen Aufgabenbereiche kennen und knüpfst beruflich wichtige Kontakte. Außerdem wirst Du während des Studiums bezahlt und musst Dich nicht mit Nebenjobs oder einem Studienkredit über Wasser halten.

Vor allem dann, wenn Du frühzeitig praktisch mit Menschen arbeiten möchtest und nicht nur die Lehrbank drücken willst, ist ein duales Studium Soziale Arbeit mit Sicherheit das richtige für Dich!