Einstiegsgehalt 
2.400
Durchschnittsgehalt 
4.005
Ausbildung 
Bachelor
466
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Fachinformatiker
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Was ist ein Fachinformatiker?

Ein IT-Fachinformatiker oder eine IT-Fachinformatikerin kümmert sich je nach Schwerpunkt entweder um die Integration von Systemen oder um die Entwicklung und Programmierung neuer Software. In der Systemintegration kümmert sich ein Fachinformatiker beispielsweise um das Errichten und Pflegen von verschiedenen Systemkomponenten wie beispielsweise ein Bürocomputernetz oder aber große Rechnersysteme.

Was macht ein Fachinformatiker?

Ein IT-Fachinformatiker hilft Unternehmen dabei, ihre Arbeitsabläufe und Datenströme auf der Ebene der Informationstechnik zu optimieren. Sie warten die Systeme wie Datenbanken und Rechnernetze, oder erstellen individuell abgepasste neue Systeme. Außerdem führen sie Seminare zu der Handhabung der Systeme durch, und beraten in Hinblick auf Datenschutz.

Wie wird man Fachinformatiker?

Wenn Du den Beruf ausüben möchtest, solltest Du eine Fachinformatiker-Ausbildung beginnen. Zwar ist diese keine zwangsläufige Voraussetzung, wird aber von den meisten Betrieben für eine Anstellung erwartet. Die Ausbildung zum Fachinformatiker gehört zu den Ausbildungsberufen der Industrie und des Handels, findet aber auch im Handwerk statt. Hier erfährst Du alles, was Du über die Informatik-Ausbildung wissen solltest:

Bedingungen für den Start der Ausbildung

Rechtlich ist für den Beginn der IT-Ausbildung kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben. Ein Großteil der Ausbildungsbetriebe stellt jedoch Menschen mit Hochschulzugangsberechtigung ein. Da die Fachinformatiker-Ausbildung dual stattfindet, musst Du einen Betrieb finden, der Dich ausbilden will, und Dich außerdem an einer Berufsschule einschreiben.

Ablauf und Inhalt der Fachinformatiker-Ausbildung

Die Ausbildung zum Informatiker dauert drei Jahre lang. In einigen Bundesländern kannst Du die Fachinformatiker-Ausbildung bei besonders guten Leistungen auf zwei Jahre verkürzen. In der Regel wechselt sich der Berufsschulunterricht mit der betrieblichen Ausbildung blockweise ab. Manchmal ist es sogar möglich, dass Du eine rein betriebliche Ausbildung in Informatik absolvieren kannst. Vor Beginn der Ausbildung zum Fachinformatiker musst Du Dich für eine dieser Fachrichtungen entscheiden:

  • Anwendungsentwicklung: Hier lernst Du die individuelle Entwicklung und Anpassung von Software und Datenbanken. Du erfährst, wie Du Anwendungsschulungen durchführst und Anleitungen für die Software verfassen kannst. Auch das Erlernen verschiedener Programmiersprachen steht auf dem Lehrplan.
  • Systemintegrationv: Der Schwerpunkt in diesem Fachbereich liegt auf der Planung und Installation von Systemen und Netzwerken. Ein besonderer Schwerpunkt nimmt das Thema IT-Sicherheit und Datenschutz ein.

Darüber hinaus erlernst Du während der Ausbildung als Informatiker in beiden Fachrichtungen wie Systeme analysiert werden und wie Du Projekte planst.

Falls Du bereits eine andere Berufsausbildung abgeschlossen hast, idealerweise in einem kaufmännischen Beruf, besteht auch die Möglichkeit einer Fachinformatiker-Umschulung. Diese Form der Informatik-Ausbildung findet rein schulisch statt.

Prüfungen in der Fachinformatiker-Ausbildung

Die Abschlussprüfung der Ausbildung zum Fachinformatiker besteht in beiden Fachrichtungen aus zwei Teilen. Einem schriftlichen Teil, in dem drei schriftliche Prüfungen bestanden werden müssen, und aus einem praktischen Teil. In diesem musst Du ein Konzept für ein eigenes betriebliches Projekt erarbeiten und dieses praktisch fertigstellen. Anschließend präsentierst Du dieses vor einer Prüfungskommission und stellst Dich kritischen Nachfragen. Ist all dies geschafft, hast Du Deine Ausbildung in Informatik erfolgreich beendet!

Fernlehrgangsempfehlungen

Eine gute Alternative zu einer klassischen Informatik-Ausbildung ist es, einen Fernlehrgang für die Ausbildung in IT zu absolvieren. Bei diesen handelt es sich genaugenommen um eine Umschulung zum Fachinformatiker. Ein Fernlehrgang bringt einige Vorteile mit sich: Du kannst sie beginnen, wann Du willst, sie dauert nur 16 bis 18 Monate lang, und Du kannst von zuhause aus an Onlineseminaren teilnehmen! Der wöchentliche Zeitaufwand ist viel geringer, als bei einer klassischen IT-Ausbildung. So kannst Du nebenbei noch Deinen bisherigen Beruf ausüben und dabei Geld verdienen. Für den Beginn benötigst Du gute Computeranwendungskenntnisse und außerdem musst Du eine mehrjährige kaufmännische Berufserfahrung mitbringen. Eine Fachinformatiker-Weiterbildung im Fernlehrgang führt genauso zu einer staatlichen Berufsanerkennung, wie eine andere Art der Ausbildung als IT-Fachinformatiker. Hier findest Du die besten Anbieter von Fernlehrgängen für die Fachinformatiker-Weiterbildung. Fordere doch gleich das Infomaterial einer der Fernlehrgangsschulen an!

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