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Handyvertrag ohne Handy: Welcher SIM-Only-Tarif ist der beste?

Ein Handyvertrag ohne Handy hat vor allem den Vorteil, dass Du Dein Handy zu jeder Zeit wechseln kannst. Du musst dafür nicht auf das Vertragsende warten. Außerdem sind die meisten Smartphones auch nach drei Jahren noch gut in Schuss. Es gibt jedoch unzählige Varianten und Angebote von günstigen Tarifen ohne Handy. Wie Du den besten Handyvertrag ohne Handy wählst, sagen wir Dir hier.

Welcher Vertrag ohne Handy ist der beste für mich?

Hier kannst Du Deinen Vertrag ohne Handy für Dich finden:

Wonach sollte ich den Handyvertrag ohne Handy auswählen?

Bei SIM-Only-Tarifen hast Du die Möglichkeit, immer die günstigsten Angebote abzustauben. Denn die meisten Handyverträge ohne Handy sind monatlich kündbar. Welcher Handyvertrag ohne Handy für Dich der richtige ist hängt letztlich davon ab, wie Du Dein Handy nutzt, also wieviel Du telefonierst, schreibst und surfst. Deswegen ist es wichtig, dass Du Dein Nutzungsverhalten im Vorfeld evaluierst. Wenn Du einen für Dich passenden Handyvertrag ohne Handy suchst, solltest Du Dich an diesen Punkten orientieren:

Preis

Tarife ohne Handy sind meist ohnehin preiswerter, als ein Vertrag mit Handy. Aber auch hier gibt es Unterschiede. Klar ist es das Ziel die Ausgaben so gering wie möglich zu halten. Doch nicht immer ist der billigste SIM-Only Tarif auch der günstigste. Hinter besonders attraktiven Preisen und günstigen SIM Karten können sich Einschränkungen verbergen, die sich im Laufe der Zeit echt ärgerlich sein können. Bei manchem Handyvertrag ohne Handy fallen zum Beispiel die Vergünstigungen im zweiten Jahr weg. Außerdem solltest Du darauf achten, dass Du wirklich nach Deinem Nutzungsverhalten Deinen finalen Vertrag wählst. Denn wenn Dein Kontingent aufgebraucht ist, fallen auf den zusätzlichen Verbrauch an SMS, Sprachminuten und Internetdatenvolumen ordentliche Gebühren an.

Grundgebühr

Bei Verträgen ohne Handy gibt es zwei Varianten, wenn es um die Grundgebühr geht:

  • SIM Karte ohne Vertrag und Grundgebühr
  • SIM Karte mit Vertrag und Grundgebühr

Vertrags-Tarife ohne Grundgebühr scheinen auf den ersten Blick das gleiche, wie Prepaidkarten. Der Unterschied ist jedoch, dass Du die Prepaidkarte regelmäßig aufladen musst, damit sie nicht abgeschaltet wird. Handy-Vertragstarife ohne Grundgebühr werden nicht auf Prepaid-Basis, sondern per SEPA-Lastschrift abgerechnet. Du bezahlst also wirklich nur, was Du verbrauchst. Eine SIM Karte ohne Vertrag und Grundgebühr lohnt sich für Dich aber generell nur, wenn:

  • Du weniger als fünf Euro im Monat telefonierst und SMS verschickst
  • Du das Smartphone vor allem nutzt, um erreichbar zu sein, aber selten von Dir aus anrufst

Bei einem Handyvertrag ohne Handy mit Grundgebühr setzt sich der Betrag, den Du monatlich bezahlen musst, aus diesen Kriterien zusammen:

  • Vom Netz (Telekom, Vodafone, Telefónica (E-Plus und O2)
  • Von der Laufzeit (je länger die Laufzeit, desto günstiger die Grundgebühr)
  • Von der Anzahl der SMS, Freiminuten und dem Datenvolumen
  • LTE-Geschwindigkeit oder nicht

Entweder Du wählst einen Vertrag ohne Handy mit Inklusiv-Einheiten oder Du stellst sie Dir selber zusammen. Das kommt ganz darauf an, wie Du Dich und Dein Nutzungsverhalten kennst. Auch, wenn Du für die Qualität des Netztes etwas mehr einberechnen musst: auch die Telekom hat mittlerweile ihr Highspeed-Netz für andere Anbieter geöffnet. Das heißt, dass Du unter anderem Highspeed-Datenverbindungen im D1-Netz der Telekom auch zu kleinen Preisen bekommen kannst, zum Beispiel bei klarmobil. Bei den meisten Tarifen ohne Handy ist die SIM Karte aber sowieso monatlich kündbar. Wenn Du also merkst, dass Du mehr oder weniger verbrauchst, kannst Du, egal mit welcher Variante, schnell wechseln.

Preise für Flats

Für Vielschreiber, -telefonierer und -surfer lohnt sich auch bei einem Vertrag ohne Handy eine Flatrate. Mit einer Flatrate zahlst Du einen festen Betrag pro Monat und kannst, je nach Flatrate, unbegrenzt telefonieren, simsen oder surfen. Eine Flatrate beinhaltet meist die Internetnutzung, Telefonie und den Versand von SMS. Um die individuell beste Flatrate zu ermitteln, solltest Du die folgenden Punkte beachten:

  • Telefonflatrates: Die Telefonflatrate beinhaltet neben dem eigenen Mobilfunknetz meist auch das deutsche Festnetz. Wenn Du eine Allnet-Flat buchst, kannst Du in alle Netze kostenfrei telefonieren. Wenn die anderen Netze nicht mit eingeschlossen sind, kann eine Minute schnell bis zu 29 Cent kosten. Du solltest Dich also darüber informieren, ob noch andere Netze in der Flatrate mit inbegriffen sind oder für wieviel Geld diese hinzu gebucht werden können. Zuvor solltest Du Dir klar machen, in welche Netze Du häufig telefoniert.
  • SMS-Flatrate: Auch wenn heutzutage fast jeder WhatsApp nutzt, musst Du vielleicht doch die eine oder andere SMS verschicken. Dies kann dann ziemlich schnell ziemlich teuer werden, wenn Du über keine SMS-Flatrate verfügt. Ab 56 SMS im Monat lohnt sich eine solche Flatrate.
  • Internetflatrates: Bei Internetflatrates musst Du vor allem auf die Volumenbegrenzung achten. Nimmst Du in einem Kalendermonat mehr als ein bestimmtes Datenvolumen in Anspruch, wird entweder die Surf-Geschwindigkeit reduziert oder aber es fallen, bei gleichbleibender Geschwindigkeit, hohe Zusatzkosten an.

Flats gibt es in allen Formen und Größen. Welche für dich am überzeugendsten ist, hängt also wieder davon ab, wieviel du telefonierst, schreibst oder surfst und, welches Netz Du hast. Hier ein paar Beispiele:

Normalnutzer O2, Flatrate, 3GB LTE 7,99€
Vielsurfer im Top-Netz D1, Flatrate, 10GB LTE 35,00€
Normalnutzer im Top-Netz D1, Flatrate, 2GB LTE 20,00€
Sparfüchse O2, Allnet-Flat, 2 GB LTE 6,99€
Dauersurfer O2, Allnet-Flat, 30 GB LTE 39,99€

Kombitarife, Flatrates und vermeintliche Schnäppchen solltest Du aber trotzdem durchrechnen. Auch, wenn es mehr Aufwand ist. „Selbst gebaute“ Tarife schneiden letztlich im Preis oft besser ab.

Einheitspreise

Einheitspreise sind Preise, die Du pro Minute, SMS oder MB bezahlst. Wie sich der Preis bei einem Handyvertrag ohne Handy zusammen setz, hängt von folgenden Kriterien ab:

  • Eine SIM Karte ohne Vertrag oder mit Vertrag
  • Dem Anbieter
  • Du einen Selbst gebauten Tarif hast, bei dem Du so genannte Minutenpakete schnürst
  • Dein Kontingent an SMS, Minuten oder Datenvolumen aufgebraucht ist, und jede weitere Einheit außerhalb der Flatrate oder des Minutenpakets abgerechnet wird

Hier eine kleine Orientierung, womit Du im Einzelfall kalkulieren musst:

Preis pro MB

Für den Preis pro MB lässt sich nur ein Durchschnitt angeben. Und der ist im internationalen Vergleich immer noch traurig hoch, wie der Digital Fuel Monitor 2018 aufzeigt. Die Deutschen bezahlen nämlich 10 Cents pro MB. Wenn Du Deine Freieinheiten aufgebraucht hast und Daten dazu gebucht werden müssen, wird es sogar noch teurer: Dann darfst Du bis zu dreimal 2 Euro für je 200 MB einberechnen, das heißt also 33 Cents pro MB.

Preis pro Min

Die Preise pro Minute hängen neben den schon oben erwähnten Faktoren noch an anderen, die sich nur auf das Telefonieren beziehen. Und zwar:

  • ob Du vom Festnetz aufs Handy telefonierst
  • oder von Handy auf Handy
  • innerhalb Deutschlands und dem EU-Ausland
  • ins oder aus dem Nicht-EU-Ausland

Am wenigsten bezahlst Du von Festnetz zu Festnetz. Da sind es nur durchschnittlich 9 Cent pro Minute. Wenn Du die Tarifoption der Minutenpreise wählst, dann zahlst Du zwischen 6 und 19 Cents pro Minute, meistens sind es auch hier 9 Cents die Minute in alle Netze. Wenn Du jedoch Deine Inklusivminuten aufgebraucht, musst Du für die Anschlussminuten schon mehr bezahlen, nämlich 29 Cents pro Minute. Am teuersten wird es für Dich, wenn Du vom Handy ins Nicht-EU-Ausland telefonierst. Da können es schon mal bis zu 2,38 Euro pro Minute werden.

Preis pro SMS

Durchschnittlich kostet eine SMS 9 Cent. Manchmal kann eine SMS bis zu 19 Cent kosten.

Laufzeit

1 Monat

Viele Handytarife sind monatlich kündbar. So bleibst Du flexibel und kannst recht zügig wechseln, wenn Du zum Beispiel einen günstigeren SIM-Only oder eine bessere Handyflat entdeckst. Weil die Laufzeit vieler Verträge ohne Handy nur sehr kurz ist, verlangen die Anbieter meist eine etwas höhere Anschlussgebühr. Wenn Du Dich für einen Handyvertrag ohne Handy, der monatlich kündbar ist entscheidest, musst Du für die Anschlussgebühr 30 Euro bezahlen. Bei demselben Handyvertrag ohne Handy mit Laufzeit kostet die Anschlussgebühr beispielsweise gerade mal 10 Euro.

24 Monate

Entscheidest Du Dich für eine SIM Karte mit Vertrag und einer 24 - monatigen Laufzeit, dann ist zwar die Grundgebühr meist günstiger und Du bekommst einige Leistungen inklusive. Dafür bindest Du Dich aber für 24 Monate an den Handyanbieter und kannst nicht so schnell auf bessere Tarifoptionen reagieren.

Netzanbieter

Das Netz ist ein wichtiges Kriterium, für welchen Vertrag ohne Handy Du Dich entscheidest. Dabei gibt es eine einfache Faustregel: Je besser, desto teurer. Allgemein gilt für die deutschen Netze:

  • Das Netz von D1 ist das beste, die Tarife sind aber meist auch die teuersten. Hin und wieder kannst Du ein Schnäppchen erwischen, allerdings ohne LTE.
  • Das D2-Netz ist nicht ganz so gut wie das D1-Netz, dafür hat man hier oft Chancen auf Handytarife mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis, allerdings ebenfalls ohne LTE.
  • Die E-Netze, ehemals E-Plus und O2, nun Telefónica, sind insgesamt schwächer als die D-Netze, dafür sind die Tarife meist günstiger. Seit Ende 2018 ist der Zusammenschluss der Netzte nun beendet und O2 kann sich auf den Ausbau konzentrieren. Die UTMS-Abdeckung des ehemaligen E-Plus-Netz und die LTE-Versorgung von O2 vor allem in Ballungsräumen können aber von allen Kunden von Telefónica gleichermaßen genutzt werden.

Flats

Die populärste Flatrate ist die Allnet-Flat. Dabei zahlst Du eine monatliche Gebühr, sie umfasst meist eine Telefon-Flatrate in alle Netze. Das heißt, man kann mit dem Handy unbegrenzt auf dem Festnetz und in anderen Handynetzen anrufen, ohne etwas extra zu zahlen. Auch das Surfen im Internet ist meist bis zu einem bestimmten Datenvolumen inklusive, zum Beispiel 500 MB. Danach wird die Geschwindigkeit gedrosselt. Eine günstige Alternative zu Allnet Flatrates sind die Minutenpakete. Sie eignen sich besonders für Gelegenheitstelefonierer, die nicht ständig das Handy nutzen. Das Prinzip: Du kaufst eine SIM Karte ohne Vertrag, zahlst fünf oder zehn Euro im Monat und bekommst dafür einige Frei-Einheiten zum Telefonieren und für SMS sowie eine kleine Internet-Flat zum Surfen im mobilen Internet. Hier einige Tipps, wonach Du die Minutenpakete schnüren kannst:

Daten

Wenn Du nur hin und wieder was online nachguckst, zum Beispiel bei Wikipedia, dann reichen wenige hundert Megabyte. Wenn Du aber mit Deinem Smartphone viele Bilder und Videos über WhatsApp austauscht und Dich viel auf YouTube herumtreibst, solltest Du mindestens 1 Gigabyte einkalkulieren, besser noch mehr. Mittlerweile liegt der durchschnittliche Verbrauch bei 2 bis 3 Gigabyte. Worauf Du bei Deinem Handyvertrag ohne Handy noch achten solltest ist der Abrechnungstakt. Wenn dieser hoch ist (400Kb), verbrauchst Du mehr MB als wenn er niedrig ist (10Kb). Teilweise kann ein etwas höherer Megabyte-Preis mit kleineren Abrechnungsschritten preiswerter sein, als ein anderer Tarif, in dem die MB-Kosten auf den ersten Blick günstiger sind.

Minuten

Die meisten Menschen kommen mit 100 Freiminuten im Monat wunderbar aus. Wenn Du auch mal gerne etwas länger telefonieren möchtest, greifst Du am besten zu einem Handyvertrag ohne Handy mit mehreren hundert Inklusiv-Minuten.

SMS

Mit WhatsApp und Co. hat sich der SMS-Verbrauch sehr gedrosselt. Ab und an schreibst Du zwar vielleicht doch noch eine. Aber wenn Du nicht mehr als 56 SMS im Monat schreibst, ist ein Vertrag ohne Handy mit Inklusiv-SMS nicht zwingend nötig.

Datengeschwindigkeit

Wenn Dein Datenvolumen aufgebraucht ist, wird durch die Datenautomatik ohne, dass Du es unbedingt mitbekommst, kostenpflichtiges Datenvolumen abgebucht. So drosselt sich die Datengeschwindigkeit nicht, nachdem Du Dein Kontingent aufgebraucht hast. In den Verträgen ist die Datenautomatik mit dem Hinweis angegeben, dass sie deaktivierbar ist. Du solltest also darauf achten und sie gleich im Vorfeld abschalten. Wenn Du nicht willst, dass sich Deinen Datengeschwindigkeit drosselt, solltest Du genau wissen, wieviel Daten Du benötigst. Vielleicht ist es für Dich am Ende günstiger einen Handyvertrag ohne Handy mit einem etwas größeren Datenpaket zu wählen, als zu wenig zu haben und viel drauf zu zahlen. Ein Tipp: Du kannst Deine Daten schonen, indem Du Dich über WLan Hotspots in Deiner Stadt informierst.

Bonus

Auch bei einem Handyvertrag ohne Handy bekommst Du oft einen Bonus von 10 Euro dafür, wenn Du Deine Handynummer mitnimmst. Manchmal können es auch 25 Euro sein, die Du als Startguthaben beim Vertragsabschluss bekommst.

Wie wechsle ich zu einem Handyvertrag ohne Handy?

1. Tarife vergleichen

Für einen aussagekräftigen SIM-Only - Tarife-Vergleich solltest Du möglichst viele Anbieter in Betracht ziehen. Also nicht nur Handyverträge ohne Handy großer Netzbetreiber wie der Telekom, O2 oder Vodafone, sondern Du solltest auch Partnerunternehmen und Firmentöchtern der Netzbetreiber sowie kleinere Anbieter und Discounter einbeziehen.

2. Online neuen Vertrag auswählen

Wenn Du einen Handyvertrag ohne Handy bestellst, kaufst Du am Ende ja nur eine SIM Karte ohne Handy. Und dafür brauchst Du keine Beratung. Einen Vertrag ohne Handy kaufst Du demzufolge am schnellsten online. Mit wenigen Klicks bekommst Du Deine SIM Karte günstig zugeschickt. Außerdem leitet Dich der Onlinevergleich direkt zur Abschlussstrecke des gewünschten Anbieters weiter. Manchmal erhältst Du außerdem noch einmal alle Unterlagen Deines Vertrages auf dem Postweg. Die SIM-Karte wird in der Regel dreiteilig geliefert. Mit anderen Worten: Du erhältst eine Karte und kannst sie nach Belieben aus einer Schablone lösen, um eine Mini-, Micro- oder sogar Nano-SIM-Karte zu erhalten und zu nutzen. Bei Bedarf lässt sie sich außerdem wieder zusammenfügen. So kannst Du beispielsweise zwischen einem alten und einem neuen Smartphone hin und her wechseln.

3. Kündigung alter Mobilfunkvertrag

Wenn Du nach dem 1. Oktober 2016 einen Handyvertrag ohne Handy im Internet abgeschlossen hast, kannst Du diesen auch online kündigen. Also zum Beispiel per E-Mail und eingescanntem PDF-Dokument oder auch per SMS. Ob online oder analog: so kündigst Du in jedem Fall richtig:

  1. Rechtzeitig kündigen: Bei einer 24-monatigen Laufzeit muss das Kündigungsschreiben spätestens drei Monate vor Vertragsende beim Mobilfunkanbieter eingetroffen sein. Sonst verlängert der Mobilfunkvertrag sich in der Regel automatisch um weitere zwölf Monate.
  2. Schriftlich beenden: Die Kündigung Deines Handyvertrags ohne Handy solltest Du tippen, ausdrucken und als Brief oder Scan schicken. Wenn die Kündigungsfrist bedrohlich nahe gerückt ist, solltest Du auf Nummer sicher gehen und die Kündigung per Einschreiben abschicken. Das ist zwar teurer, dafür kannst Du belegen, dass Du das Schreiben rechtzeitig abgeschickt hast.
  3. Bitte um Kündigungs-Bestätigung: Die schriftliche Kündigung kann ruhig sehr knapp sein, Du solltest aber auf jeden Fall um eine Bestätigung bitten. Eigentlich reicht es aus, die Kündigung rechtzeitig abzuschicken. Aber wenn der Mobilfunk-Anbieter später zum Beispiel sagt, er habe die Kündigung nicht erhalten, kann so ein Bestätigungsschreiben viel Ärger sparen.
  4. Korrekte Angaben: Einige wichtige Punkte müssen in der Kündigung enthalten sein. Das sind:  Name (Absender und Vertragspartner müssen zwingend dieselbe Person sein!), Adresse, Vertragsnummer, Mobilfunknummer, der Kündigungszeitpunkt sowie das aktuelle Datum im Briefkopf.

Manche Anbieter versuchen, Dich irgendwie zu halten. Deswegen solltest Du auf Folgendes achten, wenn Du Deinen Vertrag ohne Handy kündigst:

  1. Nie mündlichen Aussagen vertrauen: Auch, wenn der freundliche Call-Center Mitarbeiter an der Leitung versichert, dass Du den Handyvertrag ohne Handy am Telefon kündigen kannst – lass Dich lieber nicht drauf ein. Immer schriftlich kündigen.
  2. Auf die Tricks der Anbieter achten: Manche Mobilfunkanbieter versuchen, die Kündigung rückgängig zu machen, etwa indem sie schreiben: „Im Zusammenhang mit Ihrer Kündigung sind noch Fragen offen. Wir werden Sie kontaktieren.“ Wenn man eine Kündigungsbestätigung bekommen hat, dann gilt diese! Wenn Du darauf eingehst, kannst Du schnell wieder einen neuen Handyvertrag ohne Handy an der Backe haben.

4. Rufnummer mitnehmen

Ob Du Deine Rufnummer mitnehmen kannst, hängt vom jeweiligen Handyvertrag ohne Handy ab, den Du abschließt. In der Regel ist eine Rufnummern-Mitnahme aber selbst bei Handytarifen, die monatlich kündbar sind, möglich. Dafür berechnet der alte Handyanbieter dann in der Regel eine Gebühr von meist 25 Euro. Diese bekommst Du manchmal vom neuen Anbieter erstattet, aber nicht immer.